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Schweizer Soldat verletzt sich im WK in Österreich

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Bei einem Wiederholungskurs in Österreich hat sich in der Nacht auf Mittwoch ein Schweizer Soldat an den Beinen verletzt (Symbolbild).Bild: KEYSTONE

Im Schlafsack überfahren: Schweizer Soldat im WK in Österreich schwer verletzt

30.04.2025, 11:0430.04.2025, 23:49

Bei einem Wiederholungskurs in Österreich ist in der Nacht auf Mittwoch ein Schweizer Soldat von ein Militärfahrzeug erfasst und schwer verletzt worden. Es soll in geringem Tempo über das rechte Bein des 19-Jährigen gefahren sein, als dieser im Schlafsack lag.

Der schwer verletzte Soldat wurde per Rettungshelikopter in das Universitätsklinikum St.Pölten transportiert, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.

Der Unfall ereignete sich bei einer nächtlichen Übung um die Mitternachtszeit, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf X mitteilte.

Laut der Landespolizeidirektion Niederösterreich hatte ein 26-Jähriger den Panzerwagen gesteuert. Er dürfte den Soldaten im Schlafsack übersehen haben, hiess es.

Der Verletzte befinde sich in Spitalpflege und werde in die Schweiz zurückkehren, sobald ein Transport möglich sei, so das VBS. Der Soldat sei operiert worden und schwebe nicht in Lebensgefahr. Die Militärjustiz, die im Auslands-WK ebenfalls vor Ort ist, untersuche den Vorfall. Diese nahm vorerst nicht Stellung zu einer Anfrage von Keystone-SDA.

Mit dem Truppenversuch «Trias 25» in Österreich testet die Schweizer Armee vom 14. April bis zum 9. Mai ihr Konzept «Zukunft der Bodentruppen». Das sei auf Schweizer Truppenübungsplätzen nur eingeschränkt möglich. Der ausgewählte Truppenübungsplatz Allentsteig liegt im Bundesland Niederösterreich, rund 100 Kilometer nordwestlich von Wien. An der trinationalen Übung nehmen 950 Schweizer, 150 deutsche und 200 österreichische Soldatinnen und Soldaten teil. (rbu/sda/apa)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Simsalabimeon
30.04.2025 15:16registriert Oktober 2024
Gute Besserung an den Soldaten.

Das muss ja eine ganz unglückliche Verkettung gewesen sein? Wie kommt denn ein Panzer so nah an einen Schlafplatz?

Hoffentlich können die Ärzte das retten.
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käptn neemo
30.04.2025 13:13registriert Dezember 2024
Der kann von Glück reden, dass es ein Bein war. Gute Besserung.
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Schnuffipuff
30.04.2025 15:10registriert Januar 2025
Panzerwagen heisst immer Tonnen in Bewegung. Man kann nur hoffen, dass er an einem Stück bleibt und nichts entfernt werden muss und er wieder heile Heim darf. Gute Besserung.
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