Schweiz
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Nationalrat Andreas Glarner, SVP-AG, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 18. Maerz 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Weiss ziemlich genau was er tut, sagt der Experte: Aargauer SVP-Nationalrat Andres Glarner. Bild: KEYSTONE

Polit-Experte: «Andreas Glarner hat den Eklat provoziert – er profitiert davon»

Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner löste mit der öffentlichen Diffamierung einer Stadtzürcher Lehrerin für Aufregung und musste dafür viel Kritik einstecken. Im Hinblick auf die Wahlen würden ihm die Schlagzeilen aber nützen, glaubt der Politologe Mark Balsiger.



Am Sonntag hat er es doch noch getan. Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner entschuldigte sich im «Sonntalk» auf Tele Züri bei der jungen Zürcher Lehrerin. Was er getan habe, sei nicht korrekt gewesen.

Am Dienstag hatte er ihre Handynummer auf Facebook veröffentlich und dazu aufgerufen, ihr mitzuteilen, «was man davon hält». Die Lehrerin hatte Eltern darauf hingewiesen, dass für muslimische Kinder am Tag des Fastenbrechens schulfrei ist und sie dafür keinen Jokertag einsetzen müssen. Diese Regelung hatte sich die Lehrerin nicht etwa selbst ausgedacht. Sie steht so im Zürcher Schulgesetz.

Politologe Balsiger: «Was Glarner macht, hat Systematik»

Video: © CH Media Video Unit

Glarner – der Austeiler – musste letzte Woche vor allem selber Kritik einstecken. Der Stadtzürcher Schulvorsteher Filippo Leutenegger (FDP) stellte sich hinter die Lehrerin und äusserte sein Befremden über Glarners Verhalten. Der Angriff sei «nicht nur ungerechtfertigt, sondern auch unhaltbar».

Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) bezeichnete Glarners Verhalten als «inakzeptabel». Er überschreite «jegliche Form von politischem Anstand und Fairness». Die Bildungsdirektion werde die Lehrerin unterstützen falls sie rechtliche Schritte in Erwägung ziehe.

Glarners Entschuldigung findet Steiner «eher halbherzig», wie sie am Montag gegenüber «Radio Top» sagte. Auf Social Media, auch auf seinem eigenen Facebook-Account, wurde Glarner heftig und häufig kritisiert.

Hat die Aktion also dem SVP-Nationalrat geschadet – gerade im Hinblick auf die Wahlen im Herbst? Politologe Mark Balsiger meint, Glarners Aktion sei kalkuliert gewesen, gerade im Hinblick auf die Wahlen im Herbst. «Wir sind in einem Wahljahr. Die Politiker wissen natürlich, dass jene, die in den Schlagzeilen sind, einen Vorteil haben», sagt er zu Tele Züri.

Er beobachte Glarner seit 15 Jahren. «Was er macht, hat eine Systematik. Er polemisiert, provoziert oder stellt jemanden an den Pranger.» Mit der Folge, dass man mehrere Tage über ihn rede. «Ich glaube, er profitiert davon.»

Es gebe schon Einzelne, die in den Strudel der Medien gerieten und sich nicht retten könnten wegen eines einmaligen Vorfalls. Andere wie Glarner lösten einen solchen Strudel selbst aus und wüssten, wie man ihn steuere. «Da ist relativ viel Erfahrung vorhanden.» (nla/pz)

«Ich möchte mich entschuldigen»

Video: © Tele Züri

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 11.06.2019 13:04
    Highlight Highlight Was hat Herr Glarner denn in den letzten Jahren im Nationalrat so gemacht? Statt dauernd über seine kalkulierten Provokationen und verlogenen Entschuldigungen zu berichten, wäre es doch sehr viel interessanter zu wissen, was und ob er da überhaupt was tut. Ich befürchte ja sehr viel heisse Luft und schön Sessionsgelder kassieren.
  • pamayer 11.06.2019 11:45
    Highlight Highlight hoffentlich erinnern sich die wählerInnen im herbst an diese provokationen, die für einen sitz im nationalrat keinen platzt haben.
  • FrancoL 11.06.2019 10:54
    Highlight Highlight Da schreibt ein Kommentator:
    "Damit verletzt er wohl auch die Werte vieler seiner Wähler"
    Nein ich glaube nicht dass das auch nur annähernd so betrachtet werden kann, denn wenn es um "linke LehrerInnen" und "Islam" geht kenn viele kaum mehr die angesprochenen Werte.
    Mit beidem lässt sich gut Politik machen: Die frechen linken LehrerInnen und der böse Islam. Das genügt für einen guten Teil seiner WählerInnen.
    • Ueli_DeSchwert 11.06.2019 11:08
      Highlight Highlight Links
      Frau
      Islam

      Alles, was seine Wähler nicht mögen.
    • pamayer 11.06.2019 11:46
      Highlight Highlight es wird leider so sein...
    • violetta la douce 11.06.2019 12:12
      Highlight Highlight Ueli

      Pardon, aber, Frau und Islam geht nun mal schlecht zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wiedemauchsei 11.06.2019 10:48
    Highlight Highlight Passt auf ihr Leut' - seht mich als Warner
    nicht nur im Aargau gibt es Glarner!
  • Disclaimer 11.06.2019 10:22
    Highlight Highlight Naja. Herr Mörgeli pfiff ja ins gleiche Horn und wurde dann endlich abgewählt. Leider steht er ja wieder auf der Liste und seine Wähler haben es wohl vergessen. Mein Tipp wäre eine Rochade. Glarner geht, Mörgeli kommt.
  • jaähä 11.06.2019 10:13
    Highlight Highlight Glaube ich nicht. Glarner ist bereits Schweizweit bekannt. Stimmen erhält er ohnehin nur von SVP wähler, diese wählen häufig unveränderte Listen. Nun könnte ich mir aber eher vorstellen, dass sein Verhalten selbst einigen svp wählern zu weit ging und die ihn von der Liste streichen. Ausserdem schadet es dem gesamten image der svp, wenn diese solch ein verhalten toleriert. Gerade moderatere rechte könnten das abstrafen.
  • regen 11.06.2019 10:05
    Highlight Highlight Der polit-experte hat recht, er wird wieder gewählt, leider. Glarner betreibt so seit jahren systematisch wahlkampf und nicht nur er. Die svp-chefs unterstützen, ja fördern diese polit-kultur.
    Glarner wurde ja bewusst zum obersten svp-asylverantwortlichen gekührt, als nachfolger von brand, der einen anderen, auch svp mässigen aber anständigen umgang pflegte. Einzig die svp-parteileitung könnte hier etwas verändern....und die will nicht.
  • Lowend 11.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Wir alle machen diese hinterhältigen Typen gross, weil wir solchen Brandstiftern Beachtung schenken, wo eigentlich nur Verachtung angebracht wäre!

    Schweiz, erwache!
    • Lowend 11.06.2019 12:53
      Highlight Highlight Man müsste so was wie einen medialen Populistenspamfilter entwickeln, der solche Idioten automatisch ausblendet, ohne dass man auch nur einen Gedanken an diese asozialen Monster verschwenden müsste.

      Wer das schafft, könnte schnell Milliardär und Anwärter für den Friedensnobelpreis werden.
  • banda69 11.06.2019 09:44
    Highlight Highlight .. wenn ich einen Wunsch frei hätte.
    Benutzer Bild
    • Käpt'n Hinkebein 11.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Für vier Jahre dann aber bitte. Ab Oktober am liebsten.
  • Alteresel 11.06.2019 09:25
    Highlight Highlight G. schadet der SVP, schadet der Demokratie, schadet der sozialen Gesellschaft, schadet den Männern, schadet auch der Schweiz, schadet allem und jedem. Herr Balsigers Einschätzung, dass er davon profitiert, ist wohl leider richtig. Herrn H. aus Grossdeutschland glaubten auch noch viele als es Bomben regnete! G. ist mit H. nicht vergleichbar, vergleichbar ist aber das Volk, das solche Typen ermöglicht. Vergleichbares sehen wir in Italien, Polen, bald in Frankreich, in der Türkei und ganz besonders in den USA mit Mister T.
  • Ridcully 11.06.2019 09:21
    Highlight Highlight Ein Politiker,der geltendes Recht bricht (Art 28 ZGB) ist schlicht ungeeignet für ein Amt. Auch für SVP-Exponenten gilt es die Schweizerische Rechtsordnung zu respektieren. Ausschaffen können wir ja leider solche Leute nicht.
  • Winzig 11.06.2019 09:01
    Highlight Highlight ja die leute verstehen nicht dass glarner auf einem der oberen „garantierten“ listenplatz sitzt und sowieso gewählt wird weil viele wähler einfach die liste einwerfen. kommt dazu dass gerade bei seiner wählerschaft solche aktionen halt sehr gut ankommen.
  • Zahlenheini 11.06.2019 08:48
    Highlight Highlight Das ist ja nichts Neues. Laute und mühsame Kinder, die am lautesten schreien, bekommen meist mehr als andere. Sie werden mit Konzessionen stillgestellt. Das nennt sich Konditionierung. Wäre interessant zu wissen, was für ein Typ Schüler der Glarner mal war...
    • Trump's verschwiegener Sohn 11.06.2019 10:12
      Highlight Highlight Ich würde mal schätzen: Gehänselter Aussenseiter, der immer alleine in einer Ecke auf dem Pausenplatz rumsteht. So wie die meisten SVP-Politiker.
      Nicht dass die was dafür könnten. Aber dass jetzt alle anderen "Schwachen" in der CH und vielen anderen Orten dafür büssen sollten...Sicher nicht!
    • Katzenseekatze 11.06.2019 11:10
      Highlight Highlight ✔️
  • Barracuda 11.06.2019 08:44
    Highlight Highlight Innerhalb der SVP kann Glarner sicher profitieren. Primitiv wählt primitiv. Für die SVP selbst werden Leute wie Glarner jedoch immer mehr zum Problem. Mir solls recht sein.
  • Bert der Geologe 11.06.2019 08:44
    Highlight Highlight Der Politexperte profitiert in jedem Fall davon.
  • Jean-Michel 11.06.2019 08:33
    Highlight Highlight Mörgeli hat die grosse Medienpräsenz letztlich auch das Genick gebrochen. Und weniger ausgeprägt auch Freysinger. Ich sehe das nicht so kritisch, die mündige Bürgerin und der mündige Bürger werden das mittelfristig regeln.
  • Manfred Lohnhoff 11.06.2019 08:17
    Highlight Highlight Glarners Vorgehen war nicht korrekt, aber in der Sache hat er recht. Es ist unsinnig, muslimischen Kindern am Tag des Fastenbrechens schulfrei zu geben, denn dann verpassen sie den Unterricht, der in ihrer Klasse weiter läuft. Ich habe es nie erlebt, dass ein katholisches Kind im Kt. ZH z.B. an Mariä Himmelfahrt frei hatte. Die Ausnahmen bei Muslimen sind ein unnötiger Kniefall vor dem Islam und der Integration muslimischer Kinder nicht förderlich.
    • Fly Baby 11.06.2019 10:13
      Highlight Highlight Und wieder einer der die Schulordnung nicht kapiert hat. 🤷🏻‍♂️
    • Trump's verschwiegener Sohn 11.06.2019 10:24
      Highlight Highlight Oh je. 1 Tag. Du redest, als ob es 10 Tage wären. Und wenn man mal eine schwere Grippe hat, muss man ja gleich die Klasse wiederholen, weil man mehrere Tage weg war.
      Und eine gute Anpassung der Regelung wäre höchstens, dass das Kind einen Vortrag halten muss, mit welchem die anderen Schüler über die Idee des Fastens im Islam informiert werden. Und hast du Angst, dass dann zu viele konvertieren würden? 😂😂😂
    • Alterssturheit 11.06.2019 10:52
      Highlight Highlight Das mag ja sein und müsste allenfalls politisch korrigiert/geregelt werden. Die Lehrerin hat sich korrekt an geltendes Gesetz gehalten.
      Was will Glarner also der Lehrerin vorwerfen ? Sein Vorgehen ist für mich persönlich mehr als nur geschmacklos und gehörte bestraft.
      Was für ein Aufschrei der SVP, wenn seine Handy Nr. in den Social Media kursieren würde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 11.06.2019 08:16
    Highlight Highlight Ich denke wer das noch gut findet steht sowieso so weit am politischen Rand, dass er in jedem Fall nur den rechten Flügel der SVP wählen würde. Mitte-Wähler hat er auf jeden Fall abgeschreckt.
  • Tom T. 11.06.2019 08:11
    Highlight Highlight Dieses Hyper-Stalking ist verwerflich und brandgefährlich, da nicht abschätzbar ist wer wie auf solche Hetzerei reagiert.

    Sein Test , wie weit seine Anhänger gehen ist gescheitert, weil die Lehrerin sich und ihre Schüler durch Fernbleiben geschützt hat.

    Glarner spielt feige mit Menschen, das deutet sehr auf ein ungesundes Gemüt.

    So Einer hat in der Schweizer Öffentlichkeit nichts zu suchen.


    • Katzenseekatze 11.06.2019 11:12
      Highlight Highlight Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
  • pun 11.06.2019 08:10
    Highlight Highlight Och watson, das ist jetzt aber ein herb unkreativer Artikel und ich hoffe, es wird nicht zu einer selbsterfüllenden Prophezeihung. Einen Politikexperten zu finden, der die alte Regel "all attention is good attention" wiederholt ist schlicht banal.
    Berichtet doch von der Opferperspektive, findet cybergemobbte Lehrpersonen oder geht an den Aargauer Stammtisch und findet heraus, was Glarners Fanbois und -girls von der Attacke halten oder findet dadurch sogar Leute, die die Lehrerin belästigt haben. Ihr habt so gut Reporterinnen. Bitte macht was draus und zitiert nicht einfach alte Werberegeln.
    • Trump's verschwiegener Sohn 11.06.2019 10:27
      Highlight Highlight Oder schreibt den 3044892nsten Artikel über Trump...
  • Magnum44 11.06.2019 08:08
    Highlight Highlight Es wäre sehr naiv zu glauben, dass Glarner - sofern er auf der SVP Liste ist - nicht wiedergewählt würde.
  • inVain 11.06.2019 07:57
    Highlight Highlight Christoph Mörgeli kann ein Liedli singen.
  • Maple 11.06.2019 07:53
    Highlight Highlight Zum Glück muss ich nicht so leben!
  • ingmarbergman 11.06.2019 07:49
    Highlight Highlight Jeder, der im Aargau FDP wählt, wählt automatisch Glarner.

    Dieser wurde nur wegen der Listenverbindung gewählt.

    Darum merkt euch für den Herbst: eine Stimme für die FDP ist eine Stimme für Glarner!
  • Selbst-Verantwortin 11.06.2019 07:45
    Highlight Highlight Der Experte unterschätzt die Intelligenz der Wähler. Solche Aktionen von SVP-Exponenten schadet ihnen langfristig. Selbiges gilt am anderen Ende des Spektrums bei gewissen Aktionen und Meinungen der SP/JUSO.
    Damit wird nur ein kleiner Prozentsatz angesprochen. Bei der Mehrheit bleibt irgendwann hängen: unwählbar.
    • Pius C. Bünzli 11.06.2019 08:56
      Highlight Highlight Er wird nicht der Einzige sein der die Intelligenz der SVP-Wähler unterschätzt.
  • Altruide 11.06.2019 07:44
    Highlight Highlight Falls diese Eskapade mit Kalkül durchgeführt wurde, so ist es nicht mit Dummheit zu vergleichen, sondern mit Dreistigkeit, Überheblichkeit und Arroganz - sprich Egoismus (Vorteile für sich erschaffen auf Kosten anderer).
    Egoismus wäre für mich nun mal ein eindeutiges Merkmal, weshalb jemand nicht in der Politik als "Volksvertreter" sein sollte.
    • Delisa06 11.06.2019 09:45
      Highlight Highlight Schau dir mal ein Interview von ihm an, ohne Ton. Seine Mimik und Gestik lässt keine Fragen offen
    • matlebleu 11.06.2019 09:59
      Highlight Highlight «Egoismus wäre für mich nun mal ein eindeutiges Merkmal, weshalb jemand nicht in der Politik als "Volksvertreter" sein sollte. »

      Ich bin grundsätzlich mit dir, auch wenn du dir hier Laborbedingungen wünschst.

      Die von dir ersehnten Politiker dürften in der Minderheit sein.
  • Alice36 11.06.2019 07:42
    Highlight Highlight Glaube nicht das Glarner solche Aktionen mit Absicht macht das würde einen eigenständigen Denkvorgang bedingen und dazu ist er nicht wirklich fähig. Ich denke er agiert wie Trump aus dem Bauch heraus und provoziert wo er kann. Das führt, zugegebenermaßen auch mal zu Publizität, wird ihm und der SVP aber längerfristig schaden zumal er diesmal den Bogen wirklich überspannt hat. Hat er wohl mittlerweile auch bemerkt nachdem wohl auch er einen Shitstorm erfährt. Glarner ist nur ein weiterer armer SVP Gladiator der in der Arena Staub aufwirbelt.


  • DerewigeSchweizer 11.06.2019 07:39
    Highlight Highlight Glarner sollte also eigentlich die Tel.Nr. des zürcher Schulamts veröffentlichen, damit "die Leute denen sagen können, was sie vom Zürcher Schulgesetz halten". ... Tut er aber nicht, weil: nur gegen die Kleinen.

    Schlicht unverständlich, dass in der besten Demokratie der Welt toleriert wird, dass ein Nationalrat zu Menschenhatz aufruft.

    Darüberhinaus im vollen Irrtum.
    Und wenn so ein Glarner-Schöfli diese Lehrerin tätlich angegriffen hätte? Glarner im Knast?

    Der SVP Vorstand sollte Glarner zum Rücktritt auffordern; alt. Parteiausschluss. Hier geht es nicht um Glarner, sondern um die SVP.
    • TheBase 11.06.2019 08:03
      Highlight Highlight „Beste Demokratie der Welt“ - Definiere „beste“ 😂😂😂
  • Töfflifahrer 11.06.2019 07:28
    Highlight Highlight Und alle Medien bieten dem G nun eine Bühne! Genau das was er wollte. Also dank den Medien kann er mit solchen Aktionen erreichen was er wollte.
    Die Berichterstattung über die Handlung und Reaktion aus Social Media hätte vollkommen greicht, aber so ist der noch Wochen in den Medien, vor allem wenn dan noch über eine allfällige Anzeige und Gerichtsverhandlung berichtetet werden sollten.
  • Thomas Melone (1) 11.06.2019 07:04
    Highlight Highlight Das Klientel, welches einen Glarner oder einen Trump wählt sind dieselben. Sie kümmern sich weder um Rechtsstaatlichkeit noch um politische Korrektheit oder Fairness. Im gegenteil: Je unflätiger er sich benimmt und je mehr in der sogenannten Lügenpresse von ihm berichtet wird, desto eher wir er wiedergewählt.
  • Walter Sahli 11.06.2019 07:01
    Highlight Highlight Wenn die Aargauer SVP irgendwo noch einen Rest Anstand hat, setzt sie Glarner nicht auf die Wahlliste.
  • Dogbone 11.06.2019 06:57
    Highlight Highlight Ausser viel heisse Luft produziert dieser Glarner nichts. Das tut er dafür aber umso rücksichtsloser. Er ist wohl nicht nur im NR überflüssig und ersetzbar.
  • Midnight 11.06.2019 06:53
    Highlight Highlight Da werden, um bei den Wahlen zu profitieren, völlig unschuldige Personen an irgendeinen Pranger gestellt und man kommt sogar damit durch.

    Die Politiklandschaft in der Schweiz ist doch völlig gestört!
    • Maracuja 11.06.2019 07:11
      Highlight Highlight Nicht die Schweizer Politiklandschaft ist gestört, sondern Glarner und seine Unterstützer (seine Partei und seine Wähler). Für die Medien stellt dieser Politiker eine schwierige Herausforderung dar. Einerseits soll/muss darüber informiert werden, dass Glarner Spitzel animiert ihm Internas aus Schulen zu melden, die er dann zur Hetze im Internet nützt, inkl. Veröffentlichen von Telefonnummern und Aufruf zum Telefonterror . Anderseits profitiert er evtl. auch noch von der Berichterstattung.
    • RhabarBär 11.06.2019 07:32
      Highlight Highlight Trotzdem finde ich, dass Midnight Recht hat. In unserer Politiklandschaft läuft etwas ziemlich falsch. Man stelle sich vor, ein AfD-Bundestagsabgeordneter hätte etwas ähnliches gemacht - der hätte den Hut nehmen müssen! Hier leistet sich so ein Parlamentarier andauernd solche Skandale und bleibt im Amt und die Partei schützt ihn sogar noch. Mehr noch: er leistet sich solche Aktionen, damit er die Publizität erhält, um im Gespräch zu bleiben.
    • trichie 11.06.2019 08:13
      Highlight Highlight RhabarBär, das liegt wohl auch daran dass die SVP noch nicht ganz so weit in der rechten Ecke angekommen ist wie die AfD, selbst wenn sich am Rand auch schon einige unwählbare Gestalten tummeln.

      Kurzfristig mag eine gewisse Aufmerksamkeit vielleicht sogar nützlich sein, aber Mittel- bis langfristig tut keine Partei mit zu extremer Ausprägung einer Demokratie gut. Soll kein SVP-Bashing sein (auch wenn ich sie nie wählen würde), das betrifft auch z.B. den linken Flügel der SP ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 11.06.2019 06:50
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass das Volk diese Strategie durchschaut. Das wäre Glarner und anderen/zukünftigen Polterern eine Lehre.
  • sowhat 11.06.2019 06:44
    Highlight Highlight Gut, das reicht jetzt aber auch mit der Berichterstattung zu Herrn G.
    Mehr Publizitât hat er nicht verdient.
  • rodolofo 11.06.2019 06:44
    Highlight Highlight Gleichzeitig sehen wir anhand der vielen originellen Reaktionen auf Glarners unattraktive Abschreckungs- und Vergraulungspolitik, dass diese -lange sehr "erfolg"reiche SVP-Strategie- allmählich ihre Wirkung verliert und in der Schweizer Bevölkerung eine Art Immunisierung stattfindet: "Ach die schon wieder...! Und dieser olle Trump da drüben in Amerika muss auch täglich eine grosse Röhre halten und Fake-News-Nonsense ausstossen, wie ein schmatzendes, rülpsendes und pfurzendes Schwein...!"
    Auch die SVP-Strategen sehen das.
    Darum experimentieren sie bereits mit anderen Formen der Manipulation.
  • RicoH 11.06.2019 06:41
    Highlight Highlight Wahlkampf auf dem Rücken von unbescholtenen Bürgern zu machen, ist einfach nur erbärmlich.
    Und das immer wieder von der ach so "lieben" Sünneli-Partei...
  • PVJ 11.06.2019 06:40
    Highlight Highlight Wir werden im Herbst sehen, ob Herr Balsiger recht hat. Mein Eindruck ist dass Glarner diesmal den Bogen überspannt hat. Seine Aktion war höchst unanständig, das Opfer eine junge Lehrerin, die nichts falsch gemacht hat, und seine Entschuldigung war nicht aufrichtig. Damit verletzt er wohl auch die Werte vieler seiner Wähler.
    • Asmodeus 11.06.2019 07:20
      Highlight Highlight Das interessiert Leute aber nicht die die SVP wählen.

      Die sehen nur einen Typen der gegen Muslime und Ausländer ist. Alles andere blenden sie aus.
    • Trasher2 11.06.2019 07:24
      Highlight Highlight Und wie Herr Balsiger recht hat. Auch sie haben recht.
      Ein Teil der Sünneli Wähler hat soviel Empathie und Gerechtigkeitssinn, dass Sie Herrn G für unwählbar halten und ihn abstrafen. Für einen anderen Teil der Wählerschaft hat er nach wie vor „eigentlich das Richtige getan, nur darf man das halt nicht mehr sagen...(soweit sind wir schon....)“
      Diese Wähler werden ihm zur Wiederwahl verhelfen.
      Fazit: Auch jeder Anständige der diese Partei wählt kuschelt doch irgendwie mit den Andern.
    • Delisa06 11.06.2019 09:42
      Highlight Highlight Ich hab nur Angst dass der Trump Effekt auch in der CH funktioniert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 11.06.2019 06:34
    Highlight Highlight Ich denke, dass wenn man tief genug gräbt, noch richtig viel Dreck zum Vorschein kommen könnte.
  • iisebahnerin 11.06.2019 06:14
    Highlight Highlight Zwischen "ich möchte mich entschuldigen" und "ich entschuldige mich" besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied....!

    Den Rest könnt Ihr Euch selber denken....
  • Yolo 11.06.2019 06:12
    Highlight Highlight Solche wie Glarner schaden der SVP und das ist gut so.
    • Stamix 11.06.2019 06:27
      Highlight Highlight Leider falsch. Publizität ist immer gut. Bis im Herbst ist längst vergessen um was es ging. Was bleibt sind stets wiederholten Parolen und Namen wie Martullo, Glarner, Trump, ...
    • DerTaran 11.06.2019 06:31
      Highlight Highlight Solche wie Glarner sind die SVP und sie haben leider fast 30% Wähleranteil.
    • banda69 11.06.2019 06:31
      Highlight Highlight @yolo

      Die SVP politisiert seit Jahrzehnten so. Bei 1/3 der Bevölkerung kommt das gut an. Traurig, aber wahr. Und die Medien haben mitgespielt und tuns immer noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charles, Prince of Wales 11.06.2019 06:11
    Highlight Highlight Ich hoffe, die Aargauer Stimmberechtigten setzen dem Spuk ein Ende. Trotz Schlagzeilen.
  • wasps 11.06.2019 06:11
    Highlight Highlight Er nimmt also bewusst in Kauf, vor den Kadi gezerrt zu werden. Futter für die Therapeuten.
  • CB55 11.06.2019 06:10
    Highlight Highlight Hä? Dachte ernsthaft, der Typ werde wohl zurücktreten nach dem Skandal..krass!
    • TheBase 11.06.2019 09:04
      Highlight Highlight Ich bitte dich! In der Schweiz doch nicht, wo denkst du denn bloss hin?! ☝🏻😁
  • namib 11.06.2019 06:02
    Highlight Highlight Wer Glarner oder andere SVP Haudegen wählt fühlt sich bei solchen Aktionen vertreten. „Endlich sagt mal einer, was ich denke“. Wie man bei Trump deutlich gesehen hat, funktioniert das leider. Für Wähler, die auf Stil und Anstand Wert legen, war er schon vor dieser Aktion niemals wählbar.
  • Calvin Whatison 11.06.2019 05:33
    Highlight Highlight mich würde eine Stellungnahme der SVP Obrigkeit schon noch Wunder nehmen.
  • Majoras Maske 11.06.2019 05:19
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob es ihm wirklich nützt. Diese Aktion war in mehreren Ebenen äusserst blamabel. Nicht nur, dass es inakzeptabel ist, dass Politoker einen Mob auf (andersdenkende) Menschen hetzen, sondern auch die Tatsache, dass ihn die Faktenlage seiner gefundenen "Missstände" nicht mal selber interesseieren, lassen ihn als inhaltsleeren Stimmungsmacher dastehen. Dazu noch die Nazireferenz, welche sicher nicht zufällig in seinem Aufruf stand. Zukünftig wird man ihm das um die Ohren hauen, wenn er wieder mal Statements oder Forderungen veröffentlicht.
  • banda69 11.06.2019 04:49
    Highlight Highlight Was für einen miesen Charakter muss man haben um auf diese Art und Weise Wahlkampf zu betreiben. Aber eben, das hat bei Glarner und der SVP seit Jahren System.

Eritreischer Medienbund reicht Strafanzeige gegen Wahlvideo von SVP ein

YouTube hatte ein Wahlvideo der Zürcher SVP zuvor als Hassrede qualifiziert und gesperrt. Nun reicht der eritreische Medienbund Strafanzeige ein.

Der Eritreische Medienbund Schweiz hat bei der Staatsanwaltschaft Zürich Strafanzeige gegen die SVP eingereicht. Dies wegen eines Wahlkampf-Videos.

Im auf Facebook und YouTube verbreiteten Video verwende die SVP eine Symbolik, die Angst und Hass schüre und zur Diskriminierung von Personen aus Eritrea aufrufe, sagt Sprecher Yonas Gebrehiwet zu watson. «Immer vor den Wahlen hetzt die SVP mit rassistischen Sprüchen und Videos. Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen und zeigen: So geht es nicht.»

Das …

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