Swatch bringt mit Audemars Piguet Taschenuhr in Verkauf – wo du sie kaufen kannst
Die Uhrenfirma Swatch und die Luxusmarke Audemars Piguet haben Details zu ihrer gemeinsamen Uhren-Kollektion veröffentlicht: Bei der «Royal Pop» handelt es sich um eine farbige Taschenuhr, die ab dem 16. Mai in ausgewählten Swatch-Läden verkauft wird (wo, siehst du hier).
Nach tagelangen Gerüchten am Markt hatte Swatch am Wochenende die Kollaboration offiziell angekündigt. Am Mittwoch nannte der Konzern dann erste Details: Die neue Kollektion umfasst acht farbige Modelle im Taschenuhrformat, die von der Luxusuhrenlinie «Royal Oak» von Audemars Piguet inspiriert sind. Die Uhren können laut Swatch mit Lederband etwa um den Hals oder am Handgelenk getragen oder in eine Tischuhr verwandelt werden.
Technisch setzt Swatch auf ein mechanisches «Sistem51»-Handaufzugswerk mit rund 90 Stunden Gangreserve. Die Modelle bestehen aus dem firmeneigenen Material «Bioceramic» und verfügen unter anderem über Saphirglas.
Wie bei früheren Kooperationen gilt auch diesmal eine Kaufbeschränkung von einer Uhr pro Person und Tag pro Verkaufslokal. Spekulationen zufolge liegt der Verkaufspreis bei rund 400 Franken. Swatch machte kein Angaben zum Preis.
An der Börse hatten die Spekulationen um die Kooperation zuletzt für deutliche Kursbewegungen gesorgt. In der vergangenen Woche schossen die Inhaberaktien der Swatch Group zeitweise um mehr als 16 Prozent nach oben und erreichten den höchsten Stand seit über zwei Jahren. Nach der offiziellen Bestätigung setzte jedoch Ernüchterung ein. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen nach dem Motto «buy the rumor, sell the fact».
Swatch-Aktie unter Druck
Am Mittwoch gerieten die Aktien zusätzlich nach der Generalversammlung unter Druck und verloren zeitweise fast sieben Prozent. Marktteilnehmer sprachen von «Verleider-Verkäufen» nach dem erneut gescheiterten Versuch des aktivistischen Investors Steven Wood, in den Verwaltungsrat einzuziehen.
Die neuste Kollektion erinnert mit ihrem Marketing und der limitierten Verfügbarkeit an frühere Verkaufsschlager. Mit der «Royal Pop» versucht Swatch, an den globalen Hype früherer Kooperationen anzuknüpfen. Besonders die 2022 lancierte «Moonswatch», die zusammen mit der Konzernschwester Omega entwickelt wurde, hatte weltweit lange Warteschlangen vor Geschäften ausgelöst. (sda/awp)
