Schweiz
International

Wettbewerbsbehörden winken Vekselbergs Übernahme von Sulzer durch

Wettbewerbsbehörden winken Vekselbergs Übernahme von Sulzer durch

30.11.2015, 07:4930.11.2015, 07:57

Die Wettbewerbsbehörden in Südafrika, den USA, Russland und Deutschland haben die Übernahme des Industriekonzerns Sulzer durch den russischen Milliardär Viktor Vekselberg genehmigt.

Die Wettbewerbsbehörden machte keine Einwände gegen das Pflichtangebot von Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova an die Sulzer-Aktionäre geltend, wie aus einer Mitteilung von Sulzer am Montag hervorgeht. Damit kann die Übernahme im Dezember vollzogen werden.

Renova wurden im Rahmen des Pflichtangebotes Sulzer-Aktien im Umfang von 29,50 Prozent angedient. Bis Ende Juli hatte Renova erst knapp ein Drittel an Sulzer gehalten. Insgesamt hält Renova dadurch nun eine Mehrheit von 62,86 Prozent an dem Konzern.

Renova hatte Anfang August mit dem Kauf einiger zusätzlicher Sulzer-Aktien das Pflichtangebot ausgelöst, um den Weg für ein Aktienrückkaufprogramm freizumachen. Hätte die Investmentgruppe am Aktienrückkauf nicht teilgenommen, wäre ihr Anteil ohne eigenes Zutun auf über einen Drittel gestiegen. Sie hätte dann zu einem wohl höheren Preis als heute ein Kaufangebot an alle Aktionäre unterbreiten müssen.

Mit 99.20 Franken offerierte Renova den börsenrechtlichen Mindestpreis. Renova musste davon ausgehen, dass im Rahmen eines Aktienrückkaufes ein höherer Preis hätte fällig werden können, verdichtet sich doch die Gewinnbeteiligung auf weniger Aktien. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Börse rumort: «Märkte ziehen Grenze, wenn die Trump-Regierung verbündete Länder verärgert»
Trump hat die Finanzmärkte aufgeschreckt, ähnlich wie mit seinem «Tag der Befreiung».
An den Börsen scheint die Nervosität zurück zu sein. Die Anleger flüchten sich in vermeintlich sichere Häfen. Deshalb ist der Goldpreis auf über 5000 Dollar pro Feinunze gestiegen – ein neues Allzeithoch. Gold hat sich damit allein dieses Jahr wieder um 18 Prozent verteuert. Schon 2025 war der Preis um 65 Prozent und mehr als 2000 Dollar gestiegen. Es war das höchste Jahresplus seit dem Jahr 1979.
Zur Story