Schweiz
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15 neue Fälle in der Schweiz +++ Zugpersonal fordert Maskenpflicht im ÖV
Wenn dein Verständnis von pulsierendem Leben aus 150 Besoffenen vor 2 Bars in Basel besteht. Ja, dann pulsiert das Leben aber gewaltig!

Feierlaune in der Steinenvorstadt in Basel: Kurz vor Mitternacht bildeten sich im Ausgehviertel zahlreiche Menschentrauben. Bild: comments://458355783/2618896

Interview

«Diese Bilder machen mir Sorgen» – Das sagt die Epidemiologin zu den Szenen in Basel

Die Schweiz ist Shutdown-müde. Am Wochenende strömten viele Menschen in die wiedergeöffneten Bars und Restaurants. Einige hielten sich dabei nicht an die Distanzregeln, wie Bilder aus Basel zeigen. Der Epidemiologin Olivia Keiser macht ein solches Verhalten Sorgen.



Frau Keiser, es war das erste Wochenende mit offenen Bars und Restaurants. Am Samstagabend kursierten bereits Bilder aus Basel im Netz, die ziemlich viele Menschen auf einem Haufen zeigen.
Olivia Keiser: Diese Bilder machen mir schon Sorgen. Da scheinen sich viele Leute nicht an die offiziellen Empfehlungen zu halten.

Könnte eine solche Szene wie in Basel dazu führen, dass die Fallzahlen wieder in die Höhe schnellen?
Das ist durchaus denkbar. Aber der Zufall kann auch eine Rolle spielen. Wenn zum Beispiel eine infektiöse Person viele Personen trifft, die ihrerseits das Virus weitergeben. Wir müssen versuchen, noch besser zu verstehen, wo sich die Leute anstecken und welche Bevölkerungsgruppen am meisten betroffen sind. Dazu ist auch das Contact Tracing sehr wichtig.

«Die Folgen eines solchen Verhaltens werden wir erst in zwei bis drei Wochen sehen, wenn Symptome auftreten und die Leute sich testen lassen.»

Bild

Olivia Keiser ist Epidemiologie-Professorin an der Universität Genf und Mitglied der wissenschaftlichen Task Force des Bundesrates. bild: zvg

Die Pandemie ist also noch lange nicht vorbei.
Wir haben zu Beginn der Epidemie gesehen, dass grosse Veranstaltungen und Ansammlungen von Personen zu vielen Neuinfektionen geführt haben. Dies natürlich vor allem wenn die Distanzempfehlungen nicht eingehalten werden und die Leute keine Masken tragen. Die erste Seroprävalenz-Studie der Schweiz zeigt zudem, dass weiterhin nur ein kleiner Anteil der Bevölkerung die Infektion schon einmal durchgemacht hat. Diesbezüglich sind wir also nicht besser gerüstet als zu Beginn der Epidemie. Es ist wohl nur ein kleiner Teil der Bevölkerung für eine gewisse Zeit vor einer Neuinfektion geschützt. Die Folgen eines solchen Verhaltens werden wir erst in zwei bis drei Wochen sehen, wenn Symptome auftreten und die Leute sich testen lassen.

Nicht nur Bars und Restaurants waren gut gefüllt, auch die Innenstädte waren am Wochenende gut besucht. Die Leute strömten in die Läden.
Auch hier spielt es eine Rolle, ob die Kundschaft und die Ladenbesitzenden die Regeln einhalten. Bei schlecht belüfteten Innenräumen kann es zusätzlich Probleme geben. Eine systematische Literaturanalyse von Kollegen aus Grossbritannien hat gezeigt, dass viele grössere Transmissionsketten in Innenräumen stattgefunden haben.

Wie sieht es mit der Ansteckungsgefahr im Freien aus?
Zur Übertragung im Freien gibt es kaum Daten. Dort ist es auch viel schwieriger, die Übertragungsketten zu verfolgen. Neue Studien werden uns hoffentlich helfen, die Übertragungsdynamiken an verschiedenen Orten noch besser zu verstehen.

Neben Bars und Restaurants kommen sich die Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln auch sehr nahe. Wie hoch ist da die Gefahr einer Ansteckung?
Da ist die Gefahr gleich hoch wie in anderen Innenräumen. Meines Erachtens ist es sehr wichtig, Masken zu tragen, wenn die Distanzregeln nicht eingehalten werden können. Das wird ja auch offiziell so empfohlen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

In einem ersten Interview sagten Sie, dass wenn jede Person im Durchschnitt weniger als eine weitere Person ansteckt, die Epidemie über die Zeit zum Erliegen kommt. Wie lange müsste denn der R0-Wert unter 1 liegen?
Der alleinige Fokus auf den R0-Wert ist etwas irreführend. Solange es keine effiziente Impfung gibt, die breit zugänglich ist, haben wir weiterhin ein Problem. Dies auch weil neue Fälle importiert werden können und auch Fälle in der Schweiz verpasst werden können. Auch wenn der Reproduktionswert kleiner als eins ist, heisst das nicht, dass die Epidemie einfach automatisch verschwindet. Der R0-Wert ist ein kontinuierlicher Wert und das Ziel sollte es sein, ihn so tief wie möglich zu halten, indem man sich an die empfohlenen Massnahmen hält. Selbst wenn dann eine gewisse Zeit keine Fälle mehr auftreten, kann es jederzeit wieder zu einem neuen Anstieg der Fallzahlen kommen.

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donna M. 19.05.2020 16:53
    Highlight Highlight Naja wenn die so weitermachen, kann Koch immer noch eine Ausgangssperre ab 20:00 aussprechen.
  • Gunther 19.05.2020 12:43
    Highlight Highlight
    Es gibt die unendliche Dummheit der oder eher vieler Menschen, aber zum Glück braucht unser Planet nicht unbedingt die Menschheit, er würde auch ohne uns existieren, oder gibt es eine andere Meinung dazu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • adi37 19.05.2020 12:37
    Highlight Highlight Auch, wenn die Situation nicht als "erfreulich" erscheint, hat sie eine Nützlichkeit. In der Folge, sollten die Ansteckungen ansteigen, oder nicht? Was ist, wenn die Ansteckungen nicht ansteigen? Haben die Regierenden vor dem möglichen Umstand Angst, dass die Zahlen nicht ansteigen würden, weder die Ansteckungen noch die Toten? Was würde das bedeuten, wenn die Pandemie als beendet gilt? ALLES wieder normalisieren!
  • swilly 19.05.2020 11:18
    Highlight Highlight Naja, merke dir, für die nächste Pandemie mit einem tödlicheren Virus, Mensch du bist am Arsch. Es ist ein Virus, über den man wenig weiss. Mann weiss nicht genau wie er sich verbreitet, wieso es so unterschiedliche Sympthome gibt, ob es Langzeitschäden gibt. Man weiss nichts. In Italien fallen die Menschen um wie Fliegen und unsere Mitmenschen empfanden den Lockdown als "mühsam" und "übertrieben". Ja genau, bei euch ist wirklich Hopfen und Malz verloren, Kameraden. Ich sehe jetzt schon, wir haben NICHTS gelernt und nach CVD19 wird das Leben genau gleich weiter gehen. Good Job Menschheit!
    • John Steam in the snail hole 19.05.2020 14:09
      Highlight Highlight Moment mal... ich bin weder gegen den Lockdown, noch möchte ich die Gefährlichkeit des Virus' relativieren, aber dass in Italien die Menschen "umfallen wie die Fliegen" ist grossartiger Quatsch.
    • hs52 19.05.2020 22:51
      Highlight Highlight Hoffentlich geht nacvh Covid 19 das Leben genau gleich weiter oder wollen Sie bis ans Lebensende in der Wohnung versauern ? Ich habe den Lockdown solidarisch mitgetragen (vor allem weil zum Glück keine totale Ausgangssperre verhängt wurde). Aber diese Kommentare mit Leichen liegen auf der Strasse, in Italien fallen die Menschen um wie fliegen, öden mich an.
  • Nathan der Weise 19.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Basel tickt anders
    • Team Insomnia 19.05.2020 11:59
      Highlight Highlight Wusste schon immer, das mit euch etwas nicht stimmt😬.
  • Pisti 19.05.2020 10:52
    Highlight Highlight Sie macht sich also Sorgen wenn Menschen nach Draussen gehen, soziale Kontakte pflegen, zusammen lachen etc. Genau das was das Mensch sein ausmacht.
    Mir machen eher solche Leute wie Olivia Keiser sorgen, die Angst und Schrecken verbreiten.
    Nun zu den Fakten Durchschnittsalter Covid-19 Tote, liegt bei 84 Jahren davon fast 100% mit schweren Vorerkrankungen. Die meisten Leute wären so oder so, bald gestorben auch ohne Covid-19. Was sagt Frau Keiser dazu?
    • Ritiker K. 19.05.2020 12:19
      Highlight Highlight Zum Thema "Angst und Schrecken verbreiten"

      Hier ein paar andere Fakten:
      Covid-19 ist sehr schlecht untersucht. Es gibt kaum verlässliche Daten zu den Langzeitfolgen. Untersuchungen schätzen die Infektionsquote in der Bevölkerung bei 5-10%

      Es zeigt sich, dass bei Kindern ungewöhnliche Krankheiten ausgelöst werden könnten. Bei Erwachsenen sind lebenslange Folgeschäden möglich.

      Sprich: Wir wissen noch sehr wenig. Da zu schreiben: "Es sterben doch eh nur die Alten und die mit Vorerkrankungen" finde ich gar etwas blauäugig.

      Ich bin jung und gesund. Covid-19 möchte ich trotzdem nicht bekommen.
    • MahatmaBamby 19.05.2020 12:20
      Highlight Highlight Ja, wieso den Alten und Gebrechlichen noch ein paar weitere Jahre mit ihren Liebsten gewähren gel.
      Ziemlich eiskalte Denkweise die du hast, nach dem Motto, wer zu schwach ist...
    • Olórin 19.05.2020 12:27
      Highlight Highlight Wieso nehmen so viele Covid-19 mit nur zwei Ausgängen bei Ansteckung wahr (nämlich entweder symptomlos oder dann Tod)? Es gibt mittlerweile auch relativ junge Leute, die die Ansteckung überlebt haben aber mit *lebenslangen* (oder zumindest sehr langen) Folgeschäden für die Lunge.

      Und selbst wenn nur alte, kranke Leute sterben: wie unmoralisch muss man sein, diesen Leuten einfach das Leben abzusprechen, damit man selber Party machen kann?

      Ja, der Mensch ist ein soziales Tier. Aber in diesen Situationen zeigt sich, ob wir mehr als nur das sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citizen321 19.05.2020 10:45
    Highlight Highlight Als junger, gesunder Mensch braucht man sich vor dem Virus nicht zu fürchten. Somit spricht m.E. nichts dagegen, in einem gesunden Mass rauszugehen... Risikogruppen sollten dies jedoch nicht tun, sondern weiterhin sehr vorsichtig sein! Dann kommt alles gut!
    • Wetterleuchten 19.05.2020 12:17
      Highlight Highlight Meistens nicht zu fürchten...….! Es gibt etliche Junge mit schweren Verläufen. Daran sterben sie zwar sehr selten, aber man weiss inzwischen, dass schwere Langzeitschäden an Lunge und Nieren resultieren können.
    • Ritiker K. 19.05.2020 12:22
      Highlight Highlight "Als junger, gesunder Mensch braucht man sich vor dem Virus nicht zu fürchten."

      Diese Aussage basiert auf welchen Erkenntnissen?

      Es gibt junge und gesunde Personen, die gestorben sind. Es ist möglich, dass Covid-19 lebenslange Schädigungen verursacht.

      So unbekümmer - "ich bin jung, alles wird gut." finde ich gar etwas naiv.
    • Citizen321 19.05.2020 12:30
      Highlight Highlight @Ritiker: Es gibt auch junge und gesunde Personen, die bei einem Autounfall sterben. Fährst du drum nicht mehr Auto?
    Weitere Antworten anzeigen
  • iggy pop 19.05.2020 10:32
    Highlight Highlight Schön, dass wieder der gesunde Menschenverstand und Leben einkehrt. Die Leute dort werden zw. 20 und 30 J. alt sein. Wo ist also das Problem? So lange die am anderen Tag nicht in einem Pflegeheim arbeiten ohne Schutz sehe ich überhaupt kein Problem.
    • blueberry muffin 19.05.2020 11:57
      Highlight Highlight Und was sollen Junge mit Vorerkrankungen machen? Job verlieren und verhungern oder ihr Leben riskieren für Konsum Zombies?
    • Uranos 19.05.2020 21:07
      Highlight Highlight wäre auch noch gut wenn sie keine Grosseltern oder Kollegen mit Diabetes haben.
  • simiimi 19.05.2020 09:58
    Highlight Highlight Das hat auch viel mit Pyschologie zu tun: Es ist nun mal so, dass das Virus für „Partygänger“ nicht bedrohlich ist, weil es die Alten und Schwachen dahinrafft. Wäre es Ebola, wären die Bars wohl nach wie vor leer. Wir müssen einen Umgang mit dem Virus finden, der diesen Tatsachen Rechnung trägt, wollen wir diese Aufgabe meistern.
  • Pankratios 19.05.2020 09:55
    Highlight Highlight Hallo vernünftige Basler, erinnert euch bei den nächsten Wahlen wer "Sicherheitsdirektor" ist. Bitte wählt den "Baschi" (was für ein kindischer Namen) nicht mehr. Er ist für Nichts.
  • neutrino 19.05.2020 09:54
    Highlight Highlight Finde diese Interviews mit dieser Professorin immer sehr nichtssagend - die Worte immer sorgfältig abgewägt und diplomatisch. Hierfür wurd sie auch vom Kanton Genf und vom Bund fürstlich bezahlt.

    Die Beizer dagegen müssen all in gehen - da geht es um's Überleben. Da muss man Risiken eingehen - und das Ganze zu einem Hungerlohn oftmals.

    Irgendwie absurd - nach meinem VWL-Basiswissen, sollte es doch mit mehr Risiko mehr Geld geben, bzw. no free lunch.
    • blueberry muffin 19.05.2020 12:01
      Highlight Highlight Jeder kann Beizer werden. Nur die besten haben Chance Professor zu werden.

      Die würden in der Wirtschaft alle deutlich mehr verdienen. Aber forschen halt lieber zum Zweck der Allgemeinheit.
    • Vintage 20.05.2020 08:44
      Highlight Highlight Ach, diese elitären Akademiker. Aber so was von abgehoben.
  • Victor Paulsen 19.05.2020 09:51
    Highlight Highlight Egoismus
  • SUV-Fahrer 19.05.2020 09:46
    Highlight Highlight Wir haben doch ein Pandemie-Sprachrohr (Sorry Uriella).. der Herr Koch. Er sagt was Sache ist. Wieso sich da immer wieder andere vordrängen und auf Panik machen scheint mir unverständlich. Es gibt eine Studie der ETH, die zeigt ziemlich genau auf, wo die Ansteckungsrisiken sind. Und das Risiko sich im Freien Anzustecken ist minimal. Wie hier schon geschrieben wurde, zeigt auch mal das Positive. Aufgrund neuen Erkenntnissen soll man auch das Konzept pragmatisch anpassen und nicht stur auf Massnahmen setzen, bei denen die Wirksamkeit fraglich ist oder zumindest minim.
    • Mutzli 19.05.2020 14:44
      Highlight Highlight @SUV-Fahrer

      Ich glaube Sie sollten sich die Studie noch mal anschauen gehen, denn Barbesuche, ob rausgestuhlt oder nicht, sind nicht Aufenthalte "im Freien" (was wenn schon Waldspaziergang wäre).

      Wenn Sie schon dafür plädieren, neue Erkenntnisse ernst zu nehmen, schauen Sie doch mal auf den Eintrag ganz zuoberst in der Liste unten der Effektivität von Massnahmen.

      "Schliessung von Treffpunkten" inkl. Bars, Restaurants und Erhohlungsorten thront da -36% Einfluss auf Neuinfektionen ganz zuoberst.
      Benutzer Bild
    • SUV-Fahrer 19.05.2020 20:24
      Highlight Highlight da steht nichts vom Freien... im Freien steckt man sich kaum an... darum bringt auch die Ausgangsperre nichts... hat man ja genau in Italien und Spanien gesehen, trotz drakonischen Massnahmen weitere Ansteckungen.
    • Mutzli 20.05.2020 08:34
      Highlight Highlight @SUV-Fahrer
      Die Grafik ist nichts anderes als die Ergebnisse der neuen ETH-Studie zur Effektivität der Massnahmen und deren Einfluss auf die Ansteckungsrate.

      Falls Sie eine andere ETH-Studie mit neuen Erkenntnissen gemeint haben, verlinken Sie sie doch.

      "Im Freien" wäre der letzte Punkt auf der Grafik, die Ausgangssperren, die tatsächlich weniger effektiv waren. Geschlossene Räume sind gefährlicher, aber dichtes Gedränge an einer Bar wird nicht durch bisschen Nachtluft magisch ungefährlich.

      So lange Re>0 gibts Ansteckungen, aber wie effektiv die Massnahmen in IT etc. waren sieht man unten
      Benutzer Bild
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  • Robin Le Chapeau 19.05.2020 09:33
    Highlight Highlight Anstelle eines Artikels der das Ganze mal objektiv ins Verhältnis setzt, wird immer noch krampfhaft versucht alles möglichst schlimm darzustellen. Nein, ich habe keinen Aluhut auf.
    • Schnog 19.05.2020 13:55
      Highlight Highlight So ist es. Ich finde es frech, wie die Medien alle entweder als Rechtsextreme oder als Verschwörungstheoretiker abtun, die sich den Massnahmen gegenüber kritisch äussern. Unabhängige Berichterstattung schaut meiner Meinung nach auch anders aus.
    • Uranos 19.05.2020 21:09
      Highlight Highlight Da bin ich gespannt. Was gibt es denn sonst noch für Argumente gegen die Massnahmen?
  • Floreat 19.05.2020 09:31
    Highlight Highlight Bericht Nr 5 zur "Partynacht" in Basel?

    Warum nicht gleich noch das Schlagwort der Stunde "Covidioten" in die Headline wie die Kollegen vom Blick?

    Ja, Abklatschen zur Begrüssung mit Bekannten ist falsch in der aktuellen Situation.
    Ansonsten sollte man die Dinge nun aber auch nicht zur Katastrophe hochreden. Es war viel Bewegung in der Steinenvorstadt.
    Solche Szenen werden wir diesen Sommer zwangsläufig noch häufig sehen.

    Viel wirkungsvoller wäre es, das wirklich falsche Verhalten (Abklatschen) anzuprangern.
  • Floreat 19.05.2020 09:06
    Highlight Highlight Beitrag Nr 5 zur „Partynacht“ in Basel?!

    Warum nicht gleich „Covidioten“ in die Headline wie beim Blick?

    Ja, Abklatschen zur Begrüssung mit Bekannten ist falsch in der aktuellen Situation.
    Ansonsten sollte man die Dinge nun aber auch nicht zur Katastrophe hochreden. Es war viel Bewegung in der Steinenvorstadt.
    Solche Szenen werden wir diesen Sommer zwangsläufig noch häufig sehen.
    Viel wirkungsvoller wäre es das wirklich falsche Verhalten (Abklatschen) anzuprangern.

    Mir macht das „neue normal“ sehr viel mehr Sorgen.

    Zum Bsp der Schulanfang in China:

    Play Icon

    • Hoci 19.05.2020 10:09
      Highlight Highlight Dein Video in China zeigt die neue Realität wie wir uns benehmen müssen jetzt und in zukunft. Es wird noch andere Epidemien geben.
      Im übrigen gehts nicht nur ums abklatschen sondern die nicht eingehaltene social distance von konsequent 2 Meter (bitte ausmessen) und Gruppen von max. 5 leuten. Die Katastrophe in Italien und Spanien tratt wegen eines oder zwei internationalen Fussballwettkampfen auf.
      Ergo kann Basel schon die Corona Explosion a la Italien in der Schweiz eingeleitet haben, wird es spätestens nächstes Wochenende.
      Willst du das?
    • MasterPain 19.05.2020 10:50
      Highlight Highlight Ich halte das für ein reines Propaganda Video. Warst du schon mal in einem Kindergarten? Da kommen die Kinder nicht einzeln. Und in China sind die Kindergarten nochmal einen Schluck grösser als bei uns. Bis mit diesem Prozedere der letzte von 100 Kindergärtnern drin ist, kann er eigentlich grad wieder nach Hause gehen...
  • Han Yolo 19.05.2020 08:54
    Highlight Highlight "Ich ziehe das Kondom dann mal ab - bis jetzt hat es ja bestens funktioniert".... 🤦‍♂️
    • Ritiker K. 19.05.2020 12:24
      Highlight Highlight Meine Mamma hat gesagt:
      "Immer ein Kondom tragen!"

      Mach ich. Nur zum Pissen und Vögeln ziehe ich es aus.

  • Sebi Schacher 19.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Der sommer kommt, die leute wollen raus, party feiern. Diese leute werden nicht verzichten wollen oder rücksicht nehmen. Hat sicher auch mit der erziehung zu tun. Wenn dann noch der alkohol dazu kommt... Abwarten unt gucken, wie es sich entwickeln wird. Vielleich dämmt die steigende temperatur das virus doch etwas ein. Ich hab auch die nase voll von dieser situation, aber solidarität und rücksicht sind halt charaktersache und erziehung. So, nun die daumen runter und werft eure steine, damit ihr eure wut wieder an den mann bringen könnt. Schöns tägli allne.
    • Hoci 19.05.2020 10:13
      Highlight Highlight Es hat mit Erfahrung und disziplin zu tun. Alle wollen raus und Party feiern, aber die meisten haben ein Hirn und üben selbstkontrolle.
      Sobald das Massensterben anfängt bleiben die dummen Egoisten auch zu Hause. Bloss dann ist es zu spät.
      Viele denken null, können nicht mit "erst 3 Wochen später sieht man erst was passiert ist" umgehen.
    • Snowy 19.05.2020 14:08
      Highlight Highlight @Hoci:

      Wo gabs denn ein Massensterben?

      Gerne mit seriösen Quellenangaben zur Übesterblichkeit im langjährigen Mittel.
      Danke.
    • Mutzli 19.05.2020 14:55
      Highlight Highlight @Snowy

      Na, die USA sind bereits über 90'000 Tote hinaus, mit einem Anstieg der Neuinfektionen in Gebieten wie Texas, welche die EIndämmungsmassnahmen aufgehoben haben, weil kein Bock mehr. https://www.nytimes.com/2020/05/16/us/coronavirus-united-states.html

      In New York sind inzwischen min. 20'298 Menschen an Covid-19 gestorben, nur getestete Fälle, ohne Übersterblichkeit eingerechnet. =0.24% der Gesamtbevölkerung.

      Übersterblichkeit NYC 11.3-2.5=305% https://bit.ly/3g5TQuj

      Zum Vergleich: In Bergamo sinds min. 568% https://bit.ly/2Tk6SdU

      Keine Hexerei das zu finden btw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • providens 19.05.2020 08:36
    Highlight Highlight Wenn ich solche Artikel lese, frage ich mich schon, um was es eigentlich geht. Dienen dies dazu, die Angst und Panik am köcheln zu halten?
    Ich weiss, ich werde viele Blitze erhalten. Aber wir sollten schon bedenken, was wir hier tun. Insbesondere auch die Medien, die als 4. Macht kritisch hinterfragen sollten, dies jedoch nicht tun.
    Jeder Tag mit diesen Massnahmen kostet uns (das Volk) 1 Mrd. CHF. Unsere Kinder werden dies bezahlen müssen und wir auch, wenn jung genug sind.
    Die Übersterblichkeit ist gering, die medizinische Infrastruktur in der Kurzarbeit.
    Was tun wir hier also?
    • Wetterleuchten 19.05.2020 09:54
      Highlight Highlight Die Massnahmen sind gelockert und ausser den Wirtschaftszweigen, bei deren "Produkten" grosse Menschenansammlungen nicht zu vermeiden sind, kann wieder gearbeitet werden. Was geschieht sofort: Gewisse Leute vergessen sich und damit ihre Verantwortung gegenüber anderen, denn das mit den 2 Metern Distanz ist wohl entscheidend. Ein solcher Haufen ist nun mal ein Pulverfass, was die Verbreitung von Covid19 betrifft. Denken Sie z.B. an die Skihütte in Ischgl. Die Sterblichkeit bei Covid ist 10 x höher, als bei einer Grippe, ausserdem gibt es keinerlei wirksame Medis noch eine Impfung.
    • Hoci 19.05.2020 10:21
      Highlight Highlight Es sind die massenansammlungen wie in Basel, die die Zahlen wie in Italien explodieren lässt oder wie in Ischgl.
      Auch wenn die Infektionsrate bisher gering ist, so explodiert sie durch solche Massenansammlungen. Bemerkbar wird das erst in 2 Wochen, bis dann sind viele andere angesteckt +die Spitäler sind schnell überfüllt.Ein 2. Schlimmerer Lochdown.ist nötig.
      Wieso weil die Leute eh krank sind, sterben, im Chefs +Firmeninhaber im Spital sind.
      Noch ein solches Wochende + es ist hier wie in Italien ein Massensterben. Öffnung ja, aber social distancing max leute von 5 treffen, desinfektion.
    • Balmii 19.05.2020 10:29
      Highlight Highlight Die Übersterblichkeit ist so tief, weil wir das Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen gebracht haben. Die Grenze zwischen zu viel Kranken und den aus deiner Sicht "zu wenig Kranken" ist ein Balanceakt - der bis hierhin geglückt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 19.05.2020 08:26
    Highlight Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier... Wisst ihr warum man sich im ÖV nicht oder nur sehr schlecht anstecken kann? Weil die Leute dort nicht miteinander sprechen. Sprech, insbesondere lautes Sprechen ebenso wie das Singen produziert viele Tröpfchen.
    • Varanasi 19.05.2020 09:54
      Highlight Highlight Elco:
      Aerosole werden auch durch das Atmen freigesetzt.
      Forscher haben in verschiedenen Studien herausgefunden, dass es diemeisten Ansteckungen im Haushalt und im ÖV gab.
      Ebenso wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen sind (wie gerade in Ischgl, den Unterkünften der Fleischfabriken usw.)


      https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wo-das-corona-infektionsrisiko-am-groessten-ist-a-8bbec181-1af9-41f7-adf7-e5aeb08f1524
    • Wetterleuchten 19.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Sie haben die Schmierinfektionen an den Haltestangen und Einsteigeknöpfen vergessen, aber diese Gefahr lauert ja nicht nur im ÖV. Abgesehen davon geht es nicht ums Sprechen, sondern ums Husten und Niesen und das kommt ja im ÖV praktisch nie vor, nicht wahr, elco? Bei sehr engem Kontakt kann schon das Ausatmen einer infizierten Person ausreichen. Deshalb auch die Maskenempfehlung im ÖV.
    • Kat64 19.05.2020 10:23
      Highlight Highlight Und husten und niesen?! Ohne Masken können sich die Tröpfchen prima im engen Tram oder Bus verteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomfrey 19.05.2020 08:12
    Highlight Highlight Wenn alle gesund waren ist dad kein Problem. Problematisch wirds ja erst wenn jemand Virusträger ist. Schauen wir mal wie es weitergeht.
    Am Besten wäre es halt schon wenn alle die das Virus tragen und ansteckend sind grün leuchten würden, somit würde man die gezielt meiden können
    • Oly photographer 19.05.2020 09:39
      Highlight Highlight Wir wissen ja eigentlich nicht viel von dem Virus. Kann sich jemand ein zweites mal anstecken? Kann auch jemand der nun immun ist andere immer noch anstecken? Wie viele Mutationen gibt es? Was wir wissen ist, dass jemand schon andere anstecken kann bevor er die ersten Symptome hat. Mittlerweilen weiss man auch dass es zu anderen Organschäden führen kann, welche Langzeitfolgen dies nach sich zieht, wissen wir nicht. Eine simple Influenza ist es auf jeden Fall nicht.
    • Hoci 19.05.2020 10:25
      Highlight Highlight Jaja einfach Mal zuwarten und in 2 Wochen haben wir Zustände wie in Italien. Da hat dann auch Quarantöne und Lockdown erst nach langer Zeit geholfen. Willst du das?
      Italien tragfs immerhin einigermassen unvorbereitet, was in Basel und co passiert, wird in vollem Bewusstsein, Dummheit und In der Freizeit gemacht. Also völlig unnötig.
      Partymeile zu ist die einzige Lösung und Beizer Angestellte auf Kurzarbeit. Diese Leute Partygänger inkl. Alkohol haben 0 disziplin.
  • stevemosi 19.05.2020 08:09
    Highlight Highlight Und mir hat die Parlamentarierparty Sorgen gemacht. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her
    • Basti Spiesser 19.05.2020 11:03
      Highlight Highlight Vielleicht waren das in Basel auch Politiker ;-)
  • Terraner 19.05.2020 07:55
    Highlight Highlight @wartson
    Zeigt doch bitte auch einmal die andere Seite dieses Virus. Bitte nicht immer nur die Epidemiologen und Virologen welche nur diese gefährliche Seite zeigen. Man muss auch die Ärzte zu Wort kommen lassen, welche erzählen wie ältere Menschen vereinsamen und leiden. Ebenfalls sollte endlich darüber gesprochen werden, dass uns von Anfang an zu viel Angst gemacht wurde. Darunter leiden noch immer sehr viele Menschen in der Schweiz, welche die Gefährlichkeit dieses Virus nicht richtig einordnen können. Übernehmen sie bitte Verantwortung und schüren sie nicht dauernd neue Panik.
    • Floreat 19.05.2020 09:40
      Highlight Highlight Danke Terraner.
    • Wetterleuchten 19.05.2020 10:07
      Highlight Highlight Die andere Seite, welche Sie beschreiben darf natürlich nicht vernachlässigt werden, aber viele Alte und Einsame wurden auch schon vor der Pandemie nicht häufig besucht und in der Einsamkeit sitzen gelassen. Fragen Sie ProSenectute. Als wie gefährlich wird denn dieses Virus von Ihnen eingeschätzt? Das würde mich interessieren.
    • Sälüzäme 19.05.2020 10:18
      Highlight Highlight Das aufzeigen von Fakten ist die Aufgabe der Medien und wenn dabei VTler und Covidioten angeprangert werden sind das Fakten. Es wäre auch an der Zeit über die Langzeitschäden ausführlicher zu berichten, denn diese werden das Gesundheitssystem und die Wirtschaft länger betreffen als die Toten. Vereinsamung ist nicht erst seit Covid ein Problem und Ältere mussten vorher aus verschiedenen Gründen schon leiden. Wenn sie bei jedem Artikel gleich mit Panik reagieren sollte sie mal über ihre Einstellung nachdenken. Altwerden ist nichts für Feiglinge, es ist ein Zustand und gehört zum Leben dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 19.05.2020 07:51
    Highlight Highlight Katz und Maus mit "Autorität". Gern gespielt bei uns. Am liebsten in Gruppe oder Masse. Sieht man ja bei der Superleague. Kaputte Züge usw. Das Problem liegt tiefer. Soziologie befragen! 2 Meter ignorieren. Ein gefundenes Fressen für viele CHer!!
  • Dani S 19.05.2020 07:37
    Highlight Highlight Wer die Basler Steinenvorstadt kennt, weiss dass es da Gedränge geben MUSS aufgrund der engen Verhältnisse. Jeder, der da ist, ignoriert die sehr offensichtliche Situation bewusst grobfahrlässig.
  • Alteresel 19.05.2020 06:50
    Highlight Highlight Jetzt, mit den Lockerungen des Lockdowns, stelle ich fest, dass vermehrt Kritik an eben diesem aufkommt. Es sind nicht nur die Esotheriker, die Links- oder Rechtsextremen, die Verschwörungstheoretiker etc., die sich da bemerkbar machen, auch in den Medien wird die Kritik an den Massnahmen zunehmend lauter. Und da sollte man sich nicht wundern, wenn die anfängliche Unterstützung der Coronamassnahmen nun plötzlich kippt.
    • Balmii 19.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Ich empfehle, das Wort Präventionsparadox zu Googeln. Wer jetzt, nach dem die Massnahmen funktioniert haben, jammert, der denkt einfach nicht weit genug
  • Freischütz 19.05.2020 06:27
    Highlight Highlight Die menschliche Dummheit ist unendlich..... Aber wehe sie werden dann krank und müssen auf die Intensivstation dann wird der Staat beschimpft weil er zu wenig Vorsichtsmassnahmen getroffen hat....

    Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass 98% der Menschen einen IQ von 80 an abwärts haben und alleine überhaupt nicht überlebensfähig wären. Halten sich aber alle für die Krone der Schöpfung und das grösste Ziel ist es bei Bachelor mitzumachen...
    • Leica 19.05.2020 22:48
      Highlight Highlight Das Problem sehe ich weniger darin, dass sie krank werden (da kann man sagen, selber schuld), sondern dass sie nach der Party andere Leute anstecken können.
  • soulpower 19.05.2020 06:11
    Highlight Highlight Finde es gut, dass auch dies nun thematisiert wird, und nicht nur die Demos. Für das Virus ist eine solche Ausgangsmeile genauso attraktiv wie eine Demo. Sollte einfach alles vorübergehend noch stark auf Gruppen von nicht mehr als 5 Personen kontrolliert werden. Das mit der "Selbstverantwortung" kann man wegen anscheinend doch recht vielen Unbelehrbaren leider vergessen...
    • -thomi- 19.05.2020 09:08
      Highlight Highlight Nope. Kann man nicht. Nur weil Sie nicht angesteckt werden wollen, heisst das nicht, dass man deswegen das ganze Land wegsperren muss. Schauen wir uns mal selber in die Augen. Im Grunde haben wir einfach Angst vor einer Infektion. Meine Mutter hat das kürzlich sehr schön zusammengefasst: "Die Alten hat niemand gefragt". Es gab keine erste Welle, weil vielleicht die Massnahmen gut waren, es wird keine zweite geben. Chillax!
    • Franz v.A. 19.05.2020 09:22
      Highlight Highlight @ thomi - *Es gab keine erste Welle,*

      So, und was hatten wir dann?

      *heisst das nicht, dass man deswegen das ganze Land wegsperren muss*

      Soulpower hat aber nicht von wegsperren gesprochen, sondern von groupen über 5 und dass man Abstand halten sollte! Finde, dass im Moment sich sehr viele Leute unsolidarisch verhalten. Hoffen wir mal, dass es wegen diesen nicht zu einem Rückfall kommt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.05.2020 09:25
      Highlight Highlight Das mit der eigenen Angst betreffend Ansteckung würde ich aus eigener Erfahrung -meine Kinder wollen nicht mit 2 Meter Abstand zu Besuch kommen obwohl ich als Älterer kein Problem damit hätte- bestätigen.

      Die 1. grosse Welle gab es vermutlich nicht weil wir gut geschaut haben, das heisst nicht, dass es keine 2. Welle gibt wenn wir nicht aufpassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 19.05.2020 06:09
    Highlight Highlight Und wir hatten nicht mal einen so kompletten Lockdown wie die umliegenden Staaten.
    Was für Hirnis!
    • what's on? 19.05.2020 08:31
      Highlight Highlight Das hab ich mir auch gedacht: Jetzt interviewen sie immer noch Epidemiologen, obwohl man sieht, dass die diesjährige Grippewelle mit Corona kaum mehr Todesfälle gebracht hat, als andere Grippewellen. Es wird schön und warm, und das Virus ist quasi von selbst ausgestorben. Bravo an alle, die brav mitgemacht haben. Und danke schon mal für die Blitzer von den #covidioten
    • Floreat 19.05.2020 09:18
      Highlight Highlight … und nicht mal eine erste Welle! :-)
    • Olórin 19.05.2020 12:46
      Highlight Highlight @what's on: Die Logik von dir ist super: "Seht, Covid-19 war gar nicht so schlimm!" Aber dass das der genau der erhoffte Effekt des lokalen "Lockdowns" ist, wird nicht begriffen. Man schaue sich nur mal Brasilien an, wenn man ein Gefühl haben möchte, wie das Virus ohne jegliche Massnahmen wirken kann (da kann auch keiner mehr von "so harmlos wie die Grippe" sprechen).

      Das Virus wird sich wieder ausbreiten, wenn wir nicht aufpassen. Wie man das nach all den Diskussionen und Informationen nicht wahrhaben kann, ist mir schleierhaft.

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