Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gras, Koks und beinahe ein Toter: Tessiner WEF-Soldaten treiben es in Davos etwas zu bunt



epa05109220 A Swiss Army soldier patrols outside the Congress Center two days before the opening of the 46th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, 18 January 2016. The overarching theme of the Meeting, which will take place from from 20 to 23 January, is 'Mastering the Fourth Industrial Revolution.'  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Bild: EPA/KEYSTONE

Am vergangenen Dienstag wurden die 600 bis 700 Soldaten des Gebirgsinfanterie-Battaillons 30, welches für die Sicherheit am WEF in Davos sorgen soll, in die Mangel genommen.

Die Tessiner Soldaten wurden auf Drogen getestet. Und das Resultat war nicht sonderlich positiv – weil eben in einigen Fällen positiv. Wie der Corriere del Ticino berichtet, seien zwölf Angehörige der Armee durch den Test gerasselt. Sieben wurde Cannabis im Blut nachgewiesen, fünf Cannabis und Kokain. Einer der Männer habe gar drei Gramm des weissen Pulvers auf sich getragen.

Zudem sei es gemäss dem Bericht zu einem beinahe tödlichen Vorfall gekommen. Aus dem Sturmgewehr 90 eines der Soldaten habe sich ein Schuss gelöst, unabsichtlich. Die Kugel sei in unmittelbarer Nähe eines anderen Soldaten eingeschlagen und habe diesen zwar nicht verletzt, aber ihm einen Schock zugefügt und Hörprobleme bei ihm verursacht.

Die Armee untersucht die Vorfälle. Über mögliche Konsequenzen ist derzeit nichts bekannt. (aeg)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Er baute in Zürich das grösste Schweizer Flugzeug aller Zeiten

Der Bund überlegt derzeit, welchen ausländischen Kampfjet er beschaffen soll. Einst war es umgekehrt: Ein Schweizer hat seine Kampfflugzeuge aus Oberrieden Armeen in der ganzen Welt angeboten. Der Erfolg sollte sich aber nicht ganz einstellen.

Mit 25 Jahren konnte Alfred Comte Kampfflugzeuge nicht nur fliegen, sondern sie auch selber bauen. Der Welsche gehörte zu den ersten Militärpiloten der Schweiz und betrieb ab 1920 zuerst eine Flugschule und Werkstatt, dann eine Flugzeugfabrik in Oberrieden.

Nach neun Jahren flatterte ein Auftrag von solcher Grössenordnung ins Haus, dass Comte seine Fabrik mit rund 25 Angestellten um eine zweite Montagehalle erweitern musste. Direkt am Seeufer, wo heute das Fitnesscenter Holmes Place mit seiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel