Schweiz
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Bundesrat Alain Berset waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 20. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Alain Berset an der Medienkonferenz vom Mittwoch. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Vertrauen ist gut – klare Worte wären besser!

Die tiefen Fallzahlen bei den Corona-Infektionen lassen die Disziplin in der Bevölkerung erodieren. Der Bundesrat aber scheut vor deutlichen Worten wie einer Aufforderung zum Maskentragen zurück.



Beten ist wieder erlaubt, in den Kirchen, Synagogen und Moscheen. Rechtzeitig zum christlichen Pfingstfest hat der Bundesrat dem Lobbying der Religionsgemeinschaften nachgegeben und Gottesdienste und andere Zeremonien zugelassen. Andere, die im Hinblick auf das Auffahrts- und Pfingstwochenende ebenfalls auf eine Öffnung hofften, wurden enttäuscht.

Zoos und Bergbahnen bleiben geschlossen. Camper und Kinofans müssen sich mindestens bis zum 8. Juni gedulden. Für Sexarbeiterinnen und Nachtclubs ist noch gar kein Land in Sicht. Auch über eine Lockerung des Versammlungsverbots will der Bundesrat erst am kommenden Mittwoch entscheiden, wenn der nächste grosse Öffnungsschritt in der Coronakrise traktandiert ist.

15 neue Fälle in der Schweiz +++ Zugpersonal fordert Maskenpflicht im ÖV
Wenn dein Verständnis von pulsierendem Leben aus 150 Besoffenen vor 2 Bars in Basel besteht. Ja, dann pulsiert das Leben aber gewaltig!

Partyvolk in der Steinenvorstadt in Basel. Bild: comments://458355783/2618896

Für den vorsichtigen Kurs des Bundesrats gibt es Gründe. Dreieinhalb Wochen nach den ersten Lockerungen des Corona-Lockdowns sind die Fallzahlen weiterhin rückläufig. Das ist «ermutigend», wie Alain Berset am Mittwoch sagte. Der positive Trend hat jedoch eine potenziell gefährliche Kehrseite: Die Disziplin in der Bevölkerung lässt nach.

Genug vom Hausarrest

Grob gesagt gibt es drei Arten von Menschen: die Ängstlichen, die eine Ansteckung fürchten und sich weiterhin kaum aus dem Haus trauen. Die Vorsichtigen, die sich bemühen, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Und eine kleine, aber wachsende Gruppe, die den wochenlangen «Hausarrest» einfach satt hat und wieder «normal» leben will.

Diese Leute sind Lockdown-müde und lassen sich vom Präventionsparadox («War das wirklich nötig?») verleiten. Man hat die beunruhigenden Bilder vom letzten Wochenende aus der Steinenvorstadt in Basel noch vor Augen. Es waren nicht sehr viele Menschen, doch es gibt Hinweise, dass die Dunkelziffer bei diesen «illegalen Partys» ziemlich hoch sein dürfte.

Daran wird sich nichts ändern, im Gegenteil. Der Bundesrat scheint sich dieser Gefahr bewusst zu sein. Man müsse weiterhin vorsichtig sein, «gerade wenn es draussen so schön ist und lange Wochenenden anstehen», sagte Gesundheitsminister Berset am Mittwoch. Gleichzeitig gibt es Stimmen aus Bern, bei denen man sich fragen muss, ob sie sich der Risiken bewusst sind.

A waiter wearing protective face mask of

Nur wenige Restaurantbesucher geben ihre Kontaktdaten an. Bild: KEYSTONE

Sie fände es falsch, der Bevölkerung «dauernd mit dieser zweiten Welle zu drohen und Angst zu machen», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am letzten Samstag im CH-Media-Interview: «Ich habe ein tiefes Vertrauen in unsere Bevölkerung.» Das mag in normalen Zeiten berechtigt sein. Nun aber gibt es Zweifel, ob die Bevölkerung dieses Vertrauen verdient.

Keine Daten und keine Masken

Der Bundesrat setzt stark auf die Eigenverantwortung. In mindestens zwei Bereichen sieht es damit nicht gut aus. So sind laut den Tamedia-Zeitungen nur wenige Restaurantbesucher bereit, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Einige Gaststätten scheinen sie nicht einmal einzufordern. Dabei wären sie sehr wichtig, um die Kontakte von infizierten Menschen verfolgen zu können.

Noch trüber sieht es beim Tragen einer Schutzmaske im öffentlichen Verkehr aus. Die wenigsten Fahrgäste sind bislang dazu bereit, sehr zum Unwillen des Personals, das sich letztlich diesem Risiko aussetzen muss. Auch Verteilaktionen etwa am Dienstag in Zürich scheinen kaum etwas zu bewirken. Die Hemmschwelle bei den Gesichtsmasken ist nach wie vor hoch.

In der Sackgasse

Eine Journalistin sprach Alain Berset am Mittwoch auf diese Probleme an und fragte ihn, wie die Leute unter diesen Umständen bereit sein sollen, freiwillig eine Contact-Tracing-App herunterzuladen. Der SP-Bundesrat liess die Gelegenheit zum Appell ungenutzt verstreichen und stellte bloss allfällige weitere Schutzmassnahmen in Aussicht. Eine klare Ansage sieht anders aus.

Bei den Masken haben sich die Vertreter des Bundes in eine Sackgasse manövriert, weil sie ihren Nutzen zu Beginn der Pandemie heruntergespielt haben. Wenn es um die Gesundheit geht, ist es jedoch nicht verboten, Fehler zuzugeben. Was ebenfalls fehlt, ist der Mut zum klaren Wort. Denn die Appelle zum Händewaschen und Abstandhalten kennen wir inzwischen auswendig.

Vielleicht sollten Alain Berset und Daniel Koch bei ihrem nächsten Kantonsbesuch einen Gesichtsschutz tragen. Es wäre Symbolpolitik, aber vielleicht eine mit Signalwirkung.

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    Alle Leser-Kommentare
  • JP del Grano 21.05.2020 12:22
    Highlight Highlight Die aus Südkorea stammende Schröder-Kim So-yeon (Ehefrau des Altbundeskanzlers Gerhard Schröder) sagte es bei einem Talk im "Ersten" treffend: In Asien hat die Rücksichtnahme auf die Anderen und die Gesellschaft hohe Bedeutung. Es ist also normal, Masken vor allem zum Schutz der ANDEREN zu tragen. Bei uns aber lautet die primäre Frage: Was nützt es MIR, wenn ich eine Maske trage? Und: Der Schutz meiner persönlichen Daten ist wichtiger als mit ihrer Freigabe zum Schutz der Anderen und der Gesellschaft beizutragen.
  • JP del Grano 21.05.2020 12:09
    Highlight Highlight Wenn die Nutzung der App verbunden ist mit dem Abschaffen der Abstandsvorschrift wird sie grossen Anklang finden. Das ist aber schädlicher als nützlicher: Die App schützt ja nicht vor Ansteckung sondern warnt bloss etliche Tage nach einer möglichen Ansteckung durch einen Kontakt länger als 15min und näher als 2m, nicht vor anderen Ansteckungswegen. Jene, welche weiterhin die Abstandsvorschrift immer einhalten werden daher keine Warnungen erhalten - ausser bei Fehlmessungen (false positive). Die App nützt nur beim nicht Einhalten wollen / können der Abstandsvorschrift.
  • landre 21.05.2020 09:47
    Highlight Highlight Solche Masken auch als symbolisches Zeichen des Respekts im öffentlich geteiltem Raum zu tragen, darf ehrwürdig sein. Diese aber während einer viralen Epidemie/ Pandemie am Hals, unter dem Kinn, sogar Hipster mässig hinten am Nacken oder ums Armgelenk und irgendwie permanent herrichtend betatschend usw zu handhaben ergibt Sinn und Zweck mit einem Virus?

    Und warum tragen mittlerweile vor allem markant ältere Mitmenschen (Risikogruppe?) Masken, obwohl es bei den meist getragenen FFP-Masken zweckmässig (Tröpfcheninfektion?) es die jüngeren Altersklassen es tun sollten oder Mensch, Mensch...
  • Vecchia 21.05.2020 09:13
    Highlight Highlight Masken im ÖV u. wo kein Abstand gehalten werden kann, ist vom BR empfohlen und gut. (Wobei die oft beobachtete unprofessionelle Maskenhandhabung gar nichts nützt)

    Über diesen Artikel wundere ich mich aber schon.

    Parlament, Journis und weitere täubeln seit Wochen gegen die Macht des Bundesrates im Notrecht.
    Die "unbequeme"und bei einigen Kunden evtl. unpopuläre Maskenpflicht, die auch von Unternehmen, Kantonen und Gemeinden durchgesetzt werden könnte, will man aber schon an den BR delegieren.

    (Dem kleinen Taxichauffeur droht eine Busse, wenn er seinen Kunden nicht zur Maske verpflichtet)
  • Mia_san_mia 21.05.2020 08:40
    Highlight Highlight Jetzt kann man sich doch mal beruhigen, die paar lächerlichen Fälle sind nichts mehr. Gestern wurde ich um 23:00 Uhr von der Bar nach hause geschickt! Solche Sachen nerven einfach langsam. Nach den obligatorischen 3 Litern Bier fing es erst an lustig zu werden.
    • i schwörs 21.05.2020 12:31
      Highlight Highlight "Nach obligatorischen 3 liter Bier wurde es erst lustig".. ok, sagt mal was aus über den Unterhaltungswert ohne Alkohol... Wieviele hättest denn nach 23Uhr noch gerne getrunken?
  • sowhat 21.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Tschuldigung Herr Blunschi, wenn Abstand halten und Händewaschen das Richtige ist, dann hört man nicht auf damit, es zu fordern, nur weil irgenjemand der Meinung ist, man habe es genug gehört. 🤦‍♀️
    Und zum Zweiten: der Bundesrat hat keine edukatorische Aufgabe. Daher ist es auch nicht an ihm "klare Worte" anzuwenden. Was denken Sie, wie schnell Einige monieren würden, der BR nähme sich zu viel heraus?

    Im Punkt Masken im öffentlichen Verkehr, bin ich einverstanden, denn da ist das Argument, Andere zu schützen schlagend genug.
  • gimpi 21.05.2020 08:36
    Highlight Highlight Wer eine Maske tragen will soll das tun. Das Symbol der Angst sollte ja bleiben. Kennt Ihr die Zahlen im Kanton Zürich? Koch und Berset reden immer noch von einer zweiten Welle. Kein Journalist hat mal gefragt wann kommt den die erste? Ich bin seit Mitte März der Meinung wir haben es gewaltig Übertrieben und jetzt müsste das der BR zugeben, wird er wohl nicht.
    • äti 22.05.2020 11:31
      Highlight Highlight Wo bleiben deine glasklaren Massnahmen? Was, wann und wo.
  • Saerd neute 21.05.2020 07:25
    Highlight Highlight Perset hat sich hier in eine Sackgasse gebracht.
    Sagen dass das keine Pandemie war kann er nicht mehr, zu sehr hat man die Menschen in Angst versetzt. Und weiterhin auf Panik setzen geht auch nicht mehr.
    Maskenobligatorium kann er vergessen nachdem Koch mantramässig derer Nutzlosigkeit beteuert hat. Die zweite Welle kommt auch nicht.
    Ja der Alain sitzt irgendwie in der Zwickmühle.
    • i schwörs 21.05.2020 12:34
      Highlight Highlight Der Herr heisst Berset, aber egal. "Keine Pandemie", bitte mal Definition der Wörter erlernen die man verwendet. In Angst versetzt? Auf Panik gemacht? Von wem redest Du? Von Dir? Und danke für Dein Kaffeesatzlesen punkto 2. Welle, sehr beruhigend zu wissen, dass da jemand die Zukunft vorhersehen kann. Kannst mir auch bitte die nächsten Lottozahlen durchgeben?
    • äti 22.05.2020 11:34
      Highlight Highlight Gilt auch für die Schweiz.
      Benutzer Bild
  • Spooky 21.05.2020 01:54
    Highlight Highlight Wieso sind die Masken eigentlich nicht gratis?
    • Maracuja 21.05.2020 11:57
      Highlight Highlight Berechtigte Frage! Mit dem ÖV zur Arbeit gehen viele Kleinverdiener, Auszubildende usw. 2 Masken/Tag x mind. 20 Arbeitstage bei einem Maskenpreis 1 Fr./St. macht 40 Fr./Monat.
  • Leon1 21.05.2020 01:03
    Highlight Highlight Habt ihr mittlerweile selbst gemerkt, dass Meinungsartikel pro-Maskenpflicht mit zwischengeschalteter Werbung von Watson-Masken für 39 Franken ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem mit sich bringen?
    • äti 22.05.2020 11:35
      Highlight Highlight Nein, Werbung ist allüberall.
  • Chrigi-B 21.05.2020 00:44
    Highlight Highlight So langsam reicht es Herr Blunschi und ja, dass gilt auch für ihren Kollegen...

    Es ist sowiso bald Juni, niemand zieht bei verdammten 30 Grad eine Maske an. Beim ersten richtigen Sommertag ist sowiso Ende Gelände.

    Ausserdem:

    Bis jetzt ist keine Theorie der Jünger einer 2. Welle eingetroffen.

    Es scheint als läge Isaac Ben-Israel richtig mit seiner Analyse zum Coronavirus. Der Mathematiker aus Israel behauptet das Virus fizzle nach 40-70 Tagen aus - mit oder ohne Massnahmen. Und ja, seine publizierten Zahlen geben ihm Recht.

    Läge er falsch, hätten wir längst die 2. Welle im Gange...
    • lilie 22.05.2020 09:54
      Highlight Highlight @Chrigi-B: Kannst du die Studie verlinken? Mich würde interessieren, welches Land er untersucht hat. Weltweit gibts nur einzelne, welche keine Massnahmen ergriffen haben. Und in solchen, wie z.B. Weissrussland, bleiben die Leute einfach freiwillig zuhause. Von dem her kann ich mir keine Studie vorstellen, die überhaupt einen solchen Effekt zuverlässig nachweisen könnte.
    • äti 22.05.2020 11:43
      Highlight Highlight @chrigi-b. Und Krebs, Leukämie etc etc sind auch alle von Soros, Gates, etc erfunden und gesteuert?

      Gemäss Youtube-Professoren ist es so. Denke, das reicht völlig für viele. Oder kannst du das Gegenteil beweisen?
      Benutzer Bild
    • Chrigi-B 22.05.2020 13:14
      Highlight Highlight Ach äti wie herzig. Es zeigt, dass du keinen blassen Schimmer hast wer dieser Herr ist. Hier ein paar Infos:

      Prof. Dr. Isaac Ben-Israel, Mathematiker, Vorsitzender der israelischen Weltraumbehörde und Vorsitzender des Nationalen Rates des Wissenschaftsministeriums in Israel.

      Aber ja, YT Professor....

      lilie, grad keine Zeit um es zu suchen, findest du sicher via Google mit seinem Namen. Es wurde in der Times of Israel veröffentlicht wenn mich nicht alles täuscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atavar 21.05.2020 00:09
    Highlight Highlight Aber über die Aluhüte wundern...
  • Oxymora 20.05.2020 23:49
    Highlight Highlight Beten wurde nie Verboten!

    Wer betete die Aktienkurse mögen nicht weiter sinken, hat nicht gegen Vorschriften verstossen. Verboten wurden Massenveranstaltungen.

    Nun werden Betbudenbesitzer gegen über allen anderen Veranstaltern, wie üblich privilegiert; bevorzugt behandelt.

    Als ob Viren zwischen Tempel und anderen Bauten für Veranstaltungen Disco, Kino, Stadion, Theater, etc. unterscheiden.
    • lilie 22.05.2020 09:55
      Highlight Highlight @Oxymoron: Wohl wahr, aber die Betbudenbetreiber haben in der Regel deutlich weniger Kundschaft als die Betreiber der Spass- und Konsumreligion und können daher die Hygienemassnahmen eher gewährleisten. 😉
  • rudolf_k 20.05.2020 23:26
    Highlight Highlight Anstatt so Blödsinn-Statements wie 'Wir möchten nicht vor der Zielllinie stolpern' würde der Bundesrat besser mal sagen, was genau das Ziel überhaupt ist. Für viele wie mich wäre gut zu wissen, ob unsere Branche jetzt einfach nicht mehr existiert bis vielleicht eine Impfung da ist.
    • lilie 22.05.2020 10:01
      Highlight Highlight @rudolf: Das Ziel ist klar und wurde vom BR wiederholt in klaren Worten kommuniziert, aber von den Medien immer nur in Nebensätzen erwähnt: Containment.

      Diese Strategie wird weltweit verfolgt und strebt eine möglichst tiefe Fallzahl bei sonst möglichst vielen Aktivitäten des normalen Alltages an.

      Dazu werden Massnahmen im Alltag ergriffen und möglichst konsequentes Contact Tracing betrieben, um Fälle zurückzuverfolgen.

      Diese Strategie hat den Vorteil, dass wir ziemlich normal leben können, auch wenn ein Impfstoff auf sich warten lässt - oder gar nie kommt.
  • Locutus70 20.05.2020 22:27
    Highlight Highlight Jetzt fehlt hier eigentlich nur noch ein Gastkommentar vom SPD-Obermedizinalrat Karl Lauterbach :xD
    • äti 22.05.2020 11:46
      Highlight Highlight Da ist er.
      Benutzer Bild
  • Smörebröd 20.05.2020 22:27
    Highlight Highlight Wieso muss der Bundesrat dies und das und klare Worte und alles. Wie wäre es, wenn das Volch mal den gesunden Menschenverstand walten liesse? Abstand kann nicht gehalten werden --> Maske und so weiter und so fort. Mir geht's langsam auf den Zeiger, dass so viele Journalisten klare Worte der Scheffs fordern. Ihr alle würdet mal lieber an den gesunden Menschenverstand Eurer Leser appellieren. Was zu tun wäre sollte aber eigentlich jetzt schon jeder wissen. Oder bewegt sich der Mensch tatsächlich so hirnlos durch die Welt, dass immer einer sagen muss, wo's lang geht?
    • Kruk 20.05.2020 22:43
      Highlight Highlight Der gesunde Menschenverstand ist ein Mythos.
    • Astrogator 21.05.2020 01:33
      Highlight Highlight Mein gesunder Menschenverstand sagt mit, dass ich keine Maske trage weil sie nichts nützen und sogar schaden können.

      Kann der Abstand nicht eingehalten werden ist das einfach Pech, sagt mir auch mein gesunder Menschenverstand.
    • sambeat 21.05.2020 02:24
      Highlight Highlight @Kruk:
      Das ist kein Mythos, den gesunden Menschenverstand gibt es. Einfach nicht in Massen…
    Weitere Antworten anzeigen
  • Verbesserer 20.05.2020 22:24
    Highlight Highlight Wochenlang hat der BR Berset und Daniel Koch die Bevölkerung vom tragen von Schutzmasken abgeraten, sie würden eine falsche Sicherheit suggerieren. Nun wundert man sich, wenn die Bevölkerung der Empfehlung folgt.
    • i schwörs 21.05.2020 12:39
      Highlight Highlight Sorry, aber vom Maskentragen "abgeraten" hat das BAG nicht. Es ist schon ein Unterschied, ob das Tragen nicht empfohlen wird, oder davon abgeraten wird. Im Übrigen hat das BAG immer das Maskentragen in bestimmten Situation empfohlen und tut es auch jetzt noch. Beware of fake news... ok?
  • weissauchnicht 20.05.2020 22:23
    Highlight Highlight Wie wäre es einfach mal zu sagen, was jetzt noch das Ziel der Massnahmen ist? „Flatten the curve“ war nachvollziehbar. Schutz des Gesundheitssystems auch. Da habe ich gerne mitgemacht. Die Kurve ist nun nicht mehr nur flach, sondern praktisch auf null. Ziel mehr als erreicht. Um was geht es jetzt noch?
    • i schwörs 21.05.2020 12:42
      Highlight Highlight Die Kurve der Neuansteckungen ja, aber nicht die der aktiven Fälle. Erinnert man sich noch daran, wie rasch die anfänglich auch sehr tiefen Neuansteckungen zunahmen? Man muss ja nicht unbedingt das alles nochmals von vorne beginnen. Ein Tiel ist es eben auch, ein erneutes exponentielles Anwachsen der Fälle zu vermeiden, und das ist ein Dauerziel.
    • Saerd neute 21.05.2020 17:51
      Highlight Highlight i schwörs die Anzahl Infiszierten interessiert nicht. Oder wollen wir ab jetzt im Winter auch die Grippe Infiszierten zählen?
    • i schwörs 21.05.2020 20:00
      Highlight Highlight Haha, ok, wenn die Anzahl der Infizierten nicht interessiert, dann hat alles keinen Sinn, schaffen wir das Gesundheitssystem doch einfach ab.. OMG.. Zu Deiner Information, wir zählen die Grippeinfektionen seit Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 20.05.2020 21:58
    Highlight Highlight Ärgerlich: viel zu viele schnallen‘s einfach nicht. Masken schützen nicht jene die sie tragen, sie erschweren aber eine Übertragung... weiss in Japan jedes Kind.
    Da bei diesem Sch.....virus auch jene ansteckend sein können, die null Symptome haben, müssen ALLE eine tragen, sonst bringt alles nichts. Weiss auch ein Herr Koch. Der musste aber sagen, Masken würden generell nichts bringen, WEIL WIR KEINE HATTEN. Und jetzt mag der BR nicht zurückkrebsen und delegiert die VERANTWORTUNG ans Volk. Herr Blunschi kritisiert dies völlig zurecht.
  • Maria R. 20.05.2020 20:46
    Highlight Highlight Alain Berset sagte ganz salopp: “Wir können Corona”

    Ich möchte hier mal nicht sagen, was mich Corona langsam kann.

    🍑👅
    • WHYNOT 20.05.2020 22:34
      Highlight Highlight DIE ZWEITE WELLE?
      Ja nun genug retrogewandt und paranoid, endlich mit etwas Mut und Zuversicht, Eigenverantwortung, Respekt, Distanz und positiver Energie die Zukunft in Angriff nehmen, sonst wird sich die halbe Weltbevölkerung bald nicht mehr ernähren können und dann folgt sie bestimmt die zweite Welle und erfasst uns mit weit grösserer Wucht, aber in Form einer Weltwirtschaftskrise Armut, Hunger, Seuchen, Nationalismus und Kriegen.
    • nicht_millenial 21.05.2020 05:55
      Highlight Highlight Ist nicht der bevorzugte Ort von Corona. 🙀
  • Victor Paulsen 20.05.2020 20:31
    Highlight Highlight Wenn wir uns jetzt noch vielleicht 2 wochen daran halten, ist die Situation sehr gut. Aber mit jeder Woche, die man verfrüht die Massnahmen ignoriert, werden die Massnahmen etwa 4 wochen länger laufen, um das selbe Ergebnis zu erzielen.
    Also komplett dumm und verantwortungslos
  • Guido Zeh 20.05.2020 20:28
    Highlight Highlight Immer dieses Maskenthema: Ich kann Ihnen versichern, die meisten Menschen können mit Masken nicht so umgehen, dass es zu ihrem Schutz etwas bringt. Im Gegenteil: Sie machen sich damit Illusionen unverletzlich zu sein, ziehen sie plötzlich runter (nur mit gewachsenen Händen?), tragen sie auf der Stirn, werfen sie nach Gebrauch nicht weg. Der Bund war deswegen von Anfang an skeptisch, nicht nur, weil es zu wenige gab - was übrigens nicht der Fehler des Bundes war, auch wenn das hier immer und immer wieder insinuiert wird...
    • nicht_millenial 21.05.2020 06:07
      Highlight Highlight Voilà. Masken schaffen eine falsche Sicherheit bezüglich Ansteckungsgefahr. Wenn, dann schützt eine Infizierter andere. Auf dem Weg nach Hause nach dem Test/Arztbesuch. Es muss schon klar sein, dass das BAG /Daniel Koch und sein Stab Prävention auch im Bezug auf Panik betreiben. Kommtja auch im Artikel zum Zug, “eine der Gruppen hat langsam genug”-das alles wird seit anfang berücksichtigt.
  • Maracuja 20.05.2020 20:07
    Highlight Highlight < Bei den Masken haben sich die Vertreter des Bundes in eine Sackgasse manövriert, weil sie ihren Nutzen zu Beginn der Pandemie heruntergespielt haben>

    Nicht nur Behörden haben den Nutzen runtergespielt, auch die Medien haben den Lesern eingetrichtert, Masken seien im besten Fall unnütz, im schlimmsten Fall kontraproduktiv. Mit Folgen: Erst kürzlich hat mich ein Kochfan hier belehrt, Masken wären Quatsch weil durchlässig wie ein zerrissenes Kondom. Ja, weshalb wird dann in medizinischen Bereich so viel Maske getragen? Weil man die Übertragung eigener Keime auf Drittpersonen verhindern will.
    • Guido Zeh 20.05.2020 22:40
      Highlight Highlight ...aber in der Medizin hat man einen andern Typ Maske und es gehört zur Ausbildung, wie man eine Maske sachgerecht trägt...
    • Maracuja 21.05.2020 11:38
      Highlight Highlight @Guido Zeh

      Beim Zahnarzt werden ganz simple Masken verwendet, mein Hausarzt verwendet für kleine Eingriffe ebenfalls solche, ein Kollege, der in einem Labor arbeitet genauso. Instruktion wie eine Maske richtig zu tragen ist, dauert höchstens 15 Minuten. Soll halt das BAG entsprechende Spots aufschalten. Sehe auch Personen, die Maske nicht korrekt tragen, sehe leider genauso Personen, die keine Maske tragen und husten/niesen ohne Ellbogen/Hand vors Gesicht. Maskentragen im ÖV, Arztpraxen u.Ä. ist Rücksichtnahme auf verletzliche Personen.
    • sowhat 22.05.2020 09:44
      Highlight Highlight Gibt eine wunderbare filmische Anleitung von Watson, wie Masken zu tragen sind. Ich glaub das war Helene Obrist, die's vorgemacht hat.:.....
  • Beat_ 20.05.2020 20:03
    Highlight Highlight Habt ihr eigentlich alle Masken zu verkaufen oder Aktien im Business?
    Es bringt nichts, wenn die Leute zum Einsteigen die Maske tragen und wenn sie aussteigen ist das einzige, was zurück bleibt, ihre Maske. Habe eigentlich gedacht, die Leute sind etwas schlauer, aber als ich Heute mich im Bus hingesetzt habe, lag da wirklich eine Gesichtsmaske auf dem anderen Sitz...
    Und da die Menschen offenbar nicht fähig sind, richtig mit dem Schutzmaterial umzugehen, sollen sie es besser sein lassen. Ist weniger gefährlich und gibt weniger falsche SIcherheit.
    • Ouvrier 20.05.2020 20:45
      Highlight Highlight In Asien Tragen ALLE Masken und es hilft, also warum soll es bei uns nicht helfen, ahhh ja, weil es der Koch gesagt hat und alle glauben ihm blind....
    • Terraner 20.05.2020 20:48
      Highlight Highlight Gut geschrieben, ich zweifle leider auch je länger je mehr daran, dass eine Mehrheit fähig ist, korrekt mit Schutzmasken umzugehen. Es wäre so einfach, aber auch das in den Ellebogen Husten und Niesen wäre leicht und doch machen es viele nicht.
      Das einer seine Maske im Bus lässt, gäbe es mit einer Pflicht aber eher nicht. Dafür bin ich fast überzeugt, dass dann überall rund um Bahnhöfe und Bushaltestellen, die Masken herum liegen würden.
    • NathanBiel 20.05.2020 22:05
      Highlight Highlight @Ouvrier: vielleicht liegt es in Asien daran das in grossen Teilen die Zielgruppe fehlt. Nämlich die Ü65 mit BMI 30+!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Terraner 20.05.2020 19:47
    Highlight Highlight Wird ein spannendes langes Wochenende werden. Ich werde etwas in der Region wandern und ansonsten Zuhause im Garten entspannen. 😎
    • Calvin Whatison 20.05.2020 23:42
      Highlight Highlight Gähn.😷
  • Yogi Bär 20.05.2020 19:40
    Highlight Highlight Wenn ich die Zustände bei uns in der Rdgion anschaue, bin ich der Überzeugung, dass eine zweite Welle kommt. Ist der Schweizer/in nicht reif genug um sich einer Selbstaufsicht mit Abstandsregeln einzuhalten oder im ÖV eine Maske zu tragen? Muss dies immer zuerst der Bund mit Vorschriften verordnen?
    • Beeee 21.05.2020 00:12
      Highlight Highlight Nein, die meisten haben einfach erkannt, dass zu viel in dieses Virus hineinintepretiert wird.
    • Yogi Bär 21.05.2020 11:11
      Highlight Highlight @Beee die Zahlen sagen was anderes. Zudem wissen wir sehr wenig über die Folgeschäden...
  • nevergiveup 20.05.2020 19:35
    Highlight Highlight Sorry - aber es gibt auch noch eine vierte Gruppe, die wahrscheinlich sogar die Mehrheit auf sich vereint: jene nämlich, die sich im Rahmen der Einschränkungen und der mittlerweile herrschenden Lockerungen einfach ganz normal verhalten und bewegen. Also die Zeit nutz(t)en, draussen zu sein, Sport zu treiben, mittlerweile unverkrampft in ein Restaurant oder Kafi sitzen - alles mit gebührendem Abstand und Hygiene. Ist ja nicht so eine Sache, oder? Angst ist übrigens immer ein schlechter Wegbereiter - als “Mitglied” einer sog. Risikogruppe habe ich mich übrigens immer so verhalten!
    • sambeat 21.05.2020 02:16
      Highlight Highlight Ohne Scheiss, Kollege: Du sprichst mir aus dem Herz👍
  • Eggi 20.05.2020 19:26
    Highlight Highlight Was wir alle „auswendig“ kennen, ist der wirksamste Schutz. - Mir leuchtet das ein.
    Konsequent setzt der Bundesrat auf Selbstverantwortung, und bisher sind wir gut gefahren damit. - Ich weiss, in welchen Situationen ich eine Maske WILL.
    Aber Herr Blunschli wird nicht Ruhe geben, bis eine Maskenpflicht von oben verordnet wird - und darob Selbstverantwortung und die wirklich effizienten Schutzmassnahmen nachlassen. -
    Warum diese Sehnsucht nach einem autoritären Bundesrat?!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 21.05.2020 04:13
      Highlight Highlight @Eggi. Es gibt einiges an Literatur über die Sehnsucht nach einem autoritären Führer. Einfach mal googeln.
    • Berner 21.05.2020 08:24
      Highlight Highlight @Eggi, es geht eben genau nicht darum, wann DU eine Maske tragen WILLST, sondern ob dein Gegenüber es BRAUCHT, dass du eine trägst. z.B. im vollen Zugsabteil. Es nennt sich Solidarität.
  • Mügäli 20.05.2020 19:12
    Highlight Highlight Wir haben doch soviel gemeinsam erreicht, die Fallzahlen sind seit Tagen tief, die Spitäler hatten nie die befürchteten Überlastung und langsam gehen wir wieder in Richtung Normalität. Wir befinden uns sozusagen auf der letzten Runde und müssen jetzt einfach noch ein bisschen Vernunft walten lassen damit Mitte Juni sämtliche Einschränkungen (ausgenommen Grossveranstaltungen) aufgehoben werden können.

    Es hat MILLIARDEN gekostet und es wäre einfach schlimm wenn all dies jetzt für nichts gewesen wäre.
    • Terraner 20.05.2020 19:23
      Highlight Highlight Leider sind wir nicht auf der letzten Runde, wir sind eher kurz vor dem Ende der ersten Runde. Wieviele Runden es gibt, wissen wir im Moment nicht. Es gibt aber im Moment keine logische Erklärung wieso es nicht weitere Runden geben sollte. Immunität haben wir nicht, sobald wir dem Virus wieder freien Lauf lassen, geht es in die nächste Runde. Wenn wir Übertragungen verhindern und Übertragungsketten unterbrechen, dann können wir uns die zweite Runde ersparen. Die Frage ist aber wie lange halten wir dies noch durch? Die Ermüdung ist ja offensichtlich erkennbar.
    • rudolf_k 20.05.2020 23:31
      Highlight Highlight Mügäli: Du drischst wohl gerne Phrasen. Wenn du jedoch in einer Branche arbeiten würdest, die als allererste zu tun musste, und für die es noch keinerlei Hoffnung auf eine Öffnung gibt, würdest du diese nichtsaussagenden Worte für dich behalten. Wenn wir wieder an Konzerte und Fussballspiele gehen können, DANN ist wieder Normalität. Ich sehe kein Szenario, in welchem dies bald möglich sein wird, ganz egal wie sich die Leute verhalten. Also bin ich einfach mal bis auf weiteres arbeitslos. Und du sagst mir, ich muss nur noch ein bisschen Vernunft walten lassen? Bitte.
    • Mügäli 21.05.2020 10:06
      Highlight Highlight @rudolf - ich bin mir durchaus bewusst, dass gewisse Bereiche noch lange unter dieser Situation leiden müssen daher habe ich explizit Grossveranstaltungen ausgenommen (zu erwähnen wäre auch der Tourismus gewesen).

      Diese Situation lässt sich nunmal nicht ändern und da helfen auch deine vorwurfsvollen Worte gegen mich nicht, ich kann weder was dafür noch bin ich Schuld an der momentanen Situation.

      Und ja, ich erhoffe mir auch Vernunft von Bürgern welche die neg. Folgen noch lange Begleitet und unterstütze vollumfängliche Hilfe für diese Branchen und deren Mitarbeiter.
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  • Hoci 20.05.2020 19:06
    Highlight Highlight Im Übrigen ist das Problem der Selbstverantwortung, dass es nicht funktioniert, die Partygänger machen dies auf Kosten derer die sich an die Regeln halten und zuhause bleiben. Machen sich noch lustig, tragen keine Masken und achten nicht auf Social distancing und gefährden so massiv andere.
    Oder kurz gesagt, die die sich um die Regeln foutieren sind verantwortlich für steigende Infektilnen.und die zweite Welle auf Kosten aller.
    Solidarität und Verantwortungsgefühl wäre Voraussetzung für selbstverantwortlich.
    So ist es unfair und jeder der Zuhause bleibt ist im Prinzip der Döddel.
  • Hoci 20.05.2020 19:02
    Highlight Highlight Genau so ist es. Sachloch verhebt es recht gut, obwohl sie sich von den Lobbies beeinflussen lassen.
    Kommunikation trocken stimmt auch, aber die Message mit klaren Worten rüber bringen, führen.und Aufklärungsarbeit zu machen, da fehlt ein Marketing/ Kommunikationsteam.
  • Zeit_Genosse 20.05.2020 18:53
    Highlight Highlight „abefahre“ ist einfacher als „ufefahre„. Beides sollte strikt und konsequent erfolgen. Beim „ufefahre“ klemmts, da scheint der BR kein Mut mehr zu haben. Das kostet viel Geld und letztlich vertrauen. Damit steigt die allg. Ungehorsamkeit von links bis rechts.
  • Defekte Demokratie 20.05.2020 18:52
    Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar Herr Blunschi! Die „Empfehlungen“ aus Bern muten seit Anfang der Pandemie als antiautoritäre Erziehung an. Ich ziehe beim Einkaufen eine Maske an, um auch das Personal zu schützen, das den ganzen Tag mit hunderten von Personen in Kontakt kommt, dasselbe sollte im ÖV selbstverständlich sein. Respekt vor den Mitmenschen. Und weiterhin gilt es, die Reproduktionsrate tief zu halten, da hilft sicher jede Massnahme - auch wenn sie fakultativ ist 😉
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.05.2020 22:12
      Highlight Highlight In meinem Coop dürften alle MA eine Maske tragen und keineR tut es. Also verzichte ich auch darauf und
      Halte 2 Meter Abstand
      Und wasche mir die Hände
      Und fummle nicht im Gesicht

      Und gut ist.
  • Fairness 20.05.2020 18:48
    Highlight Highlight Ich hoffe sehr, dass Berset recht hat, dass wir nahe an der Ziellinie sind. Ich bin mir da nicht so sicher bei all den ignoranten Leuten, die sich benehmen als wäre das Coronavirus verschwunden. Ich denke eher, dass die Maskenpflicht im vollen ÖV doch noch kommen wird. Das ist nicht mehr als Anstand und Respekt vor den Mitmenschen. Leider geht der immer mehr verloren.
    • Beeee 21.05.2020 00:14
      Highlight Highlight Was wartet denn an der Ziellinie ?
  • De-Saint-Ex 20.05.2020 18:42
    Highlight Highlight Ja schade... Chance verpasst... einmal mehr... sonst heisst es doch auch immer: nützt es nichts schadet es nicht...
    und dass in diesem Land immer wieder fälschlicher Weise von „Hausarrest“ und „Lockdown“ die Rede ist, hilft nun mal auch nicht. Bin mittlerweile auch am Punkt, wo ich der Meinung bin: entweder oder. Es gibt nun mal Situationen, in denen der typisch schweizerische Mittelweg nichts bringt. In diesem Fall ist er gar ein schlechter Scherz. Lassen wir doch alles schleifen. Wenn‘s dann richtig dicke kommen sollte, können wir ja dann einen Lockdown, einen Richtigen, erlassen.
    • Now 20.05.2020 18:51
      Highlight Highlight Was wäre denn so richtig dicke?
    • DasGlow 21.05.2020 06:58
      Highlight Highlight Für die Schweizer brauchts halt immer eine Extra-Cervelat. Am Besten noch mit einem Sahnehäubchen obendrauf und ein Schweizer-Kreuz aus Zuckerguss.
  • Ferd Blu 20.05.2020 18:39
    Highlight Highlight Was soll das Geschrei nach weiteren Einschränkungen schon wieder? Wieso muss man das Mantra etablieren, von einer unvertrauenswürdigen Bevölkerung? Habt ihr nur noch Corona im Hirn das ihr gleich Angst habt wenn Menschen draussen sind? Ich habe Angst vor Leuten die gerne weiterhin Freiheiten einschränken wollen und sich auf Leute empören die ihr Leben geniessen wollen, und das als egoistisch bezeichnen. Mir macht das Angst das Leute schnell bereit sind ihre Freiheit aufzugeben, sobald etwas als Gefährlich deklariert wird von den Medien.
    • Beeee 21.05.2020 00:15
      Highlight Highlight Genau!
  • re-spectre 20.05.2020 18:28
    Highlight Highlight wenn koch mit der maske auftaucht, hat's wohl wirklich genug auf lager.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.05.2020 22:13
      Highlight Highlight Es hat genug Masken. War heute im Manor
      50 Stück für 39.90 aufgetürmt fast bis zur Decke und daneben Desinfektionsmittel zur genüge.

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