Schweiz
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Ice forms along the shore of Lake Michigan before sunrise, Wednesday, Jan. 30, 2019, in Chicago. A deadly arctic deep freeze enveloped the Midwest with record-breaking temperatures. (AP Photo/Kiichiro Sato)

Die Erde heizt sich immer stärker auf. Kältewelle in Chicago hin oder her.  Bild: AP/AP

Wieso ist es so kalt, obwohl Klimaerwärmung herrscht? Hier die Antwort (für Trump und Co.)



Es ist jeden Winter dieselbe Leier. Wenn die erste Kältepeitsche über die westliche Welt zieht, laufen Klima-Skeptiker zu Hochform auf.

Allen voran US-Präsident Donald Trump. Als die extreme Kältewelle mit bis -35 Grad den Mittleren Westen der Vereinigten Staaten bedroht, äussert er sich auf Twitter wie folgt.

«Was zur Hölle ist mit der Klimaerwärmung los? Bitte komm zurück, wir brauchen dich».

Klar, in Teilen der USA werden derzeit Rekordwerte gemessen. Der Grund: Ausnahmsweise schwappt der so genannte Polarwirbel von der Arktis bis nach Chicago. Nur tausend Kilometer weiter westlich, an der Küste Alaskas, ist es hingegen zu warm. 

Es zeigt sich leider einmal mehr: Nicht einmal der mächtigste Mann der Welt versteht den Unterschied zwischen Wetter und Klima!

Das ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima

Eigentlich ist es ziemlich einfach, Mr. President. Als Wetter bezeichnet man den kurzfristigen Zustand der Atmosphäre (Temperatur, Sonnenschein, Regen, Wind) an einem bestimmten Ort. 

Das Klima hingegen betrachtet die meteorologischen Bedingungen über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren. 

Oder noch einfacher: Wetter ist das, was heute gerade passiert, Klima ist das, was über einen langen Zeitraum geschieht. Und über einen langen Zeitraum gesehen passiert vor allem und in immer schnellerem Tempo das:

Die Erde erwärmt sich

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild

Klima-Experte Martin Grosjean.  bild: zvg

«Eine Kältewelle, die bloss einige Tage andauert, fällt da überhaupt nicht ins Gewicht», sagt Martin Grosjean vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung an der Uni Bern. 

Aussergewöhnlich frostige Temperaturen, wie sie Teile der USA aktuell erleben, haben also auf das Klima kaum einen Einfluss.

Die New York Times versuchte es mit einer Analogie, die Herr Trump (vielleicht) besser versteht:

Wetter ist das, was Sie heute in ihrem Portemonnaie mittragen, Klima ist ihr Vermögen. Wenn Sie als Milliardär ihr Portemonnaie verlieren, sind Sie deswegen nicht arm. Genauso wenig ist ein armer Mensch reich, wenn ihm per Zufall ein paar Hunderternoten zufliegen. Entscheidend ist, was langfristig passiert.

Hä, aber es ist doch so kalt! Werden die Winter wirklich wärmer?

BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 FEBRUAR, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- A man taking picture of ice cover bench, next to ice covers rocks and plants on the frozen shores of the Lake of Neuchatel, in Gorgier, Switzerland, Wednesday, February 28, 2018. A cold spell has reached central and eastern Europe with temperatures far below zero. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Eisig! Die sibirische Kältepeitsche verwandelte die Schweiz im Februar 2018 in eine Tiefkühltruhe.  Bild: KEYSTONE

Es ist nur menschlich: Viele Leute vermischen aktuelle Wetterereignisse in ihrer Region mit dem globalen Klima. Wer ist sich schon bewusst, dass in Australien gerade Hitzerekorde aufgestellt werden, wenn er selber gerade an den Allerwertesten friert?

«Wo bleibt der Klimawandel?»: Diese Frage stellten sich in der Schweiz zum Beispiel auch 2018 viele Leute, als die «sibirische Kältepeitsche» tagelang das Wetter beherrschte. 

Aber alle diese Leute sollten sich den Satz von Marshall Shepherd, Direktor des «Atmospheric Sciences Program» an der Universität in Georgia und ehemaliger Präsident der «American Meteorological Society», übers Bett hängen. Gegenüber CNN sagte er:

 «It is not ‹Where You Live Warming›, it is ‹Global Warming›» (sinngemäss: «Es ist nicht ‹Wo-du-wohnst-Erwärmung›, es ist Klimaerwärmung»).

Auch Martin Grosjean erklärt, dass solch krasse Bisenlagen wie 2018 während der Kältepeitsche keinen Einfluss auf das Klima hätten. Die Temperaturen steigen bei uns auch im Winter unaufhaltsam:  «Wir erlebten in den letzten Jahren in den Wintern relative ‹Hitzewellen›, nur spüren wir sie wegen den ohnehin tiefen Temperaturen nicht richtig. Sehr kalte Winter sind seit 1964 ausgeblieben».

So sehen die Messungen der Schweiz seit 1864 aus:

Bild

Temperaturabweichungen vom Mittel 1961-1990 in der Schweiz für jedes Jahr seit 1864. Jahre unter dem Mittel sind in blau, Jahre über dem Mittel rot dargestellt. Im unteren Teil der Grafik sind die Abweichungen der Jahrzehnte als eingefärbte Säulen dargestellt.

Die Winter-Durchschnittstemperatur sei in den letzten 50 Jahren in der Schweiz um 1,5 Grad gestiegen. «Die durchschnittliche Schneegrenze ist seit 1961 um 300-400 Meter nach oben geklettert», führt Grosjean aus. 

Oder in anderen langjährigen Messdaten ausgedrückt, die das Institut für Schnee- und Lawinenforschung Davos gesammelt hat:

Einfach noch zum Verständnis: In diesen Messwerten sind sämtliche Tage über eine lange Periode eingeflossen – also auch die Tage der sibirischen Kältewelle und schneereiche Wochen. Die Klimaerwärmung lässt sich leider auch so nicht wegdiskutieren.

Wie entwickelt sich das Klima in der Schweiz?

Bild

Die Schweiz wird wärmer und wärmer: So hat sich die Durchschnittstemperatur in der Schweiz entwickelt.  grafik: Meteoschweiz

Das von der Schweiz unterzeichnete Pariser Klimaabkommen will den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5-2 Grad begrenzen. Wie das Ziel erreicht werden soll, darüber zanken sich Politiker rund um den Globus. 

In der Schweiz wird das Thermometer so oder so deutlich stärker ansteigen: «Wir rechnen mit 4 statt 2 Grad Erwärmung gegen Ende des 21. Jahrhunderts. Denn die Temperatur in der Schweiz steigt doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt», erklärt Grosjean weiter. 

Der einfache Grund: Landmassen, also der Boden, Steine, Berge etc. erwärmen sich doppelt so stark wie Ozeane, von denen es in der Schweiz bekanntlich keine gibt. «Sämtliche Kontinente erwärmen sich rasant», bilanziert Grosjean. 

Was macht die Politik?

Selbst in der Schweiz ist sich die Politik alles andere als einig, wie das Ziel des Pariser Klimaabkommens erreicht werden soll. So versenkte der Nationalrat in der Wintersession 2018 das CO2-Gesetz. 

«Wenn es nicht einmal die Schweiz schafft, beim Klimaschutz Nägel mit Köpfen zu machen, wer dann?», bilanziert Grosjean.  

Nun will eine Bürgerinitiative mit der Gletscher-Initiative die Politik zum Handeln zwingen und die Schweiz auf Klima-Kurs bringen. Das Ziel: Die Schweiz soll die CO2-Emissionen bis 2050 auf Null bringen. Die Initianten wollen diese Vorgabe in der Bundesverfassung verankern. Die Unterschriftensammlung startet Ende April 2019. 

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

Wegen des Klimawandels immer mehr Orcas in Norwegen

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Video: srf

Klimastreik der Schüler

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    Alle Leser-Kommentare
  • Liese Lotte Müller 02.02.2019 02:19
    Highlight Highlight Sibirische kälte in der schweiz . So so. 2 grad minus auf der Rigi. Nachts. Das ist natürlich extrem kalt.
    Sich aber andererseits hier beklagen, wieviel eis abgeschmolzen ist.
    🤔
  • stamm 01.02.2019 22:40
    Highlight Highlight Ich versteh Trump und wär froh über mehr solche Politiker. Was zum Beispiel ist am deutschen Dieselfahrverbot gut? Was bewirkt das? Vor Jahren durften wir auf unseren Autobahnen nur 80km/h fahren, zu Gunsten was? Was hat das genutzt? Jemals wieder was gehört von 80km/h? Das Klima retten, solange es uns nicht einschränkt? Und warum unter der Woche demonstrieren?
  • stamm 01.02.2019 22:33
    Highlight Highlight Bitte nur um eine Antwort; warum gab es die Eiszeit?
  • Chääschueche 31.01.2019 19:02
    Highlight Highlight Also eigentlich versteht es ja nicht nur Trump nicht, sondern praktisch kein Mensch. Wieso?ganz einfach:

    Der Mensch versteht das er ohne Nahrung stirbt. Deshalb isst der Mensch.
    Hätte der Mensch dies nicht verstanden, würde es ihn nicht geben.

    Bedeutet im Umkehrschluss: Hätte der Mensch wirklich verstanden was der Klimawandel bewirkt, so hätten wir diesen nicht.


    • Valon Gut-Behrami 01.02.2019 09:56
      Highlight Highlight Also du hast es nicht verstanden?
    • Chääschueche 01.02.2019 10:53
      Highlight Highlight Genau. Denn sonst würde ich z.B. niemals fliegen oder mein Auto Verkaufen. Auch würde ich keine Made in China/Taiwan usw. Produkte kaufen.

      Aber eben...Man macht zwar ein bitzeli was für den Klimaschutz (Ich Recycle alles, bezahle bei jedem Flug CO2 kompensation und fahre einen kleinwagen/hybrid) aber das reicht eigentlich nicht.

      Aber ich weis. Sich selbst kritisieren können nur wenige Menschen ;)
    • Valon Gut-Behrami 01.02.2019 11:20
      Highlight Highlight Worauf willst du denn heraus? Es geht ja eher um Empathie für die Welt, die Menschen, die Tiere und die Pflanzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 31.01.2019 17:43
    Highlight Highlight Selbst wenn man es perfekt ins Englische übersetzen würde.
    Trumpel würde es nicht raffen.

    Es ist länger als ein Twitter Text.
    Zu mehr reicht seine Aufmerksamkeitsspanne nicht
  • Triple A 31.01.2019 16:55
    Highlight Highlight Gut erklärt, aber viiiiieeellll zu kompliziert für Trump!
  • Neemoo 31.01.2019 16:29
    Highlight Highlight Danke für die sehr imposante Darstellung!
    • Neemoo 01.02.2019 14:07
      Highlight Highlight Danke für die Blitze!
      Somit weis ich, das ihr nicht diskutieren könnt!

      "Blitz, Blitz, Blitz, Blitz, Blitz,Blitz,Blitz,Blitz,Blitz,
  • Nurmalso 31.01.2019 15:14
    Highlight Highlight Im Grunde ist es egal. Mit Worten ist weder das Wetter noch das Klima aufzuhalten.
    • MetalUpYour 31.01.2019 21:47
      Highlight Highlight Du meinst: "Im Grunde ist es mir (und den meisten anderen) egal. Deshalb ist der Klimawandel nicht aufzuhalten."
    • Nurmalso 01.02.2019 05:30
      Highlight Highlight Nein es ist niemandem egal aber wir warten bis jemand anderes etwas unternimmt, ein Wunder geschiet oder sich alles von selber in Wohlgefallen auflöst.
      Weil wir unser Auto lieben in den Urlaub fahren und unsere Billigklamotten aus China tragen wollen.

      Kkar gibt es Menschen die sich Mühe geben aber 99.9% sind einfach nur empört und schreiben ihre Meinungen in Kommentarspalten in der Hoffnung das ein Umdenken entsteht.

      Fakt ist, wir werden es so nicht schaffen.
    • MetalUpYour 01.02.2019 09:30
      Highlight Highlight Ja, insofern hast Du natürlich schon nicht Unrecht. Resignation ist leider eine sehr einfache Lösung.

      P.S.: Ich habe (aus Prinzip) kein Auto ;-)
  • Döst 31.01.2019 14:58
    Highlight Highlight Bitte diesen "Leitfaden" dann aber auch im Sommer anwenden, wenns wieder mal zu warm, kalt, windig, bewölkt, regnerisch usw. ist.
  • BeWi 31.01.2019 14:29
    Highlight Highlight Kann mir hier jemand erklären, wie die Grafik in Punkt 3 zustande kam? Also wenn ich mir so überlege, wie ab 1760 bis 1920 gemessen und aufgezeichnet wurde, kommt mir da Skepsis auf. Woher stammen diese Daten? Wer bzw. wie hat man das geprüft? Wenn es global ist, so müssten doch über die ganze Erde genaue Daten erhoben worden sein, und das seit 1760?! Mit einer Genauigkeit von mind 0.1 Grad. Also ich zweifle diese Genauigkeit etwas an..
    • Tikvaw 31.01.2019 16:47
      Highlight Highlight Bei Grafik 3 stammen die Daten aus Basel-Stadt. Dort startete ein Typ Namens "Professor d'Annone" 1755 mit den Temperaturmessungen und wurden dann im Laufe der Zeit durch andere Personen um immer mehr Standorte erweitert. 1755 war übrigens nicht die Steinzeit.
      Ab 1929 starte die Sternwarte St.Margarethen Messungen. Diese haben ab diesem Zeitpunkt auch die historischen Daten analysiert und statistisch angeglichen.
      Aber auch wenn man alle Daten vor 1929 weglässt beträgt der Anstieg der Jahresmitteltemperatur immer noch 2.5°C
      Heat-Island-Effekte etc. wurden natürlich auch berücksichtigt.
  • Skip Bo 31.01.2019 14:14
    Highlight Highlight Es ist jeden Sommer dieselbe Leier. Wenn die erste Hitzewelle über die westliche Welt zieht, laufen Klima-Hysteriker zu Hochform auf.

    Sorry, aber der musste sein.
    Ich glaube an den Klimawandel (habe konvertiert). Aber ich glaube nicht daran, dass er aufgehalten werden kann, allenfalls verzögert.
    Die Menschheit wird sich anpassen und das beste daraus machen. Wie die letzten 100'000 Jahre.
    • Jurasteidieb 31.01.2019 14:31
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Es gab Hungersnöte un Menschen mussten unbewohnbar Gebiete verlassen und sich neu ansiedeln. Damals konnte man das noc
    • swisskiss 31.01.2019 14:46
      Highlight Highlight Skip Bo: Das ist in dieser Form richtig, dass der Mensch sich anpassen muss.

      Leider sind aber mehr als 2/3 der Menschheit nicht in der Lage diesen Wandel mizumachen ode haben nicht die Mittel den Wandel zu kompensieren.

      Es tönt etwas nach fatalistischem Darwinismus, dass nur die Stärksten diese Wandel erfolgreich gestalten können.

      Und der Rest? Sich dann nicht wundern, wenn die Bewoher der Sahelzone, Mitteleuropa als ideales Gebiet zu Anpassung an das veränderte Klima auswählen.Wenn Klimaflüchtlinge statt Kriegsflüchtlinge an der Grenze stehen.
    • Skip Bo 31.01.2019 16:23
      Highlight Highlight Jura, waren Hungersnöte Folge von Klimaveränderungen (>30 Jahre, vorher spricht man offenbar von Wetter) oder Folge von Wetterphänomenen? Ich tippe auf Übernutzung der vorhandenen Ressourcen kombiniert mit Schlechtwetterphasen..
      swisskiss, nicht die Stärksten sind in diesem Fall im Vorteil, sondern die Vernünftigsten. Die Starken können nur stehlen was die Vernünftigen erarbeiten und die wehren sich. Bisher gibt es nur vage Voraussagen (Golfstrom, mal nein dann wieder ja)
      wo es klimatisch ideal sein wird, bzw. wo es auf dem Festland unbewohnbar sein wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 31.01.2019 14:07
    Highlight Highlight Es ist doch soooo simpel, es sind einfach 3Mrd. Menschen zuviel auf dem Planeten.
    • Special K 31.01.2019 16:52
      Highlight Highlight So simpel ist es nicht. Den grössten Ressourcenverschleiss hat die westliche Welt. Hätten alle den CO2-Fussabdruck der Menschen in Afrika, hätten noch ein paar Milliarden mehr Platz.
    • Liese Lotte Müller 02.02.2019 02:22
      Highlight Highlight Dann geh doch nach afrika. Dafürkommen ein paar von afrika nach europa
  • Waggis 31.01.2019 13:59
    Highlight Highlight Dass Erwärmung stattfindet ist unbestritten! Doch welcher Anteil hat der Mensch?
    Jeder der üners Klima sich tiefer informieren möchte, sollten diesen Vortrag und die anschliessende Diskussion zur Gänze sich anhören:
    Play Icon

    Obwohl dieser Vortrag von der AfD organisiert wurde, ist es etwas vom Besten und Neutralstes, was ich übers Klima und die Einflussfaktoren gelernt habe!
    Ich glaubte auch mal an das Waldsterben. Heute keine Diskussion mehr! Es könnte sogar sein, dass das Waldsterben wegen erhöhter CO2- Werte gestoppt wurde! Also Video anschauen und dann weiterdiskutiern
    • Oh Dae-su 31.01.2019 16:52
      Highlight Highlight Die AFD will die Debatte versachlichen und lädt dann als einzigen Experten diesen Typen ein?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_L%C3%BCning

      Mehr Echokammer geht eigentlich gar nicht. Das Waldsterben ist übrigens nicht einfach so weggegangen, sondern weil man effektive Massnahmen zur Verringerung des Austosses von Schwefeldioxid getroffen hat.
    • MachoMan 31.01.2019 16:54
      Highlight Highlight Der Regen war sauer und der Waldboden übersäuerte sich mit H2SO2 und H2SO4. Dämpfe dieser Säuren entstehen bei der Verbrennung von schwefelhaltigen Mineralöl- Derivaten. Zahlreiche Massnahmen wurden seither getroffen um die Schwefelausstösse zu reduzieren. Seit ca. 1990 sind sämtliche Grossfeuerungen mit einer Rauchgas Waschanlage versehen. Motorfahrzeuge sind mit 3-Weg Katalysatoren ausgerüstet. Der Schwefelgehalt der Treibstoffe wurde stark gesenkt. Dass das Waldsterben heute kein Thema mehr ist liegt nicht an damaliger Falschmeldungen sondern an den wirkungsvollen getroffenen Massnahme.
    • Mutzli 31.01.2019 17:32
      Highlight Highlight Das heute nicht mehr übers Waldsterben diskutiert wird, ist keine Untersützung für Ihre Haltung, sondern sogar ein ziemlich hartes Gegenargument:

      Beim Waldsterben wurde das Problem von der Forschung untersucht, ein Konsens bzgl. der Gründe gefunden, Massnahmen empfohlen und diese dann von der Politik auch umgesetzt.
      Resultat: Forschung korrekt, Massnahmen gewirkt und das Problem wurde gelöst. Kein Grund mehr zum Diskutieren also.
      Oder siehe auch z.B. Ozonloch & FCKW.

      Lektion der Geschichte: Wandel ist möglich, wenn Forschung ernst genommen und gehandelt wird.
      Gegenteil der AFD hier also.
  • blaubar 31.01.2019 13:43
    Highlight Highlight Für alle ausser Trump und Co: Wäre es jetzt überdurchschnittlich warm, würde es sich selbstverständlich nicht um Wetter, sondern den Klimawandel handeln (siehe Sommer 2018).
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 31.01.2019 13:41
    Highlight Highlight Seit wann ist eigentlich dieses Forum so mit Klimawandel"skeptikern" überlaufen?
    Zustände wie bei Louder with crouder...
  • Merlin.s17 31.01.2019 13:39
    Highlight Highlight Upvote für den Arikel
  • Skater88 31.01.2019 13:26
    Highlight Highlight Und dann wäre da noch die Übersetzung "global warming" = Globale Erwärmung
    "climate change" = Klimawandel

    Und nicht Klimaerwärmung..
  • Tortejäger 31.01.2019 13:20
    Highlight Highlight Falls jemand die Initiative unterstützen möchte:

    https://gletscher-initiative.wecollect.ch
    • blaubar 31.01.2019 13:45
      Highlight Highlight Quizfrage: Wann begannen diese Gletscher genau abzuschmelzen?
    • Skip Bo 31.01.2019 15:13
      Highlight Highlight Im Initiativtext steht nirgends, das Gletscher dann nicht mehr abschmelzen. Es ist lediglich eine Auflistung von Verboten und Auflagen deren Klimaeffekt frühestens in 200 Jahren verifiziert werden kann.
      Fossile Brennstoffe sind endlich, deshalb braucht es eine alternative Energieerzeugung, allerdings ohne Murks und Zwang.
    • Mutzli 31.01.2019 17:53
      Highlight Highlight Blaubar

      Gegenfrage: Welche und was soll hier genau heissen? Jahr? Monat? Tag?

      Hier in der Schweiz sind sie seit gut 160 Jahren am schwinden, in einer Geschwindigkeit und Ausmass, die weit über eine zu erwartende Korrektur nach def. Ende der Kleinen Eiszeit in der Mitte des 19. Jh. hinausgeht. Inzwischen sind sie durch die anthropogene Erwärmung dermassen aus dem natürlichen Gleichgewicht geraten, dass sie sich zusätzlich abbauen

      https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/archive/2015/gletscher-verlieren-mehr-eis-als-je-zuvor.html
  • m. benedetti 31.01.2019 13:20
    Highlight Highlight Mit minus 98,6 Grad ist in der Antarktis ein neuer weltweiter Kälterekord gemessen worden. Es sei die niedrigste bislang auf der Erdoberfläche gemessene Temperatur, berichten Forscher um Ted Scambos von der University of Colorado in Boulder im Fachmagazin "Geophysical Research Letters".

    Der Wert wurde bei der Auswertung von Satellitenmessungen ermittelt. Insgesamt wiesen die Wissenschaftler im Zeitraum 2004 bis 2016 mehr als 150 Messwerte unter minus 90 Grad in der Region nach.
    • cgk 31.01.2019 13:50
      Highlight Highlight @ m. benedetti, das ändert nichts an der Tatsache, dass die globale, mittlere Temperatur kontinuierlich ansteigt.
    • RASL 31.01.2019 13:50
      Highlight Highlight Was möchten sie uns damit sagen?
    • tinu32 31.01.2019 13:58
      Highlight Highlight Ja und?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3klang 31.01.2019 13:20
    Highlight Highlight Im Sommer ist es der Klimawandel im Winter das Wetter - Watson ist da auch nicht gerade konsequent...

    https://www.watson.ch/wissen/wetter/910643951-klimawandel-2018-ist-auf-der-alpennordseite-das-waermste-jahr-seit-1864
    Benutzer Bild
    • Tortejäger 31.01.2019 13:40
      Highlight Highlight Ich seh jetzt Ihr Problem nicht. Im verlinkten Artikel geht es um ein ganzes Jahr und in dem Artikel hier um ein kurzzeitiges Wetterphänomen. Sie zeigen im verlinkten Artikel auf, dass 2018 das wärmste je gemessene Jahr war, vergleichen dieses Jahr mit der Zeitspanne zwischen 1960 - 1991 und zählen die Gründe auf, warum 2018 so warm war. Einzig im Link steht Klimawandel, wobei ich annehme, dass dieser Artikel ein Beispiel für bereits heutige sichtbare Auswirkungen des Klimawandels sein soll.
    • 3klang 31.01.2019 17:08
      Highlight Highlight Zitat aus diesem Artikel:
      "Als Wetter bezeichnet man den kurzfristigen Zustand der Atmosphäre (Temperatur, Sonnenschein, Regen, Wind) an einem bestimmten Ort.

      Das Klima hingegen betrachtet die meteorologischen Bedingungen über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren."

      Ich finde etwas befremdlich, wenn man sich heute über Dinge lustig macht, welche man ein halbes Jahr zuvor auch gemacht hat.

      Diesen Sachverhalt hätte man auch neutral und ohne herablassende Seitehiebe gestalten können. Ich denke das würde der Sache besser dienen...
    • Mutzli 31.01.2019 20:16
      Highlight Highlight @3klang

      Vielleicht erklärt dieser Artikel für Sie den Hintergrund besser:https://www.watson.ch/schweiz/interview/703849911-es-ist-nicht-mehr-fuenf-vor-12-sondern-zehn-nach-interview-mit-einem-klimaforscher

      Bei diesem (älteren) Interview mit einem Experten vom Oeschger-Centre, betont dieser auch, dass man immer klar zwischen Wetter und Klima unterscheiden muss. Um dann nachzuschieben, dass so Sommer wie 2018 inzwischen dermassen gehäuft und extrem auftraten, dass man nun aus Sicht der Forschung das der Klimaerwärmung direkt zurechnen könne. 15-20 Jahre Wetter ergibt Klimatrend.
  • CrimsonTide 31.01.2019 13:13
    Highlight Highlight All den Climat change Spezialisten da draussen... Euch ist schon bewusst, dass die Schweiz keine Klimainsel ist, oder???
    Will heissen, dass u.a. das Co2 nicht an der Grenze zur CH stehen bleibt.
    Wir als Kleinstaat können unseren Teil beitragen aber den Climat change nicht aufhalten. Das ist FAKT.
    Zudem... seit 1864 werden die Temp. erhoben. Seit wann gibt es Klima auf unserem Planeten...? Doch etwas kurz gedacht.
    • loquito 31.01.2019 13:41
      Highlight Highlight Was wollen Sie damit sagen?
    • Merlin.s17 31.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Das Klima kann sehr weit zurück verfolgt werden. Das ist durch Luftbläschen in ewigem Eis (Polgletscher) möglich. Natürlich ist das keine 100%ig sichere Methode, aber einen ungefähren Wert bekommt man.
      Der Klimawandel wird durch die Menschliche Industrialisierung eindeutig vorangetrieben. Deshalb ist so Mitte 19. Jh gar nicht so eine schlechte Zeit um mit den oben genannten Daten zu beginnen. Irgendwann würde es unübersichtlich werden.
    • swisskiss 31.01.2019 13:59
      Highlight Highlight CrimsonTide: Ach Jungchen... Temperatur, Niederschläge, co2 Gehalt und andere Gase, können durch Bohrpoben in Sedimenten und Eis auf mehr als 100 000 Jahre genau erfasst werden. Diese liefern duch Bohrungen an von einander entfernen Stellen ein klares Klimabild der vergangenen 100 000 Jahre.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Eisbohrkern#Gasanalysen
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 31.01.2019 13:10
    Highlight Highlight «Wenn es nicht einmal die Schweiz schafft, beim Klimaschutz Nägel mit Köpfen zu machen, wer dann?»

    Es gibt durchaus Länder, die weniger wirtschafts- und lobbygetrieben sind wie die Schweiz. Kann mir also durchaus vorstellen, dass es Länder gibt, die sich einfacher zu effektiven Massnahmen durchringen können als die Schweiz. Und: Direkte Demokratie kann bei solchen (bei der breiten Masse unbeliebten) Entscheiden auch verlangsamend wirken.
    • Mietzekatze 31.01.2019 15:24
      Highlight Highlight Costa Rica (!!) ist seit Jahren zu 100% auf erneuerbarer Energie... Und wir schaffen es nicht
    • Wiederkehr 31.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Klima ist eine statistische Grösse. Sie beruht auf dem Wetter uber längere Zeit. Kann der Mensch das Wetter beeinflussen?
  • Charlie B. 31.01.2019 13:09
    Highlight Highlight Gott wollte es so.
    • Waldorf 31.01.2019 14:23
      Highlight Highlight Das hab ich so nie gesagt.
    • Prügelknabe 31.01.2019 15:17
      Highlight Highlight Wer ist Gott? Muss man den kennen?
  • m. benedetti 31.01.2019 13:07
    Highlight Highlight Skepsis gehört zu jedem wissenschaftlichen Diskurs und die prognostischen Modelle zeigen, dass alle die Realität nicht abzubilden vermögen und bzgl. Erwärmung z.T. massiv überschiessen. Selbst die Arktis will im Sommer nicht abschmelzen, obwohl von Hansen und Al Gore das für Mitte der 2010er Jahren prognostizierten. Die Alarmisten und mit ihnen die Medien schwafeln bei jedem Wetterereignis vom Klimawandel und sind kein bisschen besser als Trump. Und keinem käme je in den Sinn, dass mehr CO2 und höhere Temperaturen auch positive Effekte haben könnten.
    • Posersalami 31.01.2019 14:00
      Highlight Highlight Skepsis sollte aber wohl begründet sein. Etwas, das ihr "Klimaskeptiker" einfach nicht schafft. Kein Argument ist euch zu blöd, das sich nach 5min Recherche in Luft auflöst. Kein aus dem Zusammenhang gerissenes Detail zu klein, als des es von euch nicht missbraucht werden kann.

      Ich schliesse nicht aus, dass zB. in Skandinavien die Erwärmung auch positive Seiten hat. Aber frag mal die Leute in Bangladesh oder SOA was die dazu meinen, das ihre Länder wegen Anstieg des Meeresspiegels und / oder Erwärmung in wenigen Jahrzehnten unbewohnbar sein werden.
    • swisskiss 31.01.2019 14:06
      Highlight Highlight m. benedetti: Die Norwestpassage ist eisfrei. Soll das nun der positive Effekt sein, das Containerschiffe nun in 20 Tgen von China nach Europa fahren, statt 32 Tage durch den Suezkanal?

      Oder ganz absurd: Der "positive Effekt", des grüner werdenden Planeten durch Abschmelzen des Permafrostbodens, aber schlicht ignorieren, dass dadurch das noch schädlichere Methangas freigesetzt wird. Negative Effekte wie Versteppung, Korallenbleiche, Wasermangel und Nahrungsmittelknappheit überwiegen die positiven Effekte bei weitem!
    • MachoMan 31.01.2019 14:15
      Highlight Highlight "Überraschenderweise ging das arktische Meereis in den letzten Jahren allerdings schneller zurück als in Klimasimulationen vorhergesagt "

      Aus der linksversifften, oekoterroristischen nzz

      https://www.nzz.ch/wissenschaft/klima/wie-die-arktis-rasch-an-eis-verliert-ld.1288161

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  • wasylon 31.01.2019 13:04
    Highlight Highlight Lasst dem Kind foch seine Banane. Die Klimahysteriker hatten doch schliesslich einen guten Sommer.
  • Muselbert Qrate 31.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Mir scheint als ob die Argumente der Klima-Histeriker sehr hybrid sind..
  • Herr J. 31.01.2019 12:48
    Highlight Highlight Dann sind aber Hitzewellen auch kein Argument FÜR die Existenz des Klimawandels, weil ebenfalls nur ein Wetterphänomen. Das tönte im letzten Sommer aber ganz anders, nur damals nicht von den Trumps, sondern von watsons und vielen anderen.
    • Tortejäger 31.01.2019 13:15
      Highlight Highlight Es geht dabei auch nicht um den letzten Sommer. Es geht um die letzten 10-20 Jahren:

      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/aktuell/meteoschweiz-blog.subpage.html/de/data/blogs/2017/1/schweizer-klimaerwaermung-auf-einen-blick.html
    • El Vals del Obrero 31.01.2019 13:27
      Highlight Highlight Das behauptet(e) ja auch niemand.

      Natürlich nahm man die Hitzewelle als Gelegenheit, um auf die Erwärmung hinzuweisen. Aber niemand sagte, dass es ohne Klimawandel nicht auch gelegentlich Hitzewellen gibt.

      Der langfristige Durchschnitt ist entscheidend. Und der ist eindeutig am Steigen.
    • Astrogator 31.01.2019 13:35
      Highlight Highlight Ein Hitzetag oder Sommer nicht, aber die Häufung der Hitzetage dann eben doch.
      Kleines Beispiel, vor 30 Jahren hatte der Blick mal die Schlagzeile "Mehr als 30 Grad Hitze" - vor 30 Jahren war das außergewöhnlich. Wie viele Sommer in den letzten Jahren hatten wir ohne Tage mit über 30 Grad?
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  • Quacksalber 31.01.2019 12:48
    Highlight Highlight Herzig wie immer wieder angenommen wird, Trump wüsste den Unterscheid nicht. Er ist einfach ein bösartiger Zyniker. Solange ihm und seinesgleichen das Wasser nicht bis zum Geldbeutel steht wird sich da auch nichts dran ändern.
  • rodolofo 31.01.2019 12:47
    Highlight Highlight Solche Nachhilfe-Lektionen werden Trump niemals erreichen.
    Er hat zum Thema Klimaerwärmung gesagt: "I call it weather!"
    Und dazu formte er seinen Mund so typisch zu einem Saugnapf, wie wir es inzwischen sehr gut kennen.
    Aber auch mich reizt es natürlich, im Alltag ganz ähnliche Sprüche rauszulassen, wenn es wieder mal kalt ist:
    "Und was ist jetzt mit der Klimaerwärmung?!" sage ich dann, gespielt empört.
    Aber bei Trump ist man sich eben nicht sicher, ob er einen Witz macht, oder ob er das tatsächlich glaubt!
    Mit der jetzigen Kälte könnte nämlich Gott die USA strafen!
    ...
    Wieder Witz Hahaa!
  • Hansjuerg Wuethrich 31.01.2019 12:45
    Highlight Highlight Trump ist der größte Depp aber was das Klima anbelangt hat er völlig Recht!

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    • loquito 31.01.2019 13:49
      Highlight Highlight Gib mir eine Quelle an, welche seriös ist und ich schaus mir an. Die kommen immer mit den gleichen Argumenten, aber keiner kann erklären, warum Schwankunngen, welche in 1000 jahren normal waren, jetzt in 20-30 Jahren passieren...
  • TanookiStormtrooper 31.01.2019 12:40
    Highlight Highlight Wegen Idioten wie Trump und auch unserem aktuellen Bundespräsidenten, der es auch schön findet, wenn es etwas wärmer wird. Nutzt man ja nichtmehr das Wort "Klimaerwärmung" sondern den korrekteren Ausdruck "Klimawandel". Vollpfosten können einfach Wetter nicht von Klima unterscheiden.
    Aber die alten weissen Männer sind absolut lernresistent.
    • Alnothur 31.01.2019 16:44
      Highlight Highlight Und dann auch noch rassistisch werden...
    • TanookiStormtrooper 31.01.2019 17:32
      Highlight Highlight Mit "alten weissen Männern" habe ich jetzt explizit Maurer, Trump und andere zurückgebliebene Sturköpfe in der Politik gemeint. Du musst dich also nicht angesprochen fühlen (ausser du bist der Ueli).
    • ConcernedCitizen 31.01.2019 19:29
      Highlight Highlight @Tanooki: also verwendest du „alte weisse Männer“ als Synonym für „zurückgebliebene Sturköpfe“. Ziemlich rassistisch, sexistisch und auch diskriminierend gegenüber Älteren.
  • MachoMan 31.01.2019 12:37
    Highlight Highlight Die Erde sei flach und und die Sonne umkreist sie, der Samichlaus stecke die bösen Buben in den Sack und der Storch bringt die Kindlein - all das kann man glauben mit der selben Gewissheit wie man die menschengemachte Erwärmung als «angeblich» bezeichnen kann. Unverständlich, wer sich heute noch gegen griffigste Massnahmen zur Wehr setzt (völlige Verblendung oder handfeste wirtschaftliche Eigeninteressen?).
  • #plauderi 31.01.2019 12:35
    Highlight Highlight Dass wir Menschen einen wesentlichen Teil zur Klimaveränderung beitragen finde ich unumstritten und jeder sollte seine Lebensart überdenken. Doch, könnte es auch sein, dass wir uns erdentechnisch auch einer anderen Dekade annähern? Die Erde hat immer wieder verschiedene Dekaden wie Eiszeit, abgelöst durch Vulkanausbrüche und Hitzezeit, Regenzeit, Eiszeit.... durchgemacht. Drum: Könnte es auch sein, dass es nun einfach der Lauf der Zeit ist und Mensch nichts dagegen machen kann?
    • rodolofo 31.01.2019 13:23
      Highlight Highlight Können schon, aber für diejenigen, die nicht in Bangladesh leben und nicht schon 3 mal ihr Haus weiter ins Hinterland zügeln mussten, weil der Meeresspiegel steigt und die Küstennahen Felder überflutet, oder wegerodiert wurden, ist das Leben nicht mehr so bequem, wie für uns.
      Die schreiben auch keine Kommentare auf watson, sondern ziehen in die Hauptstadt, in eines der wild wuchernden Slums.
      Bequem ist auch das nicht.
      Und irgendwann werden sie zusammen mit hundert Millionen Bangladeshis sich als Klimaflüchtlinge auf den Weg machen müssen.
      Dann wird die Bequemlichkeit auch für uns enden...
    • grünezecke #fcksvpafd 31.01.2019 13:32
      Highlight Highlight Möglich, jedoch niemals schon schnell, der mensch bzw dessen verhalten beschleunigt den Wandel enorm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 31.01.2019 12:29
    Highlight Highlight Das Wetter wird oft propagandistisch verwendet um Stimmung zu machen. Von denen die den anthropogenen Einfluss als gegeben ansehen, wie auch von denen die das anders sehen. Da das Klima weitaus träger reagiert, ist es halt einfacher Wetterextreme zu verwenden um Aufmerksamkeit zu erhalten.
    • rodolofo 31.01.2019 12:55
      Highlight Highlight Und da es immer mehr Wetterextreme gibt, werden diese "Wetterextremisten" auch immer mehr Aufmerksamkeit erhalten...
      Aber DU bleibst natürlich total cool, was?
      "Cool man", so richtig hart im Nehmen!
      So einer wie Du macht dann mitten im Taifun noch einen sarkastischen Spruch, wie: "Da nützt mir jetzt ein Regenschirm auch nicht mehr viel, wa? Hohoo!"
    • Dirk Leinher 01.02.2019 09:14
      Highlight Highlight Rodolofo, nein mach ich nicht. Aber so jemand wie du der emotionales vor Sachlichkeit setzt, ist für Propaganda anfällig aber unbrauchbar in der Wissenschaft.
  • Hanspeter Olaf 31.01.2019 12:28
    Highlight Highlight Gebt euch mal die Kommentare bei 20 Minuten (sorry mir wird langweilig im büro. Watson beste) über den Klimawandel. Übelst underste, Verleugnung und Verschwörungstheorien bis zum bach ab.
    • rodolofo 31.01.2019 12:56
      Highlight Highlight Nicht 1 Minute verschwende ich auf 20minuten.
  • Pointer 31.01.2019 12:25
    Highlight Highlight Was bzw. wie viel ist das Mittel?
    • Schne 31.01.2019 12:42
      Highlight Highlight Ein Mittelwert (kurz auch nur Mittel) ist eine, nach einer bestimmten Rechenvorschrift, aus gegebenen Zahlen ermittelte weitere Zahl. Einige von beliebig vielen berechenbaren Mittelwerten sind das arithmetische, das geometrische und das quadratische Mittel.

      Mittelwerte werden am häufigsten in der Statistik angewendet, wobei mit Mittel oder Durchschnitt meistens das arithmetische Mittel gemeint ist. Der Mittelwert ist ein Kennwert für die zentrale Tendenz einer Verteilung.
      (Quelle: Wikipedia)
    • Pointer 31.01.2019 13:34
      Highlight Highlight @Schne: Was der Begriff Mittel ist, weiss ich. Ich wollte das Mittel wissen, das hier erwähnt wird.
    • Schne 31.01.2019 13:48
      Highlight Highlight Steht doch da bei der Grafik...
      "Temperaturabweichungen vom Mittel 1961-1990"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 31.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Könnte mir Mal jemand das Mittelalterhoch erklären?

    Ist auch so ein Argument von Klimawandel leugnern...
    • Schne 31.01.2019 12:44
      Highlight Highlight Das Mittelalterhoch ist ein total irrelevanter Ausschlag im Vergleich zur jetzigen Klimaveränderung.
    • α Virginis 31.01.2019 12:44
      Highlight Highlight Ein Mittelalterhoch wäre mir nicht bekannt, dafür abewr die "kleine Eiszeit", die vom 15. bis ins 19. Jahrhundert andauerte... Naja, die Erde ist wohl doch eine Scheibe...
    • Normi 31.01.2019 13:02
      Highlight Highlight Es gab Mal sone Zeit da hätte es in der CH ein mediterranes Klima...
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 31.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Sen. James Inhofe (R-OK)
    Play Icon
  • p4trick 31.01.2019 12:21
    Highlight Highlight "Aber aber, nicht die Menschen sind schuld, es ist die Sonne
    https://freie-medien.tv/endlich-physik-professor-entlarvt-klimaschwindel-vor-dem-deutschen-bundestag"
    Ich finde es schon krass wie wir Menschen es immer wieder fertig bringen die Verantwortung von uns zu weisen. Ich meine, der Typ ist Professor, was soll man da noch sagen?
    • malina2 31.01.2019 13:26
      Highlight Highlight 97% der Professoren sagen halt was anderes, und die können es weit besser begründen. An deiner Stelle würde ich nicht alles glauben, was im Internet steht, vor allem nicht auf Seiten die sich freie-meiden.tv nennen und deren Artikel nur so von Schlagwörtern und Polemik strotzen.

      Anbei eine Bild des Max-Planck Instituts, welches doch etwas angesehener und renommierter ist, als die Uni deines Profs: Die Sonnenhelligkeit nimmt seit Jahrzehnten ab, die Temperatur aber drastisch zu. Noch Fragen?


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  • manhunt 31.01.2019 12:20
    Highlight Highlight daran sind die nur demokraten schuld!

    muss ich jetzt erwähnen, dass das ironisch gemeint war?
    • rodolofo 31.01.2019 12:58
      Highlight Highlight Also wenn sie den "american way of life" pflegen, hat das schon was...
  • Humpe 31.01.2019 12:19
    Highlight Highlight Auch immer wieder erhellend sind die Darstellungen von climatereanalyzer.org. Deutlich kalt ist es zur Zeit gerade mal über Nordamerika und teilweise über Russland. Über die nördliche Hemisphäre gemittelt ist es aktuell 0.4 °C zu warm, global 0.3 °C. Zu beachten ist die Verzerrung der Polregionen aufgrund der Kartenprojektion: diese Flächen wirkt größer als die tatsächlich ist.
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  • jhuesser 31.01.2019 12:18
    Highlight Highlight Für Trump müsste man es eher so erklären😉
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    • Herr J. 31.01.2019 12:51
      Highlight Highlight Aber klar doch, auch die Kälte ist eine Folge der Klimaerwärmung, wie kann man das nur immer wieder vergessen. Und Flüchtlinge und Regierungskrisen ebenso: Das Klima wars! Sogar, dass mir mein Gonfischnitteli heute morgen aus der Hand gerutscht ist, hat auf jeden Fall und unbedingt mit dem Klimawandel zu tun.
    • Töfflifahrer 01.02.2019 06:14
      Highlight Highlight Jup, damit hat er möglicherweise Erfahrung und weiss was es bedeutet.
    • Dan Ka 01.02.2019 10:10
      Highlight Highlight Made my day! 😂👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 31.01.2019 12:16
    Highlight Highlight Trump von Gott geschaffen und ausgerüstet mit einem Hirn von Grösse einer Kichererbse, wird dies nie verstehen, auch weshalb seine Mauer nie funktionieren wird und deshalb hoffentlich nie kommt.
    • rodolofo 31.01.2019 12:59
      Highlight Highlight Dafür soll jetzt eine riesige Käseglocke gegen das Klima in Planung sein!
    • Töfflifahrer 01.02.2019 10:57
      Highlight Highlight @rodolfo; zahlen dies auch die Mexikaner?
  • Yorik2010 31.01.2019 12:10
    Highlight Highlight Was versucht ihr hier mit Donald Trump? Erklärt das mit dem Wetter und der Klimaerwärmung doch besser einem Pfosten im weissen Haus, der versteht das besser als Trump!
  • DerSeher 31.01.2019 12:06
    Highlight Highlight Die, zugegeben, spannenden Grafiken zeigen die letzten 300-400 Jahre, gibt es irgendwo Statistiken/Grafiken über 3000-4000 respektive 30000-40000 Jahre? Ich fände einen längerfristigen Vergleich wichtig und interessant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Repplyfire 31.01.2019 12:06
    Highlight Highlight Bevor Trump den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstehen wird, kann ein Hamster Quantenphysik
    • D(r)ummer 31.01.2019 12:19
      Highlight Highlight Jep.
      Bevor Trump dies versteht, beginnt Dan Bilzerian enthaltsam zu leben.
  • Magenta 31.01.2019 12:05
    Highlight Highlight Das Wort "Klimaerwärmung" ist komplett irreführend und immer wieder ein toller Steilpass für "Gegenargumente" und blöde Sprüche von Leugnern und Skeptikern. Viel zutreffender ist es doch, vom "Klimawandel" zu sprechen.

    Es wäre schön, wenn sich das endlich durchsetzen würde - und die Medien könnten hier mit guten Beispiel vorangehen.
    • Nik G. 31.01.2019 12:29
      Highlight Highlight Nein ist es nicht. Denn genau die Gegner benutzen den Begriff Klimwandel mit der Begründung, dass sich das Klima schon immer gewandelt hat. Was auch stimmt aber noch nie in diesem Tempo. Sie könnten es somit "zu schneller Klimawandel ausgelöst durch den Menschen" nennen.
    • MachoMan 31.01.2019 12:32
      Highlight Highlight @ Magenta

      Dieses sehe ich völlig anders. Es findet eine Erwärmung des Klimas statt, was es so in dieser Schnelligkeit noch nie gegeben hat.
      Hingegen spielt das Wort Wandel ja den Skeptiker in die Hände, da sie ja faktisch recht haben, Eiszeit-Warmzeit-Eiszeit.
    • Leachim 31.01.2019 12:49
      Highlight Highlight Ich spreche jeweils gar nicht mehr von „Klimawandel“ - obwohl er für mich offensichtlich ist - sondern vom „CO2-Problem“: Wir Menschen produzieren ca. ein Drittel mehr CO2, als natürlicherweise entstehen würde. Das ist ein gefährliches Experiment mit der Atmosphäre, dessen Ausgang völlig ungewiss ist! Zweitens: Erdöl einfach zu verbrennen, ist nicht sehr schlau, man kann viel Dauerhafteres und Gescheiteres damit anfangen! Vor allem aber ist es ein endlicher Rohstoff, der unter immer risikoreicheren und umweltschädigenderen Bedingungen gefördert wird.
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Mike Müller packt SVP-Glarner am Wienerli – so lief die «Heidi»-Arena

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