Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

«Das ist kein Geschlechterkampf! Wir Frauen wollen bloss unseren gerechten Anteil»: Juso-Politikerin Ronja Jansen. bild: printscreen srf

«Das ist eine Frechheit»: Juso-Jansen liest in der AHV-«Arena» den Männern die Leviten

Länger leben, länger arbeiten? Die Altersvorsorge ist das grosse Sorgenkind der Schweiz. Die «Arena» dreht sich auch um die Gender-Frage, ganz und gar nicht zur Freude aller. Eine Jungpolitikerin gibt besonders Gas.



Für hitzige Diskussionen sorgen in der AHV-«Arena» nicht nur die heissen Temperaturen. Nach dem Frauenstreik hat Bundespräsident Ueli Maurer angekündigt, er wolle das AHV-Alter nicht nur für die Frauen (auf 65 Jahre) erhöhen. Sondern auch für die Männer (auf 66 Jahre).

Jansen: «Vorschläge sind absurd»

abspielen

Video: streamable

Juso-Frontfrau Ronja Jansen ist erzürnt: «Das ist ein absurder Vorschlag!» Vielmehr sei wegen der stets wachsenden Produktivität der Arbeitnehmer nun der Moment, die Arbeitszeit zu reduzieren. Die 24-jährige Baselbieterin zeigt sich in der «Arena» äusserst angriffig, wortgewandt und mausert sich je länger je mehr zum neuen Sprachrohr der Jungsozialisten.

Ob den Voten Jansens verdreht Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige Schweiz, fast die Augen. Mit einer Initiative wollen er und seine Gefolgsleute das Rentenalter für alle Geschlechter auf 66 Jahre erhöhen und an die Lebenserwartung koppeln. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, nimmt der 25-jährige Zürcher gleich mehrmals den verbalen Zweihänder hervor: «Wenn wir jetzt nichts machen, geht die AHV vor die Sau! Mit Klassenkampf ist die Altersvorsorge nicht sanierbar», so der Banker und Jungunternehmer, der in der Sendung lieber T-Shirt statt Anzug trägt.

Silberschmidt: «Die AHV geht vor die Sau!»

abspielen

Video: streamable

Egal aus welchem Blickwinkel man das Thema anschaut. Das Grundproblem bei der AHV ist unbestritten. Denn trotz der jüngst an der Urne beschlossenen, jährlichen 2-Milliarden-Finanzspritze ist das Loch in der AHV langfristig nicht gestopft. Immer mehr Menschen werden pensioniert. Und gleichzeitig werden wir immer älter. Es erstaunt wenig, dass im Sorgenbarometer 45 Prozent der Bevölkerung die Altersvorsorge als grösstes Problem der Schweiz angeben.

«Man darf die Probleme nicht schönreden. Der AHV fehlen in den nächsten 15 Jahren 60 Milliarden Franken. Dann ist sie bankrott», so der scharfzüngige Jungunternehmer Silberschmidt weiter. Dem neuen «Arena»-Dompteur Sandro Brotz gelingt es immer wieder, mit provokativen Fragen etwas Pepp in das trockene Thema zu bringen.

Ob CVP-Ständerat Pirmin Bischoff, SVP-Nationalrat Sebastian Frehner oder eben Juso-Jansen: Die «Arena»-Gäste sind sich einig, dass es Reformen braucht. Bloss was für welche?

Der Gender-Zank

Nach dem Frauenstreik ist auch bei der AHV die Geschlechterfrage ein zentraler Diskussionspunkt. Jansen wehrt sich energisch gegen die vom Bundesrat geplante Erhöhung des Rentenalters für Frauen. «Das ist eine absolute Frechheit. Denn Frauen haben viel tiefere Renten als Männer.» Dies insbesondere mit Blick auf die Pensionskasse, die zweite Säule.

«Es ist mühsam»: SVP-Frehner hat die Geschlechter-Debatte satt

abspielen

Video: streamable

SVP-Frehner wird da leicht säuerlich: «Ich finde es biz mühsam, dass man bei jedem Thema eine Geschlechterdebatte führen muss.» Man dürfe nicht vergessen: Männer zahlten 2/3 in die AHV ein, nähmen aber nur 1/3 der Leistungen raus. Bei den Frauen sei es genau umgekehrt.

Da bläst Jansen zum Gegenangriff: Für Hausarbeit bekämen Frauen keine Pensionskassengelder. «Das ist kein Geschlechterkampf! Wir Frauen wollen bloss unseren gerechten Anteil.»

Unterstützung kriegt Jansen von der Pfarrerin Gabriela Allemann: «Die Herren verweigern den Auftrag. Wir Frauen sind auch punkto Altersvorsorge längst noch nicht gleichgestellt.» Der Jungfreisinnige Silberschmidt will dies für die Zukunft nicht gelten lassen. Frauen würden heutzutage viel häufiger arbeiten als in früheren Generationen und bekämen später dementsprechend höhere PK-Gelder. Aus der zweiten Reihe ergreift dann Hildegard Zobrist, Unternehmerin und Oberstleutnant a. D., das Wort. Sie sieht sich nicht als Feministin und ist dem Frauenstreik bewusst ferngeblieben. «Frauen und Männer sollten längstens dasselbe Pensionsalter 65 haben.»

«Ein Bauarbeiter muss nicht gleich lang arbeiten wie ein Rechtsanwalt.»

Pirmin Bischoff, CVP

Zahlen, Zahlen, Zahlen. Für CVP-Ständerat Bischoff geht ein fixes Pensionsalter am Kern des Problems vorbei. Es brauche eine viel stärke Flexibilisierung. «Ein Bauarbeiter muss nicht gleich lang arbeiten wie ein Rechtsanwalt.»

Aber woher soll das Geld für die AHV kommen? Die Juso will mit zusätzlichen Steuern für Reiche die Altersvorsorge stützen. Es sei Unsinn, dass auf Aktiengewinne keine AHV-Beiträge gezahlt werden müssten, so Jansen. SVP-Nationalrat Frehner will davon nichts wissen und moniert, dass gut situierte Leute sehr mobil seien und bei neuen Steuern aus der Schweiz wegziehen könnten.

«Wenn Reiche fortgehen, ist das eine Katastrophe. Sie zahlen schon jetzt viel Geld in die AHV ein», sagt auch Silberschmidt. Mit Klassenkampf sei die Altersvorsorge nicht sanierbar, wie ein Blick in die umliegenden Länder zeige. «Eure Rezepte sind überall gescheitert. Es braucht halt Mut, der Wahrheit in die Augen zu schauen», sagt er und blickt Richtung Juso-Jansen.

Töngi: «Das Leben ist keine Excel-Tabelle»

abspielen

Video: streamable

In der zweiten Reihe wird Michael Töngi, Nationalrat Grüne, langsam richtig sauer. Man habe genug über Steuereinnahmen, Lohnprozente und Rentenalter geredet. «Das Leben ist keine Excel-Tabelle. Es braucht nun einen Ruck in der Politik, damit man im Alter weiterhin gut leben kann.»

Zum Schluss ergreift Oberstleutnant a. D. Zobrist nochmals das Wort und gibt Jansen in einem Punkt recht. Die AHV sichere die Existenz schon längst nicht mehr, man müsse an der Pensionskasse als zweite Säule weiter schaffen. «Die Bürger müssen halt für sich selbst sorgen!»

«Bürger müssen selber schauen»: Oberstleutnant a. D. Zobrist

abspielen

Video: streamable

Frauenstreik am 14. Juni 2019

Ueli Maurer diskutiert mit Magdalena Martullo-Blocher

Play Icon

Unsere «Arena»-Berichterstattung

Verkehrs-«Arena»: SVP-Imark attackiert Klimajugend und Rytz windet sich beim Benzinpreis

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Vier Frauen für ein Halleluja? Das war die Frauenstreik-«Arena»

Link zum Artikel

SVP-Rutz schiesst in der «Arena» ein Eigentor – dann eilt diese junge CVPlerin zur Hilfe

Link zum Artikel

Ein kleiner Patzer und ein Maurer-Witz – der Einstand von Sandro Brotz in der EU-«Arena»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

278
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
278Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 30.06.2019 21:26
    Highlight Highlight Nun seit der Cumputerisierung in den 80ern und 90ern und durch die heutige Digitialisierung gab und gibt es eine immense Effizenzsteigerung. Die Menschen und die Wirtschaft ist produktiver als jemals zuvor in iherer Geschichte. Und dies obwohl die Menschen weniger (Stunden) in der Woche arbeiten.

    Für eine Sozaileinrichtung wie sie AHV sollte es eigentlich keine Rolle spielen müssen, wie viel die Menschen im System arbeiten, nur, wieviel Geld umgesetzt wird und somit auch versteurt werden müsste.

    Fragt sich nun, wo all der unversteuerte Mehrgewinn hinfliesst. Da liegt die Lösung.
  • Midnight 30.06.2019 11:03
    Highlight Highlight «Die Bürger müssen halt für sich selbst sorgen!»

    Dein ernst? Trotz massiv höherer Produktivität bei gleichem oder gar niedrigerem Lohn, steigender Altersarbeitslosigkeit, steigenden Vermögen beim top 1% und (bald) höherem Rentenalter soll der Bürger sich auch noch selbst um die Altersvorsorge kümmern?

    Gleichzeitig sind die, welche zur Wertschöpfungskette am meisten beitragen aber schon lange nicht mehr die, welche erhalten was sie verdienen! Das wiederum drückt natürlich die Renten.

    Das geht so einfach nicht weiter! Hört endlich auf mit der Symptombekämpfung und fangt bei den Ursachen an!
  • Ha End 29.06.2019 22:20
    Highlight Highlight Was Presse und Polities (auch Jusos ) gerne verschweigen oder vergessen zu erwähnen ist ,der nicht gerade kleine Teil der AHV der in die Bundeskasse abgezweigt wird.
    Man könnte sich fragen welcher Art Sorge der Politis bezüglich unserer AHV ist.
    Chears
  • p4trick 29.06.2019 21:09
    Highlight Highlight Irgend wie ist das ganze System absurd. Wenn jemand kein Job mehr hat kriegt er/sie ALV, nach 2 Jahren Sozialhilfe. Ab 65 gibts AHV und wenns nicht reicht gibts EL. Schlussendlich bekommt ja jeder und jede irgend wie Geld, damit die Existenz gesichert ist.
    Wir müssen das System umdenken und einfach jedem menschlichen Wesen ein humaner Grundlohn zuteilen. Grundversicherung der KK sollte automatisch geregelt werden, jeder Mensch ist automatisch versichert. Das ganze zahlt der Bund. Wie wir das zahlen? Mit Steuern über Einkommen, MWST, Luxus Steuer, Vermögensteuer, Transaktions steuer etc.
    • Räuber&Liebhaber 29.06.2019 22:23
      Highlight Highlight Ja das wär sinnvoll. Eine einfache Lösung war schon immer die technisch Sinnvollste. Und müsste nichtmal Gewinne erwirtschaften. Nur leider stösst das den Sponsoren von SVP, FDP usw. vor den Kopf...
  • WHYNOT 29.06.2019 18:05
    Highlight Highlight Die junge Dame hat in allen Belangen schlicht keine Ahnung, redet daher und versteht nicht einmsl das Vorsorgesystem der Schweiz. 0 Kompetenz
  • Yogi Bär 29.06.2019 15:47
    Highlight Highlight Kommen wir auf das Problem von heute ein Beispiel: Selbstständiger Mann Frau Hausfrau durchschnittlich Einkommen jährlich CHF 78'210 keine 2 Säule AHV monatlich CHF 2'560 EL CHF 1'025 Total CHF 3'585 abzüglich Prämie KK CHF 1'200 Total CHF 2'385 abzüglich Steuern CHF 500 monatlich da keine Abzugsmöglichkeiten bestehen und viele Gemeinden auf Steuererlass heute verzichten, bleiben noch CHF 1'885 für Miete, Strom und Lebenshaltung! Liebe Politiker leben Sie nur einmal 3 Monate mit ca. CHF 500 Haushaltsgeld pro Monat mit dem Lebenspartner/in!
    • Midnight 30.06.2019 11:16
      Highlight Highlight Krass wird's auch, wenn beide 100% arbeiten, der Mann aber quasi den Job der Frau subventionieren muss, weil sie für ihre 100% so viel weniger verdient, dass es nicht für Steuern, KK, Miete und ÖV reicht.

      Diese Niedriglohnsektoren, welche leider hauptsächlich von Frauen besetzt sind, gehen mir sowas von auf den Zeiger! Sowas brauchen wir hier nicht!

      Ich kann immernoch nicht fassen, dass das Volk so dämlich war und den Mindestlohn versenkt hat...

      Gleichzeitig wünsche ich mir, dass mehr Frauen den Mut haben, bei ihren Chefs angemessene Löhne zu fordern. Alternativ öfter streiken 😉
    • Chääschueche 30.06.2019 21:23
      Highlight Highlight @Midnight
      Hast du dich noch nie gefragt, wieso es Niedriglohnsektoren wie das Gastgewerbe und das Coiffeurgewerbe gibt?

      Liegt wohl u.a. daran dass der Mann für einen 20-30 Min. Haarschnitt nicht 100 CHF Bezahlen will und man die Pizza lieber für 15 CHF und nicht für 30 CHF will.

      Es ist eben auch eine Frage des Preises.

      Als Beispiel: Ein Landschaftsgärtner EFZ, welcher die gleich harte Arbeit wie ein Maurer/Strassenbauer macht, verdient im durchschnitt 700-1000 CHF weniger pro Monat als der Maurer/Strassenbauer.

      Wieso?

      Das Gewerbe ist am Arsch.
  • dergraf 29.06.2019 15:09
    Highlight Highlight Die gleichen Kreise, die ältere Personen aus dem Arbeitsprozess hinauswerfen, wollen das Rentenalter erhöhen sind jene, die wacker an der Umverteilung des Geldes von unten nach oben sorgten. Steuern reduzierten, dafür schauten, dass überall etwas mehr Gebühren etc. zu zahlen sind.
    Nun also das Rentenalter erhöhen. Und wer beschäftigt diese Menschen? Eben ...
    Übrigens: ca. 2035 ist die Spitze der alternden Babyboomer erreicht. Ab jenem Zeitpunkt wird weniger Geld für Renten benötigt.
    Bei gerechter Besteuerung wäre genügend Geld vorhanden und ginge ohne Erhöhung des Rentenalters funktionieren!
  • Juliet Bravo 29.06.2019 14:36
    Highlight Highlight Lohngleichheit würde schon einmal massiv höhere Einnahmen generieren, dann kann man meinetwegen auch über die Angleichung des Rentenalters diskutieren. Dazu noch Kapital-/Transaktionssteuer. So ist die AHV sicher.
    • foreva 29.06.2019 15:55
      Highlight Highlight Da die Frauen tendenziell länger leben und damit auch länger AHV beziehen ist das Rentenalter der Frauen eine doppelte Ungerechtigkeit. Zuerst so schnell wie möglich das Rentenalter angleichen, für Lohngleichheit kämpfen und anschliessend das Rentenalter für die Frauen sogar erhöhen!
  • Petitsuisse 29.06.2019 14:32
    Highlight Highlight Mich irritiert, dass immer das Thema Familie genannt wird und besonders die Frauen hier das Nachsehen hätten was den Lohn und die AHV betrifft. Wenn man darüber aber nachdenkt ist es doch so, das Familie doch bedeutet, dass neue Steuer- bzw AHV-Zahler nachrücken. Dann soll doch bitte der Staat die entstehenden Lücken schliessen.
  • papperlapapp 29.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Die Altersversorgung steht am Scheideweg. Entweder übernimmt sie eine echte Versorgung unabhängig von Altersabhängigkeit und zukünftigem wirtschaftlichen Entwicklungen (zb weniger Jobs wg Digitalisierung) oder man bindet diese an rein ökonomische
    Realzahlen. Das letzte Modell ist nicht human und würde letztendlich 2048 so Enden dass man erst mit 75 pensioniert wird mit prozentual weniger Leistung als heute. Die erste Variante wäre möglich und umsetzbar, wenn die Nationalbank ihren Anteil leistet. Immerhin hat sie seit 2008 über 440 Mia aus dem nichts erschaffen.Bedingt aber einen Kurswechsel
    • who cares? 29.06.2019 12:06
      Highlight Highlight Die Nationalbank darf nicht zum Geldesel verkommen. Ihr oberstes Ziel muss die Stabilität der Währung sein. Eine hochpolitische Doppelrolle beeinträchtigt diese Funktion immens.
    • Sandromedar 29.06.2019 13:18
      Highlight Highlight
      Play Icon
  • RescueHammer 29.06.2019 11:03
    Highlight Highlight Wie sollen die Probleme von morgen mit den Rezepten von gestern gelöst werden können? Dieses nutzlose Lavieren kostet nur wertvolle Zeit und die läuft uns davon. Jeder Player ob von Links oder Rechts muss Federn lassen, wollen wir zu einer für die Menschen guten Lösung kommen!
  • chicadeltren 29.06.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich hasse es, wenn Juso-Frauen für alle Frauen sprechen wollen. Nein, nicht alle Frauen sind Jusos!
    • Schnog 29.06.2019 11:54
      Highlight Highlight So funktioniert halt Politik leider nun mal...
    • Rhabarber 29.06.2019 13:13
      Highlight Highlight @chicadeltren
      Du meinst etwa so, wie die SVP sich einbildet, sie würde für das ganze Volk sprechen?
  • inmi 29.06.2019 10:55
    Highlight Highlight Die JUSO gewohnt faktenfrei populistisch

    Frauen beziehen massiv mehr aus der AHV als sie einzahlen. Aber das interessiert das ahnungslose Mädchen natürlich nicht. Wären ja Fakten
    • Platon 29.06.2019 12:31
      Highlight Highlight @inmi
      Ca. 90% der beziehen mehr als sie einbezahlen. Das ist das Prinzip der AHV. Dass Frauen mehr bekommen liegt auch daran, dass sie weniger verdienen. Ich glaube Frauen hätten nichts dagegen mehr zu verdienen und damit mehr einzubezahlen.
    • RicoH 29.06.2019 12:34
      Highlight Highlight Ahnungslos ist nur, wer mit seinen "Fakten" unreflektiert um sich wirft.

      Wir wissen, dass sich auch heute noch viele Frauen um die Familie kümmern und es dadurch dem Mann erst ermöglichen
      a) seinen Job zu behalten und
      b) seinen Job erfüllen zu können.

      Und für wen wir die AHV einbezahlt?
      Richtig: für den Mann!

      Noch Fragen zu deinen "Fakten", warum Männer mehr in die AHV einzahlen?
    • RicoH 29.06.2019 13:57
      Highlight Highlight Ist so ein Ding mit "wer freiwillig ausscheidet". "Sich um die Familie kümmern" ist kein einfacher Job. Da drückt sich Mann sehr oft in seinen Fulltime-Job.

      Wenn beide das so sehen, ist das auch ok. Dass nun die Frau bei AHV und PK das Nachsehen hat, ist hingegen nicht ok. Daher wäre es nur fair, wenn Mann auch dafür aufkommen müsste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Künzli 29.06.2019 10:48
    Highlight Highlight Mich erstaunt immer wieder, dass sich die Linken als Arbeitsexperten profilieren wollen. Welche Jusoplitiker*in oder Grün*in ist Arbeitgeber, schafft Arbeitsplätze oder arbeitet in einem Unternehmen? Die meisten arbeiten beim Staat als Sozialarbeiter*innen oder sind an der Uni. Nur Theorie und eine sehr grosse Klappe. Mir ist es ein Rätsel weshalb man denen Gehör schenkt. Das ist ja so, wie wenn ich als Kurierfahrer an der Uni Astrophysik unterrichten würde… oder Mathematik. Da halt ich lieber meine Klappe und mache meinen Job.
    • Astrogator 29.06.2019 11:54
      Highlight Highlight So so, der Kurierfahrer Künzi weiss von jedem Linken was er arbeitet...
    • RicoH 29.06.2019 12:57
      Highlight Highlight Ist dir eigentlich bewusst, welchen Blödsinn du hier verbreitest?

      Nur so als prominentestes Beispiel: Albert Einstein war Beamter am Berner Patentamt. Und, hätte man nach deiner Meinung auch ihm das Gehör verweigern sollen?
    • Künzli 29.06.2019 13:07
      Highlight Highlight @astrogator: weil ich auf dem Wahlzettel die Berufe der Politiker lese... CLEVER!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friedhofsgärtner 29.06.2019 10:17
    Highlight Highlight Wie man als Linker/Feministin gegen eine Angleichung des Rentenalters sein kann, ist mir schleierhaft. Da werden doch alte Rollen Par excellence zementiert!

    Die Angleichung wäre ein längst überfälliges Signal, dass man bereit ist auch die weniger angenehmen Zweige der Gleichstellung zu akzeptieren. Und das man die Gesetzliche Benachteiligung von Männern auch auf der Linken Seite ernst nimmt, wo sie denn existiert. Die AHV wäre so ein Fall.

    Auch ich als Mann habe doch den Anspruch mich auf das Gleichstellungsgesetz unseres Landes zu berufen. Oder sehe ich das falsch?
  • Lowend 29.06.2019 10:15
    Highlight Highlight Die letzten Jahre waren dadurch geprägt, dass die steigende Produktivität nicht zu steigenden Löhnen, sondern zu steigenden Erträgen aus dem investierten Kapital geführt hat.

    Das jetzt weltweit alle Staaten und die staatlichen Institutionen, sprich die Vertretung der Bevölkerung, keine Mittel mehr zur Verfügung haben, liegt daran, dass die Abgaben aber nur auf Grund der stagnierenden Löhne berechnet wird.

    Wenn die JUSO nun darauf hinweist, dass die arbeitende Bevölkerung so gleich mehrfach ausgenommen wird, heisst das heute nach SVP Sprache «Klassenkampf». Ich nenne es bodenlose Frechheit!
    • Leon1 29.06.2019 12:36
      Highlight Highlight Erster Abschnitt: 100% Richtig, genau da liegt das Problem.

      Wären die Reallöhne mit der Produktivität mitgestiegen, so könnte man jetzt auch darüber reden, die AHV Beitragssätze leicht zu erhöhen. Dass man von den 2 x 4.2% Lohnabzügen keine Rente im heutigen Ausmass finanzieren kann müsste klar sein.
      Aber über die Erhöhung kann man nur sprechen, wenn die Reallöhne steigen, ansonsten verlagert man bloss das Armutsrisiko vom Alter in jüngere Jahre.
    • Lowend 29.06.2019 13:00
      Highlight Highlight Steigende Reallöhne gehören seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Forderungen der Sozialdemokraten und der Gewerkschaften.

      Steigende Kapitalerträge gehören seit Jahrzehnten zu den Kernthemen der Bürgerlichen und der Reaktionären.

      Leider wählen die Menschen aber genau die, die eigentlich gegen ihre Interessen politisieren, weil die ihnen vorgaukeln, dass Ausländer und Linke und nicht die schiere Gier ihrer Geldgeber das Problem sind. Tragisch das ganze!
    • Leon1 29.06.2019 14:25
      Highlight Highlight Wären die Reallöhne, die Erhaltung der Sozialsysteme und die Wirtschaftspolitik tatsächlich noch die Kernpfeiler der Sozialdemokratie würde ich (und wohl nicht nur ich) sie wirklich gerne wieder wählen.

      Leider profiliert sie sich heute gerne mit anderen Themen (Gender, Migration, Umwelt), mit denen man ein anderes Klientel erreicht, und überlässt die einstige Stammwählerschaft den Bürgerlichen. Diese verarschen die "Büezer" zwar nach Strich und Faden, ist aber egal weil sie es nicht merken.

      Zur Abhilfe müsste sich die SP endlich eingestehen, dass sie die eigenen Schwerpunkte überdenken muss
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 29.06.2019 10:09
    Highlight Highlight Jansen Argumente sind nicht sachlich sondern parteipolitisch begründet - das hat in einer Altersvorsorge wo es um reine Mathematik geht nichts zu suchen...

    Man sollte dieses Thema entpolitisieren...
    • RicoH 29.06.2019 13:07
      Highlight Highlight Entpolitisieren heisst dann auch, das Kapital (Gewinnsteuer) endlich in die Überlegungen mit einzubeziehen und diese nicht gleich von vornherein auszuschliessen (FDP, SVP).
    • Die andere Perspektive 29.06.2019 14:41
      Highlight Highlight @RicoH: Juristische Personen bezahlen Gewinnsteuer. Sie bezahlen aber keine AHV, da sie im Gegenzug auch nicht versichert sind. Das V in AHV steht nämlich für Versicherung. Dass natürliche Personen ihre Dividenden (=Erträge; nicht Gewinne) nach der Unternehmung auch noch als Einkommen versteuern, führt zur wirtschaftlichen Doppelbelastung. Darauf auch noch Sozialabgaben zu erheben, wäre sowohl volkswirtschaftlich (Kapitalabfluss) als auch steuersystematisch völlig unsinnig - denn wie gesagt ist die AHV eine Versicherung / ein Sozialwerk, in das man sich durch Arbeitsleistung einkauft.
  • dorfne 29.06.2019 09:56
    Highlight Highlight Über 2 Punkte wird im Zusammenhang mit dem Geld für die Rentenkassen nie geredet: a)die Steuerhinterziehung und b)der beitragsbefreite Rentenfreibetrag von 1400 Fr./Mt für Leute die länger arbeiten. Zu a): VOR der Einführung des automatischen Informationsaustausches zw. Banken und Steuerbehörden explodierten in unserer Gemeinde die Steuereinnahmen, weil alle noch schnell straffrei Verstecktes Vermögen angeben wollten. Mit dem Geld könnte man locker die AHV sanieren.
    • Die andere Perspektive 29.06.2019 14:44
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es aber gar keinen automatischen Informationsaustausch. Dieser besteht nur mit ausländischen Staaten. Das Bankgeheimnis im Inland besteht unverändert. Ausserdem sollte man sich mit den Grössenordnungen vertraut machen, bevor man von „locker sanieren“ palavert.
  • Tony D 29.06.2019 09:45
    Highlight Highlight 1. Cannabis legalisieren und wie Tabak und Alkohol besteuern.
    2. Die Menschen werden übrigens seit 10 Jahren nicht mehr älter. Trotz Fortschritt in der Medizin, in den USA geht die Lebenserwartung sogar schon zurück.
    3. Es werden mehr Babys geboren denn je, es gibt einen neuen Babyboom, ausserdem hilft die Immigration.
  • FrancoL 29.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Wenn wir etwas weniger Unterschied bei der Bezahlung von Leitungen machen würden und da auch die Leistungen die Menschen an der Gemeinschaft vollbringen bezahlen würden, ohne gleich von Gleichmacherei zu sprechen, hätten wir für die Mehrzahl der Menschen ein anständiges Einkommen, das es dem Einzelnen ermöglicht sein Dasein im Alter vernünftig zu gestalten ohne auf Almosen angewiesen zu sein. Die Reichen würden wohl etwas weniger "reich" sein, aber das dürfte auch zum Aushalten sein.
    • Peter von der Flue 29.06.2019 10:36
      Highlight Highlight Sind sie eigentlich 100% Blogger bei Watson oder ist ist ihnen einfach nur langweilig? Wir suchen sonst Leute für den Grill an der Braderie in Biel ab 22h heute Abend.
  • Ron Collins 29.06.2019 09:38
    Highlight Highlight «Die Bürger müssen halt für sich selbst sorgen!»*highlight*
    Der Spruch ist gut!;) ich glaube, dass würden die Bürger liebend gern tun. Weil aber der Staat dauernd in unsere Taschen greift und unser Verdienstes oben abschröpft ... wird das unmöglich!
  • Avenarius 29.06.2019 09:25
    Highlight Highlight 4 Milliarden! Franken zahlen wir jährlich den Banken, für das sogenannte "Verwalten". Viiieeel zu viiiieeel ! Der Norwegische Staatsfond kostet 500'000'000 Millionen. Wir zahlen diese 4 Mia. schon Jahrzehnte. Schön für die Banken, die eh fast nichts können, ausser Probleme machen - schlecht für uns. Warum wird nicht ein Teil in Aktien angelegt?. Amazon, Alphabet, Microsoft, Shopify, Aphria, nVidia usw. haben in den letzten 10 Jahren 30% pro Jahr gebracht. Ich schaffe das, die Regierung nicht?? Wir hätten in den 70ern in Aktien investieren sollen - wir hätten nie ein Problem mit AHV gehabt.
  • Gubbe 29.06.2019 09:24
    Highlight Highlight Frau Jansen vergisst, dass wenn sie nicht berufstätig ist und so keine PK hat, sie später auch von der PK ihres Mannes lebt. Wenn sie geschieden ist, Anspruch auf die Hälfte der PK des Ex hat.
    Bei den Juso scheint es so weiter zu laufen, wie gehabt. Absurde Forderungen stellen und dem Gegenüber kein Wort geben.
    • RicoH 29.06.2019 13:19
      Highlight Highlight Und sie vergessen wohl, dass wenn Frau Jansen – wie von ihnen einfach mal behauptet – nicht arbeiten würde, dann würde sie sich vermutlich um die Familie kümmern und somit ihren Beitrag zum Wohl ihres Mannes leisten.

      Haben sie in dem Fall schon mal darüber nachgedacht, warum der Mann in Gegenzug nicht ihre AHV und PK-Beiträge einzahlen muss?
    • Gubbe 29.06.2019 14:04
      Highlight Highlight Ricoh: Wenn das Wörtchen WENN nicht wäre, würde es so sein. Aber es ist da, und es war eine Annahme, keine Behauptung.
      Ja, ich bin auch verheiratet, habe meine Frau aber nicht angestellt. Aber sie hat vollen Bezug zu meinem verdienten Geld.
    • RicoH 29.06.2019 14:59
      Highlight Highlight Hallo Gubbe

      Wenn dem so ist, müssten sie eigentlich ein Ohr für die Ideen der JUSO haben.

      Gleichstellung ihrer Frau würde bedeuten, dass sie für ihre Arbeit (Familie und Haushalt) auch ein Anrecht auf AHV und PK-Beiträge haben müsste. Wäre für beide nur ein Vorteil: im Alter, wie auch im Fall einer Scheidung.
  • NikolaiZH 29.06.2019 09:19
    Highlight Highlight Jansen und Silberschmidt sollen doch 10 Kinder machen - danach haben sie nicht nur zur AHV beigetragen: sie wird verstehen, dass es gut ist, wenn man auch gut verdient, und er wird wohl verstehen, wie wertvoll gleichberechtigung seiner frau ist
  • Ohniznachtisbett 29.06.2019 09:14
    Highlight Highlight Ich komme je länger je mehr zur Überzeugung, dass wir das über Lohnprozente, allenfall MwSt und der gleichen finanzieren müssen. Das ist zwar Sch**** aber ganz ehrlich noch länger arbeiten? Ich habe mit 15 die Lehre begonnen. Ich komme am Ende jetzt schon auf 50 Jahre. 50 Jahre arbeiten ist doch wirklich genug.
    • FrancoL 29.06.2019 09:48
      Highlight Highlight Ja es ist genug, wenn man aber Dir für Deine Arbeit einen besseren Lohn entrichtet hätte (ich spreche nicht von Gleichmacherei) dann müsstest du wohl kaum bedenken haben dich mit 65 von der Arbeit zu verabschieden.
      Und in der genau gleichen Situation sind auch andere.
      Darum plädiere ich für eine faire Entlohnung von Leistungen jeglicher Art. Damit könnte Jeder sein Rentenalter besser und flexibler gestalten.
      Es fehlen ja je Länder desto mehr die Stellen für ältere Arbeitnehmer und das wird sich nicht ändern, auch nicht wenn es die Jungfreisinnigen meinen. Das Meinen sind keine AP.
    • häxxebäse 29.06.2019 10:01
      Highlight Highlight Es wäre auch schön, wenn man nach 40 arbeitsjahren ohne verlust in die rente könnte... oder nach 40 arbeitsjahren nur noch 50 % arbeiten muss bis 65, so könnte man in dieser zeit die jungen unterrichten und so sein wissen weitergeben. Es würde so auch automatisch zu neuen stellen führen und die älteren könnten dann auch die enkel betreuen oder allgemein in krippen und an schulen aushelfen als hausaufgabenbetreuung. Ältere haben viel erlebt und sind interessant für kinder, weil sie viel zu erzählen haben.
    • Liselote Meier 29.06.2019 11:10
      Highlight Highlight Warum immer auf dieser Seite. Stempelababe erhöhen und in die AHV einfliessen lassen. Die Kapitalseite darf nicht immer ausgenommen werden.

      Würde man noch Cannabis Legaliseren und aus dem Schwarzmarkt entziehen, gäbe dies auch noch ein hübsches Sümmchen. Um einiges weniger Tödlich als Waffenexporte zu steigern. Es ist Verboten Cannabis zu verkaufen, aber man darf Bomben an die USA verkaufen, liefern wir denen lieber feinsti schwiizer chrütli.










  • Skeptischer Optimist 29.06.2019 09:11
    Highlight Highlight Die Rentenfrage ist eine rein politische Frage. Das Geschwafel von der bankrotten AHV der "Liberalen" ist Augenwischerei. Das Problem ist, dass die Politik sich seit Jahren der Reichtumspflege der Superreichen verschrieben hat. Die demographischen Gegebenheiten sind schon lange bekannt. Was hier passiert ist eine Enteignung der Baby Boomer zugunsten der Abzocker.
    • chicadeltren 29.06.2019 11:00
      Highlight Highlight Bitte mal die Definition von Enteignung nachschlagen.
  • kisimirö 29.06.2019 09:10
    Highlight Highlight das politiker einem sympatisch sein müssen wurde mir heute wieder klar. obwohl ich die 66/66 idee nicht understütze find ich den silberschmid sympatisch was ich von frehner oder Lampart nicht behaupten kann.
  • Gooner1886 29.06.2019 09:06
    Highlight Highlight Kiffen für die AHV. Das ist meine Lösung. 😉
    • salamandre 29.06.2019 14:33
      Highlight Highlight genau, und falls das wider Erwarten doch unser Leben verkürzen sollte, hilft das auch wieder der AHV.
  • Katzenseekatze 29.06.2019 09:03
    Highlight Highlight Wenn wir auf die Flieger verzichten...da scheint die Kohle auf den Bäumen zu wachsen...
    • The Destiny // Team Telegram 29.06.2019 09:10
      Highlight Highlight Wenn wir auf die Flüchtlingshilfe verzichten...
      Wenn wir auf die Kohäsionsmilliarden verzichten...

      ... ... ....
    • reaper54 29.06.2019 10:11
      Highlight Highlight Wenn du nichts hast um deinen Goldtopf zu schützen hast du den Goldtopf auch nicht lange ;)
      Sicherheit ist immer der falsche Ort um zu sparen.
      Kommt in der Maslowschen Pyramide daher auch ziemlich tief unten vor ;)
    • Aussie 29.06.2019 11:44
      Highlight Highlight @reaper54 Dienen denn die Flieger auch wirklich der Sicherheit? Ich erinnere mich an eine Episode wo die Nachbarn für uns fliegen mussten, weil wir nur zu Bürozeiten fliegen ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 29.06.2019 09:02
    Highlight Highlight “Juso-Jansen liest den Männern die Leviten”. Nein! Sie hat nur die alte linke Leier mantramässig wiederholt und Argumente, die nicht in ihr Narrativ passen, schlichtweg ignoriert (dass z.B. die Rente plafoniert ist, die Beiträge aber nicht. D.h. die Gutverdienenden also weit mehr einbezahlen, als sie beziehen werden). Da ist ist die Sicht des Autors mMn sehr durch einen links-Fileter getrübt.
    • Peter R. 29.06.2019 11:30
      Highlight Highlight So ist es - immer die gleiche Leier. Ich frage mich, was die Juso eigentlich schon fertig gebracht hat - ausser abstruse Forderungen zu stellen, alle Mehrverdienende und alle Männer zu verunglimpflichen.
  • Fairness 29.06.2019 09:00
    Highlight Highlight 3/3: Sie signalisieren Unterstützung für die Vorstösse einiger demokratischer Präsidentschaftsbewerber zu höheren Steuern für Superreiche, darunter Pete Buttigieg und Beto O'Rourke.
  • Fairness 29.06.2019 08:59
    Highlight Highlight 2/2: Die Einnahmen der Vermögenssteuer könnten für den Kampf gegen den Klimawandel oder zur Stärkung der Wirtschaft genutzt werden, heisst es in dem Aufruf weiter. Zudem könnten dadurch Chancengleichheit gefördert und die demokratischen Freiheiten gestärkt werden. Die Einführung einer solchen Steuer «ist im Interesse unserer Republik».
    Die Unterzeichner verweisen unter anderem auf den Grossinvestor Warren Buffet, der nach eigenen Angaben niedriger besteuert wird als seine Sekretärin.
    • dorfne 29.06.2019 09:22
      Highlight Highlight Vermögenssteuer gibt es doch schon?
    • Eskimo 29.06.2019 09:51
      Highlight Highlight @Fairness Vermögen wird jetzt schon doppelt besteuert. Erstens bei der erarbeitung des Vermögens und zweitens als Vermögenssteuer. Wieso sollen die fleissigen und sparsamen mehr bestraft werden als diejenigen die am liebsten auf Kosten "der Anderen" leben und ihr Geld aus dem Fenster werfen?
  • Fairness 29.06.2019 08:57
    Highlight Highlight Punkto Geld bei den Reichen holen: Manche wünschten es wäre so.
    Bluewin 25.6.2019
    US-Milliardäre wollen mehr Steuern bezahlen
    «Amerika hat eine moralische, ethische und wirtschaftliche Verantwortung, unser Vermögen stärker zu besteuern», erklärte die Gruppe am Montag, darunter der US-Milliardär George Soros, Facebook-Mitbegründer Chris Hughes, Erben von Walt Disney und die Besitzer der Hotelkette Hyatt.
    • chicadeltren 29.06.2019 11:05
      Highlight Highlight Haha, die sollten das Geld besser selbst an effiziente gemeinnützige Organisationen geben, beim amerikanischen Staat wird es ja doch bloss für Krieg ausgegeben und wenn mal für was „wohltätiges“, dass sicher höchst ineffizient.
  • Freethinker 29.06.2019 08:48
    Highlight Highlight Ich wäre dafür, das Geld bei den Superreichen zu holen. Sollen sie doch gehen, irgendwo brauchen sie dann aber doch ein Land in dem sie sicher leben können... Die sind unweigerlich im Westen zu finden. Und wenn die Situation hier immer schlechter wird für uns anderen Leute, haben sie später auch ein Problem....
    • Gubbe 29.06.2019 09:34
      Highlight Highlight Freethinker: Du meinst so Robin Hood mässig? Den Reichen nehmen und es den Armen verteilen. Meinst du den Westen Europas, oder den Westen der USA? Weiter geht's nicht, sonst kommt ja der Osten. Was willst du nun, Reiche abzocken, oder das sie gehen. Beides geht nicht und beides ist falsch. Es gab immer und überall Reiche und weniger Reiche.
    • Bits_and_More 29.06.2019 10:53
      Highlight Highlight Das Geld der "Superreichen" liegt ja meist als Kapital in Firmen. Das liegt nicht auf nem Konto oder unter der Matraze.
    • chicadeltren 29.06.2019 11:08
      Highlight Highlight Es bizzeli überheblich, nicht? Ich hab mich also in vielen nicht-westlichen Ländern deutlich sicherer gefühlt as beispielsweise in Frankreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatchagonnado 29.06.2019 08:48
    Highlight Highlight Es fehlt massiv Geld, also müssen die Beiträge erhöht werden, des Lohnes und wie Jansen sagt auch eine Abgabe auf Kapitalgewinn und gleiches Rentenalter, beide 65ig. Das ganze sollte auch keine Geschlechterdebatte sein, wie es Frehner sagt, Frauen zahlen weniger ein und beziehen mehr ist Fakt. Über alles gesehen ist keine Benachteiligung vorhanden und man muss aufhören einzelne „Spezialfälle“ zu betrachten die schlecht wegkommen, denn wie Zobrist sagt sollten Bürger selber schauen. Man hat ja 45 Jahre Zeit in denen jeder weiss das er mal ins Alter kommt und etwas dafür zur Seite legen muss.
  • FrancoL 29.06.2019 08:47
    Highlight Highlight Viele denken guter Rat ist teuer, weil die einen sagen, dass Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer fehlen, was heute eine Tatsache ist und die anderen immer wieder wiederholen, man wolle Geld ausgeben dass nicht vorhanden ist. Dass es nicht vorhanden ist (in den Kassen) ist richtig. Was aber nicht richtig ist, ist dass das Geld allgemein gesehen nicht vorhanden ist, man bemüht sich das Geld NICHT "einzutreiben".
    Wenn wir die Zukunft mit den Renten verbessern wollen, dann müssen wir die Früchte der Wirtschaft besser verteilen, dh wir müssen ALLEN Arbeitnehmern das Sparen ermöglichen.
    • Peter R. 29.06.2019 11:35
      Highlight Highlight Was heisst das bitte konkret "wir müssen allen Arbeitnehmern das Sparen ermöglichen"?


    • FrancoL 29.06.2019 12:39
      Highlight Highlight Wir müssen alle Leistungen faire bezahlen, was dazu führen wird dass auch untere Lohnstufen das Sparen oder Investieren für das Rentenalter ermöglicht.
    • Peter R. 29.06.2019 13:21
      Highlight Highlight Man kann sicher nicht sagen, dass in der Schweiz Arbeitsleistungen nicht fair bezahlt werden. Ungelernte haben bei Migros einen Lohn um ca. Fr. 4'000 pro Mte. (13x) - dies etwa im Vergleich zu Frankreich wo selbst Kassiererinnen (mit Abschluss) knapp Euro 1'200/1'300 verdienen.
      Diese Diskussionen gibt es in den USA nicht - dort gilt, was normal ist: "There is no free lunch" und "jeder Mensch hat seinen Preis".
    Weitere Antworten anzeigen
  • youmetoo 29.06.2019 08:06
    Highlight Highlight Die männliche Strategie ist so klar und einfach: weil Frauen weniger verdienen als Männer, müssen sie logischerweise ein paar Jahre länger arbeiten bis sie den gleichen Lohn erreicht haben! Darum kürzt den Frauen den Lohn noch mehr, dann müssen die Männer gar nicht mehr arbeiten. Als Nebeneffekt wäre gleich noch die AHV saniert und die göttliche Ordnung wieder hergestellt! So geht das!
  • Resche G 29.06.2019 07:58
    Highlight Highlight 2. und 3. Säule basieren auf Wachstum der Wirtschaft und Stabilität der Währung... Wenn ich so die Währungs und Wirtschaftskriesen der letzten 100 Jahre anschaue ist es schon etwas naiv davon auszugehen das Erspartes später immer mehr oder gleichviel Wert hat. Resistent ist da nur 1 Säule
    • Bemove 29.06.2019 11:00
      Highlight Highlight Genau! Das kann langfristig nie funktionieren so. Wurde dem Volk aber so verkauft.
    • chicadeltren 29.06.2019 11:10
      Highlight Highlight Fun fact: ohne Wachstum der Wirtschaft und folglich der Löhne wäre die AHV schon vor Jahrzehnten pleite gegangen...
    • Resche G 30.06.2019 10:39
      Highlight Highlight AHV Renten sind je zur hälfte an Lohnniveau und Teuerung gebunden... wachsen die Löhne steigen auch die Renten. Natürlich muss das Versprechen das die Arbeitenden die Renten zahlen immer wieder justiert werden (Demographie, Lebenserwartung) dies ist aber nicht abhängig von Renditen, Währungen oder Banken
  • Blitzesammler 29.06.2019 07:43
    Highlight Highlight Ich bin kein Ökonome, wie anscheinend die meisten hier die Kommentare abgeben. Ich bin jetzt 52i und arbeite bereits seit ich 15 Jahre alt wurde. Man rechne. Natürlich bin ich nicht dafür, dass das Rentenalter steigt. Zusätzlich habe ich mühe wenn sich jemand als ganz schlau darstellt, der ausser schule und Uni noch nichts für die Allgemeinheit getan hat. Ich würde das Rentenalter abhängig machen von den Jahren die enbegahlt wurden... Und!! Geld hat es genug, es wird nur falsch eingesetzt und von vielen (nicht allen) Politikern mit vollen Händen ausgegeben.
    • chicadeltren 29.06.2019 11:12
      Highlight Highlight Die meisten Studenten zahlen auch in irgendeiner Form AHV...
    • Aussie 29.06.2019 11:48
      Highlight Highlight @chicadeltren Mindestbeitrag, ja moll super!
  • Töfflifahrer 29.06.2019 07:37
    Highlight Highlight Ind wieder einmal, Rentenalter soll erhöht werden.
    Wenn die Ü50 endlich wieder Jobschancen bis zurm Rentenalter haben, diskutiere ich sehr gerne darüber. Vorher ist das aber reine Schaumschlägerei. Sorgt endlich dafür, dass Ü50 nich mehr zu teuer sind, gleicht die 2. Säule Sätze endlich an und für die Jobsuche soll ein Inländervorrang gelten. Aus- und Weiterbildung in den Firmen soll unterstützt werden, So bleiben auch Ü50 aktuell, das gepaart mit der Erfahrung ist doch unschlagbar. Wenn sich bloss ein junger Chef nicht dadurch bedroht fühlen würde.
    • whatchagonnado 29.06.2019 09:05
      Highlight Highlight Wen man seinen Lohn nicht wert ist bekommt man die Stelle nicht, wer nicht mit der Zeit geht und sich mit technologischen Errungenschaften nicht auseinandersetzt verliert den Anschluss und die Stelle. Von der Wirtschaft wird immer mehr gefordert und z.B. in kleineren Unternehmen besteh absolut kein Puffer jemanden eine Schulung zu geben fürs neue Windowsupdate, weil jetzt ja alles anders ist. (überspitzes Beispiel;) )

      Also haltet euch auf dem laufenden, seid euren Lohn wert und ihr habt bis 65 einen Job.
      Falls man trotzdem keinen findet sind die Anforderungen an den Arbeitgeber zu hoch.
    • PeteZahad 29.06.2019 14:45
      Highlight Highlight @whatchagonnado Sehr einseitiger, nicht durchdachter Kommentar, ich tippe Mal einfach auf Unwissenheit. Löhne richten sich neben der Fähigkeit auch an der Berufserfahrung. Personen die sehr lange im Beruf sind Kosten dementsprechend mehr. In der heutigen auf kurzfristigen Gewinn ausgerichteten Wirtschaft überlegt man es sich halt zweimal ob man jemanden mit 5 jähriger oder 20 jähriger Berufserfahrung einstellt. Auch wenn sich die Person mit der längeren Berufserfahrung fortlaufend weitergebildet hat und auf dem neuesten Stand ist (was die Lohnkosten nochmals erhöht).
    • PeteZahad 29.06.2019 14:49
      Highlight Highlight @whatchagonnado Auch in kleineren Unternehmen ist es absolut fahrlässig Mitarbeiter die Aktualisierung ihres PCs selbst vorzunehmen also Administratorrechte zu gewähren. Eine Group Policy einzurichten und Updates gesteuert einzuspielen ist jetzt wirklich keine Hexerei. Fachmitarbeiter welche sich um PC Probleme kümmern müssen ist extrem ineffizient und teuer. IT soll den Job erleichtern und nicht von der effektiven Arbeit abhalten.
  • p4trick 29.06.2019 07:32
    Highlight Highlight 5 Promille Vermögen Steuer auf Bundesebene und die fehlenden 60Mia der nächsten 15 Jahre sind saniert.
    Alleine die 300 reichsten Schweizer haben ein Vermögen von 650Mia das ergäbe 3.25 Mia in die AHV jedes Jahr.
    • who cares? 29.06.2019 12:23
      Highlight Highlight Ein kleineres Schreinerunternehmen ist mit Fahrzeugen, Gebäuden und Infrastruktur schnell mal 1Mio wert. 5 Promille wären 5'000 Franken. Dann gibts halt keinen 13ten mehr.
    • p4trick 29.06.2019 12:54
      Highlight Highlight Es ging mir mit den 5 Promille darum die Lösung zu veranschaulichen wahrscheinlich sind nur 1-2 Promille nötig um die AHV zu sanieren wenn alles Vermögen angeschaut wird. Oder es gibt Abzugsmöglichkeiten etc.
  • Toerpe Zwerg 29.06.2019 07:21
    Highlight Highlight Die selten um eine Predigt zu Nachhaltigkeit verlegene Linke hatte noch nie ein Problem damit, das Geld kommender Generationen zu verschleudern und hat ausser vom Ausgeben von gar nichts einen Plan zur AHV.

    Die sogenannten Liberalen stellen in absonderlicher Leichtfertigkeit ihre antiliberale Klientel Politik zur Schau und versuchen sich irgendwie durchzuwursteln.

    Beide Seiten sind viel zu einfältig und viel zu sehr auf den eigenen Gewinn fokussiert, um gescheite Lösungen zu präsentieren.

    Dabei gäbe es einen urliberalen Ansatz, der auch der Linken zupass käme.
    • _kokolorix 29.06.2019 07:40
      Highlight Highlight Der da wäre?
    • Maracuja 29.06.2019 08:54
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Liege ich richtig mit der Vermutung, dass Sie eine Lösung im Stil des schwedischen Modells bevorzugen?
    • FrancoL 29.06.2019 08:54
      Highlight Highlight Eine Predigt, die nun wo endet @Toerpe Zwerg?

      Für mich geht die Lösung in eine einfach darstellbare Richtung:

      Die AP werden fehlen, Menschen werden nicht plötzlich schneller sterben, das Problem wird darum nur lösbar, wenn wir die Früchte der Wirtschaft ETWAS, ich betone ETWAS besser verteilen und somit allen Lohnstufen ermöglichen für das Alter die richtigen und griffigen Vorkehrungen zu treffen.

      Welche Seite beim Ablehnen meines Ansatzes dann die einfältigere ist sei dahingestellt.

      Ideologie-Geplänkel à la Toerze wie im obigen Kommentar wird nie eine Lösung sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 29.06.2019 07:09
    Highlight Highlight Wenn die Leute länger arbeiten sollen, dann muss "die Wirtschaft" sie auch anstellen, wenn sie "Ü-50" geworden sind und darum nicht mehr so "Fit für die Zukunft".
    Für eine gute, dauerhafte Beziehung brauch es immer ZWEI!
    Nun happert es aber auf beiden Seiten dieser Beziehung:
    Viele "Alte" sind nicht in ihrem Traumberuf gelandet und schleppen sich nur noch mühsam und unmotiviert ins Ziel. Da sehen sie es sehr ungern, wenn Rechtsbürgerliche dieses bereits nahe Ziel um Jahre nach hinten verschieben wollen.
    Und "die Wirtschaft" will "Junge, Frische und Freche", und keine "Alten, Weissen Männer"...
    • Lucas29 29.06.2019 07:36
      Highlight Highlight Erfahrung ist viel Wert, vor allem im Beruf, leider weiss die Wirtschaft dies nicht zu schätzen.
  • peterli90 29.06.2019 07:07
    Highlight Highlight Das Argument von Jansen mit der Technologisierung und Arbeitszeitverkürzung ist so schlecht: Klar müssten wir heute weniger arbeiten, wenn man nur isoliert den techn. Fortschritt anschaut. Fakt ist aber auch, dass wir heute ganz anders leben und konsumieren. Wenn wir mit dem technologischen Fortschritt gleich leben würden wie vor 50 Jahren, dann müssten wir nur noch 25 Stunden arbeiten, klar. Aber es will dann halt trotzdem jeder das neuste Iphone, nach New York fliegen und jeden Tag Fleisch essen...
    • Berner_in 29.06.2019 09:24
      Highlight Highlight Was bestätigt, dass wir heute in jeder Beziehung auf zu grossem Fuss leben... Gier und Unersättlichkeit sind auf Dauer unser Verderben...
  • Toerpe Zwerg 29.06.2019 07:07
    Highlight Highlight Die Linke opfert die AHV auf dem Altar der Ideologie.
    • ströfzgi 29.06.2019 08:03
      Highlight Highlight Treffend formuliert.

      ABER: Recht hat sie ja, nur fehlt das Geld dazu. Auch die Reichen werden es nicht stemmen können.

      Oder heisst es stämmen? 😄
    • Triumvir 29.06.2019 08:18
      Highlight Highlight Die Rechtsbürgelichen würden die AHV am liebsten gleich ganz abschaffen und auf dem Altar der Selbstverantwortung opfern🙄 Das Wort Solidarität kommt in ihrem Wortschatz nicht vor...
    • FrancoL 29.06.2019 08:55
      Highlight Highlight Wieder so ein einfältiger Spruch, wieder wie bei anderen Kommentaren keine Lösung weit und breit, aber das ist des Toerpes Masche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 29.06.2019 06:48
    Highlight Highlight Legalisiert Cannabis und das Problem ist gelöst. Es wäre ja so einfach... Zudem würde es viele Arbeitsplätze generieren. Win-Win
    • Streuner 29.06.2019 08:50
      Highlight Highlight Neben Alk noch eine zweite Droge legalisieren und aufs Volk loslassen??... eher nicht
    • Xonco aka. The Muffin Man - the muffin man 29.06.2019 08:50
      Highlight Highlight Ich finde wir sollen auch Heroin legalisieren.
      Bringt Geld



      Der Staat sollte auch Auftragsmorde durchführen, ab 50'000.- /Nase. Bringt auch Geld.
    • Eskimo 29.06.2019 10:01
      Highlight Highlight @Pumpernüssler Ja Drogen sind die Lösung für alles🤦‍♂️. Wer zahlt dann noch AHV und Steuern wenn noch mehr Leute sich das Hirn kaputt gekifft haben und möglichst auch noch von der Allgemeinheit Leben wollen? Wohlstand ergibt sich durch Leistung und verantwortungsvollem Umgang mit den Finanzen. Und nicht durch Rot-Grüne Ideologien...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Börner (1) 29.06.2019 06:44
    Highlight Highlight Ganz einfach: Lohnsumme rauf, und zwar in der Breite und nicht an der Spitze. Ergibt automatisch mehr Geld für die AHV, mehr Binnennachfrage, mehr Möglichleiten zur privaten Vorsorge und ist nach Jahrzehnten der Reallohn-Stagnation und permanenten Unternehmenssteuersenkungen überfällig.
    • Yakari 29.06.2019 08:49
      Highlight Highlight Das kann sich nicht jedes Unternehmen leisten.
    • Blimmblamm 29.06.2019 21:41
      Highlight Highlight .. und wo kommt das Geld her? Ich bin immer wieder amüsiert wie wenig gewisse Leute von der Wirtschaft verstehen. 😂
      Nicht dass alle Löhne fair wären, aber das ist schon sehr simples Denken
  • Lurgy2311 29.06.2019 06:20
    Highlight Highlight Legalisiert Cannabis, und steckt die Steuereinnahmen in die AHV. 2/3 der AHV wäre saniert.

    Wieso so kompliziert? Die Lösung wäre schon lange da.
    • p4trick 29.06.2019 07:23
      Highlight Highlight Jetzt brauchen wir nur noch 2.5Mio Kiffer die dann jeden Tag einen Joint rauchen und dieses Gramm besteuern wir dann zu CHF3/g. So etwa? Ja in der Theorie ist alles sehr einfach.
    • Eskimo 29.06.2019 10:03
      Highlight Highlight Genau. Kiffen wir bis wir 65 sind und dann schauen wir mal...🤦‍♂️
    • Wetterleuchten 29.06.2019 10:26
      Highlight Highlight Teilsaniert. Bei 500'000 Konsumenten ergäbe es ca. 400 - 450 Mio pro Jahr. Es müssten schon % Mio. konsumieren, damit Ihre Rechnung aufginge.
      Die Kiffpflicht wird ja nicht eingeführt werden können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglaf 29.06.2019 06:16
    Highlight Highlight Vergleicht man die Tendenz der letzten Jahre, stellt man fest, dass die Renten gemessen an der Kaufkraft immer weniger werden, die Pensions-Ubwandlungssätze stets sinken. Nun soll man gemäss Jungfreisinnigen noch länger arbeiten, obwohl gerade die Unternehmer wissen, dass ältere Arbeitnehmer zu teuer sind (vor allem auch wegen den Pensionskassenbeiträgen) und kaum mehr vermittelbar. Schlussendlich produziert man so unweigerlich noch mehr Sozialfälle. Wieso also nicht von vornherein ein bedingungsloses Grundeinkommen?
    • Avalon 29.06.2019 12:24
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung! Und dazu noch die Mikrosteuer auf Finanztransaktionen, und alles ist finanziert :-)
  • Schneider Alex 29.06.2019 05:30
    Highlight Highlight Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von mehr Lohn, höhere MwSt, Finanztransaktionsst., Kapitalgewinnst., Umlagerung des Bundesbudgets für AHV.

  • Spooky 29.06.2019 03:55
    Highlight Highlight "SVP-Nationalrat Frehner will davon nichts wissen und moniert, dass gut situierte Leute sehr mobil seien und bei neuen Steuern aus der Schweiz wegziehen könnten."

    In welches Land würden diese
    gut situierten Leute wegziehen?
    • bebby 29.06.2019 07:16
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Der Steuerwettbewerb innerhalb der Schweiz ist grösser als innerhalb der EU. Wir werden immer mehr eine Insel für die Superreichen Europas. Und die brauchen primär Personal.
    • Roman h 29.06.2019 08:19
      Highlight Highlight Im welches Land?
      Ganz einfach in die Länder die eben noch kleiner sind als die Schweiz.
      Nur so zur Info
      Die wenigsten leben wirklich in Monaco, sie sind nur dort gemeldet.
      Aber ja steuern rauf für die reichen weil das ja in Frankreich so super geklappt hat.
    • dorfne 29.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Der Stsuerwettbewerb fördert indirekt den Sozialabbau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 29.06.2019 02:03
    Highlight Highlight Die Situation ist festgefahren. Eventuell sollte man das Rentenalter stärker flexibilisieren, sodass jeder selber zwischen mehr Geld und früherer Rente wählen kann. Zudem sollten die Anzahl Beitragsjahre mehr, die Beitragshöhe jedoch weniger ins Geeicht fallen.

    Die Linke hat zudem Recht mit der Aussage, dass die AHV nicht mehr existenzsichernd ist. Eine weitere Senkung bringt da nur mehr Probleme. Daher wird auch eine weitere Erhöhung der MWSt. notwendig sein, wenn diese Sozialversicherung in ihrer heutigen Form überleben soll.
    • Liselote Meier 29.06.2019 03:25
      Highlight Highlight Ach die Prognose kann auch kreuz Falsch sein.

      Wie viele Beitragszahler und Renter es im Jahre 2030 gibt kann man nicht vorhersagen, auch nicht die wirtschaftliche Entwicklung und sonstige Einflüsse.

      Gibt mehr Krebs, Übergewicht steigt etc. die Lebenserwartung kann auch sinken.

      Prognose 1995
      IDA-Fiso-Studie, AHV 2007 pleite. Real 2019 45 Mrd. Reserve.


    • FrancoL 29.06.2019 08:57
      Highlight Highlight @Oelo; so was von einer Nulllösung;
      Es fehlen die nötigen Rücklagen und die Arbeitsplätze für die Flexibilität.
      Flexibel kann man nur sein wenn man genügend ansparen kann und das kann die Hälfte der Bevölkerung heute nicht!
    • Ökonometriker 29.06.2019 09:27
      Highlight Highlight @FrancoL: ein kurzer Blick auf die Statistik zeigt: die Erwerbslosenquote für 55-64 Jährige liegt bei 4.1 Prozent, die Arbeitslosenquote bei 2.5 Prozent (die Erwerbslosenquote umfasst auch ausgesteuerte und alle Leute, die arbeiten wollen und nichts finden). Das ist weniger als die Gesamt-Erwerbslosenquote von 4.9 Prozent. Arbeitsplätze hätte es damit genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Buri Erich 29.06.2019 01:44
    Highlight Highlight Und wer berücksichtigt die Digitalisierung? Wenn Roboter immer mehr Arbeit übernehmen müssen wir reagieren!
  • Coffeetime 29.06.2019 01:42
    Highlight Highlight Leben auf Pump rächt sich immer. Wenn kein Geld da ist, kann man auch keines mehr ausgeben, so habe ich es gelernt. 🤷🏻‍♀️
    • _kokolorix 29.06.2019 07:48
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du mal den Unterschied von Volks- und Betriebswirtschaft googeln.
      Der Kapitalismus basiert auf Krediten, ohne geht alles den Bach runter.
      Das ist wie eine ultraharte Droge, man müsste sich mal überlegen wie man einen Entzug schafft ohne dass der Patient dabei stirbt...
    • FrancoL 29.06.2019 09:13
      Highlight Highlight Wer lebt eigentlich auf Pump? Wenn man es genau betrachtet sind es eher die Reihen und die die die grossen Gewinne abschöpfen, denn sie behaupten man brauche eine solches Abschöpfen damit die Wirtschaft weiter brummt oder am Leben bleibt. Also borgen sie sich das Geld in form von höheren Gewinnen um ihre Arbeit zu leisten, investieren aber nur einen Teil des geborgten Gelde und den Rest privatisieren sie, die Gläubiger, also die die die Arbeit leisten fahren einen Verlust ein. Darum müssen die Gewinne, nicht gleich, aber etwas besser verteilt werden und alle haben etwas mehr fürs Alter.
    • Whitchface 29.06.2019 10:30
      Highlight Highlight Nicht unbedingt, es gibt durchaus Situationen in welchen Pump gut sein kann. Aus Sich der VWL. Siehe Gotthardtunnel. Das Märchen mit dem man gibt nur so viel aus wie man hat, lässt sich nicht auf Staatsfinanzem anwenden. Auch die Schweiz verschuldet sich immer mehr, aber dank Schuldenbremse immer nur im Verhältnis zum Inlandprodukt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 29.06.2019 01:26
    Highlight Highlight Jansen von den Juso hat es angesprochen: die Einkommen aus Arbeit werden höher besteuert, als die Einkommen aus Kapital. Und die Digitalisierung wird die Arbeit zum Verschwinden bringen. Die AHV lebt aber von Lohnprozenten. Die Digitalisierung ist es, die in den nächsten Jahren die Kassen leeren wird, nicht die Babyboomer-Generation. Deshalb werden wir neue Finanzierungsmodelle brauchen.
    • Kubod 29.06.2019 04:01
      Highlight Highlight Die Digitalisierung?
      Blödsinn. Die Menschen, die in der IT arbeiten zahlen brav Steuern.
    • rodolofo 29.06.2019 07:18
      Highlight Highlight Die Idee des Grundeinkommens weist den Weg:
      Mit einem Grundeinkommen sind die Menschen vom Stress der Existenzangst, der sehr viele psychische Krankheiten, Burnout und Schlafstörungen verursacht (was zu einem gewaltigen Volkswirtschaftlichen Schaden führt!), befreit.
      Sie können dann -locker und entspannt- dort aktiv und kreativ werden, wo ihre Fähigkeiten und Stärken liegen.
      Faule Schmarotzer würden so etwas ausnutzen. Darum geht das wohl nicht.
      Aber Pensionierte haben ein Leben lang den Tatbeweis erbracht, dass sie KEINE Schmarotzer sind! Warum also nicht ihnen ein Grundeinkommen geben?
    • Töfflifahrer 29.06.2019 08:00
      Highlight Highlight Genau darum ist es wichtig, einerseits die Löhne endlich anzuheben (nicht im Management sondern bei den Büezern) und die Besteuerung der Digitalisierung (mit allen Facetten) anzugehen.
      Ach und nicht vergessen, damit das Geld auch reicht, die Kostenexplosion im Gesundheitswesen richtig anzugehen, ja auch bei den Anbietern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 29.06.2019 01:25
    Highlight Highlight Unsere Wirtschaft ist in den letzten 30 Jahre um durchschnittlich 2-3% gewachsen. Folgerichtig müsste jedes Jahr 2-3% mehr Geld da sein, welches jenen, die es erwirtschaftete haben zur Verfügung stünde.
    Problem dabei: die Kapitalrenditen betrugen im gleichen Zeitraum durchschnittlich über 6%. Diese Einkünfte gehen zu grossem Teil an die Reichen 10% und in noch höherem Massen an die Superreichen 1% (wer hat dem wird gegeben).
    Insofern liegt die JUSO richtig. Diese Einkommen gehören besteuert! Alles andere wird unsere Volkswirtschaft (und den Frieden im Land?) über kurz oder lang ruinieren.
    • bebby 29.06.2019 07:21
      Highlight Highlight Die Dividenden sind der Hauptbestandteil der Kapitalrenditen und werden bereits besteuert.
      Kapitalgewinne hingegen sind steuerfrei, weil nicht so einfach messbar, langfristig aber nicht so hoch wie manche denken.
    • dorfne 29.06.2019 10:47
      Highlight Highlight @bebby. Die Dividenden werden viel tiefer besteuert als das Einkommen aus Arbeit. Mit der unzulässigen Begründung, der Gewinn sei doch schon besteuert worden. Der Kleinsparer zahlt 3-fach: 1. auf das ganze Einkommen, 2. auf das was er davon spart, weil es zum Vermögen geschlagen wird; 3. auf den Ertrag von seinem Vermögen.
  • So en Ueli 29.06.2019 01:24
    Highlight Highlight Ach die Jusos, von den politischen Sachgeschäften keinen Plan, aber sie diskutieren wie die Grossen. Um die AHV zu sanieren muss man entweder mehr oder eben länger einzahlen. Aber mM nach sollte man die AHV nicht sanieren, sondern komplett überarbeiten. Dieses System hat ausgedient, ein neues müsste her.
    • dorfne 29.06.2019 10:50
      Highlight Highlight Wer ist denn ein Grosser? Jene die das vertreten, was Sie aus ideologischen Gründen für richtig halten? Aber vielleicht verwechseln Sie ja "lang" mit "gross". Ja es ist wahr, der Silberschmidt Andri ist viel länger als Jansen.
  • dorfne 29.06.2019 01:14
    Highlight Highlight JUSO-Jansen wird Klassenkampf vorgeworfen. Es gibt auch einen Klassenkampf von oben nach unten, von den Freners und Silberschmidts, die dauernd Sozialabbau betreiben.
    • Toerpe Zwerg 29.06.2019 07:08
      Highlight Highlight Es gibt keinen Sozialabbau.
    • Berner_in 29.06.2019 09:59
      Highlight Highlight Die breite Bevölkerung sieht sich beim Thema Altersvorsorge vor eine Drohkulisse gestellt. Das erzeugt Angst und verengt die Sicht.

      Ablenkung und Ängste schüren sind Taschenspielertricks der Reichen, Mächtigen und Konzerne à la Novartis, Nestlé und Co. Diese schaffen hunderte Milliarden mittels globaler Gewinn- und Kapitalverschiebungen auf die Seite...

      Diese Geld fehlt dann der Allgemeinheit und verordnet ihr Kürzungen... und mit der Drohung weiterer Kürzungen bleiben die Ängste...

      That‘s the Game...


    • dorfne 29.06.2019 10:19
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg.
      *Kürzung des Grundbedarfs bei der
      Sozialfürsorge
      *Erhöhung des Rentenalters
      *geplante Erhöhung der Franchise
      bei der KK
      *Streichung von IV-Renten
      *Aufweichung des Mieterschutzes
      *Kürzung der Asylfürsorge für vor-
      läufig Aufgenommene
      Ich hab sicher nur die Hälfte erwähnt. Und das Alles bei steigenden Mieten und Krankenkassenprämien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 29.06.2019 01:09
    Highlight Highlight Rentenalter 66 heisst nicht bis 66 arbeiten, sondern Rentenkürzung!
    • Wetterleuchten 29.06.2019 10:40
      Highlight Highlight Die unnötigen 1800 PK's höhlen mit ihrer Kostenabzocke die 2. Säule aus. Die in einer Übergangsfrist zu erwartende, jetzt gerade stattfindende Umverteilung, war angesichts der demografischen Entwicklung schon vor 30 Jahren voraussehbar. Die Politik hat das komplett verschlafen und diese Versagen hat am am massgeblichsten zur heutigen Situation beigetragen.
  • dorfne 29.06.2019 01:08
    Highlight Highlight FDP-Silberschmidt ist gerade 25 Jahre alt, hat noch kaum was in die Sozialkassen eingezahlt und beklagt sich, dass die Alten Rentner sein Geld verputzen. Welches Geld? sicher nicht seines.
    • Toerpe Zwerg 29.06.2019 07:09
      Highlight Highlight Doch. Die Alten höhlen die PK verfassungswidrig aus und hinterlassen den Jungen einen monströsen Schuldenberg.
    • Maracuja 29.06.2019 09:05
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Sie gehörten doch zu denen, welche die letzte Altersreform, welche eine Senkung des Umwandlungssatzes im Obligatorium der Pe beinhaltete, vehement abgelehnt haben.
    • Toerpe Zwerg 29.06.2019 10:03
      Highlight Highlight In der Tat @ Maracuja. Diese Reform beinhaltete eine Besitzstandgarantie für all Jahrgänge älter als 1974. Diese haben sich das zu hohe Rente Niveau definitiv absichern wollen zulasten aller anderen Jüngeren. Das war eine Scheinreform und eine Sauerei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mad Heidi 29.06.2019 01:07
    Highlight Highlight Kann es sein, dass die Berichterstattung leicht eingefärbt ist? So souverän war die Lady nicht. Sorry. Bei aller Liebe ...
    • Berner_in 29.06.2019 10:04
      Highlight Highlight Denke auch so... In der Sache sehe ich mich durchaus auf ihrer Linie, aber da besteht noch viel Potenzial, die Dinge wirklich fundiert und überzeugend auf den Punkt zu bringen...
    • Friedhofsgärtner 29.06.2019 10:22
      Highlight Highlight Das dachte ich auch..

      Auch hier bei der Zusammenfassung wirken die Argumente in geschriebener Form nicht viel besser.

      Etwas mehr Objektivität täte gut.
  • Leon1 29.06.2019 01:07
    Highlight Highlight Wieso muss das immer vermischt werden? In der 2. Säule besteht heute (noch) eine strukturelle Benachteiligung nicht aller, aber vieler Frauen. Bei der AHV? Wie oft gesagt wurde; au contraire!

    In der Geschlechterdiskussion ist die PK die Baustelle - und auch unabhängig vom Geschlecht müsste man über die Umwandlungssätze reden und DIESE der Lebenserwartung anpassen.

    Bei der AHV hingegen über eine Erhöhung des Rentenalters zu reden ist bei der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation für ü50 völlig idiotisch. Der Input muss hoch! Und zwar Arbeitgeber- und -nehmeranteil. 8.4% reichen einfach nicht.
    • bebby 29.06.2019 07:26
      Highlight Highlight Es würde schon helfen, wenn die Beitragssätze der PK besser übers Leben verteilt würden, damit die letzten Jahre nicht so teuer sind für Arbeitgeber und-nehmer. Das ist völlig überholt.
    • dorfne 29.06.2019 10:25
      Highlight Highlight Bei der AHV bleiben 9 von 10 Franken bei den künftigen Rentnern, bei der PK sind es nur 7 Franken. Warum? Weil die PK ein intransparenter Selbstbedienungsladen für Hedgefond-Manager und allerlei selbständige Finanzberater sind. Die möchten sehr gerne die Milliarden der AHV auch noch verwalten. Die Motivation dafür liegt auf der Hand.
  • dorfne 29.06.2019 01:04
    Highlight Highlight SVP-Frehner sinngem zu Juso-Jansen: Dass die Reichen immer reicher werden interessiert mich im Zusammenhang mit der sich leerenden AHV-Kasse nicht. Dabei ist das der Punkt: die Reichen werden immer reicher, die IV streicht Leuten die Rente, die SVP will den Sozialhilfeempfängern den Grundbedarf kürzen; den Asylbewerbern Geld wegnehmen; die Renten der 2. Säule sinken laufend; jene der AHV hinken der Lohnentwicklung seit 1980 real um 10% hinterher. Das ist ungerecht.
    • Berner_in 29.06.2019 10:12
      Highlight Highlight Finde es erstaunlich, wie ein Grossteil der Wähler eine Partei wählt, die hinten durch für die Reichen politisiert und kontinuierlichen Sozialabbau betreibt

      Die SVP versteht es vorzüglich, durch die Bewirtschaftung von Ängsten zu blenden und zu hintergehen...
  • hämpii 29.06.2019 01:03
    Highlight Highlight "(...) bei neuen Steuern aus der Schweiz wegziehen kònnten" Bullshit! Wo können dies sich den auf eine ähnlich stabile Infrastruktur verlassen wie in der Schweiz. Das ewige Gerede der SVP von wegen wir müssen die Reichen bauchpinseln. Gehts noch? Genau wegen solchem Gequatsche öffnet sich die Schere immer weiter...
    • dorfne 29.06.2019 10:26
      Highlight Highlight Wer den Leuten Angst macht, macht sie gefügig.
    • amore 29.06.2019 10:55
      Highlight Highlight „Warum schweigen die Lämmer“
      Rainer Mausfeld hat’s in seinem Buch auf den Pinkt gebracht.
    • dorfne 29.06.2019 11:22
      Highlight Highlight @amore. Weil das Betäubungsmittel Konsum, billige Lebensmittel, billige Flugreisen immer noch wirkt.
  • Liselote Meier 29.06.2019 00:56
    Highlight Highlight Der SVP‘ler ist lustig. Was sind das für Vatetlandslose Gesellen
  • sweeneytodd 29.06.2019 00:46
    Highlight Highlight Sobald ein Poltiker/Politikerin, egal welcher politischer Richtung er/sie entstammt, davon spricht die Arbeitszeit zu kürzen ist er/sie für mich 'gestorben'. Der Erfolg der Schweiz basiert auf der hohen Produktivität der Schweiz. Das Gegenteil mit der kleinen Arbeitszeit liefert Frankreich perfekt.
    • Howard271 29.06.2019 01:01
      Highlight Highlight Gemessen an der Arbeitszeit hat die Schweiz längst keine hohe Produktivität mehr. In unseren standardmässigen 42 Stunden pro Woche leisten wir nicht mehr als die Personen in anderen Ländern mit z.B. 40 Stunden.
    • geissenpetrov 29.06.2019 01:03
      Highlight Highlight Du brauchst nicht mal eine Excel-Tabelle für diesen Vergleich?
    • TheManoure 29.06.2019 01:06
      Highlight Highlight Produktivität wird eigentlich mehr im Sinne von Output pro Input benutzt, also "wie viel Wert wird pro Arbeitsstunde produziert". Es ist korrekt, dass in der Schweiz relativ viele Arbeitsstunden geleistet werden, jedoch ist gerade die Produktivität im europäischen Vergleich nicht besonders hoch. Folglich ist es nicht wirklich korrekt zu behaupten, dass der Erfolg der Schweiz auf hoher Produktivität beruht. Wohl eher ist es (im Moment) das hohe Bildungsniveau und die damit verbundenen, spezialisierten Produkte und natürlich die Chemieindustrie die einen ordentlichen Brocken am Exportkuchen hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 29.06.2019 00:42
    Highlight Highlight Die einen wollen Geld ausgeben, dass nicht existiert. Die anderen wollen Alte arbeiten lassen, die ohnehin keinen Job mehr bekommen.

    Guter Rat ist teuer (sic!)
    • TodosSomosSecondos 29.06.2019 00:56
      Highlight Highlight Geld, das nicht existiert? Ha! Schau dir mal die Bilanzen der Grossunternehmen an...
    • dorfne 29.06.2019 01:49
      Highlight Highlight Das Geld exsistiert! Nur will man es nicht für die Renten ausgeben.
    • rodolofo 29.06.2019 07:10
      Highlight Highlight Ungefähr so teuer, wie die Wunschliste der Militärs...
    Weitere Antworten anzeigen

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

Der Ruf nach Umweltschutz und Massnahmen gegen den Klimawandel schallt in Hinblick auf die Nationalratswahlen im Oktober aus (fast) allen Schweizer Parteizentralen. Im Tenor unüberhörbar singt auch die FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi mit. Sie betont in einem Interview mit Tamedia-Zeitungen, die FDP sei keine klimafeindliche Partei: «Der Umweltschutz gehört eigentlich zur DNA des Freisinns».

Gehört der Umweltschutz tatsächlich zur DNA des Freisinns? Oder handelt es sich bei der Aussage nur um …

Artikel lesen
Link zum Artikel