Schweiz
Gesundheit

Zürcher Universitätsspital-Chef sieht kein Ende im Fachkräftemangel

Zürcher Universitätsspital-Chef sieht kein Ende im Fachkräftemangel

01.06.2023, 07:1101.06.2023, 07:11
Zurich's university district with the Department of Neurosurgery of the University Hospital (high rise, background) and the Department of Information Technology and Electrical Engineering of the  ...
Universitätsspital Zürich.Bild: KEYSTONE

Der scheidende Chef des Zürcher Universitätsspitals sieht noch kein Ende im Fachkräftemangel. «Momentan haben wir 50 Betten auf Pflegestationen geschlossen, weil das Personal fehlt», sagte Gregor Zünd.

Das Unispital habe die Löhne wegen des Fachkräftemangels erhöhen müssen und dieser dauere an. «Denn die Generation der Baby-Boomer scheidet aus und die jüngere Generation hat eine andere Vorstellung bezüglich Arbeit und Freizeit», so Zünd in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit Tamedia.

Der Personalmangel beschränke sich aber nur auf den stationären Bereich. Im ambulanten Betrieb, wo die Arbeitszeit geregelt sei und es keine Wochenendeinsätze gebe, habe man das Problem nicht. Der studierte Chirurg hat das Zürcher Unispital sieben Jahre lang geleitet. Ab dem heutigen Tag gibt er die Führung an Monika Jänicke, bisher Geschäftsführerin von Novartis Frankreich, ab. (oee/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Frankreich deckelt den Benzinpreis – und erhält dabei Hilfe von ungewohnter Seite
Die Regierung in Paris drückt die Benzinpreise – und das, ohne die Staatsfinanzen zu belasten. Wäre der Politkniff auch auf die Schweiz übertragbar?
Frankreichs Staatskasse ist leer, das Schatzamt hoch verschuldet. Doch die autofahrende Bevölkerung drängt mit aller Kraft auf eine Benzinpreissenkung. Denn in dem Land, in dem die Bürger gewohnt sind, eng zu rechnen, lastet jeder zusätzliche Centime an der Zapfsäule schwer auf der Brieftasche.
Zur Story