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Vorhang auf in Mailand: Die Schweiz eröffnet ihren Pavillon an der Weltausstellung und rechnet mit Versorgungs-Engpässen



An der Weltausstellung in Mailand fällt am Freitag der Startschuss für den Schweizer Expo-Auftritt: Ein Pavillon flankiert von vier Türmen öffnet seine Türen. In den kommenden sechs Monaten sollen ihn rund drei Millionen Menschen besuchen - 16'000 pro Tag. 

Die Silotürme des Pavillons sind gut gefüllt: 2 Millionen Salz-Pakete der Schweizer Salinen befinden sich am Eröffnungstag im ersten Turm. In einem weiteren warten 2,5 Millionen Kaffee-Päckchen darauf, herausgegriffen zu werden.

Engpässe möglich

Alle Besucherinnen und Besucher können sich an diesen siloartigen Türmen bedienen - aber nur so lange der Vorrat reicht: «Es kann vorkommen, dass für die Besucher eines unserer Nahrungsmittel kurzzeitig nicht verfügbar ist», erklärte der Chef der Schweizer Expo-Präsenz Nicolas Bideau bei der offiziellen Vorstellung. Die Menschen sollten sich mit dem Mangel und der Endlichkeit der Ressourcen auseinandersetzen und so ihr eigenes Konsumverhalten hinterfragen. 

Im dritten Turm sind 350'000 Wasserbecher eingelagert. Mit ihnen können die Expo-Besucher das lokale Trinkwasser zu sich nehmen. Ursprünglich sollten Nestlé-Wasserflaschen angeboten werden. Nach Protesten verabschiedeten sich die Schweizer Expo-Planer aber von dieser Idee. Beim vierten Turm können sich die Besucher mit Apfelringli aus dem Thurgau bedienen. 420'000 Säcke gefüllt mit den kleinen Leckereien sind vorrätig. (sda/meg)

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