Schweiz
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ZU MEDROPHARM STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL VON DER CBD HANF ERNTE ZUR VERFUEGUNG --- Medropharm employees harvest CBD hemp plants in Kradolf-Schoenenberg, Canton of Thurgau, Switzerland, on October 18, 2018. Medropharm specialises in the extraction, production and marketing of pharmaceutical grade cannabinoids and cannabinoid-containing products. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Einfache Pflanze, komplizierte Gesetze: Cannabis wird juristisch sehr unterschiedlich bewertet. Bild: KEYSTONE

Die Kiffer-Weltkarte: So unterschiedlich ist der Umgang mit Cannabis

Die Prohibition von Cannabis scheint auf der Kippe: Immer mehr Staaten legalisieren das Kraut – so jüngst auch Kanada. Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus: Legal ist nicht überall gleich legal.



Ab Mittwoch kann Cannabis in Kanada legal erworben werden. Damit reiht sich das nordamerikanische Land in eine Liste von Staaten ein, in denen sich in den letzten Jahren in Sachen Legalisierung einiges getan hat. Doch legal ist nicht gleich legal, wie die Kiffer-Weltkarte zeigt:

karte: lea senn

Einige Länder erlauben selbst die Produktion von Cannabis, in anderen ist der Konsum nur unter Einschränkungen erlaubt. Weiter wird zwischen dem Freizeitgebrauch und dem medizinischen Gebrauch unterschieden. Hier ein Überblick über acht unterschiedliche Handhabungen mit der Cannabis-Legalisierung:

Volle Legalisierung

In this Sept. 25, 2018 photo, Peter Backlund, an employee at the Village Bloomery medical cannabis dispensary in Vancouver, British Columbia, organizes a display. On Oct. 17, 2018, Canada will become the second and largest country with a legal national marijuana marketplace, forcing many dispensaries, including the Village Bloomery, to stop selling many products, including vape pens, that they currently carry. (AP Photo/Ted S. Warren)

In den Startlöchern: ein Cannabis-Shop in Vancouver. Bild: AP/AP

Die volle Legalisierung gibt es bisher nur in Kalifornien. THC-haltige Produkte dürfen hier eigenständig hergestellt, verkauft und konsumiert werden. Weiter kann man THC-Gras an verschiedenen lizenzierten Stellen kaufen, ohne weitere Einschränkungen. 

Auch die medizinische Verwendung von Cannabis ist ohne grössere Hürden möglich. Die Patienten müssen sich die Mittel zwar verschreiben lassen, dies ist aber schon in einer Hanf-Apotheke innert kurzer Zeit möglich. Weiter können Patientenkollektive und Non-Profit-Organisationen die THC-Medikamente an Patienten abgeben.

Auch in Kanada soll Cannabis ab Mittwoch komplett legalisiert werden. Der Kauf in Läden soll aber voraussichtlich erst 2019 möglich sein. Vorher können Kiffer ihr Kraut in speziellen Läden oder online beziehen. Ausserdem ist der Eigenanbau in einigen Regionen wie zum Beispiel Quebec weiterhin untersagt.

Legalisierung unter Vorbehalten

Uruguay legalisierte Cannabis 2013 und gilt damit als Vorreiter der liberalen Drogenpolitik. Doch die Legalisierung wurde immer weiter verschoben. Die ersten Apotheken verkaufen Cannabis erst seit 2017. Zudem nur eingeschränkt. So müssen sich Kiffer vorher beim Staat registrieren lassen, älter als 18 Jahre alt sein und dürfen «nur» knapp ein halbes Kilo im Jahr rauchen.

Der Anbau für Eigenkonsum ist ebenfalls erlaubt. Auch Hanfclubs dürfen ihr Gras selbst anbauen, ihre Plantagen dürfen aber die Obergrenze von 99 Pflanzen nicht überschreiten. Als Medizin ist Cannabis in Uruguay weiterhin illegal. THC-Medikamente sind im Land nicht verfügbar.

Legalisierung für «medizinische» Zwecke

In this Tuesday, May 29, 2018 photo, Adam Smith, left, founder and executive director, Oregon Craft Cannabis Alliance, is shown a marijuana variety called Cherry Skunk by Tree PDX marijuana shop owner Brooke Smith at her shop in Portland, Ore. A newly formed group will launch an ad campaign this fall to tell Oregonians why they should pay more for mom-and-pop cannabis.  Smith, who founded the alliance, believes 70 percent of Oregon’s small growers and retailers will go out of business if consumers don’t respond.  (AP Photo/Don Ryan)

Cannabis ist in den USA in vielen Bundesstaaten sehr leicht und legal zu erhalten. Bild: AP/AP

In mehreren Staaten der USA ist Cannabis grundsätzlich nur für medizinische Zwecke verfügbar. Die Hürden, sich für die medizinische Abgabe zu registrieren, sind aber so tief, dass man faktisch von einer Legalisierung sprechen kann.

So können sich sowohl Einheimische wie auch Touristen mittels Kurztest in sogenannten Hanf-Apotheken einen Cannabis-Ausweis ausstellen lassen. Damit lässt sich THC-Gras ganz einfach erwerben.

Legalisierung in Clubs und Shops

A man walks past the coffeshop

Coffeeshop in Amsterdam. Bild: KEYSTONE

Andere Staaten erlauben den Konsum und Verkauf von Cannabis nur in speziellen Shops oder Clubs. Diese Regelung gilt zum Beispiel in den Niederlanden mit den berüchtigten «Coffeeshops» und in Spanien gibt es sogenannte «Cannabis Social Clubs». 

Medizinalcannabis befindet sich in Spanien in einer Testphase. Mehrere Spitäler in Katalonien haben Testreihen mit Cannabis-Medikamenten für Krebs und Multiple Sklerose gestartet. Ansonsten ist Cannabis für medizinische Zwecke illegal.

Örtlich begrenzte Legalisierung

Einen interessanten Umgang mit Drogen im Allgemeinen pflegt Tschechien. Die Hauptstadt Prag gilt hier als Ausnahmezone. Ausserhalb Prags sind der Besitz, der Konsum und der Verkauf von Cannabis illegal. In Prag selber gilt aber ein spezielles Gesetz für den Eigenbedarf. Der Verkauf von Drogen steht jedoch im ganzen Land, auch in Prag, unter Strafe.

In diesem Eigenbedarfsgesetz sind unterschiedliche Maximalmengen für verschiedene Drogen angegeben. Für Cannabis gilt zum Beispiel eine Obergrenze von 15 Gramm.

Allgemein ist weltweit zu beobachten, dass an Orten, die wirtschaftlich stark vom Tourismus abhängig sind, bei der Verfolgung von Drogendelikten gerne ein Auge zugedrückt wird.

Produktion für den Eigenbedarf legal

In Chile gibt es anders als in den USA oder in Prag keine offiziellen oder lizenzierten Cannabis-Verkaufsstellen. Dafür ist jedoch der Anbau für den Eigenbedarf legal. Jedem Haushalt ist der Besitz von bis zu sechs Pflanzen erlaubt.

Doch auch hier gilt ein striktes Verbot für den Handel mit der Droge. Medizinisches Cannabis, zumeist in Form von Öl, wird bereits seit einigen Jahren staatlich produziert und abgegeben.

Konsum legal

In Georgien gelten der Konsum und der Besitz von geringen Mengen seit Juli als legal. Das Verfassungsgericht hatte über die letzten Jahre die Gesetze rund um Cannabis gelockert. Ausgangspunkt war ein Streit zwischen einer Gruppe von Anwälten aus der Opposition und der Regierung.

Das Verfassungsgericht entschied schliesslich, dass Haftstrafen für den Konsum von Cannabis zu strikt seien. Zuletzt wurde die Umsetzung so weit gelockert, dass der Konsum straffrei wurde. Der Kauf und die Produktion sind aber weiterhin verboten.

Besitz legal

In Russland, in der Schweiz und in vielen anderen Staaten (auf der Karte: keine zwingende Strafverfolgung) wurde der blosse Besitz von geringen Mengen Cannabis legalisiert. In Russland sind bis zu sechs Gramm erlaubt. Informationsseiten für Touristen warnen allerdings davor, dass die russische Polizei teilweise auch bei geringen Mengen durchgreift.

In der Schweiz gilt Ähnliches. Zwar ist der Besitz von unter zehn Gramm Cannabis laut dem Gesetzestext und einem kürzlich gefällten Bundesgerichtsurteil legal. In der Praxis erhalten aber viele Kiffer für den Besitz immer noch eine Ordnungsbusse von 100 Franken.

Klar ist die Sache aber beim Konsum: Wer mit angezündetem Joint von der Polizei erwischt wird, muss eine Ordnungsbusse bezahlen.

Umfrage

Welche Legalisierungsstufe wünschst du dir für die Schweiz?

  • Abstimmen

2,869 Votes zu: Welche Legalisierungsstufe wünschst du dir für die Schweiz?

  • 72%Volle Legalisierung (Kanada)
  • 7%Legalisierung unter Auflagen (Uruguay)
  • 4%Einfacher Zugang wie in den USA
  • 8%Coffeeshops wie in Amsterdam
  • 0%Ausnahmeregelung für Städte
  • 4%Produktion für den Eigenbedarf (Chile)
  • 5%Es soll so bleiben, wie es ist

So soll das legale Kiffen in der Schweiz ablaufen

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Video: srf

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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 17.10.2018 21:17
    Highlight Highlight Ein klares Umfrageergebniss 😂
    4 0 Melden
  • B-Arche 17.10.2018 13:45
    Highlight Highlight Bei Kanada muss man jedoch aufpassen. Ein einziges Mal irgendwas mit Cannabis in Strafregister oder die USA-Feds bekommen es irgendwie mit? Du darfst dein ganzes Leben lang nicht mehr in die USA einreisen.

    Und wenn US Staatsbürger in Kanada Cannabis konsumieren und die USA bekommen es mit verurteilen sie dich nach der Rückkehr.

    Innerhalb der USA ist das sogar noch schlimmer. Staaten wie Kalifornien erlauben es, aber der Bund (Federal) eben nicht. Und das kann als nicht-Amerikaner ernsthafte Folgen haben: Abschiebung wenn eine Bundesbehörde es mitbekommt trotz Legalität im Staat.
    2 3 Melden
    • Skater88 18.10.2018 14:46
      Highlight Highlight Und wohin werden die Kalifornier abgeschoben? Nach Kalifornien?
      5 1 Melden
  • John Henry Eden 17.10.2018 12:54
    Highlight Highlight Alle Rauschmittel legalisieren. Jeder soll selber entscheiden, was er schluckt, raucht oder sich irgendwo reinsteckt. Im Gegenzug Schuldunfähigkeit, Haftbarkeit usw. anpassen, sodass Drogenkonsum kein "Freipass" für Straftaten ist. Jeder hat dann Rechte und Pflichten, wenn es um seine Horizonterweiterung geht. Eine aufgeklärte Gesellschaft kann das meistern.
    56 2 Melden
    • Gulubat 17.10.2018 13:23
      Highlight Highlight Unterschreibe ich sofort, allerdings mit dem Zusatz das an U18 der Verkauf und für U18 der Kauf, Besitz und Konsum mit saftigen Strafen belegt werden sollte bzw. das Gras so teuer sein sollte, dass man vor dem eigenen Job gar nicht dran denken will sich das zu leisten (ausser Rich-Kids, aber da ist meist eh schon Hopfen und Malz verloren).

      Oder etwas ähnliches, um Kinder und Jugendliche zu beschützen/Eltern zu unterstützen.

      Als Erwachsener ist ein Verbot lediglich rechtswidrige Bevormundung.
      24 10 Melden
    • tagomago 17.10.2018 15:28
      Highlight Highlight Ist ok solange man 24h nach einem Joint wieder Autofahren darf.
      9 3 Melden
    • Gähn 17.10.2018 16:24
      Highlight Highlight Mit Verboten für Minderjährige bin ich einverstanden.
      Doch die künstliche Verteuerung wäre nicht sehr hilfreich.
      Es muss günstiger als auf dem Schwarzmarkt sein. Sonst nütz das alles nichts.
      24 1 Melden
  • AlphaRatte 17.10.2018 11:27
    Highlight Highlight In der schweiz ist es laut karte entkriminalisiert?!..hmm sehe ich ein wenig anders..es kommt auf den kanton an, wie hart gegen ganja vorgegangen wird (kantöndligeischt)..und auch ist es von polizist zu polizist verschieden wie es gehandhabt wird (polizeiwillkür)...
    von einer landesweiten entkriminalisierung sind wir in der schweiz noch weit enfernt...leider
    45 1 Melden
  • ARoq 17.10.2018 11:03
    Highlight Highlight "Entkriminalisiert" klingt etwas zu optimistisch für die Schweiz. Als Cannabis-Konsument muss man immer noch mit Verfolgung, Busse, Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung, (vorübergehender) Verhaftung und Führerscheinteinentzug rechnen.

    Selbst als Patient ist es schwierig, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Meine Onkologin hat mir geraten, mir das Kraut anderweitig zu besorgen.

    Mitglied werden hilft, damit sich das ändert:
    https://www.hanflegal.ch
    50 1 Melden
  • In vino veritas 17.10.2018 09:06
    Highlight Highlight Im Bezug auf die Drogenpolitik sind wir sowieso im Mittelalter stehen geblieben. Es gibt einen Verein der sich für die Legalisieren einsetzt.

    https://www.cannabis-initiative.ch

    Play Icon


    72 12 Melden
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 17.10.2018 08:55
    Highlight Highlight ich hätte gerne emilys schoggi-cookie rezept!
    12 2 Melden
  • sheshe 17.10.2018 08:50
    Highlight Highlight Wie ist es denn eigentlich mit dem Eigenanbau in der Schweiz geregelt? Manche sagen, einige Pflanzen sind ok, andere erzählen, dass sie trotzdem gebüsst wurden. Gibt es da präjudizielle Gerichtsurteile? Denn wenn man eine ganze Pflanze für sich selbst erntet, hat man weit mehr als die 10g, aber ist ja trotzdem nur für Eigengebrauch gedacht.
    26 3 Melden
    • Bosshard Matthias 17.10.2018 10:08
      Highlight Highlight Da gibt es ein Gesetzt "Lass dich nicht erwischen" so ist das geregelt.
      Besitz, Konsum, Herstellung sind 3erlei Sachlagen darum darfst du nichts anbauen und grundsätzlich wird gebüsst und je nach Menge und Kanton bist du gleich noch ein Dealer dann geht es richtig rund. Denk daran es kann dir eine Hausdurchsuchung bescheren mit Konfiszierung von Handy, PCs, Sticks und Festplatten zur Auswertung wie Böse du bist.
      31 0 Melden
  • Eric Lang 17.10.2018 08:40
    Highlight Highlight Ich hätte gerne dafür abgestimmt, dass die Kifferei wieder unter Strafe steht.
    Mit Kiffern, hat man bei der Arbeit zu mindestens 90 Prozent nur Ärger.
    Ja, ja, Alkohol ist die schlimmste legale Droge.
    Aber richtige Alkoholiker werden wenigstens wieder besser, wenn sie ihren Level haben.
    16 230 Melden
    • Mr. Malik 17.10.2018 08:57
      Highlight Highlight Selten so etwas uninformiertes gelesen...
      What the..
      143 8 Melden
    • PopFromTheBarbershop 17.10.2018 09:02
      Highlight Highlight Manchmal versuche ich auch meine gfühle als fakten zu verkaufen. Aber eigentlich nur wenn ich betrunken bin.
      139 2 Melden
    • riqqo 17.10.2018 09:09
      Highlight Highlight Bullshit. Ein Kiffer kannst du nicht mit einem Alkoholiker vergleichen, der 1 Promille braucht, um «brauchbar» zu sein. Denn 90 Prozent der Kiffer rauchen NACH DER ARBEIT ihren Feierabend-Joint, wie andere ein Feierabend-Bier oder Wein trinken. ;-)
      111 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • thzw 17.10.2018 07:59
    Highlight Highlight Volle Legalisierung ohne Auflagen heisst, dass es total unreguliert ist, oder dass es vergleichbaren Bestimmungen unterliegt wie zB Alkohol?
    27 0 Melden
    • Leo Helfenberger 17.10.2018 08:33
      Highlight Highlight Ähnliche Bestimmungen wie Alkohol. In Kalifornien darf man zum Beispiel nur kiffen, wenn man volljährig ist.
      58 0 Melden
  • Gondeli 17.10.2018 07:59
    Highlight Highlight Ich kann und will die ganze Verharmlosung der DROGE Cannabis nie verstehen. Die Schweiz sollte nicht den Fehler einer Legalisierung machen. Schlimm genug, was dieses Zeugs mit den Jungen anrichtet.
    20 235 Melden
    • bigens 17.10.2018 08:14
      Highlight Highlight Genau, die sollen sich mit 16 lieber die Birne wegsaufen und alles zerstören sowie Leute anpöbeln.

      Eine Regulierung wie in einem Coffeeshop in der Niederlanden ist in meinen Augen das Beste. In den Niederlanden kriegst du rein gar nichts im Shop, wenn du nicht 18 bist. Sowie kriegt der Staat das Geld und kann sich auch eine Prävention leisten, ohne den Steuerzahler dafür an die Kasse zu bitten.
      120 11 Melden
    • Frances Ryder 17.10.2018 08:19
      Highlight Highlight Wenn du gegen die Legalisierung bist, dann bring Argumente die gegen eine Legalisierung sprechen und nicht gegen die Droge selbst. Selbst wenn etwas "schlecht" für die Gesellschaft ist, kann es trotzdem besser für alle Beteiligten sowie die Gesellschaft selbst sein, wenn es legalisiert. So z.B. Prostitution, Alkohol, Glücksspiel, Heroinabgabe etc.

      Ein Argument gegen den Konsum von Cannabis ist kein Argument gegen die Legalisierung. Checkt das endlich mal.
      134 2 Melden
    • Ritiker K. 17.10.2018 08:49
      Highlight Highlight Soll bei DROGEN (wie z.b. Koffein, THC, Alkohol, Nikotin, Kokain, Heroin, Amphetamine, MDMA. LSD) ihre 'Schädlichkeit' der Gradmesser sein, ob diese legal sind oder nicht oder geht es um eine Gesellschaftliche Akzeptanz oder Ächtung? Es gibt ja DROGEN die, obwohl ziemlich schädlich (Alkohol /Tabak) total akzeptiert sind. Auf der Anderen Seite sind DROGEN, obwohl kaum schädlich illegal (MDMA /LSD) (Beurteilung der Schädlichkeit: https://www.researchgate.net/publication/285843262_Drug_harms_in_the_UK_A_multi-criterion_decision_analysis
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      59 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 17.10.2018 07:43
    Highlight Highlight Ich bin zwar für die Legalisierung, aber es müsste eine Lösung in Europa geben. Die Schweiz braucht nich auch noch einen Cannabis-Tourismus, wie das leider in anderen Länder stattfindet. Es gibt zu viele schöne Orte (Mallorca, Prag etc.), die von vielen nir aufgesucht werden, um sich zuzudröhnen.
    15 82 Melden
    • penetranz 17.10.2018 08:52
      Highlight Highlight diese Orte wird es immer geben. Alkohol ist übrrall legal und trotsdem haben wir diese berümten Hotspots wie Rimini oder den Ballermann.
      Wenigstens sind die Kiffer die Angenehmeren zugedröhnten.
      67 2 Melden
    • Bruno S. 88 17.10.2018 09:06
      Highlight Highlight Oh ja, die Schweiz wird von Kiffertouristen aufgesucht. Die teuere Schweiz wo der Kifferhunger so manchen Kiffertouristen pleite machen kann...Barcelona und Amsterdam bleiben weiterhin die Hotspots für Kiffertouristen. Eindeutig! Besseres Klima (Barcelona) und schönere Stadt (Barcelona+Amsterdam)
      50 4 Melden
  • potatoklaus 17.10.2018 07:32
    Highlight Highlight Im Staat Washington ist selbst "recreational use" erlaubt. Das gilt auch für Touristen.
    24 0 Melden
    • Gulubat 17.10.2018 13:36
      Highlight Highlight Ich las erst „rectal use“ und dachte mir, das ist zwar toll mit der Freiheit, aber will ich das in der Öffentlichkeit ?
      11 0 Melden
  • thierry_haas 17.10.2018 07:26
    Highlight Highlight Hi Lea und Leo!
    Interessant aber was ist denn nun mit Kolumbien. Ist auf eurer Karte drauf, erscheint aber als einziges Land nicht in eurem Artikel? Danke 🙏
    14 1 Melden
    • Lea Senn 17.10.2018 08:05
      Highlight Highlight Kolumbien hat eine liberale Haltung in Bezug auf Cannabis. Im medizinischen Bereich ist Marihuana (mit einem Rezept) legal. Auch der Anbau und der Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch ist entkriminalisiert.
      29 0 Melden
    • kruemelmonstah 17.10.2018 13:44
      Highlight Highlight Der Tätowierer meiner Freundin und mir aus Cali hatte uns diesen Januar noch gesagt, dass es wieder etwas mehr harzt im dem Umgang mit Cannabis. (Haha Wortspiel :P)
      Da es in Kolumbien z.T. von links nach rechts und wieder zurück geht in der Politik, stellt dies, wie bei uns auch, eine gewisse Bremse in der Legalisierung dar.
      Er hatte uns abgeraten, welches zu kaufen, da sie die Strafen für Touristen kürzlich erhöht hatten und man sich auch schon mal auf einem Polizeiposten wiederfinden kann, wenns dumm läuft.
      Alles in allem ist der Umgang für Einheimische aber schon liberaler, als bei uns.
      2 0 Melden
  • dave-.- 17.10.2018 07:25
    Highlight Highlight ich finde es einfach schön wie alle Staaten Cannabis legalisieren wollen aber das Rauchen verbieten.
    129 16 Melden
    • pali2 17.10.2018 08:30
      Highlight Highlight Gibt dann natürlich zweierlei Einnahmen: Steuer- und Ordnungsbusseneinnahmen. Schlaue Füchse das.
      13 0 Melden
    • Triumvir 17.10.2018 08:31
      Highlight Highlight Ja und!? Erstens ist Rauchen nur an öffentlichen Orten verboten und zudem kann man Cannabis auch ohne rauchen konsumieren.
      24 11 Melden
    • PeterPunch 17.10.2018 09:43
      Highlight Highlight hey dave. es geht ja nicht nur um das rauchen. die legalisierung bietet noch viele andere, weniger schädliche wege das kraut zu konsumieren.
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 17.10.2018 07:14
    Highlight Highlight Gebt das Kiffer-Monopol einfach dem Staat und privatisiert es bitte nicht. Dann können alle Parteien zufrieden sein, zumal dann kein PR auswachsen kann und der Staat den Konsum auf die eine oder andere Weise steuern kann. Wobei der „Gewinn“ dann für die wichtigen Dinge wie AHV benutzt werden kann und dadurch die unfähigen Politiker im Bundeshaus endlich mit der Debatte aufhören können.
    401 15 Melden
    • Frank Morgan III 17.10.2018 07:41
      Highlight Highlight Ich will aber Wettbewerb und keine Staatsbetriebe!
      13 56 Melden
    • mikel 17.10.2018 08:03
      Highlight Highlight Es kann uns soll debattiert werden, wie man es schließlich machen will. Wichtig ist, dass dieser Unsinn in einem halbwegs freien Land beendet wird. Kanada machts vor!
      55 1 Melden

Ein für allemal – so erkennst du, ob du eine Grippe oder nur eine Erkältung hast

Winterzeit ist Grippezeit. Doch die meisten Patienten, die in den kalten Tagen an Husten, Schnupfen und Halsweh leiden, haben genau genommen gar keine Grippe, sondern eine Erkältung – auch «grippaler Infekt» genannt.

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