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Flughafen Zürich: Bild der israelischen Airline El Al zerkratzt

Aus politischen Gründen zerkratzt? Das Bild der El-Al-Heckflosse.
Aus politischen Gründen zerkratzt? Das Bild der El-Al-Heckflosse.Bild: zvg

Flughafen Zürich: Bild der israelischen Airline El Al zerkratzt – aus politischen Gründen?

Der Schweizer Landesflughafen präsentiert Aviatik-Fans rund um sein Gelände die verschiedenen Airlines auf Informationstafeln. Das Foto der El Al wurde nun zerstört.
04.02.2024, 10:3105.02.2024, 10:56
Benjamin Weinmann / ch media

Besonders an sonnigen Wochenenden tummeln sie sich rund um das abgesperrte Gelände des Flughafens Zürich: Aviatik-Fans, die zusehen, wie ihre Lieblingsvögel zur Landung ansetzen oder von Kloten aus in die weite Welt abheben.

Auch CH-Media-Leser A.S.* (* Name der Redaktion bekannt) gehört zu ihnen. «Ich komme regelmässig an den Flughafen mit unserem kleinen Sohn, der von den riesigen Maschinen in der Luft begeistert ist.»

Auf Informationstafeln präsentiert der Flughafen Zürich Aviatik-Fans die Airlines, die in Kloten landen.
Auf Informationstafeln präsentiert der Flughafen Zürich Aviatik-Fans die Airlines, die in Kloten landen.Bild: zvg

Doch kürzlich erlebten A.S. und sein zweijähriger Bub eine unerfreuliche Überraschung. «Bei einem Aussichtsplatz des Flughafens schaut sich mein Sohn immer gerne die Bilder der verschiedenen Airlines an, da er die Namen der meisten bereits kennt.» Diese präsentiert der Flughafen auf einer Informationstafel. «Doch das Bild der El-Al-Heckflosse war plötzlich zerkratzt.» Die Vermutung liegt nahe, dass das Foto aus politischen Gründen beschädigt wurde angesichts des Nahost-Krieges.

«Leider nicht das erste Mal»

Eine Maschine der israelischen El Al im Anflug am Flughafen Zürich.
Eine Maschine der israelischen El Al im Anflug am Flughafen Zürich.Bild: bwe

CH Media hat den Flughafen Zürich auf den Vandalismus-Fall hingewiesen. «Das ist leider nicht das erste Mal», sagt Sprecherin Elena Kuriger. «Ähnliche Vorfälle sind auch in der Vergangenheit schon vorgekommen.» Die Tafeln würden jeweils so rasch als möglich wieder instand gesetzt. Den Tätern drohen derweil Konsequenzen: «Wir verurteilen jegliche Vandalen-Akte und werden allfällige rechtliche Schritte, wie eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, prüfen.»

«Ich finde es schade, dass jemand so etwas macht», sagt A.S. Dieser Ort sei da, um jungen und erwachsenen Aviatik-Fans Freude zu bereiten. «Dass er nun wohl für politische Zwecke missbraucht wurde, macht mich traurig.» Sein Sohn sei zum Glück noch zu jung, um sich über den Krieg Gedanken machen zu müssen. «Er freut sich einfach über jedes Flugi am Himmel.» (aargauerzeitung.ch)

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