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Hitzewelle in der Schweiz: Alle News im Liveticker

Ein Kind geniesst das warme Wetter beim Wasserspiel auf dem Bundesplatz in Bern, Schweiz, am Mittwoch, 20. Juli 2022. (KEYSTONE/Anthony Anex). Die aktuelle Hitzewelle hat ihren vorl
Die Hitzewelle hat am Donnerstag gestartetBild: keystone
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Hitzewelle wird wohl noch länger dauern ++ Erste Orte knacken 30-Grad-Marke

18.06.2026, 12:2218.06.2026, 12:22

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz befindet sich im Einflussgebiet eines Omega-Hochs und erlebt deshalb eine Hitzewelle.
  • Es werden Höchsttemperaturen von weit über 30 Grad erwartet, es könnten Juni- oder gar Allzeitrekorde fallen.
  • Der Höhepunkt der Hitzewelle wird für Sonntag und Montag erwartet. Hier findest du alle Warnungen, News und Tipps im Liveticker.
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13:31
Kostenlose Arzt-Hausbesuche für Seniorinnen und Senioren in Zürich
Ältere Menschen in Zürich können während Hitzetagen kostenlose Hausbesuche von Ärztinnen und Ärtzten erhalten, die Tipps zum Umgang mit der Hitze geben. Bei Temperaturen über 30 Grad hat der Bund für den Kanton Zürich eine Hitzewarnung der Stufe 3 ausgegeben, die Stadt informiert zusätzlich mit Empfehlungen. Ältere Menschen sind bei Hitze besonders gefährdet, da ihre Wärmeregulation schlechter funktioniert, sie weniger schwitzen und oft zu wenig trinken, was das Herz-Kreislauf-System belastet.
(sda/jul)
12:12
Hitzewarnung für die Regionen Dorneck und Thierstein SO
Alertswiss hat am Donnerstagvormittag für die Solothurner Regionen Dorneck und Thierstein eine Hitzewarnung der Stufe 4 herausgegeben. Die Behörden warnen vor Kreislaufbeschwerden und weisen darauf hin, dass die hohen Temperaturen über eine längere Zeit bleiben dürften. (vro)

12:07
Hitzewarnungen dürften länger gültig sein
Zunächst sind die Warnungen der Stufen 3 und 4 bis Dienstag befristet. Laut Meteoschweiz ist eine Verlängerung jedoch wahrscheinlich.

Am ersten Tag der Hitzewelle wurde in Basel-Binningen bereits kurz vor 12 Uhr 30 Grad gemessen. Auch in Zürich-Affoltern stiegen die Temperaturen vor dem Mittag auf 29,7 Grad.

Noch sei die Lage aber nicht aussergewöhnlich, sagte die Meteorologin Melanie Ruosch von Meteoschweiz zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es habe in der jüngeren Vergangenheit mehrere mehrtägige Hitzeperioden gegeben im Juni. Beispiele sind der Monat Juni 2025, 2022, 2019, 2017 und der Hitzesommer 2003.

Aussergewöhnlich werde dieses Ereignis erst, wenn es eine Woche oder länger andauere. Bisher gelten die Hitzewarnungen bis Dienstag. «Aktuell sieht es aber so aus, als müssten wir die Hitzewarnung nach dem Dienstag noch verlängern», so die Meteorologin. (sda)

11:54
Kanton Thurgau erhöht Waldbrandgefahr
Wegen der anhaltenden Trockenheit ist im Kanton Thurgau die Waldbrandgefahr auf Stufe drei erhöht worden. Das heisst, dass beim Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand grösste Vorsicht geboten ist. Feuer sollen nur noch an befestigten Feuerstellen entfacht werden.

Die seit dem Frühjahr anhaltende Trockenheit verschärfe sich im Kanton weiter, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Unter anderem seien die Waldböden ausgetrocknet. Wegen der aktuellen Hitzewelle verschärfe sich die Situation. Deshalb werde nun von einer erheblichen Waldbrandgefahr ausgegangen.

Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder der Funkenflug eines Grillfeuers könnten einen Brand auslösen. Unter anderem sollten deshalb Raucherwaren und Zündhölzer keinesfalls ungelöscht weggeworfen werden. Grillfeuer müssten immer beaufsichtigt werden. Bei starkem Wind solle auf das Feuern im Wald und am Waldrand verzichtet werden. (sda)

11:50
Bund hat Hitzewarnung herausgegeben
Der Bund warnt vor einer markanten Hitzewelle. Ab Donnerstagmittag gilt für grosse Teile der Schweiz eine Hitzewarnung der Stufe 3 von 4. In den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Land sowie Teilen des Kantons Jura und im Norden des Kantons Aargau gilt die höchste Hitzewarnstufe.

Die Hitzewelle dürfte voraussichtlich mindestens bis Dienstag andauern, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Mittwoch mitteilte. Hitze sei eine ernstzunehmende Gefahr für Menschen, Tiere, Umwelt und Infrastruktur, heisst es von Meteoschweiz. Hohe Temperaturen könnten die Gesundheit belasten. (sda)

«Historische Hitzewelle» erreicht die Schweiz

Die Schweiz befindet sich ab Mitte Juni im Einflussgebiet eines sogenannten Omega-Hochs. Dabei werden die warmen Luftmassen eingeklemmt. «Kühlere Luft wird an den Rändern umgeleitet und gelangt so nicht mehr nach Mitteleuropa», erklärt Meteorologe Roger Perret.

Das hat zur Folge, dass das Wetter über längere Zeit stabil bleibt. Im aktuellen Fall bleibt der Himmel wolkenlos und die Sonne kann Luft und Untergrund erbarmungslos aufheizen. «Es ist extrem ungewöhnlich, dass die Schweiz bereits so früh im Sommer über einen längeren Zeitraum derart hohe Temperaturen erlebt», sagt Perret.

Der Meteorologe sagte im Gespräch mit watson zu Beginn der aktuellen Hitzewelle gar:

«Was auf uns zukommt, ist absolut historisch und einmalig.»

Trockenheit wird zum Problem

Bereits vor der aktuellen Hitzewelle gab es in weiten Teilen der Schweiz unterdurchschnittlichen Niederschlag, der teilweise bereits zu Trockenheit führte. Im Kanton Thurgau wird deshalb der Wasserverbrauch über das Wochenende eingeschränkt.

Der Bodensee befindet sich bereits jetzt auf einem historischen Juni-Tief und vielerorts ist die Waldbrandgefahr erhöht. Wie stark sich die Hitzewelle auf diese Situation auswirkt, erfährst du oben im Liveticker.

(leo)

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Bilder, die immerhin ein bisschen gegen die Hitze helfen ❄️
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Bilder, die immerhin ein bisschen gegen die Hitze helfen ❄️
quelle: shutterstock
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Hitze-Rebellion: Männer tragen Röcke
Video: srf
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Anlaufstelle für auswärtige Drogensüchtige in Zürich bleibt
Das Stadtzürcher Parlament hat sich klar für die Weiterführung der Anlaufstelle für auswärtige Drogenkonsumenten ausgesprochen. Die SVP forderte am Mittwoch deren sofortige Schliessung.
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