Schweiz
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Zu ideologisch und dogmatisch – die nächsten SPler wechseln zur GLP



SP Nationalrat  Daniel Frei praesentiert sich der Delegiertenversammlung der SP des Kanton Zuerich fuer die Nomination der kommenden Nationalratswahlen in Zuerich am Samstag, 18. Mai 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Der Zürcher Nationalrat Daniel Frei und seine Lebenspartnerin und Kantonsrätin Claudia Wyssen wechseln von der SP zur GLP. Die beiden haben heute eine Anfrage des «Tagesanzeiger» bestätigt.

Frei begründet die Entscheidung mit folgenden Worten: «Die SP ist in meiner Wahrnehmung über die Jahre hinweg stets ideologischer und dogmatischer geworden. Es fehlt die Kraft und die Offenheit für neue Entwicklungen.» Und weiter:

«Ich habe mich immer als Sozialliberalen verstanden und für solche ist der Grat in den letzten Jahren immer schmaler geworden. Irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr stimmt. Dieser Punkt ist für mich jetzt gekommen.»

Frei zum «Tagi»

Schon ab Montag nimmt er Platz bei der GLP-Fraktion. Dann startet nämlich die neue Session. Ab November gibt er ausserdem das Amt als Nationalrat kampflos ab.

Für die Neuwahlen im Herbst wurde Frei von der SP-Delegiertenversammlung nur auf den 10. Listenplatz gesetzt. Zum «Tagesanzeiger» sagte er, dass dies «lediglich der Anlass, aber nicht der Grund» für den Parteiwechsel gewesen sei.

claudia wyssen sp glp

Bild: sp zürich

Claudia Wyssen begründet es so: «Ich vertrete sozialliberale Positionen und fühlte mich in der SP immer weniger gewollt. Der Kurs geht meines Empfindens klar in eine links-ideologische Richtung, der ich in der Vergangenheit oft wenig abgewinnen konnte.»

Erst im Februar wechselte die frühere SP-Nationalrätin Chantal Galladé ebenfalls zur GLP. (jaw)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 30.05.2019 07:07
    Highlight Highlight Der Irrglaube, dass zentralistische Regelungen und grosse internationale Organisationen (EU, UNO, NATO, etc.) weisere Entscheide fällen als föderale und nationale, sollte die SP endlich ablegen. Die Solidarität der Schweiz mit andern Ländern muss dabei nicht unter die Räder kommen. Es lohnt sich aber auch hier, Solidaritätsbeiträge unter den Gesichtspunkten Effektivität und Effizienz unter die Lupe zu nehmen.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.05.2019 00:09
    Highlight Highlight Wird die Grünliberale Partei jetzt zu einer linken Partei? Fand die Ansichten bis auf die CO2-Hysterie bisher immer sehr interessant.
  • Eggi 29.05.2019 23:23
    Highlight Highlight Ich habe manchmal auch meine liebe Mühe mit der SP. Aber so kurz vor den Wahlen einfach das Parteileibchen wechseln, ist total unglaubwürdig. Wenn schon: Das SP-Mandat abgeben und mal pausieren. - Wer anders handelt, will seiner Partei schaden. Und überhaupt: Ich staune, dass die GLP diese Überläufer so bereitwillig aufnimmt. Spricht nicht für diese Partei!
    An die Adresse von Roger Nordmann: Sprecht Ihr in der SP-Fraktion eigentlich nicht miteinander? Kommt dies wieder völlig unerwartet?!
  • Nunja 29.05.2019 22:57
    Highlight Highlight Nachdem mit Gallade eine Vollzeitopportunistin den Abgang machte, hat Frei sich immerhin mal in einem undankbaren Amt (Parteichef) engagiert, wo er auch einiges einstecken musste. Da er mir immer einen sensiblen Eindruck machte, glaube ich ihm, dass er nicht aus rein opportunistischen Gründen, sondern aus Verletzung ging. Wenn der liberale Flügel wirklich Rückhalt bei den Wählern hat, würde er ja problemlos auch mit dem 10. Listenplatz gewählt werden. Dass er bei GLP auf die Liste gesetzt und gewählt wird ist ja auch unsicher.
  • Kriss 29.05.2019 22:41
    Highlight Highlight Da finde ich die SPler_innen, welche eine neue Plattform innerhalb der Partei gründen wesentlich sympathischer. Die versuchen konstruktiv innerhalb der Partei etwas zu bewegen statt medienwirksam auszutreten.
    • Binnennomade 30.05.2019 17:10
      Highlight Highlight Der liberale Flügel der SP hatte vor ca. 3 Jahren auch eine eigene Gruppe gegründet, wurde danach aber mehr oder weniger aus der Partei gemobbt..
    • Maunadis 31.05.2019 00:13
      Highlight Highlight Sowohl Frei als auch Wyssen und ebenso Galladé waren Mitglieder der reformorientierten Plattform.
      Die SP Schweiz gab der ROP nicht mal ein Adressverzeichnis raus mit den offiziellen Adressen der Bezirksparteien. Soviel zur konstruktiven Zusammenarbeit der Partei mit ihren reformorientierten Mitgliedern. PS: Juso, SP Frauen etc. bekommen sowas anstandslos...
  • WolfCayne 29.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Warum steht da blinkend Update folgt? Wer wechselt denn heute noch?
  • Cédric Wermutstropfen 29.05.2019 19:55
    Highlight Highlight Spaltet doch die SP einfach wieder auf so wie damals vor fast 100 Jahren, wenn ich mich recht entsinne. Dann gäbe es vielleicht wieder einmal eine vernünftige linke Partei als demokratisch wichtiges Gegengewicht zu uns Rechten und eine radikalere Splitterpartei, die dann wohl schnell in der Versenkung verschwände, was für Viele statt für Wenige gut wäre (kek).
  • Magnum 29.05.2019 19:34
    Highlight Highlight Was ist der Unterschied zwischen Grünen und GLP?
    Beide sind sich einig, dass der Mensch seine eigenen Lebensgrundlagen auf diesem einen Planeten (einen anderen haben wir leider nicht...) untergräbt.

    Die GLP meint, dass man das Problem mittels technischer Innovation lösen könne, ohne dass man das eigene (Konsum-)Verhalten ändern müsse.

    Die Grünen sagen: So geht's nicht weiter. Wir müssen unser Verhalten ändern, auch weil Schwellenländer unser Level erreichen wollen.

    Was ist ideologisch, was ist schlicht realistisch und was ist Wunschdenken? Dem Planeten ist es egal. Und sollt's nicht sein.
    • Binnennomade 30.05.2019 17:08
      Highlight Highlight Nix da nur technische Innovation, GLP fordert beispielsweise die CO2-Steuer, welche die meisten Ökonomen auch befürworten.

      GLP setzt halt mehr auf Anreizsysteme, die Grünen auf Verbote.
    • Magnum 30.05.2019 18:25
      Highlight Highlight Nein, die Grünen setzen auf ein geändertes Verhalten durch Einsicht. Wenn dies in keiner Weise erfolgt, setzen die Grünen geltendes Recht durch - und schützen so zB Anwohner vor zu viel Lärm und Abgasen. Des einen Verbot ist in Sachen Lärm und Abgase der anderen Freiheit.
    • Binnennomade 31.05.2019 10:36
      Highlight Highlight Sorry, etz hab ich ais Versehen geblitzt.
      Genau, vom mir aus setzen die Grünen auf freiwilliges Verhalten, und eben auf Verbote, ob sie diese jetzt aus bestehendem Recht ableiten oder nicht. Versteh mich nicht falsch, ich finde grundsätzlich gut, was die Grünen machen, halte die Lösungen der Grünliberalen allerdings für zielführender. Am Ende müssen wir unsere Umweltprobleme in den Griff kriegen, egal auf welchem Weg.
  • Count Suduku 29.05.2019 19:21
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil finde es immer entzückend wenn man Parteipolitik untergräbt
  • Tschüse Üse 29.05.2019 19:10
    Highlight Highlight Und das nach den Europawahlen in DE, in der SPD verloren hat und Grüne gewonnen haben. Ein Schelm wer sich da was denkt....
    • dorfne 29.05.2019 19:27
      Highlight Highlight Wer Karriere machen will schlägt sich auf die Seite des voraussichtlichen Siegern. Ego über sozialen Anliegen!
    • CB55 29.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Der gute tritt als Nationalrat im Herbst zurück..
    • dorfne 30.05.2019 08:25
      Highlight Highlight Klaro. Mit 99%iger Sicherheit wär er im Herbst vom Listenplatz 10 aus nicht gewählt worden. Da setzt man sich doch lieber gleich ab und lässt den Kampf für soziale Gerechtigkeit hinter sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 29.05.2019 19:09
    Highlight Highlight Die GLP ist für alle Millennials die mit bürgerlichem Gedankengut liebäugeln, sich das aber nicht eingestehen wollen weil sie in der Stadt leben, und dem Ganzen deshalb einen frischen Anstrich verpassen.

    Die SP ist aber tatsächlich ebenfalls unausstehlich geworden in gewissen Belangen.
    • Safster 30.05.2019 09:17
      Highlight Highlight Und die AL für alle 30 bis 50-Jährigen, die im Xenix Bier trinken, auf Zalando ihre Kleider bestellen, ein bisschen den Kapitalismus kritisieren, aber halt auch ein wahnsinnig volles Leben haben, um selbst etwas zu verändern. Anstatt sich einzugestehen, dass sie im Grunde ein bürgerliches Leben führen. Ich bin nicht bürgerlich, wähle glp und glaube, wir kommen so schneller zu einer ökologischen Gesellschaft.
  • pun 29.05.2019 19:09
    Highlight Highlight In manchen Fällen kann ein Parteiübertritt ja für beide Seiten Sinn machen, aber wer zwei Monate nach der Wahl in den Kantonsrat oder zwei Wochen nach der Nomination für den Nationalrat die Partei wechselt und nichtmal den Anstand besitzt, sein gewähltes Amt niederzulegen (betrifft nur Wyssen) ist schlicht und einfach ein Charakterschwein. Immerhin scheinen Frei und Wyssen gut zusammenzupassen.
  • Mat_BL 29.05.2019 19:03
    Highlight Highlight Tja, wenn man im 2019 immer noch den "Kapitalismus überwinden" will und tief Rot mit grünem Anstrich den Wählern verkaufen will, kriegt irgendwann dann halt die Quittung. Womöglich im Herbst 2019 - von mir jedenfalls ganz sicher!
  • Alioth 29.05.2019 18:59
    Highlight Highlight "Für die Neuwahlen im Herbst wurde Frei von der SP-Delegiertenversammlung nur auf den 10. Listenplatz gesetzt."
    Was heisst hier nur? Daniel Frei ist als letztes in den Nationalrat nachgerückt, befindet sich also momentan auf dem 9. Platz. Dass neue Kandidaten vor Bisherige gesetzt werden, ist in viele Parteien üblich und auch innerhalb der SP teilt Frei dieses Schicksal mit Martin Naef. So wurden etwa die beiden bisherigen Nationalräte der Zürcher Grünen auf die Plätze 3. und 4. gesetzt.
  • DelliSiech 29.05.2019 18:52
    Highlight Highlight Der SP kann nichts besseres passieren, als wenn diese pseudo Linken endlich weggehen!
    Genau solche Leute aus der Mitte haben in Deutschland, Frankreich, UK und Italien die Sozialdemokratie zerstört!
    Klar, die Sozialdemokratie darf nicht sozialistisch sein, aber eben noch weniger neoliberal!
    War ja in Deutschland gut zu sehen - als Schulz sich von Schröders Agenda distanzierte, explodierten die Umfragewerte. Als er unter Druck gesetzt wurde und wieder zurückkrebsen musste, verlor man sofort wieder.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 29.05.2019 18:49
    Highlight Highlight Solche Politiker sollte niemand wieder wählen. Das scheint doch genau wegen Eigeninteresse passiert zu sein, dass sie für die SP kandidiert haben und erst jetzt die Partei wechseln.
  • Binnennomade 29.05.2019 18:43
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass es Mitte links nur die EVP gibt, welche für viele Nichtreligiöse unwählbar ist. Ich stehe politisch ziemlich genau dort und habe bisher immer den liberalen Flügel der SP gewählt. Das heisst, jetzt muss ich wohl den linken Flügel der GLP anfangen zu wählen - schade, ich sehe mich eigentlich immernoch als Linken.
    Benutzer Bild
    • Juliet Bravo 30.05.2019 14:59
      Highlight Highlight Nur weil die drei weg sind, ist ja noch lange nicht der ganze liberale Flügel weg.
    • Binnennomade 31.05.2019 10:44
      Highlight Highlight Es sind eben leider schon einige weg, und die SP steht in meinen Augen immer mehr unter dem Einfluss der Juso-Sozialisten-Fraktion. Wer bleibt denn noch? Jositsch, Badran, Allemann?
  • Resche G 29.05.2019 18:21
    Highlight Highlight Ha wo bitte ist das sozial bei GLP ?
    Wenn einem die SP zu dogmatisch ist würden sich doch die Grünen anbieten... sehr ähnliche Positionen aber eben etwas frischer und weniger dogmatisch...
    • Pisti 29.05.2019 19:03
      Highlight Highlight Das liberal kannst du bei der Partei auch grad streichen.
    • Froggr 29.05.2019 19:19
      Highlight Highlight Vielleicht hat sie gemerkt, dass mit solch extrem linken Positionen nichts zu holen ist. Die GLP ist da deutlich besser positioniert.
  • karl_e 29.05.2019 17:51
    Highlight Highlight Es ist gut, wenn die sog. "Sozial-Liberalen", mit der Betonung auf "Liberalen" die SP verlassen. Es war der Genosse der Bosse, der sozialliberale Schröder, der die sozialdemokratischen Ideale verriet und die einst stolze SPD in die Scheisse ritt. Schröder hat die Politik gemacht, welche die bürgerliche CDU tunlichst vermieden hatte. Kohl war nicht so dumm, das Volk mit so etwas wie Hartz IV und Minijobs zu verarschen. Das besorgten die famosen Sozialliberalen, besser gesagt, die rosaroten Neoliberalen.
  • dorfne 29.05.2019 17:43
    Highlight Highlight Ich weine denen keine Träne nach. Wer eine Partei gut findet die ja sagte zur überrissenen USRIII, nein zur Zweitwohnungsinitiative, nein zur Steuer-AHV-Vorlage, weil sie der AHV die 2 Mia Zusatzeinnahmen nicht gönnt, der soll wechseln.
    • Shlomo 29.05.2019 18:11
      Highlight Highlight Der könnte auch gleich der FDP beitreten wenn er/sie ehrlich wären.
  • redneon 29.05.2019 17:40
    Highlight Highlight heiheihei was sind das für Parlamentarier ? von der SP zur GLP ist ja wie ein Hase der vor dem dem Fuchs weghüpft 🙈 In 10 Jahren dann zur FDP.. und irgend wann zur SVP...
    • dorfne 30.05.2019 08:28
      Highlight Highlight Die GLP ist eine klar bürgerliche Partei, auch wenn sie kompromissbereit ist und Allianzen beim Klima mit ihr möglich sind. Die Partei wähl ich aber nur, um FDP/SVP zu verhindern.
  • R. Klärer 29.05.2019 17:12
    Highlight Highlight Möglicherweise ist es so, dass die Parteistrukturen die heute herrschenden weltanschaulichen Kategorien nicht mehr adäquat abbilden. Es gibt in der SP sicher viele (gebildet und eher wohlhabend), die fortschrittlich und international ausgerichtet sind aber mit klass. Büezerthemen nicht viel anfangen können. Ebenfalls hat mancher eigentlich linke Arbeiter mit Identity-Politics wohl nicht viel am Hut. Der einkommensschwache SVP-Wähler bemerkt vielleicht, dass seine Partei oftmals eher nicht in seinem Interesse handelt etc.
    Die Parteienlandschaft könnte wie im Ausland in Bewegung geraten...
    • dorfne 30.05.2019 08:32
      Highlight Highlight Ist der Kampf um die Renten und Löhne kein Büezerthema? Der Kampf um die flankierenden Massnahmen beim Rahmenabkommen auch nicht? Sie übersehen auch dass SP und Gewerkschaften eineiige Zwillinge sind.
  • TheSven 29.05.2019 16:59
    Highlight Highlight Sorry aber es ist auch nicht der Sinn und Zweck der Sozialdemokraten “Sozialliberal” zu sein...😂

    Meiner Meinung nach stellt die SP die soziale Arbeiterpartei dar, welche sich für die Interessen und Anliegen des kleinen also gewöhnlichen Mann (oder selbstverständlich auch Frau!) einsetzt.

    Oder hab ich was falsch verstanden?🤔
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.05.2019 16:43
    Highlight Highlight Jetzt fehlen nur noch Fehr und Jositsch und dann ist die SP ZH von den Bütteln des Kapitals und Verrätern der revolutionären Klasse gesäubert....
  • koks 29.05.2019 16:35
    Highlight Highlight Finde ich konsequent, dass Politiker mit Haltung die Partei wechseln, anstatt sich zu verbiegen. Kann die Begründung bildhaft nachvollziehen.
  • sheimers 29.05.2019 16:34
    Highlight Highlight Wenn die ganzen Cüplisozialisten, Opportunisten und Egomanen weg sind wähle ich vielleicht auch wieder mal SP.
    • Hierundjetzt 29.05.2019 16:44
      Highlight Highlight aaah ein Sonntagslinker. Das sind meine Lieblinge. Züriberg, was? Sozialdetektive wie abgestimmt? KK-Prämien? 99% Initiative unterschrieben? Eben.

      Du wählst eh nicht mein Lieber ;)
    • Richu 29.05.2019 17:58
      Highlight Highlight @sheimers: Die Cüplisozialisten werden die Partei sicher nicht verlassen!
    • Lichtblau550 29.05.2019 18:14
      Highlight Highlight Hierundjetzt: Also bei mir ist die ganze Hütte fest in SP-Hand. Und jetzt rate mal, wo die steht: Genau, am Züriberg. Cüpli kommen allerdings weniger auf den Tisch — dafür Rotwein vom Feinsten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 29.05.2019 16:15
    Highlight Highlight Sehr amüsant. Denen Zweien müssten man mal erklären, dass Sozialliberalismus genau so eine politische Ideologie ist, im Gegensatz zur Sozialdemokratischen aber eine Bürgerliche.

    Die vorgeschobene Erklärung (geht ja Hauptsächlich darum, dass die sich bessere Chancen auf ein Pöstchen erhoffen) ist ja rein ideologisch begründet.


    • Shlomo 29.05.2019 17:06
      Highlight Highlight Lustig ist ja auch, dass die GLP ausser bei der Umweltpolitik nicht weit von der SVP entfernt ist, so von wegen liberal.
    • Liselote Meier 29.05.2019 17:40
      Highlight Highlight @Daumen Runter. Na was ist den der Sozialiberalismus wenn es keine politische Ideologie/Weltanschaung ist?
      Etwas zu Essen? Ein Gebrige? Eine Netflix-Serie?

      Und warum nennt man diese Weltanschaung wohl Sozial-Liberalismus und nicht Liberalsozialismus?



    • FrancoL 29.05.2019 17:42
      Highlight Highlight Bezüglich Prösterchen bin ich bei Dir, Deine These zum Sozialliberalismus ist aber gewagt und heikel, da so ziemlich jeder etwas anderes darunter versteht. Wenn man die Sozialliberalen Exponenten betrachtet so unterscheiden sich diese doch sehr strak. Man kann vielleicht sagen dass es der Versuch ist 2 Ideologien zu mischen und das führt nicht unbedingt zu einer klaren Ideologie, es führt zu einem Zwitter, was nicht besser als eine reine Ideologie ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 29.05.2019 16:13
    Highlight Highlight Ich vermute mal, dass die beiden dem "3. Weg der Sozialdemokratie" etwas abgewinnen können. Wohin der führt sehen wir z.B. in der BRD ab G. Schröder mit all seinen Folgen für die Arbeitnehmerschaft, der "klassischen" Klientel der Sozialdemokraten.

    • FrancoL 29.05.2019 17:44
      Highlight Highlight Ja das wäre wohl kaum ein lohnenswerter Weg.
    • Dominik Treier 29.05.2019 18:33
      Highlight Highlight Der 3. Weg und auch der Sozialliberalismus ist ein mythischer Witz, der so lange gut funktioniert wie die Wirtschaft brummt. Sobald es aber, wie in jedem Wirtschaftszyklus zwangsweise zu Rezession und Tiefpubkt kommt und es nicht mehr für die Erhaltung der vorigen Standards für alle reicht, bewirkt das Machtgefüge, dass sich durch Kapital auftut zwangsweise, dass die Machtlosesten, also die Armen und die untere Mittelschicht für alles blüten müssen... Eine elendige schönwetterpolitik! Die Macht des Individuums müsste gestärkt werden um wirklich frei sein zu können, doch da hat man Angst...
    • dorfne 30.05.2019 08:43
      Highlight Highlight Die SP Schweiz ist den "dritten Weg" nie gegangen. Im Gegensatz zu Deutschland und England. Es ist doch die zentralisierte Macht, die Alle korrumpiert. Die haben wir hier nicht, auch wenn Kantönligeist manchmal auch ein bisschen nervt.
  • Roterriese #DefendEurope 29.05.2019 16:09
    Highlight Highlight Die SP/Juso hat sich unter Tamara Funicello (einer bekennenden Marxistin; https://webspecial.derbund.ch/longform/alttrifftjung/couchepinfuniciello/) und Christian Levrat klar am linken äusseren Rand positioniert. Klar springen jetzt liberale Mitglieder ab.
    • dorfne 30.05.2019 08:44
      Highlight Highlight Zum Glück ist sie nach links gerutscht. Anders als von links kann man den rücksichtslosen Neoliberalismus, der den Sozialstaat weghaben will nicht bekämpfen.
    • FrancoL 30.05.2019 10:38
      Highlight Highlight Oh bis zum linken äusseren Rand hat es noch viel, viel Platz und was Journalisten als Position ausmachen ist in vielen Fällen alles andere als brauchbar. Ich habe den äusseren Rand kennengelernt als ich an der Uni in Trento (IT) ein Gastspiel hatte, da hätte man Levrat eher in der Mitte angesiedelt.
  • violetta la douce 29.05.2019 16:04
    Highlight Highlight Zu linksidelogisch also...

    Überrascht dies nun jemand?
  • Roterriese #DefendEurope 29.05.2019 16:04
    Highlight Highlight Schön zu sehen, dass vernünftige SPler zu anständigeren Parteien wechseln. Ich hoffe immer noch darauf, dass Jositsch endlich wechselt und damit wählbar wird.
    • dorfne 30.05.2019 08:45
      Highlight Highlight Anständig heisst runter mit den Steuern für Grossfirmen und Reiche und weg mit dem Sozialstaat.
    • FrancoL 30.05.2019 10:41
      Highlight Highlight @dorfne, bitte merken dass ein Roterriese, der vehement die Planwirtschaft bekämpft, was auch richtig und gut ist, unter anständig versteht, dass alle am gleichen Ort stehen müssen, also die Politplanwirtschaft realisiert sehen möchte.
  • Chrigi-B 29.05.2019 15:58
    Highlight Highlight Wiso nehmt ihr diese SP'ler auf liebe GLP? Diese Leute sind keine GLP'ler, es sind Sozialisten (wenn auch nur light, es sind dennoch keine Liberalen)! Wollt ihr die Wahlen wirklich verlieren? So nehmt noch mehr SP'ler auf.
    • FrancoL 29.05.2019 16:24
      Highlight Highlight Nein Chrigi, wer sich so zum Fenstern des eigenen Hauses hinaus geht der ist ganz sicher nicht mehr ein Sozialist, bzw. war es vermutlich schon lange nicht mehr.
      Wieso soll die GLP sie nicht aufnehmen? Die GLP wird beim Erstarken der Grünen eh Probleme bekommen und wenn die FDP sich noch ein wenig grün anstreicht werden die richtigen Grünen Grün wählen und die richtigen Liberalen das FDP-Original. Es können nur 2 Dinge die GLP retten; eine schwächelnde Grüne Partei und ein wenig "SozialAnstrich" durch UeberläuferInnen.
    • Liselote Meier 29.05.2019 16:30
      Highlight Highlight Nein. Kleine politische Bildung.

      Sozialliberalismus ist eine Strömung des Liberalismus eine bürgerliche Ideologie.

      Es gab mal eine grössere Sozialliberale-Partei in der Schweiz die LdU (Duttweiler), ging in den 80er unter, ein Teil wechselte in die SP und bildete eben diesen Sozialliberal-Flügen, der hat aber mit Sozialdemokratie/Sozialismus nichts gemein.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.05.2019 00:24
      Highlight Highlight @Hashtag Ein Liberaler möchte Individualismus und ein Sozialist Kollektivismus (Planwirtschaft, Verbote, Gesetze, Verordnungen usw.). Ein Liberaler will primär Freiheit, ein Sozialist will Gleichheit.

      Einig sind sich Liberale und Sozialisten bei gesellschaftlichen Fragen, wo auch eine SP liberal denkt und z.B. für eine Homo-Ehe einsteht.
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  • Ohmann94 29.05.2019 15:54
    Highlight Highlight Und sie haben absolut recht! Wenn ich als tendenziell links-gewandter Wähler die SP nicht mehr wählen kann, weil sie mit ihren Extrempositionen immer unwählbarer werden (Bsp. extrem überzogener Feminismus), dann läuft etwas falsch.

    Aber wies ja dann oft ist... Nicht die eigene Einstellung ist dann zu hinterfragen, alle anderen liegen falsch und sind entweder „Nazis“ oder „linke Zecken“.

    Daher plädiere ich für weniger Extremismus und eine offenere Diskussionskultur, was im Moment weder von SP noch von der SVP ermöglicht wird.
    • FrancoL 29.05.2019 16:18
      Highlight Highlight Oh wenn Sie das nicht können, dann läuft etwas falsch? Wieso genau? Wie links stehen Sie denn wenn sie "tendenziell links" schreiben und dann führen Sie die übliche Leier des Feminismus an? Gibt es also für Sie keine wichtigeren Themen?
    • Froggr 29.05.2019 19:18
      Highlight Highlight Erstaunlich ist ja, dass der Diskurs noch eher von der SVP als von der SP gesucht wird.
    • Neruda 29.05.2019 20:39
      Highlight Highlight Du bist kein "tendenziell links-gewandter" du bist Mittewähler. Du würdets wohl die Schröder-SPD wählen. Und genau darum ist es gut, wenn sich die SP wieder mehr Richtung links als zur Mitte wendet. Denn was sonst aus ihr würde, siehst du anhand der SPD schön. Die Partei löst sich auf. Ich fände es übrigens gut, gäbe es eine wirkliche sozialliberale Partei für Leute wie dich! Aber die SP mit eine Schwenker in die Mitte zerstören, bitte nicht!
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  • Pinkerton 29.05.2019 15:52
    Highlight Highlight Und die Positionierung der GLP wird damit auch immer klarer (und linker)...
    • FrancoL 29.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Würde ich so nicht sehen, denn mir scheint anhand der diversen GLPler die ich kenne das "liberale" Element bei der GLP stark zu überwiegen, was zumindest bis zu den Wahlen durch die Ökologie noch ein wenig verdeckt wird.
    • FrancoL 29.05.2019 16:02
      Highlight Highlight Ich würde einmal den Weg der GLP genauer betrachten, deren erste Exponenten und das was die heutigen Exponenten darstellen betrachten, wenn Sie dann noch der Meinung sind die GLP bewege sich nach links seit ihrer Gründung, ja dann kann ich Ihnen nicht helfen.
  • Shlomo 29.05.2019 15:51
    Highlight Highlight Wer der grün angemalten FDP beitretten will soll das gerne machen.
    • Yamamoto 29.05.2019 18:20
      Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht. Bei der GLP handelt es sich ohnehin um einen Etikettenschwindel. Die SP trägt das Prädikat grün nicht im Namen und ist trotzdem wesentlich grüner als diese FDP 2.0 – von den Grünen ganz zu schweigen.
  • FrancoL 29.05.2019 15:51
    Highlight Highlight Man muss schon ordentlich das liberale Element in den Vordergrund zu stellen um bei der GLP zu landen. Für mich ist dies das Wort "sozialliberal" ein Feigenblatt für eine Gesinnung die schon etwas weiter weg von der SP liegt. Und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass in der GLP man nur gut aufgenommen wird, wenn man das "liberal" ein wenig mehr noch in den Vordergrund stellt und das "sozial" verblassen lässt.
    Die GLP Leute in meiner Umgebung sind schon sehr weit weg von der SP, gleich wo sich die SP zur Zeit positioniert.
    Da haben sich 2 eher mehr nach rechts bewegt als die SP nach links.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.05.2019 16:35
      Highlight Highlight 1) Teile ihre Analyse weitestgehen.
      Ich wähle die GLP weil mir die FDP bezüglich Umwelt und Gesellschaftspolitik zu wenig liberal ist, und ich das Gefühl habe, die FDP siehe sich selber nur als Wirtschaftspartei. Bei vielen konkreten Abstimmunnge bin ich dann jedoch wieder Deckungsgleich wie die FDP, laut Smartvore liege ich auch irgendwo dazwischen, mit tendenzen zur GLP.
      Da hätte ich eigentlich erwartet, dass s mehr Wechsel von der FDP/BDP zur GLP gibt als von der SP zur GLP.
      Ich sehe zwischen GLP und SP weniger Überschneidungen, bei der Umwelt und Gesellschaftspolitik vielleicht.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.05.2019 16:39
      Highlight Highlight 2) Wenn es jedoch um die Europapolitik, Wirtschafts-, Sozial-, und Steuerpolitik geht ist die GLP eine stramm liberale Partei mit teilweise einem Hang zum oppositionellen Dogmatismus (STAF), wie kann man da von der SP zur GLP wechseln?
      Oder ist das einfach eine "Flucht" weil man von den linken Ideologen und Jusokadern genervt ist?
    • FrancoL 29.05.2019 17:49
      Highlight Highlight @Raues, "genervt" sein ist keine politische Haltung. Ich kenne weiss Gott eine ganze Menge SVPler die an Blocher, Köppel und Mörgeli zu Tode genervt sind, aber sich bei der SVP zu Hause fühlen, weil ihnen in gewissen Themen aus der Seele gesprochen wird. Ich kenne FDPler die ab der jungen FDP sich die Haare raufen, aber sie bleiben.
      Daraus schliesse ich eher dass die SPler aus Opportunität flüchten oder was schlimmer ist, dass die SP nicht unbedingt ihre wirkliche Heimat war.
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