Schweiz
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«Carlos» muss wieder vors Gericht – dieses Mal wegen Körperverletzung und Drohung



ZUR GEPLANTEN BEENDIGUNG DES SONDERSETTINGS IM FALL CARLOS STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 19. JUNI 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG --- Der 17-jaehrige

Bild: SRF

Der als «Carlos» bekannt gewordene junge Straftäter muss erneut vor Gericht: Die Zürcher Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen rund 30 Vorfällen in Gefängnissen an. Wann der Prozess in Dielsdorf stattfindet, ist noch unklar.

Dem heute 23-Jährigen wird vorgeworfen, in verschiedenen Gefängnissen zahlreiche Gefängnisangestellte, Polizisten und Mitinsassen geschädigt zu haben. Er wird sich unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Der Sachschaden, den «Carlos» anrichtete, beläuft sich auf rund 40'000 Franken. Das beantragte Strafmass will die Staatsanwaltschaft erst später bekannt geben, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Tumult in der Pöschwies

In einen Tumult im Sommer 2017 in der Strafanstalt Pöschwies ZH waren insgesamt sieben Aufseher involviert. Einer musste zur Kontrolle ins Universitätsspital Zürich gebracht werden. Diese Strafanstalt in Regensdorf liegt im Bezirk Dielsdorf, weshalb der Prozess dort stattfindet.

In der Pöschwies sass «Carlos», weil er im März 2017 wegen versuchter schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen und zu einer 18-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war. Er hatte 2016 einen flüchtigen Bekannten beim Aussteigen aus dem Tram niedergeschlagen. Dieser brach sich den Kiefer.

«Carlos» war durch einen SRF-Dokumentarfilm im Sommer 2013 landesweit bekannt geworden. Nach der Ausstrahlung entflammte eine hitzige Diskussion über Sinn und Kosten der Behandlung junger Straftäter. Besonders zu reden gab sein «Sondersetting» mit Thaibox-Training.

Der Fall «Carlos» war mit ein Grund, weshalb der grüne Zürcher Regierungsrat und Justizdirektor Martin Graf im Frühling 2015 abgewählt wurde. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Heyyda! 18.04.2019 15:51
    Highlight Highlight Ich bin schockiert. Nicht über die unterschiedlichen Meinungen, dafür sind Kommentarfunktionen ja da. Sondern wie undifferenziert diese teilweise gehalten sind. Ebenso staune ich, dass sich einige offenbar nicht die Mühe machen, den verlinkten NZZ-Artikel zu lesen und deshalb aufgrund falscher Annahmen ihre pauschalisierende Meinung kundtun. So viel Hass und "Wutbürgertum" habe ich bisher auf Watson nicht erlebt. Was ist da passiert?
  • Angelo C. 18.04.2019 12:11
    Highlight Highlight Nun erst die kleine Verwahrung aussprechen, diese mit Option und für eine dauerhafte solche. Beide aber in jedem Fall in Einzelhaft eines Hochsicherheitstrakts zu verbüssen. Spartanische Zelle aus Beton wegen möglicher Zerstörungwut.

    Da man diesen Wahnsinnigen auf Grund seines schweizerischen Vaters leider nicht ausweisen kann und schon sein ach so wirkungsvolles Sondersetting gegen 30‘000 Franken monatlich gekostet hat, er heute in einer Verwahrung an die Sfr. 1800 TÄGLICH verbraten würde, ist man schier ratlos. Arme Steuerzahler 🥵!

    Devise: noch härter anpacken, den Verleider machen...
  • Bababobo 18.04.2019 07:13
    Highlight Highlight Hmm da wäre das Sondersetting wohl günstiger gekommen als das ganze Schauspiel danach..
  • Asmodeus 18.04.2019 06:22
    Highlight Highlight
    Daß man mit Steuergeldern versucht einen gefährlichen Mann zu rehabilitieren kann ich ja verstehen. Es macht Sinn und ist wichtig für die Gesellschaft.

    Aber ich kann bis heute nicht verstehen wie es ihm hätte helfen sollen unter Anleitung eines Kriminellen besser darin zu werden Leute kaputt zu prügeln.
    • Heyyda! 18.04.2019 15:46
      Highlight Highlight Carlos hat praktisch keine Schulbildung, kann kaum lesen und schreiben. Gemäss dem zuständigen Staatsanwalt (Interview gibts auf SRF) war die Ausbildung zum Boxlehrer so ziemlich die einzige Zukunftsperspektive, welche realistisch erschien. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Boxen konnte er allerdings schon vorher, da wurde er mit der Ausbildung nicht mehr markant gefährlicher...
    • Asmodeus 18.04.2019 17:59
      Highlight Highlight Ich sehe vor Allem kritisch WO er geboxt hat.
    • Nelson Muntz 18.04.2019 18:37
      Highlight Highlight Ein Kind das hier zur Schule geht und nicht lesen kann? Wohl nicht das hellste Sternchen am Himmel
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paradise 18.04.2019 04:14
    Highlight Highlight Lebenslange Verwahrung. Er hatte genug Chancen. Helft lieber Leuten die sich helfen lassen wollen
  • olmabrotwurschtmitbürli 18.04.2019 01:22
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es ganz nützlich, den Strafvollzug in Zukunft ausserhalb des Kantons Zürich durchzuführen. Wenn sich Behörden und Politik schon so eingeschossen haben...
    • Saraina 18.04.2019 13:05
      Highlight Highlight Ich bin sicher, die Angestellten des Zürcher Strafvollzugs und der Polizei finden das eine total gute Idee.
  • Wianve 17.04.2019 22:11
    Highlight Highlight Da würde wohl nur noch eine einsame Insel helfen, wo er sich selber helfen müsste. Wer mit Gewalt und Widerstand ein sorgenfreies Leben wünscht kann es einmal selber versuchen. Boxen braucht er dann um sich zu ernähren.
    Opfer vergisst man dafür, echt traurig.
  • Gawayn 17.04.2019 20:19
    Highlight Highlight Was mir massivst sauer aufstößt, ist weniger, dass man Unsummen für die Betreuung eines gemein gefährlichen Schlägers investiert.

    Sondern dass die Opfer kaum Unterstützung erhalten.

    Der junge Mann, der damals von Carlos mit dem Messer verletzt wurde, ist auf Sozialhilfe angewiesen.
    Er mußte seine Lehre abbrechen.
    Er wird sein Leben lang darunter leiden.

    Der Andere Kieferbruch
    Viele Wochen Arbeitsausfall.
    Die kriegen gar nichts an Hilfe.

    Kann doch nicht sein?!
    • redeye70 17.04.2019 21:37
      Highlight Highlight Diese fehlende Unterstützung beginnt doch schon bei der Berichterstattung in den Medien. Das Augenmerk ist immer auf die Täter gerichtet.
    • Paradise 18.04.2019 04:15
      Highlight Highlight Heute ist man ein böser Mensch wenn man opferachutz statt täterschutz will, welch verdrehte Welt.

      Linksextremismus in seiner grundform
    • Holzkopf 18.04.2019 05:24
      Highlight Highlight Neben den o.g. bekannten Opfern gibt es zudem noch weitere, welche z.B. durch "Carlos" verursachte Verkehrsunfälle geschädigt wurden.
      Ich kenne persönlich Betroffene.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mijasma 17.04.2019 20:09
    Highlight Highlight Wenn wir frei sein wollen und wenn wir selbstbestimmt sein wollen müssen wir auch die Verantwortung übernehmen für das was wir tun.
  • Mijasma 17.04.2019 20:05
    Highlight Highlight Es wird hier viel dafür und dagegen geredet werden, wer Schuld hat. Aber schlussendlich wählen wir alle selber was wir tun. Wir sind selber verantwortlich für unsere Handlungen.
    • Nelson Muntz 18.04.2019 06:17
      Highlight Highlight du meinst: „Jede chan mache was er will, will jede staht dezue was er macht“
    • HerrCoolS. 18.04.2019 08:15
      Highlight Highlight @Nelson Muntz: made my day! 😅
  • hiob 17.04.2019 18:49
    Highlight Highlight was? der ist noch in der schweiz? aber eine 16 jährige serbin, welche eine ausbildung beginnt und nicht gemacht hat muss dann zurück?
    • Filzstift 17.04.2019 19:14
      Highlight Highlight Er ist Schweizer väterlicherseits.
    • hiob 17.04.2019 19:18
      Highlight Highlight nichts* gemacht, im sinne von keine straftat.
    • Saraina 17.04.2019 21:32
      Highlight Highlight Sein Vater ist Schweizer, er ist auch Schweizer, er ist hier geboren, hat sein Leben lang hier gelebt und wurde von seinem Schweizer Vater erzogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 17.04.2019 18:12
    Highlight Highlight Er tut mir auch leid. Soviele Jahre im Gefängnis, die Jugend weg.

    Viele Leute haben sich durch ihn profiliert und profitiert.

    Er wurde weggesperrt, ans Bett gefesselt und mit Medis ruhiggestellt. Nicht alles war rechtens.

    Sie haben ihn beeinflusst und so wie es aussieht nicht wirklich zum Guten.

    Die selben Leute verdienen weiterhin Geld mit Menschen wie ihm und/ oder wurden wiedergewählt.

    Denkt darüber mal nach.


    • DieFeuerlilie 17.04.2019 18:52
      Highlight Highlight Ja, natürlich. Alle anderen sind schuld.

      Ich denke höchstens darüber nach, was mit einem Menschen zu tun ist, der offensichtlich nicht bereit, gewillt ist, ein Leben ohne Gewalt zu führen.

      Man hat es mit ihm lange (zu lange?) im Guten versucht.
      Erfolglos.

      Und ich komme immer wieder zum Schluss, dass er wohl lange nicht (oder gar nie mehr?) in die Freiheit, auf die Gesellschaft losgelassen werden darf.

      Denn offenbar ist er absolut lernresistent und stellt offensichtlich eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.

    • maoam 17.04.2019 19:20
      Highlight Highlight Ich erwarte die andere Aufzählung auch noch. Er ist und war ja kein Kind von Unschuld. Man könnte auch sagen er provoziert dieses Verhalten vom Rechtsystem. Ob dafür auch noch ein Sondersetting nötig ist?
    • Randalf 17.04.2019 19:21
      Highlight Highlight Nein, nicht die anderen sind schuld. Er hat ja Scheisse gebaut. Punkt.

      Ich rede über "Überbetreutheit". Schulpsychologen schon ab dem Kindergarten, Politiker, Psychiater und Psychologen. Und jeder hat daraus Kapital geschlagen.

      Auch die Presse meine ich damit.

      Es ist mir auch klar, dass ich mit diesem Kommentar viele Blitze ernten werde, von all der selbstgerechten Leserschaft.

    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 17.04.2019 18:10
    Highlight Highlight Kaum zu glauben, dass dieser junge Mann immer noch als Täter dargestellt wird, und nicht als Opfer, das Betreuung und Unterstützung bräuchte.
    • inmi 17.04.2019 23:21
      Highlight Highlight Was für eine Scheisse. Er ist Täter. All die Menschen, die Opfer seiner Gewalt wurden, sind Oper.

      Carlos bekam Betreuung und Unterstützung. Unfassbar viel. Zuviel. Das ist das Problem.
    • Paradise 18.04.2019 04:19
      Highlight Highlight Wtf????
      Opfer ist die Person die von ihm niedergestochen wurde, sie verwechseln da was?!
  • sak91 17.04.2019 17:58
    Highlight Highlight Für diejenigen, die einen sachlich-objektiven Bericht zum Thema „Carlos“ lesen wollen:
    https://www.nzz.ch/zuerich/carlos-droht-die-verwahrung-sie-machen-mich-zu-einem-monster-ld.1445965

    Vielleicht hilft‘s dem Einen oder Anderen, sich eine Meinung zu bilden.
  • Irrlycht 17.04.2019 17:57
    Highlight Highlight Trotzdem finde ich es den sinnvolleren Weg es zu versuchen (ihn zu therapieren), als dass man solche Leute lediglich für eine gewisse Zeit wegsperrt und dann mit noch grösserem Frust wieder auf die Gesellschaft loslässt. Das Thema ist natürlich äusserst kontrovers doch Carlos ist nur ein Beispiel unter hunderten. Er ist lediglich der der es in die Presse geschafft hat, von den hunderten anderen welche ähnlich sind wie er, hört man nichts, denn bei vielen von ihnen fruchtet die kostenreiche Begleitung bzw. Therapie. Dies ist der Öffentlichkeit jedoch leider nicht bekannt.
    2/2 http://im
  • Irrlycht 17.04.2019 17:50
    Highlight Highlight Das ist ein gefundenes Fressen für all die Leute die sich um ihr Steuergeld betrogen fühlen. Menschen wie er funktionieren nunmal anders als die meisten Menschen. Dies legitimiert jedoch auf keinen Fall sein Verhalten, es versucht lediglich dieses zu erklären. Er hatte keine ideale Vergangenheit bzw. keine fördernde Kindheit. Man muss verstehen, dass Menschen wie er auch auf Hilfe angewiesen sind (auch wenn er in der Öffentlichkeit primär als Täter existiert). Knast alleine würde aufjedenfall überhaupt nichts verbessern, ihr seht ja, er ist auch mit vollem Aufwand nur schwer therapierbar. 1/2 http://n
    • satyros 18.04.2019 00:50
      Highlight Highlight Knast ist auf jeden Fall um einiges teurer als die einzige Massnahme, die bei ihm gefruchtet hat und die abgebrochen werden musste, weil sich das vereinigte Wutbürgertum über teure Parfums und sportliche Aktivitäten aufregte. "Carlos" war im Sondersetting auf einem guten Weg, bis man ihn "zu seinem Schutz" eingeknastet hat.
    • soulcrates 18.04.2019 03:47
      Highlight Highlight Naja, der Boxunterricht war anscheinend erfolgreich.
    • Asmodeus 18.04.2019 06:28
      Highlight Highlight Ich stimme ja eigentlich zu. Aber wenn diese "sportliche Aktivität" darin besteht einen gefährlichen Mann unter Anleitung eines verurteilten Gewaltverbrechers in einem gewalttätigen Umfeld noch gefährlicher zu machen... Dann frage ich mich wie logisch da nachgedacht würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gustav.s 17.04.2019 17:20
    Highlight Highlight Er wurde von unserer Gesellschaft so gemacht. Teilweise sogar unter Missachtung der Menschenrechte und sogar unserer normalen Gesetze, beispielsweise ewiges einkerkern ohne richtige Anklage und Verurteilung.
    Einer der grössten Fehler war ihm eine art Kampfausbildung zu ermöglichen. Was soll man nun mit ihm machen, er ist (verständlicherweise) wütend und gefährlich.
    An Carlos: Am besten du spielst für ein paar Jahre den netten und sobald man dich frei lässt, Beine in die Hand nehmen ab ins Ausland. Nutze deine Zeit um dich vorzbereiten. z.b Fremdsprachen lernen.
    • maoam 17.04.2019 19:22
      Highlight Highlight Welch Blödsinn... 🤔
    • Saraina 17.04.2019 21:41
      Highlight Highlight Carlos ist nicht fähig den Netten zu spielen, sonst täte er das sicher. Er hat massivste schulische Defizite, während des Sondersettings wurde versucht, ihm flüssiges Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, damals war er schon jenseits der Schulpflicht. Das Kind Carlos war nicht beschulbar. Es ist nicht jede Persönlichkeitsstörung die Schuld der Gesellschaft.
  • Schläfer 17.04.2019 16:53
    Highlight Highlight Da ja alle Massnahmen seit Jahren nichts nützen und nur den Steuerzahler belasten, sollte man den Herr vielleicht in eine psychiatrische Einrichtung einweisen und medikamentös ruhig stellen, damit er keine anderen Personen mehr gefährden kann... Insbesondere da sich sein Verhalten auch bei Volljährigkeit nicht mal ansatzweise gebessert hat. Macht man schliesslich bei etlichen, weniger gefährlichen Menschen auch recht zügig.
    • Randalf 17.04.2019 19:23
      Highlight Highlight Seine Volljährigkeit hat er im Knast abgesessen.
    • Cyrillius 18.04.2019 00:27
      Highlight Highlight Die geschlossene Psychiatrie ist deutlich teurer als jedes Gefängnis und sowieso als jedes Sondersetting. Dies nur als Anmerkung, habe auch keine Ahnung wie man mit der Person Carlos umgehen soll.
  • cheko 17.04.2019 16:50
    Highlight Highlight Seine Geschichten und Eskapaden sind besser als jede Seifenoper! :D
  • So en Ueli 17.04.2019 16:10
    Highlight Highlight Da hat das Sondersetting wohl nicht viel gewirkt. Ich hoffe, dass Carlos seine gerechte Strafe erhält.
  • Boaty McBoatface 17.04.2019 16:08
    Highlight Highlight Da gibt es nur noch eine Lösung
    Benutzer Bild
  • Ich_bin_ich 17.04.2019 15:53
    Highlight Highlight Ohne die durchaus sonderbaren Massnahmen, das Verhalten des Jungen oder was auch immer zu rechtfertigen.

    1. Wer einen Politiker erst wegen eines bestimmten Falles und nicht wegen bestehenden Gesamtfehlern abwählt, sollte meiner Meinung nach, besser nicht wählen.

    2. Der Junge hat eh keine Chance mehr. Jede Chance die ihm gegeben oder verwehrt wird, ist Propaganda von beiden Seiten.

    3. Diese mediale Stimmungsmache kann auch Trotzreaktionen hervorrufen.
  • Gubbe 17.04.2019 15:37
    Highlight Highlight Vielleicht sollte er mal mit jemandem Bekanntschaft machen, der richtig gute Kampfkunst beherrscht. Eigentlich bin ich nicht für brachiale Strafen. Da wäre wirklich das von Alterssturheit vorgeschlagene Jus-Studium, bei so viel Dummheit eine wirkliche Strafe.
  • Thomas_v_Meier 17.04.2019 15:24
    Highlight Highlight Bei Carlos bin ich hin und her gerissen.
    Zum einen hat man ihn dank einer SRF Doku durch den Dreck gezogen. Aufgrund des Medialen und Politischen Druck ihn aus seinem Setting gezogen und plötzlich hart angegangen. Da kann ich ein Stückweit nachvollziehen das er ausflippt und kein vertrauen in sich und die Behörden hat.
    Auf der anderen Seite lässt er kaum eine Gelegenheit aus um zu wüten und lernt und will es nicht lernen das es so nicht geht.
    Für mich ist er Täter wie auch Opfer in dieser Geschichte.
    Leider werden wir nie erfahren was aus ihm geworden wäre ohne Doku.....
    • Ribosom 17.04.2019 17:27
      Highlight Highlight "Aufgrund des Medialen und Politischen Druck ihn aus seinem Setting gezogen und plötzlich hart angegangen."
      Er ist ein gewalttätiger Straftäter. Wie sollte man solche Leute deiner Meinung nach behandeln? Wie rohe Eier?
      Dass er Thaiboxtraining geschenkt bekommen hat, finde ich schon sehr stossend. Sein Sondersetting war übertrieben. Würde er sich mal am Riemen reissen und selber an sich arbeiten, müsste der Steuerzahler nicht ständig so viele nutzlosen Settings bezahlen.
  • Adumdum 17.04.2019 15:12
    Highlight Highlight Statt Einzelfälle würden mich viel mehr die Statistiken interessieren. Wieviele Jugendliche Straftäter bekamen ähnliche Behandlung und was ist mit denen passiert?

    Einzelfälle sind natürlich viel toller für Medien und Meinungsmacher...
    • Chili5000 17.04.2019 15:41
      Highlight Highlight Wieso sonst würden die Medien von diesem Typen berichten. Wenn er etwas aus seinem Leben gemacht hätte wäre es allen ziemlich wurscht gewesen.
  • Hashtag 17.04.2019 15:03
    Highlight Highlight Den Fall jetzt als Grund zu benutzen um gegen Sondersettings zu schiessen, ist nicht gerade intelligent. Über den Sinn oder Unsinn solcher Massnahmen sollte diskutiert werden. Dass das öffentliche Ausschlachten mit medialer Daueraufmerksam nicht gerade zur Beruhiging und Resozialisierung eines jungen Menschen beiträgt, sollte jedoch auch jedem klar sein.
  • Naraffer 17.04.2019 15:03
    Highlight Highlight Bei dem Buebli ist die Katastrophe vorprogrammiert. Wurde er eigentlich schon in einem Sondersetting an der Kettensäge und Schrottflinte ausgebildet? Das könnte ihn ja der Logik folgend eventuell auf die richtige Spur bringen?
  • einmalquer 17.04.2019 15:01
    Highlight Highlight Statt hier ausschliesslich gegen "Carlos" zu wüten, könnte man diesen NZZ-Artikel lesen:

    https://www.nzz.ch/zuerich/carlos-droht-die-verwahrung-sie-machen-mich-zu-einem-monster-ld.1445965

    Es ist anschaulich und zeigt, wie "Carlos" wurde wie er ist. Und dazu tragen massgeblich Schweizer Institutionen bei.

    Um jetzt noch was zu ändern, dürfte es zu spät sein. Vor allem zu spät für "Carlos".
    • Restless Lex 17.04.2019 16:58
      Highlight Highlight Habe selber Kontakt zu einer Person, welche in KEINEM Sondersetting gelandet ist, obwohl sie eigentlich dort hin gehört hätte. Sie musste ihre Strafe absitzen und ist jetzt im Massnahmenvollzug zur Resozialisierung. Dies müsste mit dem Herrn auch gemacht werden. Aufgrund dieses und all den anderen noch offenen Taten wieder ins Gefängnis und erst wieder gehen lassen, wenn er wieder gesellschaftsfähig ist. Und nein, es ist nicht zu spät, man muss "einfach" ein Umfeld schaffen, in welchem ihm klar wird, dass er nur mit Kooperation weiter und frei kommt.
    • einmalquer 17.04.2019 17:45
      Highlight Highlight Ein Umfeld schaffen, in dem Carlos in welchem er klar kommt, kann niemand mehr.
      Denn seine Erfahrungen werden dadurch nicht weggewischt.
      Die NZZ berichter zB:
      "Ganze 241 Tage verbringt der Jugendliche 2008 und 2009 in Einzelhaft."
      "46 Tage lang sitzt der Viertklässler eingeschlossen in der Durchgangsstation...weil man ihn verdächtigt, einen Brand in einem Schuppen gelegt zu haben. Angeschwärzt hat ihn ein Nachbar. Doch die Ermittlungen ergeben, dass er unschuldig ist. "
      "Psychiatrische Universitätsklinik Zürich  Dort fesselt man ihn während 13 Tagen ununterbrochen ans Bett."

    • einmalquer 17.04.2019 17:49
      Highlight Highlight Und dann geht es weiter:
      "Die Schwester des Jugendlichen reicht schliesslich Strafanzeige ein. Die Untersuchung ist noch immer hängig, die Staatsanwaltschaft versuchte das Verfahren einzustellen, doch das Obergericht pfiff sie zurück. "

      "Die Lausanner Richter werten die Behandlung als Verstoss gegen die Fairness im Verfahren. "

      Es ist nun mal so, andere werden nicht bestraft, Carlos wird ans Bett gefesselt oder unschuldig eingesperrt. So muss sein Eindruck sein.

      Und ein anderes Umfeld nützt nichts. Denn das Umfeld hat das Urteil gefällt - siehe Kommentae hier und anderswo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 17.04.2019 14:40
    Highlight Highlight Die Soziale Schweiz...
  • Scaros_2 17.04.2019 14:33
    Highlight Highlight Ich vertrette zwar ethische ansichten aber auch die haben in meinen Augen grenzen.
  • katerli 17.04.2019 14:28
    Highlight Highlight Hmm... ich könnte mir vorstellen, dass dem Herr Carlos ein paar Wochen im „Loch“ sicher gut tun würden. So eine Einzelzelle, ohne gar nichts ausser sich selbst ist sicher förderlich für den Lernprozess. Aber ich vertraue unserer Justiz in der, der werte Herr wie im Treibsand weiter versinkt. Irgendwann kommt der unten an. Hauptsache er bleibt verwahrt.
    • Asmodeus 18.04.2019 06:35
      Highlight Highlight Das "Loch" hat noch nie etwas positives bewirkt sondern immer nur geschadet. Eventuell solltest Du mal etwas recherchieren.

      Oder räume mal den Keller aus und setze Dich einfach da rein. Ohne Handy. Ohne Buch. Ohne irgendetwas. Einfach für ein paar Stunden.
  • TanookiStormtrooper 17.04.2019 14:09
    Highlight Highlight Der Junge scheint relativ Lernresistent zu sein. Dann bleibt er einfach noch ein Weilchen länger in der Kiste. 🤷‍♂️
  • ostpol76 17.04.2019 13:53
    Highlight Highlight Bin positiv überrascht wie gut das teure Sondersetting und die Resozialisierungsmassnahmen bei ihm genützt haben :-)
    • Alterssturheit 17.04.2019 14:09
      Highlight Highlight Man könnte ihm evtl. noch ein Jura Studium finanzieren, dann könnte er sich bei den künftigen Gerichtsfällen gleich selber verteidigen..
    • Ehrenmann 17.04.2019 14:47
      Highlight Highlight Käme auf dauer sicher günstiger als die 100 Pflichtverteidiger
    • Remo Robbiani 17.04.2019 14:50
      Highlight Highlight Oder ein eigenes Boxstudio eröffnem🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Myk38 17.04.2019 13:51
    Highlight Highlight 🤔 da wahren die x-10'000Fr. für Sondersettings, Thaiboxkurse, Streicheleinheiten, Auslandaufenthalte und Bitibätis der Psychologen scheinbar doch noch zu wenig. Aber Carlos kommt sicher noch auf den richtigen weg. 😏
    • andy y 17.04.2019 14:24
      Highlight Highlight Kann sich nur noch um Jahrzehnte handeln
    • P. Silie 17.04.2019 14:27
      Highlight Highlight Es waren knapp 40,000 pro Monat...
    • karl_e 17.04.2019 14:47
      Highlight Highlight Und, Myk, was schlägst Du vor, um den Carlos auf den richtigen Weg zu bringen? Prügelstrafe? Isolationshaft? Waterboarding? Boot Camp? Ich warte auf Deine Lösungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Käpt'n Hinkebein 17.04.2019 13:46
    Highlight Highlight Der Typ tut mir ein Stück weit leid. So wie der durch den Dreck gezogen wurde, besteht doch unternull Chance auf eine Resozialisierung.
    • G-Man 17.04.2019 14:08
      Highlight Highlight Als ob ihn das kümmern würde.
    • Fitamine 17.04.2019 14:10
      Highlight Highlight Er ist hier nicht das Opfer. Die Leute die er verprügelt und bedroht und allenfalls heute noch unter den Folgen leben sind es. Carlos steuert direkt auf eine Verwahrung zu und das ist auch gut so.
    • Chriguchris 17.04.2019 14:13
      Highlight Highlight Einfach ist es sicher nicht wenn dir so viel mediale Aufmerksamkeit zuteil wird und diese Aufmerksamkeit dann noch jahrelange Kontroversen auslöst. Gleichwohl hat er auch wenig Gelegenheiten ausgelassen in einen Fettkübel zu springen.
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