Schweiz
Gesundheit

Jedes dritte Solarium in der Schweiz strahlt zu stark

ARCHIV - Ein Modell praesentiert bei einer Solaria-Messe in Koeln am 2. November 2007 ein Solarium. Betreiber von Solarien droht seit Montag, 1. Maerz 2010 ein Bussgeld bis zu 50.000 Euro, wenn sie Ki ...
Ein Modell präsentiert bei einer Solaria-Messe ein Solarium.Bild: AP

Jedes dritte Solarium in der Schweiz strahlt zu stark

24.06.2024, 13:30
Mehr «Schweiz»

Bei jedem dritten Solarium in der Schweiz ist die UV-Strahlung zu hoch. In Selbstbedienungs-Solarien, für die strengere Vorschriften gelten, wurden die Grenzwerte gemäss einer Messkampagne sogar in über der Hälfte der Fälle nicht eingehalten.

Die am Montag in einem Bulletin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) veröffentlichten Messungen wurden in den Jahren 2022 und 2023 von 17 kantonale Vollzugsstellen durchgeführt. 31 Prozent der rund 390 gemessenen Solarien überschritten den Gesamtwert der Bestrahlungsstärke von 0,3 Watt pro Quadratmeter an mindestens einem Messpunkt, also etwa am Rücken, am Bauch oder im Gesicht.

Selbstbedienungs-Solarien, wie es sie etwa in Fitnesscentern oder Hotels gibt, müssen bei der UV-A und UV-B-Strahlung einen Grenzwert von 0,15 Watt pro Quadratmeter einhalten. Dieser wurde in 59 Prozent der Fälle überschritten.

Die Grenzwerte gelten seit 2019, da starke ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) Krebs und andere gesundheitliche Probleme verursachen kann, wie das BAG schrieb. In den Jahren 2025 und 2026 sollen die Messungen wiederholt werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Ungenügendes Angebot an Immobilien: Preise für Wohneigentum steigen leicht
Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Schweiz sind im zweiten Quartal im Durchschnitt leicht teurer geworden. Die Preise für Häuser und Wohnungen sind laut der Immobilienplattform RealAdvisor in den letzten drei Monaten um 0,6 Prozent gestiegen.

Für die vergangenen zwölf Monate steht damit für Wohnungen ein Plus von 1,9 Prozent zu Buche, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Für Häuser muss im Vergleich zum Vorjahr 1 Prozent mehr bezahlt werden.

Zur Story