Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

bild: watson

Interview

«Noch lange nicht das Ende»: Das sagt die Epidemiologin zu den tiefen Covid-Fallzahlen

Die Covid-19-Fallzahlen in der Schweiz sinken, mehrere Kantone melden seit Tagen keine neuen Infizierten. Die Epidemiologie-Professorin Olivia Keiser von der Universität Genf ist Mitglied der wissenschaftlichen Task Force des Bundesrates. Sie erklärt, was die tiefen Zahlen jetzt bedeuten.



Frau Keiser, vergangenen Dienstag wurden schweizweit nur noch 28 Fälle gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten geht immer mehr zurück. Besteht Grund zur Freude?
Olivia Keiser:
Unsere Modellrechnungen haben gezeigt, dass die Massnahmen des Bundesrates sicher einen Effekt haben werden. Wie gross dieser sein wird, konnten wir vorab nicht genau abschätzen, da viele Faktoren mitspielen können. Dass die Zahlen jetzt relativ schnell zurückgehen, ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen.

Könnte es sein, dass es bald in der ganzen Schweiz keine neuen Corona-Erkrankten mehr geben wird?
Auszuschliessen ist das nicht. Vielmehr gehe ich aber davon aus, dass die Zahlen weiterhin schwanken werden. Bald kommt der 11. Mai und weitere Lockerungen stehen an. Das Schwierige ist, dass man die Auswirkungen der Wiedereröffnungen nicht sofort sehen kann. Die Verzögerung bleibt eines der grösseren Probleme. Ausserdem dürfen wir nicht vergessen, dass die Dunkelziffer der Fälle höher ist. Die Seroprävalenz-Studie aus Genf hat gezeigt, dass es ungefähr fünf- bis sechsmal mehr Personen gibt, die wahrscheinlich infiziert worden sind, als gemeldet wurden.

«Trotz der tiefen Fallzahlen müssen wir uns bewusst sein: Das ist noch lange nicht das Ende dieser Pandemie.»

Wie müssen wir denn nun die neuen Zahlen interpretieren?
Dass nur noch sehr wenig neue Fälle registriert werden, heisst nicht, dass es sie nicht mehr gibt. Wir dürfen uns keine falschen Hoffnungen machen. Trotz der tiefen Fallzahlen müssen wir uns bewusst sein: Das ist noch lange nicht das Ende dieser Pandemie.

Sie sagen es selber, nur noch wenige Tage und dann werden Läden, Schulen und Freizeitangebote geöffnet. Geht es Ihnen zu schnell?
Es sind viele Öffnungen gleichzeitig. So kann man nicht mehr nachverfolgen, welchen Einfluss die einzelnen Lockerungsmassnahmen haben. Mir macht es Sorgen, wie sich nun die Lockerungen in Kombination mit den tiefen Fallzahlen auf das Verhalten der Bevölkerung auswirken. Es besteht die Gefahr, dass die Zahlen wieder schnell zunehmen. Die Frage, wie gross diese Zunahme sein wird, ist zur Zeit schwierig abschätzbar.

Wovon hängt das ab?
Das hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, ob die Leute die Distanzempfehlungen einhalten, ob Masken getragen werden und wie gut das Contact Tracing läuft. Da eine Prognose zu machen, ist nicht möglich. Sobald die Menschen wieder mehr zu ihrem früheren Lebensstil zurückkehren und die Kontakte zunehmen, könnten die Ansteckungen wieder stark ansteigen.

«Wenn jede Person im Durchschnitt weniger als eine weitere Person ansteckt, kommt die Epidemie über die Zeit zum Erliegen.»

Sie sagen, dass die Fälle wieder exponentiell zunehmen könnten. Ist das ohne Grossveranstaltungen überhaupt möglich, gerade diese waren doch für die schnelle Ausbreitung verantwortlich?
Meines Erachtens ist es wichtig, dass das Verbot von Grossveranstaltungen weiterhin beibehalten wird. Gerade am Anfang der Epidemie waren die Infektionsherde wahrscheinlich mit diesen Events verbunden. Allerdings sind die Leute heute vorsichtiger. Deshalb wird es hoffentlich nicht denselben Anstieg geben wie noch vor zwei Monaten.

Am Anfang der Coronakrise war das Ziel klar: Die Ansteckungskurve flach halten, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Jetzt sind die Fallzahlen tief und die Leute fragen sich: Worum geht es denn jetzt eigentlich noch?
Ich hoffe, dass das digitale Contact Tracing bald eingeführt werden kann und dass die App dann möglichst grossflächig benutzt wird. Wir müssen beide Methoden, das klassische Contact Tracing und die App voll ausnutzen. Wir werden aber auch weiterhin Fälle verpassen, das ist klar. Aber je mehr Fälle verhindert werden können, desto besser.

Abgesehen vom Contact Tracing, was ist jetzt das Ziel?Dass die Fallzahlen weiterhin tief bleiben und es auch lokal nicht mehr zu grösseren Ausbrüchen kommt. Wenn jede Person im Durchschnitt weniger als eine weitere Person ansteckt, kommt die Epidemie über die Zeit zum Erliegen.

«Man kommt so oder so nicht daran vorbei, die Massnahmen wieder zu verstärken, wenn die Fallzahlen schnell steigen.»

Mit den Lockerungen nehmen Mobilität und Kontakte zu. Contact Tracing und gezielte Isolation sind aber nur möglich, wenn es weniger als 100 neue Fälle pro Tag gibt. Ist das nicht ein Widerspruch?
Ich kenne die genaue Kapazität fürs Contact Tracing auf kantonaler Ebene nicht. Klar ist aber: Wenn die Anzahl neuer Fälle wieder stark wächst, wird das Contact Tracing schwierig. Ebenfalls wird es eine Herausforderung sein, mit den kommenden Lockerungen die Fallzahlen weiterhin tief zu halten.

Wie schauen Sie den nächsten Monaten entgegen?
Das ist eine schwierige Frage. Ich hoffe, dass die Fallzahlen weiterhin möglichst tief bleiben. Ich habe etwas Angst, wie sich die Situation mit den Lockerungen entwickeln wird; man muss daher möglichst schnell reagieren, wenn es Probleme gibt.

In einem Interview mit watson hat der Epidemiologie-Professor Marcel Salathé gesagt, ein erneuter Shutdown sei nicht durchführbar. Teilen Sie diese Meinung?
Nicht unbedingt. Wenn die Fallzahlen wieder stark zunehmen, muss man reagieren. Die Frage ist jedoch, in welcher Sequenz es wieder Massnahmen geben wird. Es gilt zu entscheiden, welche Massnahmen wieder eingeführt werden müssen und in welcher Reihenfolge. Es wird nun geforscht, um ein besseres Verständnis des Effekts der einzelnen Massnahmen zu bekommen. Es gibt auch Massnahmen, die im Bezug auf die Verbreitung des Virus nicht so wirksam sind, jedoch einen grossen Einfluss auf die Wirtschaft und Gesellschaft haben können. Diese könnte man dann weglassen. Man kommt aber so oder so nicht daran vorbei, die Massnahmen wieder zu verstärken, wenn die Fallzahlen schnell steigen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Was du über die Corona-Verhaltensregeln wissen musst 😉

«Flatten the curve» – so wirken die Massnahmen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

224
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
224Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malt-Whisky 08.05.2020 15:19
    Highlight Highlight Zum Gleichen Thema passt was hier besprochen wird. Zuerst wurde von 100'000 von Toten gesprochen. Als sich diese in kleine und kleinste Einheiten (in einzelnen Kantonen zu Null) reduziert haben fangen fängt das Affentheater von vorne an wieder an. Schon wieder kommt täglich die Angstkelle raus. Dumm nur, dass heute das niemand mehr glaubt und ernst nimmt..
  • Malt-Whisky 08.05.2020 15:11
    Highlight Highlight Wir Schweizer können uns einfach nie freuen und das auch offen zeigen. Jetzt hat (nach einem etwas verkorkten Start) die Bundesrätinnen und anschliessend auch die Parlamentarier endlich mal zeitnah aktiv und positiv gearbeitet und einiges zustandegebracht, was sonst Jahre benötigthätte. Und schon sie die Meckerer wieder am Werk. Alles ist schon wieder «nicht gut», «falsch konzipiert»,«zu gross», «zu mickrig», «dient den Linken», «dient den rechten» und so weiter. Leute, nehmen wir uns ein grosses Stück weniger wichtig und geniesen unsere neu gefundene Teilfreiheit.
  • imposselbee 08.05.2020 00:46
    Highlight Highlight So nebenbei ... es gibt Therapiemöglichkeiten...
    Benutzer Bild
  • Apokalyptus 07.05.2020 23:17
    Highlight Highlight Und im März hat man uns noch prophezeit, im Best-Case-Szenario kommt der Peak im Mai. In Wahrheit kam der Peak dann schon im April, mit weitaus weniger Infizierten und Toten als vorhergesagt.
    Ich glaub kein Wort mehr von den Prognosen. Niemand weiss, wann es vorbei ist und wie schlimm es wirklich noch werden wird.
  • Beasty 07.05.2020 20:19
    Highlight Highlight Ich bin für die Lockerungen. Ich würde mir nur sehr wünschen, dass sich die Leute auch weiterhin an Social Distancing halten. Leider sehe ich jeden Tag mehr Leute, die sich nicht darum kümmern.
  • -thomi- 07.05.2020 19:10
    Highlight Highlight Es reicht langsam mit all den Experten und Reichsbedenkenträgern. Wir machen jetzt mal auf, schauen wie's läuft, und entscheiden dann weiter. Auch wenn es der feuchte Traum jedes manischen Kontrollfanatikers wäre: Man kann ein Volk nicht wegsperren und glauben, die Disziplin bleibe konstant auf hohem Niveau. Die weit schlimmere Alternative wäre, wenn alle Massnahmen wegen Überdruss ignoriert würden. Also: mal schaun und aufhören mit dem "noch lange nicht vorbei"-Geraffel.
    • Eiswalzer 07.05.2020 22:40
      Highlight Highlight Es ist ein Zeichen einer Vollkaskogesellschaft, in der niemand mehr Verantwortung übernehmen will.
      Daher auch die zunehmenden Stimmen, wir müssten und könnten JEDES Leben retten, egal was es kostet.
      Das ist absurd, weil Abwägungen tagtäglich gemacht werden müssen. Alles andere ist naiv. Aber es ist natürlich moralisch „einfach“, jetzt bis zum Impfstoff strikte Massnahmen zu fordern. Und wenn dann die Folgen durch die Massnahmen extrem werden, wird auch das dem Virus angelastet. Das ist falsch. Wer die Massnahmen fordert, muss Verantwortung für die Folgen tragen. So ist das Leben.
  • MiaMiu 07.05.2020 18:07
    Highlight Highlight Wer argumentiert, die Massnahme könnten jetzt alle weg, da es in der Schweiz ja nicht zur grossen Katastrophe kam, argumentiert auch so:
    - Ich lasse die Pille jetzt weg, bisher bin ich auch nicht schwanger geworden.
    - Die Sonnencrème Schutzfaktor 50 brauche ich doch nicht, gestern hatte ich damit auch keinen Sonnenbrand.
    - Topfhandschue? Ab morgen hole ich das Blech mit blossen Händen aus dem Ofen, bisher habe ich mich noch nie verbrannt.
    • soulpower 07.05.2020 18:42
      Highlight Highlight Also ich habe niemandem im Parlament gehört der so argumentiert. Sie sprechen hier von einer kleinen Minderheit, welche von mir aus ihre Meinung haben darf, solange sie sich wie alle andern in Solidarität an die Vorgaben des BR and BAG halten. Bis jetzt hat es gut funktoniert und wir haben relativ wenige Tote zu beklagen in Bezug auf andere Länder, und die Infektionszahlen sind sehr stark gesunken. Vorsicht ist trotzdem geboten.
    • Mosehunter 07.05.2020 22:49
      Highlight Highlight Ich habe das Gefühl ihr meint beide das selbe und sind Befürworter der Massnahmen des BR " and" BAG
  • Emil22 07.05.2020 18:04
    Highlight Highlight So:
    Benutzer Bild
  • covidel 07.05.2020 15:49
    Highlight Highlight Sie redet von 2.Welle. Wo war den die erste Welle, die unser Gesundheitssystem lahmgelegt hat?
    • ChlyklassSFI 07.05.2020 17:16
      Highlight Highlight Covidel: Kennst du das Tessin? Bergamo? Und weisst du, dass Massnahmen ergriffen wurden?
    • SanchoPanza 07.05.2020 17:37
      Highlight Highlight Im Tessin
    • MiaMiu 07.05.2020 18:01
      Highlight Highlight Die 1. Welle verlief dank der strikten Massnahmen relativ glimpflich. Was passiert, wenn diese Massnahmen nicht, inkonsequent oder zu spät ergriffen werden, sieht man in der Lombardei, in New York, in Grossbritannien und, zum Glück nicht ganz so krass, im Tessin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emil22 07.05.2020 15:26
    Highlight Highlight Sagt es doch einfach mal direkt: wir wissen vor allem, dass wir wenig wissen. Soisses halt. Und gut is.
  • biitli 07.05.2020 15:23
    Highlight Highlight Wirklich grauenhaft. Morgestraich - abgesagt. Sächsilüüte - abgesagt. Zweite Welle - abgesagt. Nicht mal die Corona-Paniker können sich auf etwas freuen in 2020. R(0) im Sinkflug seit Anfangs März.
    • Och 07.05.2020 16:20
      Highlight Highlight Doch, ich würde mich als sog. 'Corona-Paniker' sehr freuen, wenn Sie Recht behalten und die 2. Welle 'abgesagt' wird! Aber bis dahin bin ich lieber ein bisschen panisch, damit sich ihre Vorhersage auch erfüllen kann!
    • FledenFan 07.05.2020 17:37
      Highlight Highlight Solche Kommentare lassen mich verzweifeln.

      Alles Deppen, alles völlig übertrieben, ist ja nichts passiert, die wollen uns kontrollieren und manipulieren und überhaupt, niemand stirbt schliesslich AN Corona etc.

      Niemand, absolut niemand profitiert davon, wenn Ihr geliebtes Sächsilüte oder der Morgestraich abgesagt wird.

      Sagen Sie denjenigen, die diese Scheisskrankheit nach zwei Wochen auf der Intensivstation knapp überlebt haben, dass alles nur riesige Panikmache ist. Und nein, die Person war nicht Risikogruppe, nicht alt, kein Raucher, nicht übergewichtig.
    • Marc< 07.05.2020 18:15
      Highlight Highlight Ein 35-jähriger Bekannter nicht Risikogruppenzugehöriger lag drei Wochen lang flach, konnte kaum atmen ("ein Gefühl wie Scherben in den Lungen"), wurde eine Woche lang von seiner Freundin intensivgepflegt (er konnte sich nicht mehr bewegen). Wäre sie nicht gewesen, wäre er auf der Intensivstation – und damit in den Statistiken – gelandet. Wir haben zum Glück keinen Vollidioten am Drücker. Der Bundesrat hat nach bestem Wissen und Gewissen eine unglaublich schwere Entscheidung getroffen. Niemand mit Verstand fährt die Wirtschaft (&Kultur & Gesellschaft) einfach so runter.
  • Antichrist 07.05.2020 15:15
    Highlight Highlight Die Diskussionen drehen sich seit Wochen im Kreis. Jeder zieht wieder irgendwo einen Experten aus dem Hut, der seine Spekulation verbreitet. Da die Unsicherheit so gross ist, sind alle extrem übervorsichtig. Die Wirtschaft versucht völlig absurde Beamtenvorgaben umzusetzen und wird daran wirtschaftlich zu Grunde gehen. Die Menschen werden auch selber zu sich schauen. Sollen die Todesmutigen doch ins Restaurant gehen, wenn sie unbedingt wollen. In Deutschland reicht 1.5m Abstand, in der Schweiz müssen es 2m sein. Das Chaos ist nach wie vor riesig. Ich freue mich auf's Tennisspielen.
    • äti 07.05.2020 20:04
      Highlight Highlight Anti. Und ich freue mich auf deine voll durchdachten und einzig funktionierenden Massnahmen. Endlich. Eigentlicn hättest du diese schon letzten Herbst präsentieren sollen um all die unnötigen Aktionen und Chaos zu verhindern.
    • WHYNOT 07.05.2020 23:20
      Highlight Highlight @Äti, eben niemand, daher etwas mehr Eigenverantwortung statt Bevormundung, denn das Gros muss Corona im Laufe der Zeit durchmachen
  • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 15:11
    Highlight Highlight Ich hoffe wirklich inständig, dass bezüglich "Wissenschaftsmüdigkeit" jetzt durch Covid ein Paradigmenwechsel einkehrt.

    Vom Thema Nr. 1 Klimakatastrophe, wo einfach mal so viel zu viele seit JAHRZEHNTEN eiskalt die Wissenschaft ignorieren, brauch ich ja nicht zu sprechen.

    Massenartensterben (das grösste seit 60 Mio Jahren) ist ein weiteres echt himmeltrauriges, zutiefst bestürzendes Thema.

    Auch in der CH verschwinden/sterben, so viele Tiere und Pflanzen aus.

    Wissenschaftler halten ständig Vorträge etc. vor Bundesämter, die nicken und dann weiter im Takt mit der Naturzerstörung. Change!
    • Zwischendenzeilen 07.05.2020 16:48
      Highlight Highlight Es gibt nichts auf dieser Welt das passieren kann damit die Menschheit versteht und ihr Verhalten verändert. 1 Individum, ja. Die ganze Masse, keine Chance. Es gibt schon zu viele Probleme die die Menschheit ins Jenseits befördern werden. Die grosse Frage ist nur noch wann? Das mag negativ klingen, ist aber näher an der Realität als mir lieb ist.
    • Chrigi-B 07.05.2020 18:18
      Highlight Highlight Die wissenschaftlichen Experten einer der renomiertesten Universität in England haben zu Beginn der Pandemie eine Simulation mit über 100 Variablen durch einen Supercomputer gejagt. Ergebnis: 2Mio. Tote im UK. Die Realität sieht jetzt aber anderst aus.

      Ich bestreite den Klimawandel nicht, doch was diese Experten erzählen ist um den Faktor 100 unzuverlässiger.

      Die arbeiten mit 10'000 Variablen und den gleichen Supercomputern. Deren Prognosen sind bestenfalls "zweifelhaft".

      Weg mit dem Apokalypsen Geblubber und "System Change Gejohle" hin zu praktikablen, innovativen Lösungen.
    • darkgrey 07.05.2020 19:51
      Highlight Highlight In der Schweiz rechnet man im aller aller schlimmsten Fall mit 30'000 Toten. Aber in 2-3 JAHREN und nicht nach 2 Monaten.
      Immer der Vergleich mit Influenza. Hier sterben pro Jahr rund 1000 Menschen. Covid-19 hat das bereits nach 4-5 Wochen erreicht trotz nie dagewesenen Massnahmen.
      Lesen, nachdenken, verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 07.05.2020 15:11
    Highlight Highlight Also die 2. Wellen Jüngerund Apokalyptiker sind ja oberpeinlich.

    Bleiben wir mal bei den Fakten bitteschön!

    Heute:
    5744 Tests
    Positiv: 66

    --> 1.1% Positive Tests und es werden alle mit Symptomen getestet.

    Letzten Donnerstag:
    5700 Tests
    Positiv: 179

    --> 3.1% Positive Tests und es wurden nur Leute aus der Risikogruppe getestet.


    Wir haben bereits einen Rückgang in der Positivitätsrate der Tests um den Faktor 3 (innerhalb einer Woche!) und ALLLE die Symptome haben, können sich nun testen lassen.

    Pfotä wäsche, Abstand halte, Krank? Blib dihhei - lahn di teste und alles wird guet!
    • biitli 07.05.2020 15:24
      Highlight Highlight Erfrischender Kommentar !
    • Terraner 07.05.2020 16:36
      Highlight Highlight Genau so einfach ist es. Die ganzen Schutzkonzepte sind ja auch nur dafür da, um zu zeigen wie das Abstandhalten und Händewaschen in der Praxis im normalen Leben umgesetzt werden soll.
      Sobald das Virus sich wieder ungehindert verbreiten kann, wird aus 66 Fällen und ca. 80% ohne Symotome, sehr schnell wieder eine sehr grosse Zahl. Weitere Wellen werden kommen, das hat nichts mit Jüngern zu tun. Vielleicht kommt in Zukunft nur jedes Jahr eine Welle wie bei der Grippe. Vielleicht ist das Virus ja auch nicht schlimmer als die Grippe. Die Särge in Italien, Spanien, USA sprechen eine andere Sprache.
    • DemonCore 07.05.2020 16:41
      Highlight Highlight Diese Zahlen sind nutzlos ohne Varianz, Mittelwert, Verteilung, etc. Gezielt irgendwelche Datenpunkte auswählen, die meine Ansichten untermauern kann ich auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 15:06
    Highlight Highlight Als positiv erachte ich, dass viele Stellen, Poltiker, Medien, Leute sich jetzt (gezwungenermassen) an Wissenschaftler wenden und um Rat fragen, respektive einfach zuhören und verstehen wollen.

    Etwas, das wir als Gesellschaft auch ohne Krise hätten tun können, vorallem aber hätten tun müssen!

    Die Wissenschaft ist eines der allerwichtigsten und grossartigsten Tools für uns als Menschheit 'überhaupt! Es ist betrübend zu sehen, dass viel zu viele (ja, vorallem auch Politiker/viele Meiden) die Wissenschaft lieber diffamierten/ausblendeten.

    Hoffentlich checken es jetzt wieder die meisten...
  • Dr. Unwichtig 07.05.2020 15:01
    Highlight Highlight Die anderweitig publizierte "Entwicklung der Reproduktionszahl" zeigt ein etwas anderes Bild, als die von Unsicherheit und Vorsicht getränkten Wortmeldungen einiger Experten. Der R0-Wert ist seit dem 7. März kontinuierlich rückläufig und am 20. März unter 1.0 gefallen. Also zu einem Zeitpunkt, als der Lockdown nur eine marginale Wirkung entfalten konnte. Vor diesem Hintergrund sollten die Überlegungen eher Richtung weitere Lockerung der teilweise überzogenen Hygienevorgaben gehen, als Richtung Verhinderung einer ominösen "2. Welle"....
    • Primus 07.05.2020 16:05
      Highlight Highlight Veranstaltungen mit mehr als 1‘000 Personen (Basler Fasnacht, Genfer Autosalon) wurden bereits am 28. Februar 2020 verboten. Die Hygieneregeln wurden am 2.3.2020 für verbindlich erklärt. Ich hoffe doch, dass sich dies bereits diese auf die Reproduktionszahl ausgewirkt hat (Re 0.978 betätigte Fälle am 20.3.2020). Der Tiefstwert des Re von 0.655 war dann am 7.4.2020. Dunkelziffer ausgenommen.

      Wer konnte wissen, dass die Leute tatsächlich anfangen die Hände zu waschen.
    • Mutzli 07.05.2020 16:31
      Highlight Highlight @Dr. Unwichtig

      Seit dem 7.3 kontinuierlich rückläufig und marginale Wirkung des Lockdowns?

      Da hat zumindest die ETH ne andere Meinung:" In the period between March 13 - March 20, a number of measures were implemented in Switzerland. The gray area in the plot corresponds to the time interval when measurse where tightened [...] The full lockdown started on March 17. [...] Our recent analyses indicate that R(t) was significantly above 1 before March 13, and significantly below one after March 20."

      https://bsse.ethz.ch/cevo/research/sars-cov-2/real-time-monitoring-in-switzerland.html
      Benutzer Bild
    • Dr. Unwichtig 07.05.2020 16:42
      Highlight Highlight Primus: Hinterher ist man immer klüger. "Hinterher" ist aber jetzt. Deshalb sollte man jetzt auch anfangen, die Verhältnismässigkeit von Massnahmen realistisch einzuschätzen, statt weiterhin so zu tun, als gäbe es keine Erfahrungswerte....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 07.05.2020 15:00
    Highlight Highlight Die Experten aus der Task Force (auch der Salathé) sprechen von der Zukunft eigentlich auch nur im Konjunktiv. Erst nachher sagen sie uns dann was der Bundesrat hätte besser machen müssen. Ein bisschen wie die SVP.
  • tagomago 07.05.2020 14:55
    Highlight Highlight Epidemologin: "Nicht auszuschliessen, dass es bald keine neuen Corona Erkrankten mehr gibt". Watson: Miese Schlagzeile. Besser: "Es ist noch lange nicht zu Ende". Ja. So stimmts.
    • biitli 07.05.2020 15:26
      Highlight Highlight Never let the truth spoil a good story - alte Journalistenwahrheit.
  • Faktenchecker 07.05.2020 14:40
    Highlight Highlight Was für ein Wahnsinn. Längst ist klar, Grenzen im Tessin früh schliessen hätte genügt.
    Alles andere war Aktionismus der uns die schlimmste Wirtschaftskrise gebracht hat.
    Diese Grippe ist praktisch nicht mehr vorhanden und man labert von "es ist noch lange nicht vorbei"
    Doch ist es.
    • Lowend 07.05.2020 15:20
      Highlight Highlight Sie vertrauen sicher eher der Glaskugel und ihrem Parteibüro, denn der Wissenschaft? Jedenfalls habe ich selten solchen Unsinn wie den Ihrigen gelesen!
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 15:26
      Highlight Highlight DiEsE GriPPe iSt wiE eiN SchNuPfeN uNd PrAktiSch NicHt MeHr VoRhAnDEn.

      Es IsT voRbEi.

      TeSsiN zU ItaLieN uNd GoTThaRd zU. We'rE sAvEd FoR GooD!

      Ok, """"Faktenchecker"""".
    • Mutzli 07.05.2020 15:43
      Highlight Highlight @Faktenchecker

      Jo is klar, weil das Virus ja nur zu Fuss reist (hat Flugangst das ärmste) und nur nen italienischen Pass hat.

      Deshalb war das Tessin ja auch der einzige Hotspot, im Gegensatz zu Zürich, Basel und Genf mit ihren internationalen Flughäfen, ne? Alles nur Norditalien und Grenzregionen.../i Iu iu.

      Apropos von nichts fänd ich es interessant wie das Netz aussehen würde, wenn ein Programm allen die immer noch ernsthaft Covid-19=Grippe Vergleiche eintippen würden, für paar Tage Internetverbot aufbrummen würde.

      Geht zwar nicht aus jensten Gründen, aber lustig wärs definitv.
  • Posersalami 07.05.2020 14:32
    Highlight Highlight Ich finde auch, das am 11. Mai zu viel passiert. Wieso hat man denn nicht zB. alle Läden schon 1 Woche früher eröffnet? Wenn dann die Fallzahlen 2 Wochen später stark ansteigen wüsste man, das die Läden wieder zumachen müssen.

    Alles immer schön 1-2 Wochen gestaffelt, damit man etwas die Übersicht bewahren kann.

    Wenn dann Ende Mai die Fallzahlen steigen sollten weiss keiner, warum und dann lässt man das entweder einfach laufen, oder muss wieder mit der Axt um sich schlagen.
  • Toni.Stark 07.05.2020 14:30
    Highlight Highlight Genau jetzt ist der Zeitpunkt besondere Vorsicht waltet zu lassen. Das heisst, es müsste überall Home Office ermöglicht werden. Ich verstehe deswegen nicht, warum gewisse Firmen (UBS, Baloise), die Leute wieder in die Büros beordert.
    • Coffeetime ☕ 07.05.2020 22:54
      Highlight Highlight Bist du sicher, dass gerade diese Firmen die Leute zurückbeordern? Ich kenne das Gegenteil, ausser es handelt sich um den Schalterdienst. Den kann man schlecht von zu Hause erledigen...
  • Schnog 07.05.2020 14:29
    Highlight Highlight Wisst ihr was? Wir werden sehen.
    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen :)
  • Zeit_Genosse 07.05.2020 14:19
    Highlight Highlight a) Wenn sich alle „vernünftig“ verhalten, dann ist die 1. Welle durch und eine 2. muss nicht kommen.

    b) Doch das mit der Vernunft ist das Problem. So muss man den Leuten weiterhin Angst machen, dass sie vernünftig bleiben.

    c) Das Virus wird bleiben und sich wenn a) zutrifft, nicht extrem ausbreiten. Wenn b) nicht gelingt, dann d).

    d) Das Virus verbreitet sich stärker durch Fehlverhalten der Leute aus. Es gibt kein Shutdown mehr, sondern Risikogruppen-Isolation und Durchseuchung.

    e) Wir werden noch eine Weile mit Distanz 1.5Meter und hohen Hygienemassnahmen leben, auch wenn a) eintrifft.
    • covidel 07.05.2020 16:14
      Highlight Highlight 2 Meter bitteschön;)
    • Zeit_Genosse 07.05.2020 18:41
      Highlight Highlight covidel:
      Mit Absicht 1.5 Meter, weil die 2 Meter auf lange Sicht nicht sinnvoll/haltbar sind. D und A haben 1.5 Meter und etwa gleiche bis tiefere pro Vergleichwerte als die CH. 1.5 Meter ist im ÖV und Gastro machbar. Auch in der Beratung und Verkauf geht das. Und die Wissenschaft spricht von 1-1.5 Meter. Wir müssen eh wieder lockern, das kann man so nicht auf die Dauer belassen.
    • nicht_millenial 07.05.2020 18:59
      Highlight Highlight Gern wie gehabt zwei Meter, und Umsicht, Rücksicht bitte! Danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • nicht_millenial 07.05.2020 14:19
    Highlight Highlight Mich „überzeugen“ diese Antworten besonders in einem Punkt. Man weiss im Bezug auf die Pandemie nicht viel mehr. (Und man weiss ebenso nicht, was es mit der „saisonal bedingten Seite“ auf sich haben könnte.) Was man aber weiss, ist, wie es wirtschaftlich aussieht.
    (Ironie gedimmt)

    Mit anderen Worten: es ist eines dieser Interviews, dessen Inhalt vielleicht im Januar ein flaues Gefühl hinterlassen hätte-heute kennt man das „hätte könnte würde“ und - „man hat tatsächlich auch noch andere Sorgen“.

    Die Kurve wird steigen. Vielleicht nicht zwei Wochen nach dem 11. Mai, aber sie witd steigen.
    • Isa Boletini 07.05.2020 15:07
      Highlight Highlight Ja sie wird im Herbst steigen. Wie immer. Und dann kommen solche "Ich habs doch gewusst" -Experten und sagen, dass hat was mit den lockeren Massnahmen zu tun.
    • DeDanu 07.05.2020 16:46
      Highlight Highlight Sie wird nicht erst im Herbst steigen. Das genaue Datum ist schon vorhersagbar. 25. Mai , 14 Tage nach der so herbeigeschönredeten Lockerung. Ohne Maskenpflicht, wie beispielsweise in Deutschland wird das ganz zügig(kleiner SBB Scherz) wieder hochgehen. Mit einer solchen Haltung nähert man sich immer mehr dem Trumpschen alternativ facts geschwafel. Aber die Zahlen aus USA sind ja sicher auch alle übertrieben(ironie off)
    • Isa Boletini 07.05.2020 17:42
      Highlight Highlight DeDanu ja ja. Glaskugel Professoren. Nach dem Ostern haben auch alle prophezeit es wird steigen. Ups. Gesunken. Nach dem öffnen von Coiffeure, Kosmetik usw uhhh das wird mega steigen. Wartet ab. 10 Tage später. Die Zahlen sinken.

      Hypochonder können wohl nie gute Prognosen stellen, wie man sieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hotsock 07.05.2020 14:15
    Highlight Highlight Schön herbeireden und weiter schüren - dann geht ihnen die Aufmerksamkeit nicht verloren
  • landre 07.05.2020 14:07
    Highlight Highlight Bevor Mensch an Covid-19 erkrankt, ist Mensch mit Sars-CoV-2 infiziert...

    So betrachtet sind die Antworten der Epidemiologin hier oben durchaus nachvollziehbar.

    PS. Sie expliziert auch genügend dass auch sie kein Orakel besitzt...
  • providens 07.05.2020 13:59
    Highlight Highlight Wissenschaftler können das ziemlich locker sehen, denn diese werden meist von uns Steuerzahlern bezahlt und müssen keinen Jobverlust fürchten.
    Schon mit diesen Massnahmen ist eine Arbeitslosenrate von 6-8% sehr wahrscheinlich.
    Mit einem zweiten Lockdown dann eben 10-15%.
    Die ganzen Firmenkonkurse kommen dann noch dazu.

    Die Frage ist einfach: Ist es uns das wert? Wollen wir die Wirtschaft (wir alle sind ein Teil davon) zerstören mit Schäden, die nicht mehr reparabel sind?

    Leider ist mein Vertrauen in Politik und Behörden nicht sehr gross.
    • Bildung & Aufklärung 07.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Ja, und jetzt sieht man, wie extrem fundamental und äusserst sinnvoll und wichtig ein bedinungsloses Grundeinkommen wäre, so dass keiner mehr Jobverlust fürchten muss und so dass bpsw. auch 10% der Bevölkerung nicht in Lohnarbeit stehen müssen, sondern sich sonstweitig iiirgendwie betätigen.

      Das würde auch sehr viele Energien, Kreativität und Fortschritt freisetzen.

      Der eine hat Zeit sich über Monate den Schriften Kants zu widmen, die eine bildet sich in ihrem Berufsfeld in Ruhe selbstständig weiter, jemand hilft frewillig irgendwo aus und erweitert seinen Horizont etc.
  • Toerpe Zwerg 07.05.2020 13:50
    Highlight Highlight Was ist das Ziel unserer Regierung?
    • Hilona Bristelprim 07.05.2020 14:22
      Highlight Highlight Was sind rhetorische Fragen?
    • Lowend 07.05.2020 14:50
      Highlight Highlight Sie und ihre Mitmenschen vor all zu viel Schaden durch eine weltweite Pandemie zu schützen. 🥱

      Bisher war der Bundesrat im Vergleich zu anderen Ländern sehr erfolgreich.

      Benutzer Bild
    • Toerpe Zwerg 07.05.2020 14:57
      Highlight Highlight Das ist keine rhetorische Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfman 07.05.2020 13:41
    Highlight Highlight Natürlich werden die Fallzahlen wieder steigen, denn ab nächster Woche werden wohl die Folgen vom 27.4. sichtbar werden (die Herdenbildung bei den Baumärkten und Coiffeurs). Dann, drei Wochen nach dem 11.5. wird es wieder einen Schub geben. Die Frage ist nur wie stark die Fallzahlen steigen werden und in was für einem Tempo. Vielerorts (nicht überall) hält man ja von den Distanz-und anderen Verhaltensregeln schon jetzt nicht mehr viel. Doch genau damit hätten wir ALLE es in der Hand, dass man die Zahlen niedrig hält. Aber hey, der 27.4 hat ja gezeigt wie das Hirn bei Herdenbildung aussetzt.
    • Isa Boletini 07.05.2020 15:10
      Highlight Highlight Und wenn sie in einer Woche nivht steigen, was dann? Neue Ausrede? Der durchschnittliche Ausbruch liegt bei 5 Tagen. Man müsste die steigenden Zahlen nach ihnen längst sehen. Jedoch sinken sie. Paradox.
    • Wolfman 07.05.2020 17:44
      Highlight Highlight Bis die Anzahl der Neuinfektionen ab dem 27.4. "richtig" in der Statistik erscheinen, dauert es 2 - 3 Wochen. War ja auch ein Grund, warum man den nächsten Lockerungsschritt am 11.5. machen wollte.
      Und wenn die Zahlen dann immer noch runtergehen?
      Na dann ist es etwas sehr schönes und tolles für
      uns alle, und wenn sie dann auch weiter unten bleiben, dann ist es noch toller und schöner.
      Auch ich bin mit dieser Lage, mit den Einschränkungen und co unglücklich, auch weil es sich bei mir finanziell niederschlägt.
      Dennoch ist es Umsicht und Vorsicht sicher nicht falsch.
    • nicht_millenial 07.05.2020 18:26
      Highlight Highlight @ Isa Boletini : Einfach dies: Verhalten Sie sich im direkten physischen Umgang so: Halten Sie sich bitte an die Regelungen des social distancing und schliessen Sie sich nicht denen an, die jetzt wieder zu fünft eine Gurke an der Waage im Coop wiegen müssen und andere nicht durchlassen. Sie sind ja hier drin sportlich im Loslassen Ihres Frusts gegenüber Skeptikern. Viel Glück!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 07.05.2020 13:40
    Highlight Highlight Ich erachte es langsam als Bedenklich, wie Mitglieder dieser Taskforce sich in die Öffentlichkeit begeben. Gestern hat der Präsident den BR kritisiert, weil dieser nicht 100% seiner göttlichen Empfehlung gefolgt ist. Heute nun diese Dame, die sagt "ich weiss zwar nicht was passiert, aber bald müssen wir wieder in den Lockdown". Was wollen diese Leute? Jetzt sollten wir die "safe-all-asses" Taktik endlich bei Seite legen und auch wieder etwas Mut zeigen. Oder anders: Wer an 1968 denkt, denkt an Woodstock. Dieses wäre aber wohl abgesagt worden, hätte man bei der Hongkong-Grippe gleich gehandelt.
    • henkherrmann 07.05.2020 14:19
      Highlight Highlight Diese Leute sind Wissenschaftler und wollen Wissen und Modelle für zukünftiges Wissen schaffen. Seit der BR das nicht mehr so eng sieht und die Kantone gleich noch weniger, finde ich es nicht schlecht, die Ein-SCHÄTZUNGEN der Virenexperten direkt zu hören. Dann kann jeder sich selbst daran ausrichten. Alle anderen suchen sich (Meinungs)Führer ...
      Ich meine, sie hat alle relevanten Faktoren genannt. Das ist vor allem Soziologie und die ist extrem schwer vorherzusagen. Z.B. Müsste man den „normalen“ Pendelverkehr zur Stosszeit auch mal als Grossveranstaltung ansehen ...
    • Militia 07.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Bevor man den Vergleich zur Hongkong-Grippe zieht sollte man aber wissen, dass diese 2 Jahre gedauert hat. So gesehen sind die aktuellen Zwischenzahlen von Covid-19 schon um einiges dramatischer. Hätte man nichts gemacht wie damals 1968 hätten wir die damaligen Zahlen schon lange überschritten oder wäre in Riesenschritten dahin unterwegs.
    • Ohniznachtisbett 07.05.2020 15:49
      Highlight Highlight Henk: Das mag schon stimmen. Nur muss die Politik halt ganzheitlich betrachten. Und dazu gehört halt, dass sie eine Abwägung auch unter anderen Gesichtspunkten anschaut. Da gehören dann auch andere wissenschaftliche Disziplinen dazu: Volkswirte, Betriebswirte und Juristen, aber auch Soziologen und sogar andere medizinische Teildisziplinen wie Präventionsmedizin, Psychologen etc. Klar könnten wir nur das Virus bekämpfen, mit drastischsten Massnahmen. Aber die Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und selbst für die (geistige) Gesundheit wären so fatal, dass man eben einen Mittelweg suchen muss
  • CalibriLight 07.05.2020 13:39
    Highlight Highlight Die Zahlen sehen momentan sehr gut aus. Der BR hat das gut gemacht.
    Hoffen wir einfach alle, dass die Zahl der positiv Getesteten im Herbst nicht wieder massiv steigt und waschen uns fleissig die Hände. Nicht in Unschuld, sondern in Seifenwasser.
    Das würde übrigens auch massiv helfen, dass die Grippewellen kleiner sind. Weniger Grüsel - weniger Viren.....
    Auf einen schönen Sommer!
  • drjayvargas 07.05.2020 13:27
    Highlight Highlight Ich gehe schwer davon aus, dass im Juli die zweite Welle kommt.
    • konsterniert 07.05.2020 13:33
      Highlight Highlight Das hoffe ich auch. Am Strand in Italien. Eine, zwei, .. Tausend Wellen und ein Birra Moretti
    • Hilona Bristelprim 07.05.2020 14:24
      Highlight Highlight @drjayvargas: Wenn ich so die Kommentare der Lockdown-Müden hier und sonstwo lese, gar in meinem Umfeld sehe, wie die Stimmung kippt, stimme ich dir voll und ganz zu. Viren schei**en auf Meinungen.
    • biitli 07.05.2020 15:31
      Highlight Highlight Die perfekte Welle - war das nicht mal ein Schlager von Juli. Das passt. Gut, dass du dich nicht auf ein bestimmtes Jahr festlegst. Sorry. 2. Welle abgesagt, wie vieles in 2020.
  • Snowy 07.05.2020 13:23
    Highlight Highlight Kann man überhaupt noch undifferenzierter antworten?

    Man spürt richtig, dass sie extrem darauf bedacht ist, ja keine eindeutige Aussage zu machen.

    Unschön ist zudem, dass sich offensichtlich sogar innerhalb der bundesrätlichen Covid-19 Taskforce die Experten nicht einig sein.
    • Coffeetime ☕ 07.05.2020 23:12
      Highlight Highlight Wenn alle gleicher Meinung wären, dann bräuchte es keine Expertengruppe, weil es auch nur einer richten könnte. Verschiedene Experten = verschiedene Meinungen. Dann sucht man den Mittelweg. Und der ist gut...
  • TheDan 07.05.2020 13:20
    Highlight Highlight Gesunde Menschen unter 65 brauchen weder eine Stasi App noch eine Impfung gegen das aus meiner Sicht ungefährliche Corona Virus wie die Übersterblichkeit in 2020 für 15-64 jährige gemäss euromomo.eu oder Statistik vom BAG belegen. Es gibt für diese Altergruppe keine Übersterblichkeit in 2020.

    https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/#z-scores-by-country

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.html
    • CalibriLight 07.05.2020 13:35
      Highlight Highlight Bitte bitte bitte nicht schon wieder der Stasi-Vergleich. Das ist einfach nur noch peinlich.
    • Beta Stadler 07.05.2020 13:43
      Highlight Highlight So, dann weisst du bereits heute, dass ein positiver Krankheitsverlauf keine Schäden an Lunge oder Niere zurücklässt? Dann mach dich bitte eine Fachpublikation darüber, viele Forscher wären dankbar.
      Warum haben sie in Wuhan in Labors die Corona-Viren untersucht (im Austausch mit den Amis übrigens)? Weil man zuwenig weiss darüber und jeder Pseudo-Arzt, der jetzt auf irgendeinem Verschwurblungskanal irgendwelche Fakten präsentiert ist nichts anderes als ein Scharlatan.
      Was jetzt passiert ist "Forschung an der offenen Gesellschaft" und das braucht Zeit, ob wir das wollen oder nicht!
    • DerHans 07.05.2020 14:16
      Highlight Highlight @Calibri Wieso kein Stasi-Vergleich? Ertragen sie die Realität nicht? Jeder misstraut Jedem und denunziert wird auch mehr als genug. Und am Schluss war es doch niemand gewesen. Entweder waren sie die letzten zwei Monate nicht mehr vor der Tür oder sie laufen in ihrer Filterblase rum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 07.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Tipp: Bei den ganzen Kommentaren welche sich so wissenschaftskritisch geben auf die Zeit achten wann sie gepostet wurden.

    Verdächtig gleichzeitig.
    • Mutzli 07.05.2020 15:51
      Highlight Highlight @Unicron

      Was meinen Sie mit der Zeit? Das es Bots sind?
      Das habe ich nicht das Gefühl.
      Ne andere Option wäre freilich, dass es Leutchen aus einschlägigen Foren oder ähnlichem sind, keine Ahnung.

      Die teilweise zig fach aufgewärmten und praktisch copy-paste mässig servierten Falschinfos sind schon auffällig, aber solche Sachen gab und gibt es auch leider z.B. bei allem was Klimaerwärmung angeht.

      Wie ja z.B. in der Frühphase der Schmarrn mit der angeblichen düsteren Coronakonferenz vom bösen Gates zeigte, verbreiten sich solche Sachen über einschlägige Pipelines und wenn die beliebt sind...
    • Unicron 07.05.2020 23:25
      Highlight Highlight @Mutzli
      Ich hatte auf Bots getippt, grad weil die auch massiv hoch "geherzt" wurden wärend alles andere geblitzt wird... aber du hast recht, dass die sich gegenseitig mobilisieren ist wohl die einfachere Erklärung.
  • Panic4Clicks 07.05.2020 13:04
    Highlight Highlight Die Läden werden nicht mehr geschlossen, das machen die Leute nicht mehr mit. Die Zürcher Regierung würde auch nicht mehr mitmachen und hoffentlich Bern ingnorieren oder aus dem Bund aussteigen und viel Geld sparen ....
    • Theageti 07.05.2020 13:42
      Highlight Highlight Genau, und führen gleich ihre eigene Währung ein. Den Zürich-Franken.🤦
    • leu84 07.05.2020 14:19
      Highlight Highlight Den Zürcher Tirgel als Währung ;)
  • PhilippS 07.05.2020 13:03
    Highlight Highlight Ich lese immer wieder diese max. 100 an Fallzahlen/Tag.

    Diese wurde aber so festgelegt bevor entschieden wurde, dass Tests deutlich breiter, auch bei leichten Fällen gemacht werden sollen.

    Wenn mehr getestet wird, wird mehr gefunden - aber mehr da als zuvor sind trotzdem nicht. Aber die Zahl steigt, jedoch „nur“ auf dem Papier. Weil da waren diese leichten Fälle ja immer, wurden bisher nur „ignoriert“.

    @watson: Deshalb wäre es so wichtig, die Relation herzustellen, nicht nur die reinen Fallzahlen zu nennen.

    Einfach: Fahlzahl/Testanzahl

    Warum „versteckt“ man diese Zahl vor uns?
  • Morgenbrot 07.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Kaffeesatz- und Glaskugelleserei hilft nicht weiter.
    Nur try&error. Also los... auf in den Sommer und sehen was passiert!
  • Maya Eldorado 07.05.2020 12:59
    Highlight Highlight Das Ganze komt mir immer mehr vor wie eine Kontrollphobie, ohne genau zu wissen um was es hier eigentlisch genau geht.

    Jeder Tote ist ein Toter zuviel. Dazu kann ich sagen: Die Menschen sind ja sehr verschieden. Aber etwas ist für alle gleich: Jedes Leben endet mit dem Tod.

    So und jetzt blitzt!
    • Coffeetime ☕ 08.05.2020 00:26
      Highlight Highlight Es wurde errechnet (Forscherteam aus Schottland mit Daten aus Spitälern von ganz GB), dass die gestorbenen im Schnitt 13 (Männer) bzw. 11 (Frauen) Jahre länger gelebt hätten, ohne Corona. Das spricht Bände...

      Und übrigens: gemäss dieser Studie waren 47 % der Patienten ohne Vorerkrankungen.
    • Maya Eldorado 08.05.2020 07:37
      Highlight Highlight Coffeetime
      Andere Studie besagen, dass die Menschen, die an Corona starben mehr oder weniger das Medianalter erreicht hätten.
      Die meisten Menschen sterben sozusagen zu früh an irgend einer Krankheit, an einem Unfall, wenn sie sozusagen zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
  • Esmeralda Christen 07.05.2020 12:59
    Highlight Highlight Gegenwärtig verlieren jeden Tag rund 1900 Menschen ihren Job. Und dies, obwohl bereits ein Drittel der Erwerbstätigen von Kurzarbeit betroffen ist. Das ist ein Drama und die Situation am Arbeitsmarkt wird sich in den nächsten Monaten drastisch verschlechtern. Wir konsumieren deutlich weniger - das ist Gift. Ein erneuter Shutdown wäre der Super-GAU. Eigenverantwortung bei der Umsetzung der Schutzmassnahmen in Verbindung mit Konsum und Lebensfreude ist fundamental. Leute gönnt Euch was - konsumiert. Bleibt nicht mehr zuhause aber haltet Abstand. Wir müssen es richten und nicht der Staat.
  • neutrino 07.05.2020 12:56
    Highlight Highlight Man merkt man, dass die Frau null Verständnis für wirtschaftliche, politische oder gesellschaftliche Konsequenzen hat.
    • locogoa 07.05.2020 13:14
      Highlight Highlight Muss sie ja auch nicht....
      Sie beschäftigt beruflich mit Viren und Epidemien....
      Und entgegen allen Wirtschaftsprofessoren, die jetzt plötzlich auch medizinische Sachverständige sind, äussert sie sich nicht zu Themen auf denen sie nicht die nötige Kompetenz hat..... mal bedenken...
    • Irene Adler 07.05.2020 13:14
      Highlight Highlight Ich sehe es anders. Sie sagt doch, dass es Massnahmen gibt, die nicht wirklich viel bringen, aber auf die Wirtschaft sehr negativ Einfluss haben, und dass man diese vergessen sollte.
    • Ich-meins-doch-nicht-so 07.05.2020 13:31
      Highlight Highlight Woran merkt man das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonny01 07.05.2020 12:56
    Highlight Highlight Leider hat der Bundesrat es verpasst mit den Öffnungen zu warten bis die Zahl der Neuansteckungen stabil bleiben.

    Ausserdem gibt es keine Allgemein gültige Strategie die Ansteckungsketten zurückzuverfolgen wenn die Zahlen wieder steigen (das werden sie bestimmt in den nächsten Tagen).

    Aus diesen 2 Gründen werden wir in wenigen Wochen wieder am gleichen Punkt sein wie vor 2 Monaten.
    • konsterniert 07.05.2020 13:36
      Highlight Highlight Nein. Weil wir auch +/- dort wären, ohne diese zuweilen sinnlosen rigorosen Massnahmen
  • Noblesse 07.05.2020 12:54
    Highlight Highlight Masken, Abstand und Hygiene. Ich sehe viele Leute, die 2 m ohne Maske auf der Nase nicht einhalten. Ob die hinterher die Hände waschen? Masken z. B. wurden vom BAG ja geradezu in sich demaskiert!!!
  • beaetel 07.05.2020 12:54
    Highlight Highlight Ich kriege langsam den Eindruck, dass die Wissenschaftler, die man bisher links liegen liess, das Licht der Medien nicht so schnell wieder missen möchten und daher interessiert sind zu sagen, dass dieser Virus uns noch lange beschäftigen wird. Für mich bleibt jedenfalls vieles unklar. Wieso fallen die Ansteckungszahlen dermassen, obwohl wir keine Maskenpflicht haben? Sollte dieser Virus länger in der Luft bleibend ansteckend sein, wieso gibt es dann nicht mehr positive Fälle, wenn die Leute in Migros + Co. sich oft so nahe kommen? Und wie und wo stecken sich gewisse Leute an und andere nicht?
  • DerRabe 07.05.2020 12:41
    Highlight Highlight Das waren jetzt leider tatsächlich unglaublich schlechte Antworten auf die Frage „wozu das Ganze noch?“.
    Bei Frau Keiser verkommt das Niedrighalten der Fallzahlen zum Selbstzweck. Die Sinn- bzw. Ziel-Frage muss gestellt und auch beantwortet werden. Ansonsten hält sich niemand mehr an die Vorgaben des Bundes.
  • KoTaMo 07.05.2020 12:37
    Highlight Highlight Mir gibt es zuviele Modellrechnungen. Keine davon trat ein. Die „Welle“ ist vorbei! Und das Leben soll bitteschön jetzt wieder weitergehen, und zwar ohne Angststigmas wie Masken, schwarzgelbe Bänder und ernsten Gesichtern.

    Und noch zur Verhältnismässigkeit:

    Benutzer Bild
    • PVJ 07.05.2020 13:46
      Highlight Highlight Möglicherweise traten gewisse Szenarien deswegen nicht ein, weil Massnahmen ergriffen wurden?
    • KoTaMo 07.05.2020 14:48
      Highlight Highlight PBJ: Die Fakten sprechen gegen deine Theorie. Die Länder mit und ohne Lockdown hatte identische Entwicklungen. Warum? Weil „die Welle“ bereits weit vor dem LD seinen Ansteckungs-Peak hatte (bez. D, Grafik RKI)
      Benutzer Bild
    • PVJ 07.05.2020 15:00
      Highlight Highlight @KoTaMo: Dann hat sich die Welle ganz von alleine verflüchtigt? Interessante Theorie.
      Zur Erinnerung, bereits vor dem Lockdown wurden Massnahmen ergriffen, z. B. erhöhte Hygiene und Verbot von Grossveranstaltungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cal1ban 07.05.2020 12:36
    Highlight Highlight Hört auf mit der Panikmache. Es sollte lieber mal zwischen der Todesursache unterschieden werden. Jeder Todesfall ist einer zu viel aber nicht bei jedem Fall war Covid-19 die Todesursache.

    https://mobil.krone.at/2149533#comment-list
    • Ludwig van 07.05.2020 12:48
      Highlight Highlight Ich sehe in dem Beitrag keine Panikmache.
    • trio 07.05.2020 12:50
      Highlight Highlight Hört mal mit dem kleinreden auf. Die Übersterblichkeit ist ganz klar vorhanden und auf covid 19 zurückzuführen. Trotz den ganzen Gegenmassnahmen.
      https://www.srf.ch/news/international/uebersterblichkeit-als-hinweis-auf-den-spuren-der-korrekten-corona-todeszahlen
    • Lowend 07.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Wenn ein Krebskranker bei einem Autounfall stirbt, wäre er nach dieser Krone-Logik auch an Krebs verstorben, obwohl das Auto ihn überfahren hat?

      PS: Wer die Kronenzeitung kennt, beruft sich lieber nicht auf die. Da ist Blick oder Bild noch vertrauenswürdiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zing1973 07.05.2020 12:36
    Highlight Highlight Ich sags nochmals. Wenn man die Fallzahl von Neuinfektionen klein halten möchte und dass dauerhaft, muss man auch asymptomatische Infizierte testen. Also die ganze Bevölkerung, insofern es die Menge an Tests die bestellt werden auch zulassen.
    • Ohniznachtisbett 07.05.2020 13:19
      Highlight Highlight Wie stellst du dir das vor? Jeder alle 3 Tage zum Test?
  • Markus97 07.05.2020 12:34
    Highlight Highlight Was mit nicht so gefällt ist, dass Wissenschaftler sich momentan oft damit begnügen zu sagen, dass eine Prognose nicht möglich ist, die Wirkung von Massnahmen ist stets völlig unbekannt. Der Bundesrat muss dann aber doch eine Prognose machen und Massnahmen anordnen, ohne Fachwissen auf dem Gebiet zu haben.

    Drücken sich hier die Wissenschaftler nicht von ihrer Verantwortung? Schliesslich sind sie es die seit Jahren auf dem Gebiet forschen. Da müssten doch irgendwelche Empfehlungen und zumindest halbwegs verlässliche Annahmen gemacht werden können. Das wäre ja irgendwie der Sinn ihrer Arbeit.
    • Ludwig van 07.05.2020 12:45
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Wirksamkeit der Massnahmen hauptsächlich von der Disziplin der Bevölkerung abhängen. Die Empfehlung der Wissenschaft ist also, gewisse Massnahmen/Lockerungen zu machen und dann laufend überprüfen was das Resultat ist.
    • bernd 07.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Die Verantwortung von Wissenschaft ist sicher nicht, politische Massnahmen zu definieren. Inwiefern sie dem Bundesrat Empfehlungen oder zumindest Analysen vorlegen, ist von aussen schwer zu sagen wenn man nicht dabei war.

      Betreffend seit Jahren forschen: das Virus ist seit rund einem halben Jahr bekannt. Natürlich hat "die Wissenschaft" allgemein Fachwissen zu Viren und Epidemien aber da sind halt extrem viele Sachen von der konkreten Ausprägung des Virus abhängig und dazu weiss man einfach noch wenig in der kurzen Zeit.
    • FaLa02 07.05.2020 12:53
      Highlight Highlight Es kann auch sein, dass die Wissenschafter/innen einfach immer noch am lernen/herausfinden sind, womit wir es hier tatsächlich zu tun haben.
      Das es nach wie vor neue Erkenntnisse gibt welche keine schlüssigen Beurteilungen zulassen.

      Komisch, jetzt arbeiten weltweit, tausende von Laboren an diesem Ding und können keine schlüssigen Angaben liefern, dabei hätte es seit langem in allen Foren Spezialisten welche schon längst wissen was Sache ist.........
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 07.05.2020 12:33
    Highlight Highlight Ich finde es interessant, was die Wissenschaftler sagen. Aber muss auch sagen: die Bandbreite ist so gross zwischen den verschiedenen Wissenschaftlern, dass es zwar interessant ist, aber praktisch irrelevant.
    • Ludwig van 07.05.2020 12:46
      Highlight Highlight So gross ist die Bandbreite doch gar nicht. So ziemlich alle Wissenschaftler sagen dass man mit unterschiedlichen Massnahmen die Epidemie bremsen kann. Welche Massnahmen sinnvoll sind hängt jeweils vom Ausmass der Epidemie und von der Disziplin der Bevölkerung ab.
    • Linus Luchs 07.05.2020 13:18
      Highlight Highlight @neutrino: Was wäre denn deiner Meinung nach relevant?

      Covid-19 ist neu, die Wissenschaft forscht in ganz verschiedenen Disziplinen, in zahlreichen Ländern, unter unterschiedlichen Bedingungen. Es gibt eine gigantische Datenmenge, unzählige Forschungsresultate, Bestätigungen und Widersprüche. Der Klärungsbedarf ist gross, trotzdem gibt es keinen besseren Orientierungsrahmen als die wissenschaftlichen Erkenntnisse. Offene Fragen und Widersprüche gehören zur Wissenschaft. Sonst wäre es keine.
    • Nik G. 07.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Weil die Wissenschaft etwa so strak Neuland betritt wie wir alle. Ich vermute das wärend der Spanischen Grippe nicht soviele Daten und Auswertungen erhoben wurde wie Jetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raber 07.05.2020 12:32
    Highlight Highlight Es ist anzunehmen dass die Fallzahlen steigen. Deshalb wäre es gut,wenn eine ungefähre Zahl,bis wieweit alles no ok ist, kommuniziert werden würde. Ansonsten werden die Medien bei jeder noch so kleinen Steigerung, die fetten Schlagzeilen hervor kramen und wieder nach Maskenpflicht und Ausgangssperre schreien.
    • Spellbinder 07.05.2020 13:08
      Highlight Highlight Ist wohl nicht nur von der zahl sondern auch von der Geschwindigkeit und Verteilung abhängig.
      Das grosse Problem ist, das die Zahlen mindestens 1 - 2 Wochen hinterher sind.
      Sprich du musst schon bei relativ kleinen schnellen anstiegen etwas tun, weil sich dann vermutlich schon eine Vielzahl von Leuten angesteckt hat, aber diese noch keine Symptome zeigen.
    • Raber 07.05.2020 13:41
      Highlight Highlight Deshalb wären ja Zahlen sinnvoll. Aber grundsätzlich bin ich nicht einverstanden mit ihrem Post. Denn wenn in 2 Wochen 80 Personen an einem Tag krank gemeldet werden, wäre dies in deinem Sinne ein Zeichen,alles wieder abzublasen,weil Verdoppelung der Fallzahl,also gewaltig. Aber von den 80 Personen, benötigen vielleicht 5 einen Spitalaufenthalt. Dies sollte in der CH noch zu bewältigen sein. Vor einem Monat wurden rund 1'000 Fälle pro Tag gemeldet und 95% der CH Spitäler waren nie an der Überlastung. Denke schon, Mathematiker sollten in der Lage sein,da ne gute Rechnung zu machen.
    • Ferd Blu 07.05.2020 14:11
      Highlight Highlight Fallzahlen können so hoch sein wie sie wollen, solange nur eine Anzahl Corona-Kranke in die Spitäler kommt, wo man keine Probleme hat. Denke das es der Fall sein wird hier in der Deutschschweiz. Das Tessin müsste aber durchaus aufpassen, würde dann aber nur noch kantonale Massnahmen machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 07.05.2020 12:23
    Highlight Highlight Habe andere namhafte Infektiologen, Virologen und Epidemologen gehört, die Gegenteiliges sagen. Diese werden aber verunglimpft. Mit guten Nachrichten macht man schliesslich keine Schlagzeilen.
    • Lowend 07.05.2020 12:36
      Highlight Highlight Wer genau fabsli? Wäre nett, wenn Sie die Namen dieser namhaften Infektiologen, Virologen und Epidemologen nennen würden.
    • FaLa02 07.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Verhalte dich doch ab Montag einfach wieder wie du willst.......
      Falls die Zahlen wieder exponentiell ansteigen werden ( ansteigen werden sie bestimmt wieder) kannst du alles Andere dafür verantwortlich machen, falls sie nicht ansteigen hast du's ja immer gewusst/vermutet.
    • Jein 07.05.2020 12:40
      Highlight Highlight Über die Entwicklung der Zahlen lässt sich streiten (hängt auch sehr davon ab wie van vorgeht, ein Südkorea-Approach könnte eine zweite Welle vermeiden), wo aber Einigkeit herrscht ist dass das ganze noch lange nicht vorbei ist weil dies erst der Fall sein wird wenn eine Impfung vorhanden ist.
    Weitere Antworten anzeigen

Liveticker

Karte von New York zeigt starke Ungleichheit +++ Russische Spitäler haben kaum mehr Platz

Die Coronavirus-Pandemie dauert weiter an. Alle internationalen News zu Covid-19 im Liveticker.

Artikel lesen
Link zum Artikel