Schweiz
Gesellschaft & Politik

«Super Sunday» im Kanton Zug

Das Zuger Regierungsgebäude.
Das Zuger Regierungsgebäude.Bild: KEYSTONE
Kantonsrat, Regierung und Gemeindebehörden

«Super Sunday» im Kanton Zug

05.10.2014, 07:1325.02.2015, 09:56
Mehr «Schweiz»

Im Kanton Zug steht heute ein «Super Sunday» an: Zum zweiten Mal wählen die Stimmberechtigten Kantonsrat, Regierung und Gemeindebehörden am gleichen Tag. Insgesamt kämpfen 246 Frauen und Männer um die 80 Sitze im Kantonsrat. Nach einer Änderung des Wahlgesetzes sind Prognosen schwierig. Verteilt werden die Sitze im Kantonsparlament nämlich erstmals nach dem Doppelten Pukelsheim.

Im kantonalen Parlament vertreten sind derzeit die CVP mit 23, FDP mit 20, SVP mit 19, Alternative – die Grünen (ALG) mit 7, die SP mit 9 und die GLP mit 2 Sitzen.

Majorz- statt Proporzverfahren

Ebenfalls nach neuem Modus bestellt werden die sieben Mitglieder des Regierungsrates. Sie werden nicht mehr im Proporz-, sondern im Majorzverfahren gewählt. Den Systemwechsel hatten CVP und FDP gegen den Willen der kleinen Parteien durchgesetzt.

Alle bisherigen Regierungsräte treten wieder an. Konkurrenz erhalten sie von der SP, die mit der Diplomatin Christina Bürgi Dellsberger den vor acht Jahren verlorenen Sitz in der Exekutive zurückerobern will.

Die CVP schickt neben den beiden Regierungsräten Beat Villiger und Peter Hegglin den Parteipräsidenten und Kantonsrat Martin Pfister ins Rennen. Erstmals mit von der Partie ist die Piratenpartei, deren Kandidatur allerdings als chancenlos gilt. (viw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Pfefferspray statt Schmetterlinge im Bauch: Mann beim Blind Date angegriffen
Ein junger Mann wollte sich am 17. Juli mit einem Blind Date in Winterthur-Wülflingen treffen. Als er am Treffpunkt wartete, wurde er stattdessen von Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Über Snapchat hat ein 23-jähriger Mann eine Frau kennengelernt. Nach einigen Tagen und zahlreichen Nachrichten verabredeten sich die beiden für ein Blind Date – bei einer Parkbank in Winterthur-Wülflingen.

Zur Story