Schweiz
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epa05712887 A handout photo made available by Turkish President Press office shows, Turkish President Recep Tayyip Erdogan (C) speaking during the 33rd mukhtars meeting in Ankara , Turkey, 12 January 2017.  EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der lange Arm Erdogans reicht bis in die Schweiz. Bild: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE

So skrupellos bespitzelt Erdogan Türken in der Schweiz – Geheimbericht deckt auf

Ein geheimer Spitzelrapport aus der türkischen Botschaft in Bern zeigt, wie skrupellos Präsident Erdogan seine eigenen Landsleute in der Schweiz ausspionieren lässt.

Henry Habegger / Nordwestschweiz



Dienstag, 20. September 2016. An die Religionsattachés in den türkischen Botschaften von über 30 Ländern ergeht ein Befehl aus Ankara. Die Länderverantwortlichen erhalten den Auftrag zum Spitzeln. Bis «Dienstschluss» am Dienstag, 27. September, sollen sie «detaillierte Berichte» über die Gülen-Bewegung in ihrem Land abliefern.

Nicht mal Kindergärten bleiben verschont. Im Befehl aus der Giftküche des Präsidenten Recep Erdogan wird detailliert aufgezählt, was von den Zuträgern verlangt wird: «Informationen über Organisationen/Strukturen, Aktivitäten, Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Volks- und Mittelschule, Fakultäten, Heime etc.), Nichtregierungsorganisationen, Hilfsorganisationen, Human Resources, Vereine, die kulturelle Aktivitäten durchführen etc. der Fetö in Ländern/Gebieten, wo Sie tätig sind.»

Die Fetö (steht für «Fethullahistische Terrororganisation») ist laut dem türkischen Präsidenten Erdogan eine Organisation, die vom Prediger Fethullah Gülen geleitet wird. Gülen ist der angebliche Anführer des gescheiterten Putsches gegen Erdogan vom Juli 2016. Seither versucht Erdogan, die Gülen-Bewegung weltweit auszumerzen.

Erdogans Mann in der Schweiz verpetzt seine Landsleute pünktlich. Am 27. September 2016 übermittelt Engin Yilmaz, der Stellvertretende Botschaftsrat für religiöse Angelegenheiten der türkischen Botschaft in Bern, seinen Geheimdienstbericht an das Präsidium für Religionsangelegenheiten in Ankara. Yilmaz ist auch Imam der türkischen Moschee in Zürich Oerlikon.

Im anderthalbseitigen Spitzelrapport, der der «Nordwestschweiz» auf Türkisch und in deutscher Übersetzung vorliegt, skizziert Yilmaz die Verbreitung der Gülen-Bewegung in der Schweiz. Fetö verfüge über «viele Organisationszentren in der Schweiz». Als «Imam der Organisation für die Schweiz» wird «der Journalist und Schriftsteller Ismet Macit» bezeichnet. «Unseren Informationen zufolge sind in letzter Zeit aus der Türkei geflohene militante Fetö-Anhänger in die Schweiz gekommen und haben sich hier niedergelassen», steht im Papier weiter. Zudem beeinflusse die Organisation «mit finanziellen Mitteln die Medienberichterstattung in der Schweiz zuungunsten der Türkei».

«Geheime Bankkonten»

Der Bericht zeigt auch, dass Gläubige bespitzelt werden. Gülen-Anhänger gingen seit dem Putsch nicht mehr «in unsere Moscheen», sondern in die anderer Gruppen, so der Rapport. In der Schweiz mit ihren 120'000 türkischstämmigen Bürgern sei Fetö gerade im Bildungsbereich sehr aktiv und verdiene viel Geld. Etwa 500 Schüler von Fetö-Bildungsinstituten brächten der Organisation «jährlich ca. 2 Millionen Schweizer Franken ein». Die Organisation werde zudem vom Unternehmer Club Schweiz (UCS) finanziert, «dessen Mitglieder Geschäftsmänner sind». Der UCS ist eine türkische Unternehmervereinigung mit Sitz in Zürich.

Aus Krawall-Angst streicht das Hotel Hilton Mevlüt Cavusoglus Rede in Opfikon. Schweizer Politiker sind sich diesbezüglich uneins und die türkische Gemeinschaft darüber entrüstet. Video: telezüri

Es werde vermutet, dass «die Einnahmen aus der Schweiz sowie die Gelder aus der Türkei und anderen Ländern auf geheime Bankkonten in der Schweiz überwiesen» würden. Eine ganze Reihe von Bildungseinrichtungen wird aufgezählt, die angeblich Fetö-kontrolliert sind: die Sera-Schule in Zürich, die Elite-Bildungszentren in Basel und Lausanne, der Aare-Bildungsverein in Solothurn, das Säntis-Bildungsinstitut in St.Gallen, drei Ekol-Bildungszentren sowie das Elite- und das Fokus-Bildungszentrum in Zürich. Als Nichtregierungsorganisationen, die mit Fetö verbunden seien, zählt der Bericht auf: Ideal-Kulturverein, Anatolien-Kulturverein, Dialog-Institut, Stiftung Lernforum, Plus-Kulturzentrum, Rosarium-Frauenkulturzentrum, Berna-Frauenkulturzentrum, Time To Help.

Pilz: «Netzwerke zerschlagen»

Der Spitzelrapport ist dem bekannten österreichischen Nationalrat der Grünen, Peter Pilz, zugespielt worden. Ihm ist zu verdanken, dass die Sache jetzt in der Schweiz öffentlich wird. Der Wiener Sicherheitspolitiker ist seit Monaten daran, Erdogans Spitzelnetzwerk aufzudecken. Er sagt zur «Nordwestschweiz»: «Wir haben Dokumente aus 35 Staaten; sie stammten aus den türkischen Botschaften. Wir zerschlagen jetzt Staat für Staat diese Netzwerke, die Erdogan installiert hat.»

Gestützt auf seine Unterlagen, hat die Wiener Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Wie Pilz im Fall Österreich darlegte, verfügt Erdogan über ein ausgedehntes Spitzelnetzwerk. In der Schweiz ist das nicht anders, wie auch der Geheimrapport aus Bern klarmacht.

Pilz arbeitete mit den hiesigen Grünen zusammen. Nationalrat Balthasar Glättli will das Papier inhaltlich noch nicht kommentieren: «Wir sind daran, in der Schweiz ergänzende Recherchen über die Infos von Peter Pilz hinaus zu machen und werden damit zu gegebener Zeit vor die Medien treten.»

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

Nationalrat Balthasar Glättli kennt das Geheimdokument ebenfalls. Bild: KEYSTONE

Unklar ist, ob die Schweizer Bundesanwaltschaft in Sachen Türken-Spitzel ermittelt. Es geht mutmasslich um verbotenen Nachrichtendienst. Eine Sprecherin sagt, dass «zurzeit» kein Strafverfahren laufe. Es seien «laufend verschiedene Abklärungen und Analysen im Gang, die aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentiert werden.»

Inzwischen greift Erdogan auch in seiner Berner Botschaft durch. Laut «Tages-Anzeiger» ersuchen verschiedene türkische Diplomaten um Asyl in der Schweiz. Unter ihnen ist Volkan Karagös, der noch letztes Jahr als Botschafter ad interim in Bern amtete. Jetzt wirft Erdogan auch ihm vor, den Prediger Gülen zu unterstützen.

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sheez Gagoo 12.03.2017 02:04
    Highlight Highlight Es wäre mir egal, wenn Erdogan sein Land in Geiselhaft nimmt. Da er sich aber sehr expansiv verhält und wie Putin der freien und zivilisierten Welt sein Diktat aufdrücken will gehört er vernichtet. Wie Putin. Es wird zeit wehfhafter zu werden gegen solche Schädlinge und sie in ihre Schranken zu weisen.
  • Röschtigraben 11.03.2017 19:37
    Highlight Highlight Immer diese schlechte Berichterstattung über die Türkei. Ich kanns langsam nicht mehr hören und oder lesen. Praktisch jeder Bericht den man liest macht die Türkei oder erdogan runter. Man kann von ihm halten was man will, aber habt ihr mal mit türken die dort leben gesprochen was sie von der Regierung halten? ? Warum wohl hat er so viel Erfolg dort? Vielleicht sollte man auch mal andere, unabhängige Medien konsumieren. Viellecht geht dem einen oder anderen ein Licht auf. So schlecht wie ihn viele immer darstellen ist er gar nicht.
    ;-) und jetzt dürft ihr blitzen
  • pamayer 10.03.2017 11:58
    Highlight Highlight Das hatten/haben wir doch schon einmal gehabt mit den Tamil Tigers, die schutzgelder erpressen.
    Da müsste sich der Bundesrat voll darum kümmern, dass dies aufgedeckt und unterbunden wird.


    Oder sind die Handelsbeziehungen zu Ankara wichtiger, wie damals bei der Kurden Demo in Bern?
    • R&B 10.03.2017 13:14
      Highlight Highlight @pamayer: Finden Sie dies seriös, dem Bund Untätigkeit zu unterstellen?
      Sie wissen doch gar nicht, ob der Bund schon längst tätig ist.
    • pamayer 10.03.2017 16:19
      Highlight Highlight Stimmt. Danke für den Hinweis.
  • N. Y. P. D. 10.03.2017 11:24
    Highlight Highlight Im Befehl aus der Giftküche des Präsidenten Recep Erdogan wird detailliert aufgezählt, was von den Zuträgern verlangt wird: «Informationen über Organisationen/Strukturen, Aktivitäten, Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Volks- und Mittelschule, Fakultäten, Heime etc.), Nichtregierungsorganisationen, Hilfsorganisationen, Human Resources, Vereine, die kulturelle Aktivitäten durchführen etc.

    Erdi,
    Du hast echt einen an der Waffel !!

    Und Erdi,
    schau Dir das Bild an !
    So frei fühlen wir uns in der Schweiz..
    Benutzer Bild
    • N. Y. P. D. 10.03.2017 18:38
      Highlight Highlight Braucht sie nicht mehr. Sie hat bereits das Gefühl, dass sie fliegt.

      Es gab doch mal dieses Bild, wo viele Menschen nackt auf dem Boden einer Fabrikhalle sassen. Das ist die Türkei.

      Und dann gibt es mein geposchtetes Bild. Grenzenlose Freiheit bei uns.
      Das ist die Schweiz.

      Und niemand stoppt den Despoten
  • Denk-mal 10.03.2017 11:04
    Highlight Highlight TÜRKEN, lest mal das und leitet es eurem "Herrscher" mit! Machts wie Victor Orban aus Ungarn, der lässt per Brief in der Schweiz abstimmen!! Fazit: Ruhe ist in unserem Stall und wir Steuerzahler müssen nicht Kosten übernehmen, welche nicht die unseren sind und euer "Herrscher" hat sein Resultat!
  • AJACIED 10.03.2017 10:29
    Highlight Highlight Er wirft vor dem dem und dem!!
    Ich werde Erdogan vor ein .... (Sry habe nicht genügend zeit und Lust alles aufzuschreiben) zu sein.
    Nicht nur vorwerfen sondern er ist es auch.
  • rodolofo 10.03.2017 10:28
    Highlight Highlight Spätestens jetzt müssten sich die TürkInnen Gedanken machen, wie sie diesen Diktator weg putschen könnten.
    Doch es ist zu spät...
    Darum: Wehret den Anfängen!
    Natürlich sind Nazi-Vergleiche hart und erscheinen als Verharmlosung der schlimmsten Verbrechen, welche die Menschheit je erlebt hat!
    Aber: Das "Nazi-Gewächs" beginnt mit der "Saat des Hasses", setzt sich fort in lautstarken und einschüchternden Aufmärschen und "wird erwachsen", indem es in demokratischen Wahlen die Mehrheit erringt.
    Nachher geht es Schlag auf Schlag:
    - Eliminierung von Rechtsstaatlichkeit
    - Gleichschaltung der Medien
    ...
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.03.2017 11:04
      Highlight Highlight Hmm... lass es bitte mit den Nazis. :(

      Wir leben in anderen Zeiten. Der Nationalsozialismus erstarkte, als alles noch mehr oder weniger friedlich war. Die Nazis waren ein Produkt aus dem ersten Weltkrieg.

      Wenn du historische Parallelen (bzw. die Anfänge) suchst, dann geh bitte weiter zurück. WW1, osmanisches Reich, (Knebel-)Vertrag von Versaille, der den Nazis Boden bot, und in den 2. Weltkrieg führte.

      Ein anderer pariser Vorortsvertrag bietet den Nährboden für das aktuelle Chaos im nahen und mittleren Osten:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_S%C3%A8vres_%28Osmanisches_Reich%29
    • rodolofo 10.03.2017 19:30
      Highlight Highlight @ Waedliman
      In Deiner Aufzählung könntest Du fortfahren mit der Wahl von Donald Trump, der die USA wieder zum führenden Imperium der Welt machen will und soll.
      Und dann wären da noch die Briten, die wieder zu ihrer früheren Imperialen Übergrösse zurückfinden wollen...
      Die Einzigen, die immun sind gegen solchen Grössenwahn, sind die Deutschen!
      Sie haben die Folgen aggressiver, Imperialer Kriegswirtschaft am eigenen Leib zu spüren bekommen! Und so konnten sie sich auch in ihre damaligen Opfer einfühlen.
      Deutschland ist heute eine Friedensmacht!
      Vielen Dank, Deutschland!
  • Denk-mal 10.03.2017 10:22
    Highlight Highlight ..Übrigens, man kann auch die Geheimdienste in den Abstimmungstext, einbauen.
  • Denk-mal 10.03.2017 10:20
    Highlight Highlight Machen wir doch eine Volksabstimmung, dann muss sich Hr. Käser, Hr. Burkhalter und der Bundesrat nicht vor uns, dem Volk entschuldigen.

    Abstimmunngstext: Wollt ihr Volksaufhetzer von rechts bis links in der Schweiz öffentlich wie privat auftreten lassen?

    Ich würde mit Nein stimmen
    • Der Beukelark 10.03.2017 11:46
      Highlight Highlight und wer definiert, wer ein volksaufhetzer ist?
    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.03.2017 00:33
      Highlight Highlight Spielverderber: Wozu eine Abstimmung?

      Eine Anzeige (bei Polizei oder Staatsanwaltschaft) genügt!

      Es gibt eine ganze Reihe Straftatbestände, die alle Offizialdelikte, also von Amtes wegen zu verfolgen sind:

      Zwölfter Titel StGB, Verbrechen und Vergehen gegen den öffentlichen Frieden, Art. 258ff:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#id-2-12

      Strafbar sind übrigens auch Vorbereitungshandlungen, die im Ausland begangen werden, wenn die beabsichtigte strafbare Handlung in der Schweiz verübt werden soll.
  • sherpa 10.03.2017 09:09
    Highlight Highlight Dies zeigt einmal mehr, dass Edogan vor nichts zurück schreckt und auf dieser Basis seine Diktatur aufbauen will. Er unterdrückt, bespitzelt und lässt foltern und da gibt es, und dies auch in der Schweiz, tatsächlich noch Leute, welchen dieses Despoten unterstützen. Das heißt doch, dass wir vermehrt genau hinschauen müssen, was für Türken sich hier aufhalten oder in die Schweiz einreisen wollen und sich unter dem Deckmantel des Familienbachzuges ihre Agitation für den Diktator ausüben.
  • Linus Luchs 10.03.2017 08:45
    Highlight Highlight "Erdogan-Stasi" nennt der österreichische Politiker Peter Pilz das türkische Spitzelnetzwerk. Sein Ziel ist es, dass die Verantwortlichen dieser illegalen Spionagetätigkeit vor Gericht gestellt werden. Die österreichische Staatsanwaltschaft nimmt schon Fahrt auf. Ich hoffe, dass nun auch in der Schweiz möglichst bald gegen die Erdogan-Stasi vorgegangen wird. Als Ergänzung zum Watson-Artikel empfehle ich diesen SPIEGEL-Beitrag:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-oesterreicher-und-deutsche-festgenommen-nach-erdogan-kritik-a-1138037.html
  • Zarzis 10.03.2017 08:24
    Highlight Highlight Sollten auuch hier 2-3 Kommentatoren bedenken.
    Was dem Türkischen Botschafter geschieht.
    Nämlich die Revolution frisst ihre Kinder!

    Oder wie hat es kürzlich einer geschrieben:
    Wer Denkt nicht auf die Nasse zu Fallen fählt als erster drauf.

    Undin Philosoph meinte mal:
    Alles was anderen Geschehen kann, kann auch Dich treffen.
  • Der Beukelark 10.03.2017 07:54
    Highlight Highlight Wie skrupellos wird denn nun bespitzelt? Ich finde im Text keine Infos zur Art und Weise!
    • Adrian Habegger 10.03.2017 08:53
      Highlight Highlight Frag doch mal den Spion vielleicht gibt der dir die Infos die du suchst. Skrupellos bedeutet nichts anderes als ohne Rücksicht auf irgendwas... Was muss da noch genauer definiert werden?
    • SanchoPanza 10.03.2017 09:00
      Highlight Highlight du findest es also nicht skrupellos, wenn ein fremder Staat Briefe in Schweizer Kindergärten schickt und fordert das ihm Personen gemeldet werden?
      Na da hättest du an der DDR ja deine Freude gehabt...
    • flausch 10.03.2017 09:53
      Highlight Highlight ... oder am Büpf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fadnincx 10.03.2017 07:27
    Highlight Highlight Die Türkei sollte ab sofort mit Nordkorea gleichgestellt und sanktioniert werden! So langsam geht das echt zu weit!
  • Scaros_2 10.03.2017 07:22
    Highlight Highlight Tja und wir diskutieren lieber darüber ob man Dieselmotoren verbieten möchte oder nicht.
    • mrmikech 10.03.2017 07:51
      Highlight Highlight Man kann beides diskutieren trotz "wohlstand".
    • Nevermind 10.03.2017 07:52
      Highlight Highlight Es soll Menschen geben, die sich um verschiedene Themen kümmern können. Hab ich jedenfalls gehört.

      Aber mein Chef hatte Verständniss als ich im sagte, dass ich nicht zur Arbeit komme, weil ich noch Rechnungen bezahlen muss.
    • äti 10.03.2017 07:55
      Highlight Highlight Als Multitalente können wir locker beides.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martina Heyer 10.03.2017 07:22
    Highlight Highlight Das Naziregime ist erschreckend und man muss dagegen vorgehen dass sich extremistische Türken hier niederlassen, um Stimmen zu fangen: In der Sendung Monitor, Deutschland, wurde gestern dieser Bericht gestützt. Angeblich "unabhängige" Kulturvereine in DE sind unterwandert von Wahlmännern, die Türken unter Druck setzen, die nicht für das Referentum stimmen wollen.
    • SkyBound 10.03.2017 09:14
      Highlight Highlight @Stipps

      Man kann ja kaum bestreiten, dass die Türkei in eine Diktatur abgleitet.
    • Adrian Habegger 10.03.2017 19:05
      Highlight Highlight Ja aber dazwischen ist noch seehr viel Raum für Gräueltate und Opfer bis es das niveau eines Nazi reichs erreicht.... Wobei die Tendenzen aber leider ziemlich klar zu erkennen sind
  • Chääschueche 10.03.2017 06:38
    Highlight Highlight Der Typ hat den verstand verloren...
    • Wilhelm Dingo 10.03.2017 07:27
      Highlight Highlight Leider nein, es ist alles Kalkül. Er demontiert das junge demokratische Erbe der Türkei. Das Krasse ist jedoch, dass ein guter Teil des Volkes hinter ihm steht. Ich verstehe das nicht. Bir Türk kim bana yardımcı olur?
    • zeromg 10.03.2017 07:57
      Highlight Highlight Wie im Militär, suchen bis gefunden, sonst darf er nicht mehr Präsident spielen ;-)
    • Graf Von Mai 10.03.2017 08:32
      Highlight Highlight Erdogan hat nicht den Verstand verloren. Der Typ weiss doch ganz genau was er macht, er scheint sich ja besonders mit Nazi-Deutschland auszukennen. Die Parallelen sind eindeutig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 10.03.2017 06:31
    Highlight Highlight Was sind das für kranke Zustände! Ich hoffe der schweizer Rechtsstaat greift hier klar durch. Weiter habe ich mir einige der gelisteten Bildingsinstitute angesehen: Die machen sicher gute Arbeit aber es fehlt an (finanzierller) Transparenz.
    • PapaBär 10.03.2017 07:57
      Highlight Highlight Aufgrund des neuesten Entscheides Veranstaltungen von Erdowahn-Propheten nicht zu verbieten ist mein Glaube an das Rückgrat unserer Regierung ziemlich angeknackst. Unglaublich wie solchen Despoten gehuldigt wird... Aber letztlich hängen immer Geschäfte dahinter unf das rechtfertigt offenbar Einiges...
    • flausch 10.03.2017 09:58
      Highlight Highlight Die Schweiz hat gegenüber Diktaturen nie Rückgrat gezeigt.
      Erwartet nicht das es diesmal anders sein wird denn solange man Geld verdienen kann will man keine Probleme kriegen.
    • Rabbi Jussuf 10.03.2017 10:06
      Highlight Highlight Nur weil Erdogan jetzt der Böse Bube ist, sind die Gülen-Leute noch lange keine Engel. Da muss man wirklich genau hinschauen, was sich hinter dieser "Bildung" versteckt.
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