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Ern

Ernüchternde Aussagen der US-Notenbank und die Angst vor einer zweiten Corona-Infektionswelle lastet weltweit auf der Stimmung der Investoren. Bild: sda

SMI zum Wochenschluss im Minus – Wall Street ebenfalls



Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag erneut im Minus geschlossen. Zwar hatten die Indizes im Tagesverlauf zu einer moderaten Erholung angesetzt, allerdings gaben sie die Gewinne am späten Nachmittag wieder preis. Am Vortag hatten düstere Konjunkturprognosen der US-Notenbank Fed und die Furcht vor einer zweiten Coronawelle die Märkte stark belastet.

In den USA zeigten sich die Märkte am Freitag nach dem Ausverkauf vom Vortag wieder von ihrer positiven Seite. Die wichtigsten Aktienindizes in den USA standen am Freitag im späten Handel zumindest leicht im Plus. Im frühen Handel hatten zunächst Aussagen eines Wirtschaftswissenschaftlers und Beraters von US-Präsident Donald Trump für Kauflaune gesorgt. Kevin Hassett hatte bereits am Vortag gesagt, dass der Juli ein «guter Zeitpunkt» für ein neues US-Hilfspaket für die Wirtschaft sei.

Der Schweizer Leitindex SMI schloss schliesslich 0.33 Prozent tiefer auf 9'796.37 Punkten. Für die Gesamtwoche resultiert ein klares Minus von 3.9 Prozent. Der breite SPI gab 0.34 Prozent auf 12'124.97 Punkte nach.

Auch der deutsche Leitindex Dax hat am Freitag leicht nachgegeben. Er schloss mit einem Minus von 0.18 Prozent bei 11'949.28 Punkten. Auf Wochensicht steht damit ein Verlust von knapp sieben Prozent zu Buche, der erste Rückschlag seit Mitte Mai.

Marktbeobachter prognostizieren nun auch für die kommende Woche einen holprigen Handelsverlauf, auch wegen des dreifachen Verfalls an den Terminbörsen («Hexensabbat»). Anleger versuchen zuvor oft, die Kurse in die gewünschte Richtung zu treiben. (sda/awp)

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Betretene Gesichter an der Wall Street – das kann eigentlich nur eines bedeuten

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