Schweiz
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ZUM 5. JAHRESTAG DES AUSBRUCHS DES ARABISCHEN FRUEHLINGS ZWISCHEN DEZEMBER 2015 UND FEBRUAR 2016 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Shadows of Syrians are reflected on a giant poster showing President Bashar Assad, during a supporting rally in Damascus, Syria, Friday, Dec. 16, 2011. Syrian security forces opened fire on anti-government protesters after Friday prayers at several locations around the country, while the army sent reinforcements into a southern area where military defectors recently launched deadly attacks on regime troops. (KEYSTONE/AP/Muzaffar Salman)

Syriens Präsident Baschar al-Assad: Die Schweiz hat einen engen Draht zum umstrittenen Machthaber.
Bild: AP

«Wir sind die Einzigen»: Schweiz verhandelt in humanitären Fragen direkt mit Assad-Regime



Die Schweiz verhandelt seit drei Jahren direkt mit der Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad über humanitäre Belange. Dieser Zugang zum Regime sei einzigartig, sagte Yves Rossier, Staatssekretär im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

«Wir sind die Einzigen», sagte Rossier gegenüber der Sendung «Heute Morgen» auf Radio SRF. Gleichzeitig werde das Engagement der Schweiz «von den anderen Seiten sehr geschätzt». Vor jedem dieser diplomatischen Treffen mache man zusammen mit den grossen internationalen Hilfsorganisationen «sozusagen eine Shopping-Liste».

Yves Rossier, Swiss State Secretary at the Foreign Affairs Department addresses the media at the European External Action Service (EEAS) headquarters in Brussels, Thursday, Feb. 20, 2014.  Rossier discussed the situation with the EU after the Swiss Vote on Mass immigration. (AP Photo/Yves Logghe)

Yves Rossier: Staatssekretär im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten.
Bild: Yves Logghe/AP/KEYSTONE

Die syrische Regierung sei sehr misstrauisch gewesen gegenüber diesen Diskussionen, sagte der Schweizer Chefdiplomat. «Es brauchte Zeit. Während des ersten Jahres war es sehr, sehr schwierig.»

In den humanitären Bemühungen gehe es um «lauter konkrete Arbeitsverbesserungen». So habe man etwa deutlich mehr Visa für humanitäres Personal in Syrien und leichtere Abfertigung über die Checkpoints erreichen können.

Die Schweiz wolle diese Verbindung «möglichst nicht politisch halten», betonte Rossier. «Die Vertrauensbeziehung mit dem humanitären Arm der syrischen Regierung ist wichtig.» (sda)

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