Schweiz
Islam

Schweizer sind für Burka-Verbot

Umfrage des Instituts Léger

Schweizer sind für Burka-Verbot

21.12.2014, 04:3621.12.2014, 08:53

Ein Verbot der Burka würde in der Schweiz nach einer Umfrage eine Mehrheit finden. 62 Prozent von rund 1019 Befragten würden ein Verbot des Ganzkörperschleiers auf nationaler Ebene demnach befürworten.

In der Umfrage des Instituts Léger im Auftrag des «SonntagsBlick» lehnten 32 Prozent der Befragten ein Verbot ab. 6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit «Weiss nicht». Zum Zeitpunkt der Umfrage und weiteren Details wie der konkret gestellten Frage macht die Zeitung keine Angaben.

Im Kanton Tessin gibt es bereits ein Burka-Verbot.
Im Kanton Tessin gibt es bereits ein Burka-Verbot.Bild: KEYSTONE

Zustimmung fand ein Verbot in allen Altersgruppen und Regionen, wie das Blatt schreibt. Auch in der eher weltoffeneren Romandie sprachen sich demnach 60 Prozent der Befragten für ein Verbot aus. Ältere Befragte stimmten dem Verbot eher zu als jüngere. Ein Burka-Verbot wird namentlich in den Reihen der SVP gefordert.

Ein Verbot von Gesichtsverschleierungen hatte der Kanton Tessin im September 2013 eingeführt. 65,4 Prozent der Stimmenden hiessen eine entsprechende Volksinitiative gut. Die Räte müssen diesen Entscheid noch gewährleisten. Der Bundesrat beantragt ihnen, dies zu tun. Das Verbot sei verfassungskonform auszulegen, argumentiert er. (feb/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Schweiz kommt aus der Trockenheit nicht heraus
Ein paar Gewitter reichen der Schweiz nicht. Flüsse und Seen sacken auf immer tiefere Stände ab, während die Böden weiter austrocknen. Das Bafu blickt auf die kommenden Wochen – und findet wenig Grund zur Hoffnung.
Gemäss dem aktuellen Bulletin der nationalen Trockenheitsplattform vom 24. September verschärft sich das Niederschlagsdefizit trotz einzelner Regenfronten weiter. Am stärksten trifft es die Alpennordseite, Teile des Berner Oberlands und das Goms: Dort kamen in den letzten 30 Tagen bloss 35 bis 50 Prozent der sonst üblichen Regenmenge zusammen.
Zur Story