Schweiz
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So nicht: Der Sommer 2018 war geprägt von homophoben Äusserungen. bild: shutterstock 

Rechtsextreme Pnos fordert «Homo-Steuer» – das Schweizer Problem mit der Homophobie

Pädophilie-Vergleich, heilende Globuli oder Psychiatrie für Schwule: Im Sommer 2018 häuften sich Schlagzeilen zu homophoben Aussagen – und nun fordert die rechtsextreme Pnos-Partei gar eine «Homo-Steuer». Solche Äusserungen bleiben nach Schweizer Recht oft straffrei. Darüber werden die Parlamentarier in der kommenden Herbstsession debattieren. 



Schlechter als Montenegro, Albanien und Bosnien: Bei der Gleichstellung von Homo-, Trans- und Intersexuellen hinkt die Schweiz hinterher, wie internationale Vergleiche von LGBTQ-Organisationen zeigen. 

Menschen wegen ihrer Rasse, ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit zu diskriminieren – das ist heute bereits verboten. Wer hingegen Homosexuelle pauschal verunglimpft, muss hierzulande nicht mit einer Strafe rechnen. In der kommenden Herbstsession kommt nun ein Vorstoss auf den Tisch, der dies ändern will. 

«Homosexualität ist wie Heuschnupfen»

Ein Genfer Arzt im August zum Westschweizer Fernsehsender «RTS»

In den letzten Wochen überschlugen sich Schlagzeilen zu homophoben Aussagen. So bezeichnete kürzlich ein Genfer Arzt Homosexualität als Krankheit und ein Churer Bischof verbreitete abstruse Theorien über den Zusammenhang von Schwulen und Pädophilie (mehr weiter unten). 

«Missbrauchsskandal zeigt: Es hängt mit Homosexualität zusammen»

Der Churer Weihbischof Marian Eleganti im August in einem Interview mit dem katholischen Fernsehsender EWTN.

Hierzulande kann erst strafrechtlich gegen eine Person vorgegangen werden, wenn diese mit ihren Aussagen auf eine bestimmte homosexuelle Person abzielt. Dann kann unter Umständen auf üble Nachrede oder Beschimpfung geklagt werden. In besagten Fällen ist dies nicht der Fall.

Konkret: «Du bist eine schwule Sau, du bist krank, dich sollte man von der Brücke werfen» zu sagen, ist verboten. Wer die Aussage aber generell hält wie in «Homosexuelle sind gefährlich», macht sich nicht strafbar. 

«Homophobie wird damit salonfähig»

Es handele sich um eine massive Gesetzeslücke, sagt die Rechtsanwältin und Vertreterin der Lesbenorganisation Schweiz LOS , Nadja Herz: «Das Schweizer Recht lässt zu, dass gegen Homosexuelle gehetzt wird.» Dass Leute dies straffrei tun könnten, ohne mit irgendwelche Konsequenzen rechnen zu müssen, habe einen schlechten Einfluss auf das gesellschaftliche Klima. «Homophobie wird damit salonfähig.»

Die 10 besten Gay-Kampagnen

Der Walliser SP-Nationalrat Mathias Reynard will diese Gesetzeslücke mit seinem Vorstoss «Kampf gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung» schliessen: «Die Vorfälle der letzten Wochen zeigen: Das Thema ist momentan so aktuell wie nie.» Er weist darauf hin, dass die UNO die Schweiz wegen zu laschen Gesetzen zum Schutz der LGBTQ-Community bereits mehrfach kritisiert hat. Deshalb solle nun die Antirassismus-Strafnorm um einen entsprechenden Paragraph erweitert werden. 

«Der Staat hat doch die Pflicht seine Bürger schützen.»

René Schegg der Schwulendachorganisation Pink Cross.

René Schegg der Schwulendachorganisation Pink Cross wartet schon lange auf Rückendeckung offizieller Ebene: «Der Staat hat doch die Pflicht seine Bürger schützen. Das hat er ja bezüglich rassistischen Beleidigungen auch gemacht – glücklicherweise.» Eine entsprechende Gesetzesänderung sei auch besonders wichtig, weil man wisse, dass verbale Beleidigungen Hassdelikte fördern.

In unliebsamer Erinnerung bleibt Schegg der Fall des Churer Bischofs Vitus Huonder. Dieser hatte 2015 in einer Rede eine Stelle aus dem Alten Testament zitiert, wonach Beischlaf unter Männern mit dem Tod bestraft gehöre. Er fügte an, diese Vorschrift würde schon genügen, «um der Frage der Homosexualität aus der Sicht des Glaubens die rechte Wende zu geben». Pink Cross hatte damals Strafanzeige wegen «homophober Aussagen des Bischofs» deponiert – doch der Gottesmann wurde freigesprochen. 

Der Bundesrat hält eine Ergänzung des Gesetzes dennoch für unnötig. Er ist der Auffassung, dass das geltende Recht weitgehend Schutz bietet und eine zusätzliche Regelung deshalb nicht vordringlich ist, wie er kürzlich in einer Medienmitteilung schrieb. Ähnlich argumentieren die Gegner aus den Reihen der SVP und der FDP.

Der Sommer 2018 war geprägt von homophoben Äusserungen. Hier vier Beispiele: 

Mit Homo-Steuer das traditionelle Familienbild fördern

Ganz verworren gibt sich die rechtsextreme Pnos (Partei National Orientierter Schweizer): In einem am 28. August erschienenen Plädoyer schreibt Florian Signer, «Geostratege» und Vorsitzender der Sektion Appenzell, Homosexualität sei zu «einer Pseudoreligion entartet», die sich ungehindert verbreiten könne. Europäer seien «demografisch im Niedergang» und dabei seien «die Homosexuellen eine zusätzliche Gefahr.»

Er liefert drei Lösungsvorschläge: Homosexualität soll in der Öffentlichkeit verboten werden, für Homosexuelle sollten Anreize geschaffen werden, sich «heilen» zu lassen oder Homosexualität soll akzeptiert bleiben, jedoch nur unter Einführung einer «Homo-Steuer». Diese müssten die Homosexuellen zahlen, damit die traditionellen Familien finanziell gefördert werden könnten.

Das Bundesamt für Polizei stufte die PNOS 2001 als rechtsextreme Organisation ein. Schätzungen gehen von einer Mitgliederzahl von knapp 300 aus. 

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

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Video: srf

Der Pädo-Vergleich

Im August wurde bekannt: Mehr als 300 katholische Priester sollen im US-Bundesstaat Pennsylvania sich an Kindern vergangen haben. Kurze Zeit später sorgte der Churer Weihbischof Marian Eleganti für den nächsten Skandal. Er stellte einen Zusammenhang zwischen dem Missbrauch und der Homosexualität her. In einem Interview am Rande des Weltfamilientreffens der katholischen Kirche in Dublin sagte er zum katholischen Fernsehsender EWTN: 

«Wenn man die Ergebnisse anschaut, in Pennsylvania, mit den 300 Priestern, muss man, habe ich gelesen, doch sagen: 90 Prozent stehen in einem direkten Zusammenhang mit einer homosexuellen Veranlagung und Neigung»

Der Geistliche fuhrt weiter: «Und vielleicht bringt uns das auch wieder ein bisschen mehr zu einer neuen Nüchternheit, bevor wir einfach die Homosexualität als eine ebenso wertvolle Variante der Schöpfung anschauen, wie die heterosexuelle Ehe, dass wir eben doch sehen, dass da noch ganz andere Dinge mit im Spiel sind, denen wir uns stellen müssen.»

Das Interview ist in voller Länge auf Youtube verfügbar.

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Ab 5.20 Minute.  Video: YouTube/EWTN katholisches TV

Mit Globuli gegen Schwule 

Ebenfalls im August wurde publik, dass ein in den Kantonen Genf und Waadt praktizierender Arzt Homosexualität mit Homöopathie «heilen» will. 

«Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem liegt.»

In der Tagesschau des Westschweizer Fernsehens RTS versuchte sich der Arzt dann zu erklären und sagte: «Homosexualität ist ein Symptom wie jedes andere, wie Kopfschmerzen oder Heuschnupfen et cetera. Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem liegt.»

Auf Ersuchen des Genfer Gesundheitsdirektors Mauro Poggia ist gegen den Mann eine Untersuchung eingeleitet worden. Er könnte seine Berufszulassung verlieren.

Papst plädiert für Psychiatrie

Papst Franziskus hatte auf dem Rückflug von seiner Irlandreise Ende August Eltern von Kinder mit homosexuellen Neigungen dazu geraten, zu beten und eventuell psychiatrische Hilfe für den Nachwuchs zu suchen. 

Wenn sich Homosexualität schon in der Kindheit zeige, gebe «es viel, das mit Psychiatrie gemacht werden kann, um zu sehen, wie die Dinge liegen», sagte das geistliche Oberhaupt. 

Mit seinen Äusserung löste Franziskus Empörung aus. In der offiziellen Niederschrift der Papst-Pressekonferenz an Bord des Flugzeugs fehlte später aber der päpstliche Verweis auf die Psychiatrie. Das Zitat sei geändert worden, «um den Gedankengang des Papstes nicht zu verfälschen», sagte eine Vatikan-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Bei Franziskus' Verweis auf die Psychiatrie sei es um «ein Beispiel» für die vielen Dinge gegangen, mit denen Eltern auf die mutmassliche Homosexualität ihres Kindes reagieren könnten.

Bonus: Skurrile Aussage des SVP-Gemeinderates Daniel Regli über Schwulen-Suizide:

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Video: undefined

«Sie finden nichts darüber, dass sich promiske Homosexuelle zwischen 30 und 40 das Leben nehmen, weil der Analmuskel nicht mehr hält, was er verspricht.»

So erklärte Ende 2017 SVP-Gemeinderat Daniel Regli Schwulen-Suizide.

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176Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Medizinerli 05.09.2018 15:50
    Highlight Highlight Diese ewigen Diskussionen... Diese nie endende Hetze...
    Wie lange dauert es wohl bis homosexuelle die gleichen Rechte und Pflichte wie heterosexuelle Menschen haben? Wo ist der Unterschied? Traurige Gesellschaft.
  • The Raina 05.09.2018 09:12
    Highlight Highlight PNOS hin oder her, der eigentliche Skandal ist doch, dass der Bundesrat Homophobie anscheinend nicht so tragisch findet. Homophobie oder lieber Homofeindlichkeit (Phobie könnte ja darauf schliessen, dass es sich um eine pathologische Angst handelt....) ist genauso eine Form von Diskriminierung wie Rassismus!
  • Foppele 05.09.2018 08:14
    Highlight Highlight Des Bischofs Argumentation mal anders🤨: Wenn man die Ergebnisse anschaut, in Pennsylvania, mit den 300 Priestern, muss man, habe ich gelesen, doch sagen: 100 Prozent stehen in einem direkten Zusammenhang mit einer religiösen Veranlagung und Neigung. Und vielleicht bringt uns das auch wieder ein bisschen mehr zu einer neuen Nüchternheit, bevor wir einfach die Religiösität als eine ebenso wertvolle Variante der Schöpfung anschauen, wie die Religionslosigkeit, dass wir eben doch sehen, dass da noch ganz andere Dinge mit im Spiel sind, denen wir uns stellen müssen.
  • Snowy 04.09.2018 22:46
    Highlight Highlight .
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  • DomKi 04.09.2018 22:02
    Highlight Highlight "Solche Äusserungen bleiben nach Schweizer Recht oft straffrei" Das ist eben recht so denn das nennt sich "Meinungsfreiheit", genauso wie ich gewisse Sachen hören muss, die mir gegen den Strich gehen.
    • Chrigu91 04.09.2018 22:16
      Highlight Highlight Ob Homophobie eine Meinung ist, die man einfach so stehen lassen sollte ist aber recht fragwürdig.
    • Juliet Bravo 04.09.2018 22:53
      Highlight Highlight Was geht dir denn z.B. gegen den Strich?
    • The Raina 05.09.2018 09:13
      Highlight Highlight Diskriminierung ist keine Meinung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • AndyLyss 04.09.2018 21:40
    Highlight Highlight Langsam aber sicher zweifele ich an der Menschheit.
    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir nicht sicher.
    • karl_e 04.09.2018 23:10
      Highlight Highlight Typisches Plagiat. Du zitierst Einstein.
  • Gummibär 04.09.2018 21:29
    Highlight Highlight Fordern darf man immer, z.B. eine Steuererleichterung für Homosexuelle, weil diese keine PNOS-Mitglieder in die Welt setzen.
    Was Marian Eleganti betrifft , so ist ihm ein Lese-Irrtum unterlaufen.
    90 Prozent der von 300 Priestern in PA begangenen Sexualvergehen stehen nicht in direkten Zusammenhang mit einer homosexuellen Veranlagung sondern mit dem Verständnis der Täter, dass sie durch ihr Amt und ihre Organisation vor Strafe geschützt werden und ihnen sogar ein neues Betätigungsfeld geboten wird. Die Neigung der Komplizen im Bischofsrang die das ermöglichen ist nicht bekannt.
  • Klangtherapie 04.09.2018 19:26
    Highlight Highlight Ich wär ja eher mal für eine "Blödsinns-Steuer"
  • Papa Swappa 04.09.2018 17:31
    • Fabio74 04.09.2018 21:54
      Highlight Highlight gibt es denn Flüge zur Wolfschanze?
    • Juliet Bravo 04.09.2018 23:09
      Highlight Highlight 😅
  • koks 04.09.2018 16:41
    Highlight Highlight "Wer die Aussage aber generell hält wie in «Homosexuelle sind gefährlich», macht sich nicht strafbar. "

    Naja. Männer als Müll zu bezeichnen, ist ja auch nicht strafbar. Ich bin sicher, die linken Feministen und Identitätspolitiker wie SP-Wermuth und Juso-Fumiciello ("Männer sind toxisch, Männer sind Müll") hätten laut aufgeschrieben, hätte jemand Homosexuelle als Müll bezeichnet...
    • Die Redaktion 04.09.2018 18:03
      Highlight Highlight @koks
      Haben Sie sich von "Männer als Müll" angesprochen gefühlt? Hat es Sie verletzt? Wenn ja, weshalb? Können Sie sich etwa nicht benehmen? Schwule als Gefahr zu bezeichnen ist nicht ansatzweise damit vergleichbar. Alle Männer sind Müll ist offensichtlich vollkommener Unsinn, einen kleinen Teil davon aber als generell gefährlich zu bezeichnen ist hetzerisch aufgrund der Differenzierung. Wer dies nicht versteht, dem erkläre ich es gerne noch ausführlicher.
    • Dr. oec. 04.09.2018 18:22
      Highlight Highlight Fragt sich, ob das anschliessende Drohen mit Vergewaltigung und Mord strafbar ist? Oder ob es vielleicht die These stützt?
    • Fabio74 04.09.2018 19:10
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach war diese Aussage Männer sind Müll dumm und unter aller Sau. Habe mich als Mann aber auch nicht betroffen gefühlt. So viel Selbstwertgefühl hab ich dann schon noch
      Aber hier kommt eine Klassifizierung von Schwulen als Gefahr durch, weil wir uns nicht fortpflanzen und den arischen Artenschutz unterlaufen.
      Und in Zeilen wie diesen wo ich quasi aufgefordert werde mich der Forschung zu stellen, heisst dies sinnbildlich: rosa Winkel, KZ-Kluft, Mengele... 80 Jahre nach der Reichsprogromnacht,...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas_v_Meier 04.09.2018 16:21
    Highlight Highlight Homo Steuer. Ich lache innerlich wenn ich mir Vorstelle wie die Verwaltung versucht herauszufinden ob der steuerzahlender Bürger Homosexuell ist oder nicht.
    Was passiert bei einem Anfangsverdacht?

    Was stellt der Ermittler der Steuerverwaltung für fragen?
    Herr XY haben sie in den letzten 12 Monate eine Frau gehabt? Haben sie in den letzten 12 Monate eine Vagina berührt? Eine Frau geküsst? Mit Zunge? Dürfte ich Namen und Adresse haben?
    Frau XY in den letzten 12 Monate einen Penis gestreichelt? Name und Adresse des Herrn

    Daaaaaanke......


    Mir kommt da die Schweizermacher in den Sinn :-)
    • Dr. oec. 04.09.2018 18:24
      Highlight Highlight Nun, das alles gab es schon einmal, in Deutschland im vergangenen Jahrhundert, einem damals kulturell und zivilisatorisch führenden Staat. Grundsätzlich ist das natürlich überall und jederzeit reproduzierbar. Aber die PNOS wünscht sich vielleicht Zustände wie damals.
    • Fabio74 04.09.2018 19:13
      Highlight Highlight auf der lustigen Seite kommen mir Detektive à la Stasi in den Sinn wie man es mit Verdachtsfällen in der Sozialhilfe machen möchte.
      auf der ernsten Seite kommen mir rosa Winkel, KZ, Kastration, Mord in den Sinn
      Man gehe mal in eine Gedenkstätte
  • Ramy 04.09.2018 15:19
    Highlight Highlight Bei solchen Diskusionen hab ich einfach ein Lieblingszitat "Wenn Schwul sein eine Wahl wäre, gäbe es bald keine Heteros mehr"
    • Chääschueche 04.09.2018 18:56
      Highlight Highlight 👍🤣
    • DomKi 04.09.2018 22:05
      Highlight Highlight @Ramy: ich denke man kann das wählen, wieso nicht? Können Sie nicht entscheiden wen Sie lieben?
    • Caerulea 05.09.2018 11:10
      Highlight Highlight @DomKi jetzt ernsthaft? Wenn man immer nur erotische Träume/Phantasien vom eigenem Geschlecht hat und auch nur sich in dieses verliebt...
      Probieren sie sich mal versuchsweise in jemanden zu verlieben den sie weder erotisch noch attraktiv finden. Viel Spass ich habs noch nie geschafft.

      Für mich ist ihre Aussage ignorant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Narzyss 04.09.2018 15:17
    Highlight Highlight Naja eine Geistliche anzuzeigen weil er aus seinem Märchenbuch zitiert, ist ja auch ein interessanter Fall. Gilt das jetzt noch als Religionsfreiheit oder wird das bei Änderung des Gesetzes verboten und muss das dann in der Bibel geändert werden?

    1. Ich bin Grundsätzlich gegen die Beschneidung der Meinungsfreiheit, auch wenn ich nichts von dem Gefasel halte das hier zitiert wird.

    2. Bitte gebt den 300 #%@&$@ der PNOS doch nicht noch eine Plattform um ihr verwirrtes Weltbild darzustellen. Solche Leute ignoriert man am besten einfach. Sonnst können sie sich noch als Opfer inszenieren.
    • Papa Swappa 04.09.2018 17:29
      Highlight Highlight "1. Ich bin Grundsätzlich gegen die Beschneidung"

      Ich auch
    • koks 04.09.2018 19:19
      Highlight Highlight Papa Swappa, auch gegen jene junger Knaben? Diese ist nämlich in unseren westlichen Staaten ausdrücklich erlaubt.
    • Narzyss 04.09.2018 19:32
      Highlight Highlight @Papa Swappa: Ich auch
  • Ueli der Knecht 04.09.2018 15:03
    Highlight Highlight "...sorgte der Churer Weihbischof Marian Eleganti für den nächsten Skandal. Er stellte einen Zusammenhang zwischen dem Missbrauch und der Homosexualität her."

    Noch ein "Skandal":
    Auch der watson-Sekten-Blogger stellt einen solchen Zusammenhang zwischen Schwulen und Pädophilie her:

    "Bevor der Pontifex Kinder psychiatrisch untersuchen und behandeln lassen will, soll er die Zehntausenden von Schwulen in seiner Kirche in die Therapie schicken. Nicht, um sie «umzupolen», vielmehr sollen sie lernen, mit ihrer sexuellen Neigung verantwortungsbewusst umzugehen" (http://bit.ly/2wEM5Xm)
    • Juliet Bravo 04.09.2018 17:07
      Highlight Highlight So sehr ich Hugos Stamms Blog auch schätze, das fand ich auch völlig deplatziert!
    • Narzyss 04.09.2018 19:43
      Highlight Highlight @Ueli: Die Formulierung ist schon etwas unglücklich. Aber es ist ja leider schon so, dass es in religiösen Familien die Tendenz gab und gibt, Kinder, die verdächt werden Homosexuell zu sein, in den Kirchendienst zu drängen. So nach dem Motto, das die Kinder dann auf den Richtigen weg zurück finden. Das ist extrem einscheidend, wenn dir dann ein solcher Selbsthass eingeredet wird. Diese Geistlichen könnten tatsächlich Hilfe brauchen sich zu akzeptieren. Das dies aber mit den Misshandlungsskandalen in Verbindung steht, will ich damit aber nicht sagen. Es ist klar ein Problem der Kirche.
    • Ueli der Knecht 04.09.2018 20:49
      Highlight Highlight Narzyss: So kannst du auch argumentieren, dass es bei typisch männlichen Berufen wie zB. bei Polizei oder Militär viele Schwule gibt (dort können sie dann richtige Männer werden).

      Störend an der Aussage ist nicht die Behauptung, dass es Zehntausende Schwule oder Pädophile in der Kirche gibt, sondern die unterschwellige Unterstellung, dass schwulen Geistlichen nicht verantwortlich mit ihrer Sexualität umgehen könnten, und dass sie daher missbräuchlich würden.

      Irritierend und "skandalös" ist das Herstellen eines Zusammenhangs zwischen pädokriminellen Missbrauch und Homosexualität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 04.09.2018 14:42
    Highlight Highlight Dass sich Bischöfe zu sexuellen Themen äussern find ich witzig. Alle Islam-, Katholiken- und Juden-Fundis sollen sich zuerst mal in das heutige Jahrhundert beamen bevor sie Stellung beziehen dürfen.
    • Knäckebrot 04.09.2018 19:31
      Highlight Highlight Wenn sich "alle" jene ins heutige Jahrhundert beamen...

      nun die vom jetzigen Jahrhundert sind ja schon hier.

      Aber wenn du wirklich "alle" meinst und sie sich von dir angesprochen fühlen, dann werden sich die aus dem 20., 19., 18., 17., 16., Jahrhundert etc. ins heutige Jahrhundert beamen.

      Jedenfalls wird es spannende Gespräche geben.
  • Noé Tondeur 04.09.2018 14:17
    Highlight Highlight Es reicht. Dieser "homophobe Müll" überall ist leider nur so betrachtet reiner Euphemismus. Homophobie ist Brandstifter-Aktivität. Jeder, der Homophobie in dieser Form predigt, ist direkt verantwortlich zu machen für homophobe Hass-Verbrechen.
  • Maranothar 04.09.2018 13:52
    Highlight Highlight Religiöse Vertreter sind nicht qualifiziert dazu (oder zu irgendwas sonst) etwas zu sagen.

    Und auch wenn der Bundesrat wie so oft auf beiden Augen blind ist, ist der bestehende Schutz ganz offensichtlich nicht ausreichend.
  • Anam.Cara 04.09.2018 13:29
    Highlight Highlight Eine Homo-Steuer? Ernsthaft? Das ist ja wieder mal ein toller Beitrag zur Diskussion.

    Ich würde dann gleichzeitig die ANPFV einführen. Die "Abgabe für notorische Phobiker und Fortschritts-Verweigerer". (Abgabe klingt weniger staatlich, ist aber faktisch auch eine Steuer).
    Damit könnte man z.B. Kurse finanzieren. Einige Themenbeispiele:
    "Warum Extremismus keine Lösung ist"
    "wie forumliere ich sachliche Kritik"
    "Verweigerung ist kein lösungsorientierter Ansatz"
    "Wie ich meine Wut beim Sport abbauen kann"
    "Flüchtlingssprachen für Anfänger"
    "Dialog für Anfänger"
    "Humanismus für Anfänger"
    etc...
  • Paddiesli 04.09.2018 13:28
    Highlight Highlight Ich bin für eine Idioten-Steuer.
    Mann, wäre die Schweiz reich!
  • sherpa 04.09.2018 13:15
    Highlight Highlight «Homo-Steuer» fragt sich nur, wie viele der Pnos Anhänger ebenfalls davon betroffen wären,
    • Matti_St 04.09.2018 15:16
      Highlight Highlight Etwa 8-10%.
  • na ja 04.09.2018 13:11
    Highlight Highlight Solch ein quatsch! Egal wie man liebt. Tatsache ist: Ein Mensch liebt einen Menschen Punkt! Nur weil sich paar Hetros es sich nicht vorstellen können, aber ist doch toll dass man ein Partner hat. Eine Krankheit ist es sicherlich auch nicht, nur die, die es meinen sind krank.
  • Gooner1886 04.09.2018 12:52
    Highlight Highlight Ich glaube da müssten eher andere in die Psychiatrie.
  • Eifach öpis 04.09.2018 12:42
    Highlight Highlight Kann man Homophobie und Rassismus nicht auch heilen?
    Wenn jeder Homosexuelle und jeder Ausländer auch nur ein kleines bisschen Hirn spenden würden, könnte man Ihnen vielleicht helfen😉
    • Ueli der Knecht 04.09.2018 14:20
      Highlight Highlight Homosexualität ist angeboren. Die Herkunft ebenfalls.

      Demgegenüber sind aber Homophobie und Rassismus anerzogen.

      Folgerrichtig könnte man Homophobie und Rassismus weg-therapieren. Allerdings wird es mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Da gilt leider das Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr."

      Wer bei Ende der Adoleszenz rassistisch oder homophob ist, wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit sein Leben lang bleiben.
    • Narzyss 04.09.2018 15:31
      Highlight Highlight Weil es ja nicht auch Homosexuelle Rassisten und Homophobe Ausländer gibt.
    • Paddiesli 04.09.2018 16:29
      Highlight Highlight Hihi! 🤭
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    Weitere Antworten anzeigen
  • Gollum27 04.09.2018 12:26
    Highlight Highlight Ach, lasst die leute doch reden.. Solange sie mit ihren Aussagen keine Gewalt schüren finde ich, dass die Meinungsäusserungsfreiheit höher gewichtet werden sollte. Es muss dann halt auch jemand dagegenhalten, damit nicht der Eindruck entsteht, die Hassmeinung sei die einzige, dies gibt. Das Parlament würde sich aber viel lieber endlich mit der Ehe für Alle befassen. Das was wir jetzt haben, ist echte Diskriminierung.
    • Ueli der Knecht 04.09.2018 14:27
      Highlight Highlight Solche Aussagen liefern den Rahmen, in dem Vorurteile gegen Homosexuelle gedeihen (zB. Schwule seien pädophil), womit dann schliesslich auch Gewalt gegen Homosexuelle verharmlost und sogar rechtfertigt wird.

      In diesem Sinne schürt das PNOS-Gerede Gewalt gegen Schwule.

      Wehret den Anfängen!

      Die Meinungsäusserungsfreiheit hat Grenzen. Lasst die PNOS daher nicht reden, sondern ergänzt die Antirassismus-Strafnorm (StGB Art. 261bis) um das Geschlecht.

      https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/2870/Diskriminierung-aufgrund-der-sexuellen-Orientierung_Erl.-Bericht_de.pdf
    • baba1906 04.09.2018 14:28
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit ist wichtig, aber wenn dir die Gesellschaft in ihren vielen Formen immer wieder sagt wie hässlich Gollum ist, wie Krank Gollum ist, wie er keine Rechte verdient weil er Gollum ist, und GOllum irgendwann sagt, ihr könnt mich mal. Dann ist Meinung eben auch Gewalt. Frauen hat man auch nicht gewallt angetan als man ihnen kein Stimmrecht gab und trotzdem war es falsch und ungerecht.
    • Fabio74 04.09.2018 17:33
      Highlight Highlight Mit solchen Aussagen schaffst du Voraussetzungen für Gewalt.
      Es fing 33 auch nicht aus heiterem Himmel an.
      Es ging Schritt für Schritt. Ausgrenzen, herabwürdigen, entmenschlichen, misshandeln, liquidieren.
  • Micha Moser 04.09.2018 12:19
    Highlight Highlight Die PNOS trinkt und lacht zufrieden an ihrem Stammtisch während wir alle wüten über ihren Müll. Die wissen ziemlich sicher das der Vorschlag nicht durchkommt, aber Aufmerksamkeit geht immer egal wie.
    • Fabio74 04.09.2018 13:05
      Highlight Highlight Es geht ja mal nur ums Provozieren.
      Aber grauenhaft genug, dass 2018 solche Äusserungen überhaupt kommen. Dass 2018 es möglich ist, Homosexuelle für Demografie-Geschichten verantwortlich maxhen zu wollen.
      Dass es 2018 solche in den tiefsten 1930ern stecken gebliebene in diesem Land gibt
    • Astrogator 04.09.2018 15:13
      Highlight Highlight @Micha Moser: "Die PNOS trinkt und lacht zufrieden an ihrem Stammtisch während wir alle wüten über ihren Müll."

      Zufriedene Menschen hassen nicht.

      Ich glaube eher, dass der ganze Hass daher kommt, dass man mit dem eigenen Leben unzufrieden ist.
  • Maracuja 04.09.2018 11:51
    Highlight Highlight Wenn die Wutbürger wieder den rechten Anstreichern auf den Leim kriechen, wird es nicht nur für Ausländer gefährlich. Homophobie wird plötzlich auch wieder salonfähig. Dagegen hilft nur entschlossener Widerstand.
  • Candy Queen 04.09.2018 11:42
    Highlight Highlight @Camille Kündig: ‚Schlechter als Albanien, Montenegro, Bosnien‘ hätten es homosexuelle in der CH. Woher hast du das?
    Deppen, die blödes Zeug gegen Homosexuelle sagen, gibt es in der CH gewiss, aber dass sie es hier schlechter haben sollen als in den genannten Staaten, glaubst du ja selber nicht.
    • Camillemarlene 04.09.2018 12:20
      Highlight Highlight Unter anderem von der Länder-Bewertung der ILGA Europe, Report 2017.
    • Kreasty 04.09.2018 12:43
      Highlight Highlight Da kannst du mir aber haufen Berichte vorlegen, habe noch von keinem Europäer gehört er würde seinen eigenen Sohn töten wenn er Homosexuell wäre. < Aussage eines albanischen Freundes.

      Ich denke hier kann man es öffentlich Ausleben und dazu stehen, wobei in Ländern wie Albanien du zu hoher warscheinlichkeit keine Familie mehr hast nach deinem Outing.

      Nen Freund ist Albaner + Homo, hier geboren und aufgewachsen. Erst Vater gesagt, ging eig ganz gut. Jahre später Mama und sie versucht bis heute ihn zu Verheiraten mit ner Dame und hat den Vater auch wieder auf ihre Seite geholt.
    • Restless Lex 04.09.2018 12:47
      Highlight Highlight Vielleicht liegt es einfach schlichtweg daran, dass deren Verfassungen noch keine dreissig Jahre alt sind. Ohne den ehemaligen Jugoslavischen Staaten zu Nahe zu treten aber ich bezweifle schwer, dass es Homosexuelle, Transgender usw. In der Schweiz schlechter haben als eben in den erwähnten Staaten. Und bloss weil ein paar Deppen den Schuss noch nicht gehört haben, ist nicht gleich die ganze Schweiz homophob!
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  • SteWe 04.09.2018 11:37
    Highlight Highlight Bitte bietet diesen PNOS-Spinnern keine Plattform
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.09.2018 11:21
    Highlight Highlight Ach die katholische Kirche mal wieder. Das genau diese Religion sich gegen die Normalisierung von Homosexualität ausspricht, deren zentrale Figur ein Mann ist, der mit 12 anderen Männern jahrelang zusammengelebt und zusammen umhergewander ist, kann man nur sarkastisch lächelnd als blödsinn abtun.
    • Prügelknabe 04.09.2018 12:09
      Highlight Highlight Sie vergessen noch dabei zu erwähnen, dass der eine Mann, Imaginäre Stimmen gehört hat. Nachweisslich also unter Schizophrenie litt.
    • karl_e 04.09.2018 12:24
      Highlight Highlight Wir wissen allerdings nicht viel über die Beziehung zwischen dieser zentralen Figur und der Maria Magdalena.
      Der zölibatäre katholische Klerus bietet Schwulen einen sicheren Hafen und die Homophobie ist ja ausgerechnet bei jenen am grössten, die am meisten gegen ihre homophilen Neigungen zu kämpfen haben.
    • Eifach öpis 04.09.2018 12:32
      Highlight Highlight Ich schätze dieser Mann wurde nicht nur ans Kreuz genagelt😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chris Olive 04.09.2018 11:17
    Highlight Highlight Ich würde ja über diese Situation lachen, wenn sie nicht so verdammt traurig wäre.

    Willkommen im Jahr 2018.
  • Blutgrätscher 04.09.2018 11:13
    Highlight Highlight Hach Florian, der Appenzeller Geostratege der PNOS.
    Nie hätte ich gedacht, dass er mal national Aufsehen erregt, wie er das schon länger in meinem Freundeskreis tut.
    Meine Lieblingstheorie von ihm:
    Schweizer Frauen stehen auf Südländer, weil die arabische Sonne stärker strahlt und sie dadurch mehr Vit. D haben und deshalb mehr Testosteron produzieren. (Als würde denen die Sonne hinterherreisen)
    Darum ruft er alle Schweizer auf, sich ohne Sonnencreme lange in die Sonne zu legen, um auch so männlich zu werden (ernsthaft.)
    Comedy-Gold, was der da rauslässt, schade gibt es Leute, die ihm glauben.
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 04.09.2018 11:41
      Highlight Highlight könntest du noch etwas mehr aus dem Nähkästchen von diesem Tunichtgut berichten?

      Besucht er wenigstens regelmässig Transen im Puff als ausgleich für seinen Schwulenhass?
    • Waedliman 04.09.2018 12:40
      Highlight Highlight Es gibt ja auch Menschen, die mit Wünschelruten durch den Wald laufen und Goldadern suchen. Manchen ist halt nicht zu helfen.
    • Blutgrätscher 04.09.2018 13:01
      Highlight Highlight Persönlich kenne ich den Herrn leider nicht, aber ich stiess vor längerem mal auf der PNOS-Website auf seine Pseudowissenschaftlichen Artikel, welche in meinem Freundeskreis immer für grosses Amusement sorgen.
      Verlinken will ich die PNOS hier beim besten Willen nicht, aber die Artikel sind frei zugänglich und den einen oder anderen Lacher wert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 04.09.2018 11:04
    Highlight Highlight Ich - schwuler Atheist - bin gelangweilt von folgenden täglich auftauchenden Themen in den Medien:

    1. Religion
    2. Schwulsein

    Das soll nicht bedeuten, dass diese Themen nicht wert sind, öffentlich im Fokus zu stehen, aber es dreht sich manchmal vielleicht zu vieles um Selbstdarstellungsoffensiven und Betroffenheitsbekundungen. Die Mehrheit der Bevölkerung findet sich da nicht wieder und Teile von ihnen werden mürrisch. Ich glaube nicht, dass Homophobie zunimmt, ich glaube, dass diejenigen, die sie ablehnen, stärker mit Worten zu Felde ziehen.
    • BananaJoe 04.09.2018 11:50
      Highlight Highlight Ich glaube, diejenigen die diese Themen ablehnen, werden in den Medien einfach stärker repräsentiert.
      Nur weil die Pnos homophob ist, ist es nicht die ganze Schweiz.
      Ich glaube die Akzeptanz von Schwulen und Lesben nimmt stetig zu, und das ist auch gut so.
      Jedem das seine. :-)
    • Matthiah Süppi 04.09.2018 11:53
      Highlight Highlight Ich - schwuler Atheist - bin ganz anderer Meinung, solche Beiträge die zu einer Debatte anregen sind goldwert. Homophobie ist leider Tatsache, vielleicht lebst du in der Stadt Zürich, da solls besser sein, aber in grossen Teilen der Schweiz sind Diskriminierungen an der Tagesordnung und nur wenn das gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert wird, wird sich dass bessern. Darum danke Watson.
    • Waedliman 04.09.2018 12:37
      Highlight Highlight @BananaJoe: Jedem das Seine ja, aber nur, wenn auch das Andere akzeptiert wird. Die lässige Kölsche Sicht, dass "jeder Jeck anders" ist, gefällt mir. Das entspannt und lässt auch zu, was einem vielleicht fremd vorkommt, ein bisschen suspekt vielleicht, aber es hält die Neugier aufrecht zu sagen "erzähl doch mal, kenne ich noch nicht."
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 04.09.2018 11:03
    Highlight Highlight War Adi H. nicht schwul? Ich weiss nicht, ob er mit Frau Braun (hehe Braun) Kinder gezeugt hat.
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 04.09.2018 11:51
      Highlight Highlight Hahaha ich lach micht tot!

      Witz komm raus!
    • satyros 04.09.2018 12:57
      Highlight Highlight Ganz im Ernst: Ich glaube, der war ein ziemlich verklemmter Lustfeind: Vegetarier, Nichtraucher und Abstinenzler. Für eine richtige Beziehung war er wohl zu narzisstisch. Bezeichnend ist ja auch, dass er offenbar an weitaus jüngeren Frauen interessiert war. Als 36-jähriger begann er eine Beziehung mit seiner 17-jährigen Nichte, die dann sechs Jahre später Suizid beging, danach war er bis zum gemeinsamen Suizid mit der 23 Jahre jüngeren Eva Braun zusammen. Tönt für mich nach jemandem, der vor allem Bewunderung sucht und angehimmelt werden will.
  • chandler 04.09.2018 11:03
    Highlight Highlight Europäer seien «demografisch im Niedergang» und dabei seien «die Homosexuellen eine zusätzliche Gefahr.»
    Noch selten eine dümmere Aussage gelesen...
    • Fabio74 04.09.2018 22:02
      Highlight Highlight naja wenns hilft die Nazis auszurotten bin ich gern dazu bereit dieses Opfer zu bringen
  • Alice36 04.09.2018 11:01
    Highlight Highlight Wie wär's den mit einer Fremdgeh- Steuer, damit können dann die alleinerziehenden Mütter und Väter unterstützt werden.

    Dann wäre da noch zu bemerken das die Kirche mal besser den Mund halten sollte. So wie es im Moment aussieht ist ihre Organisation von Schwulen und Pädophilen unterwandert wie sonst gar nichts. Das Zölibat und die abstrusen Moralvorstellungen der Kirche haben seit 2000 Jahren nicht funktioniert. Also - Klappe zu und erst mal vor der eigenen Türe wischen.
  • Oly 04.09.2018 10:54
    Highlight Highlight Ich fordere Idioten-Steuer.
    • Caturix 04.09.2018 12:39
      Highlight Highlight Dann wären wir alle Bankrott.
    • Chääschueche 04.09.2018 14:43
      Highlight Highlight Dann wären die Schweizer Strassen bald alle aus 24 Karätigem Gold.

    • Geist mit Grips 04.09.2018 17:16
      Highlight Highlight Das wär dann glaub ich die neue haupt-einnahme quelle des staates...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerGrosseSee 04.09.2018 10:53
    Highlight Highlight Ich mag die alle. XD immer wieder humorvoll zu lesen wie gerade die kath. Kirche, der wohl pedophilste Verein der welt Homosexualität mit pedophilie vergleicht.

    Schwulen Steuer ist super, Dann mag ich aber Steuernachlass bekommen für all dir Staatlichen Kita Plätze, Schulen und andere öffentliche Familienprogramme, weil ich diese als schwuler ja mitfinanziere (nennt sich steuern)

    Das traditionelle Familienbild ist Tot. Daran sind weder Schwule noch Lesben schuld sondern unsere Gesellschaft die dieses Konstrukt langsam aufgegeben hat.

    Ich als schwuler liebe diese Aussagen. Sind lustig.
    • Astrogator 04.09.2018 11:07
      Highlight Highlight @DerGrosseSeem „Das traditionelle Familienbild ist Tot.“

      Nein ist es nicht, ich z.B. Lebe gerne dieses Bild. Aber es ist nicht das einzige und schon gar besser als andere, das ist der springende Punkt.

      Im Frühling als ich auf meinen Zug wartete, war da ein offensichtlich frisch verliebtes homosexuelles Päärchen auf der Bank am rumknutschen. Mein erster Gedanke war: „Frühling, Liebe liegt in der Luft.“
      Bei anderen tauchen da offensichtlich ganz andere Gedanken auf und ich frage mich was dort schief läuft.
    • DerGrosseSee 04.09.2018 12:00
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist das traditionelle Familienbild nicht tot. Ich meinte damit, eher etwas überspitzt, dass unsere Gesellschaft mittlerweile anders lebt und denkt als noch vor 100 jahren.

      Jeder soll frei entscheiden dürfen wie er seine "familie" gestaltet, traditionell oder halt nicht. Die einzige Ausnahme sind hier Kulturen, welche Aufzwingen wer mit wem zusammen ist, weil dies nicht in unseren Rechtsstaat passt.
  • Astrogator 04.09.2018 10:50
    Highlight Highlight Falls mein Sohn schwul sein sollte ist meine einzige Sorge, wie kann er ein glückliches Leben führen wenn derart degeneriertem Denken Platz geboten wird...

    Ich bin grad mal wieder fassungslos, Homöopathie gegen Homosexualität, ein Bischof der Hass predigt, Rechtsextreme die Homosexuellen-Steuern fordern (zahlen Bisexuelle pauschal nur die Hälfte oder müssen die sexuellen Kontakte aufgeschlüsselt nach Geschlecht in der Steuererklärung angegeben werden?).

    Und was ich wirklich gerne beantwortet haben würde, selbst wenn Homosexualität „heilbar“ wäre, wieso wäre das erstrebenswert?
    • Prügelknabe 04.09.2018 12:15
      Highlight Highlight Homosexualität ist nicht Heilbar, da es sich um keine Krankheit handelt.
    • Shikoba 04.09.2018 13:38
      Highlight Highlight @Astrogator, made my day xD Ja die bisexuellen haben dann Arbeit vor sich bei der Steuererklärung xD

      Aber echt mal, wir unterstützen mit unseren "normalen" Steuern ja bereits die "normalen" Familien. Oder was denken die, woher das ganze Geld für Kitas, Schule/Bildung, etc. kommt?
    • The Origin Gra 04.09.2018 13:49
      Highlight Highlight "sexuellen Kontakte aufgeschlüsselt nach Geschlecht in der Steuererklärung angegeben werden?).": Natürlich.
      Anhand der Sexualpartner wird dann die Rechnung gestellt, am besten mit Kalter Progression die aber abflacht so das man nur genug f***** muss damit man weniger zahlt xD
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 04.09.2018 10:48
    Highlight Highlight Kommt mir das nur so vor oder sind die extremen Aussagen zum Thema Homosexualität wieder häufiger geworden?
    Findet mehr Berichterstattung dazu statt oder
    finden die radikalen Homophoben wieder öfter den Mut, im Windschatten der gesellschaftlichen Verwerfungen ihre kruden Ansichten in die Welt zu tragen?
    • Chris Olive 04.09.2018 11:24
      Highlight Highlight Es scheint tatsächlich so, als wäre Homophobie wieder salonfähig geworden.

      Wie im Artikel erwähnt, handeln sie ja auch nicht gegen das Gesetz und haben somit einen Freipass für die Verbreitung von Unwahrheiten und Hass.
    • Waedliman 04.09.2018 12:44
      Highlight Highlight Meckern und Beschimpfen ist zeitgemäss. Shitstorms werden binnen Minuten entfacht, mediale Lynchjustiz funktioniert in Windeseile. Manch einer, der sich nicht traut, offen zu sagen, was er denkt, schreibt es jetzt nieder und verbreitet es mithilfe von 10 und mehr Atavaren. Er hat dann das Gefühl, wahrgenommen zu werden, da er ansonsten ein kleines Licht ist, geplagt von Minderwertigkeitsgefühlen und Wut, dass er ein Opfer ist. Impulsgetrieben, ausgelöst durch einen Reiz. Weniger durch eine reflektierte Reaktion.
    • Fabio74 04.09.2018 22:04
      Highlight Highlight @waedlimann Einverstanden, aber genau so schnell wie der Shitstorm sich zusammen braut, kannst du natürlich den ganzen Abschaum dieser Menschheit zusammen bringen und dem HAss seinen Lauf lassen.
      Also die Geschichte ist sehr zweischneidig.
  • m:k: 04.09.2018 10:48
    Highlight Highlight Ich habe noch nie ein gutes Argument gehört, welches die Ächtung von Homosexuellen rechtfertigt. Entweder sind es hanebüchene religiöse Herleitungen, ein komisches Festhalten an archaischen Gesellschaftsvorstellungen oder wie im Fall der PNOS rassistische Total-Verwirrtheit.
    • Fabio74 04.09.2018 22:06
      Highlight Highlight gibt es ein gutes Argument für Hass, AUsgrenzung?
  • ThomasHiller 04.09.2018 10:44
    Highlight Highlight So liberal unsere Gesellschaften heute auch sein wollen - auch jeder selbst - zeigt sich doch, daß "Freiheit" für die meisten immer nur die eigene Freiheit ist, aber nie die der/des Anderen. Die "Anderen" haben sich bitte immer schön genau und exakt nach dem eigenen Weltbild zu verhalten und ggfs. anzupassen...

    a) die Dummheit der Menschen ist grenzenlos
    b) der Mensch an sich ändert sich nicht, mag man auch noch so viel Aufklärung betreiben...
  • schrat 04.09.2018 10:43
    Highlight Highlight Geschlechtsneutrale Verfassung und Gesetze und viele Probleme wären gelöst.
  • Tanea 04.09.2018 10:40
    Highlight Highlight Es macht mich sprachlos, was einige bürgerliche „Volksvertreter“ von sich geben! Wie kann man nur so borniert und ewiggestrig sein?
    Ich kenne keinen einzigen Hetero, der jeweils von einer homosexuellen bzw. queeren Person durch deren Lebensweise auf irgendeine Art im täglichen Leben benachteiligt wurde!
    Wieso darf die LGBTQ-Community nicht so leben und lieben, wie es die heterosexuelle darf?
    Bald sind die nächsten Wahlen, bitte bitte macht euch Gedanken, welche Politiker/Politikerinnen ihr wählt! Und ja, bitte geht wählen und abstimmen, nur so kann die Schweiz wieder humanistisch werden!
  • meine senf 04.09.2018 10:38
    Highlight Highlight Eine Ausgleichszahlung, mit welcher Kinderlose (egal welcher sexueller Orientierung) sich gesellschaftlich an den Kosten der Kinder beteiligen, gibt es schon:

    Nennt sich "Steuern", mit welchen z.B. Schulen und Kindergeld bezahlt werden.

    (Genau das wollen die meisten Rechtspopulisten aber ändern, Steuersenkungen ist ja meist das erste, was sie einführen, wenn sie an der Macht sind. Siehe Trump, siehe Luzern. Aber das geht halt in ihrem Ausländer- oder auch Homophobie-Ablenkungsgeschrei unter.)
    • Ms. Song 04.09.2018 12:03
      Highlight Highlight Beteiligt man sich an den Kosten der jetztigen Kinder oder zahlt man der Gesellschaft zurück, was man selbst als Kind an Kosten verursacht hat?

      Ich dachte immer, dass die rechte ihre Wähler mit den Steuersenkungen ködert. Anders kann ich mir nicht erklären, warum so viele rechts wählen.
    • meine senf 04.09.2018 12:23
      Highlight Highlight Das Zweite stimmt zum Teil schon. Die vermögenderen Wähler profitieren davon.

      Aber bei den weniger Vermögenden gibt es drei Varianten:

      "Steuerpolitik ist langweilig - interessiert mich nicht/verstehe ich nicht. Aber diese Ausländer , das ist viel wichtiger!!!"

      "Nur wegen den Ausländern oder Sozialhilfe-Parasiten braucht der gefrässige Staat soviel Steuern (und nicht wegen der Schule meiner Kinder)".

      "Natürlich will ich 10 Fr. weniger Steuern zahlen!".
      Dass dann der Milliardär Millionen weniger zahlt, während das Schullager für beide gleich 100 Fr. teurer wird, ist schon zu komplex.
    • B-Arche 04.09.2018 12:32
      Highlight Highlight meine Senf: "Aber wir sind doch im Stüüüüürwettbewerb!!!eins!!!!elf!!!! Da müssen wir die Wohlhabenden immer mehr Zückerli bieten ansonsten nehmen sie ihr ganzes Geld mit woanders, bei der kleineren Steuererhöhung oder Nicht-Senkung sind die weg!! Ich schwör! Lieber Unterricht zwei Wochen ausfallen lassen (Luzern) wegen Geldknappheit als Wohlhabende Ausländer und Firmen die dann gehen! Und das tun sie sofort wenn wir jetzt nicht noch einmal Stüüür senken sofort und da muss man auch Opfer bringen!!!!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 04.09.2018 10:37
    Highlight Highlight wie wärs mit einer homophobie-steuer bei rechtsextremen?

    wer der pnos seine stimme gibt ist in der schule mindestens zweimal sitzengeblieben.
    • Willy Tanner 04.09.2018 10:54
      Highlight Highlight Genau, das wär doch mal ein gutes Zeichen der Toleranz!
    • Fabio74 04.09.2018 19:27
      Highlight Highlight wie wäre es solche Leute analog islamistischer Hasspredier zu behandeln?
    • Willy Tanner 04.09.2018 19:55
      Highlight Highlight Wie behandeln denn islamistische länder islamistische hassprediger?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 04.09.2018 10:36
    Highlight Highlight Diese Beispiele sind selbstverständlich unverschämt und eine Zumutung. Trotzdem sollten diese Leute ihre Meinung äussern dürfen. Es braucht nicht für alles und jedes, das einem nicht passt, ein Verbot. Es gehört zu unserer liberalen Gesellschaft, unbequeme Dinge aushalten zu müssen.
    • ThomasHiller 04.09.2018 10:56
      Highlight Highlight Ja, aber der liberale Gedanke erfordert nicht, jede andere Meinung zuzulassen, die die Liberalität verdrängen will.

      Ich muß als liberaler Mensch als weder religiösen noch politischen Fanatismus oder Extremismus akzeptieren wie ich auch Antisemitismus, Homophobie und anderes nicht akzeptieren muß.

      Es ist eine Sache, Homosexualität für sich nicht ertrebenswert zu finden oder auch als Vorstellung nicht zu mögen (oder gar zu verabscheuen) aber eine ganz andere, das Leben anderer nur wegen ihrer (von meiner abrweichenden) Lebensvorstellung einschränken zu wollen.
    • Fly Baby 04.09.2018 11:03
      Highlight Highlight Wie bitte? Bitte erklär mir deinen Kommentar.
    • LeChef 04.09.2018 11:32
      Highlight Highlight Doch Thomas, ich denke schon dass man als liberaler Mensch Extremismus akzeptieren muss. Es gibt zum Glück keine Gedankenpolizei. Die oben geschilderten Beispiele sind ja alles Meinungsäusserungen, keine diskriminierenden Handlungen.

      Ich würde sogar soweit gehen, dass es strafrechtlich zulässig sein sollte eine Initiative zu einer „Homo-Steuer“ zu machen. Natürlich müsste diese dann vom Parlament für unzulässig erklärt werden, weil sie aufgrund der Diskriminierung nicht verfassungskonform wäre.

      Aber der reine Prozess der Lancierung und Einreichung sollte aus liberaler Sicht zulässig sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 04.09.2018 10:36
    Highlight Highlight Die sind doch alle krank. Die Homophoben!
  • stadtzuercher 04.09.2018 10:35
    Highlight Highlight Ich hab nur den Titel gelesen und gedacht: In der Schweiz bezahlen Männer wegen ihres Geschlechts eine Strafsteuer von 3%, falls sie keinen Zwangsmilitärdienst leisten wollen. Es gibt also bereits Steuern, die nur wegen des Geschlechts fällig werden.
    • Aki Zeta 5 04.09.2018 10:52
      Highlight Highlight Homosexualität ist kein Geschlecht.
    • Grigor 04.09.2018 10:57
      Highlight Highlight Homosexualität hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Es gibt Schwule und Lesben. Was Soll dieser Kommentar?
    • Rhabarber 04.09.2018 11:03
      Highlight Highlight stadtzuercher

      Frauen bezahlen laut Comparis bei Krankenkassen mehr. Bei "Spital allgemein" bis zu 80% mehr als Männer, bei anderen Leistungen bis zu 400% mehr.

      Warum? Weil sie Kinder gebären können. Es bezahlen aber auch diejenigen mehr, die keine Kinder kriegen.

      Es betrifft also nicht wie bei den Männern nur die, die nicht ins Militär gehen. Sondern es betrifft alle Frauen.

      Fehlt noch ein Abgleich.

      Musst du wirklich aus jedem Thema ein Wir-Männer-Sind-Die-Opfer machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Klartext# 04.09.2018 10:31
    Highlight Highlight Die Pnos muss wohl wieder mal wirbeln um in die Schlagzeilen zu kommen. Aber auch SVP- Vertreter wie Toni Bortoluzzi fallen regelmässig mit diskriminierenden und schwulenfeindlichen Äusserungen auf wie als er ernsthaft meinte: Homosexuelle haben alle den Hirnlappen verkehrt rum und gehören operiert.

Dürfen Homosexuelle heiraten, verbessert sich ihr Image – zeigt eine Zürcher Studie

Seit 2013 drückt sich das Parlament um einen Entscheid zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Forscher zeigen nun auf, dass die «Ehe für alle» die Akzeptanz von Schwulen und Lesben erhöht. Die eingetragene Partnerschaft hingegen kann das Gegenteil bewirken.

Am Donnerstag wird ein nächstes Kapitel in der endlosen Geschichte der «Ehe für alle» geschrieben: Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (RK-N) beugt sich einmal mehr über das Geschäft mit der Nummer 13.468. Die parlamentarische Initiative für eine «Ehe für alle» hatte die grünliberale Fraktion bereits im Dezember 2013 eingereicht. Seither steckt sie in den Mühlen des Parlaments fest. Im letzten Jahr verlängerte der Nationalrat die Behandlungsfrist bis zur Sommersession 2019.

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