Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kündigung und Verweis - Konsequenzen aus der HSG-Spesenaffäre



Die Universität St. Gallen hat über Konsequenzen aus der vor einem Jahr aufgedeckten Spesenaffäre informiert: Ein Professor hat gekündigt, ein Dozent erhielt einen schriftlichen Verweis, ein weiteres Disziplinarverfahren ist noch hängig. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Die Universität St. Gallen (HSG) hat über Konsequenzen aus der vor einem Jahr aufgedeckten Spesen-Affäre informiert: Professor Peter Sester, der bereits freigestellt ist, tritt Ende Januar 2020 zurück. Ein Dozent erhielt einen schriftlichen Verweis.

Der Betroffene habe den Verweis akzeptiert und den Sachverhalt anerkannt, teilte die Universität am Freitag mit. Gegen einen weiteren Dozenten sei das Disziplinarverfahren wegen eines Rechtsmittelverfahrens noch hängig.

Der Schlussbericht zur Untersuchung gegen das von Sester geleitete HSG-Institut für Finanzwirtschaft, Finanzrecht und Law Economics soll in Form eines Kurzberichts offengelegt werden. Der Bericht kann bei der Universität angefordert werden.

In der Spesenaffäre, die im Frühjahr 2018 intern aufgedeckt wurde, geht es um nicht gerechtfertigte Spesenbezüge am betroffenen Institut. Im Mittelpunkt steht Professor Peter Sester. Der Universitätsrat hatte im vergangenen Januar gegen ihn eine Strafanzeige eingereicht.

Strafverfahren gegen Sester

Das Disziplinarverfahren gegen Sester wurde bis zum Abschluss des Strafverfahrens sistiert. Der Universitätsrat stellte Sester von sämtlichen Aufgaben an der HSG frei. Nun habe Sester seinen Rücktritt als Professor per Ende Januar 2020 auf Ende des Wintersemesters eingereicht, schreibt die HSG.

Dem Dozenten, der einen schriftlichen Verweis erhalten und diesen akzeptiert hat, wirft die Universität Pflichtverletzungen vor: Er soll Spesenabrechnungen von Sester zweitvisiert haben, ohne sie genügend zu überprüfen. Im noch hängigen Disziplinarverfahren gegen einen weiteren Dozenten geht es ebenfalls um ähnliche Vorwürfe.

Die Universität unterzieht derzeit alle Institute einer Sonderprüfung. Die Universitätsleitung schloss Anfang März nicht aus, dass dabei noch weitere überhöhte Spesenbezüge ans Licht kommen könnten. Die kantonale Finanzkontrolle hatte bei mehreren Instituten Mängel bei den Spesen- und Honorarabrechnungen festgestellt. (aeg/sda)

20 Lehrer, die cooler sind als du

Das neue Bildungszentrum Uni Zürich

Play Icon

Lehrer, Bildung, Schule

Die Schule geht wieder los? So viel verdient dein Lehrer – der grosse Lohnreport

Link zum Artikel

Digital Natives? Von wegen! Die Lüge einer Generation

Link zum Artikel

Zu heiss, fiese Fragen: Berufsmaturand klagt (teilweise) erfolgreich gegen schlechte Noten

Link zum Artikel

Die Tessiner haben 10 Wochen Sommerferien – eine Aargauer Gemeinde nicht mal halb so lang

Link zum Artikel

Ja, der Name ist doof: 3 Gründe, warum der «Greentopf» trotzdem eine gute Sache ist

Link zum Artikel

Junge haben wenig Ahnung von Biologie. Aber bist du wirklich schlauer?

Link zum Artikel

Bei MINT-Studiengängen deutlich in Unterzahl: Die Angst der Frauen vor dem Wettbewerb

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Lehrer, Bildung, Schule

Die Schule geht wieder los? So viel verdient dein Lehrer – der grosse Lohnreport

149
Link zum Artikel

Digital Natives? Von wegen! Die Lüge einer Generation

71
Link zum Artikel

Zu heiss, fiese Fragen: Berufsmaturand klagt (teilweise) erfolgreich gegen schlechte Noten

30
Link zum Artikel

Die Tessiner haben 10 Wochen Sommerferien – eine Aargauer Gemeinde nicht mal halb so lang

33
Link zum Artikel

Ja, der Name ist doof: 3 Gründe, warum der «Greentopf» trotzdem eine gute Sache ist

52
Link zum Artikel

Junge haben wenig Ahnung von Biologie. Aber bist du wirklich schlauer?

39
Link zum Artikel

Bei MINT-Studiengängen deutlich in Unterzahl: Die Angst der Frauen vor dem Wettbewerb

50
Link zum Artikel

Lehrer, Bildung, Schule

Die Schule geht wieder los? So viel verdient dein Lehrer – der grosse Lohnreport

149
Link zum Artikel

Digital Natives? Von wegen! Die Lüge einer Generation

71
Link zum Artikel

Zu heiss, fiese Fragen: Berufsmaturand klagt (teilweise) erfolgreich gegen schlechte Noten

30
Link zum Artikel

Die Tessiner haben 10 Wochen Sommerferien – eine Aargauer Gemeinde nicht mal halb so lang

33
Link zum Artikel

Ja, der Name ist doof: 3 Gründe, warum der «Greentopf» trotzdem eine gute Sache ist

52
Link zum Artikel

Junge haben wenig Ahnung von Biologie. Aber bist du wirklich schlauer?

39
Link zum Artikel

Bei MINT-Studiengängen deutlich in Unterzahl: Die Angst der Frauen vor dem Wettbewerb

50
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Astrogator 03.05.2019 11:31
    Highlight Highlight Unethisches Verhalten, Betrügereien und Abzockereien an der HSG und man ist empört?
    Also was an der Uni gelehrt wird soll man bitte nicht an der eigenen Uni anwenden?
    • Froggr 03.05.2019 16:49
      Highlight Highlight Hör auf solchen Seich zu verbreiten. Ich studiere an der HSG und noch nie hat mir jemand zu illegalen oder zu unsittlichem Verhalten geraten.
    • Astrogator 04.05.2019 08:37
      Highlight Highlight @Froggr: "und noch nie hat mir jemand zu illegalen oder zu unsittlichem Verhalten geraten."
      Aber selbstverständlich nicht...
      Die von der HSG sind bekannt für hohe ethische und moralische Werte...

    • Froggr 04.05.2019 09:25
      Highlight Highlight Astrogator: Das heisst noch lange nicht, dass die Professoren uns so „erziehen“. Viele gehen mit dieser Einstellung bereits nach St. Gallen. Man sollte lieber an der Uni Bern dafür sorgen, dass dort Meinungsfreiheit herrscht.
    Weitere Antworten anzeigen

«Spuhler hat einen Scherbenhaufen angerichtet» – Wut bei Stadler-Personal nach Börsengang

Dank Aktienbeteiligungen profitierte nicht nur Patron Peter Spuhler vom Börsengang des Zugbauers, auch 170 Kadermitglieder wurden über Nacht um Millionen reicher. Keine Aktien gab's für die Mitarbeitenden – was schlecht ankam. Jetzt plant Stadler Rail, auch sie zu beteiligen.

Der 12. April 2019 war ein Freudentag für Peter Spuhler, den Verwaltungsratspräsidenten und Patron von Stadler Rail. Seine Firma ging an die Schweizer Börse . Eine finanziell höchst profitable Angelegenheit: Mit seinem Aktienpaket verdiente Spuhler gemäss Berechnungen am ersten Börsentag 1.5 Milliarden Franken.

Der Börsengang machte auch 170 Mitglieder des Kaders, der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats reicher. Der Wert ihrer Aktienpakete, die sie vor dem Börsengang im Rahmen eines …

Artikel lesen
Link zum Artikel