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Schweiz
Klima

Klimastreik: Was macht der Klimajugend konkret Angst? 9 ehrliche Antworten

Was macht der Klimajugend eigentlich konkret Angst? 9 ehrliche Antworten

Die Klimajugend kämpft seit Monaten für Massnahmen gegen den Klimawandel. Eine der meistgehörten Parolen dabei: «Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!» Doch welche Zukunft sehen die Jungen konkret bedroht? Wir haben in Bern an der Klima-Demo nachgefragt.
07.04.2019, 10:1508.04.2019, 05:16
Nico Franzoni
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Sarah, 16

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«Ich habe Angst, dass Küsten überschwemmt werden und auch wichtige politische Städte wie New York oder Tokio betroffen sein werden. Zudem mache ich mir grosse Sorgen, dass es zu einem Wasserproblem kommt, wenn alle Gletscher abschmelzen. Und der Anstieg des Meeresspiegels macht mir ebenfalls angst.»

Marco, 13

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«Mir macht am meisten Angst, dass ich meinen Kindern nicht mehr zeigen kann, was Schnee ist und ich später nicht mehr Skifahren kann.»

Ella, 14

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«Mir macht Angst, dass unsere Welt bald nicht mehr existiert, wenn wir so weitermachen und nichts dagegen unternehmen.»

Kevin, 17

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«Ich habe Angst, dass es in Zukunft beispielsweise viel weniger Bäume gibt und es vielleicht überhaupt keine Wälder mehr hat.»

Jette, 13

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«Wir wissen noch gar nicht, was da alles auf uns zukommen wird von wegen Wirbelstürmen und Hurricanes. Mir macht vor allem Angst, dass die alten Politiker sich nicht für unsere Zukunft einsetzen, da es sie nicht mehr betrifft. Und wir sind dann die, die mit den Überflutungen und den unregelmässigen Jahreszeiten leben müssen.»

Jessica und Annouk, 14

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«Also in naher Zukunft macht mir Sorgen, dass das Wetter komplett verrückt spielt und die Gletscher weiter schmelzen. Man hört auch in den Nachrichten immer wieder von Hurricanes und Tsunamis und ich habe das Gefühl, dass es deutlich zugenommen hat. Und ich glaube, dass es immer schlimmer wird. Man kann aber nicht sagen, dass ich Angst habe, weil ich überzeugt bin, dass wir noch etwas bewirken können. Wir sind die letzte Generation, die noch etwas machen kann!»

Lukas, 17

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«Ich habe vor allem Angst, dass ich einmal Kinder habe, denen ich erklären muss, weshalb die hälfte der Welt nicht mehr existiert und wir nicht mehr leben können wie früher.»

Lynn, 17

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«Mir macht angst, dass ich irgendwann meinen Grosskindern erzählen muss, warum es beispielsweise Venedig nicht mehr gibt. Oder was ein Eisbär oder ein Pinguin ist.»

Boro, 16

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«Mir macht Angst, dass es bald keinen Schnee mehr gibt und man nicht mehr im Schnee sein kann.»
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Die besten Schilder des Klimastreiks

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Die besten Schilder des Klimastreiks
quelle: epa/epa / neil hall
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10'000 Teilnehmer an Berner Klima-Demo

Video: watson

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57 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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salamandre
07.04.2019 10:40registriert März 2018
In unserer Schule machten die 9. Klässler nach Weihnachten auf dem Pausenplatz eine Eisbahn, diese wurde jeden Abend gespritzt und hielt dann bis irgendwo im Februar. 1974 war die Reihe an uns...wir waren die Letzten.
Wer ein gewisses Alter hat und findet es sei alles wie Früher, hat wirklich ein komplettes Brett vor dem Kopf
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Scaros_2
07.04.2019 10:46registriert Juni 2015
Ich glaube eine der grössten Ängste die es global gibt ist jene, dass durch die Klimaerwärmung es diverse Gebiete der Welt geben wird die mehr und mehr unbewohnbar werden weil Dürre und mangelnder Regen dazu führt das der Boden nicht brauchar ist. Dies führt wiederum zu Völkerwanderung zu Orten wo es besser geht. Das wiederum führt zu Ängsten/Konflikte und Problemen weil MIgration heute schon ein Problem darstellt und Länder wie die Schweiz, welche Wasserhoheit haben werden ihr ZIel. Oder der Norden Indiens usw.

Niemand gibt freiwillig Platz ab. Ist ja so.
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Mikey51
07.04.2019 12:27registriert Juli 2016
Ich bin 68 und habe die gleichen Ängste wie die Jugendlichen und bin bestimmt nicht der einzige ü50 dem es gleich geht.
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Vorzeitige Zuweisung Asylsuchender wird Mitte Dezember aufgehoben

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) wird den Kantonen ab 16. Dezember keine Asylsuchenden mehr vorzeitig zuweisen, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. In den Bundesasylzentren stehen laut dem SEM wieder genügend Unterbringungsplätze für neu eintretende Asylsuchende zur Verfügung.

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