Schweiz
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feuerwerk nacht

Wie viele Raketen können dieses Jahr in den Schweizer Silvesterhimmel katapultiert werden?
Bild: Shutterstock

Warum uns Petrus das Silvesterfeuerwerk verderben könnte und weshalb dies positiv sein kann 



Böller und Raketen an Silvester verboten: Im Tessin und in Teilen Graubündens darf wegen Waldbrandgefahr voraussichtlich kein Feuerwerk abgebrannt werden. Auch die Kantone St. Gallen und Wallis haben zu sorgfältigem Umgang mit Feuer aufgerufen.

Der Kanton Tessin hat wegen der anhaltenden Trockenheit ein absolutes Feuerverbot im Freien erlassen. Auch an Silvester sei Feuerwerk voraussichtlich im ganzen Kanton verboten, hiess es am Montag beim zuständigen kantonalen Amt auf Anfrage. Nur mit Bewilligung dürfe Feuerwerk gezündet werden.

In Graubünden erweiterten die Behörden am Montag das bereits bestehende Feuerverbot auf der Alpensüdseite um das Münstertal und die Sonnenseite des Engadins, wie das Bündner Amt für Wald und Naturgefahren mitteilte. Ausgenommen davon ist die Talschaft Samnaun.

ZUM FEUERWERKSVERBOT FUER DEN ERSTEN AUGUST IM KANTON BERN  STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 23. JULI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Diverse Feuerwerke werden an einem Stand in der St. Galler Altstadt angeboten, am Mittwoch, 29. Juli 2009 in St. Gallen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Schon am 1. August konnten nicht alle, die wollten, Feuerwerk zünden.
Bild: KEYSTONE

Die Bündner Behörden warnen vor einer grossen Gefahr von Wald- und Flurbränden, vor allem im Hinblick auf die Silvesterfeiern. Im Misox, Calancatal, Bergell und Puschlav wurde in Absprache mit dem Kanton Tessin das Feuern im Freien bereits mit einem Verbot belegt.

Dürres Gras und trockene Stauden sind eine Gefahr 

Die Brandgefahr beschränkt sich in Graubünden nicht auf den südlichen Kantonsteil. Auch auf der Alpennordseite sei die Waldbrandgefahr an schneefreien und insbesondere an besonnten Lagen erheblich, schrieben die Behörden.

Selbst bei tiefen Temperaturen würden dürres Gras und trockene Stauden leicht in Brand geraten – vorab dann, wenn der nächtliche Raureif tagsüber abtrockne. Feuerwerkskörper und Himmelslaternen seien mit gebührender Vorsicht zu entzünden.

Michael Losenegger fuellt zwei 1000l Tanks mit Wasser, anlaesslich der Trockenheit und Wassermangel auf dem Bauernhof am Donnerstag, 12. November 2015, in Wil. Laut dem Kompetenzzentrum des Bundes fuer landwirtschaftliche Forschung, Agroscope, ist davon auszugehen, dass sich die klimatischen Bedingungen in den kommenden Jahrzehnten spuerbar aendern werden. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Viele Regionen warten schon lange auf Regen.
Bild: KEYSTONE

Auch die Kantone St. Gallen und Wallis riefen vergangene Woche zu Vorsicht mit offenen Feuern und Feuerwerk auf. Verbote erliessen sie bisher nicht. In den übrigen Deutschschweizer Gebieten herrscht keine oder nur geringe Waldbrandgefahr.

Weniger Probleme beim Atmen

Liebhaber von Feuerwerken waren bereits am 1. August nur teilweise auf ihre Kosten gekommen. In vielen Kantonen waren am Nationalfeiertag Feuer im Wald und weniger als 200 Meter von Wäldern entfernt verboten gewesen, in manchen Kantonen durften Private gar kein Feuer entfachen und kein Feuerwerk zünden.

Was manchen Feuerwerkfreund ärgern dürfte, hat jedoch auch seine guten Seiten – denn Feuerwerk belastet die Atemwege. Das Abbrennen von Pyrotechnik könne die Feinstaubbelastung zumindest kurzzeitig und lokal beträchtlich erhöhen, schreibt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in einer Medienmitteilung.

Dies könnte für Menschen mit Atemwegserkrankungen problematisch sein. Gesunde Personen haben gemäss BAFU hingegen kaum gesundheitliche Auswirkungen zu befürchten.

Auch Böden und Gewässer werden durch das Feuerwerk belastet. Beim Abbrennen der rund 2000 Tonnen in der Schweiz verkauften Feuerwerkskörper entstehen gemäss BAFU 360 Tonnen Feinstaub. Dieser gelange als Niederschlag zwar auch in Böden und Gewässer; allerdings sei die Belastung gering.

Gesamthaft werden in der Schweiz laut BAFU jährlich etwa 19'000 Tonnen Feinstaub ausgestossen. Feuerwerke tragen damit rund 2 Prozent zur jährlichen Gesamtbelastung bei. (sda)

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