Schweiz
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FILE - This May 20, 2019 photo shows a mature marijuana plant flowering prior to harvest under artificial lights at Loving Kindness Farms in Gardena, Calif. Experts recently dubbed cannabis the fastest-growing industry in the U.S. Legal weed generated $10.4 billion in the United States in 2018, and the number of

Bild: AP

Liebe Kiffer, hier sind 5 Dinge, die ihr jetzt wissen müsst (und dann eh wieder versifft)

Das Bundesgericht urteilte, dass auch Minderjährige im Besitz von Cannabis straffrei bleiben. Ein Überblick was beim Cannabis-Konsum inzwischen legal ist – und was nicht.



Was ist legal, was nicht?

Grundsätzlich gilt: Cannabisprodukte, die einen THC-Gehalt von über 1 Prozent aufweisen, sind illegale Drogen und unterstehen dem Betäubungsmittelgesetz. Besitz, Konsum, Anbau und Handel sind verboten. CBD-Produkte, also Cannabis mit einem THC-Gehalt unter 1 Prozent, sind seit Sommer 2016 frei im Schweizer Handel erhältlich.

Grosser Zankapfel bei der Frage, was nun erlaubt ist und was nicht, stellt Absatz 19b im Betäubungsmittelgesetz dar. Dort heisst es: «Wer nur eine geringfügige Menge eines Betäubungsmittels für den eigenen Konsum vorbereitet oder zur Ermöglichung des gleichzeitigen und gemeinsamen Konsums einer Person von mehr als 18 Jahren unentgeltlich abgibt, ist nicht strafbar.»

Dieser Gesetzesartikel ist bereits seit 1975 in Kraft. 2013 wurde er ergänzt mit dem Hinweis, dass 10 Gramm Cannabis als geringfügige Menge gelten. Seither ist es üblich, dass der Konsum und der Besitz von Cannabis mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft werden.

Eine Diskussion entbrannte dann aber um die Frage, ob der Besitz wirklich bestraft werden kann, wenn im Gesetzestext steht, dass «eine geringfügige Menge, für den eigenen Konsum vorbereitet, nicht strafbar» ist.

Ein Urteil des Bundesgerichts im September 2017 schaffte Klarheit: Es besagte, dass der Besitz von Cannabis unter oben genannten Artikel 19b fällt und somit straffrei ist. Mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken kann seither nur noch bestraft werden, wer sich von der Polizei beim Konsum von Cannabis erwischen lässt.

Unklar war bisher noch, was mit minderjährigen Kiffern passiert. Vergangene Woche urteilte das Bundesgericht, dass was für Erwachsene gilt, auch bei Jugendlichen seine Richtigkeit hat. Sind sie im Besitz von weniger als 10 Gramm Gras, bleiben sie straflos.

Wo wird Kiffen am häufigsten gebüsst?

Die Handhabung der Polizisten ist je nach Kanton sehr unterschiedlich. Grundsätzlich zeigt sich, dass Polizisten seit dem Bundesgerichtsurteil vom September 2017 des Bundesgerichts weniger Bussen wegen Kiffen erteilen. Da lediglich der Konsum, nicht aber der Besitz eine Ordnungsbusse von 100 Franken nach sich zieht, schauen viele Polizisten lieber auf die andere Strassenseite, wenn sie einem Konsumenten begegnen. Sie beklagen zudem, dass es seit der Legalisierung von CBD-Produkten sehr schwierig geworden sei, zu prüfen ob Kiffer nun legales oder illegales Gras rauchten.

Schweizweit ging die Anzahl ausgestellter Ordnungsbussen wegen Konsum von Cannabis im vergangenen Jahr um 60 Prozent zurück. 2018 wurden nur noch 7153 solche Bussen ausgestellt, im Vorjahr waren es noch über 18'000. Besonders in den Kantonen der Westschweiz verzichtete die Polizei häufiger auf das Büssen von Kiffern.

Pro Kopf am meisten Bussen fürs Kiffen werden in den Kantonen Tessin, St. Gallen und Zug ausgestellt. Am wenigsten in Bern, Basel-Land und im Kanton Glarus. Es ist zu erwarten, dass die Zahlen auch im Jahr 2019 weiter zurück gehen.

Wann darf Cannabis zu medizinischen Zwecken legal konsumiert werden?

Das Betäubungsmittelgesetz erlaubt eine kontrollierte Verwendung von Cannabis für medizinische Zwecke. Dafür braucht es eine Ausnahmebewilligung vom Bundesamt für Gesundheit. Doch der Zugang zu einer solchen Bewilligung ist stark reglementiert. So muss der Patient einen Arzt auftreiben, der bereit ist, für die Folgen der Therapie die Verantwortung zu tragen. Dieser Arzt muss alle zwölf Monate eine Sonderbewilligung beantragen und bei Abschluss der Therapie einen Bericht schreiben.

Diese umständliche Praxis verzögert den Behandlungsstart für Patienten und führt dazu, dass sie oft monatelang auf eine Zulassung warten müssen. Nach Schätzungen kiffen zwischen 70'000 und 100'000 Personen in der Schweiz zu therapeutischen Zwecken. Von diesen haben nur wenige Tausend eine Genehmigung. Im vergangenen Jahr stellte das Bundesamt für Gesundheit 5500 solche Ausnahmebewilligungen für Kranke aus.

Darum will der Bundesrat mit einem neuen Gesetz den Zugang zu Cannabis für Kranke erleichtern. Am 26. Juni 2019 schickte er einen Änderungsentwurf des Betäubungsmittelgesetzes in die Vernehmlassung. Dieser sieht vor, dass sich Patienten Medikamente auf Cannabisbasis direkt vom Arzt verschreiben lassen können, ohne beim Bundesamt für Gesundheit eine Ausnahmebewilligung einholen zu müssen. Das Verbot von Medizinalcannabis soll entsprechend aufgehoben werden und der Anbau und Handel reglementiert werden. Die Vernehmlassung dauert bis im Oktober dieses Jahres.

Was ist mit dem ominösen Experimentierartikel?

Eine weitere Änderung im Betäubungsmittelgesetz sieht der Bundesrat mit dem sogenannten Experimentierartikel vor. Dieser soll es den Schweizer Städten erlauben, in kontrollierten Versuchen festzustellen, welche Auswirkungen die Legalisierung von Cannabis zu nicht medizinischen Zwecken auf die Bevölkerung hat.

Im Vordergrund solcher Studien soll stehen, wie sich die legale Abgabe auf den Konsum auswirkt. Greifen Kiffer häufiger zum Joint, wenn sie diesen legal in der Apotheke beziehen können? Weiter sollen die gesundheitlichen Folgen des Konsums untersucht werden. Verfechter einer liberalen Drogenpolitik erhoffen sich damit, eine Legalisierungsdebatte zu eröffnen, die sich auf harte Fakten stützt.

Laut dem Vorschlag des Bundesrats sollen 5000 erwachsene Schweizer einen Ausweis erhalten, mit dem sie in Apotheken pro Monat maximal 24 Gramm Cannabis kaufen können. Der Bundesrat hat dem Parlament im Februar 2019 die Botschaft für die gesetzliche Grundlage für Pilotversuche mit Cannabis überwiesen.

Was passiert als nächstes?

Schon lange im Raum steht die Frage, ob nach dem Besitz von kleinen Mengen auch der Konsum von Cannabis straffrei werden soll. Legalisierungsbefürworter fordern dies seit Jahren.

Zudem steht nebst der Gesetzeserweiterung für Medizinalcannabis und dem Pilotversuch mit illegalem Cannabis in Städten am Bundesgericht in naher Zukunft ein weiteres, wegweisendes Urteil an. Nämlich, ob Polizisten einem Kiffer bei einer Kontrolle das Gras wegnehmen darf oder nicht.

Jus-Student Till Eigenheer ist überzeugt, dass wenn der Besitz von Cannabis straffrei ist, auch der Hanf nicht eingezogen werden darf. Dazu versuchte er bereits vor dem Zürcher Obergericht ein Urteil zu erwirken. Dort blitzte er allerdings ab. Das Gericht sah die Einziehung geringfügiger Mengen Cannabis als rechtens. Eigenheer lancierte daraufhin eine Crowdfunding-Kampagne, um das Urteil an das Bundesgericht weiterzuziehen. Dieses ist noch hängig. (sar)

Diese bürgerlichen Politiker sagen: «Legalize it!»

Wird Cannabis jetzt über die Hintertüre legalisiert?

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65
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    Alle Leser-Kommentare
  • Tartaruga 26.07.2019 09:50
    Highlight Highlight Liebe Kiffer,
    Wie kann ich euch höflich bitten das Kiffen auf dem Balkon zu unterlassen?

    Ich bin nicht gegen Kiffen. Persönlich finde ich den Geruch einfach abstossend. Wenn ich zuhause lüften will und mein Nachbar permanent kifft, was soll ich da unternehmen?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 26.07.2019 18:01
      Highlight Highlight Sprich mit deinem Nachbarn.
      Entweder er ist nett und nimmt Rücksicht auf dich, oder er ist ein Arschloch und deine Gefühle und Probleme sind ihm vollkommen egal.
    • Ajx 26.07.2019 18:06
      Highlight Highlight Diese Antwort werden Sie nur teilweise hier im Internet finden. Ich denke einen ersten Schritt wäre miteinander zu reden. Ob sie aufhören werden zu kiffen, weiss ich nicht. Ob Ihre Nachbarn und Sie für einen Kompromiss bereit sind, kann ich Ihnen auch nicht sagen. Reden Sie miteinander, nur so kann das Problem gelöst werden.
  • DasEndeDerEwigkeit 25.07.2019 18:41
    Highlight Highlight Das canabisverbot ist ein staatlich garantiertes Monopol für die dealer
  • Smile1nce 25.07.2019 10:52
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte im Artikel erwähnen, dass auch wenn CBD straffrei ist, gilt im Strassenverkehr 0-Tolleranz.


    Danke.
    • Dani B. 25.07.2019 12:15
      Highlight Highlight Deshalb muss ich chillen, aber wann bin ich auf Null?
    • Supermonkey 25.07.2019 17:30
      Highlight Highlight Nulltoleranz bezüglich THC ja. Grundsätzlich darf unter Einfluss von CBD Auto gefahren werden. Jedoch muss man in der Lage sein das Fahrzeug zu führen. Das Problem ist aber folgendes: CBD Gras hat zwar weniger als 1% THC, aber auch diese Menge schlägt in der Regel beim Speicheltest an. Die Menge wird nacher im Spital per Bluttest ermittelt. Das heisst es gibt einen Haufen Umtriebe für nichts.
  • Nik G. 25.07.2019 08:05
    Highlight Highlight Legalisiert es endlich. Lasst den Staat am Verkauf von Canabis verdienen. Eliminiert einen teil des Schwarzmarktes. Definiert ab wann man wieder Autofahren darf. Betreibt Prävention für die Jugendlichen. Kanada könnt ihr euch als Vorbild nehmen. Satt THC zu racuhen kann man es dann viel gesünder konsumieren wie zum Beispiel in flüssiger Form.
    • DasEndeDerEwigkeit 25.07.2019 18:43
      Highlight Highlight Kannst du auch so... COOKIES COOKIES.. ich backe mir glaub wirklich COOOOOOOOOKIES😏
    • Nik G. 25.07.2019 22:35
      Highlight Highlight Cookies sind super nur ist die Dosierung schwierig. In Kanada konnte ich Öl kaufen wo genau die Menge THC und CBD in Prozent angegeben waren. Man konnte es perfekt dosieren und erhielt eine kompetente Beratung. Absolut top
  • Korrektiv 25.07.2019 00:29
    Highlight Highlight “dass der Konsum und Besitz von Cannabis mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft wird“
    Nope. Im weiteren Verlauf des Texts wird klar, dass Konsum und Besitz unterschiedlich geahndet werden. Somit handelt es sich nicht um eine Sinneinheit - die Grammatik lässt einmal mehr keinen Spielraum. Korrekt einzig: dass [der] Konsum und [der] Besitz (...) bestraft WERDEN. Ob der Artikel (der) gesetzt wird oder nicht, ist fakultativ. Aber er muss vor beiden Substantiven stehen oder vor keinem.
    Stets gern zu Diensten.
    • Leela 25.07.2019 18:18
      Highlight Highlight wenn beides im Singular steht ist es, glaube ich, wird. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, es tönt für mich einfach besser. Weiss wer mehr?
    • aglio e olio 25.07.2019 19:23
      Highlight Highlight Danke. Ich finde das unterhaltsam. Und interessant. :)
  • Unscheinbar 24.07.2019 23:55
    Highlight Highlight Wenn im Balkendiagramm Joints in die Höhe ragen würden, sähe dies glaubs noch cool aus✌🌈
  • Sapientia et Virtus 24.07.2019 23:27
    Highlight Highlight Anstatt ewig über Legalisierung zu reden, sollte man einfach den Konsum straffrei machen. Dann sind viel mehr polizeiliche Ressourcen frei für die Bekämpfung der Dealer und ihrer Hintermänner.
    • Faethor 25.07.2019 13:52
      Highlight Highlight Und wenn es endlich legalisiert wird gäbe es endlich keine cannabisdealer und hintermänner mehr
  • Wander Kern 24.07.2019 23:14
    Highlight Highlight Könnt ihr den Artikel nochmal posten, bitte?
    Habe irgendwie den Faden verloren. Hihi. 😔
  • Silent_Revolution 24.07.2019 22:19
    Highlight Highlight Das paradoxe Klischee des versifften Kiffers in einer Gesellschaft, welche die ausschliesslich negativen Effekte eines seit 80 Jahren andauernden Krieg gegen Pflanzen!!! versifft.
    • Hallosager 24.07.2019 23:13
      Highlight Highlight Naja die Gesellschaft ist so oder so einiges heruntergekommen. Der blutige Krieg gegen die "gefährlichste" Pflanze der Welt, ist da nur die Spitze. Sage ich als 25ig-Jähriger 😅🙃
    • Hä?Nö! 25.07.2019 07:02
      Highlight Highlight Wenn kiffer nicht so verpeilt wären wäre es schon längstens legalisiert.
    • Silent_Revolution 25.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Hä?Nö!

      Ist das so? Wir Kiffer (regelmässige Konsumenten) sind eine 3%ige Minderheit in diesem Staat.

      https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/zahlen-und-statistiken/zahlen-fakten-zu-sucht/zahlen-fakten-cannabis.html

      Nur weil 30% einst Cannabis konsumiert haben, bedeutet das längst nicht, dass die Personen nach dem einmaligen oder kurzzeitigen Konsum die Legalisierung befürworten.

      Warum logisches Denken in diesem Staat nicht mehrheitsfähig ist, liegt a) am Lobbyismus und b) am Bildungsstand.

      Allerdings sollten wir Kiffer tatsächlich längst aggressiver und lauter für unsere Rechte einstehen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • bromberus 24.07.2019 22:15
    Highlight Highlight Wir könnten Cannabis einfach legalisieren! Dann könnte die Polizei sich wichtigerem widmen. Und Erwachsene Bürger würden nicht mehr wie Kriminelle behandelt.

    Eine Initiative dazu ist in Vorbereitung:
    https://www.cannabis-initiative.ch/
  • Frechsteiner 24.07.2019 21:55
    Highlight Highlight Hört sich an wie:

    It breaks down like this: it's legal to buy it, it's legal to own it, and if you're the proprietor of a hash bar, it's legal to sell it. It's legal to carry it, but that doesn't really matter 'cause get a load of this, all right? If you get stopped by the cops in Amsterdam, it's illegal for them to search you. I mean, that's a right the cops in Amsterdam don't have.
  • Bau Mol Ain 24.07.2019 21:40
    Highlight Highlight Lol
  • Gondeli 24.07.2019 21:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • tagomago 24.07.2019 21:53
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • RyXXel 24.07.2019 21:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Mia_san_mia 24.07.2019 22:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 24.07.2019 21:27
    Highlight Highlight ALLE Drogen legalisieren und deren Verkauf und Anbau reglementieren und besteuern. Dazu Drogenkonsum endlich als das behandeln was es ist; eine Suchterkrankung und kein kriminelles Delikt! Mal endlich nach den Ursachen in unserer Gesellschaft sehen, wegen denen überhaupt so viele Leute Drogen nehmen! Aber da würde vielleicht noch etwas auskommen was so man bürgerlich-konservativer Betonkopf nicht sehen will.... Da ist es doch einfacher die einzige wirkliche Lösung abzulehenen und die Menschen weiter als kriminellen Abschaum zu behandeln...
    • Hallosager 24.07.2019 23:23
      Highlight Highlight Die Abgründe unserer Gesellschaft sind tief... Leider scheitern nicht nur Bürgelich-Konservative an dieser Erkenntnis, wobei die Tendenz dort am stärksten anzutreffen ist. Leider verblödet gerade die gesamte Gesellschaft, von oben nach unten, von links nach rechts 🙃
    • one0one 24.07.2019 23:25
      Highlight Highlight https://www.ted.com/talks/johann_hari_everything_you_think_you_know_about_addiction_is_wrong

      Sehr spannend und irgendwie auch einleuchtend.
    • Bosshard Matthias 25.07.2019 05:50
      Highlight Highlight Stimmt, die Pluspunkte überwiegen mit

      - Steuereinnahmen
      - Reduzierung der Beschaffungs-Kriminalität
      bei gemässigten Preisen wie Einbrüche ect.
      - Reinheit, verursacht weniger KK kosten.
      - Arbeitsplätze entstehen
      - Dealer verschwinden zumindest grösstenteils.
      - Schlag gegen Drogenmafia wenn Ware legal erhältlich

  • w'ever 24.07.2019 21:22
    Highlight Highlight ich versteh nicht, dass das ganze noch illegal ist. und das sage ich als nicht kiffer,
    einfach legalisieren und versteuern.
    • RemoAchilles 25.07.2019 00:14
      Highlight Highlight So ist es! :)
  • FaridBang3000 24.07.2019 20:55
    Highlight Highlight ich finde, man sollte eh...ha vergässe wasi ha welle säge
  • Tirs 24.07.2019 20:49
    Highlight Highlight Legalize it!
  • ChrigeL_95 24.07.2019 20:46
    Highlight Highlight Wenn man es medizinisch legalisieren möchte muss es auch möglich sein mit etwas THC intus Autofahren zu dürfen- was bislang nicht der Fall ist.
    • Lamino 420 24.07.2019 20:59
      Highlight Highlight Ich sehe den Zusammenhang nicht. Ich jedenfalls genehmige mir in etwas mehr als einer Stunde meine Tüte und besteige dann den Zug.
    • der Denker 24.07.2019 21:12
      Highlight Highlight Sie dürfen mit vielen Medikamenten nicht Auto fahren. Unter anderem Schmerzmittel oder teils auch spezielle Anitbiotika. Unter Medikamenten fährt man nicht Auto, so einfach ist das.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.07.2019 21:41
      Highlight Highlight Das ist nicht so. Wenn problematische "Medis" unter ärztlicher Anordnung eingenommen werden, verbessert das zwar die Chancen den Führerausweis zu behalten (weil dann nicht unbedingt von fahreignungsausschliessendem Suchtverhalten auszugehen ist). Aber unter dem akuten Einfluss von THC zu fahren ist deshalb nicht erlaubt. Es ist auch legal sich 1 Promille anzutrinken. Fahren dürfen Sie dann trotzdem nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rufus Teague 24.07.2019 20:18
    Highlight Highlight Die unenedliche Geschichte reloaded.
    Wieso wird das Kraut nicht endlich einfach legalisiert, besteuert und an zugelassenen Verkaufstellen vertickt? Es wäre doch wirklich nicht allzu schwer...
    • mänsch 25.07.2019 08:01
      Highlight Highlight weil cannabis im fall mega gefährlich ist und einsteigerdroge und (beliebiges kurzsichtiges argument gegen cannabis hier einfügen)...

      weil die schweiz zuerst selbst pilotprojekte und tests machen muss, da schweizer ja so viel anders sind, als menschen in ländern wos schon längst gut funktioniert.

      und weil man das geld nicht unbedingt braucht, man kann ja noch immer bei der bildung sparen.

      kurz: weil das bünzlitum immer noch die überhand hat.
    • DasGlow 25.07.2019 09:28
      Highlight Highlight Doch ist es. Wir sind in der Schweiz!
  • You will not be able to use your remote control. 24.07.2019 20:15
    Highlight Highlight 'Liebe Kiffer, hier sind 5 Dinge, die ihr jetzt wissen müsst (und dann eh wieder versifft)'

    Das wissen wir und es ist recht unwichtig.

    Ihr solltet lieber diese 5 Dinge erklären, die Befürworter der Prohibition wissen müssten:

    - Der ganze Gewinn macht die organisierte Kriminalität, Steuern können keine erhoben werden.

    - Jugendschutz ist nur bei Legalen Substanzen möglich.

    - Leute, die wegen dem Kiffen Probleme bekommen, hilft man nicht, indem man sie kriminalisiert.

    - Viele gesundheitliche Probleme sind Folgen von Streckmittel.
    • Plöder 24.07.2019 22:04
      Highlight Highlight - mentale instabile Personen sollten keines konsumieren
      - Psychosomatische Erscheinungen ernst nehmen
      - den harten Scheiss meiden
      - U18 keine Joints das Gehirn befindet sich noch im Wachstum
    • Alexx 24.07.2019 22:12
      Highlight Highlight Hoffe du bist kein Mathelehrer
    • Robi14 25.07.2019 06:47
      Highlight Highlight Stimmt!
      PS: hast nur 4 Punkte genannt du Kiffbirä!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 24.07.2019 20:10
    Highlight Highlight Wenn der Besitz unter 10g legal ist, ist der Konsum zu Hause auch quasi legal, weil ich muss ja die Polizei nicht reinlassen und ein "reinkommen" wäre klar Unverhältnismässig. Kifft halt daheim statt auf der Parkbank. Problem gelöst.
    • DasGlow 24.07.2019 20:36
      Highlight Highlight Mach ich schon lange so. Mit wäre es trotzdem lieber Kiffer auf der Straße zu sehen als angesoffene Lebensformen!
    • Bau Mol Ain 24.07.2019 21:42
      Highlight Highlight Dann kommt der nächste Artikel: Hilfe!!! Mein Nachbar kifft, was kann ich tun?
    • iisprinzässin 24.07.2019 22:59
      Highlight Highlight @Bau Mol Ain
      iischnuufe, gaaaaanz tüüüf iischnuufe!
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