Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lufthansa-Chef verspricht: Swiss wird auch künftig von einem Schweizer präsidiert



Die Fluggesellschaft Swiss soll auch nach dem Abtritt von Bruno Gehrig im nächsten Jahr wieder von einem Schweizer präsidiert werden. Dies sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einem Interview.

«Dieser direkte Draht zwischen mir als Vorsitzendem der Lufthansa-Gruppe und dem Swiss-Verwaltungsrat ist sehr effektiv, um die Interessen der Schweizer und der Schweiz zu wahren», sagte Spohr gegenüber der NZZ am Sonntag.

Lufthansa CEO Carsten Spohr, arrives for the annual shareholders meeting of the Lufthansa Group in Hamburg, Germany, Wednesday, April 29, 2015. (AP Photo/Michael Sohn)

CEO der Lufthansa-Gruppe, Carsten Spohr, an der Generalversammlung Ende April 2015 in Hamburg. Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Der Nachfolger von Bruno Gehrig müsse kein Luftfahrtexperte sein, sondern jemand, der die Interessen der Schweiz wirkungsvoll vertreten könne. Gehrig war bis 2003 Direktionsmitglied der Schweizerischen Nationalbank und anschliessend Präsident der Lebensversicherung Swiss Life. Seit 2010 präsidiert er die Swiss.

Die Fluggesellschaft Swiss spiele im deutschen Lufthansa-Konzern inzwischen eine zentrale Rolle, sagt Spohr weiter. Die Übernahme vor 10 Jahren sei ein Gewinn für den Konzern, aber auch für die Swiss und die Schweiz, «ein klarer ‹Triple-Win›».

Rein betriebswirtschaftlich gesehen sei der Neustart der Swiss eine Chance gewesen. Die Swiss habe ohne Altlasten starten können. «Und damit hat sich auch mental etwas verändert. Die Mitarbeiter haben erfahren, dass alles schiefgehen kann, und wollen das nicht noch einmal erleben. Das spüre ich bei der Swiss – angefangen beim Unternehmenschef bis hin zu den jungen Mitarbeitern, die damals gar nicht dabei waren», sagte Spohr. (sda)

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 25.05.2015 07:52
    Highlight Highlight Schade, dass die Schweiz damals die Airline aufgegeben hat. Ein Schweizer CEO ist nur Staffage.
    • Oberon 25.05.2015 13:20
      Highlight Highlight Wie Du selber schon sagst die richtige Schweinerei war das zulassen vom Untergang der Swissair.

      Da die Swiss nun ein Teil der Lufthansa ist sollte man sich nicht über Sachen aufregen die man nicht ändern kann.



  • Hans Jürg 25.05.2015 00:53
    Highlight Highlight muss sie ja, denn eine Schweizer AG muss von einem Schweizer präsidiert werden. Und solange die Swiss daraus Vorteile zieht, wird der Präsident Schweizer sein und die Swiss eine Schweizer AG. Da aber die Aktienmehrheit bei der Lufthansa liegt, muss der Präsident machen, was die wollen.

Husten und Fieber: Flugzeug mit 500 Fluggästen in New York unter Quarantäne

Ein Flugzeug der Emirates Airlines aus Dubai, das um 15.10 Uhr MEZ auf dem New Yorker Flughafen JFK gelandet ist, steht unter Quarantäne, weil sich mehrere Passagiere gleichzeitig über Krankheitssymptome wie Husten und Fieber beklagten. Zunächst war von hundert erkrankten Fluggästen die Rede gewesen, doch laut Emirates geht es nur um rund zehn Fälle.

Die Maschine, ein Airbus A380 mit rund 500 Passagieren, steht nun laut Angaben von US-Medien auf einem abgesperrten Teil des Flughafens. Etwa …

Artikel lesen
Link zum Artikel