Schweiz
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Umfrageergebnis

Die Schweizer Bevölkerung ist für die Homo-Ehe

Homosexuelle Spanien Air force privates Alberto Sanchez and Alberto Linero kiss  in military gala uniforms during their wedding ceremony in Seville, Spain, Friday Sept. 15, 2006. The two male air force privates married in in southern Spain on Friday, the first known marriage of two military servicemen under this once-conservative Catholic country's legalization of gay marriage. Some members of the military may not be happy about the union, but the Defense Ministry has said it considers the wedding a personal matter and the men will be allowed to continue with their careers. (KEYSTONE/AP Photo/Javier Barbancho)

Bild: AP

Auch homo­sexuelle Paare sollen heiraten dürfen. Dies hat die Rechtskommission des Nationalrates (RK) am Freitag entschieden. Die Mitglieder unterstützten den grünliberalen Vorstoss «Ehe für alle» mit 12 zu 9 Stimmen. Die Ini­tiative verlangt, dass alle rechtlich geregelten Lebensgemeinschaften für alle Paare geöffnet sind, ungeachtet deren Geschlechts oder sexueller Orientierung. 

Der Durchbruch kam dank der CVP. Die Christde­mokraten Viola Amherd (52, VS) und Guillaume Barazzone (33, GE) waren in der Rechtskommission im Pro-Lager. Die CVPler haben den Puls offenbar am Volk. In der Bevölkerung hat die Anerkennung der Homo-Ehe nämlich gute Chancen. Dies zeigt eine repräsentative Online-Umfrage, die das Meinungsforschungs-Institut Léger im Auftrag von «SonntagsBlick» durchführte. Befragt wurden 1010 Personen. 

Umfrage

Und du: Bist du für die Homo-Ehe?

  • Abstimmen

1,957

  • Ja83%
  • Nein10%
  • Heiraten ist eh unnötig.7%

54 Prozent sind dafür, dass homosexuelle Paare Eherechte bekommen. Bei den Frauen sind 62 Prozent dafür, bei den Männern 46 Prozent. In der Deutschschweiz ist die Zustimmung mit 56 Prozent höher als in der Westschweiz (46 Prozent). Besonders hoch ist die Zustimmung für die Homo-Ehe bei den unter 34-Jährigen: 61 Prozent sind dafür. Bei den 35- bis 54-Jährigen sind es 51 Prozent, bei den über 55-Jährigen 49 Prozent. (feb)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Citation Needed 22.02.2015 19:21
    Highlight Highlight Das Naturargument ist bei Gleichstellungsgegnern scheints Trumpf und oft wird im gleichen Atemzug vor der "verschwulten" Gesellschaft gewarnt - widersprüchlicher geht nicht. Wenn die Natur so eindeutig hetero wär, dann müsste man Heterosexualität ja nicht per Gesetz schützen. Wer Gesetze will gesteht ein, dass die Gesellschaft nur "unschwul" sein kann, wenn/weil man Homosexualität unterdrückt.. "Unschwul" wär dann aber eher "entschwult", hetero also künstlich herbeigeführt und eben genau nicht natürlich gegeben. Damit ist das Naturargument schon mal sehr zweifelhaft. Und wieso soll ein Hetero angesichts eines Homos gleich "verschwulen"? Wenn Heterosexualität so normal und natürlich ist, warum wechselt die denn so mir-nichts-dir-nichts ans andere Ufer, sobald ein Schwuler aus dem Versteck schlüpft? Bei soviel "Naturgegebenheit" dürfte man doch das Gegenteil erwarten: der Daueranblick von Heteros hätte doch längst alle Schwulen und Lesben umpolen müssen. Hat er aber nicht. Genausowenig wie Homos Heteros umpolen werden, wenn sie sich nicht verstecken. Etwas genauer betrachtet spricht das Naturargument doch nur gegen Homophobie, nicht gegen Homosexualität. :-)
    • smoe 22.02.2015 22:32
      Highlight Highlight Dumm nur für diese Leute, dass seit Jahrzehnten verschwulte, gottlose Länder wie Schweden trotz Homo-Ehe (kirchlich und zivil) sowie Homo-Adoption einiges höhere Geburtenraten als die Schweiz haben …
  • Inti 22.02.2015 15:31
    Highlight Highlight Mit Menschen, welche gegen gleiche Rechte für Homosexuelle sind, bringt es leider überhaupt nichts zu diskutieren... Denn die Basis für ihre homophobe Einstellung ist Hass und Menschenverachtung. Sinnvoll nachvollziehbare Argumente sind inexistent.
    Bei rassistischen Einstellungen genauso.
    • Mia_san_mia 22.02.2015 16:16
      Highlight Highlight Ich sage z.B. nur, dass die in Sachen Kinder adoptieren keine Rechte haben sollten und mir sonst egal ist was die machen. Da ist NULL Hass dahinter!
    • EvilBetty 22.02.2015 16:34
      Highlight Highlight Richtig mit Fundamentalisten zu diskutieren ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Sie stolzieren auf dem Brett rum, schmeissen alle Figuren um, scheissen alles voll und fliegen weg um ihren Freunden zu erzählen sie hätten gewonnen.
    • Thomi 22.02.2015 18:54
      Highlight Highlight Ach, da packt wieder mal einer die "Phobie Keule" aus. Heteros die das Homo Leben nicht toll finden, kriegen jetzt also die Rassisten Etikette verpasst? Übrigens ich bin noch auf der Suche nach den sinnvoll, nachvollziehbaren Argumenten..
    Weitere Antworten anzeigen
  • StrangerBeast 22.02.2015 13:31
    Highlight Highlight Die Kommentare hier... musste gleich zweimal nachschauen, ob ich mir das 20 Min App runtergeladen habe.
    • Mia_san_mia 22.02.2015 16:14
      Highlight Highlight Wieso denn? Sind mal nicht alle deiner Meinung?
    • StrangerBeast 22.02.2015 17:55
      Highlight Highlight Nö, bin ehrlich gesagt froh, dass die Ignoranz bei mir nicht vorhanden ist. (:
  • Angelo C. 22.02.2015 12:40
    Highlight Highlight Auf diese völlig unzuverlässigen "repräsentativen Umfragen" gebe ich keinen Deut mehr, seit den grossen Fehlleistungen der letzten Vergangenheit. Kommt hinzu, dass viele der Angerufenen, zumal wenn es um problematischere Themen geht, schlicht nicht die Wahrheit sagen, weil sie glauben, sowas würde fichiert und namentlich aufbewahrt, könnte mal dazu dienen, sie irgendwie zu outen oder politisch zuzuordnen.
    Im Tagesanzeiger bin ich gerade auch einen moderaten und dennoch aussagekräftigen Leserbrief zu diesem Thema gestossen : Xavier Grandjean vor 2 Std. -Viele pro-Homo-Ehe Kommentare gehen am Thema vorbei - sie vermischen Homo-Lust, -Liebe und -Sexualität mit der einfachen Tatsache, dass die Natur nur Mann und Frau für die Zeugung und Vermehrung vorgesehen hat. Die Ehe ist einfach die legale Kristallisation dieser einzigartigen, biologischen Tatsache und sollte entsprechend geschützt und auch gewürdigt werden.
    • smoe 22.02.2015 14:24
      Highlight Highlight Das Natur-Argument von Grandjean und anderen zieht nur, wenn sich Pärchen, die heiraten wollen, dazu verpflichten müssten Kinder zu kriegen. Alles andere ist gegen die Natur.

      Die Verwendung von Verhütungsmitteln und die Ermöglichung von beruflichen oder akademischen Karrieren für Frauen beeinflussen die Reproduktionsrate (und nichts anderes interessiert die "Natur") der Spezies negativer als Homosexuelle und wären gemäss dem Argument zu verhindern.

      Wäre Homosexualität biologisch ein Problem, würde sie nicht bei Hunderten von Säugetier- und Vogelarten auftreten, sondern wäre längst ausgestorben bzw. hätte sich nie verbreitet. Ganz im Gegenteil wird sie wohl der Spezies als Ganzes einen Vorteil bescheren, auch wenn das einem nicht intuitiv erscheinen mag.

    • Angelo C. 22.02.2015 14:56
      Highlight Highlight D00A und smoe : Gar nicht so übel, diese angeführten Argumente :-)! Ich selbst bin da gespaltener Meinung, einerseits übe ich gerne Toleranz gegenüber Minoritäten und Schwulen, habe auch Freunde unter den Letzteren. Andererseits bedenke ich aber auch, dass diese Haltung (zumal in Bezug auf eine richtige Ehe) von der Mehrheit der Weltbürger nicht mitgetragen wird. Sie bezichtigen die USA und Europa der Dekadenz, die irgendwann im Abgrund enden wird. Hier dazu eine Zusammenfassung aus der deutschen Wochenzeitung WELT : "Die Weltkarte der Homosexuellenrechte spricht eine deutliche Sprache: Die größte Liberalität herrscht im christlich geprägten Westen und in Israel. Weite Teile Osteuropas verweigern gleiche Rechte, ebenso China und Indien. Mit Russland beginnt die Liste der repressiven Länder. Die stärkste Diskriminierung oder gar die Todesstrafe droht Homosexuellen im islamischen Halbmond und in Afrika. In Belgien und Island können sie regulär heiraten und Regierungschef werden, im Iran laufen sie dagegen Gefahr, aufgeknüpft an einem Baukran zu enden."
  • Dewar 22.02.2015 12:25
    Highlight Highlight Diese homophoben Kommentare finde ich unendlich mal abstossender als zwei sich küssende Männer/Frauen. Die sexuelle Orientierung sollte genauso akzeptiert werden, wie alle anderen von der Natur bestimmte Gegebenheiten. Ich habe braune Haare. Diskriminiere ich deswegen Blondinen oder bezeichne sie als unnatürlich? Nein. Dasselbe gilt übrigens für die Hautfarbe. Und auch wenn ich hetero bin, akzeptiere ich, dass auch andere Orientierungen existenzberechtigt und gleichwertig sind.
    Und: Jeder der sagt, Homosexualität sei "unnatürlich" soll sich mal in der Tierwelt umsehen.
    • Dewar 23.02.2015 19:56
      Highlight Highlight Wahrscheinlich weil Sie im Tierreich Männlein von Weiblein nicht unterscheiden können :)
      Ihre Argumentation basiert einzig auf dem Prinzip: "Was nicht sein darf, das kann nicht sein". Ich bin Wissenschaftlerin und die Erfahrung hat mich gelehrt, dass nachweis- und reproduzierbare Ergebnisse eher stimmen als persönliche Ansichten (auch meine eigenen!). Wenn Sie also sämtliche Ergebnisse von unzähligen Verhaltens- und Genanalysen erfolgreich widerlegen können, werde ich Ihnen gern glauben, dass Homosexualität unnatürlich ist.
      Abstossend würde ich es deswegen aber trotzdem nicht finden.
  • Mia_san_mia 22.02.2015 11:19
    Highlight Highlight Senn sie heiraten wollen, finde ich das voll OK. Einfach Kinder adoptieren ist zu viel, das sollte nicht erlaubt sein für Schwule und Lesben!
    • ConcernedCitizen 22.02.2015 11:40
      Highlight Highlight Warum? Lieber im Waisenhaus bleiben, als von zwei Mamis adoptiert werden?
    • Howard271 22.02.2015 11:46
      Highlight Highlight Und weshalb nicht? Es gibt keinen einzigen Grund dagegen. "Das ist zu viel" gilt übrigens nicht als Argument ;-)
    • Mia_san_mia 22.02.2015 12:03
      Highlight Highlight Das passt nicht, Kinder brauchen eine Mutter und einen Vater. Die Schwulen und Lesben habens heutzutags ja nicht schlecht und müssen sich nicht beschweren und sollten sich halt entscheiden, wie sie leben wollen.
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