Schweiz
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Der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken ist in der Schweiz gestiegen. bild: shutterstock

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid



541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham geschönt. Und zweitens werden einige besonders gefährdete Personenkreise nicht erfasst, wie Obsan am Dienstag mitteilte: Insassen von Haftanstalten und psychiatrischen Kliniken sowie von Asylzentren beispielsweise.

Die Beweggründe, seinem Leben ein Ende setzen zu wollen, sind nicht überraschend: Erkrankungen, Einsamkeit, Mangel an persönlichen Ressourcen (Selbstvertrauen) und Arbeitslosigkeit. 69.1 Prozent der Menschen mit Freitodgedanken leiden an mittleren bis schweren depressiven Beschwerden, 9 Mal so viele wie Menschen ohne Suizidgedanken.

Zugrunde liegen bei fast 50 Prozent der Schwermütigen starke körperliche Beschwerden. Von Personen ohne Suizidgedanken leidet nur etwa ein Fünftel an starken Gesundheitsproblemen. Einer der Spitzenreiter unter den Gründen, die einem das Leben verleiden, ist die Einsamkeit. 21.3 Prozent der Menschen mit Suizidgedanken fühlen sich allein und vernachlässigt, 6 Mal mehr als nicht Suizidgefährdete.

19.5 Prozent der Lebensmüden leiden im weitesten Sinn an mangelndem Selbstvertrauen - das sind 3.5 Mal so viele wie unter den nicht Suizidalen. Von der arbeitslosen Bevölkerung haben in den letzten 12 Monaten 1.5 Prozent einen Selbstmordversuch unternommen. Bei den Beschäftigten lag der Anteil bei 0.4 Prozent, also 3.75 Mal tiefer.

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Zentralschweizer sind seltener lebensmüde

Geschlecht und Alter spielen in der Statistik keine Rolle. Auch regional lassen sich keine Tendenzen separieren - ausser was die Zentralschweiz betrifft: Dort denken die Leute seltener an Suizid als anderswo in der Schweiz. Der Rest der Qualifikationen ist erwartbar: Gebildete sind seltener lebensmüde als Menschen, die nur die obligatorische Schulbildung absolviert haben. Und auf dem Land sieht man seltener völlig schwarz als in der Stadt.

25.5 Prozent der Befragten mit Suizidgedanken liessen sich in den letzten 12 Monaten vor der Befragung wegen psychischen Problemen behandeln. Bei den anderen waren es nur 4.2 Prozent. Besonders traurig: 15 Prozent der Befragten, die in den 12 Monaten vor der Umfrage versucht hatten, ihrem Leben ein Ende zu setzen, sprachen vor- und hinterher mit keiner einzigen Person darüber.

Gemäss Hochrechnung von Obsan kamen 2017 auf jeden Freitod 32 Suizidversuche. Die «Trefferquote» war höher, wenn man Sterbehilfe mit dazu rechnete: Dann lag sie bei 1:17.

Mehr Raucher als Alkoholiker sind verzagt

Ein überraschendes Detail: Alkoholiker sind nicht so todunglücklich, wie man meint. Menschen, die schon versucht haben, sich das Leben zu nehmen, konsumieren laut Obsan-Auswertung seltener täglich Alkohol als nicht Suizidgefährdete. Dafür rauchen Lebensmüde häufiger als andere - 27.1 Prozent von ihnen paffen gegenüber 17.8 der nicht Gefährdeten. (sda)

Wie erkenne ich eine Depression und was mache ich dagegen?

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pfauenauge 11.09.2019 23:39
    Highlight Highlight Eine wirklich traurige Statistik...
    Ich muss selber ehrlich sagen, dass mir der Umgang mit Leuten, die Depressiv und/ oder Suizid gefährdet sind, immer das Gefühl gibt selber wahnsinnig hilflos zu sein.
    Ich war erst elf, als mir zum ersten Mal eine gleichaltrige Freundin erzählt hat, dass sie sich umbringen will. Wir waren 14 als sie es das erste Mal versucht hat. Ich wusste damals nicht was ich sagen oder tun soll und ich weiss es ehrlich gesagt heute noch nicht.
  • Pascal Parvex 11.09.2019 21:16
    Highlight Highlight Ein weiterer, gewichtiger Grund für das bedingungslose Grundeinkommen. Dann gibt es keinen Grund mehr, sich wegen unproduktivem Lebenswandel umzubringen.
  • Glenn Quagmire 11.09.2019 20:12
    Highlight Highlight Die Arbeitswelt will immer mehr, für weniger und günstiger. Da bleiben zwangsläufig gewisse Menschen zurück, verlieren den Anschluss und werden ausgegrenzt. Daher sollte man, wann immer möglich, versuchen neues Personal via RAV etc zu bekommen.
    • Sonnenbankflavor 12.09.2019 01:15
      Highlight Highlight Wieso gibt es hier Daumen nach Unten? Sind die von den "den-faulen-Arbeitslosen-muss-man-nur-mal-gehörig-in-den-Arsch"-Tretern"? Das ist echt zum Kopfschütteln...
    • Glenn Quagmire 12.09.2019 07:58
      Highlight Highlight @Sonnenbankflavor: bis sie selber Opfer werden.... Viele schnallen nicht, dass auch tüchtige und gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen betroffen sind.
  • Pafeld 11.09.2019 11:44
    Highlight Highlight An alle "den-faulen-Arbeitslosen-muss-man-nur-mal-gehörig-in-den-Arsch"-Tretern: Gratuliere, es ist offiziell. Sie haben Blut an den Händen, respektive den Füssen. Ich hoffe Sie denken das nächste mal beim Zutreten noch einmal daran. Und ausführlich schämen bitte nicht vergessen.
  • Skydancer 11.09.2019 10:36
    Highlight Highlight Wo ist die Grenze zwischen Depression und sich um die aktuelle Weltlage zu Sorgen?

    Ehrliche Frage, da mich dies aktuell sehr beschäftigt und manchmal fast erdrückt.
    Benutzer Bild
    • Pümpernüssler 11.09.2019 15:24
      Highlight Highlight Bei Depressionen kannst du nichtmehr denken. Dir fällt alles auf den Kopf. Hast absolut kein Antrieb, geschweigen denn Kraft um dir etwas zum essen zu machen. Eine Depression ist mehr als nur negative Gedanken.
    • ChillDaHood 11.09.2019 16:44
      Highlight Highlight Öhm, wenn du absolut gar nix mehr auf die Kette bringst. Wenn du daran scheiterst, manchmal banalste Aufgaben zu meistern, wie Körperhygiene, Geschirr abwaschen oder regelmässig einkaufen/kochen/essen, dann weisst du was der Unterschied ist, zwischen einer Depression und Sorge um den Status der Welt. Depression heisst nicht bisschen verstimmt/nachdenklich/traurig zu sein.
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 12.09.2019 08:47
      Highlight Highlight 1/2 Bei mir hat es sich kurz vor meinem Suizidversuch so gezeigt:
      -kein Hungergefühl mehr (habe innerhalb 1 Monat ca. 10 kg abgenommen und war nicht übergewichtig)
      -an 6 von 7 Tagen konnte ich essenstechnisch fast nichts bei mir behalten (als ob ich ein Abführmittel genommen hätte)
      -ich konnte nichts fühlen, weder Freude noch Wut; weder beim Hören meiner Lieblingsmusik noch bei Sachen, die mich sonst in 1 Sek. von 0 auf 180 bringen konnten
      -"Heulattacken" (die plötzlich kamen und gute 2-3 h andauerten; u.a. auch im Büro)
      -KEINE Energie (konnte nicht mehr Treppe laufen; war zu anstrengend)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 11.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Wenn jemand jemanden zum Reden braucht, sind auch betroffene dabei, kann er in diesen Telegram Chat kommen

    https://t.me/joinchat/J_d7aBWiO5xlvHsD7pm4BQ
    • LoDa 11.09.2019 10:53
      Highlight Highlight Tolle Idee!
  • ahab32 11.09.2019 08:53
    Highlight Highlight Meine Mutter hat mir immer gesagt:„Wenn du nichts findest, wofür es sich zu leben lohnt, such dir lieber etwas, wofür du sterben würdest“ Danke Tupac 🙏 diese Zeile hat mir geholfen, villeicht hilft sie dir auch.
    • Sonnenbankflavor 12.09.2019 01:16
      Highlight Highlight LOL....Tupac zitieren wenn es hier um eine ernste Krankheit geht die das Leben von Mio. von Leuten zerstört.
  • Todesstern 11.09.2019 08:12
    Highlight Highlight 2/2

    Natürlich ist das nicht in allen Fällen so. Ich habe das einfach so erlebt, dass man von vielen "Freunden" fallen gelassen wird.
    • Tartaruga 11.09.2019 17:18
      Highlight Highlight Da bist du nicht die/der Einzige. Mir geht es gleich. Und auch wenn du dir selbst sagst "sie sind den Kummer nicht wert", zweifelst du trotzdem daran, ob du es wert bist.....
    • Green Eyes 11.09.2019 18:30
      Highlight Highlight @ Todesstern: toll geschrieben, die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Eben erst von einem 'Freund' im Stich gelassen worden, es schmerzt wahnsinnig. Aber der Glaube an das gute im Menschen wurde mir entgültig genommen.
      Wer mich nicht mit meinen Dämonen will, hat mich an guten Tagen auch nicht verdient...
  • Todesstern 11.09.2019 08:11
    Highlight Highlight 1/2
    Ich bin auch diese unsichtbaren Personen, mir macht das heute jedoch nichts aus.

    Es war reine Ansichtssache ich bin halt oft alleine und nicht einsam.

    Nach einem Burnout und einer schweren Depression sind halt nicht mehr viele übrig geblieben, welche man als Kollegen oder Freunde bezeichnen kann.

    Was ich erschreckend finde in der Schweiz ist, das selbst viele Freundschaften oder Beziehungen nur darauf basieren, dass man irgendwie vom anderen profitieren kann.

    Kann man nichts von einem profitieren dann ist er auch nicht interessant für eine Freundschaft.
    • Vanessa_2107 11.09.2019 21:50
      Highlight Highlight @ Todesstern - wenn aber Freundschaften und Beziehungen nur darauf basieren, dass man irgendwie vom Anderen profitieren kann, waren das eh keine richtigen Beziehungen, ergo ist es auch nicht schade, sie verloren zu haben. Richtige, echte Beziehungen /Freundschaften stehen einem gerade in schwierigen Phasen des Lebens zur Seite und nicht nur wenn Eitel Sonnenschein herrscht, genau da merkt man, wie echt eine Beziehungen ist.
  • Sonnenbankflavor 11.09.2019 01:17
    Highlight Highlight Mich haben Schicksalsschläge in der Familie und all die Anfeindungen in der Firma und Schikanen vor einigen Jahren fast in den Suizid getrieben, und dies obwohl ich auch einen Sohn habe. Mich selbständig zu machen war die beste Medizin. Ich arbeite nun oft bis spät in die Nacht um mich abzulenken und nehme auch Medikamente. Die Aufwachphase ist bei mir die schlimmsten. Da habe ich sehr schlimme Gedanken.
    Die Schweiz ist ein sicheres und schönes Land aber der Druck der hier herrscht und das Fokussieren aufs Geld ist einfach nur brutal.
  • Antigone 10.09.2019 23:39
    Highlight Highlight Leider wird man auch belächelt und nicht ernst genommen, wenn man sich denn mal geöffnet hat (wobei das Sich-Öffnen sowieso schon ein seeeeehr schwieriger Schritt ist). Man solle sich doch zusammenraufen, es gibt Schlimmeres, sei froh um das was du hast, dies das...

    Also behält man lieber alles für sich bis man eines Tages platzt und keinen Ausweg aus dieser Misere mehr weiss und nicht mehr kann und sich dann alle wundern: „Wir habens nicht kommen sehen, blabla...“.

    Einfach eine sehr traurige Statistik und definitiv ein Armutszeugnis für die Schweiz. Und es wird einfach nichts unternommen..
    • LoDa 11.09.2019 08:56
      Highlight Highlight Echt schade, dass du das so erleben musstest. Ich kenne auch jemanden den man deswegen aus seinem Job geekelt hat. Bei mir war das zum Glück nicht der Fall, im Gegenteil, ich erhielt den Support von vielen Freunden und meiner Familie. Was mir Anfang geholfen hat, war einfach zum Psychologen zu gehen und alles mal rauslassen. Wünsche Dir viel Kraft!
  • hiob 10.09.2019 18:39
    Highlight Highlight einsamkeit. ja und das, obwohl wir doch eigentlich immer mehr werden. das kommt mir doch bekannt vor. die zahlen werden sich bestimmt noch verdoppeln in den nächsten 10, 15 jahren.
  • GraveDigger 10.09.2019 18:26
    Highlight Highlight In meinem Bekanntenkreis hab ich mehr Selbstmorde erlebt als solche die einem normalen Tod gestorben sind.
    Eines hatten die meisten Suizide gemeinsam... es ging meistens um Geld. Komischerweise waren das auch immer solche die hart gearbeitet haben.
    • fools garden 10.09.2019 19:52
      Highlight Highlight Das ist aber traurig was Du da sagst. Ich hoffe aber es geht Dir Gut !!!?
    • GraveDigger 11.09.2019 09:45
      Highlight Highlight @fools garden: Leider werden Menschen nur noch an monetären Werten gemessen. Die Konsumgesellschaft wurde auf die Spitze getrieben und ein Menschenleben ist nur dann etwas Wert wenn daran zu verdienen ist. Sei es im privaten Umfeld, beim Staat oder bei Wirtschaft. Ist so meine Erfahrung. Man redet den Menschen ein man tue gutes aber in Wirklichkeit geht es nur um deren Geld. Geld ist für mich ein Hassobjekt geworden, denn es gibt nichts was wertloser ist und trotzdem wird darum gestritten und schafft Ungerechtigkeit. Nicht mal Mord wird so konsequent verfolgt wie z. B. Schulden.
    • fools garden 11.09.2019 10:29
      Highlight Highlight ...und gerade das Geld ist je länger wie schlechter verteilt obwohl immer mehr davon vorhanden ist.
  • Luesae 10.09.2019 18:04
    Highlight Highlight Endlich eine Statistik in der ich dabei bin (-:
  • AnDerWand 10.09.2019 17:29
    Highlight Highlight Die Probleme dabei sind sehr vielschichtig.

    Gedanken:

    Bis sich eine Person einem öffnet kann viel Zeit und Aufopferung vergehen.

    Gleichzeitig kann man die Menschen auch nicht zwingen, Zeit miteinander zu verbringen, wenn die Chemie nicht stimmt.
    Das soll jetzt keine Ausrede sein. wie kann man gegen dies vorgehen? Bezahlte Freunde sehe ich auch nicht als alternative.

    Das oberflächliche Sozialmedia sehe ich hier als aber als Kritikpunkt.

    Fehlende körperliche Nähe, Nicht sexuell, sondern pyhsische Anwesenheit und zuhören,das Gegebüber wahrnehmen,ihm zu zeigen,dass man jetzt für Es da ist
    • Vanessa_2107 11.09.2019 22:01
      Highlight Highlight AnDerWand - brauchst du denn jemand der dir zuhört oder meinst du das allgemein?
    • slick 11.09.2019 23:40
      Highlight Highlight Ich würde ja gerne mehr zuhören, aber muss arbeiten. Ist leider kein Witz.
    • AnDerWand 12.09.2019 06:36
      Highlight Highlight Vanessa_2107

      Ich habe zum Glück Personen die mir zuhören. Es ist allgemein gemeint.

      Ich bin einfach dafür, dasss diese ganze Thematik nicht totgeschwiegen wird. Gleichzeitig möchte ich meine Erfahrungen mitteilen. V.a. muss man dem Umfeld Wege aufzeigen.

      Depressive Menschen sind keine Monster.
  • just sayin' 10.09.2019 16:56
    Highlight Highlight das ist traurig.

    und es ist noch trauriger, dass ein so wichtiges thema von unserer regierung ignoriert wird.

    mann schraubt lieber an leichteren themen rum
  • Jemand67 10.09.2019 16:47
    Highlight Highlight In der Schweiz lebt man um zu arbeiten. Die Familie und das Leben ist zweitrangig. Kein Wunder....
    • Hummingbird 10.09.2019 23:24
      Highlight Highlight Es kommt drauf an, für welche Art Leben man sich entscheidet.
    • Hummingbird 11.09.2019 06:59
      Highlight Highlight Jeder entscheidet selber, für was er lebt. Du und ich (=man), wir leben auch in der Schweiz. Und zumindest ich lebe nicht primär um zu arbeiten. Bin auch mal 5 Jahre ausgewandert um dies zu verfestigen und hab gemerkt: Es geht auch in der Schweiz sehr gut. Hatte schon als Kind gesagt, den "mä" (=man) gibts nicht, ich bin ich.
  • homo sapiens melior 10.09.2019 16:46
    Highlight Highlight Ich bin nicht einsam. Aber ich könnte einer einsamen Person ein wenig helfen, weniger einsam zu sein. Nur woher weiss ich, wo so jemand ist?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.09.2019 17:04
      Highlight Highlight Achte auf Freunde die sich plötzlich zurückziehen und sich plötzlich seltener melden.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.09.2019 17:38
      Highlight Highlight Einsamkeit hat viele Gesichter.
      Es sind oft die "Unsichtbaren" Menschen in unserer Mitte.
      Sie sind da aber wirklich Notiz nimmtkeiner von ihnen.

      Anfangen kann man bei Obdachlosen und andere als Einzelgänger bezeichnete.

      Kann halt nur meine Sicht als betroffener nennen
    • AnDerWand 10.09.2019 19:15
      Highlight Highlight Sie sind wahrscheinlich näher als man denkt. Wie sieht es im Arbeitsumfeld in der Schule usw. aus? Wenn man in der CH nicht seit der Schule einen Freundeskreis hat, oder in einem Verein ist, ist man schnell einsam. Wenn dann nicht mal mehr Kontakt zu den Eltern herrscht, ist man sehr schnell einsam.

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  • little.saurus 10.09.2019 16:11
    Highlight Highlight Ich bin ein Millenial, wir sind lebensmüde geboren. Ich kann laut säufzen und sagen "hach, ich wet sterben" und viele meiner Generation würden mit "Same!" antworten.
    • hiob 10.09.2019 20:10
      Highlight Highlight wir sind nicht lebensmüde, aber wir sind müde vom leben. wir haben luxusgüter im überfluss, alles ist mir ein paar klicks gemacht, wir wissen viel mehr als früher. wir sind am peak angekommen. umso älter ich werde, desto klarer wird mir das. mittlerweile bin ich fast 30. ich dache ich hätte eine depressive phase. nun weiss ich, dass die depression gerechtfertigt ist. schmerzen sind warnungen. hätten wir keine, würden wir uns immer wieder verbrennen. wir werden unterschätzt, wir sind nicht wegen uns deprimiert, wir sind es wegen den umständen. ich glaube wir haben sehr finstere zeiten vor uns.
    • homo sapiens melior 10.09.2019 22:39
      Highlight Highlight Ich glaube, wir haben sehr helle Zeiten vor uns. Denn das Leben hat mich gelehrt, was ein arabisches Sprichwort schon sagte. Wenn die Nacht am dunkelsten ist, ist die Morgendämmerung nahe.
  • dorfne 10.09.2019 16:00
    Highlight Highlight Ist zwar nicht direkt Thema im Artikel, aber:
    Es braucht klare Unterscheidungen. Eine ist das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende. Das muss kommen.
  • Commander Salamander 10.09.2019 15:45
    Highlight Highlight Das Thema Suizid ist in unserer Gesellschaft immer noch ein riesiges Tabu-Thema. Wenn man diese Zahlen sieht, ist dieser Fakt umso schockierender und trauriger. Wahnsinn auch die obengenannte Quote jener, die weder vor noch nach dem Suizidversuch mit jemandem darüber sprechen. Wie gross muss da die Einsamkeit sein.
    • LoDa 10.09.2019 21:30
      Highlight Highlight Es muss nicht immer an Einsamkeit liegen, ich sah mich selber als Last für meine Familie und Freunde. Ich dachte das es Ihnen bessere ginge, wenn ich einfach nicht mehr da wäre und ich diesen Inneren Schmerz so los werden kann. Ich war zum Glück stark genug um mir Hilfe zu holen. Ich rede auch gerne öffentlich darüber und es ist erstaunlich wie viele schon in der selben Situation waren. Ich kann einfach nicht verstehen, wieso man das als Tabu-Thema sieht.
    • Freckle 10.09.2019 22:52
      Highlight Highlight Nein, es liegt nicht immer an der Einsamkeit. Man kann sozial sehr eingebunden und doch innerlich isoliert sein. Man fühlt sich wie eine Verschwendung von Platz und Sauerstoff. Man leidet höllische Qualen und auch körperliche Schmerzen, weil der Drang so groß ist, nicht mehr existieren zu wollen. Und man verliert den Blick für das, was man hinterlässt. Nicht aus Egoismus wohlgemerkt.
      Das Thema muss endlich enttabuisiert werden, damit die Hemmung nicht so groß ist sich Hilfe zu holen.
    • Commander Salamander 11.09.2019 08:36
      Highlight Highlight Liebe Märzespriggeli und lieber LoDa, danke für eure Antwort und eure Offenheit. Ich glaube, wenn man noch nie in dieser Situation war, fällt es Aussenstehenden wie mir schwer, das nachzuvollziehen. Im Umfeld war ich schon oft mit der Thematik konfrontiert und ich finde es immer wieder wahnsinnig wichtig, dass das Thema psychische Gesundheit enttabuisiert wird und auch offen darüber gesprochen werden kann. Alles Gute für euch!!
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  • Lord_Mort 10.09.2019 15:43
    Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es für Menschen in einer Lebenskrise schwierig ist in der Schweiz Hilfe zu suchen. Dies nicht, weil ein Mangel an Hilfe bestehen würde, sondern weil psychische Krankheiten immer noch ein riesiges Tabu in unserer Gesellschaft sind. z.B. haben 20% der Bevölkerung einmal im Leben eine Depression (so wie ich). Organisatorische Hürden erschweren zudem die Suche nach Hilfe.
    Mir geht es wieder gut aber der erste Schritt war nicht einfach. Ich wünsche mir aber eine offenere Diskussion des Themas, damit Menschen in Lebenskrisen einfacher zu Hilfe kommen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.09.2019 17:59
      Highlight Highlight Mein geschätzter Lord Charles Mortdecai, ich freue mich sehr für dich, dass du aus der eisigen Leere gefunden hast.
      Und ich danke dir sehr herzlich für deine Worte. Denn es ist leider wirklich so, wie du schreibst.
      Ich spreche aus fast 20 Jahren Erfahrung.
    • LoDa 10.09.2019 20:15
      Highlight Highlight Da bin ich voll bei Dir, ich finde das echt schade.
    • Lord_Mort 10.09.2019 22:30
      Highlight Highlight @Planet Escoria. Vielen Dank für deine Antwort. Es tut gut hier mit jemandem offen über dieses Thema sprechen zu können. Ich finde es wichtig, dass wir alle uns bewusst sind, dass wir ein Recht auf Freude und Zufriedenheit haben. Und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Gesellschaftliche Tabus und Vorurteile sollten uns nicht davon abhalten uns selbst gerne zu haben.
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  • Jemand67 10.09.2019 15:39
    Highlight Highlight Kein Wunder. In der Schweiz lebt man um zu arbeiten. Man arbeitet nicht um zu Leben.
  • MorukNo1 10.09.2019 15:35
    Highlight Highlight Finde es nicht erwartbar, dass mit steigender Bildung der Anteil sinkt. Hätte es eher andersrum erwartet...
    • Sonnenbankflavor 11.09.2019 01:21
      Highlight Highlight Überrascht mich persönlich auch. Die Leute in meinem Umfeld die Suizid begangen haben waren sehr intellektuelle Menschen. Vom CEO einer Firma bis zum Politiker.
    • Bolly 11.09.2019 07:39
      Highlight Highlight Der Druck wohl zu gross. All die Erwartungen erfüllen zu können.
  • Error 404 10.09.2019 15:33
    Highlight Highlight Dass viele darüber nachdenken, kann ich noch 'nachvollziehen'. Dass es aber 200'000 probiert haben, erschreckt mich und macht mich nachdenklich.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.09.2019 15:28
    Highlight Highlight Es wird endlos Zeit, dass man aufhört suizidgefährdete und depressive Menschen zu stigmatisieren.
    Ich bin auch extrem einsam. Nicht weil ich keine Freunde hätte, sondern weil ich sie nicht mit meinen Depressionen belasten will.
    Ich fühle mich auch unvorstellbar einsam, weil ich einen unglaublichen Selbsthass empfinde. Ich wurde auf Leistung gedrillt und konnte nie mithalten.
    Deswegen empfinde ich mich oft als jemand der anderen Menschen einfach nicht gut tun kann.
    Und doch stehe ich jeden Tag auf, gehe zur Arbeit und freue mich, egal wie mies es mir geht, auf meine Arbeitskollegen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.09.2019 17:55
      Highlight Highlight Eine wichtige Anmerkung noch:
      Ich weiß dass meine Texte zu diesem Thema teilweise sehr dramatisch rüber kommen.
      Ja, was in mir drin vorgeht ist schrecklich, aber ich komme klar. Auch wenn es mir sehr mies geht.
      Ich schreibe diese Texte in erster Linie als Mahnung, damit andere Menschen darauf sensibilisiert werden und so besser zu anderen schauen und für sie da sein können. Ich freue mich natürlich auch über positive Rückmeldung, aber ich möchte in erster Linie verhindern, dass andere so extrem tief fallen wie ich.
      Seid gut zueinander.
      Liebe Grüße
      Euer Planet Gähn
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.09.2019 17:55
      Highlight Highlight Hoi Escoria
      Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation.

      Wo Wohnst Du?
      Wenn Du jemanden zum Reden brauchst der sich auch in Deine Gefühle hineinversetzen kann, aus Erfahrung können das nur wenige, kannst Du watson nach meiner Mail fragen und wir könnten Reden.

      Gruss The Original Gra
    • imposselbee 10.09.2019 18:30
      Highlight Highlight Das finde ich ein sehr schön ehrlicher Kommentar, du solltest mal bei Sadhguru, z.B. auf Youtube reinschauen, du scheinst das Zeugs dazu haben, es zu verstehen, mir hat es sehr geholfen.
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  • Dr.Doodle 10.09.2019 15:01
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt dachte ich, dass sei normal und macht jeder... Wird Zeit ein paar Sachen zu überdenken.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.09.2019 17:36
      Highlight Highlight Ja solltest Du, unbedingt 🥺
      Lass Dir helfen, ggf. via Sorgentelefon 🥺
    • Spin Doctor of Medicine 10.09.2019 21:49
      Highlight Highlight Das dachte ich auch. Bis ich endlich zum Psychiater ging und er meine Depression diagnostizierte. Ohne meine damalige Frau hätte ich den Schritt vielleicht noch lange nicht gemacht. Ich wusste nicht, wie depressiv ich war. Nach den ersten Gesprächen mit dem Psychiater war es mir völlig klar.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.09.2019 14:41
    Highlight Highlight Eine Traurige Statistik
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.09.2019 15:30
      Highlight Highlight Das wirklich traurige daran ist, dass es einen recht großen Teil der Bevölkerung nicht interessiert.
      Und die Politik interessiert es schon drei mal nicht.
      Wenn alle einfach ein bisschen mehr für einander da wären und unsere Politiker endlich wieder etwas für die Menschen tun würden, würde das schon so unvorstellbar viel helfen.
      Aber in der Schweiz zählt momentan fast nur noch Leistung und Geld. 😢
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.09.2019 17:50
      Highlight Highlight @Estoria: Ja wir Menschen scheinen kein Gespür zu haben für andere.
      Besangen ja schon Simon and Garfunkel in The Boxer.
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Wie die Schweiz den Solarstrom behindert und wie sie ihn pushen kann

Die Energiewende sollte der Photovoltaik in der Schweiz einen Schub verpassen. In der Realität ist das Gegenteil der Fall. Schuld sind falsche Anreize, doch es gibt Auswege aus der Solarflaute.

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