Schweiz
Gesellschaft & Politik

Innerrhoder wollen nichts wissen von SP-Initiative für bezahlbaren Wohnraum

Innerrhoder wollen nichts wissen von SP-Initiative für bezahlbaren Wohnraum

26.04.2015, 16:1326.04.2015, 16:16

Die Appenzell Innerrhoder Landsgemeinde hat am Sonntag den parteilosen Stefan Müller zum neuen Landeshauptmann (Land- und Forstwirtschaftsdirektor) gewählt. Der SVP-Gegenkandidat Ruedi Eberle unterlag. Unbestritten war die Wiederwahl von Ständerat Ivo Bischofberger (CVP).

Unbestritten war die Wahl von Roland Inauen zum regierenden Landammann (Regierungspräsident). Inauen löst in dieser Funktion turnusgemäss Daniel Fässler ab. Die übrigen Mitglieder der Regierung wurden bestätigt.

Abfuhr für Wohn-Initiative und Hallenbad-Kredit

Bei den Sachgeschäften schickte die Landsgemeinde die Initiative «Wohnen für alle» des Innerrhoder SP-Präsidenten Martin Pfister bachab. Es gehe um die Schaffung von bezahlbarem Wohn- und Gewerberaum. Das Wohl der Allgemeinheit müsse über dem Profit von einigen wenigen stehen, sagte Pfister.

Überraschend zurückgewiesen wurde ein Kredit von 9,5 Millionen Franken für den geplanten Neubau des Hallenbads Appenzell. Gegner der Vorlage kritisierten die hohen Eintrittspreise; trotzdem seien die geplanten Einnahmen unrealistisch hoch. Ein Rückweisungsantrag für den Kredit kam mit klarem Mehr durch.

Unbestritten war auch ein Darlehen von 3,6 Millionen Franken für den Neubau des Ostschweizer Kinderspitals auf dem Areal des Kantonsspitals St. Gallen. (egg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
F-35 und Armeefinanzen: Ein Trauerspiel in Endlosschleife
Der Kampfjet F-35 wird zum Fass ohne Boden. Und die Finanzierung der Armee bleibt eine Dauerbaustelle. Die Wechselgerüchte um VBS-Chef Martin Pfister erstaunen deshalb nicht.
Der Rücktritt von Guy Parmelin setzt nicht nur das Nachfolgekarussell in der SVP in Gang. Bereits wird über mögliche Ressortwechsel spekuliert. Im Mittelpunkt steht SP-Bundesrat Beat Jans, der aus dem ungeliebten Justiz- ins Wirtschaftsdepartement «flüchten» könnte, worüber Bürgerliche, Wirtschaftsvertreter oder die NZZ nicht erfreut sind.
Zur Story