Schweiz
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Der Konzern Philip Morris sponsert den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung 2020 in Dubai. bild: EDA/präsenz schweiz

Tabak-Multi ist Hauptsponsor des Schweizer Pavillons – das entsetzt viele Experten

Eine Partnerschaft gibt viel zu Reden: Die Schweiz wird nun auch von renommierten Gesundheitsexperten aus dem Ausland kritisiert, weil sie Philip Morris zum Hauptsponsor ihres Pavillons an der Weltausstellung gemacht hat.

Sven Altermatt / ch media



Eigentlich sollte er dafür sorgen, dass die Schweiz rund um die Welt gut dasteht: Nicolas Bideau, oberster Werber im Dienst der Nation. Der Diplomat ist Chef von Präsenz Schweiz, der Abteilung für Landeskommunikation im Aussendepartement von Bundesrat Ignazio Cassis. «Wir sind dafür zuständig, die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland zu fördern», sagte Bideau einmal. Doch nach einem Entscheid von Präsenz Schweiz fragen sich viele, ob damit wirklich die Wahrnehmung im Ausland gefördert wird.

Es geht um eine umstrittene Partnerschaft: Der Tabakmulti Philip Morris wird einer der Hauptsponsoren des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung 2020 in Dubai. Rund 1.8 Millionen Franken überweist der Konzern dafür an das Aussendepartement. Im Gegenzug darf er sich offiziell mit dem «Image der offiziellen Schweiz» schmücken.

Präventionsexperten und Politiker reagierten mit Unverständnis auf die Enthüllung der Redaktion von CH Media. Nun nahm der Präsenz-Schweiz-Chef erstmals dazu Stellung. Im Westschweizer Radio RTS verteidigte Nicolas Bideau das Tabak-Sponsoring. Der Botschafter verwies darauf, dass im Gegensatz zu früheren Weltausstellungen die Hälfte des Budgets in Dubai – total 15 Millionen Franken – von Sponsoren stammen sollte. So verlangt es der Bundesrat. «Ich muss 7.5 Millionen finden», verteidigte sich Bideau. Angesichts dieser Grössenordnung müsse man mit der gesamten Wirtschaft zusammenarbeiten.

Es gebe auch Unternehmen, sagte Bideau mit Blick auf Philip Morris weiter, die Arbeitsplätze schafften und es ihren Kantonen ermöglichten, wirtschaftlich stark zu sein. Und diese Dimension der hiesigen Wirtschaft habe «auch ihren Platz in einem Schweizer Pavillon». Als «Main Partner» bekommt Philip Morris ein Paket mit über 30 Leistungen. In einem Sektor des Pavillons, der ab 21 Jahren zugänglich ist, wird Philip Morris einen elektronischen Tabakerhitzer präsentieren. Das Aussendepartement spricht von einer «Alternative zur traditionellen Zigarette». Das Produkt werde bloss im sogenannten Partnerbereich des Pavillons präsentiert, erklärte Bideau. Dieser sei nicht Teil des Besucherrundgangs.

Neuseelands Ex-Premier versteht Schweiz nicht

Die Kritik reisst derweil nicht ab. Die Partnerschaft der Schweiz mit einem Zigarettenhersteller stösst bei Gesundheitsexperten international auf Unverständnis. «Sehr geehrter Gesundheitsminister Alain Berset, bitte handeln Sie», forderte etwa Ilona Kickbusch in einem Tweet. Die deutsche Wissenschafterin war Direktorin bei der Weltgesundheitsorganisation WHO und gründete das Global Health Center am Genfer Graduate Institute. «Seltsam» findet Kickbusch die Zusammenarbeit, weil Aussenminister Cassis als Präventivmediziner bei Gesundheitsorganisationen engagiert war.

Via Twitter äusserte sich auch Helen Clark, Ex-Chefin des UNO-Entwicklungsprogramms und frühere Premierministerin Neuseelands. Als «besorgniserregend» («worrying») bezeichnete sie das Tabak-Sponsoring des Schweizer Expo-Pavillons.

Organisationen wie die nationale Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention und die Nichtrauchervereinigung ASN haben unterdessen bei Aussenminister Cassis interveniert. Die Zusammenarbeit mit Philip Morris müsse gestoppt werden, fordern sie. Und sogar innerhalb der Verwaltung ist diese umstritten. Das Bundesamt für Gesundheit, angesiedelt bei Bundesrat Berset, ging auf Distanz zum Aussendepartement: «Die Zusammenarbeit mit einem Tabakkonzern im Rahmen der Expo in Dubai steht im Widerspruch zu unserer Präventionsstrategie.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ich mein ja nur 23.07.2019 00:58
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Lichtblau550 22.07.2019 22:53
    Highlight Highlight Immer dieses Entsetzen und Empören: Geht es nicht einmal eine Nummer kleiner? Ein „Experten stören sich an ...“ klingt einfach erwachsener. Von mir aus noch verstärkt mit einem „massiv“. Warum stets dieser hyperaktive Schülerzeitungsjargon?
  • fandustic 22.07.2019 21:38
    Highlight Highlight Muahahahhahah😂 Gefühlt die halbe Schweiz läuft mit einer Zigarette im Gesicht umher...was soll nun diese scheinheilige Aufregung? Wegen der Gesundheit? Hört doch auf euch immer zu empören. Und sowas sage ich als Nichtraucher.
  • rönsger 22.07.2019 19:41
    Highlight Highlight Das EDA soll scheints eine Gesetzesvorlage in Arbeit haben, die zum Ziel hat, den Namen unseres Landes abzuändern. Die neue Bezeichnung soll in allen Sprachen gleich gut zu verstehen sein: Marlboro Country, oder abgekürzt: PMI. Neue Hauptstadt soll Lausanne werden, vielleicht auch Neuenburg. Grund: Das Durchschnittsalter wird immer höher, die AHV ist kaum mehr finanzierbar - und PMI hat ja genügend hilfreiche Produkte, die das Durchschnittsalter wieder auf eine vernünftige Höhe bringen könnten.
  • hansueli45 22.07.2019 19:35
    Highlight Highlight Wenn wir uns als eines der reichsten Ländern einen Pavillon ohne Sponsoring nicht leisten können, lassen wir es lieber sein und stecken die Kohle in die AHV. Das ist Bestechung und Vorteilnahme, nicht weniger. Aber auch Huren lassen sich gerne kaufen.
  • PrivatePyle 22.07.2019 15:07
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht über was ihr euch so aufregt? Lasst doch Philipp Morris diesen überteuerten Quatsch finanzieren. Dann braucht man wenigstens keine Steuergelder zu verschwenden.
    • Hierundjetzt 22.07.2019 19:00
      Highlight Highlight Es geht doch nicht um PM, sondern das ein Staat mit 71 Mrd Budget scheinbar keine 50‘000 Fränkli findet um einen Messestand zu bauen.

      Also das 19 reichste Land des Planeten mit einem BIP von 680 Mrd und reicher als Saudi Arabien, braucht eine Zigifirma, damit man einen Messestand aufstellen kann?

      Also Bitte, wie peinlich ist das den.

      Kannste Dir nicht ausdenken
  • Dominik Treier 22.07.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich wäre ja schon fast entsetzt, doch dann erinnere ich mich plötzlich an den, in der Schweiz sehr populären Grundsatz, der sich in seiner Essenz in der Gänze unserer Bürgerlichen Politik zeigt: "Geld stinkt nicht."....
  • Holzkopf 22.07.2019 12:32
    Highlight Highlight Der Pavillon repräsentiert die Schweiz. Einen grossen Teil davon lässt man sich von einemTabakmulti finanzieren...wow, solch unverhoffte Ehrlichkeit ist man sich gar nicht gewohnt. Welches Statement könnte die Schweizer Politik ebenso prägnant symbolisieren?

    Der eigentliche Skandal ist nämlich, dass Tabaklobbying seit Jahrzehnten eine enorme Rolle in der Schweiz spielt, auch direkt im Parlament etc.
    Der Pavillon und seine Finanzierung ist eine Lappalie dagegen.
    • Hierundjetzt 22.07.2019 13:07
      Highlight Highlight Bitte was? Nix Lobby. Wir alle (auch Du und ich) subventionieren via Steuern explizit (!) den Tabakanbau in der Schweiz.

      Das ist ganz normal.

      Ein bisschen mehr Ehrlichkeit täte uns allen gut.
    • Holzkopf 22.07.2019 16:39
      Highlight Highlight Aber nur dank der Lobby ist es möglich, dass ein politischer Entscheid zustande kommt, Tabakanbau via Direktzahlungen zu unterstützen...
    • Hierundjetzt 22.07.2019 17:51
      Highlight Highlight Die Bauernlobby und unsere SVP’ler. Wer sonst.

      Aber sind wir ehrlich, sich empören wegen einem Spinsoring und zeitgleich Milionen für den Anbau zahlen ist schon es bitz Seldwyla 😜
  • Arts 22.07.2019 11:52
    Highlight Highlight Philip Morris gehört doch zur Altria Gruppe und diese halten die Mehrheit der Beteiligungen von Kraft Foods..

    Also repräsentieren sie doch auch Schokolade...

    • Bennno 22.07.2019 12:23
      Highlight Highlight Aha, und weil dem Bund die Ruag und die SBB gehört, repräsentiert die Ruag auch den öffentlichen Verkehr in der Schweiz? Interessante Logik...
  • Hayek1902 22.07.2019 10:59
    Highlight Highlight Who cares? Ist doch egal, die verantstaltung ist doch eh nutzlos. Seien wir froh, dass etwas bundesgeld gespart wurde. Morgen gibt's einen neuen Tweet von Trump und die Sache ist vergessen.
    • Gipfeligeist 22.07.2019 12:19
      Highlight Highlight Nur leider ist Lobbyismus und Firmeneinfluss in der Politik ein Problem, welches nicht einfach verschwindet, wenn man wegkuckt...
    • Hayek1902 22.07.2019 13:09
      Highlight Highlight Ich kann damit leben wenn sie weltausstellungspavions sponsern. Von mir aus darf es auch die UNIA machen, wenn sie will.
    • Gipfeligeist 22.07.2019 13:25
      Highlight Highlight Würden Sie die Schweiz auch mit den korrupten Namen FIFA oder Nestle schmücken wollen? Bei Philip Morris gehts nicht um eine nette Geste, sondern in erster Linie Geld. Und bei dem Geschäft erkranken Menschen an Lungenkrebs, was ich persönlich nicht so schön finde...
  • DangerousMind 22.07.2019 10:56
    Highlight Highlight Ideal wäre, wenn PM sponsert, aber davon nirgends etwas zu sehen ist (keein Logo etc). Ist wohl illusorisch...
    Aber klar, am Besten wäre es, 'anständigere' Sponsoren zu holen und vor allem echte Schweizer Betriebe. Oder könnte die reiche Schweiz nicht auch ohne Sponsor für die 'Hütte' auskommen?
  • Mutbürgerin 22.07.2019 10:18
    Highlight Highlight Steuern und Arbeitsplätze nimmt man gerne, aber diese Firmen sollen sich bloss verstecken. Entweder ist etwas erlaubt oder verboten. Diese moralischen Repressionen gehören strafrechtlich verfolgt.
    • karl_e 22.07.2019 10:54
      Highlight Highlight Proteste gegen Waffenexporte oder gegen gewisse Geschäftspraktiken von Nestlé gehören somit strafrechtlich verfolgt! Jawoll. Diese "moralische Repression" behindert die Elite der hiesigen Unternehmen am Geldverdienen.
    • manhunt 22.07.2019 11:14
      Highlight Highlight du willst also die meinungsfreiheit einschränken? kritik verbieten? das zeigt wunderbar deine gesinnung auf.
    • redeye70 22.07.2019 12:14
      Highlight Highlight @(Mut)-Bürgerin
      Ich kann sehr gut auf PM verzichten. Auch auf andere Grosskonzerne oder int. Verbände. Bei mir zieht diese scheinheilige Argumentation schon lange nicht mehr. Ein Feigenblatt für fehlende Moral ist das – nichts anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wörtschesterscheir 22.07.2019 10:17
    Highlight Highlight DAS ist eine schwere, schwere Fehlpriorisierung seitens Bideau.
  • karl_e 22.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Herr BR Dr.med. I. Cassis lässt kein Fettnäpfchen aus. Das ist halt so seine Art, und er folgt getreulich dem Leitmotiv des Freisinns: Geld stinkt nicht.
  • Nik G. 22.07.2019 10:16
    Highlight Highlight Und wenn das ganze von einem Bier, Wein oder Fast Food Hersteller Gesponsert wird? Wird dann auch so geschrien? Vermutlich nicht....
    • Oigen 22.07.2019 11:01
      Highlight Highlight solange es ein Schweizer weinbauer, bierbrauer oder fastfood hersteller ist.

      Aber warum ein ausländischer tabakkonzern die schweiz an der expo sponsern muss versteht wohl keiner (ausser dem br).
    • Hierundjetzt 22.07.2019 13:04
      Highlight Highlight *inländischer Tabakkonzern. Hauptsitz ist in der CH...
    • Nik G. 22.07.2019 13:06
      Highlight Highlight Es geht gar nicht darum ob der Sponsor aus dem Ausland ist sondern darum, dass es ein Tabakkonzern ist.
  • Carl Carlsson 22.07.2019 10:10
    Highlight Highlight Geht es um die Präsentation der Schweiz:
    Ja: Teilnahme mit Bundesgeldern
    Nein: keine Teilnahme (als CH)

    Ist eine Teilnahme der Schweiz wichtig für das Land?
    Ja: Teilnahme mit Bundesgeldern
    Nein: keine Teilnahme

    Wenn oben Ja: Kann die Schweiz sich das leisten?
    Ja: Teilnahme mit Bundesgeldern
    Nein: keine Teilnahme

    Ist es lediglich Nice tot habe:
    Kann die Schweiz sich das leisten?
    Ja: Teilnahme mit Bundesgeldern
    Nein: keine Teilnahme

    Alles andere ist heuchlerisch und verlogen!
    • Hierundjetzt 22.07.2019 10:45
      Highlight Highlight Vorallem bei einem Bundesbudget von 71‘000‘000‘000 (71 Mrd), soviel BIP haben 50% der Länder dieses Planeten

      Jetzt müssen wir langsam also aufhören
  • dho 22.07.2019 10:07
    Highlight Highlight Hat Cassis den Verstand verloren?
  • Beat_ 22.07.2019 09:54
    Highlight Highlight Ist ja vielleicht doch besser, dass Cassis jetzt Aussenminister ist und nicht mehr Arzt...
  • TheDoctor 22.07.2019 09:50
    Highlight Highlight Und ich hatte gedacht, der Pavillon sollte das Image der Schweiz fördern, nicht schädigen... PMI als Hauptsponsor ist zwar ehrlich, allerdings vor allem ehrlich hässlich.
  • teXI 22.07.2019 09:45
    Highlight Highlight Ja wenn sie mit Nestle Werbung gemacht hätten wäre es soviel besser gewesen... Die bösen Raucher gehören längst ausgerottet und Tabakunternehmen muss man anscheinend boykotieren wenn man hier die einen (seltsamen) Meinungen liest...
    • TheDoctor 22.07.2019 10:58
      Highlight Highlight Versuchst du gerade Nestlé und PMI auf dieselbe Stufe zu stellen? Das ist ja wie wenn ich... Keine Ahnung, der Vergleich ist so (seltsam)....
  • Hierundjetzt 22.07.2019 09:27
    Highlight Highlight Eher peinlich, dass die Legislative will, dass Staatsaufgaben durch Private gesponsert werden sollen.

    Ob jetzt PM oder nicht ist herzlich egal, wir subventionieren mit Millionen (!) den CH Tabakanbau und haben fixe Vorschriften wieviel % CH Tabak in den CH Zigis sein sollen

    Da ist es schlicht peinliche Heuchlerei, wenn lustige CH Gesundheitspolitiker auf Philip Morris zeigen und zeitgleich für den Tabakanbau in der Schweiz stimmen.

    Habe fertig.
  • Hardy18 22.07.2019 09:22
    Highlight Highlight So bleibt die Schweiz in aller Munde 😏

    Aber mal ernsthaft, wieso müssen Sponsoren geholt werden um für das Land Werbung zu machen?

    Is schon ein bisschen arm...
  • why_so_serious 22.07.2019 09:18
    Highlight Highlight Die Schweiz hat ja eh schon kein Geld, da ist so ein Sponsoring schon ok
  • Ass 22.07.2019 09:16
    Highlight Highlight Aber wenn MC Donalds Kinderwettbewerbe sponsert spielt die Gesundheit keine Rolle.
  • Donald 22.07.2019 08:59
    Highlight Highlight Warum lügen? Wir sind ein Raucherland. Das weiss jeder, der schon mal hier an einem Bahnhof gestanden ist, sich in der Nähe einer Eingangstüre bewegt hat, in einer Gartenwirtschaft gesessen ist oder in gewissen Kantonen einfach in einem Restaurant gewesen ist...
    • wasps 22.07.2019 09:53
      Highlight Highlight Der überwiegend grösste Teil der Bevölkerung sind Nichtraucher!
    • heul doch 22.07.2019 14:52
      Highlight Highlight wasps: ja aber im weltweiten vergleich liegt die schweiz deutlich über dem durchschnitt
  • Nada Ville 22.07.2019 08:49
    Highlight Highlight Kann Watson noch ein paar Tweets und zwei Bilder einfügen das der geübte Watson Leser versteht das der Präsenz Schweiz Chef den Deal eingefädelt hat und dies nicht ein Bundesrat ist.😁
    • Hierundjetzt 22.07.2019 09:28
      Highlight Highlight *der Chef der Landeskommunikation (exakter Funktionsbeschrieb) aka Präsenz Schweiz.

      Hat der nicht Rang eines Botschafters🤔
    • Ich mein ja nur 22.07.2019 17:13
      Highlight Highlight Klar, der hat das sicher ohne das wissen des ehemaligen Mediziniers gemacht. Und in Moskau bei der Botschaftsparty war auch Bideau verantwortlich (ohne dass es Cassis wusste).
  • Ich mein ja nur 22.07.2019 08:48
    Highlight Highlight Dieser FDP-Mann wurde ganz einfach ausgewählt, um die Interessen der Tabakindustrie weiter in Regierung und Verwaltung zu verankern. "Wasserträger" passt ganz gut.
    • inmi 22.07.2019 09:23
      Highlight Highlight Er vertritt meine Interessen als Steuerzahler. Alles, was der Tabakkonzern zahlt muss ich nicht zahlen. Danke Cassis.
    • teXI 22.07.2019 09:49
      Highlight Highlight Die interessen der andern werden ja auch ganz gut verankert. Von den "Gülemischern" bis zu den Giftmischern aus Basel. Wenn die auch alle da sind, ist es ganz gut das die Tabakindustrie nicht fehlt...
    • redeye70 22.07.2019 12:19
      Highlight Highlight @inmi
      Kein Privatunternehmen verschenkt einfach so Geld. Das ist immer mit Gegenleistungen verknüpft. Transparenz, wo? Unabhängige Staatsorgane, wo? Schon mal daran gedacht?
  • mrgoku 22.07.2019 08:46
    Highlight Highlight Ist Tabak im Spiel ist man der Teufel... Aber eine schöne Weinausstellung wo man Alkohol kriegt - Alkohol ist die grösste Todesursache bei Abhängigen - ist dann wieder "chic" und voll nice.

    Geht schlafen... Hauptsache Aufstand machen wegen einer Weinausstellung in der Stadt wo sowieso Geld geschissen wird....
    • Oigen 22.07.2019 11:04
      Highlight Highlight also ok wenn die schweiz bei einer WELTausstellung von einem amerikanischen tabakmulti gesponsert wird?
    • mrgoku 22.07.2019 13:06
      Highlight Highlight für mich schon. weil es mich tatsächlich nicht wirklich interessiert wer sponsert.

      wenn es ein US Konzern ist, dann wohl aus dem Grund dass kein CH Konzern Sponsoren wollte oder dann für tiefere Beträge...

      selberschuld
    • hansueli45 22.07.2019 19:42
      Highlight Highlight Wer sponsort, erwartet immer eine Gegenleistung... Selbst der Freier, der die Hure beschenkt, erwartet letztlich etwas von ihr.
  • Quecksalber 22.07.2019 08:36
    Highlight Highlight „Cassis als Präventivmediziner bei Gesundheitsorganisationen engagiert war“ stimmt nicht ganz, er hat für die Krankenkassen lobbiiert, das ist das Gegenteil von gesund.
  • Samzilla 22.07.2019 08:35
    Highlight Highlight Wow! Wo genau ist jetzt das Problem? Aber solange man sich online über irgend etwas/jemanden empören kann, scheint die Welt in Ordnung zu sein.

    Und wens stört: 1.8MCHF organisieren und selber als Sponsor einspringen...
  • El Pepedente 22.07.2019 08:31
    Highlight Highlight Ahahahshs xD das sagen menschen dir saudis unterstützen und mit sonstigen dubiosen firmen handeln xD aha die tabak lobby ist wohl schlimmer als die menschenrechts verletzende öl lobby xD
  • Eight5 22.07.2019 08:26
    Highlight Highlight Zum Glück haben wir ja keine Schweizer Unternehmen die das sponsern könn(t)en und auch einen Bezug zur Schweiz haben (Emmi, Lindt, Nestle (ok die lieber nicht), Ricola, etc.).

    • inmi 22.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Hauptsache der Steuerzahler zahlt nicht. Gute Sache.
  • FrancoL 22.07.2019 08:20
    Highlight Highlight Die einen nennen es Verlogenheit, die anderen geisseln es mit anderen Betitelungen, Fakt ist: Das unsere Wirtschaft und die Schweiz so läuft, erfolgreich läuft.
    Wie viele versuchen sich dagegen zu stellen?
    Letztendlich unternehmen weder Politikernoch das Volk etwas dagegen, man akzeptiert und lässt das System so laufen wie es laufen will.
    Ernsthafte breit abgestützte Bemühungen um dies zu ändern, mit Übernahme der zu erwartenden Folgen kann ich nicht erkenne, ausser in den Foren, da wo man gerne sich darüber auslässt, da kostet es ja nichts.
    • Beat_ 22.07.2019 10:01
      Highlight Highlight Darfst Dich gerne dagegen stellen, und dabei gleich noch eine DNA-Probe am Paradeplatz abgeben.
      (Kommentar kann Spuren von Sarkasmus enthalten.)

      Ein grosses Problem ist offensichtlich, dass in der Schweiz das Geld regiert, und die, die etwas anderes wollen (oder schon nur zur Diskussion stellen) schnell "in den Senkel" gestellt werden.
    • FrancoL 22.07.2019 11:24
      Highlight Highlight Wieso in den Senkel gestellt? Wir leben in einer Demokratie und da gilt nun mal das Mehrheitsprinzip auch wenn etliche vermutlich kaum wissen was sie für eine Mehrheit stützen.
  • PC Principal 22.07.2019 08:08
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht. Jetzt gerade findet in der Westschweiz ein Weinfest statt und da gibt es keinen Aufschrei? Wieso nicht?
    • weachauimmo 22.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Danke, PC Principal. Heuchelei überall.
    • heul doch 22.07.2019 08:33
      Highlight Highlight weil das eine ein volksfest mit jahrhunderte alter tradition ist und das andere ein offizieller auftritt der schweiz an einem doch recht politisch angehauchtem wirtschaftsanlass
    • Ich mein ja nur 22.07.2019 08:46
      Highlight Highlight Weil das eine nichts mit dem anderen zu tun hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nie Mand 22.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Das zeigt ziemlich genau die verlogene Seite der Schweiz: unterm Strich zählt das Geld, von dem her ist es schon akkurat an der Ausstellung repräsentiert
  • Finöggeli 22.07.2019 08:01
    Highlight Highlight Für eine Weltausstellung gibt es nur Glencore und Nestlé. Das sind perfekte Musterbeispiele der Schweiz die ganze Welt auszurauben.
  • Herbert 22.07.2019 07:54
    Highlight Highlight Das ist die Krone. So eine kurzsichtige Blödheit schlägt dem Fass den Boden raus. Bundesrat Cassis und Übeltäter Nicolas Bideau sollen sofort gefeuert werden. Wie blöd muss / kann man sein ?
  • el comentador 22.07.2019 07:41
    Highlight Highlight Das Restliche Geld kann dann noch die RUAG, Mowag, Pilatus, Glencore, und Syngenta beisteuern. Von UBS und CS sollte auch noch etwas kommen ... dann ist die Schweiz gut representiert ...
    • weachauimmo 22.07.2019 08:24
      Highlight Highlight Hast Du ein Problem damit? Ist doch toll, solche Arbeitgeber in der Schweiz zu haben. Glaubst Du, unser Wohlstand basiert auf dem Anbau von Bioprodukten, dem Verkauf von veganen Mittagsmenüs und der Tätigkeit von NGOs?

      Möchtest Du lieber Zustände wie in Moldawien, wo keine großen Unternehmen sich niederlassen oder Investitionen tätigen? Möchtest Du Zustände, in denen eine resignierte Schicht an Zurückgelassenen anfängt, radikale Parteien zu wählen, die «wieder Arbeitsplätze schaffen»?
    • El Pepedente 22.07.2019 08:33
      Highlight Highlight Das sind alles normale firmen, ich verstehe ihr grschrei nicht... schon mal gesehen was die saudis machen mit schwulen etc? Trotzdem kaufen fast alle öl dort oO
    • bebby 22.07.2019 09:06
      Highlight Highlight Cassis macht die Schweiz zur riesigen Zielscheibe. Nichts gelernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 22.07.2019 07:25
    Highlight Highlight Zuerst die Minen von Glencore, jetzt Philip Morris. Was kommt als nächstes? Sponsoring durch Waffenfirmen?
    • El Pepedente 22.07.2019 08:33
      Highlight Highlight Ne deals mit den saudis....
    • Ich mein ja nur 22.07.2019 08:46
      Highlight Highlight Stichwort: Pro Tell?
  • Wurst Hans 22.07.2019 07:12
    Highlight Highlight Passendes Sprichwort dazu....
    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
    • Uranos 22.07.2019 23:01
      Highlight Highlight Ein weiteres Sprichwort: Es gibt kein kostenloses Mittagessen.
  • Oigen 22.07.2019 07:04
    Highlight Highlight und wie immer wenns ums geld geld geht...

    ...aber die schaffen arbeitsplätze.

    • weachauimmo 22.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Auch hier:

      Ist doch tatsächlich toll, solche Arbeitgeber in der Schweiz zu haben. Unser Wohlstand basiert nun mal nicht auf dem Anbau von Bioprodukten, dem Verkauf von veganen Mittagsmenüs und der Tätigkeit von NGOs.

      Zustände wie in Moldawien, wo keine großen Unternehmen sich niederlassen oder Investitionen tätigen, sind keine Alternative. Gesellschaften kippen sehr schnell, wenn der Wohlstand wegfällt. Zurückgelassene wählen radikale Parteien, die «wieder Arbeitsplätze schaffen» und deren Staaten begeben sich in Abhängigkeit von Ländern wie China.
    • redeye70 22.07.2019 12:11
      Highlight Highlight Geld über alles! So war es schon immer in der Schweiz.
    • Dominik Treier 22.07.2019 13:59
      Highlight Highlight Nun, das tat die Inquisition auch oder die SS...
  • Glenn Quagmire 22.07.2019 07:00
    Highlight Highlight Wozu braucht es im 21. Jahrhundert noch Weltausstellungen?
    • Miikee 22.07.2019 07:27
      Highlight Highlight Für die Leute die das Internet nicht kennen? kA
    • Abu Nid As Saasi 22.07.2019 07:41
      Highlight Highlight Damit man den Emirates Tabakerhitzer verkaufen kann. Als Alternative zu traditionellen Zigaretten, deren Preis am 1.1.2018 sich mehr als verdoppelt hat
    • PC Principal 22.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Es braucht sie nicht, aber es ist trotzdem schön.
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  • Moelal 22.07.2019 06:52
    Highlight Highlight Dies zeigt einmal mehr die obszöne Verlogenheit gewisser Politiker, die von der Tabakindustrie korrumpiert werden. Dies als „notwendige Finanzierung“ zu betiteln ist eine Frechheit! Direkte Suchtmittel-Werbung auf internationalem Parkett zu machen, für eine Mitfinanzierung der Repräsentation unseres Landes ist ein extremes Armutszeugnis für die reiche Schweiz! Und dass dies noch von einem Arzt eingefädelt und abgesegnet worden ist, kann nur als Katastrophe betitelt werden. Herr Cassis verspielt hier seine Glaubwürdigkeit als Arzt komplett.
    • Elke Wolke 22.07.2019 09:24
      Highlight Highlight Cassis nicht überschätzen: er übte nur von 1988 bis 1996 den Arztberuf aus. Danach machte er eine typische Karriere für Leute die medizinisch nicht so stark, dafür aber in der Verwaltung „talentierter“ sind:
      - 1996 - 2008: Kantonsarzt des Kantons Tessin.
      - 2008 - 2012: Vizepräsident der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH).
    • wasps 22.07.2019 09:55
      Highlight Highlight Blöd nur, dass hier die Verwaltung den Bock geschossen hat (und kein Politiker).
    • Elke Wolke 22.07.2019 14:28
      Highlight Highlight Genau, der Departementschef hatte sicher nicht gewusst, dass 555'000 Franken, der 700’000 Franken teuren Feier, durch private Sponsoren beglichen worden sind, noch hat er die Werbung, noch die Gästeliste gekannt. Nice try...
  • Schluch 22.07.2019 06:32
    Highlight Highlight und bei der eröffnung der botschaft in moskau? der gleiche tabakladen. weshalb braucht eine botschaftseröffnung überhaupt einen sponsor??
    • hansueli45 22.07.2019 19:48
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch. Ein paar Millionen weniger für den Bau, und die Schweiz hätte ein kleineres Fest selber stemmen können. Umgerechnet hat der Bau wohl einen Wert von 250 Mio, wenn man die russischen Gehälter als Vergleich heran zieht.

Migros warnt vor Peperoncino-Öl – wegen Glasteilen im Glas

Für das aus Italien stammende Produkt wurde eine Rückrufaktion lanciert.

Die Migros und Haecky Import AG rufen Eccellenze d'Italia «Aglio, olio e peperoncino» von Gruppo Fini zurück. In dem Produkt können möglicherweise Glasteile enthalten sein, wie es in einer Mitteilung heisst.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, dieses Produkt nicht zu konsumieren. Kunden, die das betroffene Produkt zu Hause haben, können dieses in ihre Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet

Vom Rückruf betroffen ist folgender Artikel:

Auf der Migros-Website …

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