Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

In den meisten Kantonen der Schweiz können Spielgruppenleiter wegschicken, wer ihnen nicht passt. bild Carolin Frei / Lenzburger bezirks-anzeiger

Spielgruppe lehnt Kinder von schwulem Paar ab – und das ist (noch) legal

Rafael und Rahul aus dem Aargau dürfen nicht in die Spielgruppe. Der Grund: Ihre Eltern sind homosexuell. Möglich ist ein solcher Fall wegen der laschen Schweizer Gesetzgebung und die mangelnde Regelung der Spielgruppen.



Die Aargauer Zwillinge Rafael und Rahul haben zwei Papis. Das ist einer Spielgruppenleiterin aus Lenzburg einer zu viel: Sie sagte gegenüber den Eltern, eine solche Konstellation sei «weder normal noch natürlich». Und verweigerte den zwei Kindern die Aufnahme. Darüber berichtete der Lenzburger Bezirks-Anzeiger zuerst.

«Wir sind schockiert. Dass diese Frau ihre Homophobie an Kindern auslebt, ist stossend», sagt Roman Heggli, Sprecher der Schwulenorganisation Pink Cross. Die ganze Community sei erschüttert. «Meine Facebook-Timeline ist voll mit Posts dieser Geschichte.»

Als Pink Cross vom Fall erfuhr, hat der Verband Rechtsanwältinnen eingeschaltet, um eine Anzeige zu prüfen. Allerdings habe sich schnell gezeigt, dass es keine rechtlichen Möglichkeiten gebe, gegen diese Art von Diskriminierung vorzugehen. Henggli fordert: «Das muss sich endlich ändern.»

Zwar verbietet die Schweizer Bundesverfassung die Diskriminierung aufgrund der Lebensform, einen entsprechenden Gesetzesartikel für die Diskriminierung von Homosexuellen gibt es bislang jedoch nicht. Heute umfasst die sogenannte Rassismusstrafnorm lediglich die Diskriminierung aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion.

Das könnte sich jedoch bald ändern: Am 9. Februar 2020 stimmt das Volk über die Erweiterung ab. Wer öffentlich eine Person oder eine Gruppe wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert oder zu Hass aufruft, der soll künftig mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen müssen.

Mangelnde Richtlinien

Der konkrete Fall in Lenzburg hätte vermieden werden können, wenn Spielgruppen einer strengeren Regulierung unterliegen würden. Stand jetzt kann in den meisten Kantonen der Schweiz jeder eine Spielgruppe eröffnen – und auch wegschicken, wer ihm nicht passt.

Um eine Spielgruppe zu eröffnen, braucht es keine Betriebsbewilligung. Heisst: Es ist keine bestimmte Ausbildung nötig. Die Spielgruppenleiter funktionieren zudem wie eigene Unternehmer: Sie können frei entscheiden, wem sie ihre Dienstleistung anbieten.

«Mit einer Bewilligungspflicht käme es gar nicht zu Fällen wie diesen.»

Doch: «Der Schweizerische Spielgruppen-LeiterInnen Verband SSLV empfiehlt seinen Mitgliedern, jedes Kind gleich zu behandeln», sagt dessen Präsidentin Eva Roth. Es handelt sich jedoch lediglich um Empfehlungen, nicht um verbindliche Leitlinien. Ausser die Spielgruppe hat das Qualität-Label vom SSLV erreicht.

Glücklich über diese nicht wirklich geregelte Situation ist man seitens des SSLV nicht. Roth: «Mit einer Bewilligungspflicht, bei der das Qualität-Label vom SSLV fester Bestandteil wäre, käme es gar nicht zu Fällen wie diesen. Die Politik muss endlich handeln.» Ihr Verband fordere seit Jahren entsprechende Richtlinien zu Ausbildung, Rechten und Pflichten von Spielgruppenleitenden – ohne Erfolg. Die Politik lasse sich zu sehr von befürchteten Kostenfolgen abschrecken. «Dabei lohnt es sich immer, in Bildung zu investieren.»

Auch der Aargauer SP-Nationalrat Cedric Wermuth spricht sich in einem Facebook-Post für die kantonale Regelung der Spielgruppen aus:

Die Leiterin der erwähnten Spielgruppe war für eine Stellungnahme bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.

Zwischen 6000 und 30'000 Regenbogenfamilien

Laut dem Dachverband Regenbogenfamilien zufolge leben in der Schweiz aktuell zwischen 6000 und 30’000 Kinder in Regenbogenfamilien, also Familien in denen mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bisexuell, trans oder queer ist. «Der Verband will nun mit dem SSLV darauf hinarbeiten, dass solche Fälle künftig nicht mehr vorkommen», sagt Geschäftsführerin Maria von Känel.

Zurich Pride 2015

«Wann hast du rausgefunden, dass du hetero bist?»

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

139
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

98
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

139
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

98
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

137
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
137Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marcello88 02.11.2019 09:31
    Highlight Highlight Es braucht hier kein Verbot sondern AUFKLÄRUNG! Mit den Menschen über Schwierigkeiten und Missverständnissen reden, Verstehen was dahinter steckt und dann nach einer Lösung suchen. Empathie, Toleranz durch Verständnis und Anerkennung von Anderssein ist eine langfristigere Lösung für unsere Gesellschaft als die Liste an Verboten zu verlängern.

    Und vor allem aufzeigen, dass hier vor allem die Kinder leiden.
  • Kiril 01.11.2019 22:10
    Highlight Highlight Unglaublich und erschreckend, wie viel Homophobie hier auf Watson anzutreffen ist. Erbärmlich, wie man versucht, das Verhalten der Spielgruppenleiterin zu relativieren. Nur, weil etwas legal ist, ist es nicht gerecht, und anstatt "ich finde es ja auch daneben, ABER..." zu sagen, könnte man zumindest dazu stehen, dass das Gesetz eine Überholung braucht, oder aber dass man ein homophobes A... ist und es gar nicht so daneben findet. Und nun, lasset es blitzen 🙆‍♂️
  • Ari Ton 01.11.2019 20:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Aareschwumm 01.11.2019 21:13
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Matti_St 01.11.2019 20:26
    Highlight Highlight Ich würde meine Kinder aus dieser Gruppe nehmen. Ich erwarte von einer Krippe, dass die Kinder ohne Vorurteile aufwachsen können. Mehr gibt es da nicht zu sagen.
    • Staedy 01.11.2019 23:15
      Highlight Highlight Es ist keine Krippe. Anscheinend haben sie keine Kinder sonst müssten sie den Unterschied zwischen Spielgruppe und Krippe kennen.
    • Matti_St 02.11.2019 04:06
      Highlight Highlight @Staedy, für die Tüpflischiiser, mein Statement gilt auch für eine Spielgruppe.
  • Spargel 01.11.2019 20:16
    Highlight Highlight Die Namen der Kinder in den Medien zu nennen finde ich persönlich nicht ok von den Vätern. Zeigt dass hier die Sexualität in den Vordergrund gestellt wird zulasten der Kinder (wie von der Spielleiterin auch praktiziert). Hier prallen Extreme aufeinander...
  • Geissrob 01.11.2019 20:14
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich skeptisch wie gut es für ein Kind ist in dieser besonderen Situation aufzuwachsen. Aber dass sich eine KITA herausnimmt aufgrunddessen ein Kind abzulehnen ist eine Sauerei. Genau so könnten sie ein weisses adoptiertes Kind von einem schwarzen Paar ablehnen...dann wäre aber Feuer im Kessel...
  • Tenno 01.11.2019 20:11
    Highlight Highlight Ich lese überall, dass die Spielgruppenleitung homophob ist. Ist sie das wirklich oder bezieht sich nicht natürlich oder normal auf ein schwules Paar, welches Kinder hat? Zwei Männer oder zwei Frauen können auf natürlichem Weg kein Kind miteinander zeugen. Das sich zwei Männer, Frauen oder welche Kombinationen auch immer lieben können, ist jedoch normal und natürlich.
    Anstatt immer den Empörungsradar auf volle Power stellen, sollte man zuerst mehr Details haben um richtig urteilen zu können.
    • Staedy 01.11.2019 23:16
      Highlight Highlight Deiner Meinung nur wird das hier ausgeblendet.
    • Anna Hentschel 01.11.2019 23:39
      Highlight Highlight Nach deiner Logik.. Wäre es dann auch OK, wenn heterosexuell Paare, welche nicht auf natürlichen Weg ein Kind haben, auch nicht in diese Spielgruppe gehen dürfen.
      Natürlich ist es homophob. Nach ihrem anscheinenden Weltbild. Sind Homosexuelle nicht normal und sogar unnatürlich. Ich glaube nicht, dass sie ein heterosexuell Paar jemals in Frage gestellt hat, wie sie ihr Kind gezeugt haben.
    • Tenno 02.11.2019 19:00
      Highlight Highlight Liebe Anna
      Ich habe nirgends gesagt, dass es OK ist. Dein Posting unterstellt nun aber der Spielgruppenleitung nun genau wieder, dass Homosexuelle nicht normal und sogar unnatürlich sind. So lange sie sich nicht genauer geäussert hat oder hier mehr Fakten auf dem Tisch sind, schlage ich einfach vor, dass man den Ball mal lieber flach haltet. Mich erinnert dieses Voreilige verurteilen ohne die Dajten genau zu kennen an einige ganz dunkle Kapitel in der Weltgeschichte. Mir geht diese Intoleranz n der Gesellschaft langsam aber sicher gehörig auf den Sack.
  • LisaSimpson 01.11.2019 19:49
    Highlight Highlight Die Antwort der Leiterin ist leider nicht sehr klever, bzw. Intelligent. Es ist Aber absolut normal, dass in einer Spielgruppe selektioniert wird. Eine private Institution versucht schwierigen Eltern und Kindern nicht anzunehmen. Sie versuchen ebenfalls Mädchen und Jungs etwa 50/50 anzunehmen. Wenn man als Spielgruppenleitung keinen besseren Grund für eine Absage findet gibts heute halt einen Shitstorm. Thats Life 🤪
  • kEINKOmmEnTAR 01.11.2019 19:49
    Highlight Highlight Auch wenn den vorliegen Grund natürlich ein schlechtes Beispiel ist sollte eine Krippe/Spielgruppe doch nach eigenem Ermessen ein Kind annehmen oder ablehnen dürfen. Es besteht kein Recht auf eine Krippe/Spielgruppe also sollte es auch keine Pflicht zur Aufnahme geben.
    • Dominik Treier 01.11.2019 20:18
      Highlight Highlight Im letzten Satz findet sich der grösste Fehler am ganzen System...
    • Staedy 01.11.2019 23:19
      Highlight Highlight @Treier: Selbständige Unternehmerin, ohne staatliche Subvention. Alles klar? Selbständiger Handwerker kann einen Auftrag auch annehmen oder ablehnen.
  • Walker84 01.11.2019 19:48
    Highlight Highlight Richtig so
    • Marcello88 01.11.2019 21:24
      Highlight Highlight Boah, solche Kommentare findet man eigentlich eher auf “Nau.ch”... Magst du nicht vielleicht das Newsportal wechseln?
  • trotzten sagen dürfen . 01.11.2019 19:20
    Highlight Highlight Kinder von schwulen Paaren? Wie soll den das gehen?
    • Ueli_DeSchwert 01.11.2019 20:22
      Highlight Highlight Adoption, mein Herr?
  • Gubbe 01.11.2019 19:11
    Highlight Highlight ' Heute umfasst die sogenannte Rassismusstrafnorm lediglich die Diskriminierung aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion. '
    GLBTQ sind keine Rassen, es sind angeborene sexuelle Ausrichtungen und Vorlieben.
    Eine private Spielgruppe darf, wie im Restaurant auch, Personen ausschliessen.
    • ChlyklassSFI 02.11.2019 08:24
      Highlight Highlight Du bist dafür dass ein Restaurant eine Person abweisen kann, wenn sie homosexuell ist? Es ist angeboren und du willst deswegen Leute ausschliessen?
    • Gubbe 02.11.2019 16:10
      Highlight Highlight ChlyklassSFI
      Lese richtig, dann NEIN!
  • Don Alejandro 01.11.2019 18:22
    Highlight Highlight Diskriminiert sind die Kinder. Die können nun ja gar nichts dafür. Traurig.
  • minth 01.11.2019 18:18
    Highlight Highlight Ich erwarte, dass Menschen, die sich in ihrem Beruf um Kinder kümmern, dies auch tun.
  • Abraham Colombo 01.11.2019 18:17
    Highlight Highlight Ich finde das Verhalten der Krippe untragbar im jahr 2019, es ist doch lächerlich jemanden wegen seiner Homosexualität zu diskriminieren. Aber was mich viel mehr stört, seit es Soziale Medien gibt (ja ich erinnere mich noch wie schön es war ohne) fühlt sich jeder der nicht weiss, christ, männlich, hetero ist Diskriminiert. Ein guter Freund von mir aus Kamerun sagt mir, jedes mal wenn ich von der Polizei kontrolliert werde bedanke ich mich bei meinen Farbgenossen die sich nicht an die Regeln halten. Was ich damit sagen will macht nicht aus jeder Maus ein Elefant die Welt hat grössere Probleme.
    • Staedy 01.11.2019 23:21
      Highlight Highlight Es ist keine Krippe. Wie schwer ist das zu verstehen?
    • Abraham Colombo 02.11.2019 07:31
      Highlight Highlight Krippe, Spielgruppe, Kinderhort, Kita, ist doch Hans was Heiri. Kind ist dort ich nicht, wie heisst? Mir egal.
  • Grossmaul 01.11.2019 18:04
    Highlight Highlight Wundert mich nicht. Ich lese Aargau und private Spielgruppe und sehe es plastisch vor mir: Frauen vom Land, die ihr Hobby zum Beruf machen, jetzt, wo die Kinder aus dem Gröbsten draussen sind. Hätte auch ein Nagelstudio sein können. Oder ein Geschenklädeli mit Duftkerzen und Schutzengelchen.
    • spline 01.11.2019 18:48
      Highlight Highlight Der Ehemann mag nicht mehr auf die Mutti und Anerkennung gibts auch nirgends. Angry Housewifes
  • mrmikech 01.11.2019 17:53
    Highlight Highlight Warum muss darüber abgestimmt werden??? Ist doch logisch dass man homosexuelle nicht diskriminieren darf. Weil es menschen sind!!

    Die Schweiz soll sich schämen das so etwas noch möglich ist..

    Gesetz sofort anpassen!!
  • dmark 01.11.2019 17:43
    Highlight Highlight Das es so ab lief ist nicht gerade schön, aber es dann sogleich in der Öffentlich medial breit zu treten klingt schon wieder so nach "Minderheiten-Mimimi"...
    • Hockey_God 01.11.2019 18:48
      Highlight Highlight Wie will man solche Debatten führen und Probleme aufzeigen, wenn man sie nicht öffentlich macht????
      Minderheiten hätten nach dieser Logik noch heute keine Rechte, wenn sie sich so verhalten hätten.
  • maude 01.11.2019 17:33
    Highlight Highlight Scheisse, ohne Frage...Die Frage die sich mir aber stellt, würd ich wollen, dass meine Kinder in eine Spielgruppe mit homophoben oder rassistischen (oderoder) Leiter/innen gehen, die es nur nehmen, weil sie gezwungen sind? Ich würde das nicht wollen und würd meinem Kind bestimmt keinen Gefallen damit tun. Wer sich so klar positioniert wird sich wohl auch mit Zwang kaum so zusammenreissen können, dass die kleinen Turboemotionsradare das nicht mitbekommen... da ist es mir lieber ich weiss wie jemand tickt und kann meine Kinder woanders platzieren.
    • Töröö! 01.11.2019 20:13
      Highlight Highlight Einverstanden. Nur hat es viel zuwenig Plätze. Mal schnell woanders hin geht oft nicht, da lange Warteliste...
  • Pachyderm 01.11.2019 17:32
    Highlight Highlight „Rafael und Rahul aus dem Aargau dürfen nicht in die Spielgruppe. Der Grund: Ihre Eltern sind homosexuell.“
    Nein, das ist nicht der Grund. Der Grund ist, dass die Spielgruppenleitung homophob ist.
  • Sir Lanzelot 01.11.2019 17:30
    Highlight Highlight Die Frage der Legalität dieser Ablehnung ist doch ein Witz? Private Kita, die können sich auch suchen wen sie wollen.
    Mich würde aber interessieren, wie das genau funktioniert in der Schweiz, das homosexuelle Männer Kinder haben können? Erziehungsberechtigt? Was geht ab?
    • aveatquevale 01.11.2019 17:49
      Highlight Highlight Wow, aber Apartheid und so kennst du? Und Diskriminierung? Und ich weiss ja nicht, aber es gibt so etwas wie Adoption...
    • Hercanic 01.11.2019 18:20
      Highlight Highlight Stell dir vor, auch homosexuelle Männer wissen wo man das Sperma platzieren muss, damit es Kinderlein gibt. Ist keine Kunst.
      In anderen Worten: Die meisten Kinder von homosexuellen Männern, stammen (zurzeit) aus früheren Beziehungen mit Frauen oder "privaten Samenspenden".
    • Sir Lanzelot 01.11.2019 18:46
      Highlight Highlight Adoption bei eingetragener Partnerschaft ist in CH nicht legal...
      Das hat mit Apartheid nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Hechtler 01.11.2019 17:26
    Highlight Highlight Also Schwule kommen nicht in die Kinderbetreuung. Sorry! ....."Kopf dreht sich wie beim Exorcist".
  • Didabelju68 01.11.2019 17:24
    Highlight Highlight Diese Entscheidung ist im 21. Jahrhundert nicht nachvollziehbar! Die Begründung der Spielgruppenleitung ist wertend, ist anmaßend und „hintlerwäldlerisch“. Wahrscheinlich hat man wirtschaftliche Ängste, dass bornierte Eltern Ihre Kinder nicht in diese Spielgruppe schicken würden oder Sie aus Dieser abmelden. Das wäre der einzige Grund, den ich „etwas“ verstehen würde. Zudem straft man die betroffenen zwei Kinder. Ich würde eine solche Einrichtung boykottieren. Wer für solche altbackenen Weltanschauungen eintritt entspricht nicht meinem Weltbild. Es ist Zeit Zeichen zu setzen!
    • Lichtblau550 01.11.2019 22:09
      Highlight Highlight Ich könnte mir vorstellen, dass der Spielgruppe die Ablehnung der Kids mehr schadet als nützt. Eltern kleiner Kinder sind ja per se eher jung, gut informiert und eher selten voll reaktionär. Ausser es handelt sich um eine (frei)kirchliche Einrichtung.
  • NumeIch 01.11.2019 17:11
    Highlight Highlight Es wird Zeit den Artikel 261 im Strafgesetzbuch mit dem Verbot der Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung zu ergänzen. ASAP.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 17:36
      Highlight Highlight Bin dafür.
  • chicadeltren 01.11.2019 16:52
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade, wer in der konkreten Situation rechtlich einfordern würde, dass die Kinder betreut werden müssen? Welche Homosexuellen wollen denn ihre Kinder von homophoben Spielgruppenleitern betreuen lassen? 🤔 Damit wäre doch den Kindern nicht gedient! http://E
    • Maracuja 01.11.2019 17:56
      Highlight Highlight Die wollten die Öffentlichkeit über diese sonderbare Spielgruppe informieren und ahnungslose Eltern aufklären. Von einer rechtlichen Einforderung habe ich nichts gelesen.
    • Hockey_God 01.11.2019 18:53
      Highlight Highlight Ich glaube, darum gehts auch nicht. Würde ich auch nicht machen. Aber es geht sehr wohl darum aufzuzeigen, dass solche Diskriminierung existiert. Und zwar gar nicht so selten. Im Erziehungsbereich tummeln sich durchaus viele mit einem religiösen Hintergrund, in Einzelfällen leider auch solche, die dann entsprechend unterrichten oder gewisse Ansichten vermitteln wollen.
    • chicadeltren 01.11.2019 21:11
      Highlight Highlight In diesem Fall sicher nicht, war daher auch auf den zugehörigen watson-Kommentar zur Gesetzeslage und nicht auf die betroffene Familie bezogen. Und ja, dass man es aufzeigt ist absolut richtig!
  • GraveDigger 01.11.2019 16:49
    Highlight Highlight Ich habe neulich mal einen Bericht gelesen über Kinder in Nordkorea. Da ging es darum das der Staat von klein auf in der Erziehung mitmischt und diese auf Kurs bringt.

    Hier sind wir auf dem besten Weg dazu das es so ähnlich endet und komischerweise beklatschen das auch einige noch.
    • blobb 01.11.2019 17:03
      Highlight Highlight Glaubst du wirklich was du da schreibst? :D
    • Magnum 01.11.2019 17:19
      Highlight Highlight Was für ein ausgemachter Dummfug. Die Vorstellung, dass sich Kinder in einer Spielgruppe formen lassen und sich diese Prägung über die Pubertät hinaus hält, erscheint mir höchst abenteuerlich und pädagogisch unfundiert.
      Mir graut es eher vor Kindern, die behütet vor allem, was ihre Eltern für abnormal / unnatürlich / pervers / entartet halten, aufwachsen und darum keinerlei Sozialkompetenz in Sachen Umgang mit anderen und andersartigen entwickeln. Genau darum bin ich Privatschulen wie Homeschooling gegenüber sehr kritisch eingestellt.
    • Hockey_God 01.11.2019 18:53
      Highlight Highlight Also zu diesem Kommentar fällt mir eigentlich nur eines ein: 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 01.11.2019 16:49
    Highlight Highlight Einerseits bin ich bei Wermuth und verstehe die Gründe seiner Position.
    Andererseits wurde durch die Ablehnung offenbart, wes Geistes Kind die gute Frau Betreuerin ist. Durch so eine rückständige Tante möchte ich meine Kinder anstelle der Väter nicht betreut wissen...
  • Yorik2010 01.11.2019 16:46
    Highlight Highlight Diese Spielgruppenleiterin wollte wohl den Esel schlagen hat aber den Sack getroffen. Was können die Kinder dafür, dass sie in eine Homopartnerschaft hineingeraten sind. Also geht m.E. ihre Begründung gar nicht.
  • Alnothur 01.11.2019 16:43
    Highlight Highlight "Zwar verbietet die Schweizer Bundesverfassung die Diskriminierung aufgrund der Lebensform" - und genau das ist dies hier doch?
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 22:14
      Highlight Highlight Jop. Das ist es. Allerdings greift die Verfassung erst, wenn ein Vertrag zustande gekommen ist, was hier nicht zutrifft.

      Zwar kann ein Vertrag auch aus unerlaubter Handlung zustande kommen (vgl. OR 41ff, insbesondere OR Art. 41, Abs. 2), aber da müsste der betroffenen Familie durch die diskriminierende Ausgrenzung einen Schaden entstanden sein, der sich 1) vor Gericht belegen und beziffern lässt, und der 2) kausale mit der diskriminierenden/sittenwidrigen Handlung zusammen hängt.

      Das dürfte schwierig sein, weil der Schaden vorallem mentaler Natur ist, und es viele andere Spielgruppen gibt.
  • goldmandli 01.11.2019 16:34
    Highlight Highlight Das ist echt schäbig. Als wäre die Diskriminierung aufgrund der nicht beeinflussbaren oder wählbaren Sexualität nicht genug, werden auch noch die Kinder Opfer davon.

    Allgemein ist die Gesetzgebung bezüglich gleichgeschlechtlicher Paare in der Schweiz noch ziemlich altertümlich.
  • 3klang 01.11.2019 16:34
    Highlight Highlight Ich finde das Verhalten dieser Spielgruppenleiterin unsäglich.

    Deswegen aber eine Bewilligungspflicht für Spielgruppen zu fordern halte ich für den komplett falschen Ansatz, da dies nur die Bürokratie und somit die Kosten für diesen Sektor erhöht. Dadurch werden weniger Spielgruppen betrieben, was diametral zu den aktuellen Gesellschaftsbedürfnissen steht.
  • Swissjoy 01.11.2019 16:30
    Highlight Highlight Schliffts no? Und das in der heutigen Zeit...“Kopfschüttel“
    • Phippu Skriminelli 01.11.2019 18:01
      Highlight Highlight Ja ja in der heutigen Zeit, ich kann es nicht mehr hören! Hört doch auf immer die Zeit einzubeziehen. Was ist heute anders als früher, fast alles was scheisse ist findet ihr heute alle gut.
    • Swissjoy 01.11.2019 20:41
      Highlight Highlight heute ist vieles anders und es wird sich noch vieles ändern; heisst nicht, dass alles gut ist was sich ändert, doch die Augen verschliessen oder gar verurteilen, was einem persönlich weder schadet noch sonst einen schlechten Einfluss hat ist Quark.
      Ich bin nahezu 40 und habe keine Probleme mit Homosexualität und schon als Teeny keine Probleme damit....also daher verstehe ich die Thematik nicht! Kann man nicht einfach mal akzeptieren???
  • Chnödde 01.11.2019 16:28
    Highlight Highlight Lasst doch bitte diese Frau in Ruhe. Wieso müssen die Medien Glarner-mässig sämtliche Äusserungen von Privatpersonen öffentlich breittreten? Die Frau besitzt ihr gutes Recht auf freie Meinungsäusserung. Aufgrund von einer privat geführten Diskussion eine Diskriminierung herbeizuzwingen finde ich schon grenzwertig. Wieso darf eine Person im Thema Religion, Gender usw. nicht zu seiner Meinung stehen und dafür eintreten?! Muss ich mir nun jedes Mal Gedanken machen, dass ich in der Presse lande nur weil ich eine Meinung ausserhalb des Mainstreams habe? Hoffen wir auf vernünftigere Zeiten...
    • aveatquevale 01.11.2019 17:51
      Highlight Highlight Weil weder Diskriminierung noch Rassismus Meinungen sind...
    • mrmikech 01.11.2019 18:03
      Highlight Highlight Wann deine meinung ist das homosexuelle nicht in coop shoppen sollen ist das also ganz ok, weil coop privatunternehmen ist?? Wirklich jetzt???

      Über menschen die sind so wie sie geboren sind sollst du keine meining haben. Punkt.
    • Maurice RiséFrisé 01.11.2019 18:19
      Highlight Highlight Vernunft setzt voraus, dass man sich nicht von Vorurteilen leiten lässt. Sogesagt ist es nicht vernünftig das recht auf unvernunft als vernünftig anzuschauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 01.11.2019 16:26
    Highlight Highlight frage.
    die spielgruppe ist keine staatliche einrichtung. in diesem fall darf doch die dame die kinder aufnehmen wie sie will, egal was für ansichten die eltern gegenüber liebe, hautfarbe, religion und anderen gegenüber haben, oder?
    • jimknopf 01.11.2019 16:33
      Highlight Highlight Absolut, 1933 war das der Renner! Heute nennt man das einfach Diskriminierung und sollte (und wird hoffentlich bald) verboten sein!
    • Ferd Blu 01.11.2019 16:47
      Highlight Highlight Sehe ehrlich gesagt auch kein Drama, die Privateinrichtung kann jeden nehmen/ablehnen wenn sie wollen, mir scheint es eher als wolle man eine Agenda durchdrücken durch diese Berichte.
    • Fandall 01.11.2019 16:49
      Highlight Highlight Bin ich als Mann auch diskriminiert wenn ich in ein Fitnessstudio für Frauen gehen will?!?
      Sofort regulieren und verbieten sowas!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 01.11.2019 16:25
    Highlight Highlight Legal, aber himmeltraurig!
    • Füdlifingerfritz 01.11.2019 18:57
      Highlight Highlight Gut zusammengefasst.
  • jimknopf 01.11.2019 16:24
    Highlight Highlight Hoffentlich gibt es in Lenzburg Alternativen! Die obengenannte Spielgruppe sollte von anderen Eltern boykottiert werden!
  • redneon 01.11.2019 16:24
    Highlight Highlight Willkommen in der Schweiz... Unhaltbar! Das Gesetz ist das eine. Die Menschlichkeit was ganz anderes. Pure Diskriminieung! Was sonst noch für Wörter in meinem Kopf sind kann ich hier nicht Schreiben!
  • zeromaster80 01.11.2019 16:23
    Highlight Highlight Als Homosexueller wollte ich meine Kinder nicht in einer heimlichen "Anti-Gay" Spielgruppe... Also doch lieber offen und ehrlich.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 17:34
      Highlight Highlight Aber doch nicht offen und ehrlich genug, um den Medien die Namensnennung der Spielgruppe zu erlauben. Feige Homophobie.
    • The Destiny // Team Telegram 01.11.2019 19:14
      Highlight Highlight @Ueli, feige sind höchstens die Homosexuellen Eltern die nach der Ablehnung auf Social media einen shitstorm anfingen.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 20:29
      Highlight Highlight "die Homosexuellen Eltern die nach der Ablehnung auf Social media einen shitstorm anfingen."

      Hast du für deine verleumderische Behauptung einen Beleg, oder fantasierst du dir das einfach so zusammen, um deinen Hass zu kultivieren, The Destiny // Team Telegram.

      Ich finde es feige, dass die "Spielgruppen"-Führerin den Medien verbietet, den Namen ihrer "Spielgruppe" zu nennen. Offenbar ist sie sich ihres Fehlverhaltens und somit ihres Unrechts bewusst, und will daher nicht offen und ehrlich dazu stehen. Das würde sie aber insbesondere den Eltern schulden, die ihr ihre Kinder überlassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Unglaublich!
    Da können doch die Kinder nichts dafür!
    (Bevor Ihr Euch empört: Das ist hintergründiger Humor, Marke Enzler.)
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 17:33
      Highlight Highlight "Das ist hintergründiger Humor, Marke Enzler."

      Was für eine tolle Ausrede... ;)
  • Kronrod 01.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Die zugrundeliegende Frage ist leider nicht so einfach: darf eine Krippe oder Schule auf die Angehörigen bestimmter Religionen oder Kulturen zugeschnitten sein und alle anderen ausschliessen bzw. diskriminieren? (Ich nehme an, die Entscheidung im beschriebenen Fall hat auch einen religiösen Hintergrund.) Darf eine katholische Krippe Protestanten ausschliessen? Darf eine jüdische Schule Christen ausschliessen? Es ist mir klar, dass staatliche Bildungseinrichtungen neutral sein müssen. Aber bei privaten bin ich mir nicht so sicher.
    • ridega 01.11.2019 16:24
      Highlight Highlight Private dürfen machen was sie wollen - darum auch die Vorderung es staatlich abzudecken von Cédric Wermuth...


      Und meiner Meinung nach alle Privat Schulen verbieten. Aber das ist eine andere Diskussion...
    • Roman h 01.11.2019 16:37
      Highlight Highlight Die Vorderung von Wermuth ist eben nicht so leicht umzusetzen.

      Meiner Meinung nach finde ich es zu extrem private Unternehmen einfach zu verbieten oder zu verstaatlichen.
      Was Privat ist soll auch Privat bleiben, denn das ist ein gefährliches Pflaster.
      Wo beginnt man damit und wo hört man auf.
    • Count Suduku 01.11.2019 16:38
      Highlight Highlight Warum sollte man private Schulen verbieten? Wer denkt es sei sein Geld wert soll doch seine Kinder hinschicken dürfen wohin er will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flodrof 01.11.2019 16:14
    Highlight Highlight Steinzeit live... Ich frage mich, welche Werte in dieser Einrichtung vorgelebt werden. Es geht um die Kinder, nicht um die persönliche Einstellung. Grösse sieht anders aus...
  • Ueli der Knecht 01.11.2019 16:11
    Highlight Highlight Zwar darf die feige und homophobe "Spielgruppen"-Leiterin ungestraft Kinder ablehnen mit der geistig verwirrten Behauptung, die Konstellation sei weder natürlich noch normal, allerdings dürfen dann alle Eltern, die ihre Kinder in dieser "Spielgruppe" platziert haben, nun das Geld zurück- und Schadenersatz (für allfällige Therapien) fordern.

    Denn schliesslich wurden diese Eltern offensichtlich über den Tisch gezogen und irregeführt. Versprochen wurde ihnen eine kindergerechte Spielgruppe, aber erhalten haben sie eine homophobe und Kinder gefährdende Sekte.
    • Wandervogel 01.11.2019 17:48
      Highlight Highlight Vielleicht schicken die anderen Eltern ihre Kinder in diese Gruppe, weil die Leiterin ist, wie sie eben ist?
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 18:22
      Highlight Highlight Dann ist gut so, Wandervogel. Die Kinder tun mir einfach leid. Aber eben... die werden schon noch lernen, sich zu behaupten.
  • michiOW 01.11.2019 16:03
    Highlight Highlight Zur Infobox: Wieso ist diese Schätzung so ungenau?🤔
    • RalpH_himself 01.11.2019 16:15
      Highlight Highlight Weil viele dieser Eltern weder heiraten noch die Kinder des_der Partner_in adoptieren dürfen, und deshalb wenig offizielle Daten vorliegen.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 16:23
      Highlight Highlight "leben in der Schweiz aktuell zwischen 6000 und 30’000 Kinder in Regenbogenfamilien, also Familien in denen mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bisexuell, trans oder queer ist."

      "Wieso ist diese Schätzung so ungenau?"

      Vermutlich weil nachwievor die meisten dieser LGBTIQ-Menschen nicht offen zu ihrer Sexualität stehen können/wollen, weil sie sonst ebensolche und viele andere Diskriminierungen fürchten müssen. Daher ist es nur eine Minderheit, die ein Coming-Out (ausserhalb ihres engsten Umfelds) wagt.

      Die Dunkelziffer ist daher ziemlich gross.
  • Hustler 01.11.2019 16:02
    Highlight Highlight Klar ist es nicht ok aber ich bin schon der Meinung, dass jeder das Recht hat zusagen: Mit dir möchte ich nichts zutun haben. Natürlich hätte sie es intelligenter machen können.
    • aveatquevale 01.11.2019 17:54
      Highlight Highlight Ich finde deine Meinung ehrlich gesagt aber ziemlich scheusslich und rassistisch, wenn man es bedenkt
    • Hustler 01.11.2019 19:51
      Highlight Highlight Nein. Was ich meine, das man nicht so ein Drama machen muss weil die Frau noch 20 Jahrhundert lebt. Ihre Meinung wird sich nicht ändern. Ich habs aber zugegeben unglücklich formuliert.
  • Ferd Blu 01.11.2019 16:01
    Highlight Highlight So viel ich verstanden habe, ist die betroffene Spielgruppe eine Privateinrichtung somit können sie tatsächlich jeden nehmen/ablehnen wenn sie wollen. Hier in diesem Fall scheint der Grund wohl tatsächlich die Homo Eltern zu sein. Zwar unverständlich aber man kann tatsächlich niemanden zwingen jemanden zu nehmen der einem nicht passt. Höchstens Bussen. Aber Einrichtungen würden andere Gründe vorschieben somit wäre die angebliche Diskriminierung nicht beweisbar und weitere Gesetze dazu nicht ausführbar.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 16:17
      Highlight Highlight Man kann sie allerdings zwingen, ihre Aufnahmebedingungen offen zu deklarieren, damit Eltern diesen Etikettenschwindel erkennen können. Denn versprochen wird eine kindgerechte Spielgruppe, geliefert aber eine Kinder gefährdende Sekte.

      Etikettenschwindel ist unlauterer Wettbwerb.

      Verträge, welche homophobe Eltern ausschliessen, sind sittenwidrig und damit nichtig (OR Art. 20). In diesem Sinne sind alle Vertragsverhältnisse dieser "Spielgruppe" nichtig, weil sittenwidrig.

      Ich rate den betroffenen Eltern, ihre Kinder sofort umzuplatzieren, und ihr Geld zurück und Schadenersatz zu fordern.
    • piatnik 01.11.2019 16:19
      Highlight Highlight ...und das ist auch gut so!
    • ridega 01.11.2019 16:25
      Highlight Highlight Darum verstaatlichen und die Privaten Einrichtungen verbieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A_C_Doyle 01.11.2019 15:53
    Highlight Highlight Meine Güte wie kann man nur so verbohrt und bekloppt sein. Lehnen die Leute auch alle Eltern ab deren Sexualpraktiken ihnen nicht gefallen? Stell mir die Gespräche da sehr Spannend vor. Am besten versuchen sein Kind da gleich abzumelden und was anderes suchen, wo möglich. Ich würde meine Kinder nicht in solch rückschrittiger Umgebung wissen müssen.

    Erbärmlich. Hätte nicht gedacht das wir das Thema in der Schweiz 2019 noch durchkauen müssten...

Kinder von Schwulen-Paar werden von Aargauer Spielgruppe abgewiesen

Selbst der zuständige Stadtrat hat kein Verständnis für die Argumentation der verantwortlichen Betriebsleiterin. Sie findet, eine solche Konstellation sei weder normal noch natürlich und verweigert den Kindern deshalb die Aufnahme in ihre Spielgruppe.

Wir sehen zwei Männer und zwei Kinder. Sie laufen die Lenzburger Rathausgasse hinauf. An der identischen Kleidung ist leicht zu erkennen, dass die beiden Buben Zwillinge sind. Sie sind dreieinhalb Jahre alt, heissen Rafael und Rahul, wie der «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» (LBA) in seiner Ausgabe von gestern berichtete. Ihre Eltern sind die beiden Männer Roshan und Michael.

Sie hätten ihre Söhne gerne in eine Lenzburger Spielgruppe geschickt. Doch diese hat den Zwillingen die Aufnahme verweigert. …

Artikel lesen
Link zum Artikel