Schweiz
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Die Schwyzer Viehausstellung, fotografiert am Montag, 23. September 2019, in Schwyz. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Sind es zu viele? Die Kühe sind schön anzusehen, wie hier an der Viehausstellung in Schwyz. Aber sie stossen klimaschädliches Methan aus. Bild: KEYSTONE

Landwirtschaft verfehlt Klimaziel: Sollen Bauern nun weniger Rinder halten?

von Maja Briner / CH Media

Die Landwirtschaft verfehlt ihr Klimaziel. Nun greift der Bund ein brisantes Thema auf: die Anzahl Rinder in der Schweiz. Um die Treibhausgasemissionen zu senken, wäre dies ein «entscheidender Ansatzpunkt», schreibt er in einem Bericht. Handeln will er derzeit aber nicht.



«Darf man Steaks überhaupt noch essen?», fragt CVP-Nationalrat Benjamin Roduit in einem Vorstoss. Die Frage kommt nicht von ungefähr: Fleisch steht im Zuge der Klimadebatte am Pranger. Umweltschutzverbände rufen dazu auf, weniger Fleisch und Milch zu konsumieren und zu produzieren. Nun nimmt das Bundesamt für Landwirtschaft das heikle Thema auf – wegen des Klimaschutzes.

Denn die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft gehen nicht wie gewünscht zurück. Im neusten Agrarbericht hält der Bund fest, das Ziel werde aktuell verfehlt; zusätzliche Anstrengungen seien nötig. Der Bericht nennt mehrere «entscheidende Ansatzpunkte», mit denen die Emissionen gesenkt werden könnten. Der allererste Punkt: eine Reduktion der Rindviehbestände.

Bund will heisses Eisen nicht anpacken

Die Tiere fallen bei der Klimabilanz durchaus ins Gewicht. Die Landwirtschaft ist für 13 Prozent der Schweizer Treibhausgasemissionen verantwortlich, fast die Hälfte ist Methan, das die Nutztiere ausstossen.

Mit der Vorlage Agrarpolitik 22+ will der Bund nächstes Jahr Massnahmen vorschlagen, um die Emissionen zu senken. Das heisse Eisen der Viehbestände will er dabei offenbar aber nicht anpacken. Die Agrarpolitik 22+ setze «keinen Fokus auf die Reduktion der Tierbestände», erklärt das Bundesamt für Landwirtschaft auf Anfrage. In erster Linie solle die Effizienz der Produktion verbessert werden.

Politik in der Pflicht

Kritiker monieren, die Politik müsse mehr machen. «Es ist klar, dass die Quantität eine Rolle spielt», sagt Christof Dietler. Er ist Geschäftsführer der Agrarallianz, der neben bäuerlichen Organisationen unter anderen die Stiftung für Konsumentenschutz und Umweltschutzorganisationen angehören.

Ein Problem ist laut Dietler auch, dass in manchen Gebieten die Viehdichte zu hoch ist und dadurch zu viel Ammoniak emittiert wird. Dieses verursacht Feinstaub, versauert die Böden und führt indirekt zu Lachgas, das den Klimawandel anheizt. Durch richtig gebaute Ställe und andere Tricks können die Bauern die Emissionen ein Stück weit senken. Allerdings: «Selbst wenn der einzelne Bauer alles richtig macht: Teilweise wird lokal einfach zu viel Vieh – Rinder und Schweine – gehalten», sagt er. Dieses Problem müssten die Politik und insbesondere die Kantone angehen.

Und die Konsumenten?

Der Bauernverband hat den Klimaschutz durchaus auf dem Radar. Er erklärte diesen Sommer, die Landwirtschaft müsse ihren Beitrag leisten. Er setzt dabei etwa auf Biogasanlagen und auf Futterzusätze, die die Methanbildung hemmen. Die Anzahl Tiere in der Schweiz zu reduzieren, bringe aber nichts, wenn das Fleisch dann stattdessen importiert werde, argumentiert der Verband. Mit anderen Worten: Die Bauern produzieren, was die Konsumenten kaufen.

Christof Dietler sagt, man dürfe den schwarzen Peter nicht den Konsumenten zuschieben. «Wenn die Intensität über der Tragfähigkeit der Ökosysteme liegt, muss man handeln.» Die Bauern seien dabei «Teil der Lösung, nicht das Problem». In der Verantwortung sei auch die Politik. Dietler plädiert etwa dafür, statt Kraftfutter mehr Gras und Heu zu füttern und vor allem mehr Weide zu gewähren. Dadurch würde weniger Ammoniak freigesetzt. Die Politik hat auch hier ihre Hand im Spiel: Dank tiefer Zölle kann Futter günstig importiert werden.

Verteilung der Nutztiere in der Schweiz

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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 17.11.2019 17:31
    Highlight Highlight Wenn das Ganze wirklich angegangen werden soll: 1. wir müssen zuerst ein Null- noch besser Negativ-Wachstum anstreben, danach die Bevölkerung massiv reduzieren. 2. Wenn CO2 so ein Problem ist, gibt es im Moment nur ein funktionierendes System, Elektrizität im Überfluss. Also ein paar Gross-Kernkraftwerke bauen, Wasserstoff durch Elektrolyse gewinnen, damit in einer ersten Phase klassische Verbrennungsmotoren betreiben, danach die Brennstoffzelle. Alle Ölheizungen durch Wasserstoff- oder Elektroheizungen ersetzen. Der Ölverbrauch wäre praktisch 0. Aber im Grunde ich will auch keine A-Kraftwerke
  • Swen Goldpreis 17.11.2019 14:32
    Highlight Highlight Es braucht eine vernünftige Co2 Bepreisung. Dann kann jeder selber entscheiden, ob er lieber vegetarisch lebt, sich einen Tesla kauft oder auf Fernreisen verzichtet.
    • Rabbi Jussuf 17.11.2019 17:51
      Highlight Highlight "Vernünftig" wäre das Zauberwort. Leider gibt es niemanden, der sagen könnte, was denn vernünftig sei.
      Die Zahlen, die momentan herumgereicht werden, stimmen hinten und vorne nicht und sind von keinen unabhängigen Stellen errechnet, oder gar auf die Schweiz umgelegt.
      Darum besser keine CO2 Abgaben/Steuern oder wie man das Zeugs sonst noch benennen möchte. Das ist alles ein grandioser Irrweg und wird uns einen Haufen Geld kosten ohne nennenswerte Wirkung auf das Klima.
    • Swen Goldpreis 17.11.2019 19:59
      Highlight Highlight @Rabbi

      Weil wir nicht wissen, welche Höhe den grössten Effekt hat, machen wir gar nichts? Das ist doch kein Argument. Nimmst du auch keine Asprin bei starken Kopfschmerzen, wenn nicht weiss, ob du eine oder zwei brauchst?

      Dass wir die Emissionen senken müssen, steht ausser Frage. Dass eine CO2-Bepreisung - vollkommen egal welcher Art - einen Effekt hat, ist eigentlich auch unbestritten. Unklar ist nur die Feineinstellung. Daher einfach mal klein anfangen und in einer paar Jahren schauen, ob es reicht.

      Die Alternative dazu wird ein Ökodiktatur sein. Und das möchte ich eigentlich vermeiden.
    • Rabbi Jussuf 17.11.2019 21:51
      Highlight Highlight Swen
      Wenn es so einfach wäre.
      Es geht vorallem darum, dass man sich nicht genug überlegt, welche Auswirkungen solche neuen Regelungen, die aus lauter Hysterie heraus beschlossen werden, haben werden.
      Die deutsche Energiewende beispielsweise kostet Unsummen, bald eine Billion, mit nur marginalem Erfolg*. Aber der Schaden ist bereits jetzt enorm und vieles nicht wieder gut zu machen.

      *Erfolg auch nur dann, wenn man die Zahlen zugrunde legt, von denen niemand so genau weiss, wie sie zustande gekommen sind und ob sie überhaupt stimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iltis 17.11.2019 14:13
    Highlight Highlight Emmi zahlt den Bauern immer weniger pro Liter Milch. Gleichzeitig haben die Bauern immer mehr Vorschriften einzuhalten. Wir subventionieren indirekt Emmi, ein paar wenige werden dort stinkreich. Auf Kosten der Bauern, der Konsumenten und der Umwelt.
  • Bruno Meier (1) 17.11.2019 11:21
    Highlight Highlight ich bin froh, dass ich Ü50 bin und somit auf der "Arbeitswelt-Zielgeraden". Wäre ich 20 und hätte wieder als Ziel die Selbständigkeit, ich würde wahrscheinlich die Schweiz verlassen. In einem Land, in dem die Kleingeistigkeit und der Neid alles zu beherrschen beginnt, da ist für jemaden, der "Pfupf" hat, kein Platz. Wir bearbeiten Probleme die keine sind und sehen das Grosse überhaupt nicht mehr, da wir uns im Ueberfluss und einer scheinbar grenzenlosen Ueberheblichkeit suhlen. Wir wissen was gut ist, brauchen keine Unternehmen, keine Bauern, keine steuerzahlenden Abzocker, keine Energie, etc
  • Garp 16.11.2019 19:21
    Highlight Highlight Ich bin immer noch für ein CO2 Kontingent pro Kopf. Dann kann jeder selber wählen, wo er sein CO2 einsparen will.
  • Skip Bo 16.11.2019 17:53
    Highlight Highlight @IHaveNoBetterName
    Bitte bei den Fakten bleiben.
    Steuerbefreite Diesel: Nur der Teil der nicht auf den Strassen verbraucht wird, ist von einem Teil der Steuern befreit. Der Anteil wird von der Oberzolldirektion nach Fläche berechnet, zugunsten Staat.
    Gülle: Ein natürliches Biodüngemittel innerhalb eines Kreislaufes.
    Geschützte Werkstatt, DZ: Ähnlich grenzgeschützt wie der Arbeitsmarkt. Aber vor allem mit Auflagen und Vorschriften verbunden, von Grün eigentlich nicht umstritten. Einzig stalinistische Klassenkämpfer und neoliberale Kapitalisten stören sich an den Direktzahlungen.
    • Florotor 17.11.2019 08:23
      Highlight Highlight Traktoren haben als landwirtschaftliche Maschinen auf Strassen bekanntlich gar nichts zu suchen...

      Gülle ist ein Abfallprodukt der industriellen Tierhaltung. Unter normalen Bedingungen eine faulige, mit Giftstoffen versetzte Lösung, die Mikrorganismen im Boden tötet und damit seine Fähigkeit, Nährstoffe aufzunehmen und zu speichern, zerstört. Nichts Bio, nichts Düngung. Sondermüll-Entsorgung.

      Die Landwirtschaft ist weit massiver geschützt als der normale Markt. Die Bauern leiden nicht unter "Vorschriften und Auflagen", man verlangt nur, dass sie etwas leisten für das Geld, das sie bekommen.
    • Dr. Rantanplan 17.11.2019 11:41
      Highlight Highlight Gerade heute interessanter Artikel:
      Düngen die Bauern ihre Felder mit Jauche, wird gasförmiger Stickstoff frei. Dieser verteilt sich mit dem Wind und schadet der Artenvielfalt – selbst in abgelegenen Naturschutzgebieten
      https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/facebook?defId=8&publicationDate=2019-11-17&newspaperName=NZZ%20am%20Sonntag&pageNo=51&articleId=251727268&signature=B9AED58ECE637AB0707B47E99AD6D652F54006CB
    • Saerd neute 17.11.2019 12:37
      Highlight Highlight Florotor
      Frankenmässig sind unsere Banken am besten geschützt. Das geht aus einer neuen Studie hervor, weil unsere Gesetze für die Schweizer Banken ein sehr günstiges Umfeld schaffen. So kann dies als indirekte Subventionen angesehen werden.

      So gesehen leben noch einige andere Branchen sehr gut auf Kosten von indirekten Subventionen, welche aber nicht als solche wahrgenommen werden.

      Die Direktzahlungen sind ALLE an Leistungen geknüpft.

      Es wäre sinnvoll sich zuerst zu informieren anstatt ungeschickt Unsinn zu verbreiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 16.11.2019 16:42
    Highlight Highlight Wir haben in der Schweiz gerade noch einen Anteil von 2% Bauern.

    Aber hier in den Kommentaren wissen alle wie man bauern sollte.
    Sind hier alle Bauern??
    • Skip Bo 16.11.2019 17:56
      Highlight Highlight Nein, das sind keine Bauern, sie glauben aber es besser zu wissen. Sobald man ihre Argumente aufdröselt, werden sie leiser. Ausgenommen die lauten Brüller.
    • Florotor 17.11.2019 08:32
      Highlight Highlight Man muss kein Bauer sein, um eins oder zwei der etwa 100 massiven Probleme zu verstehen, die die Landwirtschaft hat.

      Ihr Bauern macht euch besser bald klar, dass ihr weder über eine eigene Biologie oder Physik verfügt, noch über eine separate Ökonomie und, dass wirklich jeder halbwegs gebildete Mensch davon genau gleich viel verstehen kann wie ihr nach euren paar Stunden Liebegg.

      Vor zwei Generationen waren wir alle noch Bauern, vor einer noch zur Hälfte und das, was ihr Chemielaboranten heute versucht, hat mit traditionellem oder Spezialwissen gar nichts zu tun, das kann jeder Gärtner.
    • karl_e 17.11.2019 11:30
      Highlight Highlight Bei dir dauert eine Generation offenbar gut 100 Jahre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaubar 16.11.2019 14:35
    Highlight Highlight Nein, die Bauern sollten sich weniger Politiker halten. Das löst das Problem schneller.
  • Rabbi Jussuf 16.11.2019 13:52
    Highlight Highlight Jetzt ist aber etwa genug mit Panikimache durch falsche Argumente.
    Rinder sondern zwar Methan ab, ein Grossteil davon wird gleich weiter verarbeitet und in den Boden integriert durch Düngung. Wenn nicht Futter zugekauft werden muss, dann hält sich das schön im Gleichgewicht. Wir haben ja schon genug Regeln für die Landwirtschaft, als wären: die Begrenzung der GVE pro ha, oder die Gülleverordnungen, etc.
    Das einzige, wo etwas zu machen wäre: Massentierhaltung zu minimieren, sofern das nicht schon gemacht wurde. Dies aber wäre eher eine Frage für die EU als für die Schweiz.
    • Walter Sahli 16.11.2019 15:44
      Highlight Highlight Kühe rülpsen das Methan - wie ein Grossteil davon "in den Boden integriert" wird, ist mir ein Rätsel. Vermutlich muss man einfach fest genug daran glauben...
    • Arthur Philip Dent 16.11.2019 17:59
      Highlight Highlight "Wenn nicht Futter zugekauft werden muss, dann hält sich das schön im Gleichgewicht"

      😂 Ja, wenn...


      Ausserdem: Fürze zu Dünger verarbeiten? Cool! 🥴
    • Rabbi Jussuf 16.11.2019 18:14
      Highlight Highlight Walter
      Es sind ja nicht die Kühe selber, die das Methan produzieren, sondern Bakterien > Biogas. Es gibt aber ebenso methanophile Bakterien, die im Umfeld von Rindern besonders gut gedeihen und sehr viel Methan weiter verwerten im Gegensatz zu zum Beispiel Reisfeldern. Dieser Prozess wird ausser Acht gelassen, wenn es um Methanemissionen der Rinder geht. Es ist zu vermuten, dass es sogar so ist, dass dort wo viele Rinder auf Weiden sind, es besonders wenig Methanemissionen gibt. Das wird sicher bald intensiver untersucht werden müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Varanasi 16.11.2019 13:47
    Highlight Highlight Es ist einfach nur abstossend, wie wir mit den Tieren umgehen (Profit über allem).
    Benutzer Bild
  • walsi 16.11.2019 11:27
    Highlight Highlight Es steht und fällt mit den Konsumenten. Wenn kein Nachfrage besteht wird nicht produziert. Wenn die Konsumenten argumentieren, dass sie es nicht nachfragen würden, wenn es nicht angeboten würde, ist das einfach nur eine Ausrede.
    • Satan Claws 16.11.2019 12:28
      Highlight Highlight @walsi

      Für einen Grossteil der Bevölkerung entscheidet die Werbung was sie nachfragen wollen.
  • öpfeli 16.11.2019 11:15
    Highlight Highlight Kaum jemand in Bundesbern hat Interesse daran seine Lobbykollegen einzuschränken.
    Da setze ich fast noch mehr auf den Verstand von Fleischessern.
    Benutzer Bild
  • Forest 16.11.2019 11:02
    Highlight Highlight Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe :)
  • Antinatalist 16.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Ich schlage ein bisschen mehr Selbstreflexion vor. Wenn dann die Rinder weg sind, muss man dann nach Afrika Antilopen, Elefanten und Zebras schiessen gehen, damit dann die auch kein Methan mehr ausstossen und der Mensch sich noch ein bisschen weiter ausbreiten kann?

    Neben so einem Kuhbild wäre ein Bild wie z.B. dieses stets angemessen:
    Benutzer Bild
    • Füdlifingerfisch 16.11.2019 13:34
      Highlight Highlight Was für ein Käse.

      Antilopen, Giraffen & co werden von uns Menschen auch nicht in Masse gehalten
  • Züriläckerli 16.11.2019 10:53
    Highlight Highlight Nur soviel Tiere, wie der Boden hergibt. Also keine Futterimporte. Kein CO2 im Ausland durch CH Landwirte!
    • Garp 16.11.2019 11:01
      Highlight Highlight Dann muss man aber auch jegliches Importfleisch verbieten.
    • ursus3000 16.11.2019 11:06
      Highlight Highlight oder kein Co2 durch Schweizer Einwohner im Ausland ? Dann wird's schwierig , dann wärst du froh um Schweizer Bauern
    • Antinatalist 16.11.2019 11:25
      Highlight Highlight Würde man die Landwirtschaft genau so betreiben, also keinerlei Lebensmittelimporte, müsste man die Schweizer Bevölkerung, wollte sie so weiter essen wie heute, auf 1,5 Millionen Köpfe reduzieren. Mehr gibt das Land nicht her.

      Jetzt kann man ausrechnen, ob Tiermast überhaupt noch in Frage kommen würde, bei aktuell 8.5 Millionen Menschen. Die einfache Antwort lautet: Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quinn 16.11.2019 10:16
    Highlight Highlight 1. Wenn wir von etwas zu wenig haben, wird es zusätzlich importiert. Die emissionen werden verlagert, zusätzlich werden Transportwege gebraucht und da unsere lieben Nachbarsländer keinen vergleichbaren Tierschutz haben, wird es den Tieren schlechter gehen.

    2. Wie kommt man auf die Idee, die Grenzen zu öffnen und die Schweiz von Migranten überfluten, jedoch weniger Nahrungsmittel zu produzieren?

    3. Wenn man hier die Klimaziele einhalten will, setzt man beim völlig falschen Punkt an. Ist hier noch irgendjemand, der den Menschenverstand benutzen kann?!?
    • Makatitom 16.11.2019 14:39
      Highlight Highlight Es GIBT KEINE Überflutung durch Migranten, auch wenn ihr es noch tausend mal in die Kommentarspalten rotzt, wahr wird es trotzdem nicht
    • Saerd neute 16.11.2019 16:25
      Highlight Highlight Makatitom
      Aber dass die Bevölkerung in den letzten 30 Jahren von 6 auf 8,5 Mio. gewachsen ist hast du ja auch gemerkt, und sie ist gewachsen obwohl die Reproduktionsrate zu tief ist.
      In den den Schulen ist der Anteil Kinder mit Migrationshintergrund bei 40%.
      Und das ist nicht wertend gemeint sondern eine Tatsache!

      Also nicht gerotzt!
    • Makatitom 16.11.2019 16:56
      Highlight Highlight Überflutet werden wir trotzdem nicht! Ohne Migranten hätten wir keinen Gotthard- und Lötschbergtunnel und wir Schweizer müssten unseren Abfall selber beseitigen und die Kanalisation selber reinigen. Hört auf euren verdammten Fremdenhass hier zu verstreuen
    Weitere Antworten anzeigen
  • ghawdex 16.11.2019 10:06
    Highlight Highlight Es sollte möglich gemacht werden das beim Kauf von Fleisch im Supermarkt an der Kasse entsprechend der Fleichmenge das CO2 mittels Abgabe zu kompensieren. Dieses Vorgehen klappt in anderen Bereichen ja auch.
    Mann könnte den Fleischkonsum aber auch einfach kontingentieren. So das jeder nur noch eine bestimmte Menge pro Monat kaufen darf. Jene die ihr Kontingent nicht benötigen könnten es zB weiterverkaufen.
    Und ja, warum hört es sich im Zusammenhang mit Fleisch ein wenig bescheurt an, in anderen Bereichen aber genau so vorstellbar ist das Volk zu erziehen in der laufenden Klimadebatte?
    • Rabbi Jussuf 16.11.2019 16:24
      Highlight Highlight Sonst noch was?
      Man könnte auch heisse Luft kontingentieren. Wäre wahrscheinlich eine grössere CO2 Ersparnis und wesentlich weniger Unsinn in den Kommentarspalten.

      Du hast natürlich noch niocht bemerkt, dass es bei den Kühen gar nicht um das CO2 geht?
  • trio 16.11.2019 10:00
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich, wir haben zuviele Nutztiere in der Schweiz. Oft wissen die Bauern nicht wohin mit der Gülle, höchste Zeit hier mal endlich einzugreifen.
    • Schluch 16.11.2019 13:18
      Highlight Highlight genau, indem der futterimport eingeschränkt würde, hätten wir gleichzeitig probleme im in und ausland gelöst/ entschärft. hier die überdüngung, das amonjack, die treibhausgase. dort die abholzung des regenwaldes mit seinen ökologischen und sozialen problemen und die monokulturen mit mittelchen die hier verboten wären
    • Saerd neute 16.11.2019 16:33
      Highlight Highlight trio

      Jeder Bauer in der Schweiz arbeitet mit einer auf seinen Betrieb gerechnete Nährstoffbilanz.
      Diese muss jedes Jahr neu gerechnet werden anhand seiner Tiere welche alle in der nationalen Tierdatenbank gemeldet sind und anhand seiner Nutzfläche und Kulturen.
      Hier wird der betriebliche Nährstoffhaushalt bezüglich Stickstoff, Phospor usw. ersichtlich.

      Also das Märchen von zuviel Tieren musst auch du nicht mehr weitererzählen.
    • Florotor 17.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Nüübächler:

      Gibst du mir Recht, wenn ich sage, dass eure Nährstoffbilanz die Pflanzen-verfügbaren, also freien Nährstoffe in eurem Boden ausweist?

      Das sind die, die luft- oder wasserlöslich sind und daher in unserem Grundwasser und in der Atmosphäre landen.

      Wenn ihr euren Nährstoffkreislauf so im Griff habt, ihr Fachleute, warum haben wir dann das Nitrat im Wasser?

      Das Märchen ist eure Nährstoffbilanz.

      Das Problem ist, dass wir eure Nährstoff-Verluste nicht wollen, wir wollen sie im Boden, stabil gebunden in einem gesunden Dauerhumus. Und dafür zahlen wir euch.

      Aber ihr könnt es nicht.
  • na ja 16.11.2019 09:51
    Highlight Highlight Oder anders gesagt, Hauptsache die Menschheit hat einen Sündenbock und kann drauf herum hauen und selber nix ändern... oder wie oft wart ihr dieses Jahr mit dem Auto und Flugzeug unterwegs?
    • Nick Name 16.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Und was bedeutet das zum Thema des obigen Beitrags?
    • Satan Claws 16.11.2019 10:06
      Highlight Highlight @na ja

      Wie oft sind Sie auf einer Kuh geritten? Nein im Ernst, das eine gat mit dem anderen doch nichts zu tun.
    • PurpleWasabi 16.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Naja, auch die grössten Ignoranten wissen, welch tragischen Beitrag die übermässige Fleisch/Milchproduktion bringt. Weltweit 100tausende qKm2 Monokulturen, welche um die ganze Welt verschifft werden, dazu x1000e Tonnen Pestizide, Wachstumshormone, Antibiotika, unnatürliche Turbokühe und und und ....
      Weniger Fleisch essen ist gut für ALLES !
      "Das System Milch" von Grimme-Preisträger Andy Pilcher - ein echter Augenöffner ... also für die, die wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 16.11.2019 09:34
    Highlight Highlight Unser Fleischkonsum muss massiv zurückgehen. Ideal ist das Niveau unserer Grosseltern. Faustregel: 1x Sonntagsbraten und 1x Fisch am Freitag (kann natürlich auch an anderen Tagen sein).

    Das hat nur Vorteile:
    - Gesundheit der Leute wird besser weil sie zu viel Fleisch essen heute
    - Fleisch wird teuerer, also verdienen die Bauern mehr
    - weniger Ressourcen für Tierhaltung verwendet, also geht es der Natur besser
    - da weniger Fleisch benötigt wird, steigt der Anteil der Selbstversorgung
    • PurpleWasabi 16.11.2019 10:21
      Highlight Highlight Aber sowas von korrekt !

      "Das System Milch" preisgekrönte Doku von Andy Pilcher.

      Die bauen echt Scheisse.
    • dorfne 16.11.2019 11:32
      Highlight Highlight Unsere Vorfahren wussten auch ohne teure Studien was gesund ist. Aus Erfahrung und weil die Ressourcen knapp waren.
    • PurpleWasabi 16.11.2019 16:30
      Highlight Highlight ... Kartoffääään forevaaaaaaaa :-)

      Die CH war am gesündesten während des 2 Weltkrieges. Crazy, oder!?

      Hauptnahrungsmittel Kartoffeln. Fleisch ... war nicht so wichtig.
  • Wanni 16.11.2019 09:31
    Highlight Highlight 1915 wurden in der Schweiz praktisch gleich viele Rinder gehalten wie Heute (ca. 1,4 Mio.).
    Dazu wesentlich mehr Pferde die ausserdem grösstenteils als Nutztiere gehalten wurden und nicht zur Bespassung wie Heute.
    Kann mir nun jemand erklären, wiso den Kühe Heute die Schuld am Klimawandel gegeben wird? Könnte nicht etwas anderes der grund sein, was es vor 100 Jahren noch nicht gab?
    • Nick Name 16.11.2019 10:05
      Highlight Highlight Nein, kann niemand, weil niemand halbwegs Vernünftiges sagt: Die Kühe sind schuld am Klimawandel!

      Aber: Sie tragen dazu bei; das ist eine ganz simple Tatsache.
    • Wasmanvonhieraussehenkann 16.11.2019 10:11
      Highlight Highlight Gerade Milchkühe sind massiv hochgezüchtet worden. In Sachen Milchleistung ist die Kuh von 1915 nicht mit einer heutigen Kuh vergleichbar. Dementsprechend frisst sie auch mehr.
      Lösung: standortgerechte Rassen und weniger (einheimisches) Kraftfutter.
    • Satan Claws 16.11.2019 10:26
      Highlight Highlight @Wanni

      Heutige Kühe geben etwa 3 Mal mehr Milch, ausserdem sind sie etwa 20% grösser und schwerer als damals. Dazu kommt die Art des Futters. War es damals fast ausschliesslich frisches Gras oder Heu, sind es heute Silage und Kraftfutter.
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  • markus greenaway 16.11.2019 09:28
    Highlight Highlight die bauern sollten mehr bäume pflanzen müssen, ist ja unglaublich die grösse der agrarflächen in der schweiz auf denen kaum ein baum steht, kein baum über x hektaren !!!! weit und breit !!!
    • Saerd neute 16.11.2019 16:39
      Highlight Highlight Na ja, auch die Städter sollten mehr Bäume pflanzen. Vielleicht pro Bewohner ein Baum.
  • ursus3000 16.11.2019 09:07
    Highlight Highlight Die Landwirtschaft macht das ja nur zum spass , importieren wir doch alles und das Problem ist gelöst . Dafür kann man noch ein bisschen mehr Autofahren wenn die bösen Bauern kein Treibstoff mehr brauchen
  • nyly 16.11.2019 09:04
    Highlight Highlight Wenn jeder vernünftigen, sprich weniger Fleisch essen würden und für das weniger gegessene Fleisch dem Bauern einen faireren Preis bezahlen würde, führte das zu einer reinen Win-Win Situation:
    - Weniger Umweltbelastung durch Tierhaltung
    - Bessere Haltungsbedingungen für die Tiere
    - Bessere Qualität des Fleisches
    - Die Bauern hätten trotzdem ein Auskommen

    Vielleicht müsste man einmal den Grossverteilern auf die Finger schauen, wenn ich die Produkte in den Läden, und daneben die Aussagen zum Umweltschutz der Grossverteiler anschaue, ist eigentlich alles nur Marketing und Heuchelei.
    • Antinatalist 16.11.2019 11:21
      Highlight Highlight Diese Rechnung geht auf, wenn kein Bevölkerungswachstum bestünde. Im Prinzip müsste jeder jedes Jahr weniger Fleisch essen, da immer mehr Menschen auf diesem Planeten leben.

      Die Schweiz liegt bei 74.7kg/Kopf und Jahr. Da ich überhaupt kein Fleisch esse, muss jemand 179.4kg essen. Also ein gutes halbes Kilo Fleisch pro Tag.
    • weachauimmo 16.11.2019 14:58
      Highlight Highlight Danke, @nyly.
  • WID 16.11.2019 09:03
    Highlight Highlight Haltungsbedingungen massiv verbessern und das Problem ist gelöst. Die Tiere haben es auch noch besser.
    • PlayaGua 16.11.2019 09:21
      Highlight Highlight Eben nicht. Wenn die Tiere drinnen gehalten würden, wäre das fürs Klima besser. Es besteht ein Zielkonflikt zwischen Tierwohl und Umweltschutz.
    • Satan Claws 16.11.2019 10:33
      Highlight Highlight @PlayaGua

      Sofern sie nicht mit Soja aus brasilien gefüttert werden. Es ist ja nicht nur Methan das entsteht wenn es kühe gibt. Ein Stall mit 40 Kühen produziert mehr Schadstoffe als eine gleich grosse Wiese mit 6 Kühen. Wir müssen einfach den Fleischkonsum reduzieren.
    • WID 16.11.2019 12:57
      Highlight Highlight @Playa: nein, Innenhaltung führt nicht zu weniger Emissionen. Sehr dichte Haltung innen und Aussen führt jedoch zu noch mehr Emissionen (zusätzliches Ammoniak, Lachgas)
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  • Chastity 16.11.2019 08:49
    Highlight Highlight also was ich so von (Bio)Bauern in der Umgebung höre:

    - Milch- und Fleischpreise werden von Lobby künstlich tief gehalten, ergo muss man zum Überleben immer mehr Vieh halten (ein Teufelskreis).

    - Würde man das ganze Tier nutzen und nicht nur die „guten“ Fleischstücke, bräuchte man weniger Vieh.

    - CH-Kühe sind bereits für Effizienz so hochgezüchtet, dass sie viel zu gross und schwer sind (Böden gehen kaputt und es wird mehr gepupst).

    -schweres Gefährt braucht es, denn mit Pferd ackern ist nicht effizient.
    • MacB 16.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Würde ich so bestätigen. Dein Kommentar gehört nach oben!
    • ChlyklassSFI 16.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Den Tieren in der Schweiz geht es eben nicht so gut wie durch Werbung suggeriert wird.
    • who cares? 16.11.2019 09:51
      Highlight Highlight Milchpreis wird künstlich tief gehalten? Ohne fixen Milchpreis wäre Milch viel billiger, weil viel zu viel davon produziert wird, wir wissen ja nicht mehr wohin damit.
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  • MaxHeiri 16.11.2019 08:47
    Highlight Highlight Ich verstehe, dass ein grosser Hebel zurecht bei den Bauern liegt. Allerdings gäbe es noch einfacheren Hebel zum Klimaschutz: weniger Kinder!
    Darum verstehe ich nicht, wieso wir schon bald über einen Vaterschaftsurlaub abstimmen. Da jeder weiterer Mensch einen riesigen CO2-Abdruck hinterlässt. Deshalb wäre als erster Schritt wichtig, sämtliche Subventionen fürs Kinderkriegen zu streichen. Als nächster Schritt wäre ein CO2-Steuer fürs Kinderkriegen einzuführen.
    Themen wie Altersvorsorge lassen sich lösen, indem schrittweise das Kapitaldeckungsverfahren (wie PK) eingeführt wird.
    • trio 16.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Noch besser wäre es, gezielt das Trinkwasser zu vergiften. Mit einem schmerzlosem Gift lassen sich so gezielt ganze Gemeinden von diesen CO2 Menschen säubern! 🙄
    • ingmarbergman 16.11.2019 09:30
      Highlight Highlight Die Geburtenrate in der Schweiz ist deutlich unter 2 Kindern pro Frau - die Bevölkerung sinkt also ohne Zuwanderung.
      Und weltweit sinkt die Geburtenrate auch. Sobald Kinder nicht mehr als Altersvorsorge nötig sind, wenn also die Altersvorsorgesysteme funktionieren, dann fällt auch die Geburtenrate. Etwa 2040 wird die Weltbevölkerung ein Maximum erreichen, dann wieder abnehmen.

      Dein Argument ist nicht als der versteckte Rassismus gegenüber der Dritten Welt und spinnt das Narrativ der Schwarzen Horden weiter.
      Hör auf damit!
    • Firefly 16.11.2019 09:37
      Highlight Highlight Wer hat denn heute bei uns noch fünf Kinder? Unsere Gesellschaft im Westen wächst zummeist nur noch durch Zuwnaderung und nicht mehr aus sich selbst heraus. Also wäre dieses Ziel hierzulande nahezu erreicht. Kümmern wir uns um die anderen Probleme. Zum Beispiel auf das vermeindliche Recht auf grenzenlose Mobilität.
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  • na ja 16.11.2019 08:40
    Highlight Highlight Aus was ist das Methan entstanden, das im Boden ist? Im Meer? Unter dem Eis? Oh.... war mal Gras....
    Also gibts so oder so Methan, obs jetzt die Kühe fressen oder es einfach liegen bleibt.
    • rburri68 16.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Ehm im Futter ist es gebunden, die Kühe stossen es aus....
    • na ja 16.11.2019 09:49
      Highlight Highlight rburri68, ja und sonst... das Eis gibt keins ab? Aus dem Meeresboden auch nicht? Oder sind das ehemalige Dinorülpser die nun gebunden sind?
    • Gummibär 16.11.2019 10:24
      Highlight Highlight na ja - oh je Bedenke : Die Kühe und Rinder leben nicht wie einst von natürlich wachsendem Gras, welches sonst liegen bleiben würde. Die Anzahl Kühe/Rinder und deren Leistung pro Hektar Betriebsfläche ist heute ein Mehrfaches.
      Folgendes kommt dazu:
      Dünger, Zufütterung, Fahrzeuge und Maschinen, Medikamente, Lüftung, Kühlung, Transporte.


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  • Spiegelfabrik 16.11.2019 08:34
    Highlight Highlight Vielleicht au mal endlich Migros, Coop und Co Auflagen für Fleischaktionen machen? Jede Woche sind zig verschiedene Fleischprodukte in Aktion, 50% und mehr ist fast normal. Muss das sein? Das heizt den Fleischkonsum nur mehr an. Zudem sollten Auflagen über den Fleischimport her. Zum Beispiel wieviel in Prozent des Geamtfleischangebots pro Grossverteiler. Wir mehr importiert, gibts eine Abgabe an den Bund. Möglichkeiten und Ideen gibt es unzählige, es sollte nur endlich auch was angepackt werden!
  • Fairness 16.11.2019 08:30
    Highlight Highlight Ein Grossteil der Bauern verfehlt so ziemlich jedes Ziel. Oder es steht auf dem Papier bzw. online etwas ganz Anderes als dies in der Realität der Fall ist. Und niemand sorgt für Ordnung! Viel Bla, bla, bla verbessert gar nichts.
  • Der Tom 16.11.2019 08:30
    Highlight Highlight Hört auf Fleisch zu essen. Das ist super einfach und hat wahrscheinlich die grösste Wirkung von allem was man als einzelner tun kann. Ich habe letzten Januar spontan beschlossen kein Fleisch mehr zu essen. Jetzt werde ich langsam auch Milchprodukte reduzieren. Wenn wir weniger konsumieren werden die Bauern auch weniger produzieren.
    • ursus3000 16.11.2019 09:14
      Highlight Highlight Mach was du willst , es geht mich ja auch nichts an ,aber sag mir nicht was ich tun sollte . Ich fahre kein Auto ,reicht das nicht?
    • Nick Name 16.11.2019 10:09
      Highlight Highlight @ursus3000: Nein. Es spielt auch eine Rolle, wie wir sonst leben ...
    • ursus3000 16.11.2019 10:46
      Highlight Highlight @ Nick Name nicht wir lieber NickName wenn Ihr so ökologisch wie leben würdet wie ich wär das Problem weniger gross , aber ich werde mich hüten anderen vorschreiben zu wollen was sie tun sollen , weil machen sie eh nicht , und ich habe gescheiteres zu tun
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  • Hummingbird 16.11.2019 08:25
    Highlight Highlight Der Bund erkennt DIE Chance, unternimmt aber nichts. Ich verstehe den Bund nicht! Dabei liesse sich gerade durch den Bund und seine Subventionen so vieles in eine positive Richtung lenken.
    • dracului 16.11.2019 08:55
      Highlight Highlight ... die Bauernlobby, sekundiert von den Fleischproduzenten, setzt auf Bundesebene seit Jahren durch, dass die Landwirtschaft eine heilige Kuh in der Schweiz bleibt - alle anderen Bemühungen sind Beilagen.
    • manolo 16.11.2019 12:09
      Highlight Highlight Also liegt es an uns wen und was wir wählen!
  • IHaveNoBetterName 16.11.2019 08:18
    Highlight Highlight Aber fast jeder Bauer hat mehrere Fahrzeuge, bezieht steuerfrei Treibstoff und kontaminiert den Boden und Gewässer mit Gülle. Aber es ist halt schwer, in dieser geschützten Werkstatt durchzugreifen, bei einer derart grossen Lobby in Bern.
    • Kaffo 16.11.2019 09:43
      Highlight Highlight Früher waren auf einem Hof zwei bis drei Pferde. Mit denen wurde gearbeitet. Heute haben sehr viele Bauernbetriebe zwei bis drei Traktoren und im Stall mehrere Pferde. Jetzt macht euch einmal schlau über die CO2bilanz eines Pferdes. In manchen Statistiken wird in dieser Beziehung das Pferd mit einem SUV gleichgestellt.
    • Antinatalist 16.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Der Bauer bedient nur eine Nachfrage. Das Problem ist weniger der Bauer. Herrschte keine Nachfrage, z.B., weil es nur noch diesen Bauer gäbe, bräuchte er dieser Tätigkeit erst gar nicht nachzugehen.

      Hier ist ein Besen, da ist der Dreck. Wisch zuerst vor deiner eigenen Türe und mach den Dreck nicht einfach weg, sondern sieh zu, dass er umweltgerecht "beseitigt" wird...
  • Chääschueche 16.11.2019 08:17
    Highlight Highlight "Die Anzahl Tiere in der Schweiz zu reduzieren, bringe aber nichts, wenn das Fleisch dann stattdessen importiert werde, argumentiert der Verband."

    Genau. Wäre nähmlich genauso dähmlich wie AKWs abschalten damit man dann Kohlestrom aus Deutschland importieren* muss weil wir uns hinten und vorne nicht selbst versorgen können...ah...ups...😆

    *Solange u.a. die Grünen weiterhin mit ihrem Landschaftsbildschutzchabis alles verhindern wird es darauf hinauslaufen ;)
    • ursus3000 16.11.2019 09:17
      Highlight Highlight Nein Strom kommt aus der Steckdose und den Rest kaufen wir in der Migros und alle sollten E-Autos fahren
    • Suigarah 16.11.2019 10:35
      Highlight Highlight AKW's wie wir sie jetzt haben gehören auch abgestellt. Seit dem Atomzeitalter haben wir weit über 360'000 Tonnen hochradioaktiven Müll produziert. 60 000 Tonnen nur Europa ohne Russland und die Slowakei. Die einzigen die ein Endlager bald fertig haben sind die Finnen. Beim Rest gebe ich ihnen aber recht die Verhinderung durch LandschaftsBILDschutz Heimatschutz etc muss aufhören. Wir werden nicht in die Zukunft gelangen wen wir an altem festhalten. Siehe Stein am Rhein... keiner will die Häuser. Platz für nichts verschwendet. Es sind schöne Häuser aber einfach vergammeln lassen bringt nichts.
  • Ökonometriker 16.11.2019 08:10
    Highlight Highlight Die genannten Dörfer sind nicht der einzige Ort in der Schweiz, an dem es einfach zu viele Rindviecher hat...
  • Fastadi 16.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Jetzt ist es an der Zeit für die Politik endlich zu handeln!
    • ursus3000 16.11.2019 09:51
      Highlight Highlight wieso Politik ? Es ist jeder einzelne , die Verantwortung abschieben bringt nichts
    • nyly 16.11.2019 09:51
      Highlight Highlight Meinst du die Politik, bei der jeder vom Volk gewählte Politiker zwei beratende Lobbyisten zur Seite hat? 😉
    • ursus3000 16.11.2019 10:25
      Highlight Highlight @ nyly immerhin sind sie Gewählt , was man von Kommentarschreibern nicht behaupten kann

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Der Schweizer Florian Reber radelte mit dem Velo durch die Alpen und die Rocky Mountains und sprach mit dutzenden Leuten. Sein Ziel: den Klimawandel dokumentieren. Das sind seine zehn Geschichten.

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