Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Swiss People's Party (SVP) faction chief Adrian Amstutz speaks during the lower house parliament session in Bern, Switzerland September 21, 2016. REUTERS/Ruben Sprich

Aber was hält er denn da in der Hand, der Herr Amstutz? Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Dumm gelaufen ... Adrian Amstutz’ «Verfassung» war gar keine

Publikumswirksam hielt der SVP-Fraktionschef die Verfassung in die Kameras. Dumm nur: Es war ein Geschichtsbuch von 1891.

antonio fumagalli / Aargauer Zeitung



Wer auf Politklamauk steht, wurde an jenem 21. September 2016 grossartig unterhalten: Es ging im Nationalrat um die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, die vorberatende Kommission hatte beschlossen, die Personenfreizügigkeit stärker zu gewichten als eine strikte Umsetzung des Verfassungstextes.

Die SVP wusste, dass ihre Verschärfungsanträge scheitern würden. Aber wenn schon untergehen, dann immerhin mit wehenden Fahnen! Vor laufenden TV-Kameras inszenierten die SVP-Wortführer also gekonnt eine Show, wie man sie hierzulande bislang nicht kannte.

Szenischer Höhepunkt: Die Brandrede von Fraktionschef Adrian Amstutz, der sich die Parlamentarier anderer Parteien gleich reihenweise vorknöpfte und sie als «Totengräber der Demokratie» bezeichnete.

Geschichtsbuch aus dem Jahr 1891

Dabei hielt er ein dickes Buch in die Höhe und sagte: «Sie haben auf diese Verfassung geschworen oder das Gelübde abgelegt. Es wäre gut, wenn Sie 30 Sekunden in sich kehren und sich mal überlegen würden, was Sie da heute anstellen!»

Wie das Westschweizer Fernsehen RTS am Dienstag enthüllte, handelte es sich aber gar nicht um eine geltende Verfassung. Amstutz, der gestern telefonisch nicht erreichbar war, präsentierte ein Buch über die Geschichte der Schweizer Verfassungen. Es wurde 1891 vom Berner Professor Carl Hilty geschrieben und liegt in der Parlamentsbibliothek auf.

Die neuste darin enthaltene Verfassung ist diejenige von 1874. Ironie der Geschichte: Zu diesem Zeitpunkt gab es das Mittel der Volksinitiative noch gar nicht.

Aber wollen wir nicht so pingelig sein ... auch wir Journalisten machen Fehler. Und die sind teilweise auch sehr peinlich.

Das könnte dich auch interessieren:

Wo die Müllers, Meiers und Kellers wohnen – die grosse Nachnamen-Übersicht der Schweiz

Link zum Artikel

Ich öffne für euch die Büchse der Pandora aka meine Inbox, Teil III

Link zum Artikel

Die 5 wichtigsten Aussagen von Lucien Favres Zwischenbilanz beim BVB

Link zum Artikel

Die SBB-App bietet neu einen «Dark Mode», aber nur fürs iPhone

Link zum Artikel

Wieso zahlte der Secret Service 254'000 Dollar an Trumps Golfclubs?

Link zum Artikel

«Wann kommt das zweite Kind?» – wie eine Bewerbung an der Uni Basel aus dem Ruder lief

Link zum Artikel

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wo die Müllers, Meiers und Kellers wohnen – die grosse Nachnamen-Übersicht der Schweiz

20
Link zum Artikel

Ich öffne für euch die Büchse der Pandora aka meine Inbox, Teil III

169
Link zum Artikel

Die 5 wichtigsten Aussagen von Lucien Favres Zwischenbilanz beim BVB

1
Link zum Artikel

Die SBB-App bietet neu einen «Dark Mode», aber nur fürs iPhone

47
Link zum Artikel

Wieso zahlte der Secret Service 254'000 Dollar an Trumps Golfclubs?

49
Link zum Artikel

«Wann kommt das zweite Kind?» – wie eine Bewerbung an der Uni Basel aus dem Ruder lief

180
Link zum Artikel

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

57
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

105
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wo die Müllers, Meiers und Kellers wohnen – die grosse Nachnamen-Übersicht der Schweiz

20
Link zum Artikel

Ich öffne für euch die Büchse der Pandora aka meine Inbox, Teil III

169
Link zum Artikel

Die 5 wichtigsten Aussagen von Lucien Favres Zwischenbilanz beim BVB

1
Link zum Artikel

Die SBB-App bietet neu einen «Dark Mode», aber nur fürs iPhone

47
Link zum Artikel

Wieso zahlte der Secret Service 254'000 Dollar an Trumps Golfclubs?

49
Link zum Artikel

«Wann kommt das zweite Kind?» – wie eine Bewerbung an der Uni Basel aus dem Ruder lief

180
Link zum Artikel

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

57
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

105
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

72
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheDoc 06.10.2016 10:48
    Highlight Highlight Ahhhh, jetzt verstehe ich. Die SVP liest dieses Buch mit der Verfassung von 1874 und möchte diese ändern. Sie haben leider einfach nicht mitbekommen, dass wir mittlerweile im 21. Jh sind.
  • mope 05.10.2016 20:06
    Highlight Highlight Okee...und wo genau ist der Unterschied?
    • anonymer analphabet 06.10.2016 15:44
      Highlight Highlight hmm...er hält ein Snickers hoch spricht aber über Smarties, wäre z.B. ein Unterschied..?
  • äti 05.10.2016 14:10
    Highlight Highlight Auch ganz interessant zur Maer vom Vertragsbruch.

    https://www.dasmagazin.ch/2016/09/30/die-maer-vom-verfassungsbruch/
  • Lowend 05.10.2016 13:32
    Highlight Highlight Ich dachte mir schon bei der TV-Übertragung, dass dies eine komische Verfassung sei, weil sie viel zu dick war und nicht mehr aktuell sein kann, denn die Verfassung, auf die Parlamentarier schwören stammt aus dem Jahr 1999 und diejenige, über die wir abgestimmt haben, war eine dünne Broschüre mit 96 Seiten, welche das Format der Abstimmungsunterlagen hatte!
    Amstutz wusste das genau und wer das Schweizer Volk derart ungeniert belügt, zeigt eigentlich nur, wie wenig er von der Verfassung und damit von unserer Demokratie hält.
    • zwätschgechopf 05.10.2016 14:30
      Highlight Highlight Tja. das alles ist ein grosses Theater und die "Verfassung" ein Requisit das ins Bühnenbild passen muss. Und es ist bekannt, dass die Damen und Herren der SVP in diesem Theater die beste Regie führen; das Spiel mit den Emotionen ihres Publikums sehr gut beherrschen und vor nichts zurückschrecken.
      Wenn man dagegen halten will muss man mitspielen und besser Regie führen.
      Bei der DSI hat man gesehen wie es funktionieren kann...
    • Lowend 05.10.2016 14:56
      Highlight Highlight Netter Versuch der Reinwaschung von Amstutz, aber nur Zwetschgenköpfen ist es egal, wenn sie von gewählten Parlamentariern brandschwarz angelogen werden!
    • Stefanie16 05.10.2016 16:12
      Highlight Highlight @alle Kommentarschreiber oben: Amstutz hielt schlicht und einfach ein antikes Buch hoch, stellvertretend für Traditionen, Werte und die Bundesverfassung. Dass ihr hier ein solches Primborium veranstaltet, tut wirklich weh.

      Und ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt: Es wurde ein Verfassungsbeschwerde begangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kelte 05.10.2016 12:51
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die SVP erst mal die Verfassung studieren. Dort steht geschrieben, dass das Parlament die ausführenden Gesetze macht und nicht das Volk an der Urne. Die Initiative und der Verfassungsartikel gibt nur den nur den Input/ Auftrag dazu.
    Aber das ist wohl zu kompliziert für den SVP Wähler.
    • Momo_1 05.10.2016 21:44
      Highlight Highlight Das ist sehr sehr gut, Kelte, was du uns da vor Augen geführt hast. Das müsste mal ganz gross publiziert werden, genau in deinen Worten!
  • Stefanie16 05.10.2016 12:42
    Highlight Highlight Wäre Amstutz ein SP-ler wär's Watson keine Zeile und den strammen Genossen keinen Kommentar wert.

    Momol, das Bildungsniveau ist hier beängstigend hoch😂😂😂
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 05.10.2016 14:11
      Highlight Highlight Die einzigen Genossen bei denen ich das Bildungsniveau anzweifeln würde sind die Eidgenossen.
    • äti 05.10.2016 14:13
      Highlight Highlight tut's echt weh? 😥
    • Fabio74 05.10.2016 14:19
      Highlight Highlight Du scheinst nicht zu verstehen worum es geht. Hat nichts mit der Partei zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 05.10.2016 12:13
    Highlight Highlight Amstutz würde besser mal das Buch lesen. Zitat:

    "Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene."

    Politik sei “beständige Befreiung des eigenen Denkens von Vorurteil und Irrtum und Befreiung anderer davon.”

    Im liberalen Staat soll Politik ein vornehmes Anliegen gebildeter Menschen sein, die beharrlich mit stoischer Überlegenheit gegen alle vorherrschenden Irrtümer und Vorurteile ankämpfen.

    "Ein kleiner Staat muss eine moralische Grösse sein, um bestehen zu können."

    http://www.stab-ch.org/uploads/file/Rundbriefe/RB%20167%20Carl%20Hilty%20uns%20seine%20Suche.pdf
  • Jaklar 05.10.2016 12:03
    Highlight Highlight Ja wer glaubt den dem amstutz noch. In tv interview wurde er gefragt ob die fragen der eigenen parteikollegen nicht bloss eine gestellte show gewesen seien. Er verneinte!!!
    Noch fragen zur ehrlichkeit. Er selbst würde hier sagen
    "Das isch en lugichaib"
    Aber eben nur wenn es nicht ihn betrifft.
  • Shin Kami 05.10.2016 10:01
    Highlight Highlight Jaja die SVP weiss halt bescheid...
  • Zarzis 05.10.2016 09:51
    Highlight Highlight Das zeigt eigentlich exemplarisch wie diese SVP Funktioniert.
    Einfach nach dem Motto:
    Mehr Schein als sein!

    Zwei Zitate die bestens zur SVP passen:
    Ein Metzger der seine Wahren zu sehr lobt, macht sich Verdächtig!

    Und wer Schreit, hat Unrecht!
  • Raphael Stein 05.10.2016 09:31
    Highlight Highlight Flugsteig schreibt:
    "Es ist gefährlich sich so über einen demokratischen Entscheid hinwegzusetzen."
    Es ist gefährlich einer Partei zu folgen, die Wahrheiten solange biegt, bis eine hauchdünne Abstimmungsmehrheit gefunden wurde.
    Leute wie Amstutz und Co. behaupten, veruteilen, poltern und sind offenbar nicht in der Lage die Verfassung zu lesen. Oder zumindest den Buchtitel.
    Was sie aber nicht tun, sind Lösungen zu bieten, ausser für Geschäfte die Ihnen die Taschen füllen.
    Amstutz, schämen sie sich eigentlich nicht, von ihrem heiligsten zu sprechen und dabei die falsche Bibel hochzuhalten ?
  • Pasch 05.10.2016 09:26
    Highlight Highlight Wo sind die Photoshopper? Kann da mal jemand ne Klorolle reinretouchieren? :-D
  • amore 05.10.2016 09:18
    Highlight Highlight Wie sich vielfach herausstellt nimmt es die SVP mit der Wahrheit nicht so genau. Hauptsache die Interessen der Hochfinanz werden durchgesetzt auf Kosten der einfachen Bürgerinnen und Bürger. Warum diese dieses Spiel nicht endlich durchschauen ist mir je länger je mehr ein Rätsel.
    • EvilBetty 05.10.2016 10:35
      Highlight Highlight Weil sie alle denken dass sie dann auch mal zur Finanzwelt gehören, ganz einfach.
    • R&B 05.10.2016 13:20
      Highlight Highlight ...weil SVP-Wähler zu faul sind, sich zu informieren.
      ...oder faktenresistent sind
      ...oder Mafiosi sind
    • Marbek 05.10.2016 14:53
      Highlight Highlight R&B: Zu faul sich zu informieren, faktenresistent, da bin ich bei dir. Aber Mafiosi? Hab ich was verpasst; gibts dafür Belege?
  • zwätschgechopf 05.10.2016 08:53
    Highlight Highlight mal ehrlich, ist es nicht völlig egal was er da hochgehalten hat???
    • SemperFi 05.10.2016 09:08
      Highlight Highlight Für seine Wähler ist es mit Sicherheit völlig egal.
    • Posersalami 05.10.2016 09:08
      Highlight Highlight Nein. Aber da die SVP gerne mal lügt wundert mich nicht, dass auch hier gelogen wurde. Offenbar weiss der Herr nichtmal, was unsere Verfassung ist, beruft sich aber darauf.. lächerlich.
    • EvilBetty 05.10.2016 09:22
      Highlight Highlight Nein, ist es halt nicht. Wenn man sich bei jeder Gelegenheit einen auf die Verfassung runter holt, sollte man sie schon auch erkennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flugsteig 05.10.2016 08:50
    Highlight Highlight Der Typ könnte auch ein Snickers hoch halten, könnte mich nicht weniger interessieren. Aber das was er sagt hat schon einen wahren Kern. Die Umsetzung der Volksabstimmungen lässt zu wünschen übrig. Man stelle sich mal vor dass nach der "Grippenschlappe" entschieden worden wäre man könne ja anstelle von 30 Flugzeugen bloss 10 kaufen. Man habe den Volkswillen ja umgesetzt indem man nicht 30 gekauft habe.
    Auch wenn ich absolut gegen die MEI bin tut das nichts zur Sache. Es ist gefährlich sich so über einen demokratischen Entscheid hinwegzusetzen.
    • René Obi (1) 05.10.2016 09:06
      Highlight Highlight Ich finde auch. Endlich mal die Alpeninitiative umsetzen. Aber wer ist hier gegen den Volchswillen?
    • Bacchus75 05.10.2016 09:09
      Highlight Highlight Bei den Flugzeugen ist man ja schon wieder dran...
    • Matthias Studer 05.10.2016 09:10
      Highlight Highlight Und einen Tag später gibt er Steuerhinterzieher einen Rabatt. Sehr Verfassungskonform. Wenn man was in den Händen hält, sollte man wenigstens konsequent sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Louie König 05.10.2016 08:26
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Aber passt doch gut, dass das Buch 1891 verfasst wurde, denn die Ansichten der SVP sind ziemlich genau zu diesem Zeitpunkt stehen geblieben. Es überrascht mich nicht einmal, dass ein SVP-Despot es mit der Wahrheit, zugunsten der Publicity, nicht so genau nimmt.
  • äti 05.10.2016 08:25
    Highlight Highlight Trump geht um.
  • Triumvir 05.10.2016 08:21
    Highlight Highlight Das hat dieser SVP-Heini doch extra gemacht. Er hat ja auch nicht zu seinen Ratskollegen, sondern vielmehr zu seinen bildungsfernen Wähler/innen geredet...
    • Fairness_3 05.10.2016 08:51
      Highlight Highlight Vielen Dank für das Kompliment!
    • Triumvir 05.10.2016 09:02
      Highlight Highlight @Fairness_3: Gern geschehen. Wärst Du als SVP Wähler nicht besser im Forum der Weltwoche oder bei 20 Minuten aufgehoben - Blick wäre auch noch eine Option ;-P
    • nilson80 05.10.2016 11:51
      Highlight Highlight Vielleicht können wir uns auf den Begriff "faktenfern" einigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio74 05.10.2016 07:25
    Highlight Highlight Nun Amstutz kann man nicht ernst nehmen
  • SemperFi 05.10.2016 07:20
    Highlight Highlight Das ist ja genau ein Teil unseres Problems: scheingebildete, redegewandte Rattenfänger versammeln eine Schar von Unwissenden um sich und verkaufen ihnen einfache Lösungen, die aber nur im Ratsaal funktionieren. Und wenn die Lösung dann in der Praxis scheitert, sind die anderen Schuld. Bildung (insbesondere Staatskunde) braucht das Land. Nur so können die Damen und Herren entlarvt werden.
    • FrancoL 05.10.2016 09:32
      Highlight Highlight Bist Du Dir da sicher, dass es nur Bildung braucht?
      Ich kenne ein Menge gut gebildeter SVPler, die der SVP nacheifern weil sie ihnen Vorteile bringt.
      Wenn Eigeninteressen VOR die Bildung gesetzt werden und das tun heute viele, nützt die Bildung gar nichts.
      Es muss das grundlegende Verständnis und die Werteskala justiert werden, da allerdings könnte Bildung etwas mithelfen.
    • SemperFi 05.10.2016 10:07
      Highlight Highlight Du hast natürlich Recht. Es gibt sie, die gebildeten Opportunisten. Ich kenne aber nicht viele. Viel öfter sind es eher Reiche/Wohlhabende, denen es meines Erachtens nicht um die Werte der SVP geht, sondern um deren Demontage des Staates und seiner Institutionen zum Wohle Weniger.
    • FrancoL 05.10.2016 11:52
      Highlight Highlight Völlig richtig dargestellt mit der Randbemerkung meinerseits; Es sind nicht wenige!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ürsu 05.10.2016 06:49
    Highlight Highlight Für Amstutz war es sicher wichtiger, dass sie Schrift schön alt und das Schweizerkreuz so toll patriotisch wirkt. Ist meine Interpretation.
    • essy* 05.10.2016 18:13
      Highlight Highlight Meine Bundesverfassung ist rot, hat Kreuze drauf und es steht sogar etwas von "Eidgenossenschaft" auf... Sollte das nicht eigentlich patriotisch genug sein? Aber was weiss ich denn schon als Ausländerin, vielleicht ist dies tatsächlich zu wenig patriotisch für die Eidgenossen. :)
  • Jaklar 05.10.2016 06:01
    Highlight Highlight Schon etwas peinlich für die svp. Aber fakten zählen dort eh nicht soviel.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel