Schweiz
Gesellschaft & Politik

Zwei Tunesier aus Genfer Haftanstalt entwichen

Deux panneaux qui indiquant la direction des prisons de Champ-Dollon de la Brenaz et Favra, photographier, ce jeudi 27 fevrier 2014 a Geneve. Un second acte de rebellion est en cours ce jeudi apres-mi ...
Die geflohenen Tunesier würden nicht als gefährlich eingestuft.Bild: KEYSTONE

Zwei Tunesier vor Abschiebung aus Genfer Haftanstalt geflohen

22.05.2017, 01:1322.05.2017, 06:11

Zwei Tunesier sind am Sonntagabend aus der Genfer Haftanstalt Favra ausgebrochen. Die beiden hatten dort auf ihre Abschiebung aus der Schweiz gewartet. Sie würden nicht als gefährlich eingestuft, teilt das Genfer Sicherheitsdepartement mit.

Gegen 19 Uhr hätten die Männer im Alter von 27 und 31 Jahren eine Fensterscheibe eingeschlagen. Darauf überquerten sie den Freiganghof und kletterten sodann über den Gefängniszaun. Die französische Polizei sei alarmiert worden, heisst es in der Mitteilung.

Die Haftanstalt Favra in Puplinge GE liegt gleich neben dem Gefängnis Champ-Dollon unweit der französischen Grenze. Sie bietet Platz für 20 Männer, die hier für kurze Dauer vor ihrer Abschiebung aus der Schweiz einsitzen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
atomschlaf
22.05.2017 06:51registriert Juli 2015
Was ist das für ein Gefängnis, wo man bloss eine Scheibe einschlagen braucht, um abzuhauen? 🤔
00
Melden
Zum Kommentar
2
Immer mehr junge Menschen haben Krebs – diese 9 Faktoren könnten verantwortlich sein
Die neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen: Die Generation der Millennials erkrankt deutlich häufiger an Krebs, als es Gleichaltrige vor dreissig Jahren taten. Forschende ringen um Erklärungen.
Es ist eines der grossen ungelösten Rätsel der Medizin: Warum erkranken immer mehr junge Menschen an Krebs? Was in den 1980er-Jahren in den USA erstmals auffiel, zeigt sich heute weltweit – und laut der neuen nationalen Krebsstatistik auch in der Schweiz. Seit den 1990er-Jahren steigt hierzulande die Zahl der Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen stetig.
Zur Story