Schweiz
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In den meisten Kantonen der Schweiz können Spielgruppenleiter wegschicken, wer ihnen nicht passt. bild carolin frei / lenzburger bezirks-anzeiger

Knatsch zwischen schwulen Vätern und Spielgruppenleiterin: E-Mails zeigen neue Details

Warum wurden die Kinder nicht in der Spielgruppe aufgenommen? Der E-Mail-Verkehr zwischen der Spielgruppenleiterin von Lenzburg und dem Väter-Paar bringt neue Details zutage: Es ging um die Familienkonstellation.

Pascal Ritter / ch media



Die dreieinhalbjährigen Zwillinge Rafael und Rahul dürfen nicht in eine Spielgruppe in Lenzburg, weil ihr Vater in einer Beziehung mit einem Mann lebt. Diese Geschichte wühlte die Schweiz in den letzten Tagen auf. Die Spielgruppenleiterin geriet in die Kritik. Internet-Nutzer schrieben wüste Kommentare und schlechte Rezensionen. Eine Mutter soll sogar ihre Kinder aus der Spielgruppe genommen haben.

Dann ging die Spielgruppenleiterin in die Offensive. Nachdem sie sich zu den ersten Recherchen bereits geäussert hatte und die Vorwürfe mehr oder weniger bestätigte, wandte sie sich nun noch einmal an die Öffentlichkeit. In einem Brief schrieb sie von einem «Missverständnis», das sie klären wolle.

Alles nur ein Missverständnis?

Sie räumte zwar ein, dass die Situation mit zwei Papis für sie ungewohnt war, und dass sie mit den beiden Männer darüber gesprochen habe. Der Entscheid, die Buben nicht aufzunehmen, habe aber nichts mit der sexuellen Ausrichtung ihres Vaters zu tun. Ausschlaggebend sei gewesen, dass die Zwillinge nur Englisch sprächen. Sie nehme sich gerne für fremdsprachige Kinder Zeit, um sie speziell zu fördern. Doch dafür habe sie aufgrund der Belegung der Spielgruppe schlicht keine Zeit gehabt. Von den Vätern und auch von der Journalistin des «Lenzburger Bezirksanzeigers», die als erste über den Fall berichtete, fühlt sich die Spielgruppenleiterin falsch verstanden.

Ist also alles nur ein Missverständnis? Wurde die Spielgruppenleiterin zu Unrecht kritisiert? Dazu kontaktierte die Redaktion von CH Media noch einmal alle Beteiligten. Roshan, der leibliche Vater der Zwillinge, der mit der Spielgruppenleiterin auf Englisch telefonierte, hält an seiner Kritik fest. «Es ging um unsere Familienkonstellation und nie um die Englisch-Kenntnisse der Buben», sagt er. Sein Partner Michael, der mit der Spielgruppenleiterin zuerst auf Schweizerdeutsch Kontakt aufnahm und über die Aufnahme der Buben diskutierte, pflichtet ihm bei. Zwar seien die Sprachkenntnisse der Zwillinge tatsächlich ein Thema gewesen, die Absage sei aber aufgrund der Familienkonstellation erfolgt.

In der Email-Absage geht es um die «Familienkonstellation»

Die Beteiligten erinnern sich unterschiedlich an die Telefongespräche. Welche Version stimmt, lässt sich nicht überprüfen. Jetzt liegt der Redaktion von CH Media aber das E-Mail vor, in dem die Spielgruppenleiterin den Papis eine Absage erteilt. Wörtlich steht dort:

«Vorab erst mal vielen Dank für Ihr Vertrauen. Ich bedaure, dass ich ihnen leider kein Spielgruppenplatz anbieten kann. Meine Spielgruppe ist privat und ich bin nicht verpflichtet ihre beiden Söhne aufzunehmen. Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an und ich nehme dazu auch keine Stellung ein. Demgegenüber bleibe ich neutral. Das kann ich aber nur, wenn ich die Konfrontation meide. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen eine Absage. Ich hoffe sehr, dass Sie und auch Ihr Partner dies verstehen und respektieren. Ich wünsche Ihnen und den beiden Kindern alles Gute.»

Aus dem Email gehen zwei Dinge hervor: Die Spielgruppenleiter schrieb die beiden Papis höflich und respektvoll an und schrieb nichts Abfälliges über ihre sexuelle Orientierung. Doch das Email zeigt auch: es ging eben doch um die «Familienkonstellation».

Spielgruppenleiterin bleibt dabei: Es ging um die Sprache und nicht um Homosexualität

Die Spielgruppenleiterin sagt auf Anfrage, dieses Mail sei nicht der einzige Kontakt, zu den Vätern gewesen. «Wir hatten vorher schon telefoniert und ich hatte schon mündlich abgesagt.» Dieses Telefon sei nicht einfach gewesen. Sie habe sich bedrängt und missverstanden gefühlt. Aus diesem Grund habe sie das Mail «noch schnell so geschrieben». «Hätte ich gewusst, dass dieses Mail drei Monate später ausgegraben würde, und ich mich danach erklären müsste, hätte ich mir mehr Zeit genommen und alle Gründe für die Absage nochmals genau aufgelistet, die ich den Vätern zuvor mündlich mitgeteilt hatte.»

Das Wort «Konfrontation» habe sie so gemeint, dass sie nach dem schwierigen Telefonat keine weitere Konfrontation mit einem den Vätern wollte. (bzbasel.ch)

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277Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Patoux 17.11.2019 15:22
    Highlight Highlight Diese Randgruppen nerven mit ihrem obszönen Hang zum "outen". Was interessiert die Allgemeinheit, wie jemand sexuell orientiert ist?, das Theater um ein paar Fettspritzer auf einem veganen Burger, weil auf dem gleichen Grill gebraten? Meiner Ansicht ein Zeichen von Dekadenz - diese Leute haben keine wirklichen Probleme. Täglich sterben Menschen an Hunger, Krieg, Vertreibung, Terror. Und diese Luxus Verwöhnte klagen über solche Belanglosigkeiten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.11.2019 17:10
      Highlight Highlight Mein Rat: hör auf über Themen zu lesen, welche dich so dermaßen aufregen.
      Schaff dir einen Safe-Space oder eine undurchdringliche Realitätsblase.
      Dann hast du aber auch nichts mehr zu meckern.
  • Patho 17.11.2019 12:43
    Highlight Highlight Es hört sich für mich so an, als ob die Väter darauf bestehen einen Spielgruppenplatz zu bekommen, wenn nicht sei das diskriminierend, da sie homosexuell sind – eine äusserst fragwürdige Taktik, die mit Sicherheit nicht zu einer besseren Akzeptanz von Homosexuellen führt...
    Die Spielgruppenleiterin hat sicher nicht übertrieben gut kommuniziert (was auch sehr schwierig ist), aber sie hat sich sicher nicht falsch verhalten, wenn sie die Familie mit den zwei Vätern nicht anders behandelt (und auch ihnen mal eine begründete Absage gibt) wie jede andere Familie
  • JackSt 17.11.2019 12:20
    Highlight Highlight Spielt der Grund für eine Ablehnung den überhaupt eine Rolle? Es ist eine private Einrichtung und die Leiterin sollte ohne einen Grund angeben zu müssen ein Kind ablehnen dürfen. Punkt aus.
  • My Senf 16.11.2019 19:02
    Highlight Highlight Hm
    Nach all den Kommentaren hier weiss ich nicht recht wer mir am Meisten leid tun sollte; die Eltern, die Spielgruppen Leiterin oder etwa dich der Ueli
    Ach, ich geh lieber Fussball schauen 😀
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 16.11.2019 18:39
    Highlight Highlight Gott diese sinnlose Diskussion.

    Nur so nebenbei erwähnt: Kinder von Heteropärchen werden auch abgewiesen. Aus diversen Gründen.

    Sollen jetzt alle zu Watson, Blick, 20min., etc. rennen und sich dort ausheulen weil ihr Kind abgelehnt wurde?

    Warum dieses Sondersetting / Sonderbehandlung für Homosexuelle? Sind doch auch nur Menschen.
    • Mijasma 16.11.2019 20:30
      Highlight Highlight "Homosexuelle? Sind doch auch nur Menschen."

      Sie haben Gleichstellung begriffen.
    • Ueli der Knecht 17.11.2019 01:35
      Highlight Highlight "Warum dieses Sondersetting / Sonderbehandlung für Homosexuelle?"

      Weil diese [homosexuelle] Konstellation angeblich weder normal noch natürlich sei, Eight5 aka Zäme aka Erklärbart.

      Darum.

      Warum regst du dich so auf?
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 17.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Weil dieses Thema zu viel Beachtung bekommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töröö! 16.11.2019 18:17
    Highlight Highlight Erschreckend, wie hier 80% der Kommentatoren Homophobie und Diskriminierung lediglich als "politisch nicht korrekt" abtun und alles verharmlosen. Und zeigt gleichzeitig deutlich auf, dass noch sehr viel Aufholbedarf in der Schweiz besteht. Und das im Jahre 2019. So viele selbstgemachte Mauern und zementierte Vorurteile in den Köpfen der Menschen, traurig.
  • AvivaVonFlatter 16.11.2019 17:39
    Highlight Highlight Ich verstehe die Väter.

    Erst Aufschrei, dann sagt die Dame "Nein, Nein war nur wegen der sprache"

    Die meisten sehen nun also kein Problem und wir haben ganz sicher kein Homophobieproblem.. Alles wieder Toll im Staate Panama.

    Doch verflucht! Anscheinend macht sich die Spielgruppenleiterin dermassen Sorgen über allfällige Reaktionen der Eltern (und somit Ihres Portemonnaies) dass sie ein kleines Kind wortwörtlich (!) aufgrund der FAMILIENKONSTELLATION ablehnt.

    Für die hartnäckige Beweisführung der Eltern dazu, bin ich dankbar.

    Jaja Sie können ja wo anders hingehen... Pietätlos...
  • Mijasma 16.11.2019 17:28
    Highlight Highlight Der Hass gegen die Hassenden scheint mir keine Verbesserung zu sein, für den Hasskoeffizienten dieser Welt.
  • mitoffenenaugenniessengehtdoch 16.11.2019 15:21
    Highlight Highlight schade... die ganze geschichte und viele der dazugehörigen kommentare zeigen mir, dass wir zwar im jahr 2019 leben aber gesinnungstechnisch anno 1880 hängengeblieben sind.

    es sollte überhaupt keine rolle spielen wie eine familie zusammengesetzt ist. hauptsache die harmonie stimmt und den kindern geht es gut und fehlt es an nichts.

    die sexuelle orientierung der eltern ist dem nachwuchs egal, solange sie deswegen nicht gehänselt werden. aber solange es halt noch so urkonservative leute (v.a. eltern) gibt wird es wohl zu unschönen vorfällen kommen
    • drüber Nachgedacht 16.11.2019 17:33
      Highlight Highlight Wenn es denn um das gegangen wäre.

      Da ist eher ein hyperempfindlicher schwuler Vater, der nicht wahrhaben will, dass die Leiterin wegen seinem Mühsamen Verhalten seine Kinder nicht haben will.

      Nicht weil er schwul ist.
    • Chris Olive 16.11.2019 19:25
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht
      Du urteilst hier rein vom Hörensagen. Wieso bist du dir so sicher, dass es sich dabei um einen hyperempfindlichen schwulen Vater handelt?
    • mitoffenenaugenniessengehtdoch 16.11.2019 19:27
      Highlight Highlight gewiss... aber mit ihren aussagen in der mail hat sie sich doch recht offen homophob geäussert. das schläckt kei geiss wäg
    Weitere Antworten anzeigen
  • DieFeuerlilie 16.11.2019 14:54
    Highlight Highlight Wenn ich mir so den Blitz-/Herzkoeffizienten hier ansehe, kommt in mir die Vermutung auf, dass bei 20Min. heute die Kommentarfunktion deaktiviert ist..

    Denn ich kann schlicht nicht glauben, dass mehr als zwei Drittel der Kommentierenden hier die Haltung der Kitaleiterin unterstützen, verstehen.

    Ich bin in einer “normalen“ Familienkonstellation aufgewachsen (Mutter, Vater), hätte meinen Vater aber liebend gern gegen jemanden eingetauscht, der mich geliebt hätte.
    Ob schwul oder lesbisch wäre mir komplett egal gewesen, Hauptsache er oder sie wäre liebevoll zu mir gewesen..
    • Mijasma 16.11.2019 16:38
      Highlight Highlight Ich denke eher nicht, dass so viele ihrer Meinung sind.

      Aber sie darf ihre Meinung haben.

      Sie muss nicht so sein wie ihr sie gerne hättet.

      Und irgendwann sollte auch mal genug auf sie eingdroschen sein.

      Das was einige hier über sie schreiben ist nicht besser.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.11.2019 18:54
      Highlight Highlight Muss dich leider enttäuschen liebe Feuerlilie.
      Scheint mir fast so, als die auf beiden Portalen am fluchen sind.
    • mitoffenenaugenniessengehtdoch 16.11.2019 19:34
      Highlight Highlight feuerlilie: tut mir leid, dass du nicht die liebe erhalten hast, welche jedes kind verdient.
      deine haltung fide ich absolut richtig. denke auch, dass die gruppenleiterin hier einen grossteil der schuld trägt. sicher sind die väter auch keine heiligen, aber die leidtragende sind nun wiedermal die kinder.
      ich könnt "mich übergeben"
    Weitere Antworten anzeigen
  • DanielaK 16.11.2019 14:23
    Highlight Highlight Also wenn ich mir das so anschaue: Da haben sich 2 getroffen... Die eine Seite sehr empfindlich, die andere sehr, ich sag jetzt mal, konservativ. Wäre bestimmt auch bei einer Annahme nicht lange gegangen, hätten die sich wegen was anderem in die Wolle gekriegt.
    • Astrogator 17.11.2019 08:49
      Highlight Highlight Ich würde offen schwulenfeundlich jetzt nicht als "konservativ" bezeichnen...
    • Astrogator 17.11.2019 09:12
      Highlight Highlight *schwulenfeindlich...

      Wenigstens meine Autokorrektur ist nicht homophob...
  • fandustic 16.11.2019 14:09
    Highlight Highlight Welch ein Theater um gar nichts. Macht mal einen Punkt und zieht weiter...die Story ist ausgelutscht und halb so schlimm wie allenthalben getan wird. Meine Güte🙈
  • just sayin' 16.11.2019 14:04
    Highlight Highlight im titel wird von „Emails“ und im teaser von „E-Mail-Verkehr“ gesprochen.

    ich sehe nur 1 email, welches ohne kontext publiziert wird. 🤔

    liebe medien: bitte nahmt eure verantwortung wahr und schürt nicht diesen gegenseitigen hass.
  • Tobias W. 16.11.2019 13:55
    Highlight Highlight Mir erscheint die Version der Kita-Leiterin durch das E-Mail alleweil plausibler, als jene der beiden Väter. Da wird doch einfach aufs übelste provoziert, auch von diesem linken Blatt hier. Ich bin zwar im Herzen nicht homophob; ganz im Gegenteil. Aber (meine) politische Toleranz wird durch solche Sachen nicht gefördert!

    Übrigens macht mich die Abneigung vieler Leute gegen Homosexuelle traurig. Aber sie wissen es nicht besser; und ihre Haltung ist deshalb wahrscheinlich einfach menschlich. Für mich ist es ein Glück, dass dies bei mir nicht so ist! Aber man kann andere nicht dazu zwingen.
    • PaLve! 17.11.2019 03:58
      Highlight Highlight Mit links oder rechts hat das doch nichts zutun. Da wird Hass gefördert und das sollte nicht sein
  • Edwin Schaltegger 16.11.2019 13:45
    Highlight Highlight Dieser Medienhype um diese Kyta-Story wirkt langsam "dégoûtant". Lasst doch endlich diese Frau in Ruhe. Dies ist schliesslich eine private Kyta und die Leiterin kann frei entscheiden welche Kinder und wieviele sie aufnehmen will.
    • Saraina 16.11.2019 15:31
      Highlight Highlight Das heisst „Kita“. Kurz für Kindertagesstätte. Gern geschehen.
    • maude 16.11.2019 15:42
      Highlight Highlight und schlussendlich gehts um ne Spielgruppe was nicht eine Kita ist :-)
    • Astrogator 17.11.2019 08:52
      Highlight Highlight "Dies ist schliesslich eine private Kyta und die Leiterin kann frei entscheiden welche Kinder und wieviele sie aufnehmen will."

      Und die Presse ist frei, und kann frei entscheiden über was sie schreibt.

      Und persönlich finde ich solche Informationen wertvoll, man will sein Kind ja nicht bei Hasspredigern unterbringen.
  • Chris Olive 16.11.2019 13:35
    Highlight Highlight Bedeutung Homophobie: Bezeichnet eine gegen Lesben und Schwule gerichtete soziale Aversion (Abneigung) oder Feindseligkeit.

    Text der Leiterin: Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an und ich nehme dazu auch keine Stellung ein. Demgegenüber bleibe ich neutral. Das kann ich aber nur, wenn ich die Konfrontation meide. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen eine Absage.

    Fazit: Der Grund ist die Homosexualität der Eltern = Ablehnung von Homosexualität = Homophobie.
    • Hierundjetzt 16.11.2019 14:08
      Highlight Highlight Gegenfrage: Meiden Konfrontation = Homophobie?

      Gehts grad noch ein Stück grösser?
    • Chris Olive 16.11.2019 14:17
      Highlight Highlight Nein, die Meidung selbst ist keine Homophobie. ABER sie verwehrt den Herren eine Dienstleistung AUFGRUND ihrer Homosexualität.

      Und ja, dass darf sie. Wir haben aber Meinungsfreiheit und für ihre offensichtliche Homophobie darf sie angeprangert werden.
    • Töröö! 16.11.2019 14:21
      Highlight Highlight @Hier: Nein, aber eine Absage wegen homosexuellen Papis (Zitat: "Familienkonstellation") = Diskriminierung, in diesem Falle Homophobie.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Marco Kleiner 16.11.2019 13:29
    Highlight Highlight Da die Krippenleiterin anführte, sie wisse nicht, wie das Thema Homosexualität den andern Kindern zu vermitteln, sollte sie sich dazu informieren oder fortbilden. Gubt sogar Bilderbücher zum Thema, à la „Tim hat zwei Väter“ oder so ähnlich. Sie darf aber auch weiterhin den Kopf in die Konservendose stecken (ähm, in den Sand).
    • drüber Nachgedacht 16.11.2019 14:25
      Highlight Highlight Wann hat die Krippenleiterin gesagt sie kann das nicht?
    • Marco Kleiner 16.11.2019 23:37
      Highlight Highlight drüber Nachgedacht
      In diesem Artikel.

      Weiter unten der entsprechende Abschnitt.
      Benutzer Bild
    • Marco Kleiner 16.11.2019 23:54
      Highlight Highlight Oder hier:
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbst-Verantwortin 16.11.2019 13:23
    Highlight Highlight Woher nehmen sich die Medien und Väter das Recht, dieses private Mail zu veröffentlichen?
    Datenschutz und Privatsphäre werden hier verletzt!
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 14:22
      Highlight Highlight Selbst-Verantwortin:

      Woher nimmst du deine absolute Gewissheit, dass die Väter das Email veröffentlicht haben?

      Woher nimmst du deine absolute Gewissheit, dass die Medien dieses Email ohne Zustimmung der Betroffenen veröffentlicht haben?

      Da brennen offenbar deine Vorurteile mit dir durch.
    • Selbst-Verantwortin 16.11.2019 15:35
      Highlight Highlight Ach Ueli. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht von den Vätern kommt?
      So viel zu deinen Vorurteilen.
      Übrigens würde die Zustimmung der Frau nicht genügen. Auch die Väter hätten umgekehrt ein Recht auf Privatsphäre.
      Und aus dem Text geht eindeutig hervor, dass die Frau erst um Stellungnahme angefragt wurde, nachdem die Medien das Mail hatten.
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 16:23
      Highlight Highlight Selbst-Verantwortin:

      Es könnte sein, dass es von den Vätern kommt. Es wäre aber Medienschaffenden durchaus zuzutrauen, dass sie die Zustimmung der Krippen-Chefin eingeholt haben.

      Es könnte ebenso gut sein, dass das Email von der Krippen-Chefin selbst den Medien zugespielt wurde. Denn sie hatte in den letzten Tagen ein starkes Bedürfnis, sich zu erklären.

      Grundsätzlich, und das ist kein Vorurteil sondern offensichtliches Fakt, hast du null Evidenz, dass "Datenschutz und Privatsphäre werden hier verletzt!" worden seien.

      Fakt ist, dass du ohne Belege einfach mal sowas drauflos behauptest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 16.11.2019 13:18
    Highlight Highlight Ich rate Spielgruppen Absagen künftig ohne Nennung von Gründen zu machen. Es gibt bestimmt noch andere Gründe die als politisch inkorrekt taxiert werden könnten.
  • PeteZahad 16.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Für mich klingt das sehr danach, als wäre zuvor im Telefonat der Vorwurf des Vaters gekommen das die sexuelle Orientierung der Grund sei. Darauf schreibt die Leiterin dass diese sie nichts angehe.
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Was ist so schwer daran zu verstehen, PeteZahad, wenn sie schreibt:

      "Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an und ich nehme dazu auch keine Stellung ein. Demgegenüber bleibe ich neutral. Das kann ich aber nur, wenn ich die Konfrontation meide. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen eine Absage."

      Wie verstehst du denn "aus diesem Grund"?

      Es geht doch offensichtlich um die Familienkonstellation, die sie angeblich nichts angehe, aber mit der sie nicht konfrontiert werden will. Offenbar geht es sie trotzdem was an. In diesem Sinne ist ihre Absage nur latente Homophobie, die verlogen daher kommt.
    • PeteZahad 16.11.2019 14:23
      Highlight Highlight @Ueli
      Könnte so abgelaufen sein:
      - Spielgruppenleiterin teilt bei Telefonat mit, dass Kind nicht aufgenommen wird.
      - Vater macht Äusserung dass dies aufgrund ihrer sexuellen Orientierung/Familienkonstellation geschieht
      - Spielgruppenleiterin verneint
      - Vater bittet um schriftliche Stellungnahme per Mail

      Spielgruppenleiterin schreibt "Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an und ich nehme dazu auch keine Stellung ein".

      Wir wissen einfach nicht genau was im Vorfeld genau abgelaufen ist. Verlogen ist sich ein abschliessendes Urteil über eine Person zu bilden ohne dabei gewesen zu sein.
    • Sebi Schacher 16.11.2019 23:00
      Highlight Highlight Konfrontation vermeiden bezieht sich nicht auf die familienkonstellation, sondern auf das vorhergehende telefonat mit den eltern, das oder die die leiterin als schwirig empfand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 16.11.2019 13:02
    Highlight Highlight Die Absage ist doch klar und transparent, wo liegt das Problem? Ich würde meine Kinder dann halt allenfalls aus der Spielgruppe nehmen.
  • Magnum 16.11.2019 12:48
    Highlight Highlight Was die Spielgruppenleiterin wirklich in der Absage schreibt, ist im Grunde doch einfach folgendes: «Ich mag nicht mit Homosexualität konfrontiert werden, denn dann könnte ich meine wenig noble Einstellung offenbaren.» Mit anderen Worten: Meine Toleranz reicht so weit, wie ich mit abweichendem Verhalten nicht direkt zu tun bekomme. Neutral in bester Schweizer Art: Wegschauen und nichts damit zu tun haben. Kleiner Geist in Lenzburg. Fast schon ein Denken aus der Konserve.
    • Marco Kleiner 16.11.2019 13:15
      Highlight Highlight You are my hero!
    • Mijasma 16.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Da stellt sich mir jetzt die Frage, muss den jeder eine der Öffentlichkeit genehme Meinung haben. Wenn er das aber nicht hat darf man auf ihn eindreschen?
    • P. Silie 16.11.2019 13:59
      Highlight Highlight Man erinnert sich an das Interview mit Harald Schmidt, der auf die Frage "sind Sie für homosexuelle Ehen" so antwortete:

      "muss man heute sein"

      Auf die Frage weshalb, meinte er sinngemäss: "Wer sich nicht medial hinrichten lassen und geächtet werden will, wer in Zukunft noch öffentliche Auftritte haben will, der sei besser dafür."

      Selbst wenn er dagegen sein sollte, hat er das so nicht gesagt.. interessant jedoch ist die Tatsache, dass man komplett geächtet werden kann, sollte man gegen oder für etwas sein, was nicht der Meinung der vermeintlichen moralischen Elite ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 16.11.2019 12:29
    Highlight Highlight - zu spät angemeldet.
    - sprechen nicht die hiesige Sprache.
    - Krippe ist schon voll

    Kommunikationsprobleme der Krippenleiterin in English. Danach der Vorwurf die Krippenleiterin wolle die Jungs nicht aufnehmen, weil die Eltern schwul sind.

    Da ist doch eine solche Mail absolut die richtige und anständige Antwort.
    • Chris Olive 16.11.2019 13:37
      Highlight Highlight Haben sie die Mail gelesen? Ernsthaft?

      Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an und ich nehme dazu auch keine Stellung ein. Demgegenüber bleibe ich neutral. Das kann ich aber nur, wenn ich die Konfrontation meide. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen eine Absage.

      Es steht schwarz auf weiss, dass die Homosexualität der Grund für die Absage ist.
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 13:38
      Highlight Highlight Nein, drüber Nachgedacht. Ihre Email-Antwort ist unanständig und verlogen.

      Erstens: Zu behaupten, eine Konfrontation vermeiden zu wollen, dann aber ausgerechnet und offensichtlich die Konfrontation zu suchen, das ist verlogen.

      Zweitens: Hätte sie wirklich keine Konfrontation gesucht, hätte sie ganz einfach anständig antworten können:

      "Sorry, die Krippe ist voll. Ausserdem fehlen die Sprachkompetenzen. Ich kann daher ihre späte Anmeldung kurzfristig nicht positiv beantworten. Danke fürs Verständnis."

      Das wäre eine richtige und anständige. Aber sie antwortete lieber homophob und unanständig.
    • drüber Nachgedacht 16.11.2019 14:38
      Highlight Highlight Ueli und Chris
      Immer noch schlägt ihr gegen die Krippenleiterin. Obwohl ihr nicht bei einem Gespräch dabei gewesen seit. Ihr nicht einmal einen Satz der Krippenleiterin aus ihrem Mund gehört habt. ( nirgendwo gibt es eine Aufzeichnung eines Interviews) Sondern nur alles vom Hörensagen wisst.

      Ihr wisst nicht wie die Gespräche im Voraus der Mail abgelaufen sind. Ob noch weitere Mails gesendet wurden.

      Da ist es sehr unangebracht jemanden als Lügner zu bezeichnen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 16.11.2019 12:13
    Highlight Highlight Da lernt gerade jemand, dass man Intoleranz nicht schriftlich mitteilt...

    • Ueli der Knecht 16.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Mir macht die Frau eher einen unbelehrbaren, rechthaberischen Eindruck. Im letzten Jahrtausend stecken geblieben.

      Und man sieht anhand der vielen homophoben Kommentaren (und auch am Blitz-/Herz-Verhältnis), dass die homophobe Frau mit ihrer Intoleranz überhaupt nicht alleine dasteht, sondern vielmehr ein weit verbreitetes Bedürfnis bei beängstigend vielen Mitmenschen befriedigt, die ihre Homophobie rechtfertigen und ihre intolerante Hasshaltung auch öffentlich kultivieren wollen.
    • Bobo B. 16.11.2019 17:54
      Highlight Highlight Wenn der Ueli anderen Rechthaberei vorwirft, wird es aber ziemlich... "abenteuerlich"...
    • G. Schmidt 16.11.2019 18:09
      Highlight Highlight Geb ich dir absolut Recht. Anonym ist es halt einfacher homophobe Kommentare zu posten als dies in der Öffentlichkeit zu tun (da würden die wohl merken, dass sie steckengeblieben sind).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erieri 16.11.2019 12:12
    Highlight Highlight Sorry, wenn das eine private Spielgruppe ist, darf sie auch Kinder ablehnen ohne einen Grund zu nennen!
    • DerRabe 16.11.2019 13:20
      Highlight Highlight klar darf sie das. sie wird deswegen sicherlich nicht angeklagt.
      jedoch muss sie trotzdem mit den Konsequenzen leben (Abwanderung der Kundschaft und soziale Ausgrenzung).
      Drüben, am anderen Ufer des grossen Teichs, gibt‘s dafür bereits einen Ausdruck: Cancel Culture
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Das darf sie, Erieri.

      Aber du ignorierst hier offensichtlich die Tatsache, dass sie das genau nicht getan hat, sondern dass sie als Grund für ihre Ablehnung die Familienkonstellationen nannte, die sie "weder als normal noch als natürlich" betrachte. Das sind die Fakten.

      Sorry, dass du diese Fakten ausblenden willst, bzw. dass du diese offenkundigen Tatsachen nicht wahrnehmen kannst, bloss weil du die homophobe Haltung offenbar insgeheim auch gutheisst.
    • Oigen 16.11.2019 13:35
      Highlight Highlight Ja darf sie...
      ... Und eltern dürfen gegen schwulenhass vorgehe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 16.11.2019 12:08
    Highlight Highlight Die Emails sagen ja nur aus, dass sie über die Familienkonstellation gesprochen haben. Dass die Kinder aber darum abgelehnt wurden, ist aus dem Text nicht zu deuten.
    • Erba 16.11.2019 12:17
      Highlight Highlight Doch, klar ersichtlich:"Aus diesem Grund...."
    • Sebi Schacher 16.11.2019 23:05
      Highlight Highlight Nein, hat sie nicht, lest doch mal richtig, ist das so schwer?
  • öpfeli 16.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Und:

    Der Inhalt einer Nachricht bleibt gleich, egal ob man sich 15 Min oder 2 Min Zeit nimmt.
    Lediglich die Formulierung ändert sich.
    Wäre es der Frau um das Englisch gegangen, dann stünde Englisch im Email und nicht Familienkonstelation.

    Der Tenor ist spannend..
    1. Bericht: Homophobie darf nicht sein
    2. Bericht: die arme Frau
    3. Bericht / hört endlich auf

    Habt ihr diese Email irgendwie ausgeblendet beim Lesen?🤷‍♀️
    • adam gretener 16.11.2019 12:39
      Highlight Highlight Ganz genau so ist es. Ich kann nicht, weil ich kein englisch spreche ich was ganz anderes als nein, wegen Familienkonstellation. Jeder klar denkende Mensch weiss um was es geht.
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Es ist eine latente Homophobie, die durch dieses feigen Ausreden offensichtlich salonfähig gemacht werden soll, weil viele Kommentierende anscheinend ein starkes Bedürfnis haben, ihre Homophobie zu rechtfertigen und zu pflegen.
    • PeteZahad 16.11.2019 13:14
      Highlight Highlight Ich habe die E-Mail nicht ausgeblendet aber wir wissen nicht was in den vorhergehenden Tel. gesagt wurde. Das ist genau so relevant. Aus den vorhergehenden Beiträgen kann ich mir gut vorstellen das zumindest einer der Väter nicht der einfachste ist. Spielgruppenleiterin, möchte vlt. Eltern mit denen sie sich gut versteht - Asympathien gegen Elternteile färben auf das Kind ab. Natürlich ist es nicht i.O. die sex. Orientierung der Eltern als Absagegrund zu nehmen. Evtl. war das auch nur (ungeschickt) vorgeschobener Grund um aufdringliche Eltern los zu werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 16.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Man könnte als seriöses Medium solche Geschichten auch von Anfang an richtig recherchieren anstatt auf blick niveau irgendwelche einseitigen Berichte zu bringen.

    Aber eben, man könnte.
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 12:56
      Highlight Highlight Die Geschichte war von Anfang an richtig recherchiert.

      Von Anfang an wurde berichtet, dass eine homophobe "Spielgruppen"-Führerin zwei Kinder nicht aufnahm, weil deren Eltern schwul sind, was sie als "weder normal noch natürlich" betrachtet.

      Die ganze Verwirrung wurde dann von den vielen latent homophoben Kommentierenden geschaffen, die jeden möglichen Zweifel streuten, um gleichzeitig ihr Bedürfnis zu befriedigen, ihre Homophobie zu kultivieren, zu rechtfertigen und öffentlich auszuleben.

      Ja, man *könnte* von Anfang die Tatsachen akzeptieren, und einsehen, dass Homophobie verwerflich ist.
    • chnobli1896 16.11.2019 13:36
      Highlight Highlight @Ueli: Wieso dann der Zwischenbericht welcher der Frau eine Plattform gab und von der eigentlichen Ausschlussthematik abgelenkt hat?

      Wieso nicht das Mail im ersten Bericht zitieren um jeglichen Zweifeln vorzubeugen?
    • maude 16.11.2019 13:45
      Highlight Highlight Ueli; hm,und was ist mit Homosexuellen, die die Geschichte total lächerlich, schädigend und unnötig finden? Auch alle homophob?
      Hab nachgefragt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 16.11.2019 11:50
    Highlight Highlight Und die armen Bergdörfler, die vom toleranten, englischen Papi noch verunglimpft wurden sind schon vergessen ;)?
    • JoeMuc 16.11.2019 12:19
      Highlight Highlight Offensichtlich nicht ;-)
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 13:00
      Highlight Highlight Er hat keine Bergdörfler verunglimpft sondern nur gesagt, dass er eine solche homophobe Haltung eher in einem Bergdorf erwartet hätte. Das ist auch nicht ganz faktenfrei, weil die Homophobie in Bergdörfern tatsächlich signifikant weiter verbreitet ist als in urbanen Zentren.

      vgl. https://www.atlas.bfs.admin.ch/maps/12.186/map/mapIdOnly/400_de.html

      In Bergregionen wurde das Partnerschaftsgesetz am deutlichsten abgelehnt. Ergo: Ist Homophobie in Bergregionen wahrscheinlicher. q.e.d.
    • Saerd neute 16.11.2019 14:09
      Highlight Highlight Ueli der Knecht

      Es sind vermutlich gerade mal ca. 2 % der Bevölkerung homosexuell veranlagt. Also eine sehr kleine Minderheit will nun der übrigen 98% ihre Vorstellungen von " Eltern sein " fast schon provokativ aufzwingen.
      Ich denke die zwei schwulen Väter tun der ganzen Debatte keinen guten Dienst mit ihrer unsympathischen Art.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adumdum 16.11.2019 11:40
    Highlight Highlight Krass wie viele Kommentare hier fordern "es nun gut sein zu lassen" - so kann eben alltägliche Homophobie aussehen, genauso wie auch alltägliche Ausländerfeindlichkeit. Wenn man nicht selbst betroffen ist und zur Mehrheit gehört,denen sowas nicht passiert, weiss man natürlich nicht, wie sich das anfühlt. Das Problem ist ja nicht der Einzelfall, sondern die wiederholten Erfahrungen die sich summieren. Klar kann man keinen zwingen zwei Väter gut oder auch nur normal zu finden. Klar kann man auch keinen zwingen, Ausländer gut zu finden. Aber Gesetze gegen Diskriminierung gibt's ja nicht umsonst.
    • drüber Nachgedacht 16.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Die Familienform finde ich absolut gut. Die Kinder haben zwei Väter und zwei Mütter (die Spenderin der Eizelle und die Frau die die Schwangerschaft ausgetragen hat.)

      Ja es wichtig, dass Schwule nicht diskriminiert werden.

      Aber die Art wie diese beiden Väter sich in die Opferrolle drücken finde ich beschämend.

      Schlussendlich wird mit solchen Aktionen mehr Schwulenhass geschürt als Verständniss geschaffen.

      Aber wie überall, gibt es Leute die einem mehr zusagen und solche die einem weniger zusagen. Egal welcher Ethnie, welchem Glauben usw sie angehören.
    • Dragonlord 17.11.2019 00:48
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass diese Geschichte hier dazu beiträgt, etwas gegen Homophobie in der Schweiz zu bewirken.
      Diskriminierung muss bestraft werden, da darf es keine zwei Meinungen geben in unserem Rechtsstaat.
      Diese Geschichte hier ist jedoch undurchsichtig und widersprüchlich. Hierbei geht es doch eher darum, dem Leser ein Urteil zu überlassen und den Richter zu spielen, ohne dass man alle relevanten Fakten zu diesem Fall kennt.
      Diese Ausschlachtung hier schürt doch nur Hass.
  • My Senf 16.11.2019 11:35
    Highlight Highlight Ich kenne keinen der deswegen aufgewühlt ist in der Schweiz!

    Übrigens, ich habe einen Ordner voll von Briefverkehr (und ausgedruckte Mails momol) bis hin zum Regierungsrat bez. dem Umgang mit meinem Kind in der Schule
    Ausser mir und meiner Frau hat dass auch niemand sonst in der Schweiz aufgewühlt
    Aber ok ich bin halt zu Systemkompatibiel
  • Ylene 16.11.2019 11:34
    Highlight Highlight Die meisten Kommentare hier... Tsss. Klar wollte sie die Kinder nicht, weil die Eltern beides Männer sind. Ginge es ihr nur um die Sprache, würde sie doch niemals schreiben 'Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an'. Sprachgewandt ist sie ja. Warum soll das bitte tolerierbar sein? Dann soll für euch auch tolerierbar sein, wenn dort 'Ihr jüdischer Glaube' oder 'Ihre italienischen Wurzeln' gestanden hätte? Warum hackt man auf Randgruppen rum, die sich gegen Diskriminierung wehren und nicht auf den jenigen, die diskriminieren? Ach ja, weil das ok für euch ist. Ihr seid ja nicht betroffen.
    • Phoenix_0209 16.11.2019 11:53
      Highlight Highlight hmm eig wäre es tollerierbar, zu schreiben "ihre italienischen wurzeln" oder "ihr jüdischer glauben geht mich nichts an" da es einrm eigentlivh auch tatsächlich nix angeht und keinen einfluss auf das geschäftsverhältniss haben sollte, absolut ja man sollte niemanden wegen glauben, sexualität oder herkunft disskriminieren aber habe es leider auch viel zu oft schon erlebt, dass jemand auf eine unerfräuliche nachricht mit "nur weil ich schwarz bin" etc. reagierte und alles darauf shob das die anderen rassisten seien...
    • humpfli 16.11.2019 12:32
      Highlight Highlight Nir so als Input: Die Dame hat auch mit den beiden Herren telefoniert. Und wenn sie sich bspw. nur in diesem Punlt missverstanden gefühlt hat, dann ist es logisch, dass in der Mail auch nur dieser Publt erwähnt ist.
    • Ueli der Knecht 16.11.2019 13:06
      Highlight Highlight humpfli: Es ist üblich, dass man in einer Absage die sachlichen Gründe für den Entscheid nennt. Und das war in diesem Fall, dass sie keine Konfrontation wolle aufgrund der in ihren Augen weder normalen noch natürlichen Familiienkonstellation. So steht es deutlich geschrieben.

      Es ist wirklich seltsam, dass viele (offenbar ebenso latent homophoben) Leute unheimlich Mühe mit dieser Tatsache bekunden, und nach allen möglichen Ausflüchten suchen, um die Homophobie dieser charakterschwachen "Spielgruppen"-Führerin wenigstens halbwegs zu rechtfertigen.

      Was motiviert euch dazu, humpfli?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tischbein 16.11.2019 11:34
    Highlight Highlight Warum musste diese Geschichte überhaupt in die Medien? Das einzige was hier bedient wird ist der "Empörungsbürger" und der Moraliste. Als Schwuler habe ich zwar Mühe mit Homophobie, finde es aber nicht zielführend diese Trumpesk online auszutragen. Die Väter fühlen sich vielleicht moralisch im Recht, sie werden damit aber kein Umdenken erreichen, sondern nur noch höhere Mauern errichten.
    • Enzasa 16.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Also bei Diskriminierung schweigen, um nicht noch mehr diskriminiert zu werden?
    • Phrosch 16.11.2019 12:54
      Highlight Highlight Enzasa, natürlich nicht. Aber geht es hier wirklich nur um Diskriminierung?
    • Hierundjetzt 16.11.2019 13:05
      Highlight Highlight Gegenfrage: seit wann besteht ein gesetzlicher Anspruch bei Firma X Kunde zu sein?

      Nur dann das Wort Diskriminierung im Wort führen.

      Echte (!) homophobe Diskriminierung wird mit dieser heissen Luft unnötig relativiert
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 16.11.2019 11:28
    Highlight Highlight In Zukunft braucht eine Kita-Leiterin einen PR Berater für die Absagen. Schöne neue Welt.
    • Luigi M. Gallo 16.11.2019 11:47
      Highlight Highlight Nein, es braucht einfach ein bisschen Menschlichkeit, die immer rarer wird.
    • Enzasa 16.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Klare Worte fertig.
    • Thorium 16.11.2019 13:13
      Highlight Highlight Nein, aber einen Kurs wie man mit Kunden umgeht. Zumindest das zeigt dieser Fall sehr deutlich. Einige Themen sind ein wahres Minenfeld. Da muss jedes Wort zweimal überdacht werden und dann wird trotzdem noch die Hälfte missverstanden. Ist mir auch schon ein paar mal passiert. Zum Glück konnte ich das noch ausbügeln.
  • drüber Nachgedacht 16.11.2019 11:26
    Highlight Highlight Nimmt mich nur Wunder, warum diese Mail der Beweis sein soll, dass die Krippenleiterin homophob ist?

    Sie schreibt ja klar, dass ihr die Familienstruktur egal ist und es sie nichts angeht.

    Aber sie nervt sich ab den Vätern, die den Entscheid, dass sie die Kinder nicht aufnehmen will nicht wahrhaben wollen und immer wieder behaupten es sei, weil sie etwas gegen Homosexuelle habe...

    Viel Vergnügen den Lehrern und Kindergärtnern in Lenzburg...




    • Krise 16.11.2019 13:28
      Highlight Highlight In welchen Fällen sagst du einem Geschäftskunden "das geht mich nichts an"? Doch nur dann, wenn du eine andere Einstellung dazu hast, aber nicht darüber diskutieren willst.
    • Chris Olive 16.11.2019 13:32
      Highlight Highlight Bedeutung Homophobie: Bezeichnet eine gegen Lesben und Schwule gerichtete soziale Aversion (Abneigung) oder Feindseligkeit.

      Text der Leiterin: Ihre Familienkonstellation geht mich nichts an und ich nehme dazu auch keine Stellung ein. Demgegenüber bleibe ich neutral. Das kann ich aber nur, wenn ich die Konfrontation meide. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen eine Absage.
      Fazit: Sie lügt wieder. Sie hat im Vorfeld bereits die Konstellation zweimal als unnatürlich bezeichnet. Und ganz klar, sie bestätigt auch hier, dass die Homosexualität der Grund der Ablehnung ist.
    • Mathis 17.11.2019 16:32
      Highlight Highlight "Sie schreibt ja klar, dass ihr die Familienstruktur egal ist und es sie nichts angeht."
      Gleich danach kommt der Wunsch, "Konflikte" zu vermeiden. Was für Konflikte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 16.11.2019 11:26
    Highlight Highlight Für mich ist das ein Paradebeispel für die Grundschwierigkeiten der Kommunikation. Die einfache Formel für das Problem wäre wohl: was ich sage, was ich meine, was du hörst und was du verstehst sind fünf verschiedene Dinge. Wenn dann noch Medien und Publikum dazu kommen, ist es nicht verwunderlich, wenn gar nichts mehr wirklich klarer ist.
    • adam gretener 16.11.2019 11:57
      Highlight Highlight Die 4 Ohren aus der Psychologie.
    • Thorium 16.11.2019 13:22
      Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht. Man muss hier auch bedenken, das einige Mitmenschen auf gewisse Dinge empfindlich reagieren Weil sie schon vieles erdulden mussten oder erlebt haben. Das merke ich teilweise auch bei mir selber. Der andere meint es gar nicht so aber ich bin sofort angepisst nur wegen einem kleinen Triggerwort. Menschen sind kompliziert, aber man kann sich auch ändern.
  • äti 16.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Haben wir ein Sommerloch?
  • Citation Needed 16.11.2019 11:20
    Highlight Highlight Sie wollte wohl einfach ehrlich sein, hätte stattdessen aber lieber eine neutrale Floskel geliefert. Gut ist, dass sie höflich war. Blöd ist, dass sie im Nachhinein etwas anderes behauptete (Englisch) als in der Mail stand, und so den Vätern indirekt unterstellte, überreagiert zu haben - was diese wiederum nicht auf sich sitzen lassen können, egal, ob die erste Reaktion (den Fall publik machen) übertrieben war oder nicht.
    Das alles hat m.E. weniger mit Homophobie zu tun als mit stümperhafter Kommunikation und einer totalen Fehleinschätzung der Funktionsweise von Medien / Öffentlichkeit.
  • gbfa 16.11.2019 11:16
    Highlight Highlight spannend die Interpretation von "Toleranz"... dies müsste doch von beiden Seiten die selbe sein...
  • GraveDigger 16.11.2019 11:11
    Highlight Highlight Die, die am meisten Toleranz fordern, sind die intolerantesten.

    Einige müssen einfach mal lernen das man nichts erzwingen kann. Wenn ich mit einem Kunden nicht klar komme, warum auch immer, verzichte ich auf eine Zusammenarbeit. Es ist für beide Seiten besser denn meist sind unschöne Folgen das Resultat.
    Es gilt einfach zu akzeptieren das man ein Zusammenleben/Zusammenarbeit unter Menschen nicht einfach erzwingen kann, auch nicht per Gesetz. Es wird nur den Hass schüren untereinander. Sieht man ja hier wieder Beispielhaft. Bei der Zuwanderung das selbe Problem.
    • LeserNrX 16.11.2019 12:20
      Highlight Highlight "Die, die am meisten Toleranz fordern, sind die intolerantesten [sic]."

      Ja, das alte Paradox, wer für Toleranz einsteht, muss intolerant gegenüber Intoleranz sein, wer für Freiheit einsteht, nimmt dem Sklavenhalter die Freiheit ein Sklavenhalter zu sein usw.

      So eine platte Argumentation..
    • DerRabe 16.11.2019 13:28
      Highlight Highlight Danke LeserNrX,
      es gibt doch noch Kommentatoren hier drin, die denken können. Ich freue mich!
      Jedoch wüsste ich gerne, wie man einen solchen Kommentar blitzen kann, der so offensichtlich logisch ist.
    • Enzasa 16.11.2019 13:52
      Highlight Highlight Mein Kind bekommt keinen Kita Platz:

      weil ich Ausländer bin
      weil ich schwul bin
      weil ich Jude bin

      Akzeptieren und Klappe halten?
      Sich wehren und veröffentlichen?

      Die Frage ist doch, wie geht die Gesellschaft damit um. Wie reagiert die Umwelt, stellt sie sich auf Seite der Minderheit und verlangt Einlass
      Oder
      Reagiert sie genervt, relativiert und gibt dem der Einschränkt Recht.




    Weitere Antworten anzeigen
  • öpfeli 16.11.2019 11:11
    Highlight Highlight Ich könnte nun in den Raum werfen, es sei homphob, dass man, obschon dieser Email, die Frau als Opfer in dieser Geschichte darstellt ...
    • Krise 16.11.2019 13:30
      Highlight Highlight Inwiefern homophob?
  • {Besserwisser} 16.11.2019 11:07
    Highlight Highlight Das Problem wird mal überall das gleiche sein...
    Wenn man als Unternehmerin oder Unternehmer bei schwulen, lesbischen, schwarzen, dicken, dünnen oder beeinträchtigten Menschen nicht genau den Forderungen nachkommt, muss man mit einem gewaltigen Shitstorm rechnen.
    Dies führt wohl früher oder später zu einer überbevorteilung aus Angst.
    • just sayin' 16.11.2019 13:37
      Highlight Highlight gut auf den punkt gebracht.

      wir eifern im moment den staaten nach, dass es erstrebenswert und gut ist, ein opfer zu sein.

      grundidee: gut
      ausführung: weit über‘s ziel hinaus und kontraproduktiv

      leider wird so, den wirklichen opfern die stimme genommen.

      ein trost: es wird vorbeigehen
  • Hier Name einfügen 16.11.2019 11:03
    Highlight Highlight Können wir diese Provinzposse jetzt nicht langsam hinter uns lassen?
  • MeinAluhutBrennt 16.11.2019 11:00
    Highlight Highlight können die das nicht wie erwachsene untereinander klären omfg!
  • HundBasil 16.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Ist ja unglaublich. Dieser Frau werden die Worte im Mund umgedreht. Sie darf allen einen Absage erteilen. Schwulen, Christen und auch Grünen oder FDPlern. Was soll dieses doofe Getue dieser „Männer“. Sie sehen sich in der Opferrolle und opfern ihre Kleinen auf dem Altar des Stolzes. Würde sie auch nicht als Kunden haben wollen. Nicht weil sie schwul sind, sondern weil sie einfach nur nerven.
    • Krise 16.11.2019 13:30
      Highlight Highlight Wieso setzt du Männer in Anführszeichen? 🤔
    • HundBasil 16.11.2019 13:52
      Highlight Highlight @krise das ist ein Fehler. Ich wollte Väter schreiben. Es sind ja keine eigentlich Väter
    • Krise 16.11.2019 14:22
      Highlight Highlight @HundBasil hä? Wieso sind es keine Väter? Mal abgesehen davon dass mindestens einer der biologische Vater ist, wie definierst du Vater? Erzeuger? Bezugsperson? Ernährer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • maude 16.11.2019 10:58
    Highlight Highlight Naja wenn ich mich bedrängt fühl, mich wer nervt ( und trotz des Wissens um meine schlechten Englischkentnisse auf englisch loslegt) und in eine Schublade stopfen will, dann sag ich irgendwann ' dänk doch wasd willsch aber lohmi in rueh'. Seh in der Mail immernoch nichts homophobes. Sie hat ja wohl gesagt, dass sie keine Erfahrung mit der Vermittlung der Thematik hat, kann man auch so auslegen. Keine Ressourcen für Konfrontation.
    Den Vätern würde ich ein erfüllendes Hobby nahelegen.
    • Enzasa 16.11.2019 13:54
      Highlight Highlight Wenn ich mich weigere mich mit einem
      Thema auseinander zu setzten, kann man mich wohl kaum als „pro“ bezeichnen
    • Burdleferin 16.11.2019 14:16
      Highlight Highlight Nicht pro zu sein, bedeutet aber nicht unbedingt contra zu sein.
    • Ueli der Knecht 17.11.2019 02:35
      Highlight Highlight Wenn man zwei Kinder ausschliesst, weil die Väter schwul sind, dann ist das nunmal homophob, ganz egal, welche Ausreden dann man alles auftischt.

      Schade dass du die Homophobie nicht erkennen vermagst, maude. Sie ist nämlich offenkundig.
  • lucasm 16.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Nicht sehr schlau von ihr, wäre sie lieber offen zu ihrer homophobie gestanden. Aber gut, ist es nun publik. So können ihre verbleibenden kunden faktenbasiert entscheiden, ob sie ihren nachwuchs von einer person betreuen lassen wollen, die im vorletzten jahrhundert stehen geblieben ist.
    • John Carter 16.11.2019 11:48
      Highlight Highlight ….und wieder einer, der nur seine Meinung als die richtige ansieht und alle Anderen diffamiert die nicht gleich denkten....
    • lucasm 16.11.2019 14:11
      Highlight Highlight Inwiefern? Sie darf über homosexualität denken, was sie will. Genau so, wie die eltern entscheiden dürfen, zu wem sie ihr kind in die krippe geben.
    • Ueli der Knecht 17.11.2019 02:37
      Highlight Highlight "und wieder einer, der nur seine Meinung als die richtige ansieht und alle Anderen diffamiert die nicht gleich denkten"

      Wen hat lucasm konkret diffamiert, John Carter?

      Tatsächlich bist du doch derjenige, der einfach mal drauflos diffamiert, ganz ohne jegliche sachliche Grundlage, offensichtlich aber weil da jemand nicht gleich denkt wie du.
    Weitere Antworten anzeigen
  • darkshadow 16.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Sie meint die Konfrontation mit den anderen Eltern. Sie will es nicht unterstützen, da dann vielleicht konservative/religiöse Kunden (Kinder) abwandern. das Kind kann aber nichts dafür... ein Dilemma bei dem man nicht viel richtig machen kann...
  • Dragonlord 16.11.2019 10:51
    Highlight Highlight Lasst gut sein. Diese Geschichte ist sowas von undurchsichtig und widersprüchlich. Da kommt auf jeden Fall noch die Sprachbarriere und die unterschiedlichen Kulturen als Problem dazu.
    In Lenzburg hat es Kitas und weitere Spielgruppen, bringt Eure zwei Kinder doch irgendwo anders unter.
    Die Spielgruppenleiterin wird hoffentlich ihre Lehren daraus gezogen haben.
    Eine weitere Ausschlachtung dieser Geschichte bringt nur unnötig Hass hervor.
    Homophobie in der Schweiz sollte auf eine andere Weise bekämpft werden, als durch diese Ausschlachtung.
    • Sharkdiver 16.11.2019 21:48
      Highlight Highlight Ähm also erstens ist da gemäss mailtext gar nichts undurchsichtig und zu mindest einer der Papas spricht fliessend schweizerdeutsch
    • Dragonlord 17.11.2019 00:58
      Highlight Highlight @Sharkdiver
      Das mag für Dich so sein, für mich sind das eindeutig zu wenig Fakten.
      Diskriminierung muss bestraft werden in unserem Rechtsstaat. Aber diese Fakten reichen für mich als Leser nicht aus, um sich ein Urteil zu bilden.
  • Xiakit 16.11.2019 10:43
    Highlight Highlight Ich möchte gerne ein paar Leute bei der Spielgruppe anmelden, vielleicht wird Ihnen dort noch Anstand bei gebracht. Es geht schon lange nicht mehr um den Platz oder um die Toleranz, es geht nur noch ums Recht haben.
    • Pixelmator 16.11.2019 11:43
      Highlight Highlight Oder um (durchsichtige?) Taktik und Lobbying in Anbetracht der Abstimmung von nächsten Februar?
  • Cédric Wermutstropfen 16.11.2019 10:37
    Highlight Highlight Können wir jetzt endlich diese arme Frau in Frieden lassen? Die beiden Väter haben schon genug Schaden angerichtet, weil sie unnötigerweise zu den Medien gerannt sind.
    • Enzasa 18.11.2019 01:04
      Highlight Highlight Die arme Frau?!?

      Die beiden Väter haben sich gegen Ausgrenzung gewehrt.
  • Hierundjetzt 16.11.2019 10:36
    Highlight Highlight 😴😴😴

    Ok.

    - Der Vater machte seltsamen Wirbel auf Vorrat, weil er Hypothesen aufstellte die sich im Anschluss so nie belegen lassen

    - Die Unternehmerin / Spielgruppenleiterin wollte keine anstrengenden Kunden und betrat dabei verbale Minenfeld.

    So weit so tägliche Realität. 1000 fach gelebt. Jeder mit Kundenkontakt hat sich bereits mit solchen -im Kern- gleichen Storys rumgeschlagen.

    PS: im Bundesasylzentrum in Zürich gibts *echte* Probleme. Keine Lenzburgische Gartenhagprobleme (Siehe Tagi / NZZ) Aber das ging an meiner AZ wohl vorbei...
    • adam gretener 16.11.2019 10:41
      Highlight Highlight Kitas werden in den allermeisten Fällen vom Staat subventioniert. Da gibt es für das Geld halt gewissen Regeln.
    • Krise 16.11.2019 13:32
      Highlight Highlight @Adam es geht aber nicht um eine Kita sondern eine Spielgruppe. Allerdings hatte die Spielgruppe, in denen ich gearbeitet habe, ebenfalls eine Reihe von Auflagen.
    • just sayin' 16.11.2019 13:39
      Highlight Highlight SPIELGRUPPE!

      PRIVAT!
  • Heini Hemmi 16.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Das Mail zeigt vor allem, dass sie Respekt vor Homosexuellen hat und selber keine Mühe damit hätte, die Söhne aufzunehmen, aber eben auch Angst davor hat, gegenüber den anderen Eltern etwas falsch zu machen. Kurzum: Sie hat eine Gelegenheit verpasst, ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen. Aber ihr selber Homophobie vorzuwerfen, wäre falsch.
  • Glenn Quagmire 16.11.2019 10:33
    Highlight Highlight Hauptsache man kann eine Meinungsverschiedenheit in den Medien austragen.
    • The Destiny // Team Telegram 16.11.2019 14:20
      Highlight Highlight Welcome to the brave new world
  • Donny Drumpf 16.11.2019 10:33
    Highlight Highlight Wenn man einmal in der Opferrolle ist, kommen die Angriffe von überall.
  • Trasher2 16.11.2019 10:30
    Highlight Highlight Langsam wird das aufköcheln des Süppchens durch die Medien wirklich peinlich.
    Lasst die Frau doch bitte in Ruhe. Zu mehr Toleranz wird dies jedenfalls nicht führen.
    • Ehrenmann 16.11.2019 10:47
      Highlight Highlight Wahre Worte, Bruder!
    • theshark 16.11.2019 10:59
      Highlight Highlight Zu mehr Toleranz wird es nicht führen. Da stimme ich dir zu. Ich stelle ab und zu fest dass mein English auch hin und wieder zu miss-Verstanden führt. Viele aktuelle Themen die in den Medien zu lesen sind haben den Hintergrund: Ausländer, Rassismus, dass es sich verkauft zeigen die Berichte. Lesen tut sie jeder selber. Ich zweifle ob dies auch es förderlich ist. Nb die Frau in Ruhe lassen ist das eine, das andere ist auch dass die Männer lernen zu akzeptieren dass genug ist.
  • luegeLose 16.11.2019 10:29
    Highlight Highlight Sie soll doch einfach sagen, dass sie keinen Bock auf ein Schwulenpaar hat. Ist ehrlicher als dieser Eiertanz.
  • adam gretener 16.11.2019 10:25
    Highlight Highlight Man muss dazu wissen, sehr viele Kita und Spielgruppen werden mit kirchlichem Hintergrund geführt. Auch Freikirchen. Da verwundert mich das überhaupt nicht.

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