Schweiz
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Jean Christophe Schwaab (SP-VD) spricht waehrend der Debatte um die AHVplus Volksinitiative im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 16. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Waadtländer Jean Christophe Schwaab sass seit 2011 im Nationalrat. Bild: KEYSTONE

Er will mehr Zeit für Sohn mit Entwicklungsstörung – SP-Nationalrat Schwaab tritt zurück



Der Waadtländer SP-Nationalrat Jean Christophe Schwaab scheidet nach der Wintersession aus dem Parlament aus. Der 38-Jährige will sich stärker um seinen Sohn kümmern, der an einer Entwicklungsstörung leidet.

Der Rücktritt scheine ihm die beste Lösung sowohl für sich selbst als auch für seine Familie, begründete Schwaab gegenüber der Westschweizer Zeitung «24 heures», die seine Demission am Mittwochabend auf ihrer Internetseite publik machte. Der Rücktritt soll per Ende Jahr erfolgen.

Sein siebenjähriger Sohn habe Mühe mit der Emotionsregulation und könne sich nicht gut in eine Gruppe von Kindern integrieren, sagte der Politiker im Interview weiter. Die Probleme seien schon vor Jahren aufgetreten. In den vergangenen sechs Monaten habe sich die Lage verschlechtert. «Die Situation meines Sohnes verlangt nach viel Präsenz und Verfügbarkeit. Dafür muss man vor Ort sein.»

Schwaab sitzt seit 2011 in Bern für die SP im Nationalrat. Derzeit amtet er als Präsident der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats. Ganz will der SP-Mann gemäss dem Bericht aber nicht auf die Politik verzichten. So behält er seinen Sitz in der Exekutive der Gemeinde Bourg-en-Lavaux. (sda)

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