Schweiz
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Zielscheibe der Wut –
Tamara Funiciello auf dem Roadtrip ins Hassland

Tamara Funiciello: Juso-Präsidentin und Zielscheibe des Hasses im Netz. Bild: watson

Keine Frau in der Schweiz wird mehr gehasst als Tamara Funiciello. Täglich beschimpfen und bedrohen sie Dutzende im Netz. Die Juso-Präsidentin sucht vier Hater auf, um herauszufinden: Woher kommt diese Wut?



Tamara Funiciello sitzt auf der Rückbank eines Autos und richtet sich die Haare. In wenigen Minuten wird sie Felix K. treffen, stolzer Eidgenosse und Flughafenmitarbeiter. K. will auf Facebook den «Asylwahnsinn» stoppen. Er mag es nicht, wenn Hunde zur Urlaubszeit ausgesetzt werden und er hat sich einen Feldschlösschen-Zapfhahn geleistet; Freund Bruno kommentiert darunter: «O'zapt is». Funiciello hält ein Blatt Papier in den Händen, den Ausdruck eines Kommentars von Felix K. unter einem «Blick»-Artikel:

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Wie um sich selber Mut einzureden sagt Funiciello: «Der ist ja noch harmlos.» Es ist das erste sonnige Wochenende dieses Jahres und sie würde jetzt am liebsten überall sein, nur nicht hier. Doch wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es auch durch.

Funiciello will die Menschen treffen, die sie im Netz als «Monster», «saudummes Weib» oder «Schlampe» beschimpfen. Sie will wissen, was das für Leute sind, die über ihr Aussehen Witze machen, ihre Familie beleidigen, ihr eine Vergewaltigung wünschen. Sie will diejenigen treffen, die ihr in den letzten Jahren das Leben zeitweise zur Hölle gemacht haben.

Sie will wissen: Warum ist der Hass so gross?

Felix K: Mit der Krankheit noch rechter geworden

Jetzt steht Funiciello vor einem Gartentor, von dem der Lack abblättert und eine Plakette die poetische Warnung verkündet: «Siehst du mich mal ohne Leine, brauchst du Glück und schnelle Beine.» Sie summt leise ein Lied und drückt die Klingeltaste bei Familie K. Das Auto ist 20 Meter entfernt, der Pfefferspray für den Notfall in der Hosentasche. Ein riesiger schwarzer Hund trottet über den Rasen, aus seinem Mund tropfen Speichelfäden und das, was einmal ein Fussball war. Er trägt keine Leine.

Funiciello sagt: «Die denken sicher, wir gehören zu den Zeugen Jehovas.» Sie drückt die Klingel ein zweites Mal. Hinter den weissen Tagesvorhängen erscheint die Silhouette eines älteren Mannes. Er öffnet die Glastür gerade so weit, dass ein Rollator sichtbar wird.

«Was wollen Sie?»

«Ich suche Herrn K.»

«Ja, ich kann nicht rauskommen.»

«Kann ich kurz mit Ihnen sprechen?»

«Machen Sie eine Umfrage?»

Eine Frau erscheint auf der Terrasse. «Was wollen Sie?»

Sie kommt über den Kiesweg, der schwarze Riesenhund schmiegt sich an ihr Bein. Sie nimmt das Halsband in die Hand und steht nun etwas unausgeglichen vor dem Gartentor. Blondes Haar, moosgrünes T-Shirt, Aufnäher des Schützenvereins Buchs. Ihr Mann, erklärt sie, habe einen Hirnschlag erlitten, und könne deshalb nicht rauskommen.

Funiciello hört der Frau aufmerksam zu, hält den Kopf dabei leicht gesenkt und die Hände wie beim Gebet ineinander gefaltet. Es sieht aus, als nehme sie der Frau die Beichte ab.

Dann sagt sie, es tue ihr leid, was mit ihrem Mann passiert ist. Aber er habe ihr vor ein paar Wochen auf Facebook einen bösen Kommentar geschrieben. Ob sie ihn lesen wolle. Funiciello hält ihr den Ausdruck mit dem Kommentar von Herrn K. hin.

Frau K. liest konzentriert. Ihre Augen wandern langsam über das A4-Blatt. Überrascht wirkt sie nicht.

«Ja also ... es tut mir leid. Ich schaue, dass es nicht mehr passiert. Er hat nicht unbedingt etwas gegen eine Person, aber er ist halt ein bisschen von der alten Schule. Und es wird einfach immer noch schlimmer.»

«Er hätte jetzt einfach die Gelegenheit, um mit mir persönlich zu sprechen.»

«Sehen Sie, wenn Sie jetzt mit ihm sprechen würden, würde er gleich wieder ausfällig werden. Er kann wirklich nichts dafür, bei ihm hat es das kognitive Zentrum erwischt. Hier (sie klopft sich mit den Fingerknöcheln an die Stirn). Er kann seine Emotionen nicht mehr steuern, wenn Sie jetzt reingehen würden, dann geht er – wuff – an die Decke.»

«War er sehr anders vor dem Hirnschlag?»

«So extrem war er vorher nicht. Er war schon ein bisschen rechts. Aber vorher hat er sich noch überlegt, was er rauslässt. Und das fehlt jetzt eben. Die Hemmschwelle, der Anstand.»

Sie verabschiedet sich von Frau K. Höflich, gesittet, wie man sich vom Nachbarn verabschiedet oder von entfernten Familienmitgliedern.

Funiciello hätte jetzt eigentlich gerne einen ordentlichen Schlagabtausch gehabt. Ihre Idealvorstellung einer politischen Debatte: Knallhart in der Sache, respektvoll im Ton. Aber Krankheiten und Unfälle, das ist höhere Macht. Jetzt ist es halt ein Sparring geworden, eine Aufwärmübung für die nächsten Kommentarschreiber. Sie setzt sich ins Auto, zieht ihre Daunenjacke aus, legt sie übers Knie und klopft ein paar Mal auf den unförmigen Wulst. Das Thermometer zeigt 16 Grad an.

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

Funiciello auf der Suche nach dem Ursprung des Hasses. Bild: watson

Eine ganz normale, junge Frau

Kaum eine Frau in der Schweiz wird so gehasst wie Tamara Funiciello. Dafür gibt es – objektiv betrachtet – eigentlich wenig Gründe: Sie ist 29 Jahre alt, Tochter eines Italieners und einer Schweizerin, hat einen zwei Jahre jüngeren Bruder. Ihre ersten Lebensjahre verbringt sie auf Sardinien. Als sie neun ist, zieht die Familie in die Schweiz nach Bern. Sie studiert Geschichte und Sozialwissenschaften und wohnt in einer Wohngemeinschaft. Von ihren Freunden wird sie geschätzt wegen ihrer Lebhaftigkeit, ihrer sozialen Ader und ihres unaufhaltsamen Enthusiasmus. Kurz gesagt: Funiciello ist im Grunde eine ziemlich normale, junge Frau.

Doch dann ist sie eben auch Sozialistin, Feministin, Aktivistin. So zumindest beschreibt sie sich selbst auf ihrer Homepage: «Antinationalistin aus Überzeugung, Antikapitalistin aus logischen Gründen, echte Linke, Utopistin.» Seit Oktober 2016 ist sie die erste weibliche Präsidentin der Juso, der Jungpartei der Sozialdemokraten. Ihr Job dort ist es, anzuecken. «Die Juso muss der Stachel im Arsch der SP sein», sagte sie bei bei ihrer Wahl.

Im Auto riecht es nach abgestandenem Zigarettenrauch. Funiciello rümpft die Nase und öffnet das Fenster einen Spaltbreit. Wie ernst sie ihren Job bei der Juso nimmt, zeigen die medienwirksamen Aktionen, die nicht nur bei ihren Kritikern, sondern auch bei der Mutterpartei für wenig Freude sorgen. Sie fordert eine 25-Stunden-Arbeitswoche, will eine Frauenquote in Parteien einführen und verbrennt BHs, um gegen Sexismus zu protestieren.

Schon ihre Vorgänger sorgten regelmässig für Furore, indem sie sich auf der Bühne vor laufender Kamera einen Joint anzündeten oder mit einer Fotomontage des nackten Daniel Vasella für die 1:12-Initiative warben. Doch der Hass, der Funiciello entgegenschlägt, ist extremer, härter, unerbittlicher. Seit sie vor zweieinhalb Jahren das Juso-Präsidium übernommen hatte, wurde sie öfters von Shitstorms heimgesucht als die meisten Politiker in ihrer gesamten Karriere.

Am Autofenster ziehen sanft abfallende Hügel vorbei, Metzgete-Werbung auf Scheunenwänden, beim Bruzzel-Uli gibt's Poulet vom Drehspiess: Das Wynental, auch Stumpenland genannt wegen der einst blühenden Tabakindustrie.

Funiciello hat ein gespaltenes Verhältnis zum Land. Zwar ist sie fast jedes Wochenende an einer Juso-Veranstaltung in einem Dorf im Schweizer Mittelland. Und manchmal, sagt sie, spiele sie sogar mit dem Gedanken aufs Land zu ziehen. «Aber dann wiederum glaube ich, ich würde hier durchdrehen.» Als sie in einem Dorf ein Mädchen mit Seitenscheitel und blau gefärbten Haaren auf dem Trottoir entdeckt, entfährt es ihr: «Die gehört hier auch nicht hin.» Ein Mischung aus Erstaunen und Mitleid schwingt in ihrer Stimme.

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

Manchmal spielt Funiciello mit dem Gedanken, aufs Land zu ziehen. «Aber dann wiederum glaube ich, ich würde hier durchdrehen.» Bild: watson

Claudio M. und sein Problem mit dem BH-Foto

Wenig später steht Funiciello vor der ersten Stufe einer Wendeltreppe, die zu einer Dachwohnung führt. Hier wohnt Claudio M. Er findet es richtig, dass eine Schweizer Zeitung im vergangenen Sommer eine Karikatur mit ihrer Handynummer abdruckte. Auf Facebook schrieb er unter einem «20 Minuten»-Artikel:

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Funiciello klatscht in die Hände, sagt «Vamos!», und steigt nach oben. Ein junger Mann öffnet nach einer Weile die Türe. Hinter ihm streift eine weisse Katze durch den Gang. Er trägt eine graue Trainerhose und zu kleine Filzpantoffeln. Um seine Augen zeichnen sich rote Ringe ab. Er sieht aus, als hätte er eine Weile nicht mehr geschlafen.

«Sind Sie Claudio M.?»

«Ja?»

«Ich bin Tamara Funiciello. Ich bin hier, weil Sie vor nicht allzu langer Zeit auf Facebook einen nicht allzu netten Kommentar über mich verfasst haben. Und ich würde Sie gerne fragen, was Sie sich dabei überlegt haben.»

Sie streckt ihm den Ausdruck mit seinem Kommentar entgegen. Er liest und reicht den Zettel dann Funiciello zurück.

M. (ungläubig): «Und wegen dem kommen Sie zu mir nach Hause?»

«Ja.»

«Okay ... also, ja, das ist jetzt ... ich habe da halt nicht viel überlegt.»

«Aufgrund solcher Kommentare wollen sich Frauen politisch nicht engagieren. Das macht die Demokratie in unserem Land kaputt.»

«Ja, aber ... darf ich Sie duzen?»

«Ja, klar.»

Claudio M. sagt, dass Funiciello sich nicht wundern müsse, sie greife schliesslich alle an, die anders denken als sie. Er wolle jetzt keine Beispiele nennen. Und überhaupt, es sei gerade ungünstig, er sei am Gamen.

Funiciello stemmt die Fäuste in die Hüfte. Sie ist jetzt im Angriffsmodus. Ihr Ton bekommt in solchen Momenten eine schulmeisterliche Note, der bei ihrem Gegenüber wie bei renitenten Schülern eine Trotzreaktion provoziert.

«Finden Sie denn wirklich, dass ich es verdient habe, dass eine Zeitung meine Telefonnummer veröffentlicht, dass ich Dutzende Dickpics geschickt bekommen habe und dass meine Familie am Telefon belästigt wurde?» Ohne es zu merken, hat sie wieder in die Höflichkeitsform gewechselt.

M. (unsicher) «Nein, das sicher nicht.»

«Aber das ist genau das, was Sie hier geschrieben haben!» Funiciello wedelt mit dem A4-Blatt.

«Ja, aber das ist Satire.»

«Satire darf keine Telefonnummern veröffentlichen!»

«Ja okay, das war vielleicht zu viel des Guten. Aber was die Juso macht, das ist mir einfach too much. Das mit der BH-Verbrennung zum Beispiel. Wenn man so provoziert, muss man sich nicht wundern, wenn mal was retour kommt.»

«Aber was provoziert Sie denn so fest an dem Bild? Das verstehe ich nicht. Jede Unterwäsche-Werbung zeigt mehr als das, was man bei uns sah.»

«Ich finde es nicht schön. Ich find's effektiv nicht schön.»

«Also finden Sie, dass Leute, die hässlich sind, sich verstecken müssen?»

«Sie drehen mir ... Du drehst mir das Wort im Mund um. Das schiisst mich langsam ah!»

«Aber dann sag jetzt doch mal, was dich an dem Foto denn so provoziert.»

«Mit diesem Foto hast du ganz viel Medienaufmerksamkeit bekommen!»

«Aber dir ist schon bewusst, dass ich in den Medien auftauche, weil das Leute wie dich stresst. Sonst würde es ja gar keine Aufmerksamkeit bekommen. Das heisst, du bist eigentlich der Grund für die Medienaufmerksamkeit!»

Jetzt ist die Anspannung bei Funiciello weg, sie muss erst einmal ziemlich herzhaft lachen über ihre eigene Herleitung. Es ist die Freude eines Wissenschaftlers, der beim Orangenschälen gerade ein hoch komplexes mathematisches Problem gelöst hat. Sie lacht auch noch, als M. zu einer Verteidigung ansetzt:

«Ähm, ja, also, ich sage den Medien ja nicht, dass sie über dich schreiben sollen. Und überhaupt ist das der einzige Kommentar, den ich je über dich geschrieben habe.»

Funiciello hat sich wieder ein bisschen beruhigt. «Ja gut, dann war das ein Zufall.»

«Eben, darum finde ich es jetzt auch lustig, dass du jetzt vor meiner Tür stehst.»

Funiciellos sturer Kopf

Halb 2 Uhr mittags. Lagebesprechung im Restaurant Ochsen, gleich unterhalb der Wohnung. Die Kellnerin sitzt in der Eckbank und sortiert die Quittungen der Gäste vom Mittag.

«Die Chance, dass Claudio M., der Typ also, der das BH-Foto hässlich findet, auf Bilder mit nackten Frauen abwichst, ist relativ hoch», sagt sie amüsiert. Sie bindet sich die Haare zusammen und beugt sich über ihren Salatteller. Hat diese Frau wirklich einen unzerstörbaren Selbstwert oder gibt sie sich einfach stärker, als sie ist? Wenn ihr jemand sage, sie sei fett, antworte sie: «So what? Das ist euer Problem, nicht meines.»

Das Funiciello-Prinzip: Je grösser der Widerstand, desto stärker der Ansporn. Man könnte auch sagen, sie hat einen sturen Kopf. Eine Anekdote aus ihrer Kindheit: Funiciello wollte Goalie im Landhockey-Team werden, aber alle sagten ihr, sie sei mit ihren kleinen Händen und ihrer Körpergrösse nicht geeignet. Es gab nicht einmal eine Ausrüstung, die ihr passte. «Aber ich habe gelernt, wie ich mich im Goal bewegen muss, damit ich alle Winkel erreiche, und am Schluss war ich in der U21 und holte die Goldmedaille an der Europameisterschaft.»

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

Beim Salatteller im Restaurant Ochsen: «Wenn mir jemand sagt, ich sei fett, antworte ich: So what? Das ist dein Problem, nicht meines.» Bild: watson

Die Sonne brennt nun unbarmherzig. Funiciello bereut, dass sie keine Sonnenbrille mitgenommen hat. Sie blinzelt und hält sich eine Hand vor die Stirn. Natürlich geht nicht ganz alles spurlos an ihr vorbei. Hinter der Politikerin Tamara Funiciello ist schliesslich ein Mensch aus Fleisch und Blut, der lebt, leidet, lacht und weint. Das geht manchmal vergessen. Darum habe sie nach den krassen Anfeindungen nach ihrer BH-Verbrennungsaktion auch der «Schweizer Illustrierten» für eine Homestory zugesagt. «Das hätte ich sonst nie gemacht. Aber es war wichtig, dass die Leute sehen: Das ist ein Mensch mit einer Familie, einem Zuhause, Freunden.»

Roland S. weiss nicht, wo die Grenzen sind

Im Auto herrscht nun eine derartige Hitze, dass Funiciello die Regler der Klimaanlage bis zum Anschlag hochdreht. Vorbei am Hallwilersee, tieferes Vordringen ins Aargauer Mittelland, hinein in eine verkehrsberuhigte Strasse mit dem Namen einer Zierstrauchgattung. Schmucke Einfamilienhäuser samt Garageneinfahrten säumen den Weg, Hecken versperren die Sicht auf das Leben auf der eigenen Parzelle. Gutes, ehrlich verdientes Geld. Investiert in Rasengittersteine und grosse Zweitautos mit Hybridantrieb. Hier wohnt Roland S., Bauunternehmer und Mofabesitzer. In seinem Gartenteich züchtet er Koi-Fische. Auf Facebook kommentierte er unter einem «Blick»-Artikel:

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Herr S.’ Haus steht als Paria in der Landschaft. Wie um einer ansteckenden Krankheit vorzubeugen, halten die angrenzenden Grundstücke einen Sicherheitsabstand. Die Fassade ist mit Sichtbeton verputzt, die Farbe irgendwo zwischen kränklichem Nikotingelb und Rostbraun. Die Fensterläden im oberen Stock sind geschlossen, die Vorhänge im Wohnzimmer alle zugezogen. Kein Blick dringt nach innen. Falls man noch nicht gemerkt haben sollte, dass man stört, hilft einem das Schild: ‹Achtung Hunde!›

«Schon wieder Hunde», stöhnt Funiciello, «ich hasse Hunde.» Sie drückt das Klingelschild. Lange Stille. Hundegebell. Dann schnelle Schritte auf hölzernen Treppenstufen. Eine Frau Mitte 40 öffnet die Türe einen Spaltbreit, jugendliches Aussehen, modische Kleidung, einladendes Lächeln.

«Hallo?»

«Grüessech, wir suchen Herrn S.»

«Der ist nicht hier, um was geht es?» Sie entschuldigt sich, dass sie die Türe nicht weiter öffnen kann – zwei Hundeschnauzen lugen hinter ihren Waden hervor.

«Ich bin Tamara Funiciello. Ich bin die Präsidentin von der Juso Schweiz.»

«Von was?»

«Von der Juso. Das ist eine politische Partei. Es geht darum, dass Herr. S. mir auf Facebook etwas – sagen wir mal – nicht so Nettes geschrieben hat. Und ich wollte wissen, wieso.»

«Aha, dann soll er Stellung nehmen? Ich kann es ihm mal sagen. Habt ihr eine Handynummer?»

Funiciello lässt nicht locker. Sie ist verdammt früh aufgestanden und hat schon mehrere Stunden Fahrt hinter sich. Sie befindet sich jetzt in einem Dilemma: Einerseits hat sie eine Mission und einen Plan und ziemlich viel aufgestaute Wut. Andererseits ist diese Person, die nun ganz höflich und sogar ein bisschen neugierig mit ihr plaudert, nicht die Adressatin ihrer Botschaft.

«Wissen Sie, es geht mir darum, dass man so nicht miteinander umgehen sollte in einer Gesellschaft.»

«Ja, ich bin eben nicht bei Facebook. Ich weiss davon gar nichts.»

«Wollen Sie mal sehen, was Ihr Mann geschrieben hat?» Funiciello reicht ihr den Ausdruck.

Frau S. (liest): «Aha, ja. Das ist ... das ist ...» Sie studiert das Blatt mit leicht betretener Miene.

«Ich finde, man muss nicht gut finden, was ich mache. Aber man muss es mir ja nicht so sagen wie Ihr Mann.»

«Ja, meine Art ist das auch nicht. Aber eben. Er ist er und ich bin ich. Ich richte es ihm auf jeden Fall aus. Wie war Ihr Name nochmals?»

«Tamara Funiciello.»

«Okay. Und ihr kommt jetzt so ein bisschen die Ganoven stellen?»

«Sozusagen.»

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

Funiciello wird im Netz dafür gehasst, dass sie jung, links und laut ist. Und vor allem wird sie dafür gehasst, dass sie eine Frau ist. Bild: watson

Putzende Trümmerfrauen

Auf dem Weg zum Auto schüttelt Funiciello den Kopf. «Wieder eine Frau.» Sie tönt wie eine Pathologin, die im Leichenhaus body-count macht. Was geht ihr durch den Kopf? «Mich regt einfach auf, dass Männer im Netz Dreck abladen und die Frauen dann aufräumen müssen. Es ist den Frauen schrecklich unangenehm, das merkt man. Sie wissen, dass es daneben ist. Und sie haben keine Ahnung, was ihre Typen im Internet machen.» Irgendwann gebraucht Funiciello das Wort Trümmerfrauen. Herr S., der Bauunternehmer, häufe in seiner Online-Schutthalde Aushub und Dreck an. Und seine Frau gehe nachher mit dem Besen drüber.

Zum ersten Mal an diesem Tag wirkt Funiciello nun etwas genervt. Energisch zieht sie die Autotür auf und steigt ein. Sie lockert den Schal um ihren Hals. Im Auto ist es mittlerweile stickig-heiss wie an einem Nachmittag im Juli.

Frauen sind öfter von Hate-Speech im Internet betroffen und die Urheber von Hass-Kommentaren mehrheitlich männlich. Zu diesem Ergebnis kommen diverse Studien. Funiciello wird im Netz dafür gehasst, dass sie jung, links und laut ist. Sie wird gehasst, weil sie einen Migrationshintergrund hat und weil ihr Körper nicht dem der gesellschaftlichen Idealvorstellung entspricht. Und vor allem wird sie gehasst, weil sie eine Frau ist.

Was Herr K., Herr M. und Herr S. im Netz über sie geschrieben haben, ist vergleichsweise harmlos. Oft stehen solche Kommentare am Anfang einer Eskalationsspirale, die sich langsam hochdreht und zuletzt damit endet, dass Funiciello eine Vergewaltigung oder der Tod gewünscht wird. Ein Auszug aus ihrer Facebook-Seite nach der BH-Verbrennungs-Aktion.

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montagen: watson

Funiciello schaut über ihre Schulter aus dem Autofenster. Das Aargauer Mittelland ist inzwischen dem Agglomerationsgürtel um Luzern gewichen: Surreale Kreiselkunst und Lagerhallen. In besonders krassen Fällen erhält die Juso-Chefin Unterstützung von Jolanda Spiess-Hegglin, der ehemaligen Zuger Kantonsrätin und Gründerin des Vereins Netzcourage. Gegen alles, was justiziabel ist, reicht Spiess-Hegglin Anzeige ein. Bei den obigen Beispielen wurden die Urheber der Kommentare mit einer Busse und Geldstrafe bis zu 1900 Franken verurteilt.

«Trümmerfrauen.» Wie um sich die Bedeutung des Wortes genauer vor Augen führen zu können, spricht Funiciello es nochmals laut für sich aus. Damit sie als Politikerin wirken kann, braucht sie ein ganzes Team, das für sie den Müll wegwischt, den andere im Netz deponieren. In einem Land, das sich rühmt, dass sich seine Politiker ohne Begleitschutz bewegen können, muss die Juso-Präsidentin eine Online-Putzequipe beschäftigen.

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

Poulet vom Drehspiess, Kreiselkunst auf Hauptstrassen – unterwegs im Schweizer Mittelland. Bild: watson

Was denkt sie über Menschen, die solche Kommentare schreiben? «Ich hege diesen Leuten gegenüber keine Gefühle.» Ein paar Sekunden lässt sie das einfach so stehen, bleibt still, fügt dann an: «Ich bin jeweils eher überrascht, wenn ich in den Gerichtssälen diesen Menschen gegenüberstehe und sehe, dass das ganz normale Männer mit Jobs, Familien und Haustieren sind.»

So normal wie Dominik L., der Koch. Auf Facebook posiert er auf einem Foto mit Kochmütze mit dem Schriftzug: «El Capitano.» Vor drei Jahren war er ohne Job und schrieb: «Arbetslose Amt Geld bezie förs nüd mache.» Ein Facebook-Freund kommentierte: «Bisch ned besser als en asylant ;)» L. mag Motorräder, fährt eine Yamaha YZF-R6. Vor einem Jahr trug er an der Luzerner Fasnacht ein Kostüm mit Maske, die aufwendig bemalt und mit Federn dekoriert war. Sein rechter Unterarm ziert ein Tattoo mit einer Figur aus einer Comic-Serie. L. will frei bleiben und wählt darum die SVP. Seine zwei Katzen heissen Molli und Simba.

All das weiss man über F., wenn man durch sein Profil scrollt. Auch weiss man, dass er unter einem «20 Minuten»-Artikel über Funiciello geschrieben hat:

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Funiciello steht im Treppenhaus eines anonymen Wohnblocks in der Luzerner Agglomeration und wird nun gleich bei dem Mann klingeln, der zu wissen glaubt, dass sie schon viel zu lange keinen Sex mehr gehabt habe und dass sie vielleicht aufhören würde, über Sexismus, Lohnungleichheit und Gewalt gegen Frauen zu sprechen, wenn sie öfters durchgenommen würde.

Das ist die wohlwollende Lesart von L.s Kommentar.

Die andere ist, dass er Funiciello eine Vergewaltigung wünscht.

Die «079»-Eskalation

Funiciello ist jetzt sichtlich nervös. Auf ihrem Roadtrip durch das Land der Hasskommentarschreiber steht die letzte und schwierigste Strecke an. Erinnerungen werden wach an den Sommer 2018, als der Hass seinen Höhepunkt erreichte. Es war Mitte August an einem Sonntag. Gut 100 Personen, unter ihnen Funiciello, demonstrierten auf dem Bundesplatz in Bern gegen Gewalt an Frauen. Ein paar Tage zuvor waren in Genf fünf junge Frauen von einer Männergruppe spitalreif geschlagen worden.

In einer Rede sprach die Juso-Präsidentin darüber, dass Gewalt gegen Frauen wie eine Pyramide aufgebaut sei. Sie beginne beim sexistischen Witz und der Belästigung und ende mit Vergewaltigung und Ehrenmord. Um zu veranschaulichen, wie fest der Sexismus in den Köpfen aller Menschen verankert ist, nahm sie das Beispiel des Sommerhits «079» der Berner Musiker Lo & Leduc: «Wir leben in einer Gesellschaft, in der der meistverkaufte Hit der Schweiz eine Stalking-Geschichte erzählt.»

Später, in einem Interview des Lokal-TV-Senders Tele Bärn, legte sie nach und sagte, in dem Song gehe es um einen Mann, der immer und immer wieder versuche, die Telefonnummer einer Frau herauszufinden, obwohl sie ihn klar abweise. Ein solches Verhalten sei sexistisch.

Was dann folgte, darauf war Funiciello nicht vorbereitet. Es war ein Sturm sondergleichen, ein virtueller Dreck-Tsunami, der Hassbotschaften, übelste Kommentare und Morddrohungen über sie ausgoss. Die «Schaffhauser Nachrichten» druckte eine Karikatur mit ihrer Handynummer ab. Funiciello war darin als hexenähnliches Riesenweib dargestellt, das tobt, weil niemand sie anruft, obwohl ihre Nummer im Internet zu finden ist.

Ihr Handy surrte danach im Minutentakt. Fremde schickten ihr Penisbilder, sprachen ihr Beleidigungen auf den Anrufbeantworter. Sie wurde auf offener Strasse angefeindet, stand eine Zeit lang aus Sicherheitsgründen regelmässig mit der Polizei in Kontakt. Zwei Frauen traten während dieser Zeit aus dem Vorstand der Juso aus. Funiciello deponierte ihr Telefon in der Parteizentrale und tauchte für eine Weile ab.

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

Nach der «079»-Geschichte surrte Funiciellos Handy im Minutentakt. Fremde schickten ihr Penisbilder und sprachen ihr Beleidigungen auf den Anrufbeantworter. Bild: watson

Dominik L.: Mitten in die Fresse rein

Mit einer energischen Handbewegung streicht sich Funiciello eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie holt noch einmal tief Luft. Dann drückt sie auf den weissen Klingelknopf.

Ein korpulenter junger Mann in weissem T-Shirt und Trainerhose öffnet die Türe und reibt sich müde die Augen.

«Ou, entschuldigung. Heit ihr gschlafe?»

«Mmh ja, eigentlich schon.»

«Sie kennen mich, nicht wahr?»

Er mustert Funiciello mit zusammengekniffenen Augen von oben bis unten, wie wenn man auf einer Lebensmittelverpackung das Ablaufdatum sucht. Funiciello schaut ihn herausfordernd an.

«Jaja.»

«Sie haben einen Kommentar über mich geschrieben auf Facebook und ich wüsste gerne, was Sie damit meinen.» Sie hält ihm seinen Kommentar hin.

L. (liest): «Ehrlich, und wegen dem steht ihr jetzt hier und reisst mich aus dem Schlaf. Das ist doch jetzt wirklich Scheisse, oder?»

«Finden Sie es nicht eher Scheisse, so einen Kommentar auf Facebook zu schreiben?»

«Das ist zehn Wochen her, ich weiss doch gar nicht mehr, zu welchem Thema das war!»

«079.»

«Ja sorry, eben, das ist doch nur ein Lied?!»

«Warum haben Sie das denn nicht so geschrieben?»

«Weil das damals nicht meine Meinung war.»

«Also war Ihre Meinung, dass ich vergewaltigt werden sollte?»

«Nein, das habe ich nie geschrieben! Haben Sie den Text überhaupt gelesen?»

«Wer soll mich denn Ihrer Meinung nach durchnehmen?»

«Ich weiss doch auch nicht. Zum Beispiel der Freund, oder die Freundin.»

Funiciello ist hierhergekommen, um über Hasskommentare zu diskutieren, und nun gibt ihr ein übergewichtiger Koch Tipps, mit wem sie ins Bett steigen soll. Nicht im Netz, von Angesicht zu Angesicht. Ihre Welt, die analoge, gerät gerade ein bisschen aus den Fugen.

«Aber das geht Sie doch alles gar nichts an! Das ist doch eine ungeheure Beleidigung! Stellen Sie sich vor, ich würde das zu Ihnen sagen!»

Er verschränkt die Arme und lächelt überlegen. «Ich würde das nicht als Beleidigung empfinden. Eher als Kritik, oder als Anregung. Damit muss man als öffentliche Person nun einmal rechnen.»

«Das ist doch keine Anregung!» Funiciello verwirft die Hände.

Auch L. ist genervt. Es nervt ihn zum Beispiel, dass Minderheiten und Feministinnen wie sie die ganze Zeit Forderungen stellen und wegen einem Lied herummotzen, während er 60 Stunden pro Woche bügeln muss. Es nervt ihn, dass die Juso und die Unia, ein mafiöser Verein, nichts, rein gar nichts tun für ihn, obwohl er Büezer ist. Es nervt ihn, dass am Ende immer er die Konsequenzen trägt, für alles, zum Beispiel damals am WEF, wo er im WK verfickt nochmal 24 Stunden in Davos bei minus 17 Grad herumstand. Und das alles nur wegen diesen Juso-Idioten, die gegen den Scheiss-Trump demonstrieren mussten.

Funiciello fragt: «Und dem Trump haben Sie das Gleiche geschrieben wie mir?»

L. (eifrig) «Ja, ja! Dem Trump habe ich genau das Gleiche geschrieben! Dass er ein dummer Siech sei!»

«Und dass man ihn mal so richtig durchnehmen sollte?»

«Ja! Dem Trump habe ich das Gleiche geschrieben, einfach auf Englisch!»

«Und würden Sie mir das jetzt auch persönlich ins Gesicht sagen, dass ich durchgenommen werden soll?»

Er wiegt den Kopf ein wenig, prüfend. «Jooo, also, das könnte ich mir jetzt schon vorstellen, dass ich das sagen würde.»

«Dass ich öfters gefickt werden sollte.» Funiciello ist jetzt eiskalt.

«Ja, also gut, jetzt vielleicht nicht mehr, aber damals schon.»

Funiciello hat jetzt die Wahl: Sie könnte L. den Finger zeigen, auf dem Absatz kehrtmachen und hätte so kurzfristig Schadensbegrenzung betrieben. Oder aber sie nutzt die Gelegenheit und versucht L. davon zu überzeugen, dass ihr Sexleben Privatsache ist. Der innere Kampf dauert nur ein paar Millisekunden. Dann besiegt ihre pädagogische Vernunft den emotionalen Impuls.

«Können Sie verstehen, dass das verletzend war für mich?»

«Ja schon, aber ich finde es ehrlich gesagt eher verletzend, dass Sie mich um meinen Schlaf bringen.»

Funiciello gibt auf. Es ist kurz nach 16 Uhr, von draussen hört man die Guggenmusik spielen, in Luzern ist Fasnacht. Vielleicht macht das hier alles gar keinen Sinn, vielleicht ist es der falsche Tag, die falsche Zeit. Sie macht einen Schritt zurück und entschuldigt sich noch einmal für die Störung. Es sei ihr halt wirklich ein Anliegen, dass Frauen keine Gewalt mehr angetan werde.

Funiciello verabschiedet sich mit einem Händedruck, das machte sie an diesem Tag bei allen. Nach dem Kampf die Respektbekundung. Sie will ihre Tour auch als Gesprächsangebot verstehen. Nur scheint es manchmal, als spräche sie an eine Wand oder in einen Zerrspiegel, der all ihre Argumente ins Gegenteil verkehrt und wieder auf sie zurückwirft.

Diese Mission fordert ihr einiges ab. Sie stützt die Hände auf das Autodach und atmet tief durch. «Da hatte es unglaublich viele Knüppel in dieser Begegnung.»

Beim Abschied fragte L. neugierig, wann denn nun der Artikel in der Zeitung erscheine.

Reportage Tamara Funiciello (Bitte nicht für andere Artikel gebrauchen)

«Vor der Tat kommt das Wort», sagt Funiciello und erzählt, dass aus einer Beleidigung im Netz schnell eine Tätlichkeit werden könne. Das mache ihr Angst. Bild: watson

Am Ende der Politik

Einsteigen, Sicherheitsgurt umschnallen, Fenster runterkurbeln, ausatmen. Tamara Funiciello ist bei L. und den anderen nicht nur an die Grenzen des Anstands und darüber hinaus gereist, sie hat auch ihre eigenen Grenzen erkundet. Sie hat 20 Minuten lang mit einem Fremden über ihr Sexualleben gesprochen. Über intimste Dinge, die andere nicht einmal mit dem besten Freund oder der besten Freundin teilen würden. Wie oft sie gefickt werden sollte. Wer sie ficken sollte. Ob sie frustriert sei, weil sie zu wenig gefickt werde.

Wenn das die Aufgaben sind, die eine Politikerin in der Schweiz zu bewältigen hat, dann stimmt etwas nicht.

Als sie später im Auto den Blick durchs Fenster auf den vorbeirauschenden Feierabendverkehr richtet, sagt sie: «Ich finde nicht, dass irgendjemand das Recht hat, über mein Sexualleben oder das einer anderen Frau zu sprechen.» Die Coolness, die Funiciello während sieben Stunden an diesem strahlend schönen Samstagnachmittag an den Tag legte, bekommt immer mehr Risse.

Es scheint, als würde Funiciello die Absurdität des Gesprächs mit L. erst jetzt richtig bewusst. «Ich hätte erwartet, dass er zumindest versucht, sich zu rechtfertigen, wenn nicht sogar zu entschuldigen.» Stattdessen muss die Juso-Präsidentin sich den Vorwurf gefallen lassen, einen Büezer beim verdienten Schlaf gestört zu haben.

Ist sie wütend auf L. und die anderen? «Nein, ich bin nicht wütend, diese Menschen tun mir eher leid. Es war alles so wirr, diese Hilflosigkeit, diese Resignation. L. war vor allem so hässig darauf, dass ich etwas machen kann und er scheinbar nicht.» Funiciello rutscht auf dem Autositz rum. «Aber das ist jetzt vielleicht ein bisschen viel Psychologie

Die Knüppel, die Funiciello im Gespräch mit L. ortete, machen sich auch in ihren Reflexionen bemerkbar. Einerseits macht sie die Umstände verantwortlich und sucht mit dem Eifer einer Soziologin eine Erklärung für die Wut. Andererseits ist sie in diesem Experiment eben auch das lebende Objekt.

Funiciellos Hausbesuche werden nichts daran ändern, dass sich der Hass im Netz weiter verbreitet. Was bedeutet das für den Diskurs in einer Gesellschaft? «Nichts Gutes. Es ist ja eben nicht nur ein Online-Phänomen. Man ist so weit, dass man meint, man dürfe solche Dinge wirklich sagen. Face to face», sagt sie.

Erst vor kurzem wieder stieg der Online-Hass in ihre Welt hinüber. Am helllichten Tag wurde sie im Coop von einem Familienvater angerempelt. Mit voller Wucht und purer Absicht. In solchen Momenten wird aus einer Beleidigung im Netz eine Tätlichkeit. Das macht ihr Angst. Die Wegbereiter dieser Dynamik sind Felix K., Claudio M., Roland S., Dominik L. und die tausend anderen Kommentarschreiber. «Vor der Tat kommt das Wort», doziert Funiciello.

Weitermachen

Sonnenuntergang über dem immer weiter fort rückenden Mittelland. Mehrzweckhallen weichen hochgeschossigen Wohnhäusern. Ja, es habe Momente gegeben, in denen sie alles hinschmeissen wollte, sagt Funiciello nachdenklich. Was sie auf einer hohen Skala erlebe, erlebten alle Frauen im Kleinen. Mit starrem Blick schaut sie durch die Frontscheibe auf das Betongrau der Autobahn. «Aber was bleibt mir denn anderes übrig, als weiterzumachen? Ich kann die doch nicht gewinnen lassen.»

Sie fasst sich wieder, schlüpft zurück in die Rolle der unerschütterlichen Revolutionärin. Jede erste Frau sei eine Wegbereiterin und sie sei nun mal die erste Frau an der Spitze der Juso. «Ich stehe auf den Schultern von allen Frauen in der Geschichte vor mir, die gegen Widerstände gekämpft haben. Die haben nicht aufgegeben, also mache ich es auch nicht.» Eine improvisierte 1.-Mai-Rede auf der A4 zwischen Wettswil am Albis und dem Uetlibergtunnel.

Während Funiciello im Auto Bilanz zieht und versucht, für all das eine Erklärung zu finden, es einordnen will, was das jetzt heisst für sie, für die Frauen, aber auch für alle anderen, für die ganze Gesellschaft eigentlich, tippt Igor C. auf Facebook einen Kommentar unter einen «Blick»-Artikel:

«Einzige grund wieso sie nit frässi haltet isch wil sie hunger het.»

Drei Personen gefällt das.

Hintergrund der Reportage

Hate-Speech im Internet ist schon lange kein Randphänomen mehr. Vor allem Frauen sind davon betroffen und Jüngere öfters als Ältere. Politikerinnen trifft es besonders hart. Sie werden regelmässig zur Zielscheibe von Hasskommentarschreibern. Dabei spielt die politische Gesinnung keine grosse Rolle. SVP-Frau Natalie Rickli wird auf Facebook nicht minder geschont als die Juso-Chefin Tamara Funiciello.

Mit dieser Reportage begaben wir uns auf eine Spurensuche. Was triggert die Menschen hinter den Computerbildschirmen? Wie reagieren sie, wenn man sie mit ihrem Geschriebenen konfrontiert? Und wie begegnen sie einer Politikerin, die sie eben noch virtuell beleidigt haben, an der Haustür?

Für die Reportage wurden Kommentarschreiber ausgewählt, deren Wohnsitze mit einer einfachen Google-Suche herauszufinden waren. Da viele User ihre Privatsphäre nicht schützen, gestaltete sich dies relativ einfach. Der Besuch bei den vier ausgewählten Kommentierern erfolgte unangemeldet Mitte Februar 2019. Wir möchten uns hiermit nochmals für die Störung entschuldigen.
(sar/wst)​

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    Alle Leser-Kommentare
  • kontermatch 30.03.2019 07:25
    Highlight Highlight hätte frau funiciello das auch ohne die begleitung von journalisten gemacht?
  • Dominic Marc Morgenthaler 30.03.2019 06:35
    Highlight Highlight Tamara Funiciello for President!!!
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 29.03.2019 22:46
    Highlight Highlight Man kann von Politikern und der Art wie sie Politisieren halten was man will.
    Obwohl ich tendenziell Links bin bin ich mit der JUSO definitiv Rot statt Grün.

    Aber Leuten Vergewaltigungen androhen?
    Zu Mord Aufrufen?
    Anrempeln?

    Nein, das geht definitiv zu Weit, egal welcher Position der betroffene Angehört.
    Tut Er / Sie was Illegales haben Gerichte darüber zu Entscheiden
  • sowhat 29.03.2019 20:51
    Highlight Highlight Vorneweg: ich glaube dass Tamara Funicello, eine der Persönlichkeiten ist, die dazu beigetragen hat, dass die SP aus ihrer Lethargie erwacht ist. Was mich auf dieser Tour - Danke watson, dass ihr uns mitgenommen habt- betrübt, ist die Erkenntnis, wie weit sie von den Leuten entfernt ist, für die sie sich einsetzt.
  • JJVOB 29.03.2019 14:25
    Highlight Highlight Die Frage ist ja, ob es Hate Speech gibt oder nicht. Das ist eine Grundsatz frage, welche geklärt werden müsste. Und ich denke es existiert nicht. Es soll auch kein Gesetzesartikel geben, welcher schwammig und subjektiv ist. Lieber mehr Redefreiheit...
    Play Icon
    • Mutzli 29.03.2019 15:51
      Highlight Highlight Ihre Wort- und Videowahl verrät auch ein bisschen was über Ihre Bubblementalität.

      "Hatespeech", wenn als diskriminierende/rassistische/etc. Rede ist bei uns gemäss Volkswillen nun schon ein ziemliches Weilchen verboten. Siehe Artikel 261 im StGB.

      Auch Filmchen von Alt-Rightern wie S. Crowder aus komplett anderen politischen Kulturen nix daran.

      Ist allerdings sowieso irrelevant, denn im Artikel ging es wenn schon um Beleidigungen, Verleumdung, üble Nachrede und Drohungen, welche nicht per se "Hatespeech" sein müssen und ebenfalls, *drumroll*, gemäss StGB 174f einklagbar.
    • amRhein 30.03.2019 08:35
      Highlight Highlight Beleidigungen, Drohungen, Herabsetzungen etc. sind weder konstruktiv noch gute Argumente dh bringen uns nicht weiter.

      Begriffe, die man mit Inhalt füllt, existieren, wer aber diesen Inhalte nicht zustimmt oder sie ablehnt, für den machen solche Begriffe halt keinen Sinn.

      Es gibt sicher einige, die mit dem Begriff „Holocaust“ Mühe haben, oder den Einsturz der WTC-Gebäude als Inside-Job der US-Regierung betrachten.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 29.03.2019 14:08
    Highlight Highlight Politisch gesehen stehe ich ihr eher kritisch gegenüber.
    Ich würde gerne mal mit ihr, in aller ruhe bei einem Kaffee, ein wenig diskutieren. Ist mir lieber, als via social media.
    Aber was sie jetzt mit ihren Hatern gemacht hat.
    Echt, Hut ab Frau Funiciello, da haben Sie definitiv mehr Cojones als ihre Hater. 😂
  • Superbebbi 29.03.2019 13:05
    Highlight Highlight «Und dass man ihn mal so richtig durchnehmen sollte?»

    «Ja! Dem Trump habe ich das Gleiche geschrieben, einfach auf Englisch!»

    Das macht den jungen Mann schon fast wieder ein bischen Sympathisch 😂
  • Ich hol jetzt das Schwein 29.03.2019 12:59
    Highlight Highlight Ich mag sie nicht besonders, jedenfalls die öffentliche/politische Person nicht. Persönlich kenne ich sie nicht, da kann ich das nicht beurteilen. Was aber nicht geht, sind solche Reaktionen einerseits und das Victimblaming hier in den Kommentaren. Nur weil ihr eine Wohnung habt, seid ihr auch nicht selbst schuld, wenn bei euch eingebrochen wird! Und das ewige bewusste falsch Verstehen ist auch nervig. Das Mädchen mit den blauen Haaren gehört nicht im Sinn von "die sollte nicht hier sein", sondern im Sinn von "die fühlt sich hier wohl auch nicht wohl" nicht hierher. Mann, echt!
    • DemonCore 29.03.2019 18:15
      Highlight Highlight Völlig richtig bezüglich dem meistgehertzen Kommentar. Gibt viele Idioten, auch unter den Lesern.
  • Jacob Crossfield 29.03.2019 11:59
    Highlight Highlight Toller Beitrag! Tamara Funicello hat größere cojones als alle ihre Hater und Social Media-Feiglinge zusammen. Respekt vor der jungen Dame!
    • Charming 30.03.2019 00:01
      Highlight Highlight Seh ich genau so! Zudem hat sie klare politische Themen und Aussagen welche ich ALLE auch so sehe und unterstütze! Ja, ich stehe und wähle links und mir sind mutige Menschen lieber als elende Feiglinge - solche gibt es leider zuviele wie die Reportage glasklar aufzeigt! Weiter so Tamara!!!
  • Nick Name 29.03.2019 09:32
    Highlight Highlight Dass einem die Meinung und Meinungsäusserungen oder überhaupt das Verhalten von jemandem nicht gefällt, ist ja das Eine. Und es ist völlig normal. Auch, dass jeder Mensch seine dunklen Seiten hat.

    Aber dann zu sagen, wer sich so exponiere, müsse halt mit Retourkutschen rechnen, und damit Kommentare wie die obigen und noch drastischere in den Toleranzbereich zu bewegen, finde ich komplett falsch und zudem gefährlich für die (demokratische) Gesellschaft.
    Solche persönlichen Beleidigungen, Herabsetzungen und Drohungen haben in der Öffentlichkeit schlicht nichts zu suchen und sind zu ahnden.
  • Darkwing Duck 29.03.2019 09:28
    Highlight Highlight Impulsives verhalten stösst nunmal auf Wiederstand. Ich kann halt nicht erwarten, dass meine eigene Meinung die einzige ist, die zählt. Aber schliesslich ist sie ja auf Diskussionen aus, sonst würde sie keine Politik machen. Ich finde es jedoch bedenklich, dass alle Leute immer zuhause sein müssten. Das zu erwarten und danach entäuscht sein, finde ich ein wenig komisch.
    • DemonCore 29.03.2019 18:17
      Highlight Highlight Beleidigungen sind kein Widerstand. Widerstand ist "Ich bin nicht einverstanden weil .... ...." und ... ist nichts von fett/dumm/hässlich/Frau/alt/jung.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 29.03.2019 09:22
    Highlight Highlight Sie will eine 25h Woche. Ich mag Sie.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 29.03.2019 14:38
      Highlight Highlight Was bitte ist falsch an einer 25h Woche?
      Benutzer Bildabspielen
  • Daniel Caduff 29.03.2019 08:48
    Highlight Highlight Watson, was ist denn mit Dir los? 90% der Kommentare hier erklären/vergleichen/relativieren die Beleidigungen und Drohungen mit den politischen Positionen und ihrem Stil. Sorry, Ihr habt NICHTS begriffen! Hat Funiciello jemals die Vergewaltigung eines politischen Gegners gefordert? Natürlich Nein.

    Ihr zeigt hier Verständnis für die Haltung, dass demokratische Positionen nicht auf der Sachebene angegriffen werden, sondern die Person direkt. Das ist widerlich. Es ist vergleichbar mit der Haltung, dass Frauen mit Minirock selber schuld sind, wenn sie vergewaltigt werden. Sie hat ja provoziert.
    • Nick Name 29.03.2019 11:40
      Highlight Highlight Danke! Genau meine Gedanken ...
    • grumpygirl 29.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Danke! Ich dachte kurz, ich wäre bei 20Minuten gelandet.
    • Charming 30.03.2019 00:03
      Highlight Highlight Ja, ich auch oder beim Blick!
  • rodolofo 29.03.2019 07:14
    Highlight Highlight Liebes Watson,
    könnt Ihr auch mal schreiben, dass es einige Männer in diesem "Land der rechtsextremen Haters" gibt, die Funicello SUPER (!!!) finden?
    Ich weiss, diese "Neandertaler mit Keule und Computer" sind für die Medien allgemein interessanter, als wir "feministisch umgepolten Weicheier-Softies".
    Und darum bekommen diese auf eine äusserst unangenehme Art Aufmerksamkeit suchenden "Richtigen Kerle" auch weiterhin so viel mediale Aufmerksamkeit, dass es tatsächlich so aussieht, als würden wir immer noch in der brutalen Steinzeit leben...
    Mit dem Thema Terrorismus geht das übrigens ähnlich.
    • sowhat 29.03.2019 19:40
      Highlight Highlight Rodolofo, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Es entsteht für die Dummschwätzer zusätzlich der Eindruck, dass sie in gutet Gesellschaft sind, weil sie dauernd erwähnt werden. Das verstärkt sie in ihrer Pöbelei. Die schwappt dann -qed- in die reale Welt rüber, weil sie glauben, dass sie recht haben und susserdem in der Mehrzahl sind.
  • Eric Lang 29.03.2019 07:10
    Highlight Highlight Da zeigt sie wahrlich Mut für eine JUSO Politikerin, normal gehen die ja nur schwarz gekleidet und vermummt auf Randale.
    Wobei ich gerne wüsste, wie viele Begleiter bei der Tour dabei waren?
    • SaraSera 29.03.2019 10:26
      Highlight Highlight @Eric Lang: Der ganze schwarze Block hat uns zum Schutz begleitet. (Witz)
    • Me, my shelf and I 29.03.2019 21:45
      Highlight Highlight Sorry Eric, aber die JUSO ist mal garnicht militant. Du scheinst dich in der linken Szene echt nicht auszukennen.
  • Floatingsissy 29.03.2019 06:51
    Highlight Highlight Tamara ist jederzeit bei mir herzlich willkommen.
    Was sie tut finde ich wichtig. Merci für diesen Beitrag.
    (Ich seh die Blitze hageln)
  • Heezigr 29.03.2019 05:55
    Highlight Highlight Was mir an ihr nicht gefällt ist ihre rechthaberische, meist leicht agressive Art wie sie ihre Anliegen vorbringt. Sie kommt mor so rüber als ob nur ihre Position und Sichtweise stimmt. Es wirkt als zeige sie kein Verständnis für die position ihres gegenübers.

    Es ist jedoch leider ein gängiges Muster in der heutigen Zeit. Nicht nur bei ihr, sondern generell in der Politik.
    • DemonCore 29.03.2019 18:20
      Highlight Highlight Lieber eine zähe Debattiererin als jemand der wild mit primitiven Beleidigungen um sich schleudert.
    • Charming 30.03.2019 00:13
      Highlight Highlight Wenn menschen wie Sie keine sachlich-fachlichen Argumentationen haben, spielen sie auf die Person! Merken Sie das! Rechthaberisch, leicht agressiv, besserwisserisch, kein Verständnis! Zum Schluss noch die Verallgemeinerung! Und jetzt, fühlen Sie sich besser?
  • nicht_millenial 29.03.2019 00:08
    Highlight Highlight Danke für die Reportage. Macht absolut Sinn, die “Beispiele” in real zu besuchen, ohne Voranmeldung. Keiner der jemals abgegeben Kommentare, Likes, emoji, usw ist nach ein paar Sekunden Schnee von gestern... am andern Ende der Glasfaserleitung steht ein Mensch! Ironischerweise beklagt sich der eine darüber, er habe für Trump am WEF Wache stehen müssen, obwohl seit ca 20 Jahren EIN oder ein paar Termine bei einem Psychologen reichen, um von der Milizpflicht befreit zu werden. (Spekulation mal beiseite, warum das nicht angegangen wurde.) Frauenhass muss heute enden. Selbsthass auch. Sagt Mann
  • _helmet 28.03.2019 23:47
    Highlight Highlight Sehr starke, engagierte Frau, unglaublich primitiv und traurig, was da abgeht mit diesen Kommentaren. Selbst wenn man ihre Meinung nicht teilt und sie nicht symphatisch findet, sollte man ihren friedlichen, unermüdlichen Einsatz für ihre Ideale anekennen. Und sicher nicht solche erbärmlichen Kommentare schreiben. Ein Vorbild, selbst für Rechte. Ich glaube die Kommentare sind auch die Saat der Hetze à la Weltwoche, Glarner oder Trump.
    Und aber auch die Folge der Vernachlässigung vieler einfacher Bürger durch neoliberale, rechte Politik à la SVP und FDP. Grossen Respekt Tamara!!
    • Charming 30.03.2019 00:14
      Highlight Highlight 100% gleicher Ansicht und Meinung!
  • tobs. 28.03.2019 22:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • rundumeli 28.03.2019 22:01
    Highlight Highlight wo kann man abstimmen für den journi des jahres ?!
  • Yare02 28.03.2019 21:54
    Highlight Highlight Eine gute Sache, die Leute hinter den Beschimpfungen in der Realität zu stellen, was auch für diese Personen hoffentlich etwas eindrücklich ist. Was jedoch nicht ganz in Ordnung ist, ist, dass dieser Bericht zu wenig objektiv geschrieben. An das Watson-Team: Es tut nichts zur Sache, ob diese Beschimpfungen von einem übergewichtigen Koch oder jeglichen anderen Personen geäussert werden.
    • sowhat 29.03.2019 19:47
      Highlight Highlight Doch, das tut es eben genau. Ich finde es grade wichtig, dass diese Leute ein Gesicht bekommen. Wir glauben sonst immer, das sind nur so ganz spezielle Leute, anstatt zu sehen, dass das dein oder mein Nachbar sein könnte.
  • Lichtblau550 28.03.2019 21:42
    Highlight Highlight Harter Stoff. Und auf jeden Fall preisverdächtig. Was da alle zwischen den Zeilen steht: Respekt den Autoren.
    • Nino F. 29.03.2019 15:28
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Wenn diese Reportage keine Preise gewinnt, versteh ich die Welt nicht mehr
  • Blümerant 28.03.2019 21:13
    Highlight Highlight Ich finde bei gewissen Aktionen geht es ihr mehr um die Provokation, als den Ferien Inhalt. Ich empfehle allen den Podcast SRF Input zu hören mit ihr. In diesem Podcast kann man erkennen, dass es ihr eigentlich um die richtigen Dinge geht und sie der eigentlichen Linie der nicht elitären Linken folgt. Der Zweck heiligt jedoch nicht immer die Mittel oder ist auch nicht zielführend. Es wäre schön, wenn Sie die erreichte Bekanntheit nun sinnvoll ummünzen würde, denn ihre Ansichten sind nicht so falsch.
  • pascii 28.03.2019 20:41
    Highlight Highlight Eine Reise durch die Schweiz 2019. Das Bild das sich uns zeigt: eine Agglomeration, ein Land wo sich der Stumpfsinn bequem eingerichtet hat. Aus einer intellektuellen Hochburg macht sich Tamara Funiciello auf, dem Hass der ihr entgegengeschleudert wird auf den Grund zu kommen. Bewaffnet mit Offenheit und einer Prise Arroganz: Ein Roadtrip ohne Gewinner.
  • Sir Konterbier 28.03.2019 20:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • redeye70 28.03.2019 19:42
    Highlight Highlight Mir kommt es oft so vor als ob Frau Funinciello ganz bewusst so provoziert, dass dann eben diese Hatespeechtsunamis losgetreten werden. Ich mag diesen Stil grundsätzlich nicht, egal aus welcher politischer Ecke. Tatsache ist aber, dass in der Gesellschaft immer mit härteren Bandagen vorgegangen wird. Das betrifft nicht nur Frau Funinciello oder die Frauen. Selbst Schulkinder sind dem schon ausgesetzt. Die Ursachen dafür liegen viel tiefer als es Hass auf Frauen oder politische Gegner alleine wäre. Der Artikel kratzt leider nur an der Oberfläche.
  • Katzenseekatze 28.03.2019 19:30
    Highlight Highlight Ich mag sie. Klar. Frech. Gut so.
  • sealeane 28.03.2019 18:47
    Highlight Highlight Die hier geposteten Beispiele an Hasskomentar-Schreiber bestätigen so ziemlich alle Vorurteile die ich über solche typen habe... Mehrheit eher der Verlierertypus die eine Schuldige dafür brauchen, mit Ausnahme von dem Bauherr... Wohl kein verlier und da er nicht da war kein plan was bei dem schief läuft...
    Fazit Typisch SVP stil, alle anderen sind schuld nur nicht man selbst. Und wehe dem der mein Weltbild versucht zu ändern!
    P.S. Die Funicello ist jetzt auch nicht mein typ aber solche Hasskommentare sind unterste..
  • Wurstbrot 28.03.2019 18:36
    Highlight Highlight Geile Aktion Tamara und Watson! Der Artikel bestätigt etwas die Vorstellungen, die man von solchen Wutbürgern hat. Die meisten (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind doch einfach armi Sieche. Irgendwie zu kurz gekommen im Leben. Ohne Job oder in irgendeinem mies bezahlten Job. Wenig Geld aber zuviel Zeit um dummes Zeug im Netz zu schreiben. Und klar polarisiert Tamara Funiciello und man muss nicht mit allem einverstanden sein, was sie sagt aber man kann seine Meinung auch anständig rüberbringen.
    • sowhat 29.03.2019 19:58
      Highlight Highlight Toll gemacht, mit deinem Kommentar hast du genau diesen Leuten in die Hände gespielt. Elitäre Abgrenzung von denen die es eben nicht so einfach haben. Was bitte ist am Beruf Koch verachtenswert? Köche bestreiten ihr Leben und sorgen dafür, dass du einen genussvollen Abend im Restaurant deiner Wahl verbringen kannst. Wenn hier einer als Hohlkopf rüberkommt, heisst das nicht dass alle so sind.
  • wizzzard 28.03.2019 18:35
    Highlight Highlight Starke Aktion.
  • Janeywilcox 28.03.2019 18:30
    Highlight Highlight Eine Mehrheit der Kommentare hier macht Gebrauch von der Floskel „Ja, aber...“. Was ist so schwer daran, solche Hasskommentare einfach nur pauschal zu verurteilen? Stattdessen werden die Hasskommentarschreiber teilweise noch in Schutz genommen, wie z.B. „die armen, konnten sich nicht mal vorbereiten“. Geits no? Ich persönlich „hasse“ die Ideologie der SVP, finde die Röstis und Aeschis der Schweiz teilweise widerlich. Es würde mir aber in keiner Sekunde einfallen, die auf persönlicher Ebene zu beleidigen. Was habe ich davon? Wer nimmt meine Argumente dann noch ernst? Ich versteh‘s einfach nicht
  • Magnum 28.03.2019 18:21
    Highlight Highlight Zwei mal Typen in Trainerhose - so falsch lag Lagerfeld also nicht, wenn er sagte, dass die Kontrolle über sein Leben (und seine Emotionen) verloren habe, wer solche trage.
    Auch sonst der ganz normale Bünzli-Irrsinn. Diese ganzen beelendenden Hasskommentare dieser Tastaturkrieger, sie kommen mitten aus der Schweizer Gesellschaft. Und ja: Socialmedia und die Bestätigung unter Gleichdenkenden (oder her das Gleiche Hassenden) verstärken diesen Hass noch weiter. Das sollte eigentlich am meisten zu denken geben an der ganzen Geschichte.
  • Triple A 28.03.2019 18:21
    Highlight Highlight Wer provoziert muss mit Reaktionen rechnen. Wer stilvoll provoziert, mit stilvollen, würde man meinen. Leider aber wird der Idiot, der im Sandkasten alle Burgen zerstörte auch erwachsen und treibt sein Unwesen fort, bzw. reagiert so deplaziert, wie Frau F. es erfahren musste.
    • DemonCore 29.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Also kann man jede ungewöhnliche, neue Idee mit Beleidigungen zu decken? Das ist doch dumm. Wie sollen wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln wenn wir uns wie Affen benehmen, wenn jemand mal etwas aus der Reihe tanzt? Bünzli-Faschismus ist das.
  • AdvocatusDiaboli 28.03.2019 18:14
    Highlight Highlight Es ist unter anderem auch die Art, wie Watson (und andere linke Medien) Menschen wie Frau Funiciello präsentieren, die sie zu leichten hass Zielscheiben machen.

    Es wird zu oft so verkauft: Sie ist jetzt da und stört deine veraltete Art und Weise - "und zwar so richtig!". Was dabei komplett verloren geht, ist das viele Politikerinnen wie Frau Funiciello sich eben auch oft viel Mühe geben mit Andersdenkenden einen Anschluss zu finden.
  • Nicole Suter 28.03.2019 18:12
    Highlight Highlight #DankeTamara
  • Hierundjetzt 28.03.2019 18:10
    Highlight Highlight Wenn eine Jungpolitikerin einer Splitterpartei 400 Kommentare erhält, dann darf man behaupten, dass Sie extrem polarisiert.

    Das rechtfertigt zum Fremdschämen peinliche Hasskommentare in keinster Weise. Aber es erklärt diese bis zu einem bestimmten Grad.

    Demgegenüber kann ich bei den Jungsozialisten keine zielführende Parteiarbeit mehr erkennen, da sich alles nur auf die grosse Vorsitzende, der Tamara F. fokussiert.

    Bei Wermuth und Molina war das zum Glück anderst. Die haben die Juso zu dem gemacht, was Sie heute ist und von dem Funicello tagein tagaus profitiert
  • Papa Swappa 28.03.2019 17:53
    Highlight Highlight Ich fand die "079" Geschichte von Ihr etwas humorlos (das Lied spielt mE in der typischen Tradition der hoffnungslosen Minnesänger, die höchstens mal einen Zuber Wasser über den Kopf bekommen, wenn sie unter dem Fenster der Angebetenen singen) - aber wer sich exponiert, der haut halt auch mal ein wenig daneben.
    Alles in allem habe ich sehr viel Respekt vor ihr finde es bedenklich, wie viele Männer nicht mit einer schlagfertigen, intelligenten und durchaus auch humorvollen Frau umgehen können.
    Das sagt mehr über die aus als über Frau Funiciello.
  • Platon 28.03.2019 17:41
    Highlight Highlight Höchsten Respekt meinerseits gegenüber Frau Funiciello. Ich versteh bis heute noch nicht, was das Problem, geschweige denn was extrem an den Aktionen der JUSO ist. Das BH-Bild war eine Hommage an die ersten feministischen Bewegungen, das hat bis heute glaube ich niemand gecheckt🤦🏻‍♂️ Generell versteh ich überhaupt nicht, wie es Leute überhaupt aufregen kann, dass eine 1%-Partei, auf provokannte Weise ihre Meinung kundtut. Ignoriert es, nehmt euch selbst mal so richtig durch oder was weiss ich. Aber die Probleme liegen eindeutig bei diesen Leuten und nicht bei der Funicello.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 29.03.2019 14:13
      Highlight Highlight Sie ist eine Frau und sie ist Links.
      Das reicht den meisten Hatern schon, um den ärger über ihre eigene vollkommene Lebensunfähigkeit und darüber dass sie nichts zustande bringen, auf sie zu projizieren.
    • wasylon 29.03.2019 18:43
      Highlight Highlight @Platon
      Du nennst es eine Hommage aber in Zeiten des Klimanotstand ist es einfach eine illegale Müllverbrennung.
      Na ja diese Provokateure von heute sind die Führungskäfte der Sozis von morgen.( siehe Wermuth, Molina) deshalb muss man ihren Werdegang genau verfolgen.
  • Trouble 28.03.2019 17:40
    Highlight Highlight Ich finde sie super und bewundere sie sehr! Frauen wie sie sollte es mehr geben - Frauen, die den Mund aufmachen, ihre Meinung sagen und Missstände anprangern.
    Und ja, diese Bewunderung kommt sicher auch davon, dass ich leider nicht so bin wie sie.
  • Yes. 28.03.2019 17:38
    Highlight Highlight Es ist legitim und sinnvoll, dass sie sich mit der Problematik um Hass-Kommentare im Internet befassen. Aber mit solchen Aussagen „Und vor allem wird sie gehasst, weil sie eine Frau ist.“ werden sie bei den allermeisten nur Kopfschütteln auslösen.

    Diese Typen haben offenbar (fast) alle selbstständige Frauen in ihrem Umfeld, zu denen sie sehr positive Beziehungen haben.
    • Murmeli82 29.03.2019 21:12
      Highlight Highlight Weil sie eine Frau und Politikerin ist. Besser?
  • fm99 28.03.2019 17:19
    Highlight Highlight "Seit Oktober 2016 ist sie die erste weibliche Präsidentin der Juso, der Jungpartei der Sozialdemokraten. Ihr Job dort ist es, anzuecken."
    Das ist eines der grössten Probleme, die ich mit Frau Funiciellos Art zu politisieren habe. Ich habe den Eindruck, dass für sie die Provokation nicht einfach ein Mittel zum Zweck, sondern der Zweck selbst ist. Die politischen Inhalte gehen bei ihren Aktionen und Auftritten in der Mehrzahl der Fälle unter. Die Hasskommentare will ich unter keinen Umständen rechtfertigen. Aber Frau Funiciello ist und bleibt für mich eine polemische Selbstdarstellerin.
    • Eh Doch 28.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Dann lass sie doch, sorry aber welcher Politiker (vor allem bei den SVPlern) ist kein Provokateur.
      Dann musst du dich mal selber reflektieren warum es dich bei ihr mehr stört als bei anderen
    • Roman Loosli 28.03.2019 20:16
      Highlight Highlight Die SVP ist voll von denen. Das stört anscheinend niemanden.
    • Anam.Cara 29.03.2019 08:15
      Highlight Highlight @fm99: das mag sein und für mich ist sie oft auch zu extrem in ihren Aussagen.
      Aber das ist ok. Sie provoziert um ein Thema ins Gespräch zu bringen. Das ist ihre Rolle.

      Ich hab damals das Bild der BH-Verbrennung auch kritisiert. Weil die Frauen zuwenig selbstbewusst und provokativ da gestanden sind. Die leicht verschämte Ausstrahlung der Aktivistinnen nahm dem Bild die Kraft.

      Was ich nicht verstehe: Man kann in einem Thema anderer Meinung sein oder eine Aktion kritisieren. Oder sagen: die Frau ist mir ein bisschen zu extrem.
      Aber man muss sie doch nicht persönlich angreifen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • malina2 28.03.2019 17:07
    Highlight Highlight Lest euch mal die Kommentare hier bei Watson zu weissen, alten SVP Politikern durch. Hate-Speech hat nichts mit jung, links und weiblich zu tun.
    • Eh Doch 28.03.2019 17:47
      Highlight Highlight Aber die Anforderungen welche an eine Person wie Tamara gestellt werden, das sind Welten. Und hier liegt der Hund begraben.

      Und das Relativieren deinerseits lenkt nur vom Wichtigen ab
    • stadtzuercher 28.03.2019 17:48
      Highlight Highlight @Malina, treffend der Kommentar von Michele Binswanger im Tagesanzeiger:
      Mein Herz, so links.

      https://blog.tagesanzeiger.ch/mw/index.php/2865/mein-herz-so-links/

      "Ganz anders verhält sich der Linkskult in den sozialen Medien. Als George W. Bush mit den Worten «You are either with us or against us» den Irakkrieg anzettelte, sorgte das bei den Linken für heftigsten Aufruhr. Heute verhält sich der Linkskult in den sozialen Medien genau so: Entweder du unterstützt unsere Doktrin – oder du gehörst nicht dazu, bist eine Rechte, ein Nazi."
    • Magnum 28.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Hat irgend jemand schon einmal über einen SVP-Politiker auf Watson gesagt, er solle mal wieder richtig gefickt werden? Du blendest hier einen sehr wesentlichen Aspekt aus: Den der Asymmetrie sexueller Gewalt. Das ist entweder intellektuell unredlich oder intellektuell unvermögend. Darfst gerne selber entscheiden, was auf Dich und Deinen lahmen Whataboutismus zutrifft.
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  • Basti Spiesser 28.03.2019 17:07
    Highlight Highlight Ich mag die Funincello auch nocht besonders, und fand einigr ihrer Aktionen und Aussagen toomuch, aber dass sie ihre Kritiker zu Hause besucht ist ziemlich stark.
  • Alberto Sieef 28.03.2019 17:01
    Highlight Highlight Ich mag die Frau Funiciello auch nicht wirklich. Aber würde sie jetzt nicht im Netz beleidigen. Die Aktion finde ich sogar sehr cool.
    Aber ich versteh nicht, warum man aus Onlinebeledigungen so ein krasses Thema macht.
    Ich meine, wenn es einen so triggered, soll man sich einfach ausloggen oder noch einfacher man schliesst seine Augen.
    • SaraSera 28.03.2019 17:28
      Highlight Highlight @Alberto Sieef: Der Punkt ist eben: Der Hass bleibt nicht virtuell. Wie Sie im Text nachlesen können, tritt die Gewalt im Netz regelmässig auch in die Realität über. Dann werden die Adressaten beschimpft, geschupst, geschlagen. Funiciello stand nach der 079-Geschichte nicht grundlos mit der Polizei in Kontakt. Einfach ausloggen geht also nicht.
    • trio 28.03.2019 17:31
      Highlight Highlight Das stand doch im Text. Die Onlinebeleidigungen sind nur der Anfang, Wegbereiter für weitere Aktionen. Plötzlich wird man im Coop angerempelt. Sowas geht gar nicht, darum muss diese unsägliche und feige Onlineanfeindungen zu einem Thema gemacht werden!
    • Roterriese 28.03.2019 17:50
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
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  • Bruno Wüthrich 28.03.2019 16:43
    Highlight Highlight Ein sehr interessanter Artikel über ein sehr interessantes Experiment. Sehr viel Mut von Frau Funicello. Höchst respektabel. Ich ziehe meinen Hut !!!

    Dabei habe ich mein politisches Heu auf einer anderen Bühne gelagert als die junge Frau, deren Positionen mir zu extrem sind und die m.E. zu sehr pauschlisiert.

    Trotzdem gilt es zu beachten, dass alles, was sie anprangert, einen Hintergrund hat. Sozusagen einen wahren Kern (oder mehr).

    Denkbar ist, dass viele ihrer Hater schlicht und ergreifend Angst haben davor, dass Funicellos Kampf etwas zu ihrem Nachteil bewirken und verändern könnte.
    • häxxebäse 28.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Sie bringen es auf den punkt. Man muss die politische richtung nicht mögen, doch man MUSS anständig bleiben.
      Ich mag auch keine extremisten, aber ich kritisiere deren inhalt und nicht deren hoden. Dass müssen anhänger der herren glarner, schmid und konsorte auch endlich kapieren.
    • Bruno Wüthrich 28.03.2019 17:31
      Highlight Highlight @ häxxebäse

      Auf die Person zu spielen, erweist sich oft als effektiver, als über die Sache zu diskutieren. Vor allem bei denen, die in der Sache nicht ganz so sattelfest sind (um es vorsichtig auszudrücken). Deshalb ist kaum anzunehmen, dass die in der Sache Unsicheren plötzlich ihre Tektik ändern.

      Ich weiss es sehr zu schätzen, dass Sie nicht über Hoden diskutieren wollen.
    • CaptainObvious 28.03.2019 17:51
      Highlight Highlight @Bruno:
      Traurigerwiese erscheint es mir, dass heutzutage beinahe ausschliesslich auf die Person gespielt wird und nicht über die Sache an sich debattiert wird - egal welche politische Couleur.
      Die Anonymität im Internet trägt sicherlich zu dieser Verrohung der Sitten bei.
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  • Rhabarber 28.03.2019 16:41
    Highlight Highlight Obwohl mir öfter von mehreren Parteien verschiedene Posten angeboten wurde, ging ich genau darum nie in die Politik. Ich konnte und wollte mir den Hass nicht antun, den allem voran Männer über Frauen in der Öffentlichkeit ausschütten.
    Stattdessen arbeite ich seit ca. Jahrzehnten im Hintergrund und unterstütze die Mutigen, die diesen Kampf für uns alle austragen. Dabei sind übrigens auch sehr viele Männer.

    Mit frauenhassenden Männern ist es wie mit Hunden: Die bösartigen sind eine kleine Minderheit; aber sie sind am lautesten und benehmen sich überall wie Sau.
    • häxxebäse 28.03.2019 17:18
      Highlight Highlight PS. Mit frauenhassenden Männern = incels
    • aglio e olio 28.03.2019 19:55
      Highlight Highlight "Mit frauenhassenden Männern = incels"
      Wieso sollte jeder untergefickte Typ Frauen hassen? Das ist eine ebenso unpassende Verallgemeinerung wie "alle üppig ausgestatteten haben immer Hunger".
  • Rumbel the Sumbel 28.03.2019 16:39
    Highlight Highlight In diesem Jahr sind ja Wahlen? Da muss sie ihresgleichen doch die Stimme schmackhaft machen. So nach dem Moto, ist sie mutig, ist sie gute liebe und nette, da braucht sie doch unsere Stimme. Ich würde gewisse Kommentare bez T.F. auch nicht schreiben. Aber wenn ich sie wäre würde ich auch nicht so auf mich aufmerksam machen, wie sie es in der Vergangenheit schon tat. Aus meiner Sicht darf sie dann nicht auf Gegenliebe stoßen. Alles hat natürlich auch dort sein Grenzen. Aber man kann Stimmen auch anders erreichen. Aber dazu ist sie nicht fähig, sonst fehlt ihr die Aufmerksamkeit.
    • häxxebäse 28.03.2019 17:20
      Highlight Highlight Warum kritisieren Sie nicht auch glarner und schmid? Vllt ein bisschen befangen?
    • trio 28.03.2019 17:37
      Highlight Highlight Also mit anderen Worten, sie sollte vor diesen feigen Hatern kuschen und sich möglichst still verhalten. Unglaublich diese Einstellung!
      Tamara Funiciello ist eine sehr wertvolle Frau und muss sich sicher nicht verstecken.
    • Eh Doch 28.03.2019 17:44
      Highlight Highlight Krass wie hier über sie geurteilt wird. Danke Watson, das war vielleicht auch euer Hintergedanke.
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  • yeahmann 28.03.2019 16:34
    Highlight Highlight Ich habe Sie immer gemocht, Frau Funiciello. Alles Gute für Ihre private und politische Zukunft,

    Ihr digitaler Verehrer, yeahmann
    • trio 28.03.2019 17:37
      Highlight Highlight Dem kann ich mich nur anschliessen!
  • 54er 28.03.2019 16:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • KnechtRuprecht 28.03.2019 16:26
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich die Aktion gut. Hatern im Internet sollen Ihre Grenzen aufgezeigt werden.
    Die Art und Weise die Leute zu „überfallen“ finde ich jedoch fragwürdig und kontraproduktiv.
    Wiso hat man diese Leute nicht in die Watson Redaktion eingeladen zu einer Podiumsdiskussion wäre sicher mehr dabei herausgekommen.
    Ich mag Frau Funiciello nicht. Sie ist mir zuweit weg von den wirklichen Problem der Leute. Provokation ist ok, aber es muss auch mal etwas produktives im Nachhinein dabei rauskommen.
    Ich hoffe dies ist ihr nach diesen vier Haustürbesuchen nun auch klar geworden.
    • Eh Doch 28.03.2019 17:43
      Highlight Highlight Es muss gar nichts. Bitte überdenke deine unglaublich hohen Anforderungen einer Einzelperson gegenüber
    • Nausicaä 28.03.2019 18:08
      Highlight Highlight @KnechtRuprecht: Nein, die Aktion war wohlüberlebt. Menschen, die sich herausnehmen, andere so derb zu beleidigen, sollte man bestimmt nicht noch eine Bühne in Form einer Podiumsdiskussion bieten. Ein persönliches Aufsuchen ist angemessen.
    • KnechtRuprecht 28.03.2019 19:43
      Highlight Highlight Naja, bei einer gewählten Polotikerin finde ich doch dass etwas „muss“. Ich hoffe du gehst nicht mit der gleichen Einstellung arbeiten wie du hier kommentierst...
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  • Posersalami 28.03.2019 16:22
    Highlight Highlight Ich bin über die relativierenden Kommentare schockiert.

    Ich kann mit der Politik von ihr auch nicht viel anfangen. Trotzdem würde ich niemals derartigen Unfug absondern und ich würde den Unfug auch niemals rechtfertigen! Ihr kotzt mich an, kommt mal klar mit eurem Leben!
    • häxxebäse 28.03.2019 17:20
      Highlight Highlight ✌❤👏
    • nicht_millenial 29.03.2019 00:32
      Highlight Highlight Genau. Das. Gesuchte. Wort. Relativieren.

      Wie kann man Gewalt relativieren wollen?
  • Beat-Galli 28.03.2019 16:11
    Highlight Highlight Ich habe Beispielsweise kein Problem mit Ihren Ideen.
    Ich würde viele nicht zustimmen, aber gegen die Ideen habe ich nichts.
    Vorallem für die 25h Woche.
    Für alle Studenten, welche nur Geisteswissenschaften, Sozial Geschichts oder Jura studieren, möchte ich sehr gerne fordern, das diese mindestens 25h in der Woche ein Servier, Bau oder sonstigen Job ausüben müssen, dass Ihr Studium bezahlt wird.

    Einfach, dass niemand vergisst, dass das Universitäts und Schulgelände auch jemand bauen und finanzieren musste.
    • Fräulein Flamingodingo 28.03.2019 17:16
      Highlight Highlight Und du arbeitest dempfal gerade schwerst und schreibst nebenbei hier einen Kommentar?
      Gruss von einer faulen Studentin, die gerade auf dem Sofa liegt.
    • trio 28.03.2019 17:40
      Highlight Highlight @Fräulein Flamingodingo
      Ganz Unrecht hat er nicht. Allerdings nicht mit dem Bezahlen, das machen ja die Reichen.
    • Eh Doch 28.03.2019 17:42
      Highlight Highlight @Fräulein
      Schöner Konter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Räuber&Liebhaber 28.03.2019 16:10
    Highlight Highlight Tamara, du bist <3-lich auf einen Kaffee eingeladen :) Ich schätze interassante GesprächspartnerInnen.
    • trio 28.03.2019 17:41
      Highlight Highlight Wieso wird das geblitzt?
    • DemonCore 29.03.2019 18:29
      Highlight Highlight Leute die Angst haben mit jemandem zu diskutieren, der nicht in der eigenen Blase ist.
    • sowhat 29.03.2019 20:21
      Highlight Highlight Weil die Hater hier gelandet sind aber keine Argumente haben. Es wird einfach blind drauflos gespuckt.
  • cloud.io00 28.03.2019 16:09
    Highlight Highlight Frau Funiciello und ihre Partei verhindern sachliche, konstruktive und lösungsorientierte Politik. Reine Provokation ist kein Beitrag, sondern schlichtwegs nur hinderlich!

    Trotzdem sind Hasskomentare unter aller s...
    • häxxebäse 28.03.2019 17:22
      Highlight Highlight Alle jungparteien provozieren! Das ist normal. Die jugend glaubt noch an das gute.... wir erwachsenen wissen, dass nur geld zählt... lasst Ihnen doch diesen optimismus, er wird früh genug zerstört
    • trio 28.03.2019 17:46
      Highlight Highlight Das ist Ansichtssache 😉 Wer soetwas behauptet, denkt aber hoffentlich dasselbe von der SVP!

      Dem zweiten Teil ist nichts mehr Beizufügen.
    • Roterriese 28.03.2019 17:55
      Highlight Highlight @häxxebäse funiciello ist 29 Jahre alt und damit eigentlich erwachsen, oder nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 28.03.2019 16:08
    Highlight Highlight Gebildete Leute drücken ihre Verachtung natürlich subtiler aus, während die Working Class gerne mal ins Grobe wechselt.
    Ich erlaube mir, beides sch****e zu finden, und finde, trinkt doch ein Bier zusammen anstatt Rechthaberei zu betreiben.
    Peace
    • nicht_millenial 29.03.2019 00:42
      Highlight Highlight Es gibt in Fällen der Gewalt gegen Frauen einen immer wiederkehrenden Schlüsselsatz. War nicht im selben 079- Sommer, 2018 eine Frau vor die Weltmedien getreten, um einen hochrangigen Juristen der Gewalt zu bezichtigen? (Blasey Ford /Kavanaugh) der Schlüsselsatz ist immer derselbe bei der real erfolgten Gewalt: Er kommt vom Mann: “Du wolltest es doch!”. Kommt in Gerichtsfällen, Verfilmungen vor. Da wo es weit weg, auf dem Bikdschirm an uns “vorbeiflimmert”. Und da “wagt” es diese Politikerin, in real life zu fragen: „Pardon, meinten Sie das so?“ Embarrassing!
  • Prodecumapresinex 28.03.2019 15:57
    Highlight Highlight Die Idee, solche Hasskommentierer aus ihrer Anonymität zu holen und mit ihren Äusserungen zu konfrontieren, finde ich sehr gut und ein wichtiges Zeichen. Die Vorgehensweise finde ich jedoch fraglich. Mit einem Reporterteam überfallskommandomässig vor der Türe aufzukreuzen, schafft mE keine guten Vorbedingungen für konstruktive Gespräche. Aggression mit anderer „Aggression“ begegnen?

    Damit möchte ich die Hasskommentare in keinster Weise verharmlosen oder gar die Konfrontationsaktion auf gleiche Aggressions-Stufe stellen wollen, wohlgemerkt!
    • Eh Doch 28.03.2019 17:41
      Highlight Highlight Es ist doch einfach nur schon wichtig, dass solche Menschen checken, dass sie Unheil anrichten im Netz und das dies nie ohne Konsequenzen bleibt. In diesem Fall stand dann halt die Konsequenz vor der Tür.
    • Prodecumapresinex 28.03.2019 18:09
      Highlight Highlight Da bin ich sehr einverstanden, dass den Leuten klargemacht werden muss, dass eine solche unflätige Art absolut unakzeptabel ist.

      Aber das ist ja gerade eben, was ich mich frage: ob so von seiten der Hasskommentierer wirklich eine Reflektion stattfinden kann oder ob ein solches ”in die Ecke drängen” diese nur noch mehr in ihrer Meinung und Haltung bestärkt.
    • Thadic 28.03.2019 23:18
      Highlight Highlight Es war ja kein Fernsehteam. Denkst du dass die Leute zugesagt hätten, wenn Tamara vorher angerufen hätte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • YB-Sennji 28.03.2019 15:49
    Highlight Highlight Ich hoffe mal Sie lesen das hier, werte Frau Funiciello. Ich finde es toll und auch mutig den Leuten zu begegnen welche Hasskommentare schreiben im Internet. aber dies ist auch leider das einzige positive was mir zu Ihnen einfällt. Dieser ganze Feminismus Wahnsinn ist doch nicht mehr ernstzunehmen. Grundidee gut, (Gleichberechtigung) aber vieles was im "modernen" Feminismus plakatiert wird (auch von Ihnen, gibt aber weitaus schlimmere) dient doch gefühlt mehr dem Ziel die Frau über den Mann zu stellen.
    • Eh Doch 28.03.2019 17:23
      Highlight Highlight Bis dass die Frau über dem Mann steht braucht es sehr wohl viel mehr Anstrengungen und das ist auch nicht das Ziel. Das Ziel wäre die Frau auf die Höhe des Mannes anzuheben, aber auch da kommen bei einigen panische Angst auf.
    • häxxebäse 28.03.2019 17:23
      Highlight Highlight Ach komm schon, seit 120 jahren dasselbe argument... bitte neue CD auflegen.....
    • DieFeuerlilie 28.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Aha.. und was wäre denn so schlimm daran, zur Abwechslung ’mal die Frau über den Mann zu stellen?

      Nur, damit “der Mann“ vielleicht auch‘mal die Erfahrung machen kann, wie sich das so anfühlt?

      Danach wären “die Männer“ sicherlich bereit, sich auf echte Gleichstellung einzulassen.

      Und nein, ich denke nicht, dass “alle Männer“ gleich sind/denken. Es geht mir nur um das Gedankenexperiment “ Matriarchat in der Schweiz“. :)
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  • JJVOB 28.03.2019 15:46
    Highlight Highlight Ich denke das die meisten sie "hassen" oder nicht gerne haben, weil sie so extrem ist. Sie ist eine Sozialistin. Sozialismus hat schon Tausende Todesopfer gefordert und ich verstehe, dass Leute dagegen sind. Jedoch sollte man immer oberhalb der Gürtellinie argumentieren und nicht so abschätzend sein...
    • Eh Doch 28.03.2019 17:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • zeromaster80 28.03.2019 20:08
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Grenztänzer 28.03.2019 15:43
    Highlight Highlight Hut ab, Frau Funiciello! Ich bewundere Sie für Ihren Mut!
  • haro50 28.03.2019 15:36
    Highlight Highlight Ich habe grössten Respekt vor Tamara Funiciello. Sie ist eine mutige Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn sie politische Themen anspricht. In der Diskussion ist sie knallhart, aber nie beleidigend. Das unterscheidet sie von den anonymen Hassern, die sie primitiv und sexistisch im Netz attackieren. Die Gespräche mit den Autoren sind mutig und aufschlussreich. Man versteht, dass die Bünzli-Schweiz das Fundament für faschistoides Gedankengut bildet. Nur würde ich Tamara anraten, die Hasser vor die Alternative Entschuldigung oder Strafklage zu stellen. Dies um Frust zu reduzieren.
    • pun 28.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Haro: deine Forderung ist bereits sehr häufig Realität bei Anzeigen durch den Verein Netzcourage. Wer sich entschuldigt und womöglich einen kleinen Betrag an eine gemeinnützige Organisation spendet kommt in der Regel straffrei davon.
  • Marv_8713 28.03.2019 15:27
    Highlight Highlight Da von der watson Redaktion in den Kommentaren immer auf die Box aufmerksam gemacht wurde, habe ich diese natürlich gelesen ;)
    Ich finde die Idee grossartig, ABER WIESO wurde dies unangekündigt gemacht?
    Watson und TF hatten wohl Zeit um dies vorzubereiten. Damit diese im Netz anschliessend gut aussehen. Find ich persönlich sehr schwach von Watson, weil sie sich dadurch einen wesentlichen Vorteil verschafft haben, sorry meine Meinung.
    • SaraSera 28.03.2019 15:36
      Highlight Highlight @Marv_8713: Wir wollten den Menschen so begegnen, wie sie im Netz Tamara Funiciello begegneten: Unaufgefordert und unangemeldet. Hater denken, sie könnten in der vermeintlichen Anonymität des Internets tun und lassen was sie wollen. Dabei sind sie eben keineswegs anonym. Wie in unserer Reportage aufgezeigt kann es sein, dass eines Tages die Adressatin der Botschaft plötzlich vor der eigenen Haustüre steht, um zu fragen, wie das denn gemeint war, was da über sie geschrieben wurde.
    • Marv_8713 28.03.2019 16:06
      Highlight Highlight Liebe Sara
      Entweder hast du mich nicht verstanden oder du willst mich nicht verstehen.
      Resultat dieser Untersuchung = TF super Mutig, tolle Frau
      Hätte man den Hass Kommentatoren nicht eine Chance geben sollen, sich wenigsten darauf vorzubereiten. Dann hätte aber das Resultat anderst aussehen können. Dass wollte aber Watson nicht. Deshalb Meiner Meinung nach, tolle Idee, schlechte Umsetzung Watson
    • Eh Doch 28.03.2019 17:26
      Highlight Highlight @Marv lies doch nochmals Sara's Kommentar. Sie hat dich sehr wohl verstanden und dir auch den Grund genannt
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  • Magenta 28.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Ich mag Sie auch nicht, Frau Funiciello. Sie sind mir zu laut und Sie sehen die Welt zu schwarzweiss. Sie urteilen und schubladisieren vorschnell und kurzsichtig (bspw. «Die Männer bauen Scheisse und die Frauen müssen's ausbaden» oder «Eine Frau mit blauen Haaren gehört nicht ins Dorf»).

    Dass Sie die vielen Graustufen und Nuancen des Lebens noch nicht erkennen und würdigen, ist bestimmt ein Stück weit Ihrer Jugend und Unerfahrenheit geschuldet.

    Sie sind sicherlich noch etwas naiv – dumm scheinen Sie jedoch nicht zu sein. Deshalb ist zu hoffen, dass Sie das Differenzieren noch lernen.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.03.2019 16:10
      Highlight Highlight Und was sagst du zum Verhalten, resp. den Äusserungen auf dem Netz?
    • fant 28.03.2019 16:12
      Highlight Highlight Also der mit "gehört nicht ins Dorf" muss man ja nicht als Schubladisierung werten. Ich habe das eher empatisch/solidarisierend verstanden im Sinne von: "sie wird hier im Dorf bestimmt auch so wie eine Aussätzige behandelt - einfach weil sie Haare 'falsch' trägt-..."
    • joe155 28.03.2019 16:26
      Highlight Highlight Sie scheinen Frau Funiciello aber auch sehr gut zu kennen. Da Sie genau gleich gerade schubladisieren (Sie kennt KEINE Nuancen und Graustufen, Sie ist etwas naiv, Sie kann nicht Differenzieren).
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  • Seiltänzerin 28.03.2019 15:16
    Highlight Highlight ...«Ich finde nicht, dass irgendjemand das Recht hat, über mein Sexualleben oder das einer anderen Frau zu sprechen.» ....

    Wieso nicht, das eines anderen Menschen?
    • häxxebäse 28.03.2019 17:28
      Highlight Highlight Gut, dann erzähl mir was von Dir und ich werde es online teilen....

      Nicht so gut, oder?
    • pun 28.03.2019 18:12
      Highlight Highlight @Seiltänzerin: weil Funiciello in dem Moment über den Missstand spricht, dass Frauen extrem viel sexualisierte Drohungen oder sexuell aufgeladene Kommentare erhalten.
      Den Satz mit ihrer Frage, warum sie nicht alle Menschen sagt ist in etwa so wie "Black lives matter" mit "NO! All lives matter!" zu beantworten. Logisch sind alle gemeint, aber man darf ja wohl noch darüber sprechen, wenn eine Gruppe besonders betroffen ist.
    • Seiltänzerin 29.03.2019 08:14
      Highlight Highlight Du verstehst mich falsch, sie reduziert diese Aussage auf Frauen, hat man dann das recht über das Sexualleben eines Mannes zu sprechen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Früchtchen 28.03.2019 15:15
    Highlight Highlight Gute Aktion. Aber: «Die gehört hier auch nicht hin.»" Mit diesem Schubladen denken ist sie auch nicht besser als die SVP. «Die Juso muss der Stachel im Arsch der SP sein» Ein Stachel den die SP mal entfernen sollte. Wäre für die SP nur von Vorteil. Abschaffen muss man die JUSO überhaupt nicht, nur sollte die JUSO der SP nicht schaden.
    • Früchtchen 28.03.2019 15:34
      Highlight Highlight Wer mal in kleinen Dörfern gelebt hat, weiss dass dort die Gesellschaft meistens durchmischter ist als in den Städten. Stark vereinfacht gesagt: In den Städten trinken die Linken mit den Linken ihr Feierabendbier, die Hip Hopper mit den Hip Hoppern, die Ärzte mit den Ärzten usw. Auf dem Land der Bauer mit dem Arzt und dem Bänker und der jungen Dame mit den blauen Haaren.
    • AdiB 29.03.2019 08:45
      Highlight Highlight @früchtchen, stimmt nicht. Ich als monteur trinke mein bier auch mit leuten aus der wirtschaft, phsyker, gleisarbeiter, musiker, hip hoper u.s.w und dies alles in zh. Ich spiele im park schach mit pennern/junkies, buchautoren, ärzten und professoren. Es gibt in städten eine bunte welt der man sich öffnen muss. Und wiessen sie was das schöne ist? Es interessiert keinen dieser leute wer oder was ich bin, woher ich komme oder arbeite, es geht um ein gutes miteinander.
  • aeschdan 28.03.2019 15:07
    Highlight Highlight Wer Hass sät, wird auch Hass ernten. Finde es auch bedenklich, wie in diesem Bericht das Mittelland und die Zentralschweiz als "Hassland" bezeichnet werden. Glaube kaum, dass es im Sinne von Frau Funiciello ist, dass Watson in diesem Bericht eine ganze Region pauschal beleidigt.
    • SaraSera 28.03.2019 15:19
      Highlight Highlight @aeschdan: Mit dem Hassland wollten wir keineswegs das Mittelland und die Zentralschweiz verunglimpfen. Mit "Hassland" war das "Land der Hasskommentarschreiber" gemeint, in dem wir einen Tag unterwegs waren.
    • Magenta 28.03.2019 15:28
      Highlight Highlight @SaraSera: Was Ihr mit dem Begriff "Hassland" produziert, ist noch mehr Abwehr und Hass.

      Deeskalation geht anders. Medien tragen eine gewisse Mitverantwortung an der Grundstimmung in diesem Land.
    • Nausicaä 28.03.2019 16:08
      Highlight Highlight @Magenta: Die Medien können nun wirklich nichts dafür, wenn die LeserInnen nicht vor die Haustüre denken können, sorry!
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  • ueilaa 28.03.2019 14:54
    Highlight Highlight "Und vor allem wird sie dafür gehasst, dass sie eine Frau ist." - ist vielleicht etwas plakativ, watson...

    Ich denke es ist nicht so dass Politikerinnen in der Schweiz von allen hauptsächlich wegen ihrem Geschlecht GEHASST werden!
    • Eh Doch 28.03.2019 15:16
      Highlight Highlight Wenn man die Fokussierung in den Kommentaren anschaut bzw die Beleidigungen dann liegst du leider falsch
    • zaphod67 28.03.2019 15:16
      Highlight Highlight Das ist nicht nur plakativ, es ist schlicht falsch. Einige der populärsten Politiker der letzten Zeit - Leuthard, Widmer Schlumpf, vielleicht auch Sommaruga - sind bekanntlich Frauen.
    • maymay 28.03.2019 15:44
      Highlight Highlight @zaphod67 Das Problem ist das die grosse Mehrheit trotzdem Männer sind. Klar gibt es wunderbare Politikerinnen, sie sind aber in der Minderheit und dagegen muss man etwas tun. Ausserdem sind die Frauen die du genannt hast keine Politiker sondern Politikerinnen*

      @ueilaa Nicht alle Politikerinnen* werden aufgrund ihres Geschlecht gehasst aber definitiv mehr als Politiker. Und das Geschlecht einer Person sollte auf keinen Fall zu Hass führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mohaya Notturno 28.03.2019 14:54
    Highlight Highlight Starke Aktion! Den Hass anzufechten, ist sicherlich keine leichte Angelegenheit. Persönlich ist es wahrscheinlich noch schwieriger als im Netz. Keep on!
    • Früchtchen 28.03.2019 15:28
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitzer nicht. Man muss weder ein Fan von Funiciello noch der Juso sein damit man diese Aktion gut findet. Das hat einzig und allein etwas mit Anstand und Zivilcourage zu tun.
    • Oban 28.03.2019 20:43
      Highlight Highlight Ich verstehe hier die Blitzer auch nicht, die Aktion war toll.
      Es geht einfach nicht wenn man mit einer Position nicht einverstanden ist direkt auf den Mann, respektive hier die Frau zu spielen mit Beleidigungen unter Gürtellinie.
      Wer nur so argumentiert hat schlicht keine Fakten um seine eigene Position zu untermauern.
  • zeitgeist 28.03.2019 14:51
    Highlight Highlight Ich goutiere die erwähten Kommentare in keinster Weise und verurteile sie scharf.
    ABER: am Leben der einfachen Leute und ehrlichen Arbeiter vorbeipolitisieren und als einziges politisches Instrument vom Mittel der Provokation Gebrauch machen und sich dann wundern, weshalb einfacher gestrickte Menschen ungehobelt reagieren statt aus einem wissenschaftlichen Paper oder einem Meisterwerk der politischen Philosophie zu zitieren...
    Und wenn sie sich auf dem Land unwohl fühlt, rate ich ihr, in der Stadt zu bleiben. Ähnlich unwohl dürften sich Menschen fühlen, deren Dörfer mehr und mehr verstädtern.
    • Eh Doch 28.03.2019 15:18
      Highlight Highlight mal wieder den zeitgeist falsch interpretiert.
      Das eine hat nicht direkt mit dem anderen zu tun.
      Man kann nicht die Misere seines eigenen Lebens einer Person/Partei zuschreiben. Das ist dann schon sehr einfach gedacht
    • Magenta 28.03.2019 15:30
      Highlight Highlight zeitgeist, ich heisse die Kommentare auch nicht gut. Allerdings passiert genau in Deinem Kommentar wieder etwas, was dazu beiträgt, die Fronten zu verhärten. Warum bezeichnest Du die Kommentarersteller als "einfacher gestrickt"? Sie sind vielleicht Idioten, nicht sehr nette Zeitgenossen, aber dass sie unangebrachte Kommentare schreiben, macht sie noch lange nicht dümmer, einfältiger oder "einfacher gestrickter" als Dich und mich.
    • Zwei Fallende Stimmen 28.03.2019 15:47
      Highlight Highlight Da würde ich widersprechen: wer so undifferenziert in die Tasten haut, nicht reflektiert, dass er/sie einen Menschen damit auf einer sehr persönlichen Ebene angreift und nicht mal bedenkt, dass einiges sogar strafrechtliche Konsequenzen haben könnte, der dürfte in der Regel schon etwas einfach gestrickt sein!
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  • Kampfsalami 28.03.2019 14:50
    Highlight Highlight Mein Herr/ Meine Dame, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

    Voltaire (1694-1778)

    Wichtiger Grundsatz meines Lebens.
    Moralische Werte wie Respekt, Anstand und Umgangston aber auch. Mann sollte nie vergessen, dass einen Worte genauso hart treffen können wie eine Faust ins Gesicht.


  • Der Arbeiter 28.03.2019 14:46
    Highlight Highlight Ganz ehrlich ich mag sie auch nicht. Sie hat sehr komische Ansichten und ihre Art aufzutreten ist in meinen Augen alles andere als angenehm. Auch wie sie nun Kommentarschreibern nach geht, wer seinen Weg geht ignoriert solche Menschen.

    Ich habe das denken, einen Löwen interessiert nicht was die Lämmer denken. Zudem wer austeilt und provoziert sollte auch einstecken können. Sie kann gerne einmal mit mir das Gespräch suchen.......mal sehen wie sie damit umgehen würde, wenn es sachlich und ohne Provokation zu gehen würde.
    • maymay 28.03.2019 18:55
      Highlight Highlight Sie provoziert und teilaua aber sie beleidigt nie auf eine solche Art. Und einstecken kann sie auch sehr gut.
    • Thadic 28.03.2019 23:35
      Highlight Highlight Haben wir das hinduistische Kastensystem übernommen? Der Hauptgrund warum es den Menschen immer schlechter geht, ist genau diese Haltung. Ohne dass man aufeinander zugeht wird sich nie etwas ändern.
      Danke Tamara!
    • Schnog 29.03.2019 00:33
      Highlight Highlight Und du kannst dich gerne mal mit mir auf eine Diskussion einlassen. Mal sehen, wie du damit umgehst, wenn du dich nicht hinter einem Pseudonym verstecken kannst...
  • Der Nachtportier 28.03.2019 14:38
    Highlight Highlight Faszinierend, wie viele sich heute noch vor der Vulva Dentata fürchten. Da kommt eine junge, intelligente Frau, die Sachen anpackt und sich mutig ins politische Gewimmel stürzt, sich den Mund nicht verbieten lässt und tatsächlich Ideen in die Öffentlichkeit trägt.

    Die verbitterten Incels derweil sitzen vor der Kommentarspalte und streuen Hass gegen jene, die ihnen Lösungen anbietet, sehen vor sich aber nur den Trümmerhaufen ihres eigenen Lebens, resignieren vor den uneingelösten Versprechen einer bürgerlich-konservativen Politik, und fragen sich, wie das alles geschehen konnte.
    • nödganz.klar #161 28.03.2019 15:00
      Highlight Highlight Mein persönliches Kommentarhighlight heute.
    • Eh Doch 28.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Wow, fast schon poetisch!
    • _Jay_ 28.03.2019 17:47
      Highlight Highlight "Da kommt eine junge, intelligente Frau, die Sachen anpackt und sich mutig ins politische Gewimmel stürzt, sich den Mund nicht verbieten lässt und tatsächlich Ideen in die Öffentlichkeit trägt"
      Sorry aber das Alter und Geschlecht hat nichts damit zu tun, wie gut Politiker sind und Ideen tragen alle Politiker in die Öffentlichkeit.
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  • maymay 28.03.2019 14:35
    Highlight Highlight Tamara ist eine unglaubliche, mutige und inspirierende junge Frau. Sie erlebt jeden Tag so viel Hass und kämpft trotzdem immer noch für eine bessere, freundlichere und sozialere Welt. Kein Mensch hat einen solchen Hass verdient.
    Das schlimmste ist das keiner der Kommentarschreiber im Artikel auf sie als Politikerin eingegangen ist. Es ging in allen nur um Äußerlichkeiten, das müsste sich ein Politiker nicht anhören. Wie Tamara mit diesem Inhaltslosen Attacken umgeht ist stark.
    Ich verstehe nicht das Menschen solchen Hass verteidigen den es gibt nicht einen einzigen Grund dafür.
    • c_meier 28.03.2019 20:55
      Highlight Highlight das sehe ich anders, etliche sind auf ihre politischen Äusserungen eingegangen und finden es schade, dass sie z.B. den Koch, der 60h "büglet" nicht für die SP/Juso-Kernanliegen gewinnen kann. Dieser Mann würde wohl von vielen Punkten der SP-Politik profitieren (besserer Konsumentenschutz, Krankenkassen, Patientenschutz, Arbeitsgesetz, Mietrecht usw)
      aber stattdessen geht es mehr um Konfrontieren statt um etwas konstruktives.
      als jemand der im Vizepräsidium der SP sitzt sollte sie doch genau diesen Leuten zuhören was sie beschäftigt. (oder war zuhören nicht im Sinn der watson-Redaktion?)
    • SaraSera 29.03.2019 09:46
      Highlight Highlight @c_meier: Wie kann sie denn den Leuten noch besser zuhören, als am Samstagnachmittag bei ihnen vor der Türe stehen und das persönliche Gespräch suchen? Keine Ahnung, wie Sie darauf kommen, Funiciello hätte den Leuten nicht zugehört.
  • Pasqualinho 28.03.2019 14:33
    Highlight Highlight Ich teile Frau Funiciellos Ansichten überhaupt nicht, trotzdem finde ich ihr Engagement sehr beachtlich. Für seine Ansichten einzustehen, trotz Beleidigungen, Shitstorms etc. verdient Respekt. Eine Demokratie lebt doch von Meinungsvielfalt, persönlichem Engagement und politischen Ausseinandersetzungen (inhaltlich, nicht persönlich!).
  • TruchaConCebolla 28.03.2019 14:33
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: wieso macht man solche Aussagen unkenntlich? Wurden ja öffentlich gepostet, ein soziales Netzwerk ist kein privater Raum?
    • WStern 28.03.2019 14:57
      Highlight Highlight @PatCrabs: Das stimmt, die Kommentare wurde auf Facebook und in den Kommentarspalten von Online-Zeitungen gepostet. Wir haben aber kein Interesse daran, diese Personen öffentlich blosszustellen.
    • Chili5000 28.03.2019 15:10
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich damit beschäftigen wieso mann diese Leute nicht öffentlich blosstellt? Das wäre mal etwas was man diesen Menschen entgegensetzten könnte.
    • TruchaConCebolla 28.03.2019 19:41
      Highlight Highlight @WStern: verstehe ich natürlich, allerdings fehlt hier und da das Bewusstsein, dass öffentliche Aussagen, na ja, öffentlich sind. Und dass diese gefühlte pseudo-Anonymität eine sinnvolle Diskussionskultur unmöglich macht.
      Ausserdem bin ich der Meinung, dass wer sich öffentlich äussert, sich bewusst einer Bewertung von aussen aussetzt. Mit allen vor- und Nachteilen. Facebook ist nicht der Stammtisch oder der Esstisch der Familie und so sollte man das auch behaneln.
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  • DrGröscht 28.03.2019 14:32
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von dieser Frau, aber sie hat ihre Überzeugung und definitiv mehr Eier als die Chauvis, die solche Kommentare schreiben
  • Angelo C. 28.03.2019 14:18
    Highlight Highlight Tja, was schreibt man zu dieser Person, damit der Kommentar nicht im digitalen Papierkorb endet 🤔 ?!

    Politisch finde ich ihre kruden, kaum jemals realistisch umsetzbaren Ideen entweder zum lachen, oder aber sie führen immer auch mal wieder zu massivem Ärger. Dies obwohl ich politisch eher in der Mitte als rechtsaussen angesiedelt bin.

    Die Juso ist eine Art Kindergarten, Funiciello dessen profilierungssüchtige Vorsteherin, welche ganz gezielt auf Provokationen aus ist.

    Nur eben, so richtig ernst nimmt sie nicht einmal ihre Mutterpartei, der sie oft genug an den Karren (M. Fehr etc.) fährt
    • Eh Doch 28.03.2019 14:59
      Highlight Highlight Und jetzt?
    • FrancoL 28.03.2019 15:30
      Highlight Highlight Was wolltest Du sagen? Dass man sie nun einfach beleidigen kann oder was genau?
  • die Freiheit die ich meine 28.03.2019 14:18
    Highlight Highlight
    Also zumindest hier bei Watson, kann man sagen, dass die Kommentarspalte ein richtiger Sündenpfuhl für beleidigende Kommentare ist.
    Zu einem Artikel über Blocher oder Köppel, kann man die brutalsten Beschimpfungen lesen. Es scheint, wie keine Rolle zu spielen und alles scheint erlaubt.

    Auch als eher rechter Kommentar-Schreiber, müsses sie damit rechnen, dass man ihnen schnell mal Faschismus, Rassismus, oder schlichtweg den "Nazi" angehängt. Man darf, offenbar.
    Diese Spalte ist ein Mekka der Linken Hatespeaker.
    Und ich finde, es ist an der Zeit, dies einmal offiziell zu thematisieren.
    • WStern 28.03.2019 14:35
      Highlight Highlight @Feldkirchen: Hatespeech hat bei uns in der Kommentarspalte gar nichts verloren. Im Zweifel hier unsere Regeln. https://www.watson.ch/in%20eigener%20sache/best%20of%20watson/326933462-liebe-watson-userinnen-das-ist-neu-in-der-kommentarspalte Es kann natürlich trotzdem passieren, dass Kommentare freigeschaltet werden, die gegen die Regeln verstossen. Wir sind Menschen, und Menschen machen Fehler.
    • *sharky* 28.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Chrigi-B 28.03.2019 15:54
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
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  • STERNiiX 28.03.2019 14:17
    Highlight Highlight Es braucht schon Mut sich herumkutschieren zulassen und, total unvorbereiteten und überraschten, Leuten über den Mund zufahren. Von wegen knallhart in der Sache, respektvoll im Ton. Da kann sie noch lange siezen. Der Einzige, der tatsächlich mit ihr diskutiert hat, bekommt haltlose Vorwürfe zuhören und wird danach als übergewichtig deklariert. So viel zu austeilen aber nicht einstecken können. Ich muss betonen, dass ich politisch überhaupt nicht auf der Gegenfahrbahn dieser guten Frau bin. Aber sie gebärdet und verhält sich wie die SVP und das kann niemand ernsthaft gut finden.
    • maymay 28.03.2019 14:57
      Highlight Highlight Die Idee für diesen Artikel kommt von Watson und sie war wahrscheinlich nicht die einzige die eine Wanderung durch die Schweiz von Tür zu Tür nicht mega lustig fand...
      Außerdem hat nicht sie den Typ als übergewichtig bezeichnet sondern die Autoren* Autorinnen* dieses Artikels also ist diese Anschuldigung ziemlich haltlos. In einer Diskussion emotional zu werden ist völlig in Ordnung solange man nicht unter die Gürtellinie geht und das tut sie nicht. Und zu sagen das sie nicht einstecken kann ist glaube ich auch nicht ganz korrekt, denn das tut sie jeden Tag.
  • herrkern (1) 28.03.2019 14:10
    Highlight Highlight Puuuuh .... sie nervt mich auch. Aber echt jetzt. Kann sein, dass manche Leute das nicht so richtig ausdrücken können. Sie ist halt eine Polemikerin, die gerne provoziert. So in etwa wie die SVP, einfach auf der anderen Seite.
  • Triple 28.03.2019 14:04
    Highlight Highlight Interessanter Bericht, lang aber spannend. Es ist schon traurig wie heutzutage unter der Gürtellinie ausgeteilt wird. Wäre gut solche Tiefschläge kämen öfters medienwirksam vor Gericht.
  • Alphonse Graf Zwickmühle 28.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Ständiges Gejammer und extensive Selbstinszenierung von links bis rechts. Mir wäre wohler die Gewählten würden ihren Aufgaben nachkommen. Lösungen präsentieren und damit Mehrheiten finden.
  • Markus Casmark 28.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Finde Tamara Funiciello äusserst unsymphatisch, Roger Köppel genauso....mit dem Unterschied, dass mir bei T.F reflexartig unterstellt wird, dass ich ein Sexist und Frauenhasser bin.
    • woman 28.03.2019 14:44
      Highlight Highlight Nein! Es gibt einen Unterschied zwischen „ich finde sie wirklich unsympathisch“ und Beleidigungen (wie die Beispiele vom Netz.)

      Bin überzeugt, dass Frau Funiciello es still akzeptieren würde, wenn du ihr sagst, du findest sie unsympathisch. Meinungen darf man haben und soll man respektieren.

      Wenn du aber sagen würdest: „Sie ist so eine dumme Frau wie alle anderen Frauen, gehört in die Küche - nicht in die Politik“ - das wäre in der Tat sexistisch und respektlos.

  • Florin 28.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Ein toller Artikel über eine unglaublich mutige Frau, die täglich mit übelstem Hass und Drohungen konfrontiert wird. Und die Kommentarschreiber*innen finden keine bessere Reaktion darauf, als Zitate rauszupicken oder sonst welche Gründe zu finden, die diesen Hass rechtfertigen sollen. Zum kotzen.
    • Hukimuh 28.03.2019 15:02
      Highlight Highlight Finde es sehr mutig von ihr dass sie weiter macht. So terrorisiert zu werden, muss echt hart sein.
      Ich mag auch nicht alles was sie macht. Aber deswegen sollte man nicht solche Kommentare schreiben auf FB etc.
      Und die hier beschriebenen Kommentare im Artikel sind meiner nach noch die harmlosen...
  • Statler 28.03.2019 13:57
    Highlight Highlight Die erste Frage, die ich mir stelle: warum muss da ein Journi dabeisein? Macht sie das, weil sie wirklich Interesse hat, was in den Menschen vorgeht, oder weil sie noch ein wenig Publicity braucht?

    Und: «Die Chance, dass Claudio M., der Typ also, der das BH-Foto hässlich findet, auf Bilder mit nackten Frauen abwichst, ist relativ hoch»

    Könnte man mit «blöder (vermutlich untervögelter) Wichser» übersetzen. Sie drückt das zwar nicht so vulgär aus, aber im Kern ist der Unterschied marginal.

    Das war kein Versuch der Annäherung an die Hater, sondern eine Zurschaustellung der «Idioten».
    • SaraSera 28.03.2019 14:12
      Highlight Highlight @Statler: Die Idee, dass Funiciello ihre Hater besuchen könnte, kam von der watson-Redaktion. Wie am Ende des Textes in der Box beschrieben, ging es darum, Hate-Speech im Internet in einem Artikel zu thematisieren. Funiciello schien uns da die geeignetste Protagonistin. Sie hat sich netterweise dafür zur Verfügung gestellt.
    • Statler 28.03.2019 14:49
      Highlight Highlight @Sara: Was war denn das Ziel davon? Einen wirklichen Dialog herzustellen, oder - ganz im Sinne von Clickbait - zu zeigen, was für «Idioten» hinter diesen Kommentaren stecken?

      Ersteres wäre wünschenswert, Zweiteres bringt Euch zwar Klicks, ist aber eher kontraproduktiv.

      An sich eine gute Idee, aber in der Ausführung eher fragwürdig. Leute ohne Vorankündigung zu «überfallen» bringt selbige in eine defensiv-Position, in der sie nur verlieren können.
    • Raembe 28.03.2019 15:59
      Highlight Highlight @Sara: Macht ihr dies nun auch mit einer Person aus den rechten Parzeikreisen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sonico 28.03.2019 13:55
    Highlight Highlight Frau Funiciello hat es hier verpasst, sich den wahren Auslöser des Hasses anzunähern. Der Artikel zeigt, dass die Politik kein Verständniss für die Wut und die Frustration der Menschen am Bodensatz unserer Gesellschaft hat. Diese zu begreifen, ernst zu nehmen und zu adressieren, dass wäre ein echter Mehrwert der Politik
    • FrancoL 28.03.2019 15:33
      Highlight Highlight Eigenartige Annahme. Es geht hier nicht um DEN Bodensatz, sondern um den Bodensatz der sich die Freiheit nimmt andere sack grob zu beleidigen.
    • sonico 28.03.2019 17:04
      Highlight Highlight @FrancoL: nichts begriffen?
      Natürlich, wenn jemand beleidigt wird, dann ist das nicht so toll. Die Politik sollte aber eigentlich in der Lage sein, die dahinter steckende Botschaft zu verstehen.
      Man kann sich schon über die Wutbürger ereifern. Sich zu fragen wieso diese wütend sind, würde aber wohl mehr helfen.
    • FrancoL 28.03.2019 19:22
      Highlight Highlight @sinico; Vermutlich das begriffen was Du Dir da vorstellst. Es geht nicht um "so toll" sondern um Grenzen, Grenzen die auch für die Wutbürger gelten. Da gibt es keine Botschaft zu verstehen oder zumindest hoffe ich dass diese Botschaft so niemand annimmt, denn das ist der kreuz falsche Weg eine Botschaft zu entsenden.

      Und ja man kann sich fragen wieso sie wütend sind und es wird immer die Antwort kommen: wegen den anderen, denen die alles falsch machen, denen die einem nicht verstehen und gerade da liegt das Problem.

      Der Bürger kann besorgt sein, angst haben. zweifeln etc aber Wut?
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  • Restless Lex 28.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Sehr einseitig formulierter Artikel. Grundsätzlich ist es mir egal, wenn Tamara Funiciello ihren BH verbrennt, die Karikatur letztes Jahr mit ihrer Telefonnummer geht gar nicht, auch wenn diese auf der Homepage ersichtlich war. Aber wenn sie schon so medienwirksam das Gespräch mit diesen Herren sucht, dann hätte sie doch ihnen auch die Chance geben können, dass sie sich entsprechend vorbereiten. Eine Terminvereinbarung wäre doch fair gewesen. Auch oder vor allem, weil sich die Herren unfair verhielten! P.S. ich wäre für ein Gespräch zu haben, nach entsprechender Vorankündigung. ;o)
    • Eh Doch 28.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Wieso vorbereitungszeit?
      Sie konnte sich ja auch nicht auf die Vorwürfe aus dem Netz vorbereiten oder wehren, also come on
    • Raembe 28.03.2019 16:02
      Highlight Highlight @Eh Doch: Kommentare im Netz können grausam sein, ja. Die Kommentare die sie und andere Menschen teilweise kriegen sind unterirdisch. Aber mit dieser Aktion, löst sie das Problem nicht. Wenn dann, macht sies noch schlimmer. Auge um Auge, Zahn um Zahn war noch nie die Lösung.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.03.2019 16:32
      Highlight Highlight Lex: Bekam Frau F. vor dem Posten des Kommentars auch eine vorgängliche Ankündigung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kampfsalami 28.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Ja sie provoziert. Ja sie eckt an. Ja ich finde sie auch ein wenig komisch.
    Aber wie kapput müssen Menschen sein um solche niederträchtige, niveaulose Kommentare zu schreiben?? Wenn Kinder in der Schule so sprechen, gibts Gespräche mit Rektor und Eltern....aber das sind Kinder. Die wissen meistens gar nicht so genau was sie sagen.
  • Gender Bender 28.03.2019 13:53
    Highlight Highlight Dummschwätzer/innen zur Rede stellen finde ich klasse. Aber das Ganze kommt zu inszeniert, zu politisch koloriert rüber um den selbst formulierten Ansprüchen gerecht zu werden.
    • Raembe 28.03.2019 16:04
      Highlight Highlight Mit einer Blossstellung erreichst Du aber das Ziel nicht. Ich würde eher im nicht medialen Rahmen ein Gespräch suchen, vorabgemacht und ohne Journalisten.
    • äti 28.03.2019 17:29
      Highlight Highlight ... mit etwa >100 Personen? Ziemlich aufwändig. Dem gegenüber wird die Hasspost doch von vielen gelesen.

      Ich fülle deinen Briefkasten mit Mist und sage: wenn du mich zu Rede stellen willst, mach bitte vorher einen Termin mit mir ab. Echt?
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.03.2019 17:47
      Highlight Highlight ....und wenn Frau Funiciello alleine zu den Männern gehen und etwas passieren würde, heisst es doch dann schnell mal: „Selber schuld, geht sie alleine zu den Hatern“ oder „wie naiv kann man nur sein, alleine dorthin zu gehen“.
      Ich kann Frau Funiciello gut verstehen, dass sie die Herren nicht alleine aufgesucht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 28.03.2019 13:48
    Highlight Highlight Nur weil jemand online "gehasst" wird, legitimiert ihn das nicht. Trump wird auch online "gehasst", wegen dem ist er kein toller Typ. Wieso also diese Anbiederung an Funicello?
    • äti 28.03.2019 17:32
      Highlight Highlight Es gibt Varianten von Hass. Zum Beispiel: unter der Gürtellinie. Es gibt auch Häme, Schadenfreude, Witz. Was meinst du exakt?
  • WID 28.03.2019 13:45
    Highlight Highlight Ein Grund des ungezügelten Kommentierens ist die Anonymität und der damit verbundene Empathieverlust. Ich finde es dahalb super, geht Sie zu den Kommentierern hin.
    • Eh Doch 28.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Schön beschrieben
  • äti 28.03.2019 13:44
    Highlight Highlight Endlich mal eine Frau mit Courage. Sie versteckt sich nicht und agiert als selbständige Person. Das ist vielen Männern, die vor allem in Gruppen sich sühlen und wühlen, zuviel. Hut ab vor dieser Frau.
  • the_Dan 28.03.2019 13:44
    Highlight Highlight "Es nervt ihn, dass die Juso und die Unia, ein mafiöser Verein, nichts, rein gar nichts tun für ihn, obwohl er Büezer ist."

    Verstehe den Herrn gut. Genau dies ist der Grund weshalb die Rechten wieder am erstarken sind. Sie fühlen sich von den Linken nicht verstanden. Wir Linken sollten echt wieder mehr für den einfachen Büezer machen statt über irgendwelche Lieder oder andere Banalitäten zu urteilen.

    • Liselote Meier 28.03.2019 14:45
      Highlight Highlight "Lieder oder andere Banalitäten" sind Nebenschauplätze.

      Wenn die Mehrheit der Lohnabhängigen in diesem Lande gegen 6 Wochen Ferien und gegen einen Mindestlohn stimmen, kann deine Erklärung nicht stimmen.

      Die Ursache liegt woanders. Fehlendes Klassenbewusstsein erzeugt durch Divide et impera (Teile und Herrsche). Ausländer/Innländer, Alt/Jung, Frau/Mann.




    • einmalquer 28.03.2019 14:52
      Highlight Highlight dem Koch kann doch geholfen werden - leider steht nicht ob er Mitglied ist - dennoch:
      https://www.unia.ch/de/arbeitswelt/nach-beruf/detailansicht/b/Gastgewerbe/
    • Paul_Partisan 28.03.2019 15:02
      Highlight Highlight Das ist - gelinde formuliert - totaler Schwachsinn. Die Linke setzt sich für die Arbeitnehmer*Innen ein, für Lohnschutz, humane Arbeitsbedingungen und -Zeiten, Sozialvorsorge, KITA-Plätze etc. etc.
      Im Gegenzug höhlen die "Mitte-Parteien" und die Rechten den Sozialstaat aus und politisieren im Interesse des Kapitals. Die Menschen - auch die Büezer - sind denen total egal. Es ist für mich UNERKLÄRLICH wie besonders Büezer Rechte Parteien wählen obwohl diese nicht im Ansatz ihre Interessen vertreten.
  • Baccara aka Shero 28.03.2019 13:44
    Highlight Highlight Warum in Gottes Namen fühlen sich Männer provoziert wenn Frauen BHs verbrennen oder sich Oben Ohne hinstellen?

    Im Sommer ertragen wir Frauen auch Männer Oben Ohne, die wir lieber nicht sehen möchten - dann guck einfach nicht hin.

    Gilt in diesem Sinne auch für Männer.
    • DerMeiner 28.03.2019 15:04
      Highlight Highlight Der 0815 Mann verbindet seinen Badi Besuch auch nicht mit einer politisch motivierten Aktion, die er jedem unter die Nase reibt.
    • Baccara aka Shero 28.03.2019 16:06
      Highlight Highlight Und was genau provoziert dich daran, wenn wir Frauen BHs verbrennen?

      Und Bierbäuche sind ansehnlicher wenn sie nicht in Zusammenhang mit einer politischen Aktion erscheinen?

      Fragen über Fragen, nur keine Antworten!
  • Turrdy 28.03.2019 13:40
    Highlight Highlight Das mit dem Dick sein ist so eine Sache... Ich beobachte, dass dicke (oder allg. nicht-gutaussehende) Menschen in der Gesellschafft weniger ernst genommen werden als gutaussehnde Menschen.
    Flavia Kleiner oder Laura Zimmermann von Operation Libero schwemmt viel weniger (primitiver) Hass aus dem Internet entgegen, obwohl die politische Position ähnlich polarisierend ist.
    Funicello sagt zwar "So what? Das ist euer Problem, nicht meines." Obwohl wir alle wissen, dass dick sein für niemand ein Problem sein sollte.
    • Märzespriggeli mit Pappnäsli 28.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Du hast absolut recht! Es ist ja auch einfach über das Aussehen eines Menschen zu urteilen und die meisten von uns wissen wie verletzend solche Sprüche sind.

      Über Operation Libero habe ich einen Artikel gelesen, in dem mokiert wurde, dass die Mitglieder zu attraktiv seien. 🙄 Attraktivität ist zwar erwünscht, anscheinend aber nur bis zu einem gewissen Grad.
    • DerMeiner 28.03.2019 15:11
      Highlight Highlight Der Mensch orientiert sich eher an jemandem, der einen gesunden Eindruck hinterlässt. Wenn (teils) auch nur unterbewusst. Das ist ein Überbleibsel unserer Evolution und genetisch veranlagt. Das wird man wohl nie komplett ausblenden können..

      In moralischer Hinsicht gebe ich dir vollkommen recht.
    • Diavolino666 28.03.2019 15:12
      Highlight Highlight @Turrdy
      Guter Vergleich! Frau Kleiner und Frau ZImmermann haben die politischen Gegner mit Argumenten blossgestellt. SO sollte es auch sein. Was Frau F. macht ist das passende Gegenstück zum Stammtischgepolter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slypher 28.03.2019 13:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Glenn Quagmire 28.03.2019 13:31
    Highlight Highlight Wer provoziert muss auch einstecken können. Und leider wird im Netz heute oft weit unter der Gürtellinie beleidigt und bedroht. Sachliche Kritik bezüglich ihrer Einstellung muss die Dame aber im Kauf nehmen, dazu gehören auch Karikaturen über Songs und Kleidungsstücke.
    • Triple 28.03.2019 14:02
      Highlight Highlight Aber definitiv nicht mit dem Abbilden der Telefonnummer.
  • martinfortuna 28.03.2019 13:30
    Highlight Highlight Sie hat Schneid...Hut ab!
    Aber obwohl dieser Artikel sehr gut geschrieben ist...er ist zuu lang!!
    • Lichtblau550 28.03.2019 22:21
      Highlight Highlight Keineswegs. Der Artikel lebt von seiner atmosphärischen Schilderung - man taucht ja förmlich ins „Milieu“ ein. Ich würde hier sehr gerne mehr in dieser Art lesen. Es muss nicht immer Fast Food sein.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 28.03.2019 13:30
    Highlight Highlight „Ihre Idealvorstellung einer politischen Debatte: ...respektvoll im Ton.“
    Der ist gut. 😂 RESPEKTVOLL? Echt?
    Beispiele gefällig:
    Oben: „«Die Chance, dass Claudio M., der Typ also, der das BH-Foto hässlich findet, auf Bilder mit nackten Frauen abwichst, ist relativ hoch», sagt sie amüsiert.“
    Oder:
    https://amp.20min.ch/27228547
    Ihr Verhalten rechtfertigt nicht respektloses Verhalten, aber sie selbst ist ein gutes Beispiel für respektlos und voreingenommen.
    • äti 28.03.2019 17:39
      Highlight Highlight .. verstehe nicht, was du vergleichst oder sagen willst. Gib Hilfe.
  • Menel 28.03.2019 13:30
    Highlight Highlight Wer nichts zu sagen hat, der greift die Person und nucht die Sache, das Thema an. Das sagt mehr über die Verfasser alus als über Funiciello.
    Und jetzt mal ehrlich; Frauen verbrennen BH's, so what? Was daran lässt gewisse Männer so austicken? Was in ihrem Leben wurde damit fundamental angegriffen? Hätten sie Penise verbrannt, dann könnte ich die Aufregung ja noch verstehen, aber BH's?
    • zaphod67 28.03.2019 14:09
      Highlight Highlight Ich kenne keine Männer, die deswegen 'ausgetickt' sind. Die meisten fanden die Aktionen schlicht dumm. Wie im übrigen auch die meisten Frauen.
      A propos Penisse: sie hat ja Schoggipenisse auf dem Bundesplatz verteilt. Noch so eine tolle sauglattistische Aktion. Man stelle sich vor, was los gewesen wäre, wenn die junge SVP auf dem Bundesplatz Schoggimumus verteilt hätte...
    • äti 28.03.2019 17:51
      Highlight Highlight Wir hatten beim Übertritt in die Oberreal Kravatten verbrannt. Als Zeichen von 'Befreiung', nicht 'Eingeschnürt' werden. Haben das gut gefunden. Der Rektor nicht. Und ja, es galt auch totales Jeans-Verbot und Hosen-Verbot für junge Frauen. Die einen sehen den Grund, die anderen finden es blöd. Letztere sind meist nicht involviert und haben keine Ahnung vom Wieso.
  • tomdance 28.03.2019 13:29
    Highlight Highlight Hatespeech? Soll ein halbwegs intelligenter Mensch nicht von sich geben.
    Anstand? Ja, das erwarte ich von allen.
    Vorbild? Versuche ich zu sein. Ist meines Erachtens Tamara aber nicht, wenn sie einen Mann aufgrund seines vielleicht etwas limitierten Ausdrucksvermögens und wgen seines Aussehens als Wichser bezeichnet. Nicht cool, Tamara.

    Denk daran: "when they go low, we go high".
    • Frank_Zapper 28.03.2019 14:14
      Highlight Highlight Wow der Spruch ist voll schön!
  • whatthepuck 28.03.2019 13:27
    Highlight Highlight C'est le ton qui fait la musique: Das linke Soziaktivistentum muss lernen, dass Menschen nicht gerne bevormundet und für dumm verkauft werden. Die Anliegen mögen im Kern berechtigt sein, aber man erreicht rein gar nix, wenn man die Leute mit einer vorgegaukelten moralischen Überlegenheit belehren will.

    Zudem hat sie keine optimale Grundeinstellung gegenüber (andersdenkenden) Mitmenschen; aus diesem Text kann man ihre Grundhaltung gegenüber den einfacher gestrickten Leuten ziemlich klar rauslesen. Das ist für mich keine soziale Denke.
    • zeitgeist 29.03.2019 00:58
      Highlight Highlight Es tut gut, zwischean all der Hysterie hier etwas Verstand zu entdecken. Bester Kommentar hier, danke!
  • Remo Robbiani 28.03.2019 13:24
    Highlight Highlight "Ich hasse Hunde " tja schon unten durch bei mir😂😂
    • Eh Doch 28.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Danke Remo, als ich das gelesen habe habe ich mir gedacht dass jemand sicher seinen unnötigen Senf dazugeben muss
    • Remo Robbiani 28.03.2019 13:58
      Highlight Highlight Muss ich mich jetzt
      au entschuldige?😂😂😂
    • äti 28.03.2019 17:53
      Highlight Highlight Nimm wenigstens den Köter an die Leine.
  • Fumia Canenero 28.03.2019 13:21
    Highlight Highlight Mehr Cecilia Bartoli und weniger Tamara Funicello! 😉
  • dorfne 28.03.2019 13:12
    Highlight Highlight Die JUSO-Provokationen
    haben System. Sie zwingen die behäbig gewordene Mutterpartei sich wieder nach links zu bewegen. Schon Tamaras Vorgänger haben die Provokation gesucht wenn auch nicht so konsequent wie Tamare. Und diese Hater-Besuche sind nichts anderes als eine notwendige politische Aktion. Diese Hasskommentare sind mittlerweile ein gesamtgesellschaftliches Problem geworden, das der Demokratie schadet.
    • zaphod67 28.03.2019 15:13
      Highlight Highlight "Sie zwingen die behäbig gewordene Mutterpartei sich wieder nach links zu bewegen."
      Ja, und stellt damit sicher, dass die SP nie über 20% Wähleranteil hinauskommen, sondern eher noch verlieren wird, und dass die wenigen noch verbliebenen, vernünftigen Mitte-Links-Politiker der Partei auch bald den Rücken kehren oder sonst kalt gestellt werden. Angesichts der rechtsbürgerlichen Mehrheit auf Bundesebene ist das verdammt ärgerlich.
  • Calvin Whatison 28.03.2019 13:10
    Highlight Highlight Ich würd mal sagen dass Arroganz und Selbstherrlichkeit gepaart mit Sturheit Überheblichkeit soviele zur Weisgglut bringt. 🤔🤔🤔
    • Julia Baumgartner (1) 28.03.2019 13:43
      Highlight Highlight Kennen Sie Tamara Funiciello persönlich? Sehr wahrscheinlich nicht. Denn dann wüssten Sie, dass Tamara ihren Mitmenschen immer auf Augenhöhe begegnet.
    • peeti 28.03.2019 13:59
      Highlight Highlight was Euch da draussen so schnell zur Weissglut bringt... ist das bei Männern denn genauso? Wird deren Auftreten auch gleich mit Arroganz/Selbstherrlichkeit gleichgesetzt? Und reduziert ihr diese dann in euren Kommentaren auch auf ihr Äusseres?
    • Eh Doch 28.03.2019 14:24
      Highlight Highlight @peeti
      Guter Punkt, ist mir nun auch aufgefallen wenn man die Comments hier durchliest
  • bebby 28.03.2019 13:09
    Highlight Highlight Ich finde diesen Artikel gut geschrieben, auch weil es auf die Hintergründe eingeht.
    Aber gleichzeitig bestätigt er das Clichée, dass die heutigen Sozialisten ziemlich abgehoben sind von den gewöhnlichen Arbeitern und diese deshalb ihr heil eher bei der SVP sehen, welche ihre Sprache spricht und versteht. Das Ganze wirkt etwas schulmeisterlich. Wie sollen die Arbeiter so abgeholt werden?
    • Eh Doch 28.03.2019 13:37
      Highlight Highlight nein es bestätigt die Annahme, dass sich sozial vergessene, vom system abgehängte nicht gehört fühlen. Das an und für sich ist schlimm. Es bestätigt auch die Annahme, dass diese Leute Hass entwickeln, diesen aber vollkommen an die falsche Adresse richten (meistens an noch schwachere Personen) anstatt das System per se in Frage zu stellen. Was widerum logisch ist, es ist einfacher nichts an der Situation zu ändern oder schwächere zu verantworten als selber etwas zu tun
    • peeti 28.03.2019 14:01
      Highlight Highlight hm aber darum gehts ja wohl nicht im Text, oder? Egal wie abgehoben jemand anscheinend in den Medien wirkt, hat es nicht verdient, auf so unterste Art&Weise fertig gemacht zu werden. Einverstanden?
  • Eh Doch 28.03.2019 13:08
    Highlight Highlight Eine starke Frau. Das braucht Mut.

    Die Reaktionen der Kommentatoren bestätigen die Regel, dass sich sozial abgehängte im Netz beschweren. Anstatt selber etwas in ihrem Leben zu ändern oder ihre Wut an die richtige Adresse zu richten.

    • nicolemichelle1234 28.03.2019 13:36
      Highlight Highlight Genau meine Meinung.
    • Bangarang 28.03.2019 14:05
      Highlight Highlight Funiciello steht hin und sagt: Werft Torten. Und dann, wenn Torten geworfen werden, dann kommt das grosse MIMIMIMIMIMIMI

      Sorry, Tamara ist einfach nur saupeinlich
    • Queen C 28.03.2019 14:06
      Highlight Highlight Ich habe jetzt einige Kommentare gelesen, doch Wut oder Hass konnte ich nirgends finden. Verwechselt doch nicht ständig Kritik mit Hass und/oder Wut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sera7 28.03.2019 13:07
    Highlight Highlight Vielen Dank für diese wichtige und mutige Reportage! Viel bewirken wird das wohl nicht, aber nur wenn schon ein paar wenige Hasskommentar-Schreiber verstehen, dass man nicht so anonym ist, wie man meint und dass auch im Internet gesunder Menschenverstand und Anstand gilt, hat es sich gelohnt.
  • Schreimschrum 28.03.2019 13:05
    Highlight Highlight Es ist absolut nicht ok jemanden auf so persönlicher Ebene zu beleidigen, weder online noch in der Realität. Ich bin grundsätzlich links und mir gefallen einige Ideen der Juso, leider ist die Umsetzung so radikal und fernab der Realität das sie den eigentlich guten Ideen nur schaden. Dass niemand die Juso ernst nimmt, kommt nicht einfach von irgendwo. Trotzdem starke Aktion von ihr diese Leute zu treffen. Wüsste nicht ob ich den Mut dazu hätte...
  • Knety 28.03.2019 13:02
    Highlight Highlight Ich habe früher über Christoph Blocher schlimmere Dinge geschrieben.
    Ich mag die Frau nicht. Ihretwegen ist es mir oftmals peinlich mich als links zu outen.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:38
      Highlight Highlight Thja dann würd ich sagen shame on you
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.03.2019 17:08
      Highlight Highlight „links“ ist ein Spektrum, keine Person. Reicht von SP-Fehr bis PdA-Crivelli. Und eben Frau Funiciello.
      Ich kann nicht nachvollziehen, dass es dir peinlich ist, dich wegen einer einzigen Person als links zu outen. Es geht ja nicht um Personen sondern um Inhalt/Haltung.
    • FrancoL 28.03.2019 23:37
      Highlight Highlight Musste Deine Zeilen 3 x lesen um sicher zu sein, dass da das steht was Du geschrieben hast.
      Man steht nicht auf einer Seite wegen einer Person oder nicht auf dieser Seite wegen einer Person. Man hat Ueberzeugungen die von der eigenen Denke aus gehen und nicht vom Umfeld der diese mitträgt.
  • DavidSuter 28.03.2019 12:59
    Highlight Highlight Die Aktion erforderte bestimmt viel Mut und zeigt, dass Frau Funiciello auch die direkte Konfrontation mit den "Hatern" nicht scheut.

    Als Soziologin und auch als Politikerin könnte sie möglicherweise , mit noch mehr offenem Interesse am Gegenüber noch viel mehr bewirken.
    Wenn man auf diesem Niveau angegriffen wird ist das bestimmt ein riesen Sprung über den Schatten.
    Das Paradox ist eben, dass Frau Funiciello und ihre Politik sich zu einem großen Teil auch für die Belange der "Kleinen" und "Frustrierten" einsetzt (oder einsetzen sollte).
    Mehr reden und weniger "posten", ein Anfang👍
  • Lies 28.03.2019 12:58
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel, absolut genial geschrieben und eine mutige Aktion.
    Hoffen wir mal, dass bei diesen Wutbürgern was hängenbleibt und sie sich an ihre hoffentlich gute „Kinderstube“ erinnern...
    Die Auseinandersetzung so direkt zu suchen; damit zeigt Frau Funicello Eierstöcke! (Sorry für die Rhetorik, musste sein!)
  • Tooto 28.03.2019 12:54
    Highlight Highlight Eigentlich eine gute Aktion.
    Aber selber abschätzende Zeilen zu verfassen wie folgende: "Funiciello ist hierhergekommen, um über Hasskommentare zu diskutieren, und nun gibt ihr ein übergewichtiger Koch Tipps, mit wem sie ins Bett steigen soll. "

    Naja, ich weiss ja nicht, solche Dinge gibt mir wieder einen etwas faden Beigeschmack. Genau wie das Mädchen mit den blauen Haaren.
    Urteilen über Leute die man gar nicht kennt... auch wenn es freundlicher verpackt ist.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:42
      Highlight Highlight WOW, pure Interpretation deinerseits.
      Abschätzende Zeilen?
      Schauen wir doch den Satz nochmals an:
      "Funiciello ist hierhergekommen, um über Hasskommentare zu diskutieren, und nun gibt ihr ein übergewichtiger Koch Tipps, mit wem sie ins Bett steigen soll."

      Also Wort für Wort inhaltlich wird keine Bewertung abgegeben. Achtung Bewerten nicht gleich Beschreiben.
      Deine Interpretationsfreude hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack
    • Remo Robbiani 28.03.2019 14:08
      Highlight Highlight @Eh doch langsam hanis gfühl du bisch Tamara?🤔
    • Eh Doch 28.03.2019 14:30
      Highlight Highlight @Remo
      Nein, weil ich mag Hunde ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • saco97 28.03.2019 12:53
    Highlight Highlight Super Aktion. Schade, das die Hetzer nicht wirklich einsichtig sind und versuchen sich herauszuwinden. Und ja, Tamara teilt auch aus, aber immer respektvoll und auf die Politik bezogen, nicht auf die Person dahinter. Es gibt halt doch einen Unterschied zwischen Kritik und Hetze.
    • Bangarang 28.03.2019 14:06
      Highlight Highlight Tamara. Respektvoll. Gnhhh. Der war lustig ...
  • Manuel Schild 28.03.2019 12:50
    Highlight Highlight Das unsere Boulevard-Blätter solche Kommentare veröffentlichen ist auch eine Sauerei! Plattformen für Hass.
  • Xapillon 28.03.2019 12:49
    Highlight Highlight Frau Funicello und ich werden wohl kaum in einem Thema Übereinstimmung finden. So finde ich bspw. ihre Kritik am 079-Song auch blödsinnig. Trotzdem, beleidige ich sie deswegen? Nein. Wünsche ich ihr schlechte Dinge? Nein. Beschäftige ich mich mit ihrem Aussehen/Sexualleben? Nein. Ich habe die Kommentare hier durchgelesen; einerseits habe ich sie so erwartet, andererseits bin ich doch überascht, dass viele der Meinung sind wer so handelt wie Frau Funicello müsse mit dem halt rechnen. Gerade in der Schweiz müssen wir doch Meinungen von anderen akzeptieren und dann sachlich darüber diskutieren.
    • nicolemichelle1234 28.03.2019 13:38
      Highlight Highlight genau meine Meinung!
    • Heyyda! 28.03.2019 13:38
      Highlight Highlight Sehr treffender Kommentar. Danke!
    • Eh Doch 28.03.2019 13:43
      Highlight Highlight Das ist überspitzt gesagt wie das Argument:
      Wenn die halt so knapp rumläuft muss sie mit Grapschen rechnen"
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterli90 28.03.2019 12:46
    Highlight Highlight Come on, was wollte Tami denn mit dem BH-Verbrennungsbild erreichen, Gleichstellung? Es geht nur um Provokation, denn Provokation = Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit = gewählt werden.

    Gleiches Schema wie SVP, einfach andere politische seite (oder hat T. F. etwas politisches erreicht, was nachhaltig war? Lösungsvorschläge zu Problemen? )

    Und bitte, sie zeigte auch Leute an wegen Ausdrücken wie "doofe weiber". Ich meine, wenn man so austeilt wie sie und selber dann doch so eine dünne Haut hat, dann kann ich die Person nicht ernst nehmen.
    • JoeyOnewood 28.03.2019 13:08
      Highlight Highlight "Und bitte, sie zeigte auch Leute an wegen Ausdrücken wie "doofe weiber". Ich meine, wenn man so austeilt wie sie und selber dann doch so eine dünne Haut hat, dann kann ich die Person nicht ernst nehmen."

      Sorry, das mag etwas kleinlich sein, aber austeilen ist das nicht....

      Das find ich echt spannend bei dieser Diskussion: Das Leute politische Provokationen nicht von persönlichen Unterscheiden können. Ich bin inhaltlich kein Fan von Funicello, aber ich habe sie noch nie jemanden wirklich persönlich beleidigen hören (wills aber auch nicht ausschliessen). Zeigt mir mal dieses "austeilen".
    • peterli90 28.03.2019 13:43
      Highlight Highlight Ehm, zB in Richtung Roman Kilchsberger, und das noch öffentlich (verhält sich wie sexistisches Arschloch)?

      Auch die ganze Reportage hier: was will Tami uns damit sagen? Sie geht jetzt Leute erziehen? OMG, m. E. Etwas gar überheblich.

      Sie macht doch so gerne Anzeigen bzw lässt diese von einer Fast-Anwältin ohne juristische Ausbildung (geschweige denn Anwaltspatent) schreiben. Es scheint fast so, als sie hier die Personen besuchen geht, die juristisch nicht belangbar sind.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:45
      Highlight Highlight Und wenn sie provoziert lieber peterli
      dann kann dir das doch sch*egal sein! Das rechtfertigt sicher nicht so absolut losermässige Kommentare wie die muss mal wider durchgenommen werden! Oder in deinen Augen schon? PFUI
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoeyOnewood 28.03.2019 12:44
    Highlight Highlight Was mich beschäftigt ist, dass ja bspw. auch Cedric Wermuth ein ziemlicher Provokateur war und entsprechend natürlich auch angefeindet wurde. Aber diese Kommentare gegen Funicello sind kaum inhaltlicher Natur, sondern es geht eigentlich immer um Aussehen, Sexualität und Gewalt.

    Das ist die Definition von Sexismus. Das muss man anerkennen, auch wenn man kein Fan von Funicello ist.

    Und es ist kaum überraschend, dass die Absender praktisch alle Männer sind, die scheinbar eine selbstbewusste Frau mit anderen politischen Ansichten deutlich schlechter ertragen als ein Mann mit anderen Ansichten.
    • dorfne 28.03.2019 13:22
      Highlight Highlight Es ist vielleicht der Versuch dieser Männer eine junge und attraktive, aber für sie unerreichbare Frau "anzufassen." Zumindest verbal, da etwas anderes nicht möglich ist.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:49
      Highlight Highlight interessante Theorie Mogad
    • zaphod67 28.03.2019 14:31
      Highlight Highlight @mogad: Wen meinen Sie denn damit?
  • darkfuneral 28.03.2019 12:44
    Highlight Highlight Ich bin auch nicht oft gleicher Meinung wie Tamara Funiciello obwohl ich auch links bin. Aber mir haben die Eltern mal Anstand beigebracht. Ich würde Tamara auf augenhöhe begegnen, schlisslich möchten wir alle mit respekt behandelt werden. Und genau da liegt in meinen Augen die Krux begraben, es ist bewunderswert das sie es schafft ihre Kritiker offen im Gespräch anzusprechen. Ich denke nur das Sie sich damit selber nur schmerz bereitet, diese Menschen wo wahrscheinlich viel in der Erziehung schief lief, kann sie nicht in 20Minuten Gespräch ändern.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:50
      Highlight Highlight war auch nicht ihr Ziel.
      Aber als Soziologe will man die Menschen und ihr Verhalten einfach verstehen, ich glaub um das ging es ihr
    • usermanu 30.03.2019 10:27
      Highlight Highlight ... Der Hund wird vergraben... Die Krux (was auch immer die Krux sein mag) liegt da... Glaub ich 🙊
  • dorfne 28.03.2019 12:42
    Highlight Highlight Ich bin auch böse auf Funicelli weil Sie der Rechten geholfen hat die Rentenreform 2020 zu versenken. Und jetzt kämpft sie gegen den AHV/Steuerdeal, der im Mai zur Abstimmung kommt.Wenn der nicht durchkommt stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Der hab ich jetzt aber die Meinung gesagt, ganz ohne Hass. Es geht auch so.
    • JoeyOnewood 28.03.2019 13:06
      Highlight Highlight jup, genau, mehr inhatliche Kritik, weniger Hass. Kann ja nicht so schwierig sein.
    • nicht_millenial 29.03.2019 01:04
      Highlight Highlight Teilweise wirklich bizarr, wie Kommentieren, mit physischer Gewalt drohen, Internet Klicks- zum einen, auf eine weitere Vielfalt treffen: diejenige der politischen Schubkraft. Ich find hier passt der Spruch „Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“ (Goethe, Erlkönig, gelesen in der 6.Primar 1981) Politik hat immer mit Macht und Mehrheit zu tun. In der Schweiz ist sie noch relativ breit abgestützt durch die politische Vielfalt. Die erste Frau an der Spitze der Juso, die nach besseren Lösungen sucht. Oh je. Der muss man ja sowas von die Meinung sagen.
  • P. Silie 28.03.2019 12:42
    Highlight Highlight Alter Zopf.. bereits der Anführer der rechten EDL in UK hat ähnliches gemacht.. der Überraschungseffekt hilft auf jeden Fall
    • Fumia Canenero 28.03.2019 13:02
      Highlight Highlight Er hat seinen BH verbrannt? 🤔
    • P. Silie 28.03.2019 13:46
      Highlight Highlight Ein Sexist oder Perverser der den Artikel und T. Finiciello auf BH verbrennen beschränkt... Ich meinte natürlich das aufsuchen der Gegner die einem nix gutes wünschen. Beim EDL Typen waren es einfach tolerante linke Studenten hauptsächlich die er aufsuchte und stellte.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:51
      Highlight Highlight Nein er wurde auch sexistisch beleidigt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shaska 28.03.2019 12:39
    Highlight Highlight Ein bisschen zu einseitig der Artikel. Aber es ist echt schlimm, was da teilweise für Kommentare verfasst werden. Ist ja pure Dummheit
  • dorfne 28.03.2019 12:39
    Highlight Highlight Wer Argumente hat, muss nicht persönlich werden!
  • Ohniznachtisbett 28.03.2019 12:37
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine sehr mutige Aktion. Ich finde es auch daneben, solche Kommentare ins Netz zu stellen. Früher hat man sowas am Stammtisch gesagt, vier haben es gehört, gelacht und dann wars auch vorbei. Heute lesen es Tausende und es bleibt für immer im Netz. Ich finde aber die liebe Tamara ist etwas dünnhäutig. Wer öffentlich immer und immer wieder provoziert etc. der muss auch aushalten, dass ein undifferenzierter Kommentar kommt. Der Büezer hat mir gefallen. Er hat keine Ausredene gesucht, sondern ist dazu gestanden. Und jemand anderem mehr Sex zu wünschen ist ja nicht so schlimm...
    • saco97 28.03.2019 12:58
      Highlight Highlight Dünnhäutig? Sie geht zu Menschen, die ihr eine Vergewaltigung gewünscht haben und diskutiert mit ihnen. Das braucht doch ziemlich viel Mut.

      Und es gibt halt einen Unterschied zwischen "undifferenzierter Kommenter" und hunderten von Anrufen, Dickpicks und Todes-/Vergewaltigungsdrohungen.
    • LeChef 28.03.2019 13:54
      Highlight Highlight Ich sehe die Vergewaltigungsandrohung überhaupt nicht. Aber man kann natürlich auch alles so hinbiegen wies einem passt.
    • Ohniznachtisbett 28.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Die Kommentare die oben stehen, wünschen weder Vergewaltigung, noch sind da Dickpics noch Todeswünsche oder ähnliches...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wennli 28.03.2019 12:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • saco97 28.03.2019 12:58
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Chrigi-B 28.03.2019 13:04
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • dorfne 28.03.2019 13:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Füdlifingerfritz 28.03.2019 12:34
    Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen argumentativer Kritik, Beleidigungen und Drohungen. Kritik ist wichtig und gut, Beleidigungen sind infantil und bringen nichts, sollten einen Erwachsenen Menschen aber auch nicht gerade aus der Bahn werfen und Drohungen sind ein Fall für die Justiz. Madame Funicello greift oft und gerne Menschen an, die andere Werte vertreten als sie, nicht selten mittels harscher Rhetorik. Deswegen kommt auch einiges an herber Kritik zurück. Damit sollte man als Politikern am äussertsten linken Rand klarkommen. Genauso wie übrigens auch ein Erich Hess damit klarkommen muss.
    • saco97 28.03.2019 13:00
      Highlight Highlight Harsche Rhetorik ist etwas anderes als eine Todesdrohung, mit Kritik muss man leben können, ja. Aber nicht mit Vergewaltigungsdrohungen oder ähnlichen Dingen.
    • Füdlifingerfritz 28.03.2019 14:55
      Highlight Highlight @Saco
      Genau das habe ich geschrieben. Drohungen = Fall für die Justiz. Aber unter den Beiträgen, die Frau Funicello betreffen, gibt es eben nicht nur Drohungen, sondern auch Unflätigkeiten und fundierte Kritik. Und das ist eben nicht dasselbe.
    • nicht_millenial 29.03.2019 01:14
      Highlight Highlight Und dass daraus Fälle für die Justiz wurden, folgte nach besagtem August 2018.

      Siehe Artikel oben.

      Die Diskussion ist wichtig! Damit klar ist, was denn alles Fälle für die Justiz werden können. Mehr als allgemein klar.
  • LeChef 28.03.2019 12:32
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • peeti 28.03.2019 14:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • El Vals del Obrero 28.03.2019 12:32
    Highlight Highlight Letztendlich hat es solche Leute schon immer gegeben.

    Der Unterschied ist aber, dass diese früher sowas am Stammtisch grummelten, wo es vielleicht von einem Dutzend nicht mehr ganz nüchternen Menschen gehört wurde.

    Manchmal vermisse ich die Zeiten vor Social Media.
  • Cédric Wermutstropfen 28.03.2019 12:26
    Highlight Highlight Also gerade das von Felix K. (der erste Kommentar) ist doch harmlos. Da wird ja sogar noch in den Kommentarspalten von Watson mit härteren Bandagen gefochten.
    • Eh Doch 28.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Oookee...und jetzt?
    • Oh Dae-su 28.03.2019 14:00
      Highlight Highlight War ehrlich gesagt auch etwas verwundert. Hatte beim Lesen der Einleitung deutlich schlimmere Kommentare erwartet. Gerade die ersten 3 Kommentare sind zwar alles andere als nett, aber doch irgendwie ziemlich harmlos.
      Die Verfasser der richtig schlimmen Kommentare aus dem Text wurden leider nicht mit ihrem Handeln konfrontiert.
      Aber ich kann es T.F. auch nicht wirklich verübeln. Schlussendlich kann niemand voraussagen, wie die Verfasser reagieren würden, wenn das Objekt ihres Hasses plötzlich vor ihnen steht.
    • Cédric Wermutstropfen 28.03.2019 14:32
      Highlight Highlight @Eh Doch: Ja was und jetzt? Anregungen oder Ergänzungen Deinerseits? Oder willst Du mit diesem Einzeiler verbleiben?
  • Cucina 28.03.2019 12:26
    Highlight Highlight Ich glaube Frau Funiciello kann machen was sie möchte, sie wird sowieso von den Meisten belächelt. Eigentlich schade, ich würde mir bei mehr Politikern ein solches engagement wünschen.
    • Füdlifingerfritz 28.03.2019 12:53
      Highlight Highlight @Cucina
      In Sachen Engagement ist sie wirklich top, sehe ich auch so. Allerdings ist es schwierig unter all dem Gepolter und Populismus gute Inhalte zu finden.
  • Lester McAllister 28.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Dass man den Leuten beibringt, dass es auch in der Anonymität des Internet gewisse Regeln gibt finde ich echt wichtig.
    Drohungen z.b. sollten konsequent angezeigt werden...
    Nur finde ich Beleidigungen schon ein sehr weiter Begriff.
    Wären dann Begriffe wie Kriegstreiber, Landesveräter oder Sexist, die in der Politik sehr oft fallen, nicht auch Beleidigungen?
    • E-Smoking 28.03.2019 12:47
      Highlight Highlight Ich hatte darüber mal eine Diskussion mit einem Leitenden Angestellten des BAG. Bei der Gelegenheit deutete ich an verwundert zu sein, dass mein Posting an Alain Berset mit Tag und auf seiner Timeline als Gesundheitsverbrecher (allerdings auch mit Link und Begründung dazu) nicht gelöscht wurde. Er meinte, dass der Bund der Meinung sei, solche Kritik müsse ein Politiker ertragen. Aber man kann natürlich alles auf die Goldschale legen.
    • nicht_millenial 29.03.2019 01:18
      Highlight Highlight Für Begriffsklärungen, was denn eine Beleidigung sei, oder was eine Drohung, gibts auf den StGB /Admin.ch seiten den offiziellen Katalog. Auch der Beobachter hat zahlreiche Publis online, die man schnell gehoogelt hat.
  • Thinkdeeper 28.03.2019 12:18
    Highlight Highlight Es ist nicht verboten Dumm zu sein.
    Hater sind nichts anderes bzw. noch schlimmer, leicht manipulierbare.
    Anderseits die etablierten Parteien und damit auch die SP sind für die misere und Frustration der Bürger verantwortlich. Diese entlädt sich gegenüber den schwächere..Kinder, Frauen, Asylanten Sozialhilfeempfänger usw.
    Wenn in einem Land jemand 60 Std. die Woche arbeiten muss um über die Runde zu kommen und anderseits hochqualifizierte ausgesteuert und in die Armut getrieben werden, läuft etwas grundsätzlich falsch.
    T.F. ich habe diesbezüglich nichts gehört und gelesen im Interview?.
    • saco97 28.03.2019 13:04
      Highlight Highlight Das war auch kein Interview wo es um die Politik von Tamara Funiciello ging, sondern um die Hasskomentare, die eben vor allem sie betreffen und eben nicht andere Politiker*innen.

      Und das Menschen 60 Stunden in der Woche arbeiten müssen, findet Tamara auch nicht toll. Das steht sogar im Artikel, sie fordert eine Reduktion der Arbeitszeit.
    • boexu 28.03.2019 13:29
      Highlight Highlight Wir befinden uns ja gerade in einer historischen Misere...
    • Eh Doch 28.03.2019 13:58
      Highlight Highlight @thinkdeeper
      Was, wieso genau ist die SP für das verantwortlich?
      Das ist eben das Problem, absolut realitätsfern.
      Wenn die Wirtschaft nur überlebt wenn dauerndes Wachstum ist, dann kann doch die SP nichts dafür
  • Stogge 28.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Guter Artikel. Auch eine gute Idee mit dem persönlichen Treffen von Frau Funiciello.

    Der Stadt / Land Graben wird immer grösser. Und mit ihren Aussagen macht sie das nicht besser. Sie hat scheinbar keine Ahnung, wie sich Menschen fühlen, wenn man sagt "Die gehört auch nicht hierhin". Ja was heisst den "hierhin". Es ist die gleiche Pauschalisierung, welche sie nicht bei Rassen, Geschlecht usw. möchte. Aber Stadt / Land einteilen ist dann ok.

    Ich kenne beide Seiten und fühle mich wohler in der Stadt. Nur, dieses abschätzige reden über die ländlichen Gebiete verletzt diese Leute auch.
    • Hiker 28.03.2019 13:47
      Highlight Highlight Das gleiche dachte ich auch. Ich bin in der Stadt aufgewachsen und lebe seit längerer Zeit auf dem Land. In dieser Zeit habe ich die Menschen hier kennen und schätzen gelernt. Auch wenn ich gewisse Tendenzen nicht gut finde. Aber dieses Stadt Land Klischee ist genauso dumm wie der Röstigraben oder das Asylantengebashe oder Sexismus. Frau Funiciello sollte sich hierüber auch Gedanken machen. Hasskommentare finde ich gehören gelöscht. Man sollte solchen Idioten nicht auch noch eine Plattform bieten.
    • nicht_millenial 29.03.2019 01:26
      Highlight Highlight Ehm? Nun ja. Wo es gerade um‘s löschen geht: soll TF dann Dickpics, die ihr auf die öffentlich ins Netz gestellte Handynummer geschickt werden, auch „einfach nur löschen?“

      Wie hier nachzulesen: https://www.google.com/amp/s/www.watson.ch/amp/!502019154
  • ZSC_1930 28.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Wer austeilt muss auch einstecken können!
    • SemperFi 28.03.2019 12:57
      Highlight Highlight Hat Frau Funicello denn irgendwem eine Vergewaltigung gewünscht?
    • sirlurkalot 28.03.2019 14:14
      Highlight Highlight @SemperFi

      Hat das jemand der im Artikel behandelten Kommentarschreiber?
    • dorfne 28.03.2019 14:50
      Highlight Highlight @sirlurkalot. Das sind ja nur 4 von unzähligen Hasskommentaren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 28.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Tamara Funiciellos Aussagen und ihr Verhalten sind politisch.

    Das sie richtig sind, zeigen die Antworten: hilflose und beleidigende, ohne jeden politischen Bezug und ohne Bezug auf Funiciellos Themen.

    Es sind nicht nur diese vier Personen, es gibt Tausende solche in der Schweiz. Gesprächen und Argumenten nicht zugänglich. Sich mit ihnen abzugeben ist verschwendete Zeit.
    • Trump's verschwiegener Sohn 28.03.2019 13:08
      Highlight Highlight "Sich mit ihnen abzugeben ist verschwendete Zeit."

      So eine Aussage ist natürlich so viel besser als die Kommentare über Fumicello. Du hast scheinbar nichts begriffen. Das ist ja gerade, was die linke Ideologie am meisten ausmachen sollte: Dass eben jeder berücksichtigt wird. Es wird niemand abgeschrieben. Auch nicht ein verwirrter Frustrierter, der sexistische Kommentare schreibt. Sondern es wird überlegt, wie man ihm helfen kann. Und es wird nüchtern überlegt, warum es immer mehr davon gibt.
    • Statler 28.03.2019 14:01
      Highlight Highlight @Trump: das hat die Linke schon längst verlernt.
      Und dann wundert man sich, dass die den Blochers hinterherlaufen. Es ist ein Trauerspiel...
    • einmalquer 28.03.2019 15:05
      Highlight Highlight Helfen kann man nur, wenn Hilfe angenommen wird.
      Nüchtern überlegen, wie man Hatern helfen kann, ist einfach.
      In der Schule, im Verein lernt man Anstand, in der Familie sollte man.
      Hater haben diese Hilfe nicht angenommen.

      Wenn sie wenigstens diskutieren oder argumentieren würden, aber sie haben keine Diskussionskultur, sie haben keine Argumente. Das ist das Problem.

      Und sie denken nicht, sonst würden sie ihre Probleme nicht mit Hasskommentaren auf andere abladen und sie würden nicht andern hinterherlaufen, sondern selbst denken.

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  • Snowy 28.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Je mehr man sich als öffentliche Person exponiert, je mehr muss man auch einstecken können.

    ABER: Beleidigungen und Diffamierungen - v.a. wenn sie nichts nichts mit der Thematik zu tun haben - sind auch bei öffentlichen Personen klar zu verurteilen.
    Solche Menschen tun mir ehrlich leid... was für eine armseliger Mensch muss man sein, dass man andere wegen ihrem Aussehen herabwürdigt?!

    Ich mag Funicello aus inhaltlichen/politischen Gründen auch nicht besonders - aber diese persönlichen Beleidigungen sind durch nichts zu rechtfertigen.
    Gross von ihr, dass sie persönlich nachgefragt hat!
  • Burdleferin 28.03.2019 12:14
    Highlight Highlight Ich mag die Funicello. Etwas alt für ihre Art, aber im Grossen und Ganzen ist sie okay.
    • Lichtblau550 28.03.2019 22:55
      Highlight Highlight Mich nervt sie ohne Ende, aber ich mag sie auch. Sie ist nicht bieder, sie traut sich was und sie hat durchaus einen gewissen Charme. Den hat sie z.B. bei Schawinski gezeigt.
  • Daenerys Targaryen 28.03.2019 12:14
    Highlight Highlight Vielen Dank für den gutgeschriebenen Artikel der hoffentlich zum nachdenken anregt. Mich hat er auf jeden Fall nachdenklich gemacht. Ich denke die Wertschätzung und Respekt für alle Menschen sollte überall gleichgestellt sein. Ich hoffe, dass wenigstens meine Enkel oder Enkelinnen eine Zeit der Gleichstellung erleben dürfen...
  • Coffeetime 28.03.2019 12:12
    Highlight Highlight I am impressed 👍🏻
  • DemonCore 28.03.2019 12:12
    Highlight Highlight Viele Leute haben aus irgendeinem Grund das Gefühl, dass sie sich nur mit Beleidigungen Gehör verschaffen können. Vlt sollte man mal darüber nachdenken. Interessanter wäre doch was konkret an Funiciellos Positionen stört. Kann es sein dass die echten, inhaltlichen Debatten zu wenig geführt werden?
  • Brett-vorm-Kopf 28.03.2019 12:12
    Highlight Highlight Hass-Kommentare sind nicht OK. Punkt.

    Darf man aber wenigstens zum Ausdruck bringen, dass man diese dauerprovizierende, mediengeile, opportunistische aber gleichzeitig opferrolle-spielende Feministin nicht mag und sich wünscht man möge ihr weniger Gratisplattform geben?
  • Clife 28.03.2019 12:12
    Highlight Highlight Wenn man versucht, mit aufmerksamgeilen Trolls eine Debatte zu führen, dann hat man doch schon verloren. Solche Personen gibt es auf der Welt leider. Ich will die Tamara nicht schönreden, aber anstatt mit solchen Personen zu reden, würde sie doch lieber versuchen, auf einem gewissen Niveau mit konstruktiver Kritik umzugehen. Davon gibts nämlich mehr als genug
    • nicht_millenial 29.03.2019 01:36
      Highlight Highlight Ich finde, das passt eher zu Glanz und Gloria als Attitüde denn zu einer Juso Präsidentin, welche sich für alle einsetzt. Ist doch einfach konsistent und konsequent.

      Plus: irgendwo weiter oben hiess es in einem Kommentar: “Hallo, es geht TF um Wahlen 2019.”
      passt nicht. Die Halbwertszeit bei Wahlen beträgt knapp vier bis sechs Wochen davor. Alles was früher passiert, wird wieder vergessen.
  • Supermonkey 28.03.2019 12:09
    Highlight Highlight Wiedermal eine super Aktion von Tami! 😃 weiter so! I love you! 😘
  • Don Quijote 28.03.2019 12:08
    Highlight Highlight Auch wenn ich politisch überhaupt nicht auf der Linie Funiciellos bin, ist diese Aktion durchaus gut gemacht.
  • zellweger_fussballgott 28.03.2019 12:08
    Highlight Highlight Respekt für diesen Mut sich diese Menschen direkt zu konfrontieren.
    Ich bin zwar politisch anderer Meinung wie sie und finde ihre "politischen Taten" oder "Forderungen" teils etwas populistisch und schlagzeilenorientiert wie auch diese Geschichte, da ja zwei Journalisten ihr bei der Aktion nachlaufen.
    Für mich hat das Ganze einen faden Beigeschmack der Inszenierung, aber trotzdem grossartig Mal die Leute zur Rede zu stellen, welche unter dem Schutz des Netzes Beleidigungen raushauen...
    • SaraSera 28.03.2019 14:59
      Highlight Highlight @zellweger_fussballgott: Der Input, diese Reportage zu machen, kam nicht von Funiciello, sondern von der watson-Redaktion.
    • die Freiheit die ich meine 28.03.2019 20:18
      Highlight Highlight sara

      Das ist schon klar. Musst du nicht noch extra betonen.
      : ))
      (ist trotzden inszeniert).