Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lukas Reimann, Praesident AUNS, referiert anlaesslich der ausserordentlichen Mitgliederversammlung, am Samstag, 4. Oktober 2014, in Winterthur. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

AUNS-Präsident Lukas Reimann. Bild: KEYSTONE

Ausserordentliche Mitgliederversammlung

AUNS sagt Ja zur Ecopop-Initiative

Die Ecopop-Initiative erhält Sukkurs von der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS). Die AUNS-Mitgliederversammlung beschloss am Samstag in Winterthur mit 315 gegen 52 Stimmen die Ja-Parole zur Vorlage, über die am 30. November abgestimmt wird. 

Der AUNS-Vorstand hatte mit einer knappen Mehrheit die Ablehnung der Initiative «Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» empfohlen, wie AUNS-Präsident und SVP-Nationalrat Lukas Reimann sagte. 

Ein Antrag auf Stimmfreigabe wurde von den AUNS-Mitgliedern mit 278 gegen 78 Stimmen abgelehnt. Ein Mitglied des Ecopop-Initiativkomitees hatte die Meinung vertreten, es sei hilfreicher, wenn die AUNS auf eine Parole verzichte, denn dann gebe es in der Abstimmung mehr Ja-Stimmen aus dem Mitte-Links-Lager. 

Grüne: «Desaster von ungewissem Ausmass»

Für ein Ja votierte an der Mitgliederversammlung SVP-Nationalrat Pirmin Schwander (SZ). Nach dem Ja des Volkes zur Masseneinwanderungsinitiative am 9. Februar müsse der Druck aufrecht erhalten werden. Die Diskussionen über die Umsetzung der Initiative zeigten, dass dies notwendig sei, sagte Schwander. 

Auf verlorenem Posten stand Luca Maggi, Vizepräsident der Grünen Schweiz, der für ein Nein warb. Seine Warnung, wonach die Annahme der Initiative zu einem «Desaster von ungewissem Ausmass» führen werde, fand kein Gehör. 

Ebenfalls Ja sagt die AUNS zur Initiative «Rettet unser Schweizer Gold» aus SVP-Kreisen. Die Ja-Parole fassten die Mitglieder mit 394 gegen 4 Stimmen. Für die Goldinitiative warb Nationalrat und AUNS-Vizepräsident Luzi Stamm (SVP/AG), dagegen votierte Luca Maggi. (pma/sda) 



Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 05.10.2014 06:28
    Highlight Highlight Gut, dass es noch Organisationen in der Schweiz gibt, die gegen den mainstream antreten.
  • papparazzi 04.10.2014 20:41
    Highlight Highlight Gut so Lukas Reimann, weiter so. ut (dp)
  • quark 04.10.2014 19:01
    Highlight Highlight Aha, 52 Mitglieder waren nicht schwerhörig und 315 meinten es ginge um die Kafi-Güx Nachbestellung.
  • Schneiderlein 04.10.2014 18:50
    Highlight Highlight Hat sich also wiedermal die A nsammlung U nendlich N aiver S chlümpfe
    polternd zu Wort gemeldet. Warum eigentlich will diese wilde Horde die Schweiz zerstören? Obwohl sogar einer aus ihren Reihen mahnt, es gäbe ein «Desaster von ungewissem Ausmass», wollen Blochers braune Tanzbären dem Land schaden. Was mich erstaunt, dass sie die Initiative "Rettet unser Schweizer Gold aus SVP-Kreisen" unterstützen. Ist da eine Putschversuch gegen den allmächtigen Desperado aus Herrliberg im Gange?
  • oskar 04.10.2014 15:41
    Highlight Highlight wenig erstaunlich. die auns hört "weniger ausländer" und stimmt zu

Drei 17-Jährige moderieren die «Arena» und halten die streitlustigen Politiker im Zaum

Im Zuge der Jugendmedienwoche moderierte nicht Jonas Projer die «Arena» vom Freitag, sondern die drei Teenager Sara, Luis und Andrea. Dafür haben sie sich gleich die drei grossen Themen Migration, Klima und Altersvorsorge ausgesucht. 

Moderator Jonas Projer sitzt für einmal im Publikum und an seiner Stelle moderiert Sara (17) den Anfang der «Arena». Sie beginnt gleich mit dem sehr schwierigen Thema Migration.

Doch die junge Frau scheint weder durch die hochrangigen Studiogäste noch von der Komplexität des Themas beeindruckt. Gleich zu Beginn steigt sie steil ein und fragt SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann, warum die reiche Schweiz nicht alle Migranten und Flüchtenden aufnehmen könne. 

Die Diskussion driftet dann in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel