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2.-Säule-Vorbezüge: HEV-Präsident kritisiert «Aktivismus des Bundesrates»

Hauseigentümerverband Schweiz

2.-Säule-Vorbezüge: HEV-Präsident kritisiert «Aktivismus des Bundesrates»

27.06.2014, 17:0527.06.2014, 17:05
HEV-Präsident Hans Egloff kritisiert die Ankündigung des Bundesrat Vorbezüge aus der 2. Säule für Wohneigentum zu verbieten. 
HEV-Präsident Hans Egloff kritisiert die Ankündigung des Bundesrat Vorbezüge aus der 2. Säule für Wohneigentum zu verbieten. Bild: KEYSTONE

Der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) ist unzufrieden mit dem Bundesrat. Besonders beunruhigend sei die jüngste Ankündigung, künftig Vorbezüge aus der 2. Säule für den Kauf von Wohneigentum zu verbieten, sagte HEV-Präsident Hans Egloff am Freitag an der Delegiertenversammlung in Schaffhausen.

Der Zürcher SVP-Nationalrat kritisierte in seiner Rede vor rund 360 Delegierten und 100 Gästen den Aktivismus von Bundesbern im Immobilienbereich. Im Mai habe der Bundesrat Massnahmen im Mietrecht beschlossen. Unter anderem wolle er, dass schweizweit eine Formular- und Begründungspflicht für die Anfangsmiete eingeführt werde.

Im Juni hätten die Eidgenössische Finanzverwaltung und die Finanzmarktaufsicht den Banken schärfere Bestimmungen bei der Hypothekarvergabe aufgezwungen, obwohl sich der Markt bereits deutlich abgekühlt habe. Und nun wolle der Bundesrat künftig auch noch Kapitalzahlungen aus der 2. Säule wenn möglich ganz verbieten.

Egloff forderte die anwesende Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) auf, «den Herren Bundesräten Berset und Schneider-Ammann in der nächsten Bundesratssitzung den einen oder andern Stupser in die richtige Richtung zu geben». (rar/sda)

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