Schweiz
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ARCHIVBILD - ZUR MELDUNG ST. GALLER KOMMISSION WILL BURKA-VERBOT STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG - Asma, Touristin aus Riad, Saudi-Arabien, rechts, und ihre Freundin sitzen in einem Restaurant, am Sonntag, 9. Oktober 2016, in Interlaken. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Einzelne private Unternehmen verbieten bereits jetzt die Vollverschleierungen. Zwei Touristinnen aus Riad in einem Schweizer Restaurant. Bild: KEYSTONE

Keine Burkas auf dem Spielplatz: Darum gibt es in diesem Funpark ein Verschleierungsverbot

Der Ständerat lehnt ein Verhüllungsverbot ab. Doch einzelne private Akteure haben bereits eines verhängt.

kari kälin / schweiz am wochenende



Sie klettern einen Vulkan hoch und rutschen hinunter, robben durch eine Hängebrücke, hüpfen auf dem Trampolin und noch vieles mehr: Rund 70'000 bis 80'000 Kinder vergnügen sich jedes Jahr im Beo-Funpark im freiburgischen Bösingen. Der Eintritt zum Indoor-Spielplatz, einer beliebten Schlechtwettervariante für Familien, bleibt einer bestimmten Kategorie von Gästen verwehrt: vollverschleierten Frauen.

Wer eine Burka oder einen Nikab trägt, hat im Vergnügungspark nichts zu suchen. Der Grund für das Verbot – nicht erlaubt ist übrigens auch das Tragen von Töffhelmen – sei nicht etwa Islamophobie, sagt Beo-Funpark-Geschäftsführer Robert Gasser. «Wir haben viele muslimische Kunden, auch Frauen mit Kopftüchern sind herzlich willkommen», sagt er. Vielmehr handle es sich um eine Sicherheitsmassnahme.

Die ganze Anlage ist videoüberwacht. Falls irgendjemand gegenüber Kindern übergriffig werde, wolle man die Täter identifizieren können. Mit Vollverschleierung sei das unmöglich. Das Verhüllungsverbot gilt seit rund drei Jahren und ist eine Reaktion auf eine Frau mit Burka, der der Beo-Funpark Eintritt gewährte. Er bemerkte dann aber, dass sich viele Gäste unwohl fühlten. Seither habe sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, sagt Gasser.

Der Beo-Funpark hat damit auf privater Ebene etwas eingeführt, über das derzeit Politiker streiten: ein Verhüllungsverbot. Der Ständerat hat die Initiative des Egerkinger Komitees um den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann am Donnerstag klar abgelehnt, den Gegenvorschlag des Bundesrats hingegen hiess er deutlich gut. Die Landesregierung will auf Gesetzesstufe verankern, dass Personen im Umgang mit Behörden ihr Gesicht zeigen müssen, wenn dies zur Identifizierung nötig ist. Wer das trotz wiederholter Aufforderung nicht tut, wird gebüsst. In den Kantonen Tessin und St.Gallen hat das Volk bereits ein Verhüllungsverbot gutgeheissen.

Hotel in Brienz: Gesicht zeigen

Der Beo-Funpark ist nicht der einzige Privatakteur, der keine vollverschleierten Gäste akzeptiert. Das Hotel Bären in Brienz bittet seine Gäste seit Frühling 2016, das Gesicht «unverhüllt» zu zeigen. Die 80-jährige Monique Werro führt den Betrieb zusammen mit ihrer Tochter und betrachtet ein Verhüllungsverbot als frauenfreundliche Geste. Sie erzählt die Geschichte einer Frau aus Saudi-Arabien, die, begleitet von ihrem Ehemann in westlich-lockerer Kleidung, ihren Nikab, eine Vollverschleierung mit Sehschlitz, abgelegt und ihr bildhübsches Gesicht gezeigt habe. «Sie hat mich angestrahlt.»

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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Video: watson

Doch ist ein privates Verhüllungsverbot wie beim Beo-Funpark und im «Bären» überhaupt zulässig? Oder liegt eine Diskriminierung vor? Grundsätzlich, sagt Frédéric Krauskopf, Professor für Privatrecht an der Universität Bern, könne man Anbieter solcher Dienstleistungen nicht zwingen, mit jemandem einen Vertrag abzuschliessen, den man nicht als Gast haben wolle: «Meines Erachtens liegt kein Vertragszwang vor.»

Krauskopf verweist auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts. Zwar dürfe man keine Kunden abweisen, wenn man öffentlich Güter und Dienstleistungen anbiete. Doch dieser Vertragszwang gelte nur für Güter und Dienstleistungen, die zum Normalbedarf gehörten – und auch in diesem Fall nur dann, wenn ein Kunde nicht auf vernünftige Alternativen ausweichen kann. Schliesslich könne es auch eine sachliche Rechtfertigung für ein Verhüllungsverbot geben. Krauskopf zweifelt denn auch, dass ein solches eine Diskriminierung darstellt.

Hidschab, Niqab und Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

St. Gallen sagt JA zum Burkaverbot

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 29.09.2019 19:28
    Highlight Highlight Solange Frauen unterdrückt bleiben finde ich den Entscheid richtig ein Beispiel: Kanadische Richterin in Quebec entfernt ein 16-jähriges muslimisches Mädchen aus dem Familienhaus, nachdem sie vor der Zwangsverheiratung geflohen ist. Der Verlobte des Mädchens zwang sie, die hijab zu tragen, kontrollierte ihre Freundschaften, Kleidung und das Telefon. https://www.cbc.ca/news/canada/montreal/quebec-youth-court-girl-forced-marriage-1.5275963
    • dä dingsbums 29.09.2019 20:27
      Highlight Highlight Du brauchst auch gar nicht in Kanada nach Beispielen suchen. In der Schweiz werden jedes Jahr mehrere tausend Frauen Opfer häuslicher Gewalt.

      Ein Verhüllungsverbot würde nichts daran ändern.
    • Bene86 29.09.2019 23:05
      Highlight Highlight Was geht eigentlich in den Köpfen der Blitzer vor? Will man auf Teufel komm raus nicht der traurigen Realität in die Augen schauen?
    • Diavolino666 30.09.2019 06:07
      Highlight Highlight @dä dingsbums
      Problem A mit Problem B relativiert. Super. Dann ist die Lösung sicher C.

      Im übrigen sind die Arbeitsunfälle bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen.
  • koks 29.09.2019 18:23
    Highlight Highlight Vielleicht müssten sich einfach ein paar Männer mit Burka verhüllen. Die (linken) Politiker kämen in Erklärungsnot (möchten den Männern die Burka verbieten und müssen sich auf muslimische Traditionen bzw Rechtssprechung berufen - in der Schweiz), das Vermummungsverbot wäre schnell Tatsache.
  • nitVoZieri 29.09.2019 17:35
    Highlight Highlight Bin gerade in Dubai. Es hat hier viele Kopftücher, Burkas, Vollbody Schwimmanzüge. Wenn man unter Moslems ist, fällt es nicht mal sonderlich auf. Ich kann nur sagen, die Leute sind ganz ok, und Arabic food ist auch nicht schlecht. Marokko Iran Dessert.
    • P. Silie 29.09.2019 18:44
      Highlight Highlight Und Sie haben vollkommen recht! Ist es doch Tradition sich so anzuziehen - IN DUBAI... aber nicht hier :)
    • Fly Baby 29.09.2019 19:15
      Highlight Highlight Arabic Food? Was soll das genau sein?
    • Robin Le Chapeau 29.09.2019 19:41
      Highlight Highlight Was hat das nun mit dem Thema im Artikel zu tun? Sie befinden sich ja eben genau in einem arabischen Kulturkreis.
  • Neruda 29.09.2019 16:58
    Highlight Highlight Unsere Kultur ist es, uns nicht zu verhüllen im Alltag. Sollte dies nun ein paar Gäste stören, frage ich mich sowieso, warum sie überhaupt zu uns kommen, wenn sie unsere Kultur nicht mögen? Ich gehe ja auch nicht nach Saudi-Arabien, um mich dann dort zu beschweren.
    • dä dingsbums 29.09.2019 20:19
      Highlight Highlight Beschwert hat sich auch nicht die Dame mit dem Schleier, sondern die anderen.
  • Brettspiel 29.09.2019 16:56
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich verstehe das Verbot. Aber dann habt doch bitte auch die Eier, zu gestehen, dass dies eingeführt wurde weil sich andere Gäste unwohl fühlten, beim Anblick vollverschleierter Frauen. Andere, fadenscheinige Argumente, sind doch etwas lächerlich.
    • Barracuda 29.09.2019 21:10
      Highlight Highlight Ich würde beide Argumente gelten lassen. Ob es jetzt Sicherheitsgründe sind, man gegen die Unterdrückung von Frauen ist oder sich andere Gäste unwohl fühlen... Alles legitime Gründe!
  • Caissa15 29.09.2019 16:50
    Highlight Highlight
    Wenn es jemandem so schlecht geht, dass er von einem fremden Land aufgenommen werden muss, ist Dankbarkeit wohl noch das wenigste was man erwarten darf.
    • Frausowieso 29.09.2019 17:23
      Highlight Highlight Burkas tragen vor allem Touristinnen
  • Caissa15 29.09.2019 16:43
    Highlight Highlight Ich habe langsam den Eindruck, den Gastgeber als schutzbedürftig auszumachen. Ausnahmen bestätigen die Regel,aber das Wort INTEGRATION hängt dem Steuerzahler, täglich sichtbar, wie ein Franken-Mühlstein um den Hals, der immer Millionenschwerer wird , und den Bürger in all seinen Lebensbereichen immer mehr einschränkt !
  • You will not be able to use your remote control. 29.09.2019 16:41
    Highlight Highlight "Falls irgendjemand gegenüber Kindern übergriffig werde, wolle man die Täter identifizieren können. Mit Vollverschleierung sei das unmöglich. Das Verhüllungsverbot gilt seit rund drei Jahren und ist eine Reaktion auf eine Frau mit Burka, der der Beo-Funpark Eintritt gewährte. Er bemerkte dann aber, dass sich viele Gäste unwohl fühlten."


    Der lügt sich selbst an und bemerkt es nicht einmal.
  • dä dingsbums 29.09.2019 16:35
    Highlight Highlight Also war der Grund für das Verbot, dass sich andere gestört fühlten, weil einmal eine verhüllte Frau da war, die nichts falsches getan hat?

    Als liberaler Mensch fällt es mir schwer jetzt Beifall zu klatschen.
    • Diavolino666 29.09.2019 19:50
      Highlight Highlight Kleines Gedankenspiel: ein kahlrasierter Mann in Springerstiefel und einer Bomberjacke mit Hakenkreuz, der nichts falsches getan hat und andere fühlen sich gestört. Er bekommt auch die Tür gezeigt. Kommt jetzt dein Beifall?

      Lass es mal wirken - eine Ideologie, die unzählige Leben gekostet gegen eine andere die unzählige Leben gekostet hat...
    • dä dingsbums 29.09.2019 20:07
      Highlight Highlight @Diavolino666: Das Totschläger-Argument mit den Nazis. Super Input.

      Wann hat denn jemand mit einem Schleier einen Weltkrieg angezettelt und Millionen von Menschen vergast?

      Anderes Gedankenspiel für Dich:
      Was wäre wenn jemandem mit einer Kippa der Zugang verwehrt wird, weil es die anderen stört?
      Oder jemandem mit einem Turban?
      Oder einer Person die dunkle Haut hat und eine fremde Sprache spricht?
    • Levi Vodica 30.09.2019 00:50
      Highlight Highlight Dä dingsbums wann hat denn jemand mit Glatze und Bomberjacke einen Weltkrieg angezettelt? Kann mich nur an einen schwarzhaarigen kleinen Kerl mit Schnauz und Uniform erinneren. Also weder der Glatzkopf noch die Schleier tragende Frau haben Weltkriege angezettelt, gehören aber beide einer politischen Ideologie an, die, naja, jenste Schandtaten zu verantworten hat. Zum Rest: nicht vergleichbar, da man das Gesicht dabei sieht. Ich konnte noch nie eine Tankstelle mit Töffhelm betreten, ohne darauf hingewiesen zu werden, ihm auszuziehen. Diskriminierung oder wie würdest du dem sagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wipix 29.09.2019 16:33
    Highlight Highlight Wir sind Unternehmer und entscheiden mit welchen Kunden wir in Geschäftsbeziehung stehen und welche welche Attribute sichtbar getragen werden. Bei Angestellten und Kunden:
    Vollverschleierung und Hakenkreuze werden nicht akzeptiert!
    Kein Problem für uns und ein Vorteil für die, denen es egal ist😉
  • Robin Le Chapeau 29.09.2019 14:39
    Highlight Highlight Eigentlich unnötig überhaupt zu diskutieren. In unserem Kulturkreis gehört das Gesicht eines Menschen unverhüllt in der Öffentlichkeit. Wenn es nötig ist, soll halt auch der gesetzliche Rahmen dafür geschaffen werden.
  • exeswiss 29.09.2019 14:16
    Highlight Highlight "Er bemerkte dann aber, dass sich viele Gäste unwohl fühlten. Seither habe sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, sagt Gasser."

    also ist es weder eine "Sicherheitsmassnahme" noch hat es mit "übergriffen" zu tun...
    • poltergeist 29.09.2019 16:49
      Highlight Highlight Man muss halt zu solchen Alternativargumentationen greifen wenn man die Wahrheit nicht aussprechen darf. Was soll man den Kindern erklären, es gibt Gegenden wo Frauen ihr Gesicht nicht zeigen dürfen und das müssen wir hier auch akzeptieren? Sonst noch Wünsche? Es geht hier nicht um Religion sondern um ein frauenfeindliches Manifest.
    • Fly Baby 29.09.2019 17:51
      Highlight Highlight @poltergeist Übergriffe auf Kinder geschehen meistens in der Familie und im Bekanntenkreis. Und nicht von einer verschleierten Frau in einem Vergnügungspark. Erklär doch das bitte deinen Kindern, wenn du welche hast.
    • Lichtblau550 29.09.2019 20:50
      Highlight Highlight Naja, kommt darauf an, was alles als „Übergriff“ zu verstehen ist. In letzter Zeit liest man nicht selten von rabiaten Musliminnen in Schweizer Schwimmbädern, die sich an männlichen Bademeistern stören und sich lautstark beschweren. Finde ich jetzt auch nicht so toll für Kinder. Schon schräg, dieser ewige Kulturrelativismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • I bims 29.09.2019 14:07
    Highlight Highlight macht sinn🙋🏼‍♂️⚡
  • ain hasardeur 29.09.2019 14:04
    Highlight Highlight Eine Menge Stoff für die Enthüllungsjournalie.
  • Timbooked2 29.09.2019 13:58
    Highlight Highlight Sorry, aber sehr tendenziös und reisserisch geschrieben, als ob keine muslimischen Frauen willkommen wären. Den vollvermummten Frauen ist der Zugang nicht per se vorenthalten, sondern es geht ganz einfach um (eigentlich nachvollziehbare) Bekleidungsvorschriften. Nachvollziehbar ganz einfach deswegen, da solche Einrichtungen heutzutage ein hohes Sicherheitsdispositiv einzuhalten haben.

    Zudem tut es allen Kindern nur gut, sich in unserem Kulturkreis auf Augenhöhe und ohne äussere Vorbehalte begegnen zu lassen.
    • Hierundjetzt 29.09.2019 17:26
      Highlight Highlight Nur wer seine Kinder in eine Dorfschule mit 100% Schweizer kommt auf eine dermassen absurde Argumentation. Zügle doch in den Kreis 9, 11 oder 12. Oder nach Zug, Baar oder Cham. Entweder alles in Englisch (Zug) oder 10 sprachig (Zürich).

      Lauf durch Zürich, alle 500m gibts dann Deine Sprache.

      Und weisst Du was? Ich finds toll.

      Und weisst Du nochwas? Burkaverbot ja. Keine Verhandlung.
    • Hierundjetzt 29.09.2019 17:29
      Highlight Highlight Gehen Deine Kinder in eine Dorfschule mit 100% Shevicer?

      Zügle doch in den Kreis 9, 11 oder 12. Oder nach Zug, Baar oder Cham. Entweder alles in Englisch (Zug) oder 10 sprachig (Zürich Nur wer seine Kinder in eine Dorfschule mit 100% Schweizer kommt auf eine dermassen absurde Argumentation. Zügle doch in den Kreis 9, 11 oder 12. Oder nach Zug, Baar oder Cham. Entweder alles in Englisch (Zug) oder 10 sprachig (Zürich).

      Lauf durch Zürich, alle 500m gibts dann Deine Sprache.

      Und weisst Du was? Ich finds toll.

      Und weisst Du nochwas? Burkaverbot ja. Keine Verhandlung.
  • Clife 29.09.2019 13:48
    Highlight Highlight Finde den Gegenvorschlag auch sehr gut und zwingend. Dann kann man zumindest mal schauen, wie es auf der Sicherheitsebene aussieht und ein schweizweites Verbot im schlimmsten Falle immernoch verüben. „Ich will Gesicht sehen“ ist nicht wirklich ein typisch schweizerischer Wert (sondern pünktlichkeit, freundlichkeit, arbeitsmoral, multi-kulti etc.)
    • Finöggeli 29.09.2019 16:28
      Highlight Highlight Ich will Gesicht sehen“ ist nicht wirklich ein typisch schweizerischer Wert -> das ist korrekt. Dies ist ein europäischer Wert
  • DemonCore 29.09.2019 13:46
    Highlight Highlight Das halte ich für legitim. Als Geschäftsbesitzer will ich auch nicht gezwungen werden mit einem Neonazi mit Hakenkreuz-Tattoo Geschäfte zu machen, auch wenn ein solches legal wäre.

    Es gibt einfach Kleidungs- und Schmuckstücke die nicht in anständige Gesellschaft gehören. Die Burka/Niqab ist ganz klar ein Fauxpas.
    • David Rüegg 30.09.2019 06:35
      Highlight Highlight Gerade auch als Atheist ist mir das zur Schau tragen seiner Religion in der Öffentlichkeit, gerade in Form von Kleidung zutiefst unsympathisch. Ich bin jedoch entschieden gegen ein Verbot:
      1) Es ist nicht Sache des Staates Kleidervorschriften zu erlassen
      2) Es gibt in der Schweiz sehr wenig vollverschleierte Frauen, daher gibt es aus meiner Sicht keinen Handlungsbedarf
      3) Ein Verbot führt nicht zu Einsicht bei den Betroffenen, im Gegenteil
    • DemonCore 30.09.2019 10:26
      Highlight Highlight Es geht hier um die Möglichkeit, auf eigenem Boden Kunden gewisse Vorschriften zu machen, nicht um ein allgemeines Verbot in der Öffentlichkeit. Ich teile ihre diesbezüglichen Bedenken aber.

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