Schweiz
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Vor allem junge Männer haben ein Problem mit Schwulen und Lesben. bild: shutterstock

Studie zeigt: So verbreitet ist Homophobie in der Schweiz wirklich

Eine neue Erhebung zeigt: Homophobie ist in der Schweiz bis heute verbreitet. Die Lesbenorganisation LOS fordert nun eine Veränderung in den Klassenzimmern – und dass Homosexualität dort nicht mehr als etwas Aussergewöhnliches präsentiert wird.



Schlechter als Montenegro, Albanien oder das erzkatholische Irland: Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern haben Schwule und Lesben bei uns deutlich weniger Rechte. Bisher unveröffentlichte Erhebungen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigen nun, dass auch Homophobie in Teilen der Schweizer Bevölkerung noch immer tief verwurzelt ist: Jeder zehnte Schweizer hält gleichgeschlechtliche Liebe für unmoralisch. Weiter sind 22,7 Prozent der Befragten gegen eine Ehe für alle.

Muriel Waeger, Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation LOS, überraschen diese Zahlen nicht: «Das ist zwar schockierend, aber dass Homophobie in der Schweiz ein grosses Problem ist, wissen wir. Man merkt es im Alltag, an Beleidigungen auf der Strasse oder an den Anrufen auf unsere Helpline.»

Zur Studie

Die Erhebung der ZHAW basiert unter anderem auf Daten von bereits veröffentlichten Studien (Mehr-Themen-Befragungen aus den Jahren 2017 und 2019). Die NZZ hatte am Montag erstmals darüber berichtet.

Weitere Ergebnisse:

Offizielle Statistiken zu sogenannten «Hatecrimes» gibt es nicht. Der einzige Anhaltspunkt: Bei Pink Cross und LOS gehen jede Woche durchschnittlich zwei Meldungen ein – wegen Beleidigungen, Hass-Kommentaren in den sozialen Medien oder körperlicher Gewalt.

Von diesen erfassten Meldungen landen jedoch nur wenige bei der Justiz. Oft ist es schwierig, die Taten zu beweisen – oder die rechtliche Grundlage fehlt (mehr dazu weiter unten). Ausserdem hätten viele Homosexuelle Mühe, zur Polizei zu gehen, sagt Muriel Waeger von LOS: «Bis in die Achtzigerjahre wurden Schwule und Lesben in der Schweiz fichiert. Deshalb fällt es ihnen auch heute noch schwer, sich der Polizei und anderen staatlichen Institutionen anzuvertrauen.»

Kein Generationen-Problem

40 Jahre später ist der Hass auf Schwule und Lesben kein Phänomen der älteren Generationen. Zwar stellen die meisten Studien fest, dass jüngere Personen eine positivere Einstellung gegenüber Homosexuellen haben. In der ZHAW-Erhebung bezeichneten es aber immerhin 23,3 Prozent der Jugendlichen als «ekelhaft», wenn sich Homosexuelle in der Öffentlichkeit küssen.

Dringend nötig ist laut Waeger deshalb eine Veränderung in den Klassenzimmern: «Über Homosexualität wird in der Schule kaum gesprochen, und wenn doch, wird sie als etwas Aussergewöhnliches präsentiert. Das hinterlässt Spuren in den jungen Köpfen.» Am besten wäre es deshalb, die verschiedenen sexuellen Orientierungen in den Schulstoff zu integrieren, plädiert sie: «Also zum Beispiel im Französischkurs explizit darüber zu sprechen, dass die homosexuelle Affäre von Dichter Arthur Rimbaud sein Werk stark beeinflusst hat.»

Vera Studach, Chefin der Fachstelle Liebesexundsoweiter, besucht regelmässig Schulklassen und klärt sie über Sexualität und sexuelle Gesundheit auf. Sie kennt die Problematik: «Bei unseren Einsätzen sind wir des Öfteren mit homophoben Äusserungen konfrontiert.» Diese basierten meist auf Vorurteilen und Fehlinformationen wie zum Beispiel, dass Homosexualität etwas Unnatürliches sein soll.

Es sei besonders die Wertehaltung der Eltern, religiöse oder kulturelle Einflüsse, die zu Homophobie führen: «Jugendliche stehen noch stark unter Einfluss ihres Elternhauses. Gibt es dort eine homophobe Tendenz, ist es wahrscheinlich, dass die Jugendlichen diese übernehmen – jedenfalls bis sie mit Kritik und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema konfrontiert werden und die Ansicht ihrer Eltern hinterfragen.»

Deshalb sei es wichtig, dass die Schüler ihre Bedenken in einem geschützten Rahmen – wie es die Schuleinsätze von entsprechenden Fachstellen sind – offen äussern könnten. Falls die Abstimmung zur Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm angenommen wird, käme ein weiterer Punkt dazu: «Dann werden wir sie zudem darüber informieren, dass sie für gewisse Aussagen mit rechtlichen Folgen rechnen müssen.»

Kommende Abstimmung

Über die Anti-Rassismus-Strafnorm entscheidet das Stimmvolk am 9. Februar. Diese soll neu auch vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung schützen. Der Gang zur Urne ist nötig, weil die im Parlament beschlossene Änderung des Strafgesetzbuchs mit dem Referendum bekämpft wird. Ergriffen haben dies die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) und die Junge SVP.

Die Änderung ist laut den Befürwortern nötig, weil die Schweiz bei der Gleichstellung von Homo-, Trans- und Intersexuellen hinterherhinkt. Menschen wegen ihrer Rasse, ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit zu diskriminieren – das ist hierzulande zwar bereits verboten. Wer hingegen Homosexuelle pauschal verunglimpft, muss nicht mit einer Strafe rechnen.

Sie sind schwul und das ist auch gut so

«Wann hast du rausgefunden, dass du hetero bist?»

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468Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 15.01.2020 22:29
    Highlight Highlight Ausgrenzung von Minderheiten ist nun mal ein bewährtes Mittel um eine Gruppenidentität zu stiften.
    Homophobie ist eine Variante dieses Spielchens.
    Übrigens: Wer zum Teufel liest Arthur Rimbaud in der Schule? Da handelt es sich wiederum um eine priviligierte Minderheit.
  • mehrtoleranzbitte 15.01.2020 15:26
    Highlight Highlight Ich habe Mühe mit dem Begriff Homophobie. Meines Erachtens nach, werden Menschen die sich nicht für die Ehe für alle aussprechen, einfach als Homophobe bezeichnet und alle zusammen in einen Topf geworfen. Ich bin für Toleranz auf beide Seiten!
    Natürlich geht es nicht, dass Menschen die eine andere sexuelle Orientierung haben beschimpft und benachteiligt werden. Jeder soll lieben dürfen wen er liebt. Einige meiner Freunde sind schwul oder bisexuell. Ich bin bestimmt nicht homophob. Trotzdem halte ich mich raus wenn es um Ehe für alle geht. Ich verstehe einfach nicht warum dies gefordert wird?
    • ThatScout 15.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Deine Einstellung finde ich sehr wichtig. Bei der Ehe für alle geht es vor allem um Gleichstellung, heutzutage ist es die Ehe und das Andere (eingetr. Lebenspartnerschaft). Somit wird Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen dass Adoptieren, ausser Stiefkindadoption, der Zugang zu künstlicher Fortpflanzung und die Bestimmung des Güterstandes verwehrt. Letzteres ist zwar eher juristisch und wird häufig übersehen.

      Letztendlich gilt, gleiches Recht für alle.
    • Kinkerlitzchen 15.01.2020 17:11
      Highlight Highlight Eben genau aus dem Grund, dass gleiche Rechte für alle herrschen sollten, inkl. dem Recht zu heiraten. Und wie das nunmal so ist mit den Rechten, muss über sie abgestimmt werden. Was gibt es daran nicht zu verstehen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.01.2020 17:36
      Highlight Highlight Aus dem einfachen Grund, dass auch homosexuelle Menschen die selben Rechte verdienen wie heterosexuelle Menschen.
      Ist doch ganz einfach. Wieso verstehst du so etwas simples nicht?
  • Toni.Stark 15.01.2020 12:06
    Highlight Highlight Und genau darum ist das neue Gesetz abzuklären, denn so kann keine Aufklärung stattfinden. Die Jungs getrauen sich sonst nicht ihre Fragen zu stellen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.01.2020 17:38
      Highlight Highlight Hast du irgendwann auch mal richtige Argumente, oder bleibts bei Pseudoargumenten?
  • Schneider Alex 15.01.2020 06:22
    Highlight Highlight Diverse Staaten kennen bereits Gesetze, welche die “Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung” unter Strafe stellen. Die damit gesammelten Erfahrungen – Beispiele einsehbar unter www.zensurgesetz-nein.ch/erfahrungen-ausland - geben Aufschluss darüber, welch seltsame Blüten diese Strafnormen treiben… Absolut unverhältnismässig und über das Ziel hinausgeschossen: Das wollen wir nicht in der Schweiz!
    • ChlyklassSFI 15.01.2020 08:58
      Highlight Highlight Konkret: Welches dort angeführte Beispiel stört dich? Was ist nicht will, ist solch rückständiges Denken. Du brauchst nicht immer auf diese Seite zu verweisen. Formuliere doch selbst Gedanken.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 15.01.2020 09:19
      Highlight Highlight Wenn man einen funktionierenden Rechtsstaat und gute Richter hat muss man sich absolut keine Sorgen machen. Vorallem da auch der Grundsatz der Verhältnismässigkeit existiert und praktiziert wird in den schweizer Gerichten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Eine unabhängige Seite mit Informationen wäre glaubwürdiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chaoz 15.01.2020 01:10
    Highlight Highlight Vielleicht liegts hierzulande auch daran, dass wir ständig über dieses Thema zu befinden haben...?!
    Geht mir 4-spurig am A.... vorbei, solange ich mein Aromat kriege.
    • Chrigu91 15.01.2020 19:18
      Highlight Highlight Sobald wir die gleichen Rechte haben und von allen akzeptiert werden dann halten wir die Schnauze. Versprochen!
  • elektron 14.01.2020 22:22
    Highlight Highlight Alle Wesen, auch Menschen haben eine angeborene Angst und Abwehr gegenüber Fremdartigem, jedenfalls bis man es besser kennt. Die Untersuchungen dazu machte der Verhaltensforscher Konrad Lorenz, siehe sein Buch "Das sogenannte Böse". Ich will Rassismus und Homophobie nicht verharmlosen, aber es täte gut, wenn wir das besser zu verstehen suchten. Die Diskussion würde dann auf einer anderen Ebene laufen und würde mehr bringen, als nur Verbote und Gegenhass.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 15.01.2020 09:23
      Highlight Highlight Du meinst beispielsweise bei den Schülern ansetzen wie im Artikel erwähnt?

      "Deshalb sei es wichtig, dass die Schüler ihre Bedenken in einem geschützten Rahmen – wie es die Schuleinsätze von entsprechenden Fachstellen sind – offen äussern könnten. Falls die Abstimmung zur Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm angenommen wird, käme ein weiterer Punkt dazu: «Dann werden wir sie zudem darüber informieren, dass sie für gewisse Aussagen mit rechtlichen Folgen rechnen müssen"
  • Zekrov 14.01.2020 20:46
    Highlight Highlight Das wir Menschen aus dem Balkan eher homophob sind ist ja eigentlich klar.
    Es ist so, aber uns unsere Fehler immer wieder unter die Nase zu reiben ist auch nicht der beste weg.
    Naja es wird halt noch ein Paar Generationen gehen bis wir soweit sind.
    Daher stimme ich mit einem Ja und setze so mit ein Zeichen zum besseren Schutz meiner Freunde und Mitmenschen.
  • Michael Heldner 14.01.2020 16:31
    Highlight Highlight Ich lese hier oft Wörter das Wort tolerieren... aber tolerieren heißt auch nur dulden und ist somit negativ behaftet 😅

    Im
    Konkreten Fall, eine Person welche homosexuelle toleriert kann sie dennoch für abartig, krank etc. halten 🤔 und mal ehrlich, eine Akzeptanz von 100% wird man nie bei irgend einem Thema erreichen. Auch die genannten Argumente das Gewalt, Beleidigung etc gegen sie strafbar sein soll, sorry Leute, Beleidigung und Gewalt sind bereits heute strafbar, da macht das Gesetz keinen Unterschied zum Geschlecht. Und das Bsp mit dem Bäcker, weis ihm erst mal homophobie 😅
    • Michael Heldner 14.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Nach, schließlich ist er nichts verpflichtet Kundensufträge an zu nehmen. Und er muss beim ablehnen auch keinen Grund angeben - sollte man ihn dennoch damit konfrontieren sagt er halt er habe zu viel zu tun etc 🤷🏻‍♂️😂
  • Rabbi Jussuf 14.01.2020 15:00
    Highlight Highlight Witziger Vorschlag, die Affaire von Rimbaud zu thematisieren...
    1. Wer liest denn heute noch Rimbaud?
    2. Wenn überhaupt, dann in einem ziemlich fortgeschrittenen Französisch, also Ende Gymnasium oder erst in einem Studium.
    Im gleichen Papier heisst es aber, dass höher Gebildete weniger homophob seien. So ist dieser Vorschlag wohl für die Katz, so wie die ganze Studie...

    Hoch, wenn die Leute nicht mehr wissen, was sie tun könnten, machen sie halt ne Studie.
    • genauleser 14.01.2020 18:57
      Highlight Highlight Der Vorschlag kam nicht von den Autoren der Studie (das würd also auch so im Artikel stehen).

      Interessant finde ich, dass du die Qualität einer noch unveröffentlichten Studie beurteilen kannst.

      Ein kurzer Blick in die Publikationen des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention der zhaw vermittelt mir zudem nicht den Eindruck, dass die dort nicht wissen, "was sie tun könnten".
    • Rabbi Jussuf 15.01.2020 02:08
      Highlight Highlight genaulesen
      Stimmt. Das Zitat über Rimbaud stammt von Muriel Waeger von LOS.
      Ob das mit der Studie besser herauskommt, werden wir sehen.
  • La Joya 14.01.2020 14:31
    Highlight Highlight liebe Männer, es ist doch ganz einfach. je mehr homosexuelle es gibt, desto mehr Frauen gibt es für uns :) win-win; pro LGBTQ!
    • lucasm 14.01.2020 15:01
      Highlight Highlight Also homosexuelle männer sind keine männer? Ist ein man deiner ansicht nur jemand, der jeden abend eine frau besteigt?
    • La Joya 14.01.2020 15:31
      Highlight Highlight hä? zeig mir bitte die stelle an der ich das behaupte.
    • La Joya 14.01.2020 15:32
      Highlight Highlight hätte wohl liebe heterosexuelle männer schreiben müssen, aber auch dann hätte wohl jemand was zu meckern gehabt ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 14.01.2020 13:42
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einer Statistik, welche uns klar zeigen würde, wieviele 100% reinrassige, mit 100% normalem Hirnlappen ausgestattete, nicht geschiedene, wirklich ehelich gezeugte und geborene, schuldenfreie, hilfsbereite, ehrliche und in momentanen Beziehungen treue sowie sonst irgendwie makellose Schweizer (Eidgenossen) es gibt! Lasst die Menschen ihr leben leben wie sie es für richtig erachten, solange sie niemandem auf die Füsse treten. Und merkt euch, das Herz, die Empathie, das Wesen und die Liebe im Menschen zu sich und den anderen Lebewesen zählen, nicht eine sexuelle Orientierung.
  • Barthummel 14.01.2020 13:21
    Highlight Highlight Nachweislich gibt es 1500 Tierarten, bei denen Homosexualität ausgelebt wird, Homophobie kennt nur eine. Wer oder was ist hier also unnormal oder unnatürlich bis ekelhaft? 😠

    Warum können manche Menschen nicht einfach zwei sich liebende sehen? Völlig egal welchen Geschlechts.
    Was gibt es schöneres, als wenn sich zwei von ganzem Herzen lieben? 🤷‍♂️

    Und wer sich an den Sexualpraktiken stört, dem empfehle ich, einfach mal weniger Schwulen- und/oder Lesbenpornos zu schauen. ☝️🤔





    • Michael Heldner 14.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Ich warte ja auf die Person welche das Delfin Beispiel auspackt 😂
    • ninolino 14.01.2020 16:33
      Highlight Highlight @Kommentarsektionsreiniger:
      Etwa so wie du?
    • Balikc 14.01.2020 17:34
      Highlight Highlight Bitte nicht falsch verstehen, für mich ist Homosexualität so normal oder natürlich wie jede andere Beziehungsform und soll auch vor dem Gesetz gleich behandelt werden.
      Der Querverweis ins Tierreich jedoch, ist dafür nicht nur unnötig sondern regelrecht unsinnig. Ansonsten könnte man analog auch Kannibalismus oder Inzest gutheissen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 14.01.2020 13:19
    Highlight Highlight 22.7% sind gegen eine Ehe für alle? Also 1 von 5 ist dagegen? Und das soll schlimm sein? D.h. doch 4 von 5 sind nicht dagegen. Wenn einmal so abgestimmt werden sollte, ist dies eine ungeheuer hohe Zustimmung! Bei welcher Abstimmung gab es schon ein Ja mit 77.3%? Homophobie sieht anders aus!
    • Rabbi Jussuf 14.01.2020 14:47
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass hinter einem Nein zur Ehe für alle nicht zwingend Homophobie stecken muss. Es kann auch sein, dass einfach das traditionelle Familienbild den Ausschlag gibt. Schliesslich gibt es auch andere Formen der Partnerschaft und das schon lange.
    • who cares? 14.01.2020 16:33
      Highlight Highlight @Rabbi doch eigentlich schon. Die Ehe heterosexuellen Paaren zu erlauben, aber homosexuellen Paaren nicht, ist diskriminierend. Wenn Homosexuelle heiraten können, nehmen sie Leuten, die das traditionelle Familienbild bevorzugen nichts weg. Ich, weiblich, möchte keine Frau heiraten, stehe auf Männer. Daran wird mich niemand hindern, auch wenn Homosexuelle auch heiraten dürfen. Anderen Leuten etwas verbieten, dass weder dir noch anderen Leuten schadet, ist meist mit diffusen Ängsten, wie hier Homophobie begründet.
    • Rabbi Jussuf 14.01.2020 20:05
      Highlight Highlight who cares
      So einfach ist das nicht.
      Wenn ehe als eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau definiert ist, ist es halt so.
      Du kannst ja auch nicht einfach als Frau in einen Männerchor eintreten. (Ich weiss, ich weiss, derlei Unsinn wird immer wieder versucht)
      Das würde dem Männerchor seine Eigenschaft nehmen. Oder versuch mal als Frau in eine Schwulensauna zu gehen!
      Es gibt seit Jahrzehnten Partnerschaftsverträge, in denen alles geregelt wird, worum es eigentlich geht: Kinder und Erbrecht.
      Ich sehe nicht ein, warum es mehr bräuchte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forest 14.01.2020 13:04
    Highlight Highlight Wir leben im 21.Jahrhundert. Eigentlich sollte niemand wegen seiner sexueller Orientierung, Religion, Hautfarbe, Herkunft oder Erscheinungsbild diskriminiert werden.
    Benutzer Bild
    • Lucida Sans 14.01.2020 21:24
      Highlight Highlight Lustigerweise darf man mich rassistisch schimpfen, sollte ich etwas gegen Kosovaren, Mazedonier oder Italiener sagen. Genau die Bevölkerungsgruppen, welche sich häufig mit übelsten Beschimpfungen gegen Homosexuelle äussern.
      Nur, denen passiert nichts.

    • DerMeiner 14.01.2020 23:24
      Highlight Highlight bei der Religion ist das halt so ne Sache. Imaginäre Ansichten zu tolerieren.. kann jeden verstehen der das nicht kann.
  • Tikvaw 14.01.2020 12:59
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach, ist die Frage: "Finden Sie Homosexualität unmoralisch" (14,3%) schlecht gewählt.
    Was soll unmoralisch schon bedeuten. Philosophen schreiben ganze Bücher über die mögliche Definition.

    Hätte man gefragt: "Finden Sie Homosexualität abartig, unnatürlich, schlecht, scheisse oder was auch immer, wäre wohl eine andere Zahl herausgekommen.

    Darauf weisen auch die Antworten bei der Frage "Ehe für Alle" und "ekelhaft finden" hin, wo die Prozentzahlen plötzlich auf 29.9% respektive 23,3% rauf schnellen.
    Ich schätze die Anteil von "homophoben" Menschen deshalb eher auf rund 20%.
    • Rabbi Jussuf 14.01.2020 14:50
      Highlight Highlight Auch "ekelhaft finden" muss nicht zwingend einen homophoben Hintergrund haben.
    • who cares? 14.01.2020 16:34
      Highlight Highlight @Rabbi sondern?
    • Rabbi Jussuf 14.01.2020 20:18
      Highlight Highlight who cares
      Einfach ekelhaft. Es gibt noch viel, das man als ekelhaft empfinden kann, ohne dass es homophob oder sonstwie sexualisiert sein muss.

      Ich finde man kann alles übertreiben und das ist hier der Fall, weil durch eine viel zu enge Brille geschaut wird.
  • Saerd neute 14.01.2020 12:56
    Highlight Highlight "40 Jahre später ist der Hass auf Schwule und Lesben kein Phänomen der älteren Generationen."

    Das wird immer so plakativ gesagt. Es sind vermutlich nur ein paar wenige die Schwule wirklich hassen. Die meisten nerven sich nur ob den für eine krasse Minderheit überproportionalen Forderungen. Aber Hauptsache es werden immer alle kritischen Stimmen als homophobe Schwulehasser hingestellt.

    Und ja, eine Minderheit von 1-3% kann nicht als die Normalität bezeichnet werden.
    • Astrogator 14.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Der Gläubige wieder...
    • Andre Buchheim 14.01.2020 14:02
      Highlight Highlight "Die meisten nerven sich nur ob den für eine krasse Minderheit überproportionalen Forderungen."

      Welche denn? Die nach gleichen Rechten und Pflichten, wie alle anderen? Die danach, sein Leben unversehrt verbringen zu können, ohne Gewaltandrohung und Diskriminierung? Echt überzogene Forderungen.

      "Und ja, eine Minderheit von 1-3% kann nicht als die Normalität bezeichnet werden."

      Es geht hier nicht um Masseverhältnisse einer Norm. Es geht darum, ob dieser Anteil von Homosexualität bei unserer Spezies natürlich vorkommt, also vollkommen normal ist.
    • lucasm 14.01.2020 14:19
      Highlight Highlight Nicht aus heiterem himmel aufgrund seiner sexuellen orientierung zusammengeschlagen zu werden ist demnach eine "überproportionale forderung"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 14.01.2020 12:28
    Highlight Highlight Mit der Zuwanderung aus den muslimischen Gebieten wird der Hass auf Homosexuelle in Zukunft noch zunehmen.
    • Tikvaw 14.01.2020 15:10
      Highlight Highlight Genau, darum hat ja die JungeSVP und die EDU das Referendum ergriffen und nicht irgendwelche islamischen oder sonstig religiösen Interessengruppen.
      Und Silvan Amberg (up!), Michael Frauchiger (SVP) oder Christian Thalmann (FDP) kommen klar aus dem islamischen Teil des Nahen Ostens.
    • Roman h 14.01.2020 15:45
      Highlight Highlight @Tikvaw
      Religiöse Menschen haben einen grösseren Hass gegenüber Homosexuellen.
      In den letzten Jahren waren es nicht die Christen die extremer werden.
      Moslems sind auch eher gläubiger als Christen.
      Auch haben es die Homosexuellen in christlichen Ländern besser als in muslimischen Ländern.
    • Kiro Striked 14.01.2020 16:04
      Highlight Highlight @Tikvaw Nicht einzugestehen, dass es hauptsächlich Ausländer sind, welche Homophobie leben, ist extremst naiv. Als Schwuler kenne ich es so: "Sag niemals einem Türken/Albaner, dass du schwul bist, wenn du pech hast, hast du ein Messer im Bauch." (Hatte schon so meine Schlägereien mit den tollen leuten)
      Dann sind da noch die ganzen Bünzlis, die Bellen zwar laut, und stellen sich rechtlich dagegen. Aber meist wenn sie damit direkt Konfrontiert werden, halten die alten den Mund. Die Jungen Bünzlis sind tatsächlich seltener dagegen, wenn dann aber auch recht Agressiv mit freunden. Alleine nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Älplermagrönli mit Öpfelmues 14.01.2020 12:26
    Highlight Highlight Habe bereits abgestimmt und von mir gibt es ein klares "Ja" für die Initiative (also ich will Homosexuelle schützen). Die einzigen, denen das nicht passen könnten sind die Homophoben.
    • Mirco Neumeier 14.01.2020 13:19
      Highlight Highlight und was ist mit der Meinungsfreiheit??
    • Astrogator 14.01.2020 13:47
      Highlight Highlight @Neumeier: der Meinungsfreiheit geht es gut.
    • Andre Buchheim 14.01.2020 14:03
      Highlight Highlight Mirco, wo siehst Du die denn gefährdet, wenn Älplermagrönli seine Meinung vertritt???
    Weitere Antworten anzeigen
  • zaphod67 14.01.2020 12:24
    Highlight Highlight "Schlechter als Montenegro, Albanien oder das erzkatholische Irland: Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern haben Schwule und Lesben bei uns deutlich weniger Rechte."

    Wie ich doch solche platten Aussagen liebe. Abgesehen davon, dass Montenegro und Albanien keine westeuropäischen Länder sind, würde ich gerne mal das Resultat einer Umfrage unter montenegrinischen und albanischen Homosexuellen sehen, ob sie ihre Länder als fortschrittlicher empfinden als die Schweiz.
  • THEOne 14.01.2020 12:23
    Highlight Highlight mir ist es eigentlich banane wer was wie ist, solange er mir nicht auf den sack geht.
    einzig was ich nicht austehen kann bei den schwulen, sind die quieckende gruppe von ihnen.
    mal abgesehen davon, was wäre queen ohne mercury, die welt ohne elton john oder george michael , jim parsons, zachary quinto, ian mccellen, jodie foster etc etc etc .... wär ziemlich langweilig... oder..?
    • _Qwertzuiop_ 14.01.2020 14:36
      Highlight Highlight Der erste Teil lupenreines vorurteil, der zweite reduziert Menschen auf ihre Sexualität... wieso??
    • Chrigu91 14.01.2020 16:32
      Highlight Highlight Was ich bei euch Heten nicht ausstehen kann ist die homophobe Gruppe von ihnen ;)
    • bbelser 14.01.2020 16:43
      Highlight Highlight Was wäre die Welt ohne solche pseudo-anbiedernden Kommentare? Definitiv nicht ärmer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MisterTwister 14.01.2020 12:17
    Highlight Highlight Schwule haben in Albanien auf dem Papier mehr rechte, aber im Alltag garantiert nicht!
  • Heinzbond 14.01.2020 11:57
    Highlight Highlight Auch ohne das ich homophob bin finde ich das jeder zehnte auch ein recht auf seine Meinung hat. Es ist mir herzlich egal wer sich in der s Bahn, im Bus, in der Bar oder auf der Strasse küsst, solange es auch beide wollen. Ich kann auch verstehen das falsch verstandenene kulte und religiöse vorstellungen einen beeinflussen können. Das es jeder 10. Ist finde ich zwar viel, aber wenn das deren Meinung ist. Was meine Frage bei all dem ist, sind dann die homophoben auch eine schützenswerte Minderheit? Also die ohne Gewalt egal welcher Art? Und wiekann man sie schützen?
    • bbelser 14.01.2020 16:49
      Highlight Highlight Diese extremen Sensibelchen mit der fürchterlichen Angststörung "Homophobie", keiner kümmert sich um die! 🙄
      Du denkst aber nicht wirklich, dass Hass auf Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung eine Meinung sei?
    • Heinzbond 14.01.2020 18:42
      Highlight Highlight Ich rede nicht von den nazis die alles ablehnen das sie nicht verstehen, ich rede nicht von den religiös verblendet en die anhand tausend Jahre alter Bücher Die hundertfach falsch übersetzt wurden mir vorschreiben wollen wie ich heute leben/lieben soll.
      Ich spreche von Beat und Heidi mustermann, die es eben ablehnen ebenfalls einen Beat und eine Heidi oder sonst was zu lieben. Die damit überfordert sind das am züri See Ufer 2 Männer Händchen halten. Um die geht es mir denn in der Diskussion sind alle nazi die homophob sind Was genauso dumm ist wie Rassismus.
  • giandalf the grey 14.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Mein Fazit aus diesen Zahlen wäre viel eher: 10% der Schweizer finden Homosexualität "unmoralisch", knapp 23% sind gegen die Ehe für alle. Es ist also die Meinung einer krassen Minderheit, die von der aktuellen Gesetzeslage repräsentiert wird und damit höchste Eisenbahn um an dieser was zu ändern. Klar, jeder 10te ist noch viel zu viel. Aber wenn man so tut als wären sie nicht eine krasse Minderheit, könnten sie das Gefühl bekommen, gar nicht so alleine zu sein. Man muss diesen 10% zeigen, dass ihre Meinung weniger "normal" ist als die von ihnen als "nicht normal" empfundene Homosexualität.
    • Heinzbond 14.01.2020 16:44
      Highlight Highlight Ja was soll ich sagen, ich bin nicht homophob, bin nicht rechts orientiert, nicht religiös verblendet und mir ist es auch egal wer mit wem, solange es beide wollen. Aber wenn es 10% als ihre Meinung ansehen? Muss nicht auch eine Minderheitsmeinung geschützt werden? Wo fängt Toleranz an und wo hört sie auf?
    • giandalf the grey 14.01.2020 20:16
      Highlight Highlight @Heinzbond stimmt, die Demokratie ist auch eine reine Diskriminierungsmaschine. Ich meine sie richtet sich per Definition IMMER gegen die Minderheit!? Schützt Minderheiten, wählt die Monarchie! 🎉🎉
    • Heinzbond 15.01.2020 05:38
      Highlight Highlight Ja das hilft mir jetzt auch nicht weiter... Aber danke für deine Meinung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pandas 14.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Ist etwa der Wählerschnitt der SVP.
    • Pisti 14.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Genau deswegen wählen sie auch einen Hans-Ruedi Vogt oder Thomas Fuchs. Wiederspiegelt eher den Ausländeranteil in der Schweiz.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.01.2020 16:08
      Highlight Highlight @pisti
      Und wieso ist denn ausgerechnet die EDU und die SVP dagegen, aber keine von Ausländern geführten Vereine?
  • Beeee 14.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Überempfindlich
  • simiimi 14.01.2020 11:02
    Highlight Highlight Heikles Terrain. Dass niemand aufgrund seiner sexuellen Einstellung diskriminiert werden darf, ist selbstverständlich. Aber ist es nicht jedem selbst überlassen, was er oder sie über Homosexualität denkt? Dass nun gefordert wird, der Staat solle die Kinder indoktrinieren, finde ich hochbedenklich.
    • RicoH 14.01.2020 11:46
      Highlight Highlight Nicht indoktrinieren, aufklären und Verständnis schaffen...

      Was soll daran falsch sein?
    • Nik G. 14.01.2020 12:36
      Highlight Highlight Indoktrieren?! Die Kinder sollen aufgeklärt werden weil viele Erwachsene nicht in der Lage sind oder eben solche Falschen Inforamtionen rauslassen wie Schwul und Lesbisch ist unnatürlich. Was denken Sie woher Angst und Hass kommt? Was der Mensch nicht kennt bekämpft der Mensch.
    • fuegy 14.01.2020 12:36
      Highlight Highlight Für einige ist es Indoktrination, für andere Aufklärung, wie bei jedem anderen Thema. Und dies zu unterscheiden ist bei gewissen Themen sehr heikel, obwohl es bei diesem Thema klar scheint. Wenn es aber um sogenannte "hatecrimes, hatespeech" geht, sieht es anders aus. Wer kann/soll/darf entscheiden, wann etwas Hass oder Hetze ist? Dies sind z.T. sehr subjektive, emotionale Einteilungen in "für mich/gegen mich" tribalisierungen.
      Oft vergessen wird in einer immer "emotionaleren Welt"; wie Liebe, Mitgefühl, Freude u.s.w sind Hass, Wut, Neid u.s.w auch Emotionen, gleichgewicht und so...
    Weitere Antworten anzeigen
  • uhl 14.01.2020 11:02
    Highlight Highlight Wir führen wohl bald wieder den Scheiterhaufen ein, wenn jemand etwas "Falsches" sagt.
    • Klaus07 14.01.2020 11:30
      Highlight Highlight Was heisst für Sie „Falsch“

      Beleidigungen, Bedrohungen oder Belästigungen dürfen nicht toleriert werden!
    • Knäckebrot 14.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Ich denke auch manchmal, dass noch manche staunen würden, wenn sie herausfinden würden, dass sie im späten Mittelalter diejenigen gewesen wären, die den Scheiterhaufen angezündet hätten und nicht die Märtyrer.
    • RicoH 14.01.2020 11:48
      Highlight Highlight Das Ziel der Aufklärung ist, dass sich Menschen tolerieren. Dann sollte es auch solche Kommentare nicht mehr geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 14.01.2020 10:33
    Highlight Highlight Es kann doch jeder denken, was er/sie/es will. Aber da jetzt in der Schule explizit die Kids regelrecht darauf zu trimmen, dass sie nun Homosexualität "neutral" betrachten sollen, finde ich übertrieben.
    • MahatmaBamby 14.01.2020 10:46
      Highlight Highlight Wenn es den beim"jeder für sich denken" bleiben würde.
      Tut es aber eben leider nicht. Es werden Leute öffentlich verbal und physisch wegen ihrer sexuellen Orientirung angegriffen!
    • nukular 14.01.2020 11:00
      Highlight Highlight bitte erklär mir warum?..
    • Silent_Revolution 14.01.2020 11:07
      Highlight Highlight In der Konsequenz dann aber auch kein Mobbing mehr thematisieren, kann ja jeder über den anderen denken was er will.

      Keine schulisch thematisierten Impfungen mehr, kann ja jeder denken was er will und Medizin ist sowieso gegen die Natur...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 14.01.2020 10:28
    Highlight Highlight Mir hat kürzlich ein sogenannter Eidgenosse offenbart, warum er sein iPhone verkaufen und nie mehr ein Apple Produkt kaufen wird.

    Er war nicht mit den Produkten unzufieden. Was ihn störte, war die sexuelle Orientierung des CEOs von Apple.

    Wenn hier also darauf hingewiesen wird, dass Leute aus südlicheren Staaten stärker homophob seien, dann besser auch mal auf rechts-konservative, nationalistischen Leute aus den eigenen Reihen schauen.
    • _Qwertzuiop_ 14.01.2020 11:28
      Highlight Highlight Lies nochmal die aufgeführten Punkte unter “Weitere Ergebnisse” und schau dir den letzten genauer an.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 14.01.2020 12:51
      Highlight Highlight Lies du hier die Kommentare hier durch, dann kritisiert ein Teil nur die "Migranten" und ignorieren, dass Leute aus ihrem Kreis eben auch solche Einstellungen haben.
  • ray c 14.01.2020 10:15
    Highlight Highlight Wieso stimmt man überhaupt ab?

    Die Mehrheit der Kommentierenden dreht ja durch, wenn man bekennt, dass man Nein stimmen wird.
    • baba1906 14.01.2020 10:37
      Highlight Highlight Man stimmt ab weil es die Demokratie in der schweiz so will. Logisch drehen viele
      Durch. Homosexuelle wurden über jahrzehnte unterdrückt und bestraft fürs Einfache existieren. Ist doch klar dass viele personen das nicht mehr wollen und es sehr emotional ist. Und warum man abstimmen gehen soll. Weil ein ja den menschen ihre rechte gibt.
    • Unicron 14.01.2020 12:45
      Highlight Highlight @ray cappo
      Wir stimmen nur ab weil ein paar Rechts-Aussen Heinis sich dagegen gewehrt haben. Die Aufnahme in das Anti-Rassismus Gesetz war eigentlich schon beschlossen!
      Und laut Umfragen sind auch fast 70% der Schweizer dafür, die Abstimmung ist also in der Tat unnötig.
    • Knäckebrot 14.01.2020 20:03
      Highlight Highlight Ray kritisiert nicht, dass die Mehrheit anderer Meinung ist, sondern durchdreht.
  • Holunderblütensirup 14.01.2020 10:13
    Highlight Highlight Ich bin selbst Schweizer und homosexuell, habe einen serbischen Freund, eine Türkische Kollegin, einen albanischen Kollegen, einen spanischen Mitbewohner einen italienischen Vater. Mir tun homophobe und rassistische Menschen leid, welche nie angefangen haben selber zu denken
    • Thorium 14.01.2020 11:38
      Highlight Highlight Ich glaube die denken schon selber, aber sie verschliessen sich durch ihre stupide Haltung nicht nur einer Bevölkerungsschicht sondern auch was diese produzieren. Z.B. Keine Musik vom Elton John, keine Bücher von Oskar Wild, kein iPhone, etc. WTF??? Und das macht sie umso bemitleidenswerter.
    • RicoH 14.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Thorium
      Interessanter Ansatz. Ich finde jedoch, dass intolerante Menschen kein Mitleid verdient haben.
    • Name_nicht_relevant 14.01.2020 13:09
      Highlight Highlight es ist diesen Menschen nur ein Armutszeugnis zu geben die jemanden auf irgendwas Reduzieren, am Ende sollte man immer denken es kann genau dieser Schwule, Lesbe, Albaner, Afrikaner sein der eines Tages dein Leben rettet oder dich Pflegt oder dein Kunde ist. Manche denken einfach nicht weiter.
  • The Destiny // Team Telegram 14.01.2020 10:11
    Highlight Highlight Unmoralisch ist es höchstens wenn sie eigene Kinder möchten, da sollten Sie zu Ihrer Entscheidung stehen. Wenn Sie dennoch ein Kind aufziehen /erziehen möchten, dann gibt es viele Weißen welche sich über eine Adoption freuen.

    #unpopular_oppinion #darwin
    • baba1906 14.01.2020 10:38
      Highlight Highlight Nur haben schwule paare kein adoptionsrecht aber darum gehts in der kommenden abstimmung auch nicht. Wir wollen einfach nicht verprügelt werden. 😂
    • Fritz N 14.01.2020 10:46
      Highlight Highlight @baba ääähm, ich will dich ja nicht enttäuschen, aber darum gehts auch nicht. Das wäre nämlich einfach Körperverletzung. Es geht um Diskriminierung. Sprich vorallem die Geschichte, mit dem Bäcker und dem Kuchen und so und um herabsetzende Äusserungen, Aufruf zu Hass.. solche Dinge
      Leider ist der Rassismusartikel wie weiter unten angemerkt nicht gerade für seine Griffigkeit und Funktionalität bekannt
    • uhl 14.01.2020 11:04
      Highlight Highlight Und falls Sie doch jemand verprügeln will, zeigen Sie dem-/derjenigen das Gesetzbuch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 14.01.2020 10:08
    Highlight Highlight Lehnt jemand aus eigenem morlischen Entfinden Homosexualität ab (aber drängt das anderen nicht auf), hat das nichts mit Homophobie zu tun!
    • Vintage 14.01.2020 10:20
      Highlight Highlight Aus eigenem Empfinden kann man sich alles zurechtbiegen.
    • baba1906 14.01.2020 10:41
      Highlight Highlight Was ist denn die moral dahinter? Du sollst nicht lieben? Gewalt ist ok? Hass ist ok? Lass andere menschen leiden? Ignorier andere menschen? Etwas abzulehnen bedeutet auch es zu ignorieren, wegschieben, usw. wem tut das moralisch gut?
    • uhl 14.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Ablehnung ist noch lange keine Gewalt oder Hass. Leider verstehen das viele nicht mehr. Man kann heute nicht mehr etwas gut oder schlecht finden. Man ist ein Gutmensch oder sowas oder aber gleich ein Hetzer/Rassist etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moggerli 14.01.2020 10:06
    Highlight Highlight Für viele ist das Vermischen der typischen Geschlechterrollen vielleicht beängstigend.

    Homosexuelle Männer verhalten sich teilweise etwas weiblicher und lesbische Frauen manchmal etwas maskuliner.

    Wer ein klares Bild von „Mann“ und „Frau“ hat, kann mit dem schwer umgehen.

    Man braucht ja schliesslich sein Schubladensystem, um einordnen zu können!
    Aber wie viel Zeit braucht‘s denn noch? So neu ist die Thematik doch nicht mehr?!
    • nukular 14.01.2020 11:02
      Highlight Highlight das mit dem weiblicher und männlicher verhalten ist aber auch schwachsinn... das ist einfach wieder nur klischeehaft... ;)
    • _Qwertzuiop_ 14.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Die Geschlechterrollen sind einzig Ergebnis unserer Kultur und Lebensweise. Von der Natur vorgegeben ist einzig, dass XX die Kinder gebärt & XY Spermien produziert & meist stärker ist. Der Rest ist menschgemacht.
    • Thorium 14.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Du meinst wohl wer ein beschränktes Bild von Mann und Frau hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • S. L. 14.01.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich toleriere Homosexualität, habe schwule Kollegen und finde es trotzdem unappetitlich zuzusehen, wenn sie sich küssen. Ich behandle sie nicht schlechter deswegen und finde Kritik an meinem Gusto deshalb unangemessen. Unmoralisch finde ich Homosexualität hingegen nicht, es ist Liebe wie jede andere.
    • zaphod67 14.01.2020 12:29
      Highlight Highlight Ich halte es da wie Bill Maher: Ich finde die Vorstellung von haarigem Männerarsch-Sex zum kotzen, aber ich erwarte nicht, dass Regeln und Gesetze nach meinem Geschmack aufgestellt werden.
    • lucasm 14.01.2020 14:30
      Highlight Highlight Und haariger "Frauenarsch-Sex" gefällt dir?
    • Vintage 14.01.2020 18:56
      Highlight Highlight @zaphod67 sonst geht es dir noch gut, oder? Haariger Männerarsch... was bitte. Meinst du ich möchte dir beim Sex zuschauen? Niemand will wissen was du über Schwulen Sex denkst. Und es hat auch keinen Einfluss auf die kommende Abstimmung. Und nein ich bin nicht schwul.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ophelia 14.01.2020 09:56
    Highlight Highlight Alle Bilder von Männern und die Slideshow, welche durchaus auch Frauen enthält, heisst «Sie sind schwul und das ist auch gut so». Was vergessen?
    • _Qwertzuiop_ 14.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Mich verwirrt die auch... sieht mehr nach den ersten paar Bilder nach einer Googlesuche aus, als nach etwas anderem... da hätte man sich ruhig etwas mehr mühe geben können...
    • Tikvaw 14.01.2020 14:56
      Highlight Highlight Vorgestern kam ein Interessanter Artikel im Tagi "Unsichtbare Lesben" von Bettina Weber. Leider nur mit Abo+ (bzw. technischen Hilfsmitteln) lesbar
  • Fritz N 14.01.2020 09:54
    Highlight Highlight Ich mag ja Homosexuelle wirklich sehr fest. Aber das mit der Ausweitung der Rassismus-Strafnorm ist - exgüsä - bizeli Symbolpolitik.
    Ich mein der Artikel ist bereits jetzt so mysteriös, dass Niggli ein 1200 seitigen Kommentar darüber verfasst hat, ausserdem wurde letztes Jahr die Anwendung vom EGMR eingeschränkt. Neu brauchts auch ein konkretes diskriminierendes Motiv, was oft nicht einfach nachzuweisen ist.
    https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/inneres/person/meinungsaeusserung/bger-rassismus-rechtsprechung
    • Magnum44 14.01.2020 10:33
      Highlight Highlight Dieser Artikel wurde auch definitiv nicht nach Hubers Grundsätzen geschrieben.
    • Fritz N 14.01.2020 14:53
      Highlight Highlight @Magnum44 Ach wenn sich die Herren und Damen Gesetzesmacher auch nur einmal an irgendeinen Grundsatz halten würden.. Da werden irgendwelche wilde Ideen unjuristisch formuliert und wenns nicht funktioniert sind ja dann die Richter schuld... Tja
      @Blitzer nicht dass es mich stören würde, aber nähmt mich ja schon wunder, was einem an meiner obigen Aussage stört? Tut einfach die Wahrheit ein bisschen weh? Oder gibt es wirklich irgendwelche Rassismusnormspezialisten die mir widersprechen würden?
    • Yohey 15.01.2020 07:42
      Highlight Highlight ‘Ich mag Homosexuelle ja sehr, aber...’ - der absolute Klassiker. Wenn dem so wäre lassen Sie doch das aber weg. Sonst stimmt’s halt einfach nicht.
  • Factory Reset 14.01.2020 09:48
    Highlight Highlight Um ein gängiges Argument der Fundis zu entkräftigen:

    „Being gay is unnatural, and so is walking on water and rising from the dead. So we can conclude that homosexuality is a miracle.“

    Logisch, oder? 🤔
    • _Qwertzuiop_ 14.01.2020 11:43
      Highlight Highlight Homosexualität ist durchaus natürlich, wer was anderes sagt, hat keine Ahnung von Biologie:)
    • LeserNrX 14.01.2020 13:03
      Highlight Highlight -an Qwert: Unabhängig vom Thema des Artikels: Was natürlich und unnatürlich ist, lediglich auf biologische Tatsachen zu stützen, zeugt auch nicht gerade von Weitsicht. Letztendlich handelt es sich immer um eine Wertungsfrage, wie z.B. auch ob man etwas als Krankheit klassifiziert oder nicht. Ausser du klassifizierst jegliche Tendenzen und Neigungen, die beim Menschen vorkommen und sich biologisch erklären lassen als natürlich (, was natürlich den Begriff total banalisiert), da sind aber auch sehr viel Dinge dabei, die man als unnatürlich bezeichnen würde.
    • _Qwertzuiop_ 14.01.2020 13:25
      Highlight Highlight @LeserNrX:
      Das Problem ist, dass umgangssprachlich der Begriff “unnatürlich” ziemlich stark ausgedehnt wird. Alles Naturgemachte, was ohne Menschliches eingreifen (wobei man sich auch da Streiten kann & tut), ist nach biologischem Verständnis natürlich.
      Der Begriff Krankheit ist nur eine Klassifikation für Arten von schädlichen Mutationen. Diese werden normalerweise, ohne Menschliches eingreifen, ‘aussortiert’ das sie nicht überlebensfähig sind. Dies ist bei Homosexualität, wie auch bei allen anderen, nicht der Fall.
      Liebe Grüsse von einem Biologen:)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 14.01.2020 09:41
    Highlight Highlight a) 10% ist nicht "verbreitet" sondern eine kleine (wenn auch leider nicht unbedeutende) Minderheit
    b) Homosexualität ist nichts schlimmes/störendes oder was auch immer, aber trotzdem etwas außergewöhnliches oder zumindest von der Norm abweichendes mit gerade mal rund 1-3% der Bevölkerung.

    Und es ist mir völlig egal, wer mit wem und auf welche Art und Weise. Aber man sollte mal damit aufhören, Minderheitenmeinungen als Standardmeinung ("verbreitet") noch jede Abweichung von der Norm als allgemein üblich zu bezeichnen.
    Das verzerrt nämlich den Blick auf die Realität und wirklich Wichtiges.
    • Eiswalzer 14.01.2020 09:52
      Highlight Highlight Boooaaaah Moment mal: Es geht niemandem darum, dass eine MinderheitenMEINUNG eine Standardmeinung sein soll. Zudem: Wenn unter diesen 10% viele dabei sind, die Homosexuelle verfolgen wollen, ihnen Rechte absprechen oder sie auch mal verprügeln, dann ist das ein RIESENproblem!
      Gemäss deinem Post hast du Angst, dass Minderheiten als “normal” betrachtet werden, bzw. dass sie eine Art Deutungshoheit haben. Eigentlich ist das absurd, weil DAS keinem Realitätscheck standhält... Und du implizierst, dass die nach wie vor vorhandene Unterdrückung Homosexueller etwas Unwichtiges ist. Schade
    • Dr. Unwichtig 14.01.2020 10:07
      Highlight Highlight Wenn du deine Meinung schon an Zahlen festmachst, sollten diese wenigstens stimmen: basierend auf Befragungen und unter Berücksichtigung einer gewissen Dunkelziffer sind 10 - 15% der Bevölkerung homosexuell (nicht 1 - 3%). „Normal„ im statistischen Sinne und „normal“ im gesellschaftlichen Sinne sind bei weitem nicht das Selbe. Ein adoptiertes Kind ist statistisch anormal - gesellschaftlich aber zum Glück nicht (mehr)....

    • Akronymous 14.01.2020 10:07
      Highlight Highlight Rechts- und Links-extreme sind auch in der minderheit, sollte man sich deshalb nicht damit befassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • HiCh 14.01.2020 09:39
    Highlight Highlight Vielleicht müssen wir auch einfach mal anerkennen, dass mit der Migration auch wieder vermehrt veraltete Ansichten in unserem Land gelangen. Trotz guter Integration halten sich gewisse Werte aus weniger zivilisierten Länder hartnäckig.
    • Akronymous 14.01.2020 10:08
      Highlight Highlight Was sind denn bitte „weniger zivilisiertere Länder“? andere Kulturen?
    • häxxebäse 14.01.2020 10:10
      Highlight Highlight Nicht wirklich, eher ein bildungsproblem... unsere harry haslers sind genauso homophob.
    • Radesch 14.01.2020 10:25
      Highlight Highlight Da hast du recht. Allerdinsgs macht man es sich da zu leicht, finde ich. Die Schweiz ist nicht gerade die Wiege der progressiven Gesellschaftspolitik, wie man z. B. Am Frauenstimmrecht beobachten konnte.
      Klar spielt da die Zuwanderung mit. Dass auf politische ebene aber noch Rechtsungleichheit herrscht ist aber ein nationales Problem
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommentariat 14.01.2020 09:38
    Highlight Highlight In einem kürzlich von euch veröffentlichtem Interview mit einer Dame, die mit zwei Mamis aufgewachsen ist, sagte die Interviewte:

    Ich möchte nicht, dass mein zukünftiges Kind das Gefühl hat, sich bei mir outen zu müssen. Ich möchte, dass es mir einfach seinen Partner / seine Partnerin vorstellt, egal welchen Geschlechts.

    Das finde ich eine sehr schöne Aussage.
    • JaneSodaBorderless 14.01.2020 10:21
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so!
      Meine Geschwister wollten, dass ich mich in jungen Jahren bei meinen Eltern als bisexuell oute. Ich hab‘s nicht gemacht mit dem Argument, dass sich kein heterosexueller Mensch vor seine Eltern hin stellt und sagt: „ Hallo Mama und Papa, ich bin heterosexuell“. In meiner Familie war die sexuelle Orientierung aber auch nie ein Thema.
      Ein Outing kann Sinn machen, wenn dem nicht so ist. Homosexualität ist immer noch nicht akzeptiert und ebenso ist leider noch keine Gleichstellung in Sicht.
    • Citation Needed 14.01.2020 10:22
      Highlight Highlight Ist es auch!
    • Thorium 14.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Hatte vor langer Zeit den Auftritt einer Afroamerikanischen Kabarettistin gesehen die das auf sehr lustige Art umgekehrt hat und so die Vorteile entlarvte. Nach dem Motto:
      - Hey Mom, ich bin übrigens schwarz.
      - Was!!! Mein eigenes Kind ist schwarz? Das ist nur weil du mit den ganzen Schwarzen rumhängst und jetzt denkst du, du bist auch schwarz.
  • Baba 14.01.2020 09:36
    Highlight Highlight Respekt und Toleranz können nicht gesetzlich geregelt werden!

    Es wird keine einzige Person, die Homosexualität heute unmoralisch findet, ihre Meinung nach einem Ja am 9.2. ändern. WAS jemand moralisch findet und was nicht, ist seine ganz persönliche Meinung. Solange sich diese nicht in physischer oder psychischer Gewalt gegen die "Unmoralischen" äussert, ist dagegen nichts einzuwenden. Meine verstorbene Mutter fand Sex vor der Ehe unmoralisch - ich habe mein Leben gelebt und wir haben uns trotzdem von Herzen geliebt.

    Mich erinnert das doch sehr an Orwells Gedankenpolizei aus 1984...
    • Faceoff 14.01.2020 09:54
      Highlight Highlight Grundsätzlich eine vertretbare Meinung. Bei Hass und Herabwürdigung sind wir dann bei der von dir angesprochenen psychischen Gewalt, und die darf man aktuell ungehindert betreiben.

      Ich glaube sehr wohl, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema anlässlich der Abstimmung beim einen oder anderen etwas auslöst. Manchmal braucht es eben einen Anlass, um ein Thema zu überdenken.
    • The Destiny // Team Telegram 14.01.2020 10:05
      Highlight Highlight @Faceoff, solexhe Sachen kann man jetzt schon unter übler Nachrede anzeigen, nicht?
    • Dr. Unwichtig 14.01.2020 10:18
      Highlight Highlight Wenn man betrachtet, wie die Antirassimusnorm heute gehandhabt wird, nämlich nur sehr restriktiv und bei schweren Verstössen, kann von einer Gedankenpolizei - die ich ebenfalls ablehnen würde - nicht die Rede sein. Auch nach einer Annahme der Vorlage darf man seine Vorbehalte gegen Homosexuelle behalten und auch äussern - so lange man dies nicht in einer schwer diskriminierenden Weise tut. Und ich darf solche Leute weiterhin für antiquierte Hohlköpfe halten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 14.01.2020 09:31
    Highlight Highlight Persönlich macht es mich nachdenklich, dass das im Jahr 2020 immer noch ein Thema ist. Sind manche irgendwo stehen geblieben? Kann mir schon vorstellen, dass es in der Schule zu wenig thematisiert wird (wie es scheint ist es absolut nötig, am besten sollte man gerade auch noch homophobe Eltern dazu nehmen). Für mich war es aber eh nie ein Thema.
    • häxxebäse 14.01.2020 10:12
      Highlight Highlight Fehlende bildung verursacht ängste, viele ängste. Diese versucht man durch simple erklärungen zu kategorisieren = ergo ist die welt wieder überschau- und kontrollierbar.
  • Morgan Wlan 14.01.2020 09:29
    Highlight Highlight In jeder Diskussion, die ich bis jetzt mit homophoben jungen Männern hatte, kam am Schluss heraus, dass sie schlicht angst haben, von einem Mann angemacht zu werden. Womöglich haben sie das Gefühl, ihre "Männlichkeit" oder ihr Image im Freundeskreis.
    Woher das kommt ist klar (Machokultur und patriarchische Rollenbilder). Dem mit Aufklärung entgegenwirken und in den Schulen Präventionsarbeit leisten ist angesagt.
    • Morgan Wlan 14.01.2020 10:12
      Highlight Highlight * oder ihr Image im Freundeskreis sei gefährdet.
    • Citation Needed 14.01.2020 10:31
      Highlight Highlight Es gibt eine Studie, die zeigt, dass jene (Heterosexuellen) die besonders homophob auftreten, von homoerotischen Bildern am stärksten erregt werden.
      Werde den Link suchen, wenn ich dazu komme! Ist noch nicht so lange her. Vielleicht hat den grad sonstwer, bin ab 11.00 very busy hütt!
      😳
    • allegorischeverschnaufspause 14.01.2020 11:54
      Highlight Highlight Von wegen ihre "Männlichkeit" würde darunter leiden: Ich habe noch nie so viele muskelbepakte Bodybuilder gesehen wie an der Gay Pride, wo doch manch Homophober die an der Pride Mitlaufenden beständig effeminiziert.

      By the way: Es gibt doch nichts Männlicheres, als schwul zu sein. Oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • RAZZORBACK 14.01.2020 09:26
    Highlight Highlight Die Hauptschuld trägt die Kirche.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 14.01.2020 09:23
    Highlight Highlight Ich denke immer an die arabischen Länder wo Händchen halten unter Männern ein Freudschaftsbeweis ist.
    • allegorischeverschnaufspause 14.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Oder man denke an das Küssen. Übrigens ist Homosexualität in arabischen Ländern sehr viel verbreiteter als hier mancher denkt. Ich will mich hier nicht auf die Äste raus wagen, aber ich meine, dass die oftmals strikte Trennung nach Geschlecht (beispielsweise in öffentlichen Bädern) der Homosexualität bestimmt keinen Abbruch tut.
  • Pafeld 14.01.2020 09:16
    Highlight Highlight Hmm, ich würde die Quote von kompletten, unbelehrbaren Vollidioten in unserer Gesellschaft wesentlich höher einschätzen als 10%.
    • Selbst-Verantwortin 15.01.2020 22:56
      Highlight Highlight Beschimpfungen sind auch nicht so ein Ausdruck von Toleranz und Aufgeklärtheit...
  • mrmikech 14.01.2020 09:13
    Highlight Highlight Alle menschen sind gleich und sollen die gleiche rechte haben und ihre rechte schützen lassen können. Sagt schon mal etwas über ein land, wo über menschenrechte abgestimmt werden muss... Die Schweiz soll sich schämen.
    • häxxebäse 14.01.2020 10:18
      Highlight Highlight Wieso schämen?
      Saudiarabien soll sich schämen, aber doch nicht die schweiz.

      Wir reden hier darüber und versuchen den übrig gebliebenen 10 % zu erklären, dass 90 % jede form der liebe akzeptiert und dass wir bei andersliebenden keine repression dulden.

      Was machen die saudis?
    • Relativ Subjektiv 14.01.2020 10:45
      Highlight Highlight @häxxebäse: Ihr whataboutism bringt uns auch nicht weiter... Daher darf man sich ruhig schämen, wenn man etwas nicht gut macht. Auch dann, wenn andere es noch schlechter machen.
    • häxxebäse 14.01.2020 11:26
      Highlight Highlight Warum whataboutismus? Schämen ist ein deftiges wort und sucht somit auch nach einem passenden beispiel und das ist die schweiz nicht. Ich schäme mich für die 10%, nicht aber für die schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 14.01.2020 09:06
    Highlight Highlight Ich finde unmoralisch, dass es Menschen gibt, die mit ihrem "nein" zum 9. Februar aktiv Diskriminierung der sexuellen Orientierung, "legal" halten wollten. Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zutun.

    Es ist auch kein Unterschied zu sagen "Du Kiro, bist eine dreckige schwuchtel" und "Ich hasse dreckige Schwuchteln" Diskriminierend ist beides, Strafbar aber momentan nur ersteres.

    Aber jedem ja seine kleine heile Welt, solange man eine Randgruppe zum draufrumhacken hat, ist ja scheinbar alles gut.

    Öffentliche Diskriminierung jeglicher Gruppen und Menschen gehört endlich verboten.
  • N. Y. P. 14.01.2020 09:04
    Highlight Highlight Da hat die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) ihre Umfrage wohl nur im eigenen Haus durchgeführt.

    Ich schätze den Wert so um die 30%.

    Laut der Jungen SVP darf man Schwule also pauschal verunglimpfen und das dann als Meinungsfreiheit verkaufen. Ganz sicher im Sinne des alten SVP - Schlachtrosses Bortoluzzi.
  • Magnum44 14.01.2020 09:04
    Highlight Highlight Aber heisst auch, dass 90% kein Problem haben, bei welcher gesellschaftlichen Frage gibt es das schon?

    Somit dürfte es aber auch relativ einfach sein, ein Hate Crime ins StGB aufzunehmen und die Ausschaffungsartikel zu verschärfen.
  • Miicha 14.01.2020 08:56
    Highlight Highlight Auch eine Frage der Erziehung. Wer nicht gerade ein homosexuelles Gotti oder Götti hat, kann ja trotzdem mal darauf hingewiesen werden, dass es auch Männer gibt die Männer lieben und Frauen, die Frauen lieben. Vielleicht ist ja sogar das eigene Kind homosexuell und dann ist es wichtig zu wissen, dass die Eltern das ganz normal finden.
  • CalibriLight 14.01.2020 08:56
    Highlight Highlight Meine sehr alten Eltern sind mit Homosexualität überfordert und verwirrt. Sie können es nicht gut verstehen. Was sie nicht daran hindert, mit ihrer lesbischen Nachbarin sehr befreundet zu sein. Sie sind am Lernen.
    Die jungen Menschen dagegen, die "schwul" als Schimpfwort gebrauchen und halt oft einen Migrationshintergrund haben sind in ihrem Hass gefangen und lernen nicht.

    Ein "ja" in die Urne!
    • häxxebäse 14.01.2020 10:26
      Highlight Highlight Deine eltern, die jahrzehnte lang darüber aufgeklärt wurden, die nimmst Du in schutz, aber jugendliche (!!) mit migrationshintergrund nicht?

      Meine sehr alten eltern mit migrationshintergrund und stockkatholisch aufgewachsen, haben es auch akzeptiert und gehen locker damit um.

      Es hat was mit bildung zu tun. Und ob man gehörtes verstanden hat.
    • CalibriLight 14.01.2020 12:22
      Highlight Highlight @häxxebäse
      Sie haben völlig recht damit, dass ich keine Jugendlichen in Schutz nehme (auch diejenigen mit Migrationshintergrund nicht), die Homosexuelle anpöbeln oder angreifen.
      Aufklärung tut not, Gespräche sind überaus wichtig, aber in Schutz nehmen? Nein.
  • Posersalami 14.01.2020 08:54
    Highlight Highlight „ Ergriffen haben dies die Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) und die Junge SVP.“

    Na dann weiss man ja, was man dazu zu sagen hat. Wenn die JSVP und die EDU etwas wollen ist es sicher nicht zum Vorteil der grossen Mehrheit.
    • Vintage 14.01.2020 19:14
      Highlight Highlight JSVP, vögeln die überhaupt?
  • Asmodeus 14.01.2020 08:46
    Highlight Highlight Hach ist das schön hier in den Kommentaren soviel Unterstützung für Homosexuelle zu lesen.

    Ok. Die Unterstützung besteht grösstenteils nur darin gegen Ausländer zu hetzen und die Sorge für das Wohlergehen homosexueller als Vorwand zu nutzen. So wie es auch immer mit Frauenrechten gehandhabt wird.

    Aber ich bin mir absolut sicher, dass jeder einzelne der hier die bösen Ausländer für ihre Homophobie anprangert, auch brav JA stimmen wird. Oder etwa nicht?
    • allegorischeverschnaufspause 14.01.2020 11:32
      Highlight Highlight Es ist immer einfacher, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Sei es, um von der eigenen Borniertheit abzulenken oder sagen zu können "die aber im Fall auch und noch viel mehr". Ganz augenfällig übrigens bei der Frauenzeitschrift "Emma", in der Alice Schwarzer ungehemmt ihren Whatabaoutism und ihren unverhohlenen Antimuslimismus verbreiten darf.
    • Asmodeus 14.01.2020 13:46
      Highlight Highlight Alice Schwarzer ist auch eine elende Terf. Die Frau ist geistig irgendwo in der Vergangenheit stecken geblieben und hat mittlerweile mehr mit ihren Unterdrückern gemeinsam als mit den Menschen für deren Rechte sie kämpft.
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 14.01.2020 08:43
    Highlight Highlight 90% Zustimmung ist doch top. Gibt es überhaupt ein Thema mit höheren Werten?
  • Soubdfrosch 14.01.2020 08:20
    Highlight Highlight Ich finde es traurig, dass eine solche Vorlage überhaupt notwendig ist. Aber die diversen hate crimes zeigen es immer wieder. Prävention im Schulzimmer wäre doch wirklich zeitgemäss.
    • Michael Heldner 14.01.2020 15:59
      Highlight Highlight Die diversen hate crimes sind wie die es bereits korrekt gesagt haben (Crime) bereits rechtlich strafbar

      Beleidigung und Gewalt ist nämlich strafbar egal ob es gegen eine heterosexuelle oder eine homosexuelle Person gerichtet ist
  • Edel Weiss 14.01.2020 08:17
    Highlight Highlight Ich habe mit der Organisation "feel-ok" sehr gute Erfahrungen machen dürfen. Zwei junge Menschen, eine Lesbe und ein Schwuler, plus ein Elternteil sind in die Schule gekommen und haben über ihr Leben als Homosexuelle, über ihre Schulzeit und über ihr Commingout gesprochen. Die Jugendlichen durften ihnen Frsgen stellen und es wurde zunehmend locker in der Klasse. Ich kann das jeder Klassenlehrperson wärmstens empfehlen.
    • Queershnitt 14.01.2020 08:35
      Highlight Highlight Das Ganze gibt es im Raum Zürich (GLL), Ostschweiz (COMOUT) und Bern (ABQ) auch.
    • Trompete 14.01.2020 08:46
      Highlight Highlight Offenbar scheint in der Community noch keine Einigkeit zu herschen, ob man nun gleichberechtigt behandelt werden will, oder überall aktiv seine Sexualität erklären will und es somit selber zu etwas Speziellem zu machen.

      Toller fänd ich eine Peron, welche erklärt, dass es nicht mehr zeitgemäss ist, sich zu outen, da es schlichtweg nichts Spezielles ist.
  • Walter Sahli 14.01.2020 07:58
    Highlight Highlight Es gibt keine vernünftigen Gründe, das Recht zu haben, andere Leute aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminieren zu dürfen. Deswegen ein selbstverständliches Ja zur Erweiterung des Diskriminierungsverbots.
    • herrkern (1) 14.01.2020 09:04
      Highlight Highlight Hallo Walter - also einfach formaljuristisch - doch, dieses Recht gibt es, es ist im Strafrecht erwähnt. Es gibt durchaus sexuelle Ausrichtungen, die diskriminiert werden.
    • Fritz N 14.01.2020 09:58
      Highlight Highlight @herrkern Ah, ein Verteidiger der Gaggi und Bisifetischisten? :)
      Nach wie vor mein Lieblings Bundesgerichtsentscheid: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bge/c4121128.html
      Aber im Ernst der Porno-Artikel ist auch hoffnungslos veraltet!
  • ray c 14.01.2020 07:55
    Highlight Highlight Ich finde es okay anderer Meinung zu sein, sofern diese nicht beleidigend geäussert wird.
    • G. Samsa 14.01.2020 08:41
      Highlight Highlight In diesem Fall beschneidet die Meinungsfreiheit der Homophoben die Freiheit der Homosexuellen. Und deshalb kann ich in dieser Sache deiner Meinung nicht zustimmen.
      Deine sexuelle Präferenz steht ja auch nicht zur Diskussion. Weshalb soll diejenige von Homosexuellen diskutiert werden?
      Ob die Argumente beleidigend oder nicht beleidigend formuliert werden tut nichts zur Sache, es sollte gar nicht darüber geurteilt werden.
    • Knäckebrot 14.01.2020 09:45
      Highlight Highlight Bisher ein drittel deiner Herzchen/Blitzerbewertungen findet offenbar nicht okay anderer Meinung zu sein, selbst wenn diese nicht beleidigend geäussert wird.
    • RicoH 14.01.2020 12:21
      Highlight Highlight Knäckebrot

      Besser wäre, wenn solche Meinungen nicht mehr vorherrschen würden und man Sexualität egal welcher Orientierung als natürlich ansehen würde.
  • Lebenundlebenlassen 14.01.2020 07:53
    Highlight Highlight - je poltisch rechter umso homophober
    - je höher gebildeter desto weniger Vorurteile .

    Man kombiniere...
    • michiOW 14.01.2020 08:07
      Highlight Highlight -je höher gebildet, deso weniger Vorurteile.
      -je eher aus Nordmazedonien und Albanien, desto homophober.

      Man kombiniere...
    • Michael Heldner 14.01.2020 08:07
      Highlight Highlight Nach ihrer Kombination ist auch jeder Ausländer ungebildet ;)
    • holden27 14.01.2020 08:09
      Highlight Highlight Das ist schon länger bekannt. Je höher gebildet ein Mensch ist, desto eher stimmt er links.
      In Ländern mit tendenziell eher schlechter Bildung wird eher rechts gestimmt.
      (Das ist natürlich nur Durchschnittlich so und trifft nicht für alle zu)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 14.01.2020 07:52
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum Homophobie in Kulturen auf aller Welt seit Jahrtausenden so tief verankert und so schwer zu bekämpfen ist. In der Schweiz und anderen westlichen Ländern sind wir inzwischen recht tolerant, aber beispielsweise in Nigeria wird Homosexualität nach wie mit Gefängnis bestraft. Ich kapier’s nicht... was soll das bringen?
    • Michael Heldner 14.01.2020 08:06
      Highlight Highlight Seit Jahrtausenden?

      Also Die antiken Griechen, römer, Japaner hatten nachweislich ganz offiziell viel homosexualitat - gut vor allem mit Knaben aber Da war homosexualität nie ein Problem.
      Das kam meist erst zusammen mit Monotheismus 🤔😅
    • michiOW 14.01.2020 08:09
      Highlight Highlight 1. Ein Feindbild schweisst zusammen.
      2. Wenn fast das ganze Land der Meinung ist, dass Homosexuealität des Teufels ist, dann ist es einfacher, Homosexuelle zu bestrafen statt aufzuklären.
    • ceciestunepipe 14.01.2020 08:43
      Highlight Highlight Kirche hat "gute" Arbeit geleistet
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naraffer 14.01.2020 07:49
    Highlight Highlight Ich finde 90% einen unglaublich positiven Wert. Betrachtet man den religiösen und kulturellen Mix der Schweiz heisst dies ja, dass auch viele strengreligiöse Christen, Muslime, Juden und andere sehr offene Ansichten haben. Hinzu kommen zahlreiche Einwanderer aus archaischen Machokulturen. Ich finde nur 10% die sich daran stören (heisst ja nicht gleich, dass diese auch hetzen) sehr positiv. Das sind weniger als die, welche sich an Klimamassnahmen oder an den Verkehrsberuhigungsmassnahmen bei mir in der Strasse stören.
  • Don Alejandro 14.01.2020 07:48
    Highlight Highlight Ewiggestrige werden wohl bei einem Ja immer noch ihre Ansichten behalten. Bei einer Verurteilung werden sie dann noch einen neuen Feind haben, den Staat als solches. Dennoch ist eine Annahme wichtig, die sexuelle Orientierung ist besonders schützenswert, mehr noch als die Religion, denn ersteres kann man sich in der Regel nicht selbst auswählen.
  • DerSeher 14.01.2020 07:41
    Highlight Highlight "...und dass Homosexualität dort nicht mehr als etwas Aussergewöhnliches präsentiert wird."

    Dann braucht es ja auch kein Gesetz wenn es nichts "Aussergewöhnliches" sein soll...
    nur eben gerade durch solche Gesetze, wird es zu etwas "Aussergewöhnlichem", da es separat angeschaut wird in der Gesetzgebung!

    Wäre es nichts "Aussergewöhnliches" müsste man es ja nicht speziell schützen, da es alltäglich und normal wäre.
    • Eiswalzer 14.01.2020 08:31
      Highlight Highlight Du verwechselst glaub in gewisser Weise Ursache/Wirkung: Da Homosexualität von einem beachtlichen Prozentsatz als “abartig” (heilbar, bestrafungswürdig, unmoralisch, zu verfolgen, etc.) betrachtet wird, braucht es (leider!) momentan einen Schutz. Es ist nicht umgekehrt, wie von dir angedeutet, dass Homosexuelle sich mit diesem Gesetz zu etwas “Aussergewöhnlichem” machen wollen.
    • Asmodeus 14.01.2020 08:34
      Highlight Highlight Auch wenn etwas nicht aussergewöhnlich ist, kann es trotzdem Opfer von Diskriminierung werden. Und zwar in so einem grossen Ausmass, dass es schützenswert wird.

      Rothaarige Menschen litten über Jahrhunderte auch unter Vorurteilen und Hetze. Und rote Haare sind jetzt wirklich nichts abnormales.
    • Magnum44 14.01.2020 09:10
      Highlight Highlight Wieso werden dann Appenzeller von der gleichen Norm geschützt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Track 14.01.2020 07:27
    Highlight Highlight 10% halten Homosexualität für unmoralisch. Das bedeutet für 90% ist es kein Problem. Bei anderen politischen und gesellschaftlichen Themen wäre das ein Spitzenwert und sehr positiv zu werten. Wird hier ein bisschen übertrieben? Es werden nie alle gleichgeschaltet eine Meinung haben.
    Das zweite was mir auffällt: In Albanien und Montenegro haben Schwule also mehr Rechte? Wie sieht der Alltag für die Betroffenen aus? Mit Gesetzen auf dem Papier allein ist noch nichts gewonnen.
  • Scheriii 14.01.2020 07:26
    Highlight Highlight Das soll doch jeder selber wissen, in wen er sich verliebt. Geht mich nichts an.
  • Hummingbird 14.01.2020 07:21
    Highlight Highlight Ich überlege mir, mit meinen Kindern am Bahnhof Flyer verteilen zu gehen für ein JA am 9. Februar. Alle die noch nicht begriffen haben, dass es nicht ok ist, jemandem wegen einer Personeneigenschaft öffentlich runter zu machen, ist irgendwo im Mittelalter stecken geblieben.
    • Polaroid 14.01.2020 07:46
      Highlight Highlight Erschreckend die vielen Blitze
    • Magnum44 14.01.2020 09:11
      Highlight Highlight @Polaroid: wegen den Kindern.
    • Hummingbird 14.01.2020 09:13
      Highlight Highlight Ja finde ich auch Polaroid. Vermutlich weil ich meine Kinder erwähnt habe. Wieso nicht den Kindern zeigen, wie man sich politisch für gute Dinge engagiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • flower_lantern 14.01.2020 07:20
    Highlight Highlight Quote 1:
    Befragte mit Migrationshintergrund (laut Definition der Verfasser wenn mindestens ein Elternteil nicht in der Schweiz geboren wurde) stimmen homophoben Einstellungen eher zu. Vor allem Länder wie Kosovo, Nordmazedonien und Italien fallen auf.


    Quote 2:
    Religiosität begünstigt Homophobie. Und zwar unabhängig von der Religion.

    Das kommt jetzt aber total unerwartet... Nicht.
    • Michael Heldner 14.01.2020 07:54
      Highlight Highlight Wenigstens wird’s mal ausgesprochen 🤷🏻‍♂️😅 hatte zuletzt das Gefühl, dass vor allem der Drang in der LGBTQ Gemeinde möglichst tolerant und offen zu sein dafür sorgte, dass man sich diesbezüglich wehement weigerte das Kind beim
      Namen zu nennen. Und wagte es doch mal jmd das Thema anzusprechen musste zwingend immer ein aber die Schweizer sind auch Homophob folgen um
      Ja nicht die eigene Blase zum
      Platzen zu bringen
    • Dr. Unwichtig 14.01.2020 07:55
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen: „ Je politisch rechter sich ein Befragter einstuft, umso eher hat er homophobe Ansichten.“

      Tja - da weiss der Wutbürger gar nicht mehr, was ihn mehr aufregen soll: Die Schwulen oder die Ausländer....
    • ceciestunepipe 14.01.2020 08:14
      Highlight Highlight @ Michael Heldener

      Migration kann man aber nicht abschaffen, das ist ein Faktum unserer Zeit und wird sich nicht ändern. Ob gut oder schlecht, muss hier nicht diskutiert werden;
      bezüglich Homophobie kann man aber feststellen, dass auch Jugendliche mit Migrationshintergrund, die hier aufgewachsen sind, unsere ach so toleranten Schweizer Werte bezüglich Toleranz von Homosexualität nicht zwingend mit auf den Weg kriegen, weder von Schule noch von Gesellschaft. Also entweder ist die Schweiz nicht so viel toleranter als andere Länder, oder aber sie versagt beim Versuch, die Toleranz mitzugeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Solarflo 14.01.2020 07:17
    Highlight Highlight Ich finde jeder soll das
    So handhaben wie er es mag.
    Ich für meinen Teil halte das für abartig(der Menschlichen Art nicht dienlich)
    Da sich gleichgeschlechtliche nicht fortpflanzen können und es von der Natur anders gedacht ist.
    Aber genauso hat die Natur wohl jene bedacht die das Gleichgeschlechtliche vorziehen.
    Warum auch immer aber die Natur wird ihre Gründe haben.
    Vielleicht ja auch die Überbevölkerung?
    • goschi 14.01.2020 07:30
      Highlight Highlight Abartige Argumentation 😶🤢
    • D_M_C 14.01.2020 07:34
      Highlight Highlight Was soll denn bitteschön an meinerLiebe „abartig“ und “der menschlichen Art nicht dienlich„ sein?

      Aber schön, dass sie es für nötig finden das hier so zu äussern. 🤣Whaat.
    • ceciestunepipe 14.01.2020 07:40
      Highlight Highlight Die Natur hat noch so einiges geschaffen, das wir Menschen nicht verstehen können. Vor allem den Menschen selbst.
      Vielleicht muss man einfach akzeptieren, dass man nicht alles verstehen kann und dann den anderen Menschen ihre Freiheit lassen...Freiheit beinhaltet aber gleiche Rechte, Respekt und Toleranz! Das zeigt sich auch im benutzten Vokabular.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 14.01.2020 07:12
    Highlight Highlight Nachdem ich mir auf der Seite der Unterstützer der Abstimmung die Pros und cons durchgelesen habe, muss ich sagen, ich werde nein stimmen. schlicht weil ich finde ihre genannten con Argumente Hebeln bzw. relativieren ihre Pro Argumente. Sie schreiben ja selbst, dass es grundsätzlich bereits Mit den vorhandenen Gesetzen verboten und dieses Gesetz entgegen dem Sinne der
    Gleichberechtigung agiert
    Allerdings sehe ich auch die Ehe für alle skeptisch, da ich ehe nur mit etwas religiösem verbinde und nicht religiöse Menschen in CH (wie ich) doch einfach das konkubinat als Alternative haben.
    • Michael Heldner 14.01.2020 07:22
      Highlight Highlight Soll der Staat lieber das konkubinat der aktuellen standesamtlichen Ehe gleich stellen und die Bezeichnung “Ehe” einfach den Religionen uberlassen. Vielleicht sind dann alle glücklich 🤷🏻‍♂️😂
    • ceciestunepipe 14.01.2020 07:41
      Highlight Highlight Konkubinat ist der Ehe rechtlich gesehen noch nicht gleichgestellt, genauu. Dementsprechend momentan noch keine entsprechende Alternative. Wäre wünschenswert
    • rüeblisaft 14.01.2020 07:50
      Highlight Highlight Oder am besten den kirchlichen Ehebegriff ganz abschaffen 😃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simon 14.01.2020 07:10
    Highlight Highlight Eine tolerante Gesellschaft ist nicht selbstverständlich, jede Generation muss die gängigen Werte zuerst einmal lernen. In meiner Erfahrung ist Kontakt sehr wichtig, wenn man erst einmal mit jemandem mit einer gewissen Offenheit spricht, merkt man meistens, dass der andere ein ziemlich normaler Mensch ist.
    • Corny 14.01.2020 08:02
      Highlight Highlight Ziemlich normal?!?!
      Zum Glück ist Normalsein nicht erstrebenswert! 🙄
  • Graf von und zu Trautmannsdorff 14.01.2020 07:08
    Highlight Highlight So what? 90% finden Homosexualität nicht unmoralisch. Was erwartet ihr? Das ist ein sehr guter Wert wenn man in Betracht zieht, dass in diesem Land Meinungsfreiheit herrscht. 100% Zustimmung gibt es nur in Diktaturen.
    • Zaytoun 14.01.2020 08:48
      Highlight Highlight 10% heisst für mich, dass jede 10. Person ein potenzieller Angreifer sein könnte. Da läufst du nicht mehr händchenhaltend die Strasse hinunter.
    • eldorak 14.01.2020 09:29
      Highlight Highlight @Zaytoun: Bevor jemand jemand anderen angreift brauchts noch etwas mehr. Ausserdem ändert sich durch das Gesetz die Einstellung der Leute nicht automatisch.
      Aufklärung ist nötig. Die Gesetze sollten nur schlimmeres vorbeugen. Schlussendlich darf jeder Denken was er will.
    • Graf von und zu Trautmannsdorff 14.01.2020 12:52
      Highlight Highlight @Zaytoun - 10% finden Homosexualität unmoralisch, und das dürfen die auch. Wenn Du hingegen davon ausgeht, dass die alle potentiell kriminell sind, nennt man das Paranoia. In dem Fall bleibst Du wohl besser zuhause.
  • Ökonometriker 14.01.2020 07:08
    Highlight Highlight Leute zu verprügeln ist in der Schweiz bereits illegal. Sie hinkt hier nirgends hinterher.
    Man müsste die entsprechenden Prügler einfach konsequenter ausschaffen. Denn an die demokratisch legitimierte Rechtsordnung wollen sie sich offenbar nicht halten. Darunter leiden Homosexuelle in besonderem Masse. Aber es gibt auch zahlreiche andere Opfer.

    Dafür hinkt die Schweiz bei der Homoehe hinterher. Warum es für Homosexuelle eine eigene Art der Ehe braucht erschliesst sich mir nicht. Ein Eherecht wäre genug.
    • kupus@kombajn 14.01.2020 07:45
      Highlight Highlight "Man müsste die entsprechenden Prügler einfach konsequenter ausschaffen. "

      Das impliziert, dass nur Ausländer prügeln....
    • ChlyklassSFI 14.01.2020 07:52
      Highlight Highlight Unter Leuten wie dir leiden Homosexuelle auch.
    • Ökonometriker 14.01.2020 08:42
      Highlight Highlight @kupus: nicht nur. Aber Schweizer kann man nicht ausschaffen.

      @Chly: bist Du auch so einer der meint, dass man Homosexualität mit Gewalt "heilen" kann? Dann kann ich Dir empfehlen, Dich mal in die Thematik einzulesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks änd röll 14.01.2020 07:04
    Highlight Highlight die jungen männer, die auch meistens für die schlimmen raserunfälle verantwortlich sind?
    die jungen männer, die ein schlechtes licht auf die anständigen jungen männer werfen?
    die jungen männer, die frauen als ihren besitz ansehen? uswusw.
    welchen hintergrund haben die?
    das ist 100% hausgemacht: fanatismus, machoismus, patriarchismus, intoleranz.
    dagegen kämpfe ich bereits in der schulstube. da müsste man anders dahinter und bereits ihre eltern in einen kulturerziehungskurs stecken.
  • Ferd Blu 14.01.2020 07:03
    Highlight Highlight Ich merke in meinem Umfeld das es eher Südländische Secondos sind die Homophob sind, nicht die Einheimischen. Vor allem Balkan Leute sind da vergleichsweise schlimm, wobei es da auch einige gibt, die nicht homophob sind. Aber die absolut widerlichsten Homophoben sind Nahost und Nordafrikanische Moslems. Ich habe echt eine mega Abneigung gegen solche Trottel die ihre Argumentation von einem 1400 Jahre alten Buch beziehen.
    • rüeblisaft 14.01.2020 07:58
      Highlight Highlight Anscheinend gehören aber leider auch viele katholische (Inner)schweizer dazu, es ist nicht nur ein Problem von Immigranten.
    • Frausowieso 14.01.2020 08:37
      Highlight Highlight @Rüeblisaft

      Ja, es gibt homophobe Schweizer. Der Unterschied liegt darin, dass Migranten teilweise aus Ländern kommen, in denen Homosexualität ein Strafbestand ist. In diesen Ländern werden Homosexuelle eingesperrt oder sogar hingerichtet. Diese Denkweise steckt in den Leuten. Ich glaube, dass eher weniger homophobe Schweizer so weit gehen würden. Daher sind Angriffe auf Homosexuelle auch eher selten von Schweizern. Schweizer sind eher passiv aggressiv.
  • wolge 14.01.2020 07:03
    Highlight Highlight Ich finde es unmoralisch Homosexualität unmoralisch zu finden...
  • Evan 14.01.2020 06:58
    Highlight Highlight Leider erstaunen mich die "niedrigen" Werte. Kenne leider den ein oder anderen, der so denkt.
  • PrivatePyle 14.01.2020 06:53
    Highlight Highlight Gab letztens bei 20min einen ziemlich aufschlussreichen Artikel darüber von wem den eigentlich Schwule im Ausgang körperlich attackiert werden. Schauts euch mal an.

    https://www.20min.ch/schweiz/news/story/So-ticken-die-Schwulenhasser-in-Zuerich-10364998
    • Asmodeus 14.01.2020 08:48
      Highlight Highlight Typisch 20 Minuten.

      Die Kommentare voller homophober Hetze aber 67% stimmen, dass man Homosexuelle schützen solle. Scheinbar lesen doch noch ein paar gebildete Menschen diese Zeitung. Sie kommentieren einfach nicht mehr.
    • PrivatePyle 14.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Das stimmt leider. Die Kommentarspalten bei 20min sind in der Regel ziemlich frei von Hirn.
    • Magnum44 14.01.2020 12:12
      Highlight Highlight @Asmodeus: verfasse einmal eine knapp nicht rechtsextremen Kommentar auf 20min, er wird zu 99% nicht aufgeschalten. Dieses Blatt bedient seit längerer Zeit nur noch eine krasse Minderheit und sollte daher - neben vielen weiteren Gründen - nicht mehr beachtet werden.
  • albie wright 14.01.2020 06:49
    Highlight Highlight Kann nicht jeder seine Meinung haben?
    • rosie 14.01.2020 07:01
      Highlight Highlight Wenn „seine Meinung“ einer Gruppe Menschen, die niemandem etwas zu Leide tun, Rechte abspricht oder sie nicht akzeptiert, dann nein.
    • Le Tintin 14.01.2020 07:04
      Highlight Highlight Homophobie ist keine Meinung sondern eine Haltung.
    • für d' Füchs 14.01.2020 07:05
      Highlight Highlight Meinung ja, diese beleidigend äussern nein. Ich muss eine Person oder ihre Kleidung ja z.B. auch nicht schön finden. Dann behalte ich diese Meinung aber für mich, und gehe sicher nicht zu besagter Person und sage ihr, dass ich sie hässlich finde und schlage ihr danach ins Gesicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 14.01.2020 06:47
    Highlight Highlight Leute, die in einer christlichen Blase leben, sind davon überzeugt, dass Homosexualität widernatürlich ist. Wenn nun ein Priester in der Kirche eine solche Predigt hält, würde er sich strafbar machen. Das kann doch nicht sein. Wenn jemand dieser Meinung ist, soll er das weiterhin sagen dürfen. Es ist eine Aufgabe der Gesellschaft, an der Veränderung dieser Meinung zu arbeiten, aber nicht mit einem solchen Gesetz.
    • Frausowieso 14.01.2020 07:11
      Highlight Highlight Es ist die Aufgabe der Gesellschaft ihre Mitglieder zu schützen und gegen gefährlichen Irrglauben vorzugehen. Es gibt auch Leute die denken, dass Frauen keine Rechte haben sollten oder, dass dunkelhäutige Menschen weniger wert sind. Sollte man dies auch als Meinung respektieren und diese Menschen einfach frei walten lassen? Natürlicht nicht.
    • Hummingbird 14.01.2020 07:12
      Highlight Highlight Ohne Gesetze würden sich gewisse Dinge nicht gross ändern, weil der Mensch viel mehr ein Arschloch ist als er sich bewusst ist.
    • für d' Füchs 14.01.2020 07:14
      Highlight Highlight Das ist keine Meinung, das ist schlichtweg falsch und eine Beleidigung für jeden homosexuellen Menschen. Und sowas soll ganz sicher nicht öffentlich verbreitet werden, schon gar nicht von einem, der an ein imaginäres Wesen im Himmel glaubt.
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  • Glenn Quagmire 14.01.2020 06:46
    Highlight Highlight Dass wir 2020 noch immer darüber diskutieren müssen ist einfach zum kotzen. Homophobe Menschen sind dumm und unnötig
  • Toni.Stark 14.01.2020 06:42
    Highlight Highlight Wenn man Homosexualität als unmoralisch ansieht, muss man nicht gleich homophob sein! Ich liebe den Menschen, sehe die Neigung aber als unmoralisch ein. Und schon gar nicht, würde ich an den Schwulen oder an der Lesbe Gewalt anwenden.
    • SchnippDippDapp 14.01.2020 07:11
      Highlight Highlight Herr Stark, sie haben ein anderes Problem. Homosexualität ist doch nicht etwas, auf das man eben mal kurz Lust hat. Homosexualität ist auch nichts, das man heilen kann.
      Stellen Sie sich vor, sie wären in einer Beziehung zu einer Frau und das ganze Umfeld würde dies abstossend finden und Sie müssten sich deswegen versteckt lieben. Wollen Sie das? Mit etwas Ethik und Empathie lassen Sie doch alle so leben wie sie wollen - oder werden Sie regelmässig von Homosexuellen belästigt? Nein? Eben!
    • D_M_C 14.01.2020 07:24
      Highlight Highlight Was ist denn an meiner Liebe unmoralisch?
    • ceciestunepipe 14.01.2020 07:45
      Highlight Highlight Hat Moral nicht etwas mit gut und schlecht zu tun? Wie kann denn Liebe, Zuneigung, Anziehung schlecht sein?
      Einmal mehr, Homosexualität ist nicht Pädophilie, da kommt keiner zu Schaden!!

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  • solum 14.01.2020 06:39
    Highlight Highlight Ich werde nie verstehen, weshalb sich Menschen an einer sexuellen Orientierung stören können zumal sie idR nicht einmal direkt damit tangiert werden. Und auch wenn man mal von einer homosexuellen Person angelächelt oder im Ausgang angesprochen wird, was solls. Freut euch daran, dass ein Mensch Interesse an dir findet. Es ist ein Kompliment.
    • Glenn Quagmire 14.01.2020 06:48
      Highlight Highlight „ich hab nichts gegen Schwule, solange sie mich nicht belästigen“ geben solche Flachzangen auch gerne zu Protokoll.
    • Weisser Mann 14.01.2020 06:58
      Highlight Highlight Es ist Angst. Die fühlen sich dann in ihrer eigenen Sexualität bedroht. Bei Frauen, weil sie ausgeschlossen werden, bei Männern weil sie die Idee haben in den passiven Part gedrängt werden. Dann gibt es noch die Indoktrinierten, die es als unnatürlich betrachten. Als Beispiel: Ist in etwa das gleiche wie die Unverständnis gewisser Schweizer wenn man sagt, dass man kein Aromat mag. Man ist selbst nicht in der Lage sich in eine andere Person hineinzu versetzen und zu verstehen, warum jetzt dieser Mann Männer mag.
    • Frausowieso 14.01.2020 07:17
      Highlight Highlight Interessanterweise kommen solche Aussagen eher von Männern, die selbst sehr aggressiv anbaggern. Sie projizieren ihr eigenes Verhalten und ihre eigenen Gedanken auf Homosexuelle. Sie denken, das ein schwuler Mann per se auf alle Männer steht. Natürlich ganz besonderns auf sie, weil sie ja so die tollen Hechte sind. Bitter, wenn ihnen dann einer sagen würde, dass sie gar nicht mal so attraktiv sind und die meisten Schwulen gar nicht an ihnen interessiert wären.
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  • Ironiker 14.01.2020 06:37
    Highlight Highlight Ich zitiere: Vor allem junge Männer haben ein Problem mit Schwulen und Lesben.

    Und am Abend Zuhause auf Youporn den zwei heissen Katzen auf dem Bildschirm zuschauen und sich einen runterholen.

    Was für eine Doppelmoral!
    • Scaros_2 14.01.2020 07:32
      Highlight Highlight zwei? mind. 3 - Ich bitte dich.
    • Luky22 14.01.2020 07:40
      Highlight Highlight Sexueller Stimulus ist ein unabdingbarer Bestandteil der Pornographie. Ansonsten wärs ja keine. Das heisst aber nicht, dass ich gleich jede Schauspielerin meiner Mutter vorstellen möchte.
    • Saraina 14.01.2020 08:04
      Highlight Highlight Überhaupt nicht Doppelmoral. Junge Männer sind einfach weniger gefestigt in ihrer sexuellen Orientierung, und fühlen sich durch von der Norm abweichendes Verhalten eher bedroht. Die Katzen sind heutzutage übrigens Bitches.