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Liveticker

Bürgerliche wollen Restaurants am 22. März öffnen +++ Impf-Nebenwirkung «Covid-Arm»

19.02.2021, 14:12
Coronavirus-Zahlen Zum Daten-Dashboard
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 19.02.21

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18:35
Kanton Appenzell Innerrhoden drängt auf Restaurantöffnung
Die Regierung des Kantons Appenzell Innerrhoden drängt auf eine Öffnung der Restaurants am 1. März. Sie fordert den Bundesrat dringlich auf, die Innen- und Aussenbereiche der Restaurants an diesem Datum zu öffnen.

Die Standeskommission (Regierung) ist mit der vom Bundesrat vorgeschlagenen Lockerung der Corona-Massnahmen nur teilweise einverstanden, wie die Ratskanzlei des Kantons am Freitag mitteilte.

Weiter beantragt die Standeskommission, die Altersgrenze im Bereich Sport und Kultur von 18 auf 20 Jahre anzuheben, zumal die Altersgrenze von 20 Jahren jener im Jugend und Sport-Bereich entspreche. Zudem soll der Bundesrat zügig eine Öffnungsstrategie erarbeiten, die über den Sommer 2021 hinausreicht. (sda)
17:28
Kommission folgt SVP-Antrag: Restaurants und Fitnesscenter sollen früher öffnen
Der Bundesrat will die Coronamassnahmen in einem ersten Schritt anfangs März lockern. Die Restaurants sollen erst bei einem zweiten Schritt per 1. April wieder öffnen, sofern es die epidemiologische Lage denn zulässt. Entsprechend negativ bis wütend fielen die Reaktionen auf bürgerlicher Seite sowie vom Gewerbe- und Gastronomieverband aus.

Nun weibeln die Bürgerlichen weiter für vorgezogene Lockerungsschritte: Restaurants, Kultur- und Freizeitbetriebe sollen spätestens ab dem 22. März 2021 wieder geöffnet werden unter Einhaltung der Schutzkonzepte. Dies beantragte die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N) mit 14 zu 10 Stimmen und 1 Enthaltung in ihrem Mitbericht zur Änderung des Covid-19-Gesetzes, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilen.

Der Antrag stammt aus der Feder der SVP, wie die Partei selber auf Twitter schreibt:
16:44
7320 Fälle von mutierten Coronaviren bekannt
In der Schweiz sind bisher 7320 Fälle mit mutierten Coronavirus-Varianten festgestellt worden, 1771 mehr als vor einer Woche. Die meisten davon sind keiner der bekannten Mutationen zuzuschreiben.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die neusten Zahlen am Freitag auf seiner Onlineplattform aufgeschaltet. Am Freitag vergangener Woche hatte das BAG noch insgesamt 5549 Ansteckungen mit mutierten Varianten gemeldet.

Laut den neusten Zahlen wurden bisher 2794 Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) zugeschrieben und 116 der südafrikanischen (B.1.351). Auch fünf Fälle der brasilianischen Mutation (P.1) sind bekannt. Zwei davon wurden im Kanton Genf, einer in Zürich, einer in Glarus und einer im Kanton Thurgau festgestellt.

Bei den übrigen 4405 Fällen war zwar eine Mutation vorhanden, die Linie aber unklar. Viren mutieren ständig. Der gesamte Anteil der Virusvarianten wird vom BAG auf 50 Prozent geschätzt.

Die Zunahme der mutierten Fälle steigt im Gegensatz zum alten bekannten Virenstamm exponentiell. Das BAG weist darauf hin, dass die Zahlen nicht repräsentativ seien. Grund seien starke Unterschätzungen in Kantonen, in denen nur wenig oder kein Material sequenziert worden sei. (sda)
15:34
Ständeratskommission unterstützt weitere Corona-Milliarden
Die Finanzkommission des Ständerats (FK-S) ist mit dem Bundesrat einverstanden, zur Bewältigung der Corona-Pandemie weitere 14,3 Milliarden Franken an Bundesgeldern zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Vorlagen werden an der Frühjahrssession behandelt.

Die FK-S beantragt ihrem Rat Zustimmung zu den Nachtragskrediten im Budget 2021, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Dabei fallen die Erhöhung des Bundesbetrags für die kantonalen Härtefallmassnahmen (6,3 Milliarden Franken) und der Beitrag an die Arbeitslosenversicherung zur Deckung der Kurzarbeitsentschädigung im Jahr 2021 (6 Milliarden Franken) am meisten ins Gewicht.
Protective mask on a Swiss money background Copyright: xJohanx Panthermedia28200715
Die Finanzkommission unterstützt grundsätzlich auch die damit einhergehenden Änderungen im Covid-Gesetz. Vorläufig beantragt sie einstimmig Zustimmung zum entsprechenden Bundesbeschluss. Sie wird zu Beginn der Session abschliessend über die Anträge entscheiden - nachdem die federführende Wirtschaftskommission (WAK-S) das Geschäft beraten hat.

In einem Mitbericht an die WAK-S schlägt eine Mehrheit der FK-S vor, die Schwelle beim Umsatzverlust von 40 auf 25 Prozent zu senken, ab der ein Unternehmen ein Härtefallgesuch einreichen kann. Damit soll insbesondere der schwierigen Lage vieler kleiner und insbesondere margenschwachen Branchen Rechnung getragen werden. (sda)
15:33
Vereinzelt Rötungen und Schwellungen eine Woche nach Corona-Impfung
Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat nach Impfungen gegen das Coronavirus Meldungen über vereinzelte Rötungen und Schwellungen etwa eine Woche nach der Verabreichungen erhalten. Die lokalen Reaktionen am gespritzten Arm traten beim Moderna-Impfstoff öfters auf als bei der Impfung von Pfizer/Biontech.

Die Lokalreaktionen sind als «Covid-Arm» bekannt und werden auch in anderen Ländern beobachtet, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um ein vorübergehendes Phänomen wegen des Aufbaus des körpereigenen Immunsystems. Gesundheitsschädlich ist es nicht und verschwindet von selbst nach einigen Tagen.
A woman presses a pad onto her upper arm after receiving a dose of Moderna's COVID-19 vaccine at a COVID-19 vaccination and testing site in Brussels, Tuesday. Feb. 9, 2021. Belgium has moved its vaccination program into a second phase, in which key health workers will receive their first jabs. (AP Photo/Virginia Mayo)
In einigen Fällen sind die gut abgegrenzten Rötungen oder Schwellungen mit Schmerzen oder Juckreiz verbunden. Auch das verschwindet. In schlimmeren Fällen kann eine Behandlung mit Analgetika oder Antihistaminika angezeigt sein. Einigen Meldungen an Swissmedic zufolge wurden Personen mit der verzögerten Reaktion unter der vermutlich falschen Annahme einer bakteriellen Hautinfektion mit einem Antibiotikum behandelt.

Wie die Arzneimittelbehörde weiter mitteilte, entstanden Zweifel, ob Personen mit den Lokalreaktionen die zweite Impfdosis erhalten sollten. Die zweite Dosis sei für den wirksamen Schutz wichtig, ruft Swissmedic in Erinnerung. Es gebe keinen Grund darauf zu verzichten. Gegebenenfalls könnte die zweite Dosis in den anderen Arm gespritzt werden.

In der Zulassungsstudie des Covid-19-Impfstoffs von Moderna werden solche Reaktionen bei 0,8 Prozent der Geimpften nach der ersten Dosis und bei 0,2 Prozent nach der zweiten beschrieben. Sie gelten damit als «gelegentlich auftretend». (sda)
14:44
Wieder Präsenzunterricht für Aargauer Mittel- und Berufsfachschüler
Die Aargauer Mittel- und Berufsfachschülerinnen und -schüler werden ab dem 1. März wieder vor Ort in der Schule unterrichtet. Der Fernunterricht für die Sekundarstufe II zur Eindämmung der Corona-Pandemie endet wie vorgesehen nach fünf Wochen.

Die Maskentragepflicht für alle Personen auf den Schularealen gelte weiterhin, teilte das kantonale Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) am Freitag mit. Die Lage habe sich in der ganzen Schweiz und auch im Aargau weiter stabilisiert, und der Bundesrat habe Lockerungen seiner Massnahmen ab März in Aussicht gestellt, hiess es zur Begründung des Abschlusses des Fernunterrichts.
Eine Ausnahme gilt an der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales: Weil deren Lernende regelmässigen Kontakt mit verletzlichen Personen haben, wird dort bis zum 9. April und damit bis zum Beginn der Frühlingsferien reduzierter Präsenzunterricht durchgeführt.

Der Regierungsrat hatte Mitte Januar beschlossen, die Mittel- und Berufsfachschüler vom 25. Januar bis Ende Februar in den Fernunterricht zu schicken. Damit wollte er einen Beitrag zur Stabilisierung der Lage und zur Senkung der Mobilität leisten.
(sda)
14:43
Alle 300 Hotelangestellte Wengens müssen sich testen lassen
Im Berner Oberländer Tourismusort Wengen müssen am Samstag die Angestellten sämtlicher Hotels zum Coronatest antraben. Grund dafür ist, dass sich mehrere Angestellte mit der südafrikanischen oder der brasilianische Variante des Coronavirus infiziert haben.

Der kantonsärztliche Dienst hat die Massentestung angeordnet, wie die bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) am Freitag mitteilte. Wie GSI-Mediensprecher Gundekar Giebel auf Anfrage sagte, betrifft die Massnahme 300 Personen.
epa08931285 A general view of the mountain village while  preperations for the FIS Alpine Skiing World Cup in Wengen make progress amid the Coronavirus disease (Covid-19), in Wengen, Switzerland, 11 January 2021. At the moment this year's edition of the FIS Alpine Skiing World Cup in Wengen is to go ahead upcomming weekend as planned, despite a recent rise in Coronavirus cases.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Ob das brasilianische Virus im Berner Oberland zirkuliert, ist laut Giebel noch nicht klar. Die vorhandenen Proben müssen noch sequenziert werden. Derzeit gilt weiterhin, dass das brasilianische Virus im Kanton Bern nicht nachgewiesen ist.

Bereits vor ein paar Tagen verfügten die Behörden, dass nach einem Corona-Ausbruch ein Wengener Hotel für zehn Tage schliessen muss. Dies, nachdem zwei Hotelangestellte und vier Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Tests in diesem Hotel und in weiteren Unterkünften fielen negativ aus.

Wie Giebel sagt, können aber die Berner Gesundheitsbehörden zwischen neuen Fällen und diesen Fällen keine Verbindung herstellen. Die Übertragungsketten könnten nicht nachvollzogen werden, heisst es in der Mitteilung. Deshalb verfügten die Behörden den Massentest. (sda)
13:54
Negative Massentests tauchen in Statistik teilweise nicht auf – Positivitätsrate verfälscht
Eine Gesundheitsfachfrau f
Das Mantra des Bundesrats ist klar: Testen, testen, testen. Der Bund übernimmt deshalb auch die Kosten für Massentests – wenn ein Kanton ein entsprechendes Konzept vorliegt. Wer aber erwartet, dass die Ergebnisse der Massentest aber eins zu eins in den Statistik wiedergegeben werden, liegt falsch: Nur medizinische Einrichtungen müssen sämtliche Ergebnisse melden, wie nau.ch berichtet.

Von präventiven Massentests an Schulen, in Firmen und in Heimen müssen nur die positiven Ergebnisse an das Bundesamt für Gesundheit übermittelt werden. Begründet wird diese Ausnahme mit der Kosteneffizienz.

Das hat Auswirkungen auf die Positivitätsrate: Werden darin die negativen Resultate aus den präventiven Massentest nicht einberechnet, liegt sie tendenziell zu hoch. Das bestätigt das BAG gegenüber nau: «Infolgedessen ist die derzeit messbare Positivitätsrate eine Überschätzung der tatsächlichen Positivitätsrate.»

Das ist insofern pikant, als dass die Positivitätsrate vom Bundesrat als eines der Kriterien angeführt wird, aufgrund dessen er Ende März über einer weitere Lockerung der Massnahmen entscheidet wird. Sie sollte unter 5 Prozent liegen. Anzumerken ist: Der Bundesrat hat keine Automatismus definiert. Und: Nur in wenigen Kantonen finden derzeit präventive Massentests statt. Nur gerade von neun Kantone hat der Bund ein entsprechendes Konzept erhalten. (mlu)
13:46
Waadt gewährt Pflegepersonal eine Prämie von 900 Franken
Das Pflegepersonal des Kantons Waadt erhält als Dank für seinen aussergewöhnlichen Einsatz während der Coronavirus-Pandemie eine Prämie von 900 Franken. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 15 Millionen Franken, die vom Kanton übernommen werden.

Von der Prämie profitieren können 14'000 Personen, die in direktem Kontakt mit Patienten standen und dem Virus ausgesetzt waren,
wie der Kanton Waadt am Freitag in einem Communiqué festhielt. Ausgenommen sind Verwaltungspersonal, leitende Ärzte und Mitglieder der Geschäftsleitung.
ARCHIVBILD --- ZUM SORGENBAROMETER 2020 DER CREDIT SUISSE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Medical personnel at work in the intensive care unit of the Sion hospital (Hopital de Sion) during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Sion, Switzerland, Wednesday, April 1, 2020. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Der Bonus von 900 Franken bezieht sich auf einen Beschäftigungsgrad von hundert Prozent und ist netto garantiert. Die Sozialabgaben des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers werden vom Kanton übernommen. Die Summe entspricht somit einem Bruttogehaltszuschlag von rund 1080 Franken. Die Regierung wolle mit dieser Geste allen Pflegekräften auf konkrete und greifbare Weise ihren tiefen Dank aussprechen, heisst es. (sda)
13:39
BAG registriert 130'923 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen
Bis und mit Mittwoch sind in der Schweiz innert Wochenfrist 130'923 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.
Pro Tag wurden damit durchschnittlich 18'703 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 16 Prozent. Insgesamt wurden bis Mittwoch 613'346 Impfungen durchgeführt. Aktuell sind damit pro 100 Einwohner in der Schweiz und in Liechtenstein 7,1 Impfdosen verabreicht worden.

Um gegen eine Erkrankung an Covid-19 optimal geschützt zu sein, sind pro Person zwei Impfdosen notwendig. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 234'554 Impfdosen. Zudem sind noch 36'125 Impfdosen beim Bund gelagert. (sda)
13:34
1021 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innert 24 Stunden 1021 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG 10 neue Todesfälle und 54 Spitaleintritte.

Am Freitag vor Wochenfrist waren dem BAG 1253 positiv getestete Fälle gemeldet worden. Am Donnerstag waren es deren 1219.


Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 5 Prozent bei den PCR-Tests und bei 4,4 Prozent bei den Schnelltests. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 176,57 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 9. Februar bei 0,82.

23'140 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9200. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 11'010 Menschen in Isolation und 18'750 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 2870 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren. (sda)

12:45
Massentests beim Gesundheitspersonal und am Gymnasium
Appenzell Innerrhoden setzt auf Corona-Massentests beim Gesundheitspersonal und am Gymnasium St. Antonius in Appenzell. Auf diese Weise sollen Übertragungsketten frühzeitig unterbrochen und Massenansteckungen verhindert werden.

Mit der Verbreitung neuer Varianten des Coronavirus steige auch die Gefahr der Ansteckungen, teilte das Innerrhoder Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag mit. Ein wichtiges Instrument zur Eindämmung der Pandemie seien Tests. So könnten Risikogruppen geschützt und die Schulen möglichst offen gehalten werden.
In Arosa GR sind haupts
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spitals, von Alters- und Pflegeheimen sowie der Spitex Appenzell werden wöchentlich mit Speicheltests auf das Virus und dessen Varianten getestet. Die Tests sollen solange durchgeführt werden, bis eine Mehrheit der Heimbewohnerinnen und -bewohner zweimal geimpft ist.

Ausserdem finden nach den Sportferien am Gymnasium St. Antonius als Pilotprojekt Massentests bei Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen statt. Die Eltern seien informiert worden. Die hohe Durchmischung und die grösstenteils asymptomatischen Krankheitsverläufe bei den Jungen hätten Potenzial für Massenansteckungen, heisst es.

Um diese Gefahr zu minimieren, sei es entscheidend, Trägerinnen und Träger des Virus frühzeitig zu identifizieren. Je nach Entwicklung der Lage und den Erfahrungen mit dem Pilotprojekt am Gymnasium will das Departement die Massentests auf weitere Schulen ausdehnen. (sda)
12:11
102 neue Infektionen und ein weiterer Todesfall im Kanton Bern
Der Kanton Bern hat am Freitag 102 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Eine weitere Person ist in den vergangenen 24 Stunden an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Damit sind inzwischen 984 Personen im Kanton Bern Opfer geworden einer Infektion, wie am Freitag der Corona-Internetseite des Kantons Bern zu entnehmen war. Am Freitagmorgen befanden sich 105 Personen mit Covid-19 in einem Berner Spital (Vortag 111). 19 davon lagen auf der Intensivstation (22).

Der Sieben-Tages-Schnitt der Corona-Infektionen betrug am Freitag 91 pro Tag, gegenüber 115 in der Vorwoche. Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen wurden im Kanton Bern 4737 Personen gegen das Coronavirus geimpft. (sda)
12:07
Afrika setzt auch auf russischen Corona-Impfstoff
epa09021836 A vial containing Russian vaccine Sputnik V is shown by a health worker at the COVID-19 vaccination site of Semmelweis University in Budapest, Hungary, 18 February 2021.  EPA/Szilard Koszticsak HUNGARY OUT
Afrika will beim Kampf gegen das Coronavirus auch bis zu 300 Millionen Dosen des russischen Sputnik-Impfstoffs einsetzen. Ein entsprechendes Angebot aus Moskau inklusive günstiger Finanzierungsbedingungen liege der Beschaffungskommission der Afrikanischen Union (Avatt) vor, teilte das Gremium am Freitag in einer Erklärung mit.

Die von Avatt bisher schon beschafften 270 Millionen Dosen von den Unternehmen Astrazeneca, Pfizer sowie Johnson & Johnson seien bereits alle von den 55 Mitgliedsstaaten der AU gebucht. Ab Mai würden Impfungen mit Sputnik V-Impfstoffen möglich sein. Die AU-Staaten seien aufgerufen, Bestellungen aufzugeben.

Afrika stellt rund 3,5 Prozent der weltweit entdeckten Corona-Ansteckungen. Bei den Todesfällen überschritt der Kontinent nun die 100'000er-Schwelle. An den Folgen einer Covid-19-Infektion starben bisher 100 294 Menschen. (sda/dpa)
10:56
Corona-Neuinfektionszahlen in Europa gehen weiter zurück
FILE - In this Feb. 11, 2021 file photo a health worker administers a dose of the AstraZeneca vaccine to a woman at a vaccination center set up in Fiumicino, near Rome's international airport. As Poland began vaccinating teachers on Friday Feb. 12, 2021 many say they are unhappy that they are getting AstraZeneca vaccines against the coronavirus, rather than the Pfizer shots earmarked for health care workers and the elderly. Nearly a year into the pandemic, many Europeans and others globally are desperate to get vaccinated and return to normal life. But many don't want just any vaccine. (AP Photo/Alessandra Tarantino, File)
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Europa geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter zurück. Sie sei in der fünften Woche in Serie rückläufig gewesen, teilte der Direktor des WHO-Regionalbüros Europa, Hans Kluge, mit.

Erstmals seit September 2020 habe die Zahl der gemeldeten Fälle in einer Woche unter einer Million gelegen. Auch wenn die Todeszahlen in Verbindung mit Corona-Infektionen weiterhin hoch seien, sei dieser Wert ebenfalls zurückgegangen, und zwar in drei Wochen nacheinander.

Trotz der positiven Trends sei es nicht der richtige Zeitpunkt, um nachlässig zu werden, mahnte Kluge an. Gesundheitsbehörden bekämen durch die niedrigeren Fallzahlen vielmehr die Gelegenheit, sich darauf zu konzentrieren, ihr Vorgehen zu bewerten und Nachbesserungen vorzunehmen.

Zugleich sei es auch eine Zeit, um das Gesundheitswesen über den Kampf gegen Covid-19 hinaus wieder auf Kurs zu bringen. Auch andere gesundheitliche Angelegenheiten wie etwa Krebsbehandlungen, psychische Folgen der Pandemie und aufgeschobene Operationen müssten angegangen werden.

Die WHO zählt zur europäischen Region insgesamt 53 Länder, darunter die Türkei, Russland und weitere Staaten östlich der EU. Sie kommt auf mehr als 37 Millionen bestätigte Corona-Fälle und fast 830 000 Tote. (sda/dpa)
10:38
RKI rechnet mit mehr Corona-Ausbrüchen in Deutschland
In Deutschland rechnet das Robert Koch-Institut in den kommenden Wochen mit mehr Corona-Ausbrüchen. «Wir stehen möglicherweise erneut an einem Wendepunkt. Der rückläufige Trend der letzten Wochen setzt sich offenbar nicht mehr fort», sagte Präsident Lothar Wieler am Freitag.

Die Fallzahlen stagnierten, in vielen Bundesländern sei ein Plateau entstanden. Doch das sei zu hoch. «Wir wissen noch nicht genau, ob die besorgniserregenden Varianten dabei eine Rolle spielen», sagte Wieler. Der Anteil der Variante B 1.1.7. steige jedoch rasant an. Deshalb erwarte er in den kommenden Wochen mehr Ausbrüche. «Auch unter jüngeren Menschen. Es werden auch mehr junge Erwachsene, Jugendliche und auch Kinder erkranken.»

Wieler appellierte erneut an die Deutschen, Kontakte auf das nötigste einschränken, sich möglichst draussen zu treffen, möglichst nicht zu verreisen sowie Masken über Mund und Nase zu tragen. «Auch im Büro, im Auto und in öffentlichen Verkehrsmitteln». (sda/dpa)
10:06
EU: Pfizer/Biontech wollten rund 60 Franken pro Dosis verlangen
A medical worker fills a syringe with a dose of the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine at Tokyo Medical Center in Tokyo Wednesday, Feb. 17, 2021. Japan's first coronavirus shots were given to health workers Wednesday, beginning a vaccination campaign considered crucial to holding the already delayed Tokyo Olympics. (Behrouz Mehri/Pool Photo via AP)
Wie aus einem internen Dokument ersichtlich wird, wollte der Impfstoff-Hersteller Pfizer/Biontech seinen Impfstoff zunächst für 58.50 Franken pro Dosis an die EU verkaufen. Dies berichtet die «Süddeutsche Zeitung».

Damit verlangte Ofizer/Biontech einen 20 Mal höheren Preis als beispielsweise die Herstellerin Astrazeneca, heisst es weiter. Wolf Dieter Ludwig, der Vorsitzende der Deutschen Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, meint dazu: «Ich halte den Preis für unseriös. Ich sehe darin ein Profitstreben, das in der jetzigen Situation der Pandemie in keiner Weise gerechtfertigt ist.»

Pfizer/Biontech verteidigte den Preis in der Offerte von Juni. Er richte sich neben den Kosten für Forschung und Entwicklung auch danach, welchen medizinischen Nutzen die Impfung verspreche. Der genaue Inhalt des Vertrags, den die EU schliesslich im November mit Pfizer/Biontech abschloss, sei geheim. Insidern zufolge belaufe sich der Preis pro Dosis nun auf knapp 17 Franken pro Dosis. (ch media)
7:57
Corona-Vorzeigestaat Neuseeland startet Impfungen
as im Kampf gegen Corona extrem erfolgreiche Neuseeland hat mit Impfungen gegen das Virus begonnen. In dem Inselstaat im Südpazifik hätten zunächst rund zwei Dutzend Impfärzte das Mittel von Biontech/Pfizer gespritzt bekommen, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag mit. Ab dem Wochenende sollten dann etwa 12'000 Beschäftigte an den Landesgrenzen, etwa an Flughäfen und Häfen, sowie in Quarantäneeinrichtungen die erste Dosis erhalten.

Erst anschliessend werde nach und nach der Rest der Bevölkerung geimpft, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde, Ashley Bloomfield. Es werde etwa ein Jahr dauern, alle etwa fünf Millionen Einwohner Neuseelands zu impfen. Das Mittel von Biontech und Pfizer ist bislang das einzige, das im Land zugelassen ist.

Wegen extrem strenger Massnahmen und genauer Kontaktverfolgungen ist Neuseeland bislang sehr glimpflich durch die Pandemie gekommen. Die meisten Infizierten werden nach der Einreise während einer vorgeschriebenen Quarantäne entdeckt. Lokal übertragene Fälle gibt es kaum noch. (sda/dpa)
6:56
Pfizer/Biontech-Impfstoff bereits nach erster Dosis zu 85 Prozent effektiv
Der Impfstoff von Pfizer und Biontech zeigt eine 85-prozentige Wirksamkeit gegen das Coronavirus nach Verabreichung der ersten Dosis. Dies berichtet die medizinische Fachzeitschrift «The Lancet» am Freitag.

Die Zeitschrift beruft sich dabei auf eine Studie aus Israel. Die Untersuchung wurde demnach an mehr als 7000 Beschäftigten im israelischen Gesundheitswesen durchgeführt. (sda/reu)
4:53
Mehr als zehn Millionen Corona-Infizierte in Brasilien
Nach den USA und Indien hat Brasilien als drittes Land die Marke von zehn Millionen Corona-Infizierten überschritten. Dies geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Donnerstag (Ortszeit) hervor. Demnach wurden seit Mittwoch 51'879 neue Infektionen registriert, womit die Gesamtzahl auf 10'030'626 Fälle stieg. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um 1367 auf 243'457.

Brasilien hat 210 Millionen Einwohner. Im grössten Land Lateinamerikas wurde erst im Januar mit den Impfungen begonnen. Angesichts fehlenden Impfstoffs stoppten grosse Städte wie Rio de Janeiro oder Salvador diese Woche die Corona-Impfungen. Für die Verteilung des Impfstoffs ist das Gesundheitsministerium verantwortlich, das bisher rund zwölf Millionen Dosen der Vakzine von Astrazeneca und dem chinesischen Hersteller Sinovac bekommen hat.

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hatte mit der Verharmlosung des Coronavirus Aufsehen erregt und zieht mittlerweile auch den Sinn einer Impfung in Zweifel. Die Impfstoff-Fabrik der Forschungseinrichtung «Fundação Oswaldo Cruz» in Rio, die mit dem Gesundheitsministerium verbunden ist, gilt als grösste Lateinamerikas. (sda/dpa)
2:54
Support für AstraZeneca-Impfstoff
epa09020052 Syringes are loaded with the AstraZeneca Covid-19 Vaccine at the Skane University Hospital vaccination centre in Malmo, Sweden, 17 February 2021.  EPA/Johan Nilsson/TT  SWEDEN OUT
Das deutsche Paul-Ehrlich-Institut hat Fakten zu dem Coronavirus-Impfstoff von AstraZeneca zusammengestellt. Es publiziert die Angaben am Donnerstagabend. Der Coronavirus-Impfstoff sei «hochwirksam», hiess es in dem Dokument. «Impfreaktionen treten nach der Gabe des Impfstoffs verhältnismässig häufig auf», führten die Wissenschaftler weiter aus.

Diese seien jedoch von kurzer Dauer und spiegelten in der Regel die normale Immunantwort des Körpers wider. «Von der erwarteten Schutzwirkung profitiert jeder einzelne Geimpfte», gaben die Wissenschaftler bekannt. (sda/reu)
1:24
Biden will Corona-Impfinitiative Covax mit Milliarden unterstützen
epa09019885 US President Joe Biden and Vice President Kamala Harris meet with a group of labor leaders to discuss the American Rescue Plan and to get input on the President?s infrastructure plan, at the White house in Washington, DC, USA, 17 February 2021. The meeting was attended by Richard Trumka, President, American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO), Elizabeth H. Shuler, Secretary-Treasurer, American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO), James T. Callahan, General President, International Union of Operating Engineers (IUOE), Eric Dean, General President, Ironworkers International Union (IW), Robert Martinez, Jr., International President, International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAMAW), Sean McGarvey, President, North America?s Building Trades Union (NABTU), Mark McManus, General President, United Association Union of Plumbers, Fitters, Welders, & Service Techs (UA), Terry O?Sullivan, General President, Laborers? International Union of North America (LIUNA), Kenneth E. Rigmaiden, General President, International Union of Painters and Allied Trades (IUPAT), and Lonnie Stephenson, International President, International Brotherhood of Electrical Workers (IBEW).  EPA/Pete Marovich / POOL
US-Präsident Joe Biden will die weltweite Corona-Impfinitiative Covax mit bis zu vier Milliarden US-Dollar unterstützen. Das Weisse Haus teilte am Vorabend des Online-Treffens der sieben grossen Wirtschaftsnationen (G7) an diesem Freitag mit, dass die USA zunächst zwei Milliarden Dollar bereitstellen wollten. Weitere zwei Milliarden Dollar will die US-Regierung über einen Zeitraum von zwei Jahren freigeben, wenn auch andere Geldgeber ihre Zusagen erfüllt haben.

«Covid hat uns gezeigt, dass keine Nation im Angesicht einer Pandemie alleine handeln kann», erklärte das Weisse Haus. Deshalb ergreife Biden nun Massnahmen, um die Schwächsten der Welt zu unterstützen und die Amerikaner vor dem Coronavirus zu schützen.

Die Covax-Initiative der Impfallianz Gavi und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fördert die Forschung an zahlreichen Impfstoffkandidaten und soll eine faire Verteilung erfolgreicher Impfstoffe gewährleisten. Die USA waren der Initiative erst beigetreten, nachdem Biden im Januar Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten abgelöst hatte. (sda/dpa)
0:03
Biontech und Pfizer starten Studie zu Corona-Impfung für Schwangere
epa09021108 Health worker Claudia Benavides receives her first dose of the Pfizer-BioNTech vaccine at Clinica Colombia, in Bogota, Colombia, on 18 February 2021. Colombia on 17 February 2021 has begun its Covid-19 vaccination plan.  EPA/Mauricio Duenas Castaneda
Die Hersteller Biontech und Pfizer beginnen mit einer grossen Studie zum Einsatz ihres Corona-Impfstoffs bei Schwangeren. Damit solle die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffs für werdende Mütter geklärt werden, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit. Schwangere und Kinder sind bei den bisherigen Impfempfehlungen zumeist aussen vor gelassen worden, weil es bislang mangels entsprechender Studien keine gesicherten Daten zur Verträglichkeit gab.

Der Impfstoff soll nun im Rahmen einer klinischen Studie der Phase 2/3 bei rund 4000 gesunden schwangeren Frauen ab 18 Jahren erprobt werden.
Die Impfungen sollen zwischen der 24. und 34. Schwangerschaftswoche erfolgen, wie es hiess. Die Teilnehmerinnen werden dabei zufällig in zwei Gruppen unterteilt werden: Eine Gruppe bekommt den echten Impfstoff, die zweite nur eine Placebo-Impfung. (sda/dpa)
22:50
Macron: Reiche Länder sollen Impfdosen an ärmere abgeben
Der französische Präsident setzt sich dafür ein, dass reiche Länder vier bis fünf Prozent ihrer Corona-Impfdosen möglichst schnell an ärmere Länder abgeben. Er habe dies mit Bundeskanzlerin Angela Merkel besprochen und sie unterstütze dies, sagte Emmanuel Macron in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der «Financial Times».
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf begrüsste diesen Vorstoss. «Sehr willkommen, eine fantastische Entwicklung», sagte der Covid-Berater der WHO, Bruce Alyward. Es könne dazu beitragen, dass Ziel zu erreichen, dass Gesundheitsmitarbeiter in aller Welt in den ersten 100 Tagen dieses Jahres geimpft werden.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus betonte, dass die WHO viele reiche Länder um Impfdosen-Spenden gebeten habe. «Das ist im Interesse aller, weil wir dem Virus damit schneller den Garaus machen können und das dabei hilft, die Wirtschaft schneller anzukurbeln», sagte er. Die WHO kritisiert seit Wochen, dass in reichen Ländern teils schon jüngere Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden, während es in den meisten ärmeren Ländern bislang selbst für Pflegepersonal noch keinen Impfstoff gibt. (sda/dpa)
21:01
Venezuela beginnt Corona-Impfungen mit russischem Sputnik-Impfstoff
Venezuela hat nach einer ersten Lieferung von rund 100'000 Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V laut Regierungsangaben die Impfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus gestartet. «Es ist ein historischer Tag! Heute haben wir die erste Stufe der Immunisierung begonnen», schrieb der venezolanische Präsident Nicolás Maduro auf Twitter am Donnerstag. Es sei «der sicherste Impfstoff der Welt».

Maduro forderte sämtliches Gesundheitspersonal, Sozialarbeiter, Polizei, Militär und Behörden auf sich impfen zu lassen. In einer Pressekonferenz am Mittwoch hatte Maduro versichert, dass im ersten Quartal nach und nach zehn Millionen von Russland gekaufte Impfdosen ankommen würden. Seine Regierung habe dafür 200 Millionen Dollar investiert. (sda/dpa)
18:01
Warum es keine unterschiedliche Regimes gibt
Ein Journalist will wissen, warum es keine Kriterien gebe, wann ein Kanton weitere Lockerungen vornehmen dürfe. Berset antwortet, dass man mit den geplanten Lockerungen bereits einige Risiken eingehe. Er weist darauf hin, dass die mutierten Varianten sich nach wie vor verdoppeln würden. Man öffne, ohne dass die Zahlen massiv zurückgehen würden. «Man könnte uns sogar etwas Fahrlässigkeit vorwerfen. Aber wir gehen dieses kalkuierte Risiko ein.» Es wäre deshalb sehr, sehr schwierig Kriterien festzulegen, wann einzelne Kantone gewisse Lockerungen vornehmen könnten.

Auch Engelberger sprach sich für einen gesamtschweizerischen Ansatz aus. «Nationale Massnahmen sind derzeit die beste Lösung.» Die Situation in den verschiedenen Kantonen unterscheide sich aktuell nicht signifikant. Kantonale Lösungen seien dann angebracht, wenn es «abgrenzbare regionale Clusters» gebe. Das könne in ein paar Monaten wieder der Fall sein.



Danach ist die Pressekonferenz beendet.
17:53
Fragerunde eröffnet
Die Journalistinnen und Journalisten dürfen jetzt Fragen stellen. Berset und Engelberger bestätigen, dass der Plan, bis im Juni alle zu impfen, möglich ist. Dies hänge aber davon ab, ob die Impfstoff-Lieferanten, ihre Liefermengen auch einhalten würden. Zu den verärgerten Wirten und zum Terassenstreit wollen Engelberger und Berset keine weiteren Auskünfte geben.
17:44
Jetzt spricht Engelberger
Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz, übernimmt das Wort. Es würde sich langsam Hoffnung abzeichnen, so Engelberger. Die Impfkampagne sei gut angelaufen, momentan würde in einigen Kantonen aber noch «mit angezogener Handbremse» geimpft. Engelberger geht davon aus, dass in den kommenden Monaten die Impf- und Testkadenz zunehmen wird.
17:40
Berset hält an Impfziel fest
Berset hält am Impfziel fest. Bis Ende Juni sollen alle, die es wünschen, geimpft werden können. Zudem müsse noch mehr getestet werden, sagt Berset. Aber das sei einfacher gesagt, als getan. Man arbeite mit den Kantonen daran.

Das Tracing bleibe eine sehr aufwendige Arbeit. Es sei sehr wichtig, dass dies gut funktioniere, vor allem auch wegen der Mutationen. «Unsere Ausgangslage ist gar nicht so schlecht», so Berset. «Es war schwieriger anfangs Winter.» Die Massnahmen würden gut eingehalten. «Aber die Lage bleibt sehr fragil mit den neuen Varianten. Wir haben eine Durchimpfung, die klar zu wenig hoch ist für einen Schutz der Gesellschaft. Eine grosse Unsicherheit ist da, die Zahlen könnten wieder ansteigen.»
17:34
Berset tritt vor die Medien
Jetzt spricht Bundesrat Alain Berset nach seinem Treffen mit den Kantonen. Man befinde sich in einer schwierigen Phase, sagt der Gesundheitsminister. Er lobt dabei das Engagement der Kantone, welche daran seien, die gestrigen Vorschläge zu beraten.
17:14
Berset um 17.30 Uhr vor den Medien
Um 17:30 findet die Medienkonferenz zum Treffen von Bundesrat Berset und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) Livestream statt. Berset und Vertreterinnen und Vertreter der Kantone haben das weitere Vorgehen in der Bekämpfung des Coronavirus besprochen.

watson wird livetickern, den Livestream der MK kannst du oben mitverfolgen.
17:12
Nordirland verlängert Lockdown bis 1. April - aber Schulen früher auf
Nordirland hat seinen Corona-Lockdown bis zum 1. April verlängert. Das entschied die Regierung bei einer Sitzung am Donnerstag, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Die ersten Schüler, nämlich zunächst die kleinsten, sollen jedoch schon am 8. März in die Schulen zurückkehren. Einige zur Zeit geschlossene Geschäfte sollen ab diesem Datum auch Abholservices anbieten dürfen. Seit Weihnachten durften die Menschen in Nordirland ihr Zuhause nur für wenige Ausnahmen verlassen - etwa zur Arbeit oder zum Sport machen.

Ähnlich könnte der vorsichtige Weg aus den Beschränkungen auch in England aussehen. Seinen grossen Fahrplan hat Premier Boris Johnson für kommenden Montag angekündigt. Die regionalen Regierungen in Schottland, Wales und Nordirland entscheiden unabhängig davon ihre Corona-Massnahmen. In den vergangenen Wochen ist die tägliche Zahl der Neuinfektionen in Grossbritannien stark gesunken. Pro 100 000 Einwohnern zählte man in der vergangenen Woche rund 137 neue Fälle. (sda/dpa)
15:36
Totenzahl in Pflegeheimen: New Yorks Gouverneur Cuomo unter Druck
New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo kommt in der Corona-Krise wegen hoher Todeszahlen in Pflegeheimen unter Druck.

Hintergrund ist, dass die Zahl der Todesfälle in den Heimen zuletzt stark nach oben korrigiert wurde – von 8500 auf mehr als 15'000. Mehrere Medien – darunter die «New York Times» – berichten, dass Abgeordnete des Staates eine Verschleierung der Ausmasse durch Cuomo vermuten.
New York Gov. Andrew Cuomo delivers his State of the State address virtually from The War Room at the state Capitol, Monday, Jan. 11, 2021, in Albany, N.Y. (AP Photo/Hans Pennink, Pool)
Als Konsequenz planten sie, seine Machtbefugnisse zum direkten Erlassen von Notfallmassnahmen einschränken zu wollen. Ebenfalls wurde bekannt, dass die Bundespolizei FBI und Ermittler im Staat New York das Vorgehen der Regierung bezüglich Pflegeheimen untersuchten.

Cuomo galt seit dem Beginn der Corona-Pandemie in New York vor knapp einem Jahr als Fixpunkt für viele Amerikaner, unter anderem weil er versprach, seine Politik strikt nach wissenschaftlichen Notwendigkeiten auszurichten. Er inszenierte sich damit als Gegenentwurf des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Tatsächlich hat Cuomos Krisenmanagement ihm auch viel Lob, unter anderem des US-Top-Immunologen Anthony Fauci, eingebracht und dafür gesorgt, die Lage in New York nach einer Explosion der Corona-Fälle im Frühjahr 2020 einigermassen unter Kontrolle zu bekommen. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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