Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach der Goldinitiative

Goldpreis fällt auf Drei-Wochen-Tief



Der Preis für Gold ist am Montag nach der Ablehnung der Gold-Initiative in der Schweiz zeitweise um mehr als zwei Prozent gefallen. Der Preis erreichte ein Drei-Wochen-Tief. Auch der Schweizer Franken gab gegenüber dem Euro leicht nach.

Eine Unze Gold kostete am Montagmorgen auf den Märkten in Asien nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters zeitweise noch 1142.90 Dollar. Das war der tiefste Wert seit mehr als drei Wochen.

Gold bars and Swiss Franc banknotes are seen in this illustration picture taken at the GSA in Vienna November 13, 2014. Swiss voters looked set November 30, 2014, to clearly reject proposals that would have forced the central bank to buy up massive amounts of gold and imposed strict limits on immigration, threatening close economic ties to the European Union. The

Am Morgen nach der Abstimmung war der Goldpreis gefallen.  Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Auch der Franken entfernte sich wieder etwas weiter von der Untergrenze von 1.20 zum Euro, welche die Nationalbank um jeden Preis verteidigt. Am frühen Montagmorgen lag der Kurs bei 1.2042. Ende der letzten Woche hatte es 1.2018 Franken für einen Euro gegeben.

Die Gold-Initiative aus Kreisen der SVP hätte die Schweizerische Nationalbank unter anderem dazu verpflichtet, mindestens 20 Prozent ihrer Bilanzsumme in Gold zu halten. Bei einer Annahme hätte die Nationalbank ihre Goldbestände stark ausbauen müssen, was sich auf den Goldpreis ausgewirkt hätte. (feb/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 01.12.2014 08:35
    Highlight Highlight Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kann ja die Reserven jetzt im eigenen Ermessen erhöhen und jetzt günstiger einkaufen. Flexibilität heisst das Zauberwort, welches für die Zuwanderung und Steuersystematik auch gilt, dank den drei Nein. Flexibilität bedeutet jedoch permanente Wachsamkeit und Bereitschaft einzugreifen. Zudem viel Kommunikation und Transparenz. Der politische Königsweg der flexiblen Steuerung verlangt den Politikern mehr ab, als das Befolgen von Gesetzen mit Vorgaben, die einfach bürokratisch einzuhalten sind, aber im Nutzen sehr umstritten bleiben. So hoffen wir auf eine wache, flexible und geschickt geführte SNB, die unser Land achtsam begleitet und durch die komplexen Weltmeere besonnen steuert.

Nationalrat lehnt Gegenvorschlag zur Transparenz-Initiative ab

Der Nationalrat hat am Donnerstag den abgeschwächten Gegenvorschlag zur Transparenz-Initiative in der Schlussabstimmung abgelehnt. Während der Ratslinken das Gesetz zu wenig weit ging, sahen die bürgerlichen Kräfte keinen wirklichen Handlungsbedarf.

Es ist paradox: Nirgends können Bürgerinnen und Bürger häufiger abstimmen als in der Schweiz. Und doch bleibt verborgen, wer die Plakate, Inserate, Flyer und Extrablätter bezahlt, die vier Mal jährlich die Strassen säumen und in die Briefkästen flattern. Parteien oder Kampagnen müssen nicht offenlegen, wer ihnen die Gelder gespendet hat. Zum Unmut der Bevölkerung. In den Kantonen Freiburg, Schaffhausen und Schwyz waren Volksbegehren bereits erfolgreich.

Dass sich die Politik damit schwer tut, …

Artikel lesen
Link zum Artikel