Schweiz
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7 etwas andere Erkenntnisse aus der Schweizerischen Kriminalstatistik  

27.03.17, 12:58 28.03.17, 01:46


Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2016 veröffentlicht. Seit 2009 werden gemeldete und registrierte Straftaten detailliert aufgezeichnet. Allgemein bekannt ist, dass die Vermögensdelikte eher zunehmen, die Gewaltdelikte eher zurückgehen und die Jugendgewalt komplett eingebrochen ist. 

Neben diesen erwartbaren Zahlen gibt aber jede Kriminalstatistik auch interessante Einblicke in die Schweizer Alltagskriminalität, die Polizeiarbeit und das Zustandekommen der Statistiken. 

 Häusliche Gewalt steigt wegen Formular-Änderung an

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt: Hat gemäss der Statistik sprunghaft zugenommen. In der Realität wohl eher nicht.  Bild: Keystone

Weitherum wird heute die Schlagzeile zu lesen sein, dass die häusliche Gewalt, also üblicherweise die Gewalt, die Lebenspartner an ihren Lebenspartnerinnen verüben, nach einem zwischenzeitlich starken Anstieg wieder ein wenig abgenommen hat. Das ist vermutlich Humbug, da man nach gesundem Menschenverstand davon ausgehen kann, dass jedes Jahr etwa gleich viele Männer gegen ihre Frauen und Freundinnen tätlich werden und jedes Jahr etwa gleich selten der umgekehrte Fall eintrifft. 

Vielmehr ist der Anstieg bei der häuslichen Gewalt in der Schweizerischen Kriminalstatistik in den vergangenen Jahren auf eine Änderung in einem Formular für Polizeirapporte zurückzuführen, wie das Bundesamt für Statistik im Kleingedruckten schreibt: 

Anders als bei den anderen Kantonen ist die Geschädigten-Beschuldigten-Beziehung erst seit Mai 2015 im Kanton Zürich zu einem Pflichtfeld bei der Rapportierung von Straftaten gegen Leib und Leben bzw. gegen die sexuelle Integrität geworden.

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 64.

Die Drogenkriminalität nimmt wegen Bussen ab 

Weiter wird die Schlagzeile zu lesen sein, dass der Drogenhandel auf hohem Niveau konstant bleibt. Das stimmt natürlich, trotzdem nehmen seit 2013 die Anzeigen wegen Übertretungen oder Verstössen gegen das Betäubungsmittel-Gesetz gemäss Kriminalstatistik massiv ab. Waren es 2012 noch rund 93'000 Anzeigen, waren es 2016 nur noch rund 82'000. Der Löwenanteil dieser Abnahme liegt in der Kategorie «Besitz/Sicherstellung Übertretung» verborgen. Als «Übertretung» wird strafrechtlich die Kategorie der harmlosesten Delikte bezeichnet, es sind also vor allem diejenigen, die mit geringen Mengen Gras erwischt worden sind. 

Die Zahl der Anzeigen ist von rund 30'000 auf 24'000 Stück gesunken in dieser Kategorie, die Zahl der Anzeigen wegen Konsums ist von 46'000 auf 39'000 zurückgegangen. Die Ordnungsbussen für Konsum und Besitz von kleinen Mengen Cannabis entlastet also die Strafverfolgungsbehörden und die Kriminalstatistik, wie auch das BFS bestätigt: 

Am 1. Oktober 2013 ist eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Der Konsum eines Betäubungsmittels des Wirkungstyps Cannabis durch Erwachsene kann nun mit einer Ordnungsbusse bestraft werden, wenn die Menge des Mittels zehn Gramm nicht übersteigt. Die Anzahl Ordnungsbussen ist in den Grafiken/Tabellen nicht ersichtlich.

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 67.

 Der urbane Velobesitzer sollte nicht in Basel leben 

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 19.

Die Tabelle 7 der Kriminalstatistik für das Jahr 2016 ist insbesondere für die urbanen Velo-Besitzer interessant. Sie gibt an, in welchen Städten welche Vermögensdelikte wie häufig vorkommen. Basel ist bei den Fahrraddiebstählen mit einem Wert von 15 Spitzenreiter, Schaffhausen mit einem Häufigkeitswert von 2 für Velobesitzer die bedenkenloseste Stadt. Ein Hinweis noch für alle E-Bike-Besitzer: E-Bikes sind bei Velodieben genauso beliebt, wie andere hochwertige Fahrräder. Die Zahl der E-Bike-Diebstähle hat von 2015 auf 2016 um über 50 Prozent und damit stärker als die Verkaufszahlen zugenommen. 

In GL, AI und UR ist Auto abschliessen fakultativ 

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 18.

In den Kantonen Glarus, Appenzell Innerrhoden und Uri wurden 2016 praktisch keine Motorfahrzeuge (MfZ) gestohlen. Das Bundesamt für Statistik führt die Fälle von MfZ-Diebstählen in diesen Kantonen in der entsprechenden Promille-Fallstatistik nicht an, will heissen, es gab in jedem dieser Kantone weniger als zehn polizeilich registrierte Motorrad- oder Autodiebstähle. 

Polizei kann nichts für die Aufklärungsquote 

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 42.

Eine gute Nachricht ist die sinkende Anzahl an Fällen von Exhibitionismus. 2016 wurden rund 7 Prozent weniger Straftaten in Bezug auf Exhibitionismus vermeldet. Hingegen ist die Aufklärung dieser Fälle im Vergleich zu anderen Straftaten gegen die sexuelle Integrität (Nötigung, Vergewaltigung, Pornografie) extrem niedrig. Soll heissen: Exhibitionisten werden in 47,5 Prozent der Fälle weder gefunden noch bestraft.

Das Beispiel der Exhibitionisten zeigt, dass eher die Art des Delikts für die Aufklärungsquote verantwortlich ist und nicht die polizeilichen Ressourcen oder die Polizeiarbeit auf einem bestimmten Gebiet. Tötungsdelikte oder Fälle von sexueller Gewalt haben deswegen eine viel höhere Aufklärungsquote, weil sich Täter und Opfer – nicht wie bei Exhibitionismus – oft kennen. 

Einbruch-Prävention wirkt 

Einen neuen Tiefstand gab es bei den Einbrüchen. Zählt man die Einschleichdiebstähle hinzu, kam es 2016 pro Tag zu 127 polizeilich registrierten Einbrüchen. Am meisten Einbrüche pro Tag wurden im Jahr 2012 mit 201 notiert. In vier Jahren hat sich die Zahl der Einbrüche fast halbiert. Seit Einführung von Schengen bis noch vor wenigen Jahren waren insbesondere Gemeinden in Autobahn-Nähe (Fluchtweg-Nähe) und dabei insbesondere in Nähe der A12 von ausländischen Einbrecherbanden geplagt. Die Polizeikorps der besonders betroffenen Gemeinden und Kantone haben seither ein besonderes und teils auch softwaregestütztes Augenmerk auf Einbruchprävention gelegt. Es hat sich gelohnt. 

 

Statistiker und Gemeinden mögen keine watson-Listicles 

Bis zur Kriminalstatistik aus dem Jahr 2014 haben wir jeweils unter dem Label «Statistik absurd» die fünf «kriminellsten» Gemeinden der Schweiz herausgesucht oder gezeigt, in welchen Gemeinden welche Delikte besonders häufig sind. Diese Präsentation interessanter statistischer Ausreisser ist nicht überall gleich gut angekommen. So hatte etwa eine welsche Gemeinde die höchste Diebstahlquote, weil ein grosses Shopping-Zentrum alle Einkaufswagen-Diebstähle angezeigt hat. Und Frick (AG) war jeweils wegen des Betrugsfalles um die ASE und die Basler Kantonalbank die «kriminellste» Gemeinde, weil es in diesem einen Fall Hunderte von Geschädigten gab. 

Nun publiziert das Bundesamt für Statistik die polizeilichen Anzeigestatistiken nicht mehr auf Gemeinde-, sondern nur noch auf Bezirksebene. Bereits letztes Jahr hat das BFS die Publikation der Gemeindedaten trotz expliziter Anfrage von watson nicht publiziert. Die entsprechende Anfrage für 2016 ist hängig, es habe sich aber «an den grundsätzlichen Überlegungen nichts geändert», wie ein Sprecher sagte. 

Wir bleiben dran und bis es so weit ist, hier nochmal die entsprechenden Rankings der vergangenen Jahre: 

(thi)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Bollinger (1) 27.03.2017 17:08
    Highlight Einbruchprävention: Seit die Fernseher nicht mehr 3000 sondern 500 kosten (und Kameras etc.), hat sich die Rendite auch massiv verringert.

    46 1 Melden
    • BigE 28.03.2017 22:11
      Highlight Aber Bargeld und Schmuck lohnt sich immer!
      3 0 Melden
  • mogad 27.03.2017 16:57
    Highlight Auf die Gefahr hin in Grund und Boden geblitzt zu werden: Kein Mann meiner Generation verdient es dauernd zu hören, er sei ein potentieller Frauenschläger usw.. Andererseits spricht die Statistik und meine Erfahrungen eine deutliche Sprache. Aber es ödet mich an dauernd eilig anfügen zu müssen: aber alle Männer sind ja nicht so und es gibt ja auch gewalttätige Frauen etc.pp. Man muss sich als Mann ja nicht immer persönlich angegriffen fühlen. Jeder weiss selber zu welcher Kathegorie Mann er gehört.
    35 8 Melden
    • mogad 27.03.2017 18:05
      Highlight @Fascho.......sie scheinen ja genau zu wissen, was ich wann denke und sage. Beim Thema Mann/Frau geht es um Herrschaftsverhältnisse. Der Mann war bis 1985 der Boss der Frau. Die Frau durfte nicht einmal einen Vetrag unterschreiben oder arbeiten gehen ohne die Unterschrift des Mannes. Früher hatten unverheiratete Frauen einen männlichen Vormund und durften ohne männl. Begleitung das Haus nicht verlassen. Und das ist in vielen Ländernheute heute noch so.
      Mit Genderdisskussionen müssen Sie leben, Wer weiss, Vielleicht verlieben Sie sich ja mal in eine Feministin...



      20 11 Melden
    • Stellklaus 27.03.2017 18:54
      Highlight Niemand sagt man müsse bei der Nennung von statistischen Zahlen 'Aber nicht Alle' anmerken, aber wenn man schon wie der Autor die Prämisse hat, dass es gegen den 'gesunden Menschenverstand' verstösst anzunehmen, dass die Zahl der gewalttätigen Männer abnehmen könnte, erhält das Ganze in der Tat eine unangenehm deterministische Note.

      Und genauso wie Fascho mit Genderdiskussionen wird leben müssen, müssen Sie damit leben, dass es mittlerweile Menschen gibt, welche in dieser Diskussion Gegenpositionen vertreten. Dass Sie das 'anödet' tut mir leid, ist aber wohl leider nicht zu verhindern.
      15 2 Melden
  • Gringoooo 27.03.2017 16:12
    Highlight Nichts für Ungut aber "und jedes Jahr etwa gleich selten der umgekehrte Fall eintrifft" bezüglich der häuslichen Gewalt verschweigt, dass die Dunkelziffern in dieser Konstellation noch viel höher sind als in der "klassischen" Konstellation.
    Natürlich kommt Gewalt durch Männer an Frauen häufiger vor, jedoch wird der umgekehrte Fall prozentual noch viel weniger zur Anzeige gebracht.
    Ist meines Erachtens auch nicht zu verharmlosen.
    51 5 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 27.03.2017 17:14
      Highlight Hier geht es aber um die Anzeigen.
      6 12 Melden
  • Booker 27.03.2017 14:23
    Highlight Dann stellt den Statistiken bitte noch die Migrationsanteile gegenüber, der Rest erklärt sich durch Kriminaltouristen vorab aus Frankreich. Und schon ist alles erklärbar. Die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen würde hier Abhilfe schaffen.
    28 25 Melden
    • ujay 27.03.2017 17:51
      Highlight Träum noch ein bisschen weiter😅😅😅
      12 15 Melden
    • Booker 27.03.2017 18:22
      Highlight Die Welt ist so schön mit derrosaroten Brille - gell ?
      11 13 Melden
  • dä dingsbums 27.03.2017 14:05
    Highlight Wieso ist Zürich nicht in den Velo und Autodiebstahl Listen?
    30 2 Melden
    • strieler 27.03.2017 14:33
      Highlight In Zürich zeigt doch niemand mehr einen Fahrraddiebstahl an.. weg ist halt weg..
      20 1 Melden
    • dickmo 27.03.2017 15:06
      Highlight Weil sind die Werte nicht erwähnenswert. In Tsürri kommen halb soviele Velos weg wie ein Basel.
      16 8 Melden
  • Hugo Wottaupott 27.03.2017 13:50
    Highlight wo ist die statistik der polizeigewalt?
    13 54 Melden
    • dickmo 27.03.2017 14:30
      Highlight Hier die Jahre 2012 bis 2016. Leicht rückläufig.
      25 7 Melden
    • Hugo Wottaupott 27.03.2017 14:32
      Highlight gemeint ist gewalt von beamten.
      5 16 Melden
    • dickmo 27.03.2017 14:41
      Highlight Wobei das eher die andere Polizeigewalt ist. Also die Gewalt an Polizistinnen und Polizisten. Also die von Polizistinnen und Polizisten angezeigte Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten. Die andere Polizeigewalt ist glaubs nicht enthalten.
      28 2 Melden
  • Triumvir 27.03.2017 13:29
    Highlight Mir wurde letzte Woche auch eines meiner Velos gleich vor dem Haus geklaut. P.S. Der Dieb war ein Volldepp, denn er hat das mit Abstand beste Velo stehen lassen. P.S. ": Ich hoffe trotzdem, dass der oder die Diebin einen riesigen Furunkel am Arsch bekommt. Denn Strafe muss sein!
    56 4 Melden
    • Gringoooo 27.03.2017 16:13
      Highlight Hast du denn etwas ansteckendes? ;D
      22 3 Melden
    • Triumvir 27.03.2017 19:30
      Highlight @Gringooo: Gegenfrage: Wieso fragst du das? Hast du etwa mein Bike geklaut? Falls ja, dann bring es gefälligst zurück!
      13 0 Melden
  • hueberstoebler 27.03.2017 13:13
    Highlight Hat eine Frau den Artikel geschrieben?
    Denke nicht dass tatsächlich Frauen öfters Opfer von häuslicherGewalt sind. Pychische Gewalt zählt auch, und darin sind Frauen sackstark..
    72 42 Melden
    • dickmo 27.03.2017 13:20
      Highlight Statistik sagt: 90 % zu 10 %
      44 36 Melden
    • Duscholux 27.03.2017 13:22
      Highlight Die Dunkelziffer ist gross.
      56 15 Melden
    • Fox1Charlie 27.03.2017 13:31
      Highlight Die Dunkelziffer ist nicht gross sie ist riesig. Und wenn der mann zurückschlägt(also um sich zu verteidigen) rate mal was nacher rapportiert wird
      58 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobi-wan 27.03.2017 13:13
    Highlight Oh nein! Es gibt immer weniger Verbrechen??? Das kann nicht sein! Die SVP erzählt mir seit Jahren das Gegenteil. Fake News!!1!!11!!!!11!!!
    79 70 Melden
    • Angelo C. 27.03.2017 14:06
      Highlight Entscheidend mag vielleicht nicht nur für die SVP, sondern auch für realitätsbewusste, besorgte BürgerInnen dieser Ausschnitt aus dem offiz. Text sein:

      "Nach einem langjährigen Abwärtstrend haben 2016 die Straftaten gegen Leib und Leben leider um rund 8% zugenommen. Mit rund 23% fällt hier vor allem der Anstieg von Tätlichkeiten ins Gewicht. Die Stadtpolizei Zürich verzeichnete auch eine Zunahme bei den Delikten gegen die sexuelle Integrität (+21,8%). Darin enthalten sind auch Anzeigen rund um den Jahreswechsel 2015/2016, als es beim Silvesterzauber zu div. sexuellen Übergriffen kam."

      47 5 Melden
    • äti 27.03.2017 15:48
      Highlight @angelo: sind das die Zahlen von Köln? Wo vielerorts mal übernommen werden?
      1 23 Melden
    • Angelo C. 27.03.2017 16:38
      Highlight äti :

      "Silvesterzauber" hiess das Fest in Zürich und die obige Abschrift stammt aus der Original-Verlautbarung der Zürcher Polizei.

      Kaum anzunehmen, dass Zürcher Behörden ihre offiziellen Statistiken mit jenen einer ausländischen Stadt ausschmücken würden, zumal sich in Zürich an jenem Sylvester ganz ähnliche Vorkommnisse wie in Köln abspielten, wie man den damaligen CH-Presseberichten unschwer entnehmen konnte...
      20 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duscholux 27.03.2017 13:10
    Highlight "dass jedes Jahr etwa gleich viele Männer gegen ihre Frauen und Freundinnen tätlich werden"

    Warum so heteronormativ und sexistisch?
    51 24 Melden
    • dickmo 27.03.2017 13:47
      Highlight Wie gesagt tun statistisch gesehen Männer 90% der Täter ausmachen in Fällen häuslicher Gewalt.
      29 22 Melden
    • Duscholux 27.03.2017 14:37
      Highlight tun ausmachen?
      13 4 Melden
    • Charlie Brown 27.03.2017 15:25
      Highlight @dickmo: Woher stamme die 90%?

      Dass es mehrheitlich Männer sind, ist bekannt. Gemäss BFS waren es aber 2015 wie folgt: "2015 gab es 9‘673 geschädigte Personen. Davon waren 74% Frauen." (Quelle: https://www.ebg.admin.ch/dam/ebg/de/dokumente/publikationen/dokumentation/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf.download.pdf/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf)

      Ich finde es wahnsinnig wichtig, dass bei solchen Themen korrekte und nachvollziehbare Zahlen genannt werden. Alles Andere erweist der Sache einen Bärendienst (was man den Kommentaren ansieht).

      3 7 Melden
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