Schweiz
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Offen gesagt

«Liebe Frau Mauch, das Timing fürs Parkplatz-Killen ist genial ...»

Kurz vor dem zweiten Ständeratswahlgang im Kanton kündigt der rotgrüne Stadtrat den Abbau jedes zehnten Parkplatzes in der Stadt Zürich an. Und killt damit auch die grüne Ständeratskandidatin Marionna Schlatter.



Liebe Frau Mauch

Sie sind als Stadtpräsidentin von Zürich jetzt nicht gerade eine Erscheinung. Also so auf den ersten Blick jedenfalls geht Ihnen das ambassadorenhafte ein wenig ab. Kein Vergleich zu ihrem Vorgänger, Dauer-Schnurri Elmar Ledergerber. Der konnte noch einer Tonzwerge-Ausstellung im Gemeinschaftszentrum Buchegg bei Darvida und Migros-Eistee den Anschein weltpolitischer Bedeutung verleihen.

Das können Sie nicht so gut. Dafür haben Sie andere Qualitäten. Es sind vor allem deren zwei: Unscheinbarkeit und Coolness.

Die Unscheinbarkeit bringt im politischen Leben einen entscheidenden Vorteil mit sich, nämlich den, dass man gerne unterschätzt wird. Was wiederum von unschätzbarem Wert ist.

Ein wenig habe ich Sie im Verdacht, dass Sie kalkuliert so operieren. Darin wurzelt jeweils auch die Alphaness, mit der Sie Ihre politischen Auseinandersetzungen führen und beenden können. Selten habe ich mich so diebisch mit einer Politikerin gefreut, wie an den Medienkonferenzen, bei denen Sie Kollegin Nielsen zur Stadtrats-Praktikantin degradiert hatten. Oder Filippo Leutenegger sofort nach gewonnener links-grüner Mehrheit im Stadtrat gegen seinen Willen vom Tiefbau- zum Bildungsdirektor gemacht haben.

Das hatte so richtig schön Schneid, insbesondere im Kontrast zu den Reaktionen der Abgeschossenen. Kollege Leutenegger fluchte wie ein aufgeregter Rohrspatz in die Kameras und Kollegin Nielsen trat aus Rache so kurz vor den Wahlen zurück, dass Ihre Partei keine SP-Kandidatin mehr aufstellen konnten. Den Sitz erbte dann eine Grüne ...

Was uns zum jüngsten Geniestreich der von Ihnen repräsentierten Genossinnen und Genossen führt: Der einseitigen Aufhebung des Parkplatzkompromisses in der Stadt Zürich zwischen Bürgerlichen und Linken. Anders als bisher sollen die oberirdischen Parkplätze in der Innenstadt jetzt weg, ohne dass sie unterirdisch kompensiert werden sollen.

Aus städtischer Sicht macht das Sinn, wir wollen ja nicht, dass die Agglo-SUVs nutzlos auf unserem teuren städtischen Boden rumstehen und auf dem Weg dahin unsere Kinder totfahren. Auch aus Sicht der rot-grünen Wählerschaft und Mehrheit in Stadt- und Gemeinderat, die den Platz aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen für Velo-Wege freimachen wollen, ist der Parkplatz-Abbau ein logischer Schritt.

Nur aus Sicht der Bundeshausambitionen der Zürcher Grünen dürfte die Aktion zum jetzigen Zeitpunkt ein bisschen «unrelatable» sein, wie man heutzutage sagt. Nicht einmal zwei Wochen vor dem zweiten Zürcher Ständeratswahlgang? In dem die Grüne Marionna Schlatter gegen FDP-ler Ruedi Noser gewinnen sollte? Schliesslich hat Rot-Grün die Mehrheit in Stadt- und Gemeinderat schon seit über einem Jahr ...

Die Ständerate werden ja nicht nur zwischen Limmatplatz und Kalkbreite gewählt, sondern auch in Dübendorf, Rümlang und Hinwil, da wo die Agglo-SUVs herkommen. Ich kann Ihnen aus erster Hand sagen, dass deren Lenkerinnen und Lenker schon von der epidemischen Ausweitung der städtischen Tempo-30-Zonen ausreichend genervt sind. Wenn jetzt noch der emotional besonders aufgeladene Parkplatz-Abbau dazu kommt, dann ist der bürgerliche Noser wohl mehr als nur der einen oder anderen Mode-Grünenwählerin aus der Agglo näher als Schlatter.

Ich kann mich wie immer täuschen. Ich weiss nicht, ob und wie sehr Sie den Grünen die nationalen Wahlverluste Ihrer SP heimzahlen wollen. Und ich habe auch keine Ahnung, wie sehr Sie Ihre städtische SP im Griff haben.

Aber es würde mich keine Sekunde wundern, wenn herauskäme, dass das alles kein Zufall ist und Sie sich im stillen Kämmerlein diebisch über einen weiteren Coup freuen – ganz cool und unscheinbar.

Liebe Grüsse

Maurice Thiriet

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 09.11.2019 23:33
    Highlight Highlight Tija, dass haben die Grünen und Linken einfach nie gelernt. Manchmal muss man zum Wohl des ganzen (mehr Stimmen) einen Kompromiss eingehen (gleich viele PP lassen, Stadion nicht verhindern usw.) Danach kann man so viele PP streichen wie man lustig ist oder eine Initiative für 1'000 staatliche soziale Wohnungen lancieren. Ein Frank Underwood welcher alle auf eine Linie bringt würde hier wohl gut tun. Davon abgesehen wäre es sinnvoller P&R Möglichkeiten auszubauen, ÖV rund um die Uhr oder Gratisfahrten anzubieten. Mit Belohnung erreicht man mehr als mit Bestrafung.
  • Fritz Zweifel 09.11.2019 20:00
    Highlight Highlight Kein Problem damit - wir fahren seit Jahren nicht mehr nach Zürich. Zu teure PP, schlechte Verkehrskonzepte (begann schon, als ich 1964 nach Zürich kam; sind jetzt in der Aglo).
    SBB ist zu teuer (zu wenig Bahn, also kein Halbtax mehr); mehr mit Velo.
    Die, die die grüne Welle gewählt habe, werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich merken, was sie dafür erhalten... Wir mögen keine Extreme.
  • sowhat 09.11.2019 18:07
    Highlight Highlight So hab mich jetzt durch die Kommentare durchgeackert. Und stelle mir jetzt die Frage: fahren in Zürich nur SUVs?
  • Dani B. 09.11.2019 15:24
    Highlight Highlight Mehrverkehr wegen Parkplatzsuche.
  • Turicum04 09.11.2019 15:15
    Highlight Highlight Wenn man schweizweit den Import von Rohöl sofort verbieten würde, dann braucht es gar keine PP mehr! Und wir wären morgen bereits CO2 neutral!
    • Zauggovia 09.11.2019 17:20
      Highlight Highlight Mit diesen Ideen könntest du dich glatt bei den Grünen bewerben.
    • trotzten sagen dürfen . 09.11.2019 18:22
      Highlight Highlight ha ha...
    • K1aerer 10.11.2019 10:22
      Highlight Highlight Dann kannst du gleich Sozialhilfe beziehen, weil du arbeitslos bist. Bravo 👋
  • Town 09.11.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich finde das super! Am besten alle Parkplätze abbauen und die Parkhauskosten verdreifachen. Ich fahr schon lang nicht mehr in die Stadt. Wenn ich nicht erwünscht bin mit meinem Auto und meinem Geld kein problem, bekommt halt die Ausländische Wirtschaft mehr davon.
  • Victor Brunner 09.11.2019 08:24
    Highlight Highlight Thiriet schreibt aus der Agglo, da ist kurzsichtiges Denken und nicht verstehen wie Stadt funktioniert schon akzeptabel!
  • paco95 09.11.2019 08:10
    Highlight Highlight Irgendwann werden auch diese „Szenis“ mit Rennvelo respektive Longboard älter und haben eine Familie mit Kinder und schwupps gehören sie auch zu den bösen SUV-Fahrer.. Und dann werden sie sich über ihre jugendlichen grünen Politikdummheiten ärgern. Oder einfach in die Agglo ziehen weil Natur undso.
    • Iltis 09.11.2019 15:13
      Highlight Highlight Ich hab 3 Kinder, kein Auto aber ein Lastenrad. Komme damit seit 10 Jahren super klar.
  • Le French 09.11.2019 08:03
    Highlight Highlight Meine Stimme hat Mauch nie erhalten. Für mich keine würdige Vertreterin von Zürich. Ein Mauerblümchen. Mehr nicht. Und jetzt, wo 10% der Parkplätze abgebaut werden, bekommt ganz klar Noser meine Stimme. Aber Mauch wird da den Zusammenhang nicht verstehen.
  • Lucas29 09.11.2019 07:52
    Highlight Highlight Wieso unpassender Zeitpunkt? Die Leute sollen ruhig wissen, was die Grünen sonst noch so vor haben, um uns das Leben schwerer zu machen...
  • zeromaster80 09.11.2019 07:33
    Highlight Highlight Jetzt lässt die Linken und Grünen in Zürich doch endlich ich links und grün politisieren, dann ist es endlich bald aus mit dieser Stadt. Die Verlogenheit der linken Zürcher ist abstossend, konsequent wäre die Vertreibung aller Banken und sonstiger Feinde der Gesellschaft! Dann sinken in Zürich auch die Preise und statt Autos, die sich dann keiner mehr leisten kann, fahren alle mit Velos durch das Wunderland und sind gemeinsam arm.
  • markus greenaway 08.11.2019 22:32
    Highlight Highlight hmm ..... pikant, oder frau mauch?
  • Billy the Kid 08.11.2019 22:22
    Highlight Highlight Taktik hin oder her. Wenn die Grünen nur dann gewinnen können wenn irgendwelche Modeökos auf dem Land wählen gehen - dann ist die ganze Sache schon ein Witz.
  • Grötzu 08.11.2019 22:12
    Highlight Highlight Zürich wird Tod (stirbt) wenn niemand mehr zum einkaufen oder Essen, Ausgehen etc. kommt. Arbeitsplätze fallen weg, Steuern ebenfalls.
    • mike2s 09.11.2019 18:03
      Highlight Highlight Ein bisschen Attraktivitätsverlust verträgt Zürich problemlos. Dann würden die Mieten auf Niveau sinken das auch für nicht Mainstream zu bezahlen sind.
  • HerbertBert 08.11.2019 21:37
    Highlight Highlight Für mich persönlich wird die Parkplatzsuche für Gäste noch mühsamer. Verwandte kommen nun mal meist mit dem Auto aus In- und Ausland. Die blauen Zonen über Nacht, obwohl sehr knapp, haben jeweils geholfen.

    Durch die ewigen Baustellen rund um Zürich und solchen Massnahmen verliert die Stadt an Attraktivität. Langfristig wird es vor allem die kleineren Lokale treffen, vor allem Restaurants. Die meisten schreiben ja jetzt schon nur rote Zahlen..
  • Goldjunge Krater 08.11.2019 21:15
    Highlight Highlight Darum bin ich guten Mutes, dass das Pendel In 4 Jahren erbarmungslos zurückschlagen wird. Linke Politik hat ausser leeren Versprechungen und höheren Steuern nichts zu bieten. Das wird bald wieder allen klar werden..
    • Roterriese #DefendEurope 09.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Viele werden dann auch merken, dass die Grünen einfache Rote im grünen Kleid sind.
  • Don Alejandro 08.11.2019 20:53
    Highlight Highlight In der Stadt gibt es Menschen, die dort wohnen. Sie ist nicht ein grosser Parkingdrive von denen, die in der Agglo ihr Vorgärtchen geniessen um dann mit dem SUV ans Seebecken zu fahren um "sehen und gesehen" zu spielen. Ich bin felsenfest überzeugt, dass eine Mehrheit die Parkplatzreduzierung gutheisst. Ich rede von den Stadtzürchern und nicht von denen, die in der Agglo auf ihre Ruhe nicht verzichten wollen.
    • Ehrenmann 09.11.2019 09:49
      Highlight Highlight Wieso genau bringt der Parkplatz Abbau etwas gegen die pösen Agglo SUVs wenn diese ums Seebecken --> "fahren"
    • K1aerer 10.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Spätestens wenn die Wirtschaft einbricht sind, dann die pösen Ländler wieder willkommen. Als Stadzürcher muss man sich schon ab und zu mal fremdschämen. Es ist immer ein Geben und Nehmen.
  • Ron Collins 08.11.2019 20:26
    Highlight Highlight Die Beschreibung von Ledergerber ist köstlich!! Der schnorrt zwar immernoch per Radio1 einmal in der Woche, ist aber ein lustiger Kauz!!
  • Ron Collins 08.11.2019 20:11
    Highlight Highlight Hammer Brief! 😂
    Sehr gute Analyse.
  • Ohniznachtisbett 08.11.2019 19:54
    Highlight Highlight Hey Mo, eigentlich dachte ich bisher immer du seist so ein "richtiger Schweizer". Nicht im SVP Sinn. Sondern ein Fan unserer Demokratie und insbesondere unseres Systems. Der Kt. Zürich ist der wichtigste Wirtschaftsstandort unseres Landes. Findest du - als vernünftiger Linker nicht, dass es schläuer wäre, der Kanton ZH würde von einem linken und einem bürgerlichen Ständerat in Bern vertreten? Weil der Kanton ZH eben aus deutlich mehr als Wiedikon und Winterthur besteht? Eine gdteilte Standesstimme mit zwei gut zusammenarbeitenden SR wäre doch gut, oder?
  • JackMac 08.11.2019 19:08
    Highlight Highlight Aus städtischer Sicht macht das Sinn, wir wollen ja nicht, dass die Agglo-SUVs nutzlos auf unserem teuren städtischen Boden rumstehen und auf dem Weg dahin unsere Kinder totfahren.

    Meine Güte, welcher Bock hat dich denn geritten?
  • Guido Zeh 08.11.2019 19:05
    Highlight Highlight Seit wann wählen SUVler/innen Grün?
    • Markus Kappeler 08.11.2019 20:17
      Highlight Highlight Gute Frage, bei den vielen Autos, inkl. SUV, fragt man sich schon wer Grün wählt. Intelligenz ist nicht sehr angesagt zur Zeit.
  • Stambuoch 08.11.2019 18:47
    Highlight Highlight Muss man diese Frau (Als Nicht-Zürcher) kennen? ist diese Frau politisch ausserhalb der Stadt oder meinetwegen des Kantons relevant?
    • Shlomo 08.11.2019 19:29
      Highlight Highlight Ja ist sie da sie immerhin die Stadtpräsidentin von Zürich ist und diese Stadt hat immer noch mehr Einwohner als der ganze Kanton Luzern.
    • Rolida 08.11.2019 19:37
      Highlight Highlight Selber aus sehr reicher Aargauer-Familie kann sie mit mobiler Einschränkung kokettieren. Auf der Strecke bleiben Behinderte und betagte Menschen.
      Autohasser sind keine besseren, sondern fundamentalistische Menschen.
  • whatthepuck 08.11.2019 18:33
    Highlight Highlight Denkmuster Klimawandel auch beim Verkehr anwenden: Mein Verhalten hau Auswirkungen auf andere.

    Um zu verhindern, dass jeder mit dem Auto in die Stadt fährt, muss der Verkehr in der Stadt reguliert werden. Wie viele Flächen wurden von Autos freigespielt und sind heute beliebte städtische Orte? Platz schaffen kann man nur, wenn man die Gesamtzahl im Zaum hält bzw. reduziert, sonst konzentriert sich der Verkehr nur andernorts in der Stadt.

    Städte sind letztlich der Lebensraum der Städter. Sie haben ein Anrecht auf ein Leben ohne Blechlawinen. vA wenn das Blech von Extern herangeführt wird.
    • K1aerer 08.11.2019 21:33
      Highlight Highlight Dafür sollten Städter sich vom Land fernhalten oder wie, weil die Herstellung und der Transport der Lebensmittel mit solchen Wagen geschehen?
  • Naraffer 08.11.2019 18:30
    Highlight Highlight Ich überlege noch, wie man euch Zürcher von der Agglo fernhalten könnte, damit ihr nicht unsere Wälder verstopft, wenn ihr mit dem veganen Smoothie und dem Mini-Hündchen ein Insta-Jogging hinlegt 🤔
    • Markus Kappeler 08.11.2019 19:34
      Highlight Highlight Das ist doch ganz einfach, wir führen für Städter eine Umwelt Plakette ein, die ca , 1 Mio. pro Woche kostet, nirgends käuflich ist und für alle Städter obligatorisch ist. Auch für Velofahrer oder Jogger. Gleichzeitig lassen wir über unsere Strassen keine Fahrzeuge mehr fahren, die die Städter versorgen. Was denken sie wie lange es geht bis die Städter zur Vernunft kommen?
    • Meyer Andrej 08.11.2019 19:40
      Highlight Highlight @Markus Kappler. Diese Idee hat Potenzial!
    • Magnum 08.11.2019 20:04
      Highlight Highlight *Super*, wie hier Gräben zwischen Stadt und Land vertieft und Feindbilder gepflegt werden, nur damit man liebgewonnene, aber hochgradig ineffiziente Gewohnheiten nicht ändern muss. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - ein ganz mühsames. Und diese Art von wir gegen sie verträgt es in der Schweiz nur bis zu einem bescheidenen Mass. Aber das wirklich nur am Rande.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger_dodger 08.11.2019 18:16
    Highlight Highlight Vielleicht sollten unsere Grünen mal CO2-neutral nach Amsterdam fahren, da sehen sie wie man Velowege baut, aber bei uns können Sie leider nur an einem Ort (Auto) abbauen aber dann nicht ersetzen (Velo).
    • dä dingsbums 09.11.2019 00:48
      Highlight Highlight Hast Du konkrete Beispiele für Deine Vorwürfe?

      Mal ganz abgesehen davon, dass die Grünen in der Stadt Zürich nicht dem Tiefbauamt vorstehen, werden selbstverständlich abgebaute Parkplätze ersetzt.

      Auf meinem Arbeitsweg wurden in den letzten 5 Jahren diverse Parkplätze abgebaut und an genau der Stelle ein Velowege erstellt.
    • roger_dodger 09.11.2019 10:43
      Highlight Highlight Wenn man sich mal das Stadtzentrum anschaut gibt es viel zu wenige von der Strasse getrennte Velowege. Waren Sie schon mal in Amsterdam? Dort sind durchgängig auf allen grösseren Strassen die Velowege von der Strasse abgetrennt (physisch, nicht mit einer gelben Linie), absolut genial gemacht. Und nein, das Argument vom Platz lasse ich nicht gelten, davon hat es in Amsterdam auch nicht mehr.
  • Magnum 08.11.2019 18:10
    Highlight Highlight Der Tages-Anzeiger hat am Mittwoch auf einer Doppelseite Bilanz zur Velo-infrastruktur in Zürich und der Entwicklung von 2012 bis 2018 gezogen. Diese Bilanz war alles andere als erfreulich: Bern und Basel haben Zürich in genau diesen Jahren dank mutiger Entscheide abgehängt - fast noch brutaler als in der Super League.
    Dass diese Veloplanungs-Misere bei Watson mit keinem Wort Erwähnung fand, macht erst jetzt so richtig Sinn, wo sich der Chefredaktor mit SUV-Fahrern aus der Agglo solidarisch erklärt. Der faule Parkplatzkompromiss behindert die Erstellung einer sinnvollen Veloinfrastruktur.
    • FrancoL 08.11.2019 19:36
      Highlight Highlight Darum wollen auch alle lieber nach Basel oder Bern?
    • Markus Kappeler 08.11.2019 19:45
      Highlight Highlight Sorry, wo genau können sie mit ihrem Drahtesel in Zürich nicht durchfahren, sie sind doch zu faule auf das grüne Licht zu warten, fahren durch jedes Fahrverbot und Einbahnen interessiert sie nicht, aber wehe ein Autofahrer würde sich erlauben, was sie immer machen. Mit Drahtesel ist der Fahrer gemeint.
    • Magnum 08.11.2019 20:02
      Highlight Highlight Das steht so meines Wissens nicht in meinem Kommentar. Was drin steht, ist dass der *historische* Parkplatzkompromiss der Erstellung einer sinnvollen und sicheren Veloinfrastruktur im Wege steht. Diese Erstellung ist nach der Annahme der Städteinitiative durch die Stadtzürcher Stimmberechtigten im September 2011 zwingend, denn anders lässt dich die angestrebte Erhöhung des Modalsplits für den Verkehrsträger Velo nicht erreichen. Eine Umverteilung des Strassenraums ist unumgänglich. Bern und Basel machen bereits Nägel mit Köpfen, in Zürich war bisher eher Däumchendrehen angesagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • air 08.11.2019 17:47
    Highlight Highlight Hey Mo! Well said! ABER... Aus dem Rennen haben die Grünen die arme Frau Schlatter bereits selber am 25.10.19 genommen. Just nach dem Wahlerfolg ergriff die IG Freiräume Zürich das Referendum gegen das bereits angenommene Fussballstadion. IG Freiräume = Grüne Zürich. So ziehen die Grünen doch nur Unverständnis und Zorn auf sich, da man diese mühselige Diskussion endlich erledigt hatte mit der Annahme des Stadionbaus. DAS hat die Chancen von Frau Schlatter doch längst zunichte gemacht, aus dem eigenen Lager notabene.... wie doof ist das denn??
  • Mutbürgerin 08.11.2019 17:35
    Highlight Highlight Was ich bis heute nicht versteh. Warum ziehen die Grünen in die zubetonierten naturfeindlichen Städte und versuchen diejenigen Menschen zu vertreiben, die genau das wollen? Während auf dem Land, wo man die ursprüngliche Natur noch in voller Pracht geniessen kann, ausschliesslich die bösen Bürgerlichen wohnen.
    • FrancoL 08.11.2019 19:38
      Highlight Highlight Wer will denn jemanden vertreiben? Nur will Sie das Auto nicht gleich neben dem Nachttisch parkieren können ist das noch kein Grund eine Stadt zu verlassen oder sind Sie so mit Ihrem Auto verbandelt?
    • Rolida 08.11.2019 19:39
      Highlight Highlight Genau, Grüne raus aus der Stadt und den Sozialwohnungen.
    • K1aerer 08.11.2019 21:42
      Highlight Highlight Das verstehe ich auch leider nicht ganz. Zuziehen und dann gleich Forderungen stellen. Scheint ein neuer Trend zu sein mit kompromissloser Politik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EnnoConda 08.11.2019 17:35
    Highlight Highlight Sehr gut geschriebener Text. Es wäre wünschenswert, wenn die Innenstadt nicht zu einem Museum für Touristen mit überteuerten Cafes verkommt, sondern der Zutritt für alle Verkehrsmittel verbessert wird/erhalten bleibt. Ich weiss nicht, ob ganz früher alles besser war. Aber vor allem in der Nacht und ohne Verkehr sind die neuen 30er Zonen eine absolute Zumutung - Da habe ich ja sogar mit dem Rennvelo fast mein Billet weg. Die vielen 30er Schilder lenken mich vom Fahren ab.
    • Felix Meyer 08.11.2019 18:04
      Highlight Highlight Gerade in der Nacht ist Tempo 30 in erster Linie auch eine Lärmschutzmassnahme.
    • Thomas G. 08.11.2019 19:05
      Highlight Highlight Gut ist pro Tag mehrheitlich Nacht.
    • EnnoConda 08.11.2019 19:34
      Highlight Highlight Ja ok @Felix, aber spätestens am Ende dieser mutwilligen 30er gibt doch jeder Gas. (Inkl. shiftdown oder kickdown). Ich denke da wäre konstant 50kmh leiser. Sparsamer ist es sowiedo als ständig dieses stop and go selbst in der Nacht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Das dritte Auge 08.11.2019 17:31
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet,

    hammermässig, was Sie da wieder Rausgehauen haben! Watson, der Wandel ist in Sicht.
    Ich sage nur, w e i t e r s o.
    • trotzten sagen dürfen . 08.11.2019 21:02
      Highlight Highlight Rausgehauen,,,?
      🤔
  • Zeit_Genosse 08.11.2019 17:26
    Highlight Highlight Gewitzter und unterhaltender Schreibstil.

    All die Elektroautos mit denen anstelle der V-SUV (es gibt bereits einige E-SUV gegen die man nicht sein kann) bedenkenlos grün in die Stadt fahren wird, brauchen keine PP (?!). Da geht man von heute aus und vergisst, dass die E-Mobilität in den Städten zu Mehrverkehr führen wird. Die E-Bikes und E-Scooter explodieren gerade so und verlangen nach eigenen Spuren. Und die einst selbststeuernden E-Mobile werden Raum brauchen, auch wenn ein Teil davon stetig zirkuliert und nicht auf PPs steht. Insgesamt wird die grüne Mobilität auch Standflächen brauchen.
    • whatthepuck 08.11.2019 18:36
      Highlight Highlight Individualverkehr bleibt Individualverkehr, wer bestreitet das? Die Diskussion hier zeigt sehr schön, wie gereizt die Leute auf das Autothema reagieren. Verhaltensänderungen sind sehr schwierig anzubringen.

      Umsomehr ist es wichtig, dass wenn schon autogefahren wird, dies möglichst CO2 arm geschieht. Elektroautos als Kompromiss für alle MIV-Anhänger?
    • FrancoL 08.11.2019 19:46
      Highlight Highlight Nicht viel begriffen, wenn man nicht merkt dass es um eine Beruhigung der Stadt geht, um eine Stadt wohnlicher zu gestalten um auch in der Stadt Freiräume zu ermöglichen. Das sind die Qualitäten die man in Zürich schätzt, selbst eine grosse Anzahl der Bürgerlichen tun dies.
  • Meyer Andrej 08.11.2019 17:23
    Highlight Highlight Also wenn ich ein Geschäft betreiben würde, ordentlich Steuern bezahlte, dann käme ich mir echt verarscht vor. Aber was soll‘s, jeder wie er es braucht. Ich bin froh, nicht in Basel in überteuerte Geschäfte und Parkhäuser gehen zu müssen. Meine monatlichen Einkaufskosten in der CH sind in etwa 300.- für meine 4 köpfige Familie. Der Rest, Kino, Essen ausser Frischprodukte und Fleisch, Zahnarzt, Autogarage, Internetbestellungen abholen, macht man dort, wo man noch etwas bekommt. Minuszinsen, PK, KK Prämien, alles andere muss ich kompensieren, oder ich bin so voll gefressen, wenn ich es lasse!
    • Charlie Brown 08.11.2019 18:50
      Highlight Highlight Wenn du Minuszinsen zahlst, gehts dir ja vergleichsweise gut aus wirtschaftlicher Sicht...
    • FrancoL 08.11.2019 19:49
      Highlight Highlight Ich nehme an Du verdienst Dein Geld dann auch im Ausland, denn alles andere wäre dann ein Rückgrat loses Verhalten. Allerdings nehme ich an dass Du Dir dazu kaum Gedanken machst oder Dich so toll findest dass Du gar nicht mehr denken musst.
  • MStgr 08.11.2019 17:08
    Highlight Highlight Je weniger autos in die Stadt können, umso tiefer wird der Wert sein. All die Arbeiter die mit werkzeug und Baumaterialien in der Stadt arbeiten müssen sind massiv gestraft damit. Viele der Firmenwagen u.a. auch meiner, kommt in keine Tiefgarage rein. Dauerparkplätze sind so selten, teuer und meistens noch weit weg das man auf die wenigen blauen Plätze ausweichen muss, fals man einen findet. Das heisst auch das man ständig wärend der arbeit runter muss und umparkieren soll da ja bestimmt 10min später bereits 40.- fällig sind. Tageskarten holen ist auch selten möglich.
    • Garp 08.11.2019 17:37
      Highlight Highlight Tageskarten kann man in der Stadt Zürich, ganz einfach über das Internet lösen und vorab zu Hause ausdrucken.
    • MStgr 08.11.2019 18:15
      Highlight Highlight Danke für den Tip. Werd ich sofort testen. Leider wird das aber auch nicht dauernd möglich sein da ich auch oft spontan weiter muss. Man kann viel voraus planen aber in der praxis kommt das in meinem Beruf oft anderst.
    • ands 08.11.2019 19:37
      Highlight Highlight Oder man kauft sich auf einer Wache der Stadtpolizei einen 10er Block. Dann geht's auch spontan.
  • Myk38 08.11.2019 17:06
    Highlight Highlight Keine Parkplätze = keine Autos = keine Blitzer = keine Bussen = keine Einnahmen... ojeee..
    • Pisti 08.11.2019 18:15
      Highlight Highlight Den Linken fällt immer etwas ein um dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen keine Angst. Schliesslich müssen sie ja auch von etwas Leben. 😉
  • trotzten sagen dürfen . 08.11.2019 17:02
    Highlight Highlight Lieber Maurice

    Die SP und die Grünen hassen bekanntlich Individualverkehr.

    Um die AUTOS zu BEKÄMPFEN betreiben sie Strassen-Rückbau, fördern Schleichgeschwidigkeit
    und zerstören die eh schon knappen und von den Lenkern TEUER bezahlten Parkplätze.

    Ist ja alles Ok,

    ....wenn der Wähler dies so will.

    Es aber NICHT zu tun, bloss weil Wahlen anstehen wäre ja eine Täuschung der Leute.

    Der Wähler soll ja auch WISSEN was er bekommt.

    Oder etwa nicht?
    🤷‍♂️
    • peeti 08.11.2019 17:27
      Highlight Highlight Hassen, bekämpfen, zerstören..

      10% (zehn Prozent!) werden aufgelöst und alle drehen durch.
    • Pisti 08.11.2019 18:16
      Highlight Highlight Ja weil eigentlich um 10% aufgestockt werden müsste.
    • Namenloses Elend 08.11.2019 18:48
      Highlight Highlight Glaubst du denn es bleibt bei den 10%? Ausserdem sind 10% in einer Stadt die jetzt schon unter akutem Parkplatzmangel leidet, ziemlich viel!
  • Jetzt LIVE dazugeschaltet 08.11.2019 17:00
    Highlight Highlight Wer ist eigentlich Fröhlein Mauch?


    Zürich war und ist nie der Nabel der Welt und wird es auch nie sein.
    Provinz in Reinkultur. Parkplätze hin oder her.




    • FrancoL 08.11.2019 19:51
      Highlight Highlight Ja dann möchte ich nicht wissen wo Sie zu Hause sind, wenn Zürich Provinz ist.
    • Markus Kappeler 08.11.2019 20:03
      Highlight Highlight Provinz geht ja noch, aber total unsympathische, extrem überhebliche Provinz.
    • Jetzt LIVE dazugeschaltet 09.11.2019 19:23
      Highlight Highlight @FrancoL
      Wieso möchten Sie das denn nicht wissen?
      Vielleicht, weil Sie schon heute noch die Umzugsplanung in Angriff nehmen würden, wenn Sie es wüssten?





  • carlos zapato 08.11.2019 16:52
    Highlight Highlight Köstlich :-)
  • Vesparianer 08.11.2019 16:42
    Highlight Highlight Nur schon wegen dem Schreibstil lesenswert!

    Ich finde, die Stadt hat den Verkehr ziemlich gut im Griff und wir haben keine ausserirdischen Verkehrsverhältnisse, wo es kein Vor- und Rückwärts gibt, ABER langsam ist auch gut mit PP & Spuren abbauen und 30-Zonen ausbauen, und das alles immer klammheimlich.
    • Garp 08.11.2019 17:41
      Highlight Highlight Gar nichts passiert klammheimlich, wahrscheinlich wohnst du nicht in der Stadt. Aber Watson lesen reicht halt nicht um gerade regional auf dem Laufenden zu sein, wird hier auch nicht gewünscht, von den meisten und kaum berichtet.
    • Vesparianer 08.11.2019 20:35
      Highlight Highlight Garp wenn ich die Kommentare durchgehe hast du wohl kein Auto - Bravo, aber dann lass bitte Diskussionen die dich nur am Rande betreffen.

      PS ich wohne in der Stadt
    • miip 08.11.2019 21:55
      Highlight Highlight Rund 65% der Haushalte in der Stadt haben kein Auto zur Verfügung. Also zu behaupten, dass sie diese Diskussion "nur am Rande" beträfe ist wohl etwas vermessen. Seit Jahren schon belegt die Belastung durch den Verkehr in der Stadt Zürich den ersten Platz im Sorgenbarometer. Die Bewohner dieser Stadt betrifft diese Diskussion wohl am meisten und sie haben dazu auch am meisten zu sagen.
  • SBRUN 08.11.2019 16:33
    Highlight Highlight Für mich ist das kein Problem. Ich lebe auf dem Land und gehe nicht mehr in eine grössere Schweizer Stadt. Vor dem Haus steht ein Camper, bis nach Deutschland sind es 20km, bis Südschweden 1000 km, mehr brauche ich nicht.
    • idrisi 08.11.2019 17:10
      Highlight Highlight Das Beste an den Landeiern ist das sie nur ungern in die Stadt kommen.
    • SBRUN 08.11.2019 17:21
      Highlight Highlight @idrisi: Wenn man ein Haus auf dem Land (mit grossem Genmüsegarten) hat, eine Alphütte auf 1850 m und einen Camper, wieso soll man da noch in die Stadt? Ausserdem geniesse ich es nach einem nicht immer ruhigen Berufsleben ein Landei zu sein.
    • Jetzt LIVE dazugeschaltet 08.11.2019 18:02
      Highlight Highlight Hey SBRUN, Stadtversessene wie idrisi sind ganz schön aufgeschmissen ohne Gemüsegarten, wenn die Zeit mal schlechter werden.

      Dann möchten sie sehr sehr gerne aufs Land kommen.

      Aber werden sie dort dann so willkommen geheissen, wie sie dich willkommen heissen?

      Happy camping! Du machst alles richtig!




    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 08.11.2019 16:21
    Highlight Highlight parkplätze killen ist das eine, aber warum müssen im quartier die blauen zonen daran galuben? hä!?
    • peeti 08.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Weil diese für viel zu wenig Geld (ca 300.-/Jahr) viel zu viel Fläche benötigen. Wo gibt es ein Recht auf blaue Zonen, auf Parkplätze gleich vor der Haustüre?
    • Garp 08.11.2019 18:01
      Highlight Highlight Na ja, peeti, es gibt eh schon zu wenig blaue Parkplätze, viele Stadtbewohner verzichten eh schon aufs Auto. In teuren Neubauten gibt es Tiefgaragen, das ist obligatorisch. Quartiere verdichten mit teuren Wohnungen, Grünflächen zerstören, und dann dafür Parkplätze in blauen Zonen auflösen, ist auch nicht das gelbe vom Ei. Bin mit der Planung der Stadt auch nicht immer einverstanden. Die tieferen Einkommen werden grad auch mit der Linken Politik aus der Stadt verdrängt.
  • Allion88 08.11.2019 16:21
    Highlight Highlight es wird niemand gezwungen nach zürich zu gehen. von mir aus können sie komplett alle strassen begrünen und zu begegnungszonen umfunktionieren.

    einfach dann nicht erstaunt sein, wenn immer mehr firmen den standort verlassen und die arbeitsplätze aus der stadt verschwinden. am schluss hat es noch ein paar überteuerte juweliers, wie jetzt schon an der bahnhofstrasse.
    • Myk38 08.11.2019 17:04
      Highlight Highlight Und die Juweierkunden kommen bestimmt auch nicht mit den Velo
    • idrisi 08.11.2019 17:13
      Highlight Highlight Deshalb sitzt Google in der Umgebung der Sihlpost. Weil es da Parplätze für 5000 SUV hat.
    • trotzten sagen dürfen . 08.11.2019 17:22
      Highlight Highlight Und an Ende wird Zürich noch zu einem zweiten Bern
      😅
      Bern wird eh langsam zum neuen Biel 🤤

      Und wohin bewegt sich Biel ?

      Ich weiss es.

      (tip: schaut mal den Film, „die Klapperschlange“)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 08.11.2019 16:14
    Highlight Highlight "Nicht einmal zwei Wochen vor dem zweiten Zürcher Ständeratswahlgang? In dem die Grüne Marionna Schlatter gegen FDP-ler Ruedi Noser gewinnen sollte?"

    Och sie wird ja von weniger unscheinbaren SP-Kollegen super unterstützt. Der Fehr empfiehlt - natüüürlich privat - in Regierungsratsmanier, den Noser zu wählen. Und Jositsch schiesst gestern abend* gegen die Gewerkschaften und will mehr Rechts in der SP.

    (*https://www.telezueri.ch/zuerinews/jositsch-fordert-nach-sp-wahlschlappe-konsequenzen-135938133)

    Die Grünen sind der SP zu links... oder so?


    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 09.11.2019 09:41
      Highlight Highlight Ach was, Grüne sind Rote im grünen Gewand. Spielt keine Rolle ob Rot oder Grün, beide stehen für neue Steuern und Abgaben.
  • Klaus07 08.11.2019 16:05
    Highlight Highlight Ich finde es herrlich wie hier gegen rot-grün geschossen wird, und gleichzeitig erscheint ein Artikel, dass die Bürgerlichen das Referendum gegen den Vaterschaftsurlaub ergriffen haben. Was ist euch jetzt wichtiger, Parkplätze, ein Eishockey-Kreisel oder ein Vaterschaftsurlaub? Eine Regierung die nur für das Volk politisiert wird es nie geben.
    • idrisi 08.11.2019 17:14
      Highlight Highlight Ganz klar Eishockey-Kreisel!
    • Antinatalist 08.11.2019 17:41
      Highlight Highlight Alles kann weg. Würde der Umwelt nützen. Natur ist am wichtigsten. Je mehr, umso besser.
    • Hardy18 09.11.2019 23:55
      Highlight Highlight Klaus, Ganz einfach.
      Kein Vaterschaftsurlaub!
      Weil, keine Kinder, die in 18 Jahren mit fetten Autos die Stadt zustopfen und somit mehr Platz gewonnen wird. Wofür? Für einen tollen Hockeykreisel 😄
  • Tobias W. 08.11.2019 16:04
    Highlight Highlight Genau, Parkplätze abschaffen, und für jedes Strässchen ein paar Bullen einstellen, um den Bürger mit Bussen zu jagen. Denen ist nämlich absolut egal, wie es uns Schweizern am Ende geht.

    Aber wenn man diese Sachen vor den Wahlen sagt, ist das wenigstens mal ehrlich.
    • FrancoL 08.11.2019 16:15
      Highlight Highlight Noch nie bemerkt, dass die die in der Stadt wählen auch Schweizer sind? Und diese wählen offensichtlich nicht wie Sie es sich wünschen, das ist aber ihr gutes recht.
    • K1aerer 08.11.2019 17:19
      Highlight Highlight @FrancoL es gibt gewisse Sachen, die man als Städtler auf Ländler angewiesen sind. Vorallem wenn Geschäfte und Arbeitsplätze verschwinden, geht die Wirtschaft sehr schnell unter.
    • FrancoL 08.11.2019 17:36
      Highlight Highlight @K1; Die Arbeitsplätze gegen in der Zürcher Innenstadt nicht wegen den PP verloren, da gibt es einige viel gewichtigere Gründe. Ich bau ein haus um, dass für die Kunden sogar PP hatte, aber das Geschäft im EG rentiert nicht mehr, Internetkäufe, grosse Ketten und "Geiz ist Geil" heissen die Totengräber dieser Läden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 08.11.2019 15:56
    Highlight Highlight Ja, die Rot-Grünen wollen überall Parkplätze kappen. Auch in Biel. Das dies einfach von den dort arbeitenden so akzeptiert wird, die haben doch nicht alle die gleichen Farben. Ich denke da auch an Ladenbesitzer, die seit Jahrzehnten ihre Steuern bezahlen. ich bin auch dafür, dass keine grösseren Firmen im Stadtgebiet angesiedelt werden sollten. An die Peripherie und mit den Trams zuteilen. Verkehrsberuhigung heisst nicht kein Verkehr. Statt zu rollen, steht und füllt die Strassen.
    • FrancoL 08.11.2019 16:17
      Highlight Highlight Den Läden geht es in Zürich nicht besser und nicht schlechter auch mit weniger PP. Sie leiden schon eher unter der Politik der grossen Ladenketten, die nach Zürich wollen, dies wohl bemerkt auch ohne PP-Orgien.
    • TingelTangel 08.11.2019 17:01
      Highlight Highlight Die Grossen Ladenketten haben Grosse Parkhäuser. Der Lokalen Käseladen jetzt nur noch Zwei statt Vier.
    • peeti 08.11.2019 17:32
      Highlight Highlight 10% der Parkflächen verschwinden und TingelTangel macht kurzerhand 50% daraus🤷🏽‍♂️

      Es gibt unzählige Studien und reale Beispiele (Palermo), dass Verkehrsberuhigung in Innenstädten für das Gewerbe förderlich ist. Wer braucht denn auch ein Auto, um Käse einzukaufen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 08.11.2019 15:56
    Highlight Highlight Super geschrieben, vor allem die "Agglo-SUVs". Es gibt übrigens auch die Stadt-SUVs, die stammen meist von ängstlichen SVP-Rentnern oder von Wohlstands-Mamis.
    • The Count 08.11.2019 16:33
      Highlight Highlight Die meisten Kinder werden wohl trotzdem von ungeübten Mobility Nutzern totgefahren. Diese Fahrzeuge sind vornehmlich im Kleinwagensegment angesiedelt.
    • The Count 08.11.2019 17:05
      Highlight Highlight Blitzer triggered 😄
    • WID 08.11.2019 17:08
      Highlight Highlight @The Count: stehst Du Trump nahe? Ich meine nur, wegen der Faktenfreiheit Deiner Aussage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 08.11.2019 15:56
    Highlight Highlight Und wo sollen denn all die Grünen ihre CO2 freundlichen Elektroautos parkieren?
    • peeti 08.11.2019 16:40
      Highlight Highlight Wie alle anderen idealerweise auch ausserhalb der Stadt.
    • WID 08.11.2019 17:00
      Highlight Highlight @Score: wie die anderen, gar nicht in der Stadt.
  • PC Principal 08.11.2019 15:54
    Highlight Highlight Die Grünen Zürich sammeln jetzt gerade eifrig Unterschriften für eine vierte Hardturm Abstimmung, nur damit ein paar Anwohner ihren Gratis-Schrebergarten ein bisschen länger behalten können. Das schadet viel mehr als die breit getragene Parkplatz-Politik der SP.

    Die Grünen wollen Wohnraum in der Stadt für 1500 Menschen verhindern. Da es schon heute zu wenige Wohnungen gibt, ziehen viele in die Agglo, was die Zersiedelung anheizt. Die meisten pendeln dann sehr weite Strecken mit dem Auto und stossen Co2 aus.
    • Antinatalist 08.11.2019 17:54
      Highlight Highlight Ich verschenke Kondome. Damit können wir jegliches Wohnungsproblem lösen.
  • Hofer Ernst 08.11.2019 15:47
    Highlight Highlight Spätestens wenn wir mehr E-Autos haben müssen mehr E-Zapfsäule her und somit wieder mehr Parkplätze um die Batterie aufzuladen. Somit ist der Parkplatzabbau in Zürich nur für kurze Zeit gedacht
    • peeti 08.11.2019 16:05
      Highlight Highlight Wieso sollten die E-Autos nicht auch ausserhalb der Stadt abgestellt werden. Beim Abbau geht es ja nicht nur um weniger Schadstoffe, sondern auch um den riesigen Verbrauch von öffentlichem Raum. Und dieser ist beim E-Auto genauso gross wie beim Benziner.
    • FrancoL 08.11.2019 16:18
      Highlight Highlight So ein hofer Chäs.
  • elco 08.11.2019 15:44
    Highlight Highlight Nun ja also... die Marionna Schlatter hat so oder so sowas von keinen Stich gegen den Ruedi. Also von dem her...
  • FrancoL 08.11.2019 15:43
    Highlight Highlight Sorry lieber Thiriet lieben Sie VT, denn nur so kann ich Ihren Artikel verstehen.

    Und bitte wenn es geht etwas weniger populistisch, ist ja kaum zum aushalten:
    "Aus städtischer Sicht macht das Sinn, wir wollen ja nicht, dass die Agglo-SUVs nutzlos auf unserem teuren städtischen Boden rumstehen und auf dem Weg dahin unsere Kinder totfahren"
    • saukaibli 08.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Das nennt man Ironie, nicht Populismus. Ironie versteht leider nicht jeder.
    • FrancoL 08.11.2019 16:20
      Highlight Highlight Die Ironie wäre in Zusammenhang mit einer reellen Wertung der Sachlage angebracht, so wie der Artikel sich präsentiert ist es eher eine VT.
  • TingelTangel 08.11.2019 15:41
    Highlight Highlight Blödsinn man findet Heute schon kein Parkplatz mehr. Wieso nicht die SUVs mehr Besteuern. Hab das Gefühl ich sehe immer mehr von denen auf der Strasse.
    • Miguel70 08.11.2019 16:00
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um SUV's sondern um Politik...
    • Auric 08.11.2019 16:00
      Highlight Highlight Brauchen die von einem Mann gelenkt, mehr als einen Parkplatz als die Renault Zoe von einer Frau gelenkt?
    • Allion88 08.11.2019 16:30
      Highlight Highlight ich werde wohl nie verstehen, wieso die SUVs so verhasst sind (nein, ich fahre selber keinen, weil er mir zu unpraktisch ist bezüglich kofferraum).

      -von den aussenmassen her nur unmerklich grösser als ein kombi
      -mehrverbrauch ist praktisch 0
      -gewicht gegenüber einem kombi ist auch nicht viel höher (ausstattungsbereinigt)

      einziges argument ist die fussgängersicherheit. aber auch hier sind die überall beliebten familienvans nicht viel besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LordEdgar 08.11.2019 15:40
    Highlight Highlight Auch das Theater von Grünen Martin Neukom betreffend dem Riesenpuck in Kloten ist perfekt getimed. Optimaler Zeitpunkt um sich und seine Partei als null-lösungsorientiert und paragraphenreiterisch zu präsentieren.
  • Donald 08.11.2019 15:38
    Highlight Highlight Ist auch ziemlich kontraproduktiv. Schlussendlich nimmt einfach der Suchverkehr zu und es gibt Angebote wie Valet-Parking. Dabei benötigt ein Auto gleich zwei Fahrten in und aus der Stadt anstelle von nur einmal... Wenn ich die Städtischen Bauprojekte so anschaue, denke ich kaum, dass man sich ein Parkhaus (von mir aus unterirdisch) an sinnvoller Lage nicht leisten könnte.
  • bcZcity 08.11.2019 15:38
    Highlight Highlight Road Pricing würde mehr bringen. Wer in der Stadt auf das Auto angewiesen ist (Lieferungen, Aussendienst, Anwohner), dürfte eine Sonderbewilligung einholen. Besucher, Touristen und Auto-Pendler, sollen bitte zahlen. Dann baut man an der Stadtgrenze bei einem zentralen Bahnhof noch ein grosses Parkhaus wo man mit einem Öv Ticket Ermässigung erhält und schon wäre die Sache mit den verschwundenen Parkplätzen zumindest weniger einschneidend.

    Apropos, Tagsüber hat es i.d.r genügend PP in Zürich. Am Mittag, Abend und am Wochenende (Vor allem Samstag) wird es eher etwas knapp.
    • Auric 08.11.2019 16:01
      Highlight Highlight Nein Roadpricing wenn dann für alle!
    • Garp 08.11.2019 16:12
      Highlight Highlight An der Stadtgrenze ist auch kein Platz. Sie kennen Zürich wohl nicht, das geht nahtlos ineinander über. Den knappen Erholungsraum, den es vielleicht da und dort an einer Stadtgrenze noch gibt, darf man nun nicht zubauen. Die wenigsten Leute leben ja mitten im Zentrum.
    • Cyberpunk 08.11.2019 16:47
      Highlight Highlight Der Arbeiter, der Schichtdienst leistet und sich nicht auf einer 24/7 ÖV verlassen kann, der nicht in einer teuren Stadtwohnung einziehen will, soll also beim Auto drauf zahlen. Grandiose Überlegung! So holt man die Leute ab, ..mit elitär Grün abgehobene Ideen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 08.11.2019 15:38
    Highlight Highlight Solche einseitige Interessenpolitik begrüsse ich, auch als eher linker, nicht... Damit macht man sich für die Zukunft unter der Landbevölkerung keine Freunde. Ich bin zwar auch nicht dafür, dass alle Autos ungehindert weiter die Stadt verstopfen sollten, jedoch sollte man Lösungen für dieses Problem vorantreiben, statt einseitig einen Kompromiss zu kündigen. Warum nicht "ParkandRide"-Lösungen an den Stadträndern vorantreiben, wo die Landzürcher ihre Gefährte abstellen können und dann per S-Bahn in 10 Minuten im Stadtzentrum sind? Mit solch einseitigen "Lösungen" kommt man nicht weiter!
    • peeti 08.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Also einseitig war ja eher die jahrelange autofreundliche Politik, die es anscheinend als ein Menschenrecht sah, dass man überall im Stadtgebiet auf öffentlichem Grund sein Auto hinstellen darf.
      Was Park&Ride betrifft bin ich gleicher Meinung. Diese werden aber nur besser genutzt, wenn gleichzeitig das Angebot in der Stadt sinkt.
    • Garp 08.11.2019 17:08
      Highlight Highlight Das mit den Park and Ryde hat nie funktioniert. Und die einseitige und egoistische Interessenpolitik geht wohl eher vom Kanton aus, wie Üetlibergtunnel, den die Stadt nie wollte und vieles andere mehr.
  • Livia Peperoncini 08.11.2019 15:37
    Highlight Highlight Das Gewerbe und die Einkaufspaläste ausserhalb der Stadt Zürich freuen sich sicher auch ganz toll über diesen Coup. Er passt auch perfekt zur Zürcher Tram-Misere.
  • Kanischti 08.11.2019 15:36
    Highlight Highlight Passt schon!
    So gibt links-grün einmal mehr eindeutige Zeichen woher künftig der Wind wehen wird.
    Wenn sie diese Ankündigung erst nach den Wahlen gemacht hätte, wäre evtl. der eine oder andere Grünwähler doch noch erschrocken.
    Aber so ist es nur konsequent.
    Danke dafür!
  • ben harper 08.11.2019 15:33
    Highlight Highlight Und was machen dann all die Kontrolleure und -innen des ruhenden Verkehrs, müssen die stempeln gehen? Wird ein möglicher Rückgang von Parkbussen durch Bussen an Trottinettler und Velofahrer kompensiert oder können evtl. in den neu geschaffenen 30er-Zonen mehr Blitzkästen hier Abhilfe schaffen?

    Ernsthaft: Wieso kann man nicht einfach an den Einfallstoren von Zürich Parkhäuser machen, die bei 15-20 Franken pro Tag gleich eine VBZ-Tageskarte für's Stadtnetz beinhalten?
    • dä dingsbums 09.11.2019 21:58
      Highlight Highlight Weil so etwas wenig Sinn macht, extrem viel kostet und auch sehr viel Platz braucht.

      Wer würde schon von z.B. Bülach bis an die Stadtgrenze fahren und dann in den ÖV umzusteigen, wenn er gleich mit der S-Bahn günstiger in die Stadt rein kann?
  • Raphael Stein 08.11.2019 15:33
    Highlight Highlight Da wird mir ganz mauch im Bauch.
    • dickmo 08.11.2019 15:36
      Highlight Highlight @Raphael Stein: Es grenzt an einen Machtmissmauch.
    • Picker 08.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Solange es keine Maucheleien gibt...
    • Vesparianer 08.11.2019 16:37
      Highlight Highlight Alles nur Schall und Mauch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pascal1917 08.11.2019 15:20
    Highlight Highlight Ich verstehe vor allem nicht, wieso das ohne Kompensation passieren soll. Z. B. in der Brunau könnte man unterirdisch ein riesen Parkhaus bauen wodurch weniger Autos in die Innenstadt müssen.
    • FrancoL 08.11.2019 15:40
      Highlight Highlight Betrachten Sie einmal was man für den ÖV macht und der beginnt nicht in der Brunau. Man kann viel früher aufs ÖV umsteigen oder was für einen Grund gibt es zB mit dem Auto aus der Agglo in die Brunau zu fahren und dann ins Tram umzusteigen?
    • Garp 08.11.2019 16:16
      Highlight Highlight Man soll die Parkhäuser in Birmensdorf Kilchberg, usw. bauen, sicher nicht in der Stadt.
    • FrancoL 08.11.2019 16:52
      Highlight Highlight @Grap; richtig! es macht ja keinen Sinn den ÖV bis weit über die Stadtgrenze auszubauen um dann die Parkgaragen nahe dem Stadtzentrum anzusiedeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 08.11.2019 15:17
    Highlight Highlight Jetzt weiss ich dann nur nicht, wo ich mein Elektro-Auto parieren soll 🤔
    • Damogles 08.11.2019 16:58
      Highlight Highlight bei Tesla komm der Reparateur zum Auto ;)
    • Antinatalist 08.11.2019 18:32
      Highlight Highlight Dann würde ich vorschlagen: Verkaufen, das Elektromobil, und auf's Velo umsteigen. Get real!
  • Garyx 08.11.2019 15:16
    Highlight Highlight Sie trauen aber Frau Mauch viel zu. Ist das ein verstecktes Kompliment?
    • dickmo 08.11.2019 15:18
      Highlight Highlight @Garyx: Mauch rules. Steht doch da.
  • K1aerer 08.11.2019 15:12
    Highlight Highlight Vebannt doch gleich die Autos weg von der Stadt. Möchte mal gerne sehen, wenn niemand mehr mit dem Auto in die Stadt kommen, sondern mit dem ÖV. Mit dem ÖV gibt es auch immer wieder Unfälle, fordert man hier auch Verbote?
    • Astrogator 08.11.2019 15:21
      Highlight Highlight Wieviele Leute sitzen in einem 300 Meter langen Zug oder 30 Meter langen Bus?

      Wieviel Leute zählst du in einer 300 Meter langen Autokolonne?

      Abgesehen davon, es ist nach wie vor nicht verboten mit dem Auto nach Zürich zu fahren.
    • P. Silie 08.11.2019 15:26
      Highlight Highlight @ K1aerer
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    • Delfina 08.11.2019 15:43
      Highlight Highlight ..ja, das würde ich wirklich seeeehr gern sehen, wenn es in Zürich keine Autos mehr hätte! Wie wäre das schön😍 Parkplätze zu naturnahen Grünflächen umgestalten🌼🐝, ÖV weiter ausbauen und mit dem Velo könnte man sich endlich sicher fortbewegen ohne all die überflüssigen SUVs!
    Weitere Antworten anzeigen
  • peeti 08.11.2019 15:10
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? Weil die Grünen auf Kosten der SP gewonnen haben, streicht nun der Stadtrat mit einer SP-Stadtpräsidentin einen von 10 Parkplätzen, damit eine grüne Ständeratskandidatin weniger Wahlchancen hat? 🤷🏽‍♂️

    Hier in Bern werden bald 50% aller Parkplätze aufgelöst. Der Protest hielt sich in Grenzen.

    Klar kann man überall eine Story, einen Coup suchen. Aber bei einer Ständeratskandidatin ohne jede Chance wirkt es etwas lächerlich.
    • ridega 08.11.2019 15:35
      Highlight Highlight @peeti: Keine Chancen? Du hast ja keine Ahnung...

      Weisst du warum Noser so viele Stimmen bekommen hat? Weil SPler Noser gewählt haben um die SVP zu verhindern. Das war reine Taktik. Jetzt steht der SVPler nicht mehr zur Wahl. Also können alle Linken beruhigt die Grüne wählen.

      Es wird also ganz knapp... besonders jetzt wo alle wissen, dass die Grünen so gut abgeschnitten haben. Da sind noch mehr Linke motiviert um die Grüne zu wählen.

      Aber wie viele SVPler gerne den Noser wählen? Tja... das wissen wir nicht. Aber ohne diese Stimmen kann Noser einpacken.
    • peeti 08.11.2019 16:32
      Highlight Highlight Okok, eine kleine Chance von mir aus. Ich würde mich riesig für sie und die Grünen freuen, keine Frage.

      Aber SPler die im ersten Wahlgang Noser wählen, um Köppel zu verhindern?? Noch nie gehört. Ev. in einem zweiten wie 2015, als es Noser vs. Vogt hiess. Aber diesmal kandidiert Köppeli ja (leider) nicht.
      Denke es sind genauso viele Bürgerliche motiviert. Auch viele Mittewähler wegen einer geteilten Standesstimme.
    • Antinatalist 08.11.2019 18:52
      Highlight Highlight Also ich habe im ersten Wahlgang schon Schlatter gewählt. Mein Tribut an die Rechtsbürgerlichen war meine Stimme an Jositsch. Das war schon ein saurer Apfel.

      SVP wählt keine meh und d'FDP hät mer gseh.

      Darum wählt man am 17.11. einfach Grün. Damit haben wir einen Rechten und eine Linke im Ständerat. Jostisch und Schlatter. Passt.
  • MetalUpYour 08.11.2019 15:07
    Highlight Highlight Die SUV-Fahrer aus der Agglo, welche meinen, man müsse Zürich mit dem Auto besuchen, obwohl sie ganz passable ÖV-Verbindungen hätten, wählen ja ohnehin nicht grün.
    • dä dingsbums 08.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Ganz genau so ist es.
    • Antinatalist 08.11.2019 19:10
      Highlight Highlight Die "besuchen" Zürich ja auch nur, um die Städter zu ärgern. Denn folgende Shopping-Zentren mit ausreichend Prarkplätzen würden sich sehr über mehr Kundschaft freuen:

      Shoppyland, Schönbühl BE
      Zugerland, Steinhausen ZG
      Seedamm-Center, Pfäffikon SZ
      Shopping Arena, St. Gallen

      Also aus welcher Agglo man auch immer ist, es gibt genügend Shopping-Zentren mit Parkplätzen. Geht mit euren Autos dahin. Die müssen ja auch rentieren...
    • MetalUpYour 08.11.2019 20:51
      Highlight Highlight Ja, aus der ZH-Agglo mit dem Auto nach Schönbühl zu fahren ist natürlich die Lösung aller Probleme...
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 08.11.2019 15:01
    Highlight Highlight So macht mer das! Und nid eifach nur luut s'muul uufrisse...
    Liefere - nid lafere, das isch di bescht tugend vo eus schwiizer.
  • Billy Meier 08.11.2019 15:01
    Highlight Highlight Interessante Theorie, aber wohl etwas zu viel um die Ecke gedacht: Das war nicht eine einsame Corine-Mauch-Idee. Auch die Grünen der Stadt Zürich tragen den Entscheid voll mit. Markus Knauss forderte sogar umgehend einen noch weiter gehenden Parkplatz-Abbau.
    • dickmo 08.11.2019 15:11
      Highlight Highlight Der PP-Kompromiss besteht seit über 20 Jahren. Man hätte auch noch zwei zusätzliche Wochen warten können. Vor den nationalen Wahlen hat die SP auch noch schön rumgeeiert in der PP-Frage. Die wussten schon, warum. Auch im Speckgürtel gibts Sozialdemokraten.
    • Billy Meier 08.11.2019 15:36
      Highlight Highlight Nur ein toter Parkplatz ist ein guter Parkplatz!
    • peeti 08.11.2019 15:57
      Highlight Highlight Aber im Speckgürtel gibt es auch Grüne. Also nochmals, lieber dickmo: weshalb tragen auch die Grünen den Stadtratsentscheid voll mit resp. wollen noch viel weiter gehen?
      Gemäss deiner steilen These müssten sie damit ja ihre eigene Ständeratskandidation abschiessen wollen.
  • fools garden 08.11.2019 14:55
    Highlight Highlight Super geschrieben.
  • El Vals del Obrero 08.11.2019 14:54
    Highlight Highlight Da haben wir es in Basel schon praktischer: Die Agglo ist ein anderer Kanton als die Stadt.
    • dickmo 08.11.2019 15:12
      Highlight Highlight Ja, das merkt man auch...
    • Posersalami 08.11.2019 15:18
      Highlight Highlight Das brauchen wir hier endlich auch!

      Es kann nämlich nicht sein, dass das Land der Stadt pausenlos diktiert wie es hier auszusehen hat. Bin neidisch auf euch.
    • Leon1 08.11.2019 15:26
      Highlight Highlight ...oder gleich im Ausland, noch praktischer!
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  • Malcom Young 08.11.2019 14:53
    Highlight Highlight Schön wieder mal was über unsere Stapi zu lesen... die ist so unscheinbar, ich wusste gar nicht mehr dass wir sie haben...
    • Dominik Treier 08.11.2019 15:39
      Highlight Highlight Wenn du das nicht merkst, weder positiv noch negativ, ist es schon mal gar nicht schlecht...
  • remeto 08.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Wer mal ein älteres Familienmitglied hat, das nicht mehr so gut zu Fuss ist, der weiss wie wichtig für die Teilnahme am öffentlichen Leben Parkplätze sind.

    Der Entscheid hier mag für Autohasser grandios sein, er ist und bleibt aber zu tiefst unsolidarisch.
    • Astrogator 08.11.2019 15:23
      Highlight Highlight Für gehbehinderte ältere Menschen gibt es Ausweise die das Benutzen von Behinderten-Parkplätzen berechtigen. Als meine Tante selig auf einen Rollator angewiesen war bekam sie den problemlos.

      Das ist also kein Argument.
    • El Vals del Obrero 08.11.2019 15:37
      Highlight Highlight Wenn nur noch jene autofahren würden (in Städten!) die nicht mehr so gut zu Fuss sind oder etwas transportieren müssen, hätten die mehr Parkplätze und weniger Stau.
    • TingelTangel 08.11.2019 15:39
      Highlight Highlight Sehe ich genau so, Parkplatz abau in diesem Masse ist Blöd - Besser die SUVs mehr Besteuern, die Meisten die in Zürich Rumtuckern kommen von der Zürcher Goldküste und nicht aus der Agglo Dübendorf/Hinwil.
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