Schweiz
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Die CVP Schweiz mit ihrem Praesidenten Gerhard Pfister praesentieren an einem Point de Presse den neuen Namen

CVP-Präsident Pfister präsentiert das neue Logo. Bild: keystone

«So schlecht ist das katholische Ghetto gar nicht» – Politologe über die neue CVP-«Mitte»

Im Logo der neuen Partei «Die Mitte» erinnert nur noch die Farbe Orange an die CVP-Herkunft. Die CVP könnte damit in ihren Hochburgen verlieren, sagt Politologe Michael Hermann.

Othmar von Matt / ch media



Die Fusion mit der BDP biete der CVP gewisse Chancen, aus dem katholischen Ghetto herauszukommen. «Sie muss etwas ändern, wenn sie das will», sagt Politologe und Geograf Michael Hermann. «Die Fusion ist eine Chance, mehr Stimmen in der Mitte zu gewinnen.» Dieses Feld sei allerdings «nicht sehr gross».

Hermann sieht dafür beträchtliche Risiken für die CVP. «Es besteht die Gefahr, dass die CVP in ihren Hochburgen verliert, wo sie heute in den Exekutiven, in den Parlamenten und im Ständerat so stark vertreten ist.»

Pfister: CVP soll «Aufbruch» wagen

Die CVP Schweiz soll nach den Worten ihres Präsidenten Gerhard Pfister den «Aufbruch wagen». Die Partei der politischen Mitte solle sich gegenüber konsensorientierten Wählenden öffnen und ihnen eine politische Heimat geben. «Wir sind gemeinsam unterwegs», sagte Pfister am Samstag den rund 200 Delegierten in Baden AG, die wegen der Corona-Pandemie Schutzmasken trugen. Man habe ein gemeinsames Ziel, nämlich die Schweiz zusammenzuhalten. «Wir wollen die national relevante politische Kraft der Mitte bleiben», sagte der Präsident der Christlich-Demokratischen Volkspartei (CVP) den Delegierten weiter: «Wir wollen all jenen, die unsere Politik grundsätzlich teilen, ein politisches Zuhause geben. Darum wollen wir uns öffnen, darum wollen wir diesen Aufbruch wagen.» Es gebe beachtlich viele Schweizer, die zwar die Politik der Partei unterstützten, jedoch nicht wählten - weil sie weder katholisch noch besonders religiös seien, sagte Pfister den Delegierten. Potenziell Unterstützende der Partei würden das «C» als «kirchlich, religiös und katholisch» wahrnehmen.

Die CVP ist neu die stärkste Partei in den kantonalen Regierungen

Neu ist die CVP mit 37 Regierungsräten auf Rang eins der stärksten Parteien in den kantonalen Regierungen. Seit der Abwahl Christian Amslers aus der Schaffhauser Regierung am letzten Sonntag liegt die FDP in dieser Rangierung mit 36 Mandaten hinter der CVP. Die FDP befindet sich auf einer eigentlichen Talfahrt. Sie verlor seit Anfang

2019 41 Exekutivsitze. SP und SVP folgen auf den Rängen drei und vier mit 32 respektive 25 Regierungsräten. Dies machte der «Tages-Anzeiger» publik.

Michael Hermann, Geschaeftsfuehrer Forschungsstelle Sotomo, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur neuen Love Life Kampagne des BAG, am Montag, 4. November 2019 im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Politologe Michael Hermann: «So schlecht ist das katholische Ghetto gar nicht.» Bild: KEYSTONE

Eine herausragende Stellung nimmt die CVP auch im Ständerat ein. Sie vertritt darin 13 Kantone und liegt an erster Stelle, ebenfalls vor der FDP mit 12 Mandaten, der SP (9 Mandate) und der SVP (7 Mandate). Zwischen 2008 und 2011 hatte die CVP gar 16 Ständeratsmandate. Sie stellte letztmals 2003 nicht die grösste Ständeratsfraktion: Die FDP hatte damals 18 Mandate, die CVP kam auf 15.

Wird die CVP zur «mittelgrossen Ergänzungspartei»?

Die CVP drohe diese Stellung im Ständerat zu verlieren, glaubt Michael Hermann. Sie könnte in ihren Hochburgen «zu einer mittelgrossen Ergänzungspartei werden». Als Partei der konfessionellen Minderheit habe sie es zwar bisher nie geschafft, aus dem katholischen Ghetto herauszukommen. Hermann: «So schlecht ist dieses Ghetto allerdings gar nicht. Es gibt mehr Katholiken als Reformierte.»

CVP und BDP hatten schon 2015 eine Annäherung versucht. «Damals wäre es eine Fusion auf Augenhöhe gewesen», sagt Hermann. «Der konfessionelle Graben verunmöglichte aber ein Zusammengehen von CVP und BDP. Vor allem die BDP des Kantons Bern war noch sehr stark reformiert geprägt.»

2015 sagte Hermann in einem Interview mit Watson, die CVP tendiere nach rechts, ihr liberal-sozialer Flügel sei auf nationaler Ebene im Aussterben begriffen. Bei der BDP hingegen beobachtete er ein Schielen nach Mitte-links. «Parteipräsident Martin Landolt zielt auf die Mitte-links-Wähler und kommuniziert entsprechend», betonte er auf Watson.

«Aber die BDP steht irgendwo zwischen FDP und CVP. Sie ist eine Landpartei, die sich häufig für Strukturerhaltung einsetzt, etwa in der Landwirtschaft, und sehr armeefreundlich politisiert.»

Hermann: «Die BDP ist eine Art Konkursmasse»

Heute sieht Hermann Veränderungen bei der Positionierung der beiden Parteien, die fusionieren wollen. Die CVP sei, wie er schon 2015 sagte, konservativer geworden als früher. Das gelte inzwischen aber genauso für die BDP, die phasenweise der GLP nachgeeifert habe.

«Beide haben auch eine eher ländliche und wertkonservative Wählerschaft.» Nur sei heute das Zusammengehen zwischen CVP und BDP eine «Fusion der Verzweiflung». Hermann: «Die BDP ist eine Art Konkursmasse und damit günstig zu haben.»

CDU hat sich früh als reformierte Partei positioniert

Die CVP und ihr C lässt sich nur bedingt mit Deutschland und Österreich vergleichen. «Die CDU hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg neu erfunden und sich damit sehr früh auch als reformierte Partei positioniert», sagt Michael Hermann.

Und Österreich ist ein katholisches Land. 2019 waren von 8.9 Millionen Einwohnern knapp fünf Millionen oder 56 Prozent Katholiken. Der Anteil der Reformierten betrug nur 284000 oder 3.2 Prozent. Auch CVP-Präsident Gerhard Pfister sagt im Interview, das C habe in der CDU/CSU keine Rolle gespielt, ganz anders als bei der CVP. (bzbasel.ch)

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.09.2020 06:22
    Highlight Highlight CVP: Themen setzen statt nur reagieren!

    Weil sie zurzeit keine Mehrheit haben, sind die Mitte-Parteien gezwungen, sich einmal nach links und ein anderes Mal nach rechts zu bewegen. Das ist wahltaktisch keine attraktive Position, für den politischen Fortschritt aber nötig. Ein anderes Mittel, den Einfluss zu vergrössern, wäre das Ergreifen von Volksinitiativen, um eigenständig Themen zu setzen. Dazu sind die einst erfolgsverwöhnten bürgerlichen Parteien aber zu bequem. Das Sammeln von Unterschriften auf der Strasse ist halt ein mühsames Geschäft.
  • Das Auge des Argus 05.09.2020 18:17
    Highlight Highlight Wenn nun MASSgebende Exponenten der CVP plötzlich Mitglieder der "Mitte" werden, werden sie dann noch mehr (unchristliches?) "Mittelmass"?
  • Juliet Bravo 05.09.2020 16:31
    Highlight Highlight Mir persönlich ist der Name etwas zu wenig fassbar. Ich finde das DP von BDP hätte beibehalten werden können bei einem Zusammenschluss mit neuem Namen.
  • Pillepale 05.09.2020 15:37
    Highlight Highlight Was die Mitte mit heutigen CVP zutun hat ist mir schlicht weg ein Rätsel. Eher die Linke der Bürgerlichen.
    • Das Auge des Argus 05.09.2020 18:23
      Highlight Highlight Ja, vor allem die Fraktionschefin, eine echte Linke, (die Aeschi als BR will, sich für Sozialdektive und die Möglichkeit, dass die Versicherungen, einseitig bzw. zu Ungunsten der Versicherten die Verträge ändern kann, stark macht, etc.) gell?
      Lies mal Zeitungen, bevor Du nächstes Mal so ein Stuss daherschreibst ...
  • Popo Catepetl 05.09.2020 15:34
    Highlight Highlight Wie das Logo die Mitte symbolisieren soll, ist mir schleierhaft. Es stellt eher ein Schutzschild gegen rechts dar.
  • Peter Vogel 05.09.2020 14:50
    Highlight Highlight Es gäbe sicher genügend Mitte-Wähler, mich eingeschlossen. Das C steht oder stand aber im Weg. Mit den Flügelparteien kann man seit Jahren nichts mehr anfangen, die werden von Jahr zu Jahr extremer.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 05.09.2020 13:58
    Highlight Highlight Das Logo wirkt altmodisch. Den Namenswechsel finde ich clever, denn die Mitte ist positiv besetzt, wobei immer weniger Christen im Land leben und konservative Werte von der SVP abgedeckt werden.
  • John Henry Eden 05.09.2020 13:05
    Highlight Highlight Die hätten auf mehr Christentum setzen müssen.

    Die Kreuzknappen; schweizerisch bescheiden und trotzdem eine Kampfansage.

    Orden der Heiligen Helvetia; Struktur und Frauenpower pur.

    Die Scheinmönche; einfach nur ehrlich.
  • Hirngespinst 05.09.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich bin gespannt und lasse mich positiv überraschen.
    Ich erhoffe mir eine gemässigte, gut wählbare Mittepartei (quasi eine Alternative zu allen anderen gar?).
    • Miikee 05.09.2020 13:04
      Highlight Highlight Ein Logo Wechsel alleine reicht halt dann auch nicht. Sie müssten vor allem ihre C-Ansichten die noch aus dem Mittelalter stammen ablegen.
    • Hirngespinst 05.09.2020 18:24
      Highlight Highlight Das stimmt. Das Logo allein bringt keine Veränderung.
      Deswegen erwarte ich mit Spannung, was sich diese 'erneuerte' Partei vornimmt, um die Leute zu überzeugen.
  • Stefan Z. 05.09.2020 12:22
    Highlight Highlight Wer CVP alleine wegen des C's gewählt hat, hat Politik sowieso nicht verstanden. Daher kein grosser Verlust, der Name.
    • Miikee 05.09.2020 13:05
      Highlight Highlight Das C ist sicher ein Grund (von einigen) warum man sie nicht wählt. 🙈
  • xBLUBx 05.09.2020 12:13
    Highlight Highlight Als Logo hätte ich ein halber Fisch und halber Vogel gewählt...
  • Garp 05.09.2020 11:47
    Highlight Highlight Dieser orange Balken würde unter den Namen gehören. Wie eine Waage die ausbalanciert, sich mal nach rechts und wieder nach links wiegen kann. Das Parteiprogramm hat aber eh nicht geändert, also was soll's.
  • Zeit_Genosse 05.09.2020 11:36
    Highlight Highlight Also, wo wollen die hin? Zuerst schärft man sein Parteiprogramm und macht es dann mit Namen und Logo sichtbar. In der Mitte ist die Position zwischen links und rechts.
    Deshalb fehlt mir das grafisch verbindende Element und eine einzigartige Abkürzung. Das orange Element erinnert an einen Halbmond, es ist durch Konvex/Konkav nicht mittig ausgewogen. Es ist ein Schild, das die Mitte von rechts beschützt. Es ist unglücklich und unüberlegt und hat emotional keine Ansprechkraft. Die Mitte, tönt nach Auffangbecken für Heimatlose. Auch irgendwie „deutsch“ und fern von der Basis. Kurz: ist nicht meins
    • Zeit_Genosse 05.09.2020 11:49
      Highlight Highlight hier mein Vorschlag zur „Reperatur“ des Logos. Eine Schale (christliche Kreise fühlen sich angesprochen) von der man getragen wird, die links und rechts verbindet und Sicherheit (in der Mitte durch die Vertiefung bietet (für Familien). Ein Lachen aus der Mitte, das Optimismus ausstrahlt (für junge anziehend). Nun denn...
      Benutzer Bild
    • Zeit_Genosse 05.09.2020 14:26
      Highlight Highlight ◾️und von welcher „Freiheit“ (bis wohin und von wem?)

      ◾️und „Solidarität“ für wen und bis wohin? vs. Freiheit von wem bis wo hin? Widerspruch wenn beides hochgehalten werden muss.

      ◾️und „Verantwortung“ von wem, wofür und zu welchem Preis?

      Die noch CVP sollte die Hausaufgaben machen. Diese allgemein und unspezifische Werbegesülz ist ja unerträglich. Kann bitte jemand das dem Pfister mitteilen?
    • Juliet Bravo 05.09.2020 16:22
      Highlight Highlight Vielen Dank für deine Ausführungen! Du bist offenbar echt kompetent auf dem Gebiet. Deine Einschätzungen find‘ ich sehr treffend.
  • Robin Weber 05.09.2020 10:29
    Highlight Highlight Wir brauchen ein neues Logo. CVP be like )
  • landre 05.09.2020 10:12
    Highlight Highlight Abgesehen davon ein einfacher Switsch von einer Verpackung zu einer anderen nichts am Inhalt verändert oder zumindest automatisch verändert, verstehe ich das Logo trotzdem nicht...Warum ist das orange "C-Zeichen" verkehrt und rechts des Namens gesetzt? Will die CVP gar keine Andeutung an Christus mehr oder soll dieses komische orange und verkehrte C es symbolisieren?
    • landre 05.09.2020 11:34
      Highlight Highlight @blitzende (ex-) CVPlerInnen
      Ihr müsst nicht eingeschnappt sein wenn jemand Euer Logo nicht versteht...Ihr dürft aber aufklären wenn Ihr wollt.
  • Notabik 05.09.2020 09:48
    Highlight Highlight Noch leben wir im christlich geprägten Abendland. Wobei ich das Wort ‚christlich‘ nicht allein mit Religion assoziieren möchte sondern mit der Tatsache, dass Facetten unserer Kultur und unseren Traditionen christlich gefärbt sind. Gestern habe ich im Bahnhof doch tatsächlich einen Mann mit einem Kaftan gesehen. Vielleicht wird das C im Namen der CVP ja in Zukunft wieder wichtiger?
    • MarZ 05.09.2020 14:53
      Highlight Highlight Ich will sicher nicht in einem christlich geprägten Land leben. Und ein Kaftan ist mir genauso unsympathisch wie ein Kreuz. Also definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss die neue Partei aber noch zeigen, dass sie nicht nur die Verpackung geändert hat. Eine vollständige Trennung von Kirchen und Staat ist längst überfällig.
  • AllesoderNichts 05.09.2020 09:38
    Highlight Highlight Ich bis sehr gespannt, wie sich die Partei schlussendlich positioniert und präsentiert.
    Trotz den vermutlichen Verlusten in den katholischen Hochburgen kann ich mir gut vorstellen, dass es doch einige Wähler und Wählerinnen gibt, welche sich an dem C gestört haben.
    Ich bin fest der Überzeugung, dass Politik und Religion getrennt werden müssen.
    Somit werde ich das Parteibüchlein dann wohl doch erstmal etwas genauer betrachten.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 05.09.2020 09:30
    Highlight Highlight Ich wähle aus verschiedenen Gründen keine Mittepartei. Vor allem sollte man sich vor Mitteextremisten in acht nehmen.
  • Simplicissimus 05.09.2020 09:06
    Highlight Highlight Was für eine Mitte? Die rechte Mitte, die linke Mitte oder die mittige Mitte? Was hat die Mitte als politisches Programm. Medianpartei? Ist das das Konzept dahinter? Zuerst sollen alle anderen abstimmen und die Mitte sorgt dafür, dass ein Abstimmungsresultat immer mit einer Stimme Unterschied ausfällt...

    Mich überzeugt das nicht, bin aber auch kein CVP Mitglied, welches darüber zu entscheiden hat. Shut up me
  • giandalf the grey 05.09.2020 09:05
    Highlight Highlight Könnte es nicht auch sein, dass die neue CVP jetzt interessant wird für alle Konservativen die nicht bonzig genug für die FDP und nicht radikal genug für die SVP sind, aber bisher nichts mit diesem übertriebenen Bibelgehabe anfangen konnten? Vielleicht verlieren sie ihre Hochburgen, werden aber Landesweit kokurrenzfähiger. Und schwächen damit die FDP und die SVP.
  • du_bist_du 05.09.2020 08:25
    Highlight Highlight Ich habe jetzt schon einige Artikel gelesen. Neues Logo schön und gut. Aber was wollen die genau? Konnte mir noch niemand erklären... Hoffe die wissen es selbst.
  • Pbel 05.09.2020 07:56
    Highlight Highlight Bin verwirrt. Es ist ja nicht nur die Farbe die an die CVP erinnert. Das C ist ja im Logo noch da, nur andersherum und rechts hingesetzt. Ist das jetzt die Einsicht, das sie christliche Werte pervertieren (was immer die sein sollen) und rechts der Mitte stehen?
    • Share 05.09.2020 08:10
      Highlight Highlight Da sehe ich eher eine Klammer gegen rechts. Gut so. Obwohl, ich hätte mir lila gewünscht.
    • landre 05.09.2020 11:09
      Highlight Highlight @Share
      Eine Mitte kann doch nicht gegen rechts oder links geschlossen sein, ansonsten wäre es ja keine "Mitte" mehr...
      (Ich verstehe diesen gekrümmten orangen Balken definitiv nicht. Ich ordne diesen nun so wie eine Nyan Cat oder ein Regenbogen-Einhorn in einem Parteien-Logo ein.)
    • Share 05.09.2020 13:36
      Highlight Highlight Aus rein ästhetischen Gründen wäre mir (Mitte) auch lieber gewesen. Eigentlich hätte sich das CV in ein HR für Human Rights oder MR für Menschenrechte wandeln sollen, also egal was Klammer auf Menschenrechte Klammer zu. Aber MrP oder HrP war mir dann auch zu viel P. Regenbogenfarben - meinst du nicht, das ist ein zu grosser Schritt aufs Mal?
  • Mr.Matthieu 05.09.2020 07:37
    Highlight Highlight Ghetto? Was ist denn das für eine Wortwahl? Milieu ist der treffende Begriff, Herr Herrmann.
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 05.09.2020 07:35
    Highlight Highlight Finde die Angst fehl am Platz.. an welche Partei soll sie denn die Stimmen verlieren?
    Da kommt mir einzig die Fdp in den sinn, aber für viele CVPler ist diese auch unwählbar, wie alle anderen Parteien, da zu radikal..

    Für mich als BDP wähler war die CVP jedenfalls immer die einzige alternative. Aber mit dem C konnte ich mich nie arrangieren..
    • Mr.Matthieu 05.09.2020 16:27
      Highlight Highlight EVP?
    • Juliet Bravo 05.09.2020 16:30
      Highlight Highlight Sehr interessant danke. Dann wäre also das Ziel, die BDPler und CVPler gleichermassen anzusprechen, erreicht mit dem Namen.

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