Schweiz
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Hauptgebäude der ETH in Zürich. (Archivbild)

Gemäss Ranking die beste Hochschule der Schweiz: Die ETH Zürich. Bild: KEYSTONE

Schweizer Universitäten weltweit mit Spitzenplätzen – nur drei haben Plätze verloren



Die Universitäten in der Schweiz gehören zur absoluten Weltspitze. Zu diesem Schluss kommt das international renommierte Hochschulberatungsunternehmen Quacquarelli Symonds (QS). In der jährlich erscheinenden Rangliste des Unternehmens haben fast alle Hochschulen der Schweiz Ränge hinzugewonnen.

Spitzenplätze in der Rangliste der besten Universitäten weltweit belegen die ETH Zürich und die EPFL Lausanne. Die ETH Zürich vermochte ihren sechsten Platz zu behaupten, während die EPFL um vier Ränge zulegte und nun auf Platz 14 zu finden ist.

epa08381504 The campus of the Swiss Federal Institute of Technology (EPFL) with on the left the Learning Center is pictured empty during the state of emergency of the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Lausanne, Switzerland, 24 April 2020. Secure contact tracing could be a powerful tool to fight the spread of COVID-19. A unique, decentralized system developed as part of an international consortium, including EPFL and ETH Zurich, will soon be launched with the support of the Swiss Federal Office of Public Health. DP-3T proposes a secure, decentralized, privacy-preserving proximity tracing system based on the Bluetooth Low Energy standard. Its goal is to simplify and accelerate the process of identifying people who have been in contact with someone infected with the SARS-CoV-2 virus.  EPA/LAURENT GILLIERON  EPA-EFE/LAURENT GILLIERON

Die EPFL in Lausanne gehört zur absoluten Spitze der weltweiten Unis. Bild: EPA

Damit sind die ETH Zürich und die EPFL die führenden Universitäten in Kontinentaleuropa, wie Quacquarelli Symonds (QS) in einer Mitteilung zu den jährlich erhobenen Rankings am Mittwoch schreibt.

Die ersten vier Plätze belegen die amerikanischen Universitäten Massachusetts Institute of Technologie (MIT), die Stanford University, die Harvard University und das California Institute of Technology gefolgt von der britischen University of Oxford.

Die Schweizer Hochschulen im Ranking:

Gut schneiden in dem QS-Ranking auch die übrigen Schweizer Universitäten ab. Insgesamt schafften es zehn Hochschulen aus der Schweiz unter die besten 1000 Universitäten. Das ist eine mehr als im Vorjahr. Neu in die Rangliste schaffte es die Università della Svizzera Italiana, die gleich den Sprung auf Rang 273 schaffte.

Plätze gutmachen konnte die Universität Zürich, die nun auf Rang 69 (Vorjahr 76) liegt. Auch die Universitäten in Genf (Rang 106 nach zuvor Platz 110), Bern (Rang 114 nach zuvor Platz 123) und Basel (Rang 149 nach zuvor Platz 151) konnten sich verbessern.

Leicht zurückgefallen sind die Universitäten in Lausanne (Rang 169 nach zuvor Platz 153) und in St. Gallen (Rang 428 nach zuvor Platz 398). Die Rankings basieren auf den weltweit am häufigsten konsultierten und genannten Quellen zur Leistung von Universitäten.

Hervorragendes Umfeld

Schweizer Universitäten seien weiterhin erfolgreich, zitiert die Mitteilung Ben Sowter, den Forschungsdirektor von QS. Studenten, Fakultäten und die Industrie in der Schweiz seien in einem der besten Forschungssysteme weltweit daheim.

Dieses Kraftwerk basiere auf einem hohen Grad an Internationalisierung. Das sei sowohl ein Beweis für die Attraktivität des Landes für Spitzenstudenten und Professoren auf der ganzen Welt als auch ein Faktor für seine herausragende Forschung. Um sich weiter zu verbessern, sollte die Schweizer Hochschulbildung Wege finden, um die Lehrkapazitäten zu verbessern. (meg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 11.06.2020 00:40
    Highlight Highlight Würde man die Sache seriös recherchieren und nicht einfach nur vorverdautes PR-Material wiederkauen, würde erwähnt werden, dass die Firma QS den Universitäten sehr viele zahlbare Dienstleistungen anbietet, weil sie auch von etwas leben muss.

    Die Frage ist daher auch, wieviel die bestplatzierten Unis der Firma QS für ihre Dienstleistungen bezahlt haben, und ob allenfalls eine Korrelation zwischen dem Umsatz und dem Ranking besteht. Ist das transparent? Niet!

    Es verhält sich ähnlich den Rankings von Moody's, Standard&Poor's, Fitch etc., die ebenfalls von den Nutzniessern bezahlt werden.
  • BlickvonAussen 10.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Schlussendlich zählt, was man selber aus sich macht.

    Ich bin ETH Absolventen begegnet, wo ich mich fragte: Das soll das berühmte ETH-Niveau sein.

    Ich bin Leute mit Lehr-Abschluss begegnet, die problemlos es mit Akademikern aufnehmen konnten.

    Trotzdem würde ich immer wieder die akademische Laufbahn wählen. Das lange Lernen und Wissensaufnahme sind einfach zu schön um darauf zu verzichten. Wissen kann nie eine Last sein!
  • King33 10.06.2020 10:17
    Highlight Highlight Hahaha, so geil, die HSG soweit hintenzusehen.

    Die haben auch 2020 noch nicht gemerkt, dass dieses neoliberalistische Gedankengut, welches dort vermittelt wird, bei den new gen Führungsebenen überhaupt nicht gut ankommt.
    • who cares? 10.06.2020 11:02
      Highlight Highlight Für die HSG ist dieses Ranking wenig relevant. Durch die Spezialisierung auf Wirtschaftswissenschaften wird sie da sowieso nie vorne mitspielen.
      Bei branchenrelevanten Rankings (FT Ranking of European Business Schools) hat sie seit Jahren Platz 4 inne (übrigens als einzige öffentliche Uni in den Top 10).

      Überhaupt geht es bei den Rankings nicht um normative Bewertungen. Und das Geschwafel über das angeblich neoliberale Gedankengut, dass da einem aufgezwungen werden soll ist auch etwas peinlich. Aber hauptsache man hat die HSG wieder mal etwas gebasht.
    • Xapillon 10.06.2020 11:08
      Highlight Highlight Die HSG ist eine sehr kleine Universität, weshalb sie in diesem Ranking nicht zuvorderst ist. Schau dir mal die Rankings an, wo nur der wirtschaftswissenschaftliche Bereich berücksichtigt wird. Ich hoffe du wirst nicht zu stark enttäuscht sein.

      Ich nehme an du weisst gar nicht, was an der HSG gelehrt wird. Besuche doch mal eine öffentliche Vorlesung.
    • coltfishthetank 10.06.2020 11:27
      Highlight Highlight Klassischer Neidkommentar von einem der wahrscheinlich Theaterpädagoil studiert hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • CogitoErgoSum 10.06.2020 09:48
    Highlight Highlight Die Universität Luzern fehlt!
    • Shlomo 10.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Es gibt ne uni in Luzern 🤔
    • CogitoErgoSum 11.06.2020 09:07
      Highlight Highlight www.unilu.ch
    • Shlomo 11.06.2020 10:39
      Highlight Highlight Sorry war auch eher ironisch gemeint.
  • Burim 10.06.2020 08:47
    Highlight Highlight Warum werden eigentlich keine Fachhochschulen ins Ranking aufgenommen? oder täusche ich mich? Ich meine der Unterschied zwischen beiden Arten von Institutionen ist fast nicht mehr zu erkennen.
    • Pfefferkopf 10.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Der Auftrag einer Fachhochschule ist ein anderer. Die Fachhochschule ist in der praktischen Arbeit gut. Mit der Spitzenforschung hat diese aber wenig zu tun - natürlich gibt es immer wieder mal Ausnahmen. Es braucht beides. Zudem wurde der Mathematik und Physik Unterricht an den FH's massiv zusammengestrichen, damit können gerade die technischen Richtungen überhaupt nicht mit einer ETH mithalten. Ein FH Abgänger kann aber den Master an der Uni/ETH machen, wenn er bereit ist gewisse Auflagefächer nachzuholen. Ich kenne beide Systeme ETH/FH sehr gut - und sie sind nicht vergleichbar.
  • ELMatador 10.06.2020 08:34
    Highlight Highlight Mich würde es Interessieren wie unsere FHs abschneiden würden.

    Uns wurde immer gesagt das z.B. die FHNW Technik nach der ETH/EPFL die drittbeste technische Hochschule des Landes sei. Somit wäre sie sicher auch in einem Weltweiten Ranking relativ weit vorne.
    • who cares? 10.06.2020 09:09
      Highlight Highlight Solche Dinge werden gerne gesagt. Aber FHs kommen nicht an die Leistung der Uni heran. Das ist auch okay, da dies auch gar nicht deren Ziel ist.
    • Ernst-August Dölle 10.06.2020 10:08
      Highlight Highlight Es geht bei diesen Rankings vor allem um die akademische Reputation, also Publikationen in Peer-Review-Journals mit hohem Impact-Faktor, Anzahl an Doktoranden etc.,. Da können FHs schon allein wegen der Ressourcen bzw. ihrem Auftrag nicht mithalten. Ihre Stärken liegen vor allem in der unmittelbaren Qualifizierung für den Arbeitsmarkt durch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie. Hier haben die technischen Fachhochschulen wie z.B. HSR Rapperswil, FHNW, ZHAW ihre Vorteile.
    • Rastapopolus 10.06.2020 10:25
      Highlight Highlight Das sagen sie in Winterthur und Rapperswil wohl auch ;) Wie sich die FHs wirklich vergleichen? Kein Ahnung...

      Forschungsmässig sind es zwischen ETH/EPFL und den FHs aber Welten. Die FHs wären in den Rankings weit abgeschlagen, da viel zu wenig auf höchstem Niveau geforscht und publiziert wird.
      Das hat aber nichts mit der Lehre zu tun, sondern mit der Ausrichtung der Institutionen.
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